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Buddycheck Regel
Abgesandt von Zappel-Flosse Registriertes Mitglied am 11.10.2006 - 19:57:

Hi
Das Sprüchlein Taucher brauchen saubere Luft oder Taucher brauchen viel saubere Luft für den Check kennt ja glaub ich jeder.

T Tariergerödel aufblasen und Ablassventile prüfen
B Blei checken ob es abwerfbar ist
V Ventile offen oder Schläuche geknickt bzw. kaputt?
S Schnallen offen oder verdreht?
L Flasche aufgedreht? Funktion der Regler? Fini ok?

Irgendwie ist diese Regel von der Reihenfolge nicht so richtig durchdacht.

Wenn das/die Flaschenventil(e) vor dem Prüfen der Tarriermöglichkeit (Trockie, Wing, Jacket) und den zweiten Stufen kommt, bemerkt man wesentlich besser ob der Kollege vor lauter Eifer grad den Hahn ausversehen zugedreht hat