Neue EinträgeHilfeseitenImpressum und AGBMail an die RedaktionHauptseiteSeitenübersicht
Foren - Ausbildung - Buddy-Check - Theorie und Realität




  

Momentan in den Foren unterwegs:
Neptun, phuket und 16 Gäste

Weitere Foren :
Tauchgebiete - Tauchausrüstung - Biologie - Tauchmedizin - TEK-Diving - Rebreather - Foto / Video - Wracktauchen - Recht - Diverses - Tauchunfälle - int. Tauchunfälle

Moderatoren: Hans_S , gunther
 Forum Ausbildung 
Antworten auf eure Fragen...

Antworten - Mailbenachrichtigung - zur Übersicht - Hilfe - Foren-Regeln

Hier lesen noch 3 Benutzer mit!


Buddy-Check - Theorie und Realität
Abgesandt von Christof Registriertes Mitglied am 15.10.2006 - 15:22:

Zunächst meinen Lob an Andreas. Ich finde Du hast die Diskussion, die hier kürzlich lieft, gut aufgenommen und eine gelungene, hilfreiche Zusammenfassung verfasst. Danke dafür.

Hier klicken

Meine Erfahrung/Behauptung auf Basis der Beobachtung mehrerer Tausend Tauchgangs-Vorbereitungen:

Bei der (deutlich) überwiegenden Anzahl von Tauchgängen (>> 95%) im Sport-/ Freizeitbereich passiert dies nicht auch nur ansatzweise. Umgekehrt erlebt man in jedem Urlaub (meist mehrfach), dass Flaschen zugedreht sind, Tanks aus der Jacket-Halterung fallen, oder ähnliche Späße.

Macht man einen Buddycheck, so wird man meist sehr ungläubig von sämtlichen anwesenden Tauchern angestaunt. Im Diver`s sind wir mal vom Staff (lobend) angesprochen worden, wir seien die ersten Taucher, die dort _jemals_ bei einem Buddycheck erwischt worden seien. Nimmt man andere zum Tauchen mit, erntet man i.d.R. völliges Unverständnis dafür, wenn man sich vorher zum Equpiment austauschen möchte. Usw.

Mich würde mal interessieren

a) wie die diesbezügliche Verteilung hier im Forum ist (Vorschlag: Online-Umfrage)

b) von denen, die keinen regelmäßigen gegenseitigen Buddy-Check (bei jedem Tauchgang) machen, warum Ihr das nicht tut. Kommt Ihr Euch dabei blöd vor, da es ja auch kein anderer tut? Haltet Ihr das für überflüssig? Sind 2 Minuten Check zu lange? Ist das nur was für "Anfänger" (z.B. OWD < 10 TG)? Habt Ihr noch nie davon gehört? Fehlt Euch jemand, der Euch sagt, dass Ihr das tun müsst? Was ist der Grund dafür?

Gut Luft
Christof



Antwort von Stephan K. Registriertes Mitglied am 15.10.2006 - 15:42
Was ist ein Buddy-Check?

Das gegenseitige rumfummeln an der Ausrüstung des Anderen?
Oder auch schon die Sichtüberprüfung aus dem Augenwinkel?

Zumindest mit meinen üblichen Buddies reichen kurze Sichtprüfungen, teilweise auch schon mal ein Blick bei Ausrüstungszusammenbau. Bei "Fehlern" reicht dann ein Hinweis, bzw. dann mal eben hin und richten.

Wenn mir jemand ans Flaschenventil fasst, dann überprüfe ich das danach nochmal selber. Ich habe schon die dollsten Dinger erlebt.
Antwort von emoticonator am 15.10.2006 - 16:04
Gucken darf jeder, anfassen nur ausgesuchte Leute!
Hände weg von meinem Blei und von meinen Ventilen!
Antwort von gunther Redaktionsmitglied am 15.10.2006 - 16:22
Hi,
ich bin recht gründlich, ABER wenn einer an meinen Ventilen meint drehen zu können, dann zieh ich die Flasche aus und guck selber noch mal... habe auch schon herliche Sachen erlebt.

Deshalb habe ich die Ventil voll aufgedreht, also entweder man kann beim Check nix drehen -> ok oder man dreht, dann falsch rum -> doof

Aber anosnten, lieber einmal mehr als zu wenig.

Gunther


Antwort von jensemann Registriertes Mitglied am 15.10.2006 - 17:22
Mein Buddy darf gern schauen - aber Finger weg von meinem Equipment!!!
Meine Ausrüstung kontrollier ich selbst!
...ist ja schließlich "MEIN" Leben.


Interessant wäre noch: -wie haltet Ihr es mit dem Buddycheck beim Solotauchgang?
Antwort von jensemann Registriertes Mitglied am 15.10.2006 - 17:24
...ach da war ja noch was!
REGEL Nr.1: Gehe nie alleine tauchen!
Antwort von divingchris Registriertes Mitglied am 15.10.2006 - 19:12
buddycheck? IMMER!!!!,ohne ausnahme!
aber :nur kucken,nix anfassen!
Antwort von Anna Registriertes Mitglied am 15.10.2006 - 19:40
wenn ich bei der Ausbildung helfe, gibt es immer einen Buddycheck. Ich erkläre und zeige meine Ausruestung,allerdings kein Gefummel der Schueler an meiner Ausruestung.

Wenn ich normale TG´s mache, sage ich bei fremden Buddy´s schon mal das eine oder andere. Buddycheck generell gibt es nicht. Ich werfe allerdings schon einen Blick auf die Ausruestung meines TP.

Gruesse Anna
Antwort von Platt Registriertes Mitglied am 15.10.2006 - 22:06
Wenn man häufig mit den gleinchen Buddy´s taucht, schaut man schon unbewußt zu, was der andere macht, auch ohne großes rumgefummel.



Antwort von Nowotaucher Redaktionsmitglied am 15.10.2006 - 22:09
Hallo Christof,

erst einmal vielen Dank für Dein Artikel, der aus einer ganzen Serie zum Thema Tauchtheorie stammt und in engem Zusammenhang mit dem Artikel zum Buddygespräch aus dem letzten Online-Magazin stammt. Für mich war der Ausgangspunkt bei beiden Artikeln, dass ich, gerade als Anfänger, praktisch keinen festen Buddy hatte, sondern sehr viele TG mit wechselnden Partnern, besonders auch im Ausland. Ich habe in der Zeit festgestellt, dass keinen Buddycheck zu machen tatsächlich einen Risikofaktor darstellen kann.

Für mich ist Dreh- und Angelpunkt bei der Planung das Vermeiden von unnötigem Risiko. Gerade bei fremden Buddys keinen Buddycheck zu machen erhöht meiner Ansicht nach das Risiko aus mehreren Gesichtspunkten:

1) Du weißt nicht, ob bei deinem Buddy alles OK ist. Daraus folgt, dass du noch stärker auf deinen Buddy achten muss, um sofort helfen zu können. Du befindest dich damit in einer kontinuierlichen latenten Stresssituation.

2) Falls es zu einem Zwischenfall mit ihm kommen sollte, ist nicht gewährleistet, das du mit seinem Equipment optimal vertraut bist.

3) Falls es zu einem Zwischenfall mit dir kommen sollte, ist nicht gewährleitet, dass er mit Deinem Equipment optimal vertraut ist.

Klar werden jetzt viele Leute sagen, dass jeder für sich allein verantwortlich ist und jemand sich auch erst einmal selber helfen können muss (z.B. das Ventil eines vereisten Automaten selber zudrehen). Zwar stimme ich letzterem zu, denke aber, dass bei konsequenter Befolgung der Eigenverantwortung das Buddysystem als solches geknickt werden kann. Dann macht man halt zu zweit Solo-TG.

Das will ich aber nicht. Wenn ich mir den Buddy sparen will, mache ich halt einen echten Solo-TG, wenn ich mit einem anderen tauche, gehe ich (auch abgesehen von rechtlichen Überlegungen) von einem echten Buddy-TG aus, das bedeutet, ich trage einen Teil seiner Verantwortung mit und er einen Teil meiner Verantwortung. Deshalb mache ich auch nicht jeden TG mit jedem Buddy. Wenn ich einen anspruchsvollen TG mache, brauche ich auch einen Buddy auf den entsprechend Verlass ist.

Wenn man aber das Buddysystem ernst nimmt (was ja jedem selber überlassen bleibt), halte ich einen Buddycheck für unerlässlich. Gerade mit meinen Stammbuddys dauert er pro Person keine halbe Minute, weil natürlich die Vertrautheit mit der Ausrüstung des anderen da ist und ich genau weiß, wo alles sitzt. Und bei TG in unserem Flachtümpel haben wir uns auch schon öfter mal nicht gecheckt (was prompt die TG waren, wo man dann vergisst den Inflator einzustöpseln). Aber der Normalfall ist ein kurzer Check.

An Ventile lange ich nicht und lasse ich, nachdem ich sie selbst gecheckt habe, auch niemand ran - außer (was ja mal vorkommen soll) man hat vergessen sie aufzumachen. In diesem Fall darf das der Checker beheben.

Auch ein Buddycheck ist keine Garantie, dass man alle möglichen Equipmentprobleme im Vorfeld erkennt. Neulich merkte ich während des Tauchgangs, dass meine Brücke gesperrt war - das fällt natürlich bei einem Check, wo die Ventile nicht angefasst werden erst einmal nicht auf
Aber ein Buddycheck kann zumindest einen Menge Risikofaktoren minimieren.

Gut Luft,

Andreas
Antwort von Anna Registriertes Mitglied am 15.10.2006 - 22:38
@ Andreas,

ich mache etwas anspruchsvolleres TG´s eigendlich in der Regel immer mit den gleichen Leuten. Mir ist die Ausruestung dieser gut bekannt.

Wenn ich mit meinem Mann tauchen gehe, nehmen wir nacheinander die Ausruestung auf, d.h. ich sehe schon im Wesenlichen, ob alles o.k. ist. Da jeder mal ganz selten seine kleinen Schwachpunkte hat, weiss jeder auf was er bei dem andern besonders schaut.

Mit dem andern Herrn, mit dem ich regelmaessig tauchen gehe, machen wir uns in der Regel auch unmittelbar nebeneinander fertig, Ausruestung ist mir bekannt, Ventile auf- und zudrehen machen wir im allg. am Anfang des TG´s...

Einen generellen Buddycheck mache ich allerdings nicht, da ich der Meinung bin, ab gewissem Erfahrungsstand ist man fuer sich selbst verantwortlich

Mit fremden Buddy´s mache ich im allg. keine anspruchsvollen TG´s. Ausnahmen gibt und gab es wenige. Ich achte im dem Falle so und so staerker auf diesen Buddy.

Gruesse Anna

Antwort von rotakiwi Registriertes Mitglied am 15.10.2006 - 23:11
Ich (CMAS*, 23TG) war im Urlaub und habe zehn Tauchgänge gemacht.

Folgendes: ich war der einzige, der seine Tauchausrüstung kontrolliert hat. Die anderen (von OWD mit 15 TG bis Master Diver mit 300 TG) haben sich nochnichtmals selbst vergewissert, dass alles i.O. ist. Das mussten die Instruktoren machen.
Aber sowas wie Finimeter auf Festhänger überprüfen war nicht drin.

Oder doch!
...
Mein Buddy hat mir immer die Jacketgurte festgezurrt und die Luftdusche meines Oktopusses bedient.

Noch extremer: eine 14-Jährige frisch brevetierte OWD lies sich die Ausrüstung von jemand Anderem zusammenbauen und hat sie auch nicht selbst überprüft. Jener musste ich den Tauchplatz "Lighthouse" buchstabieren.

Achja: ein AOWD, der gerade seinen Orientierungskurz gemacht hat, war die ganze Zeit nur am Radeln.
Antwort von Linuskoeln Redaktionsmitglied am 16.10.2006 - 01:08
@Christof:

Wenn mich jemand fragen würde, ob ein Buddycheck generell sinnvoll und/oder ein Punkt zur Erhöhung der Sicherheit ist, würde ich ohne Überlegung aus den von Nowotaucher genannten Gründen sofort "Ja" sagen.

Aber mache ich ihn deshalb? Nein...
Der Buddycheck ist in der Praxis irgendwann (tauche meist mit den selben Leuten) von einem wirklichen "Check" auf die Frage "Alles fertig?" und "Jau!" geschrumpft.
Ergebnis: Auf der vorletzten Safari hat Buddy einmal das Blei vergessen.
Mir selbst fiel ein anderes Mal, nach 10 Minuten Zodiakfahrt am Tauchplatz angekommen, dann doch auf, dass meine Maske noch sicher und friedlich an Bord ruhte (wieder 10 Minuten zurück, Maske holen, dann wieder 10 Minuten unter blöden Kommentaren zum Tauchplatz....)
Auf der letzten Tour hat eine erfahrene, namentlich jetzt nicht genannte Mitreisende mit zugedrehter Flasche am Ankerseil gehangen - und wenn ich jetzt lang genug nachdenken würde, fallen mir sicher noch mehr Sachen ein....

In der Konsequenz waren die Beispiele alle nicht dramatisch und sorgten eher für Lacher. Aber unter anderen Umständen (z.B. überbleiter Anfänger mit zugedrehter Flasche) oder wenn weitere Punkte dazukommen, könnte das auch mal anders aussehen - und sicher hätte man alles vermeiden können, wenn man sich nur 2 Minuten mehr Zeit genommen hätte.

Fazit: Ich finde einen Buddycheck sinnvoll. Ich mache ihn aber trotzdem nicht. Und ich kann jetzt, wo ich mal drüber nachdenke, leider keinen logischen Grund nennen, warum nicht

Linus

Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 08:27
Interessantes Thema! Nun auch meine Einstellung dazu:
Meine eigene Ausrüstung fummelt mir niemand an! Ob das Ventil geöffnet ist, zeigt mir der Blick aufs Fini nach 3 x Atmen an Land/an Bord. Gegen rausrutschende Flaschen gibts ein Wundermittel: Flaschengurt von AP Valves, den macht man nicht vorher nass und der hält. Vergessenes lässt sich vermeiden, wenn man alles in einer Kiste hat und noch mal reinguckt, ob sie leer ist. Das Zusammenbauen sollte eigentlich nach jedem Arbeitsschritt die innere Vergewisserung darstellen, ob man das richtig gemacht hat.

Für die Ausrüstung meiner Buddies interessiere ich mich, wenn ich daran Besonderes wie Knöpfe am HUB entdecke, gucke ggf. auch, wie Bleitaschen abgeworfen werden. Ab einer gewissen Menge TG sollte man sich Eigenkompetenz angewöhnen.

Bei Ausbildung und Tauchen mit Anfängern halte ich diese an, sich schnell mal untereinander zu checken, dabei aber nicht am Ventilrad herumzudrehen. Beim Tauchen vom Boot aus, falls ich für eine Gruppe verantwortlich bin, gibts vor dem Sprung nochmal an alle die Erinnerung zu Luft im Jacket.

@ rotakiwi

Was du da erlebt hast, ist leider weitverbreitete traurige Wahrheit. Die 14-jährige, die sicherlich seit 4 Jahren Englischunterricht hat, verursacht bei mir heftiges Kopfschütteln. Wer seine Ausrüstung nicht allein zusammenbauen und checken kann, hat kein Brevet verdient. Oder war sie etwas frühreif und der Instructor hat ihr auch noch beim Anzug geholfen?

Und das ständig zu beobachtende Radfahren ist Folge von Schnellausbildungen und Ignoranz der Ausbilder/später Guides, hier nicht korrigierend tätig zu werden. Manche von ihnen können es selbst nicht, wie z. B. mal in Hemmoor beobachtet: Instructor vorneweg, 5 Schäfchen hinterher, die nur an der Zahl der Blasenschwalle zählbar waren, weil sie von ihm in eine riesige Staubwolke gehüllt wurden.

Zurück zum Thema: Was ich auch absolut sinnlos finde, ist das endlose Palaver zwischen Guide und Rudel im Wasser, oft dauert es 5 Minuten, bis die endlich abtauchen. Briefings macht man vorher an Land.
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 09:17
Danke Linus, dass Du keine Namen nennst.

Ich halte den Buddycheck theoretisch auch für sinnvoll, mache ihn aber ebenfalls nur bei Anfängern.
Meine Klamotten checke ich i.d.R., lasse mich aber dabei auch gerne mal ablenken und vergesse so das Eine oder Andere.
Das ist aber meiner ketzerischen Meinung nach gar nicht so schlimm, dient es doch dazu, das Kriesenmanagement zu verbessern.
Antwort von hket Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 09:21
Meine Ausrüstung checke ich selbst. Luftversorgung wird penibel vor dem Sprung aus dem Zodiak / von der Plattform überprüft - bei dem permanenten Gefummel auf en Safaribooten trau ich keinem Automaten / Fini, der beim Anatmen nicht genau macht, was ich erwarte.
Viele Ausstiege bei Strömung oder Wellengang, wo nach dem Ausstieg sofort auf 5-10m getaucht wird, erfordern Sicherheit in der Ausrüstung.

Buddycheck jedoch soweit, daß ich wissen will, ob und wie mir mein Buddy Luft geben kann, ob er seine Ausrüstung alleine erreicht etc.
z.B. kommen viele Taucher nicht ohne Hilfe an den Inhalt Ihrer Jackettaschen - Backuplampe, Boje ...
Die ganze Prozedur natürlich auch umgekehrt.
Meinen Hauptregler am längeren gelben Schlauch kann ich schnell herausgeben, mein Oktopus hängt eng unterm Kinn.
Zum Thema Blei gibts auch genug zu sagen - manche sichern inzwischen doppelt und dreifach.
Ein Buddy kann seine Bleitaschen leicht aus dem Jacket ziehen, diese sind aber dann mit einer Schnur gesichert - Klettverschluß öffnen und nur das Blei entschwindet. Wenn mans weiss...

Helmut

Antwort von Schnecke Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 10:00
Ganz einfach: Da ich im Verein mit einer Art "hartem Kern" tauche, beschränkt sich die Zahl der möglichen Tauchpartner auf etwa 10-15 Leute. Deren Ausrüstung und Ausbildungsstand kennt man, es ist genug Vertrauen da und es gibt auch keine Bootstauchgänge, Strömung o.ä.(Bodensee) Das jemand mangels Buddy-Check irgendwas "Wichtiges" vergessen hat, hab ich eigentlich noch nie erlebt. Wer seinen Trocki-Inflator nicht anschließt, merkt dies i.d.R sehr schnell im Wasser. Denn dort prüft man vor dem Abtauchen nochmal selbst alles durch. Wenn eine Lampe mangels Laden ausfällt - wen juckts. Der Erfahrene Bodenseetaucher bleibt dann halt schön beim Buddy in der Nähe und gut is. Andere Leute würden da schon fast Panik kriegen.
Ich vergesse schon ab und zu, die Flasche aufzudrehen. Aber entweder fällt mir das ein, wenn ich das Ding gerade auf den Rücken gewuchtet habe oder auf dem Weg zum Wasser...
In Ägypten vor einem Jahr war das anders. Zum ersten Mal seit langem einen fremden Tauchpartner, zum Ersten Mal vom Zodiac ins Wasser hüpfen... Da hab ich das Erste Mal seit langem wieder `ne Ausrüstung vom Anderen gecheckt und durch Gespräche versucht herauszufinden, wie er taucht/drauf ist. Schon beim Ersten TG war dann klar, dass ich ihm vertruan konnte, und dann war gut.
Fazit: Buddycheck halte ich nur für notwendig bei fremden Leuten. Und dann auch unter Wasser beim 1.TG den anderen stets (mißtrauisch) im Auge behalten. Klar, das macht beim 1.TG Streß, aber lieber den, als dann völlig überraschend eine Paniksituation und alles gerät aus den Fugen. Wenn man sieht, wie der andere sich verhält, kann man beim Nächsten Mal ggf. wesentlich entspannter unterwegs sein. Bei erfahrenen Tauchern, im immer gleichen Gewässer usw. stimme ich den Vorrednern zu: jeder ist für seine Ventile/Automaten etc. selbst verantwortlich und sollte das i.d.R. auch ohne Hilfe des Buddy hinkriegen.

Gruß Schnecke
Antwort von Diver-steve am 16.10.2006 - 10:31
Also ich persönlich halte den Buddy-Check für wichtig und mache ihn auch ohne Ausnahme. Vor allem wenn ich weiß ich habe unerfahrene Buddies dabei. Es dauert nicht lange, kann aber die Sicherheit erhöhen.

Durch Check vermeidbar, aber schon erlebt:
- Blei vergessen
- Flasche nicht aufgedreht
- Trockischlauch vergessen anzustöpseln
- Flaschengurt nicht zugemacht
- uvm.

Ob an irgendwelchen Ventilen rumgeschraubt wird oder nicht, darüber kann man sich ja im Vorfeld einig werden. Allerdings nehme ich keinen Buddy ungecheckt mit ins Wasser.
Bei mir gut bekannten Buddies kann man den Check auch sehr kurz machen.

Alles was mit Luft zu tun hat mach ich natürlich selbst - ich atme beim Check aus dem Automaten - an der Luftdusche meiner Automaten hat der Buddy nix rumzudrücken (kann dann im kalten Gewässer auch leichter zum abblasen neigen!).
Antwort von Bounty Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 11:23
Ich tauche mit meinem Buddy seid 1989 zusammen, allerdings auch schon mal mit anderen. Bei meinem Buddy und mir hat es sich irgendwann einfach eingestellt den Buddycheck durchzuführen. Dann aber auf Reisen passierte es, das mein Buddy auf über 30 m keine Luft mehr bekam. Nach kurzem überlegen war das Problem gelöst. Sie hatte ihre Ausrüstung selbst kontrolliert und alles war in Ordnung. Jedoch bei dem Gang zur Plattform war einer der Guides so nett ihr die Flasche zu zudrehen, da er dachte sie sei verschlossen und öfnete sie dann um 1/4 Umdrehung. Auf über 30 m reicht der Luftdurchlauf nicht mehr aus. Glaubt es oder nicht, seid dem kontrollieren wir wieder gegenseitig, damit keiner ohne uns zu informieren wieder etwas macht - und das unmittelbar vor dem Sprung. Es war zwar keine gefährliche Situation, aber eine blöde! Wir begutachten aber eher, anstatt alles anzufassen. Bis auf das ventil - meine hand ist als letzte daran! Basta! Mit der Ausrüstung giebt es keine Probleme, da wir identische Equipment haben. Tauche ich mit andren, so sehe ich bereits bei der Montage zu, gerade wenn es HUB oder ähnliche sind. Allerdings habe ich auch schon erlebt das Guides Kleinigkeiten wie Maske und /oder Flossen vergessen etc. Ich denke davon hat jeder genug an Stories in Peto.
Generell ist ein Check sinnvoll - aber letzte Hand lege ich an.
Das dazu. In diesem Sinne
have fun

As allways
your Bounty
Antwort von emoticonator am 16.10.2006 - 11:59
@Bounty
Ohne groß zu meutern:
Was heißt eigentlich "As allways" auf deutsch?

(Den restlichen englischen Rotz konnte ich mit meinem Schulenglisch ja übersetzen. Soll ich mal russisch? Für eine Abschiedsformel reicht`s sogar noch...)
Antwort von Buxbaum am 16.10.2006 - 12:14
@ D32:"Ob das Ventil geöffnet ist, zeigt mir der Blick aufs Fini nach 3 x Atmen an Land/an Bord"

Genauso, da muss also keiner am Ventil rumfummeln. Ich verstehe das ganze Gedöns nicht. Ein Buddy-Check dient der Sicherheit, warum gibt es da blöde Diskussionen ? Mag da so einer nicht "gecheckt" werden, weil er meint, ein Profi zu sein ? Oder aus Angst, seine Fehler könnten offenbart werden ? (Geht natürlich auch in der weiblichen Form). Es ist wie beim Sicherheitsgurt im Auto. Gurtmuffel finden da ja immer ein Argument. Wenn aber das Gehirn eines Gurtmuffels erst an der Windschutzscheibe rumsabbert, ist es zu spät. Habe schon einige Geschichten mitbekommen, die durch einen einfachen Check vorher aufgefallen wären. Was soll das ? Gibt nur Stress und kann unter Umständen zu einem Tauchunfall führen.

Daher: Einfach machen !!!!!!!!!

Kai-Hude aus Buxtetrude

Antwort von Bounty Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 12:19
@emoticonator
Interessiert mich nicht die Bohne .....
Antwort von emoticonator am 16.10.2006 - 12:29
@bounty
Dachte ich mir schon, daß da nur heiße Luft dahintersteckt.
Wie auch immer, viel Glück auf allen Wegen, oder so.
С уважени ;ем!
Antwort von emoticonator am 16.10.2006 - 12:37
Ach, als Hilfe für die kleine schlecht englisch verstehende Minderheit in diesem old Country:
Buddy - Tauchpartner
Buddycheck - Tauchpartnerüberprüfung
Guide - Führer
Equipment - Ausrüstung
Stories - Geschichten
in Peto - ? (weiß nicht genau, wo Peto liegt...)
Check - Kontrolle
have fun - sinngemäß "gehabt euch wohl"
As allways - Interessiert mich nicht die Bohne
your Bounty - Euer Bauntie

С уважени ;ем!
Antwort von Bounty Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 12:37
@emoticonator
du hast mich falsch verstanden! Was es heißt, dass weiß ich sehr sicher!
DEIN Kommentar interessiert mich aber echt nicht die Bohne! Ich denke, jetzt wirst sogar du es verstehen!
Antwort von emoticonator am 16.10.2006 - 12:42
@Bauntie
Daß *DU* es weißt, selbst wenn es an dem wäre, was ja nicht checkbar ist, interessiert nun wiederum *mich* nicht die Bohne.
С уважени ;ем!
Бутылка
Antwort von Nowotaucher Redaktionsmitglied am 16.10.2006 - 12:44
@ Emoticonator & Bounty:
Macht das bitte untereinander aus, statt die sehr gute Diskussion zu sabotieren!
Antwort von emoticonator am 16.10.2006 - 12:55
@Nowotaucher
Was denn für eine Diskussion? Die fand mit genau gleicher Fragestellung schon genau hier statt, am 11.10. begonnen, am 15.10. durch diesen neuen Thread in 2 Threads verteilt, bzw. nur neu angewärmt. Auf Christofs Vorschlag (Online-Umfrage) wurde nicht eingegangen. Ich finde es nicht schlimm, auch mal nachzufragen, wenn ich was nicht verstehe; und so manches gedenglischtes Zeug versteht wirklich nicht einmal der, der`s ausspricht.

Aber gut:
Ich finde den verlinkten Beitrag sehr schön übersichtlich und logisch aufgebaut.
Trotzdem: Wenn es in der Praxis so selten gemacht wird, dann hat das wohl den Grund darin, daß der Baddiescheck nur ausnahmsweise nötig ist. Daß eine konsequente Umstellung auf Baddiescheckpflicht was bringen würde, ist nicht erwiesen; die kleinen Flüchtigkeitsfehler würden vielleicht teilweise bemerkt, dafür würde man sich vielleicht selbst weniger genau kontrollieren (Scheck erfolgt ja noch durch den Baddie), und es kämen die möglichen Scheckfehler durch den Baddie hinzu (Ventil zudrehen, Blei lockern). Atemtest am Regler macht sowieso nicht der Baddie.
С уважени ;ем!
Бутылка
Antwort von emoticonator am 16.10.2006 - 13:05
(Bin übrigens gestern zur Tankstel.. äh.. station gelaufen, um was zu schoppen. Hatte keinen Baddie dabei, der den SafetyCheck nach Gurtanlegen machen konnte, und dem ich die Funktion des Zündschlüssels und der Handbremse erläutern mußte. Daher keine Carbenutzung 4me makable. Ähnliche Problems haben Solodiver.)
С уважени ;ем!
Бутылка
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 13:08
>Was heißt eigentlich "As allways" auf deutsch<
-> wie immer

... und jetzt gebt Ruhe

B-Check:
Seit ich einmal bei einem Nachttauchgang als Einzigster oben blieb (Blei vergessen ) und meine Frau auf den Malediven mit zugedrehter Flasche absprang .... machen wir ihn wieder regelmäßig. OB Flasche auf ist (wie ->d32), macht jeder selbst, den Blick auf den Partner kurz von oben nach unten (Alles am Ort, Blei, Schnallen zu usw.) .. dauert alles weniger als eine Minute. Beim Abtauchen Blick auf den Partner, Stufen usw.
Bei fremden Tauchpartnern immer, vor allem, bei unbekanntem Equipement. Aber wie auch hier die vorherrschende Meinung: mit Augen und evtl. kurzem Nachfragen, ohne Gefummele.
Grüßle
SH
Antwort von emoticonator am 16.10.2006 - 13:11
@shuttle
Und was machst du mit dem übriggebliebenen l?
(Übrigens gibt es keine Steigerungsform von "einzig".)

Ich hör` ja schon auf...
Antwort von Diver-steve am 16.10.2006 - 13:22
@emotioconator
Es spricht keiner von eine Buddy-Check-Pflicht... Die würde wahrscheinlich auch keinem was bringen.

Aber der Sicherheitscheck hat 2 Komponenten:

1. Der Buddy beschäftigt sich für einen Moment mit Deiner Ausrüstung, d.h. im Ernstfall weiß er wo was ist. Er muß nicht erst lange suchen

2. Kleine "Konfigurationsfehler" können behoben werden. Niemand ist Perfekt und kann immer sagen, daß er alles richtig macht. z.B. Bleitasche nicht richtig drin - sieht man nicht immer selbst... usw.

Letztendlich, denke ich, muß jeder (jedes Buddyteam) selbst entscheiden, ob er den Check machen will.

Antwort von Blaupunktrochen Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 13:30
Also einen formalen ausführlichen Buddycheck machen mein Buddy und ich nicht mehr (wir tauchen seit 2 Jahren regelmäßig zusammen). Ich schau mir allerdings kurz seine Ausrüstung an, besonders wenn sich seit dem letzten Tg was geändert hat. Dasselbe macht er bei mir. Die Dinge, die wir nicht direkt gesehen haben, werden evtl. kurz gefragt. (z.B. "Luft ok ?")
An der Ausrüstung des Anderen (z.B. Ventile) wird ohne explizite Aufforderung nicht rumgefummelt !!

Bei unbekannten Tauchpartnern wird das Ganze halt etwas ausführlicher gemacht.
Aber auch hier: Finger weg von der anderen Ausrüstung, wenn nicht dazu aufgefordert.

Christoph
Antwort von emoticonator am 16.10.2006 - 13:40
@Taucher Steve
Na, doch: Ich sprach davon. Wenn man vergleicht, vergleicht man sinnvollerweise die Extremfälle; also Ist-Zustand (Baddiecheck nur selten und insbesondere für Tauchschüler) mit dem anderen Extremfall (alle machen es, sozusagen Pflicht).
Wenn es keine quasi Pflicht sein soll, muß man ja von Fall zu Fall entscheiden, wann man es macht, und wann nicht. Dann mal los mit der zusätzlichen Diskussion nach eindeutigen Kriterien für diese Frage...

Bei offenbar unsicheren Baddies biete ich es mindestens an. Ansonsten lasse ich es bleiben, weil ich keinen Grund sehe, daß jemand, der meine Ausrüstung nicht kennt, sie besser kontrollieren kann, als ich; umgekehrt ebenso. UW-Blasentest macht natürlich Sinn, insbesondere bei nicht völlig harmlosen Tauchgängen.

Nebenbei gefragt, wegen etwaiger (extrem unwahrscheinlicher) Unfälle und nachfolgender Fragen: Gibt es denn eine eindeutige Vorschrift eines Tauchverbandes zum gegenseitigen Baddiescheck?

Ich kann mich übrigens an so komische Sätze mit Tauchern, die saubere Luft benötigen (Nitrox ist doch viel sicherer?), nicht entsinnen; außerdem müßte ich mir ja dann auch noch die seltsame Übersetzung der Buchstaben merken.
Antwort von Buxbaum am 16.10.2006 - 13:41
"Aber auch hier: Finger weg von der anderen Ausrüstung, wenn nicht dazu aufgefordert."

Genau, Finger weg, damit der Buddy die Ausrüstung nicht checken kann

Ihr musst ja alle richtig Angst haben, das jemand Euro Sachen berührt.

Der o.a. link von Christof ist super !!
Antwort von Diver-steve am 16.10.2006 - 14:13
@ emoticonator:
"Nebenbei gefragt, wegen etwaiger (extrem unwahrscheinlicher) Unfälle und nachfolgender Fragen: Gibt es denn eine eindeutige Vorschrift eines Tauchverbandes zum gegenseitigen Baddiescheck?" - Klar gibt es diese "Vorschrift" bzw. die ausdrückliche Empfehlung.

Nur am Rande:
Der hier so viel geschmähte "amerikanische Tauchverband" schreibt dies sogar als Leistungsanforderung beim OWD vor...

"Hände weg von der Ausrüstung!!!" Ich höre das hier immer wieder...
Wenn man es richtig macht, dann muß doch keine was verstellen - es geht doch hauptsächlich um Sichtprüfungen - ausser an den Schnallen und Bebänderungen wird doch nirgendswo irgendwas verändert...

Viel kann man doch beim Buddy-Check sogar selbst testen im Beisein des Buddies... und wo ich nicht hinkomme, daß soll der Buddy nochmal checken...

Die Angst vor dem Buddy-Check geht um

Antwort von GWS Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 14:53
Vermutung:
Vielleicht wollte emoticonator nur darauf hinweisen, dass diejenigen, die gern mit Englischen Wörtern um sich schmeissen, in der Lage sein sollten, diese auch richtig zu schreiben. Also beim nächsten Mal: "as always". Das wäre dann formal korrekt, aber weiterhin ziemlich sinnfrei.
Antwort von emoticonator am 16.10.2006 - 15:09
Aber das l soll woll so sein.

Drushba.
Your Bunny-Checker from the Müggelsee.

Asses everywhere.
Antwort von Blaupunktrochen Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 15:17
@Buxbaum

So meinte ich das nicht. :mac
Es gibt halt Leute, die da empfindlich sind. Und was macht es dann, mal zu fragen "kann ich mal Dein xxx ausprobieren", wenn ich mir nicht sicher bin, wie das xxx funktioniert. Aber ich nehme bei unbekannten Buddys halt Rücksicht.
Genauso mag ich es nicht, wenn jemand, den ich nicht kenne, irgendwas an meiner Ausrüstung rumfummelt und nix dazu sagt. Wenn er es entsprechend kommentiert, hab` ich auch nix dagegen.
Antwort von Tauchlady Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 15:44
Immer!
Flasche auf? (3-5 x atmen lassen)
Flasche fest? Richtig eingefädelt?
Inflatorschlauch/-schläuche angeschlossen?
Blei vorhanden? Wo? Wieviel? Schnalle richtig geschlossen, Gurt nicht eingeklemmt?
Bebänderungen geschlossen, nichts verdreht, alles sitzt?
Keine Schläuche vertüttelt?
Gibt es was Besonderes an Ausrüstung?
Nach dem Abtauchen in 3 - 5 m Bubble-Check.
Alles Übrige sollte schon abgeklärt sein, ehe man am Tauchplatz ist (Tauchtauglichkeit, Erfahrung, etc. etc.
Dann steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege.


Antwort von Tauchlady Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 15:56
...P.S: Punkt 3 Inflator ist natürlich inclusive Funktionsprüfung.
Antwort von Diver-steve am 16.10.2006 - 16:00
@Blaupunktrochen
`Und was macht es dann, mal zu fragen "kann ich mal Dein xxx ausprobieren", wenn ich mir nicht sicher bin, wie das xxx funktioniert.` Was hat das jetzt damit zu tun.
Es macht doch einen Unterschied, ob ich etwas ungefragt benutze oder ob jemand etwas checkt wenn Du`s an hast...
Ich reagiere auch allergisch darauf, wenn jemand an meinem Trocki rumspielt, der nix davon versteht, oder an einem Ventil rumdrückt, da kann auch mal schnell was kaputt gehen. Aber im Rahmen von einem Buddycheck, kommts ja nur drauf an, daß der Schlauch dran ist und obs funktioniert...
Antwort von niemand bestimmtes am 16.10.2006 - 16:03
Bei einer Zodiac-Fahrt o.ä. macht es sich ja noch ganz gut, sich vor dem Ablegen ggf. an fehlende Ausrüstungsteile zu erinnnern.

Ansonsten scheinen mir die meisten im Rahmen eines "buddy-check" überprüften Punkte von geringer Sicherheitsrelevanz: Wenn eine Schnalle nicht recht sitzt, kann ich das jederzeit ändern. Wenn das Ventil wirklich mal zu sein sollte, drehe ich es eben unter Wasser auf - falls ich das Jacket dazu ablegen muss, dann tue ich das halt. Und Blei vergessen mag peinlich sein, bringt aber niemanden um.

Anstatt die Leute dauernd zum "buddy-check" aufzufordern, sollte in der Ausbildung einfach mehr darauf geachtet werden, dass die Leute sich selbst anrödeln können. Da erlebt man ja leider die schlimmsten Dinger auf Urlaubsbasen - oft habe ich den Eindruck, 20% aller Besucher dort fänden es ganz selbstverständlich, ihr Tauchequipment nicht selbständig anlegen und überprüfen zu können...

Also mehr als (optisch) darauf zu achten, dass mein Buddy mal testweise aus beiden Automaten geatmet hat, mache ich i.d.R. nicht. Klar, wenn er offensichtlich was vergessen hat, weise ich halt darauf hin. Ansonsten gilt wie immer: Jeder ist sich selbst der Nächste, und wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.
Antwort von Brady Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 17:33
3-5mal atmen???
Versuch das mal bei -Graden. Da ist der Regler schon vorm tauchen vereist.
Antwort von rotakiwi Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 17:35
Also ich überprüfe den Weg Flache-Lunge immer sehr genau. Den Inflator habe ich bis jetzt zweimal vergessen, seit den fehlenden Buddychecks (trotz aufforderung der Veranstalter) in meinem Urlaub habe ich mir ein betimmtes System erarbeitet: zuerst zusammenbauen und Überprüfung der einzelnen Komponenten, dann optische Begutachtung der Sachen und dann Funktionstests.

Aber was mich juckt: ich musste erfahreneren Tauchern Tipps geben, wie sie ihre Sachen überprüfen sollen. Gehöre ich wirklich zu den Wenigen mit einer Ausbildung, die man zumindest als ordentlich bezeichnen kann?!

Und zu den Schnallen: das konnten alle wirklich gut! Ich konnte mein Jacket nicht mehr bewegen.


@D-32 (weiter oben): Aber nein! Der Regler war zu schwer!
Antwort von kwm Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 18:49
@rotakiwi

Was ist eine Flache-Lunge?
Antwort von rotakiwi Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 19:42
Flasche zu Lunge ;)
Ferdammter Fertippvehler Hab mich selbst erwischt

Also das ALLERWICHTIGSTE ist ja, dass man atmen kann! Deshalb der Weg von der Flasche samt Druckluft bis ins Hämoglobin. Wobei allerdings auch Alles andere stimmen muss.
Aber der Schreck vom "Vorfall" mit dem Zusammebau der Ausrüstung sitzt tiefer in mir als, dass ich am Mittwoch ohne Tarierweste bei rauher See (Stufe 5 mit knapp 2-3m hohen Wellen, die mir eine Flosse weggerissen haben) wohl ertrunken wäre (die Felsen nicht zu unterschätzen).

Aber ist es denn wirklich so schwer, das Jacket an der Flasche anzubringen und dann den Automaten dranzuschrauben?
Antwort von Telemar-king Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 21:10
Wer meinen Buddy checkt, darf auch anfassen, nicht nur gucken. Oder hatte das was mit "meinem Body" zu tun?

Ansonsten tun meine TauchpartnerInnen und ich es immer gründlich und wenn mir etwas spanisch vorkommt, dann fummle ich am andern Taucher herum und frage nach. Anders herum natürlich bin ich auch froh, wenn man an mir rummacht und meine Ausrüstung am Körper checkt. Bin nämlich schon oft mit zugedrehter Flasche zum Wasser gewankt und der (vom Buddy befohlene) Luftcheck brachte die Misere tu Tage. Nun schipft mich eine Schlafmütze, das streite ich nicht ab. "Fehler am Tauchkörper" hatten sogar schon TL-Assistenten und gar TL`s, die mit mir zum Freizeittauchen gegangen sind-. Zum Beispiel gern vergessener Inflatoranschluß am Trocki oder sei es nur ein Maskenrand, der sich mit der Kopfhaube verwurschtelt hat.
Deshalb soll nicht mit Steinen schmeißen, wer selbst im Glashaus sitzt.
Antwort von rotakiwi Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 21:36
Irgendetwas gibt es immer. Und der Buddy ist nicht nur als Sicherheitsfaktor wichtig, sonder ist auch eine helfende Hand. z.B. um in die Halbtrockihandschuhe reinzukommen oder, wie oben beschrieben, die Maske unter die Kopfhaube zu kriegen.
Achja: wie vermeide ich den, wie Herr Schreiber so schön sagt, "Ballong"?
Hier klicken
Davor habe ich Angst, was also tun?
Antwort von Andreas_H Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 21:57
Hallo Christof,
ich habe gerade meine ersten 4 Meertauchgänge vom Zodiac hinter mir und insgesamt erst 9 TG. Damit falle ich zumindest in eine von dir genannte Gruppierung.
Beim Briefing sind wir meist in Gruppen zu 4 oder 5 eingeteilt worden, wobei idR eine zusätzliche Buddyeinteilung vorgenommen wurde.
Ich habe bei jedem TG einen Check vorgeschlagen, ich habe gefragt, ob ich beim Anlegen des Jackets an Land helfen soll und das ohne ungefragt an einem Ventil zu drehen, oder einen Atemregler in die Hand zu nehmen. Keiner hat abgelehnt!
Schönstes Erlebnis war ein leicht abblasender Atemregler die Besitzerin hat das Flaschenventil nach dem Check wieder zugedreht, damit wir bei der Zodiacfahrt nicht zu viel Pressluft atmen müssen. Kurz vor dem nach hinten Lehnen fragte ich sie ob die Flasche los ist, sie war es nicht. Ich denke man kann vieles im Wasser noch gerade bügeln, an Land oder im Boot geht es aber doch wesentlich besser, oder?
Antwort von Christof Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 22:05
Interessante Diskussion und Einzelaspekte.... Was ich nachvollziehen kann ist, dass

* kein Unbekannter (z.B. "Boots-Boys") ungefragt an lebenswichtigen Systemen rumfummeln soll
* insgesamt nicht ungefragt an egal was für einem Teil des Equipments anderer rumfummelt
* mit zunehmenden Kenntnissen vom Equipment des Buddies die Notwendigkeit für ein Vertraut machen geringer wird (ohne Bezug auf BC)
* Anfänger mehr Betreuung und Hilfestellungen (so auch BC) benötigen
* eigenverantwortlicher Umgang (inkl. Check) mit seiner Ausrüstung Zielsetzung für jeden Taucher sein sollte
* ein geübter Taucher in der Lage sei sollte, auftretende Probleme unter Wasser lösen zu können (im Idealfall sogar alleine)
* ... und sicher noch eine Menge mehr.

Vorab: Mit meiner Lieblingsbuddine habe ich knapp 250TG gemacht. Unser Equipment ist weitestgehend konstant identisch.
Was ich (natürlich vor dem Hintergrund meiner persönlichen Situation) nicht ganz verstehen kann, ist folgendes:

* Mein Buddy ist doch eine Vertrauensperson. Warum sollte ich sie nicht an mein Flaschenventil lassen? Gerade das (Luftversorgung) ist doch ein wesentlicher Aspekt des Checks.
* Als Buddy will ich doch auch wissen, ob ich aus dem Oktopus meines Buddies im Notfall Luft bekomme; d.h. ich werde mich davon überzeugen, mindestens durch Drücken der Luftdusche, besser durch Atmen (wg. Funktionsfähigkeit und Luftgeschmack) . Dies ist doch gerade dann noch wichtiger, wenn ich (bei einem neuen Buddy) das Euipment meines Gegenübers nicht kenne.
* Vier Augen sehen einfach mehr als zwei Augen. Hinzu kommt, dass man in seiner Bewegungs- und Sichtfreiheit angerödelt doch etwas eingeschränkt ist. Hier bietet aus meiner Sicht der Buddy eine zusätzliche Sicherheit

Bei uns läuft der BC stets absolut gleich ab, bis hin zum gemeinsamen Atmen aus einem Tank und während dessen Beobachtung des Finis. ... Insgesamt dauert ein kompletter Check jew. ca. 1 Minute. Vor diesem Hintergrund (und meinen Beobachtungen zu den Dingen, die passieren) bleibt es mir weiterhin ein Rätsel warum so wenige (hier waren es afair 2) wirklich regelmäßig und konstant einen BC durchführen. ... iss aber letztendlich natürlich jedermanns eigene Sache.

Jede Jeck eß anders

Danke in jedem Fall für die interessanten Einblicke.

Gut Luft
Christof + Lieblindbuddine Gudrun
Antwort von Tauchlady Registriertes Mitglied am 16.10.2006 - 23:09
3 - 5 x atmen bei Minusgraden? Der Check erfolgt noch im "Trockenen", also ohne Feuchtigkeit am System. Wenn der Atemregler da schon versagen sollte, na dann Prost Mahlzeit!
Antwort von Suesswassertaucher Registriertes Mitglied am 17.10.2006 - 11:15
Hallo!

Was das Atmen im Trocken bei Minusgrade angeht: Das Einatmen ist nicht das Problem. Dabei wird die zweite Stufe ja "nur" kalt. Man atmet aber wieder aus. Diese Luft ist bedeutend feuchter als die Luft, die aus der Pressluftflasche kommt. Die Feuchtigkeit der Ausatmenluft kann durchaus zum Vereisen der ZWEITEN Stufe führen. Hierbei kann sich Eis am Ventil der ZWEITEN Stufe bilden.

Im Wasser tritt dieses Problem jedoch nicht so leicht auf, da im Wasser die am Ventil der ZWEITEN Stufe besser abgeführt werden kann als an der Luft.

Daher ist es bei Minusgraden clever, wenn man den Atemreglertest im Wasser durchführt (Regler sollte im Wasser sein. Nicht nur die Füsse des Tauchers )

Das hier ist aber eigentlich nicht das Thema dieses Threads. Hier gehts um:
"Buddycheck ja / nein / wie macht ihr ihn?"

Gruß
Jens
Antwort von Tauchlady Registriertes Mitglied am 17.10.2006 - 13:42
@Jens: macht nichts! Gerade was Eistauchen anbelangt, wird ja sowieso empfohlen, einen Spezialkurs zu belegen, weil da auf die Besonderheiten eingegangen wird. Ich selbst tue mir das eigentlich nicht mehr an, bei Minusgraden zu tauchen, auch nicht im Trocki. Aber bei normalen Temperaturen und Bedingungen ist dieses Verfahren mit dem Atmen ganz praktisch. Mir hatte auch schon mal jemand die Flasche zugedreht...
Antwort von Diver-Steve am 17.10.2006 - 15:05
Gerade mit dem Trocki ist man in seiner Bewegung eingeschränkt und da ist der Buddy-Check wichtig (ist meine Meinung). Niemand ist perfekt.

Mit einem Buddy den man lange kennt usw. macht man bestimmt einen anderen Check als mit jemandem, den man nicht oder nicht so gut kennt.

Jedenfalls nehme ich niemanden mit ins Wasser (auf den ich ggf. noch aufpassen muß), den ich nicht vorher gecheckt habe. Dadurch kann man sich selbst als Buddy davon überzeugen, daß zumindest alles vorhanden und funktionsfähig ist (an der Oberfläche).

Ich möchte eine Email, wenn jemand was zu diesem Thema hinzufügt.

Symbol:
Kommentar/Antwort:


Unsere Icons - einfach anklicken zum Einfügen!
Name:

E-Mail Adresse (wird nicht direkt gezeigt):


Code-Zahl übertragen:    (nicht notwendig wenn Du eingeloggt bist)

Mit der Nutzung dieses Onlineangebots, insbesondere aber nicht nur durch das Einstellen von Postings, erklärst Du Dich mit den Forenregeln sowie unseren AGB einverstanden.

Antwort eingegeben? - Dann hier klicken :      

Ich möchte eine Email, wenn jemand was zu diesem Thema hinzufügt.

E-Mail Adresse:


Code-Zahl übertragen:    (nicht notwendig wenn Du eingeloggt bist)

Hier klicken :      

TIPP:Du möchtest einen Banner von Taucher.Net auf Deine Homepage integrieren? Danke - hier steht wies geht.


08.09.2008 01:49 Taucher Online : 60
Heute 460, ges. 28661643 Besucher
Login:  Autologin: 
Passwort:  
Gast : Registrieren - zur Login-Seite


Deine Bookmarks:
Taucher-News - Kalender - Sichtweiten - Postkarten

Unsere Produkt-Datenbank!
Über 2000 Tauchartikel mit detaillierten Daten!
Vergleichen lohnt sich!


Zu unserer Kooperationsseite...


Der Dachverband der Tauchorganisationen.

Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.

RSTC Europe



   Taucher.Net News:
Kurzbewertungen in der Produ..
(22.05.2008) Ab sofort ist es möglich in unserer Produkt-Datenbank Kurzbewertungen zu Ausrüstungsgegenständen abzugeben. Es würde uns freuen wenn möglichst viele unserer User ihre eigene Ausrüstung hier kurz (mehr)

DiveInside mit Rekordauflage!
(10.04.2008) DiveInside mit Rekordstart! Der Frühling beflügelt nicht nur Taucher und deren Hormone, er sorgt auch dafür, dass DiveInside – das authentische Onlinemagazin von Taucher.Net – mit einer (mehr)

Tauchsportschein Binnen: Tau..
(01.04.2008) Wie viele schon vermuteten handelte es sich bei dieser Meldung natürlich um einen Aprilscherz. Viele Anrufe erreichten Barakuda, SSI und unsere Hotline, viele Mails trudelten zu diesem Thema (mehr)


   Aktuelle Hotelberichte:
Puri Rai Hotel, Padang Bai
(04.09.2008) War Anfangs Juni 2008 für 2 Wochen Tauchferien an der Nord-Ost Küste von Bali. 1. Woche 02-09.06.2008 www.joesdivingbali.com 2. Woche 10-15.06.2008 www.gani-bali-dive.com Hotel PURI RAI Grüne Oase (mehr)

Magic Life Imperial
(29.08.2008) Ich bin gerade zurück gekommen aus meinem 10 Tage Urlaub im Magic Life Sharm el Sheikh. Ich fang mal mit den Zimmern an. Sie sind sehr großzügig, neu und vorallendingen sehr sauber. Jeden Tag wird (mehr)

Hotel Waldesruh, Steyrermühl
(25.08.2008) Wir, vier Taucher(le), waren am vergangenen Wochenende an der Traun zum Tauchen. Die Tauchbasis ´Magic Dive´ hatte in der ersten Nacht kein Zimmer frei und so machten wir uns im Internetz auf die (mehr)


   Aktuelle Taucher-News:
ExtraDivers mit neuem Molukk..
(07.09.2008) Tauchen, wo der Pfeffer wächst! Auf der Suche nach neuen, außergewöhnlichen Tauchdestinationen sind die „Extra Divers“ wieder einmal fündig geworden! Das einzige (mehr)

Neue Tech-Regler von Oceanic
(06.09.2008) Die ersten Einheiten der neuen 212-Atemregler-Serie der Tech-Marke Hollis sind nun ausgeliefert worden. Von Anfang an wird die Zweite Stufe mit der Bezeichnung 212 gleich mit zwei verschiedenen (mehr)

WDCS - Wünsche malen
(06.09.2008) München (03.09.2008). Die Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS) ruft alle sieben bis 15-jährige Kinder zur Teilnahme an einem Malwettbewerb auf. Unter dem Motto „Wünsche zum Schutz von (mehr)



20.-27.09.2008

Cave Diving
TL Qualifikation
Trainingscenter
Plankstadt

Weitere Infos:

Barakuda Head Office
0201 - 67 00 49
info@barakuda.de


   Aus unserem Onlineshop
Rubrik : Diverses

Janosch Schwimmring


Rubrik : Bücher

Kundenprofilanalyse Tauchreisen


*Preis incl. MwSt, zzgl. Versandkosten



Mail and die RedaktionHauptseiteImpressum und AGBs
© 1997-2008 Taucher.Net GmbH - powered by TNetHosting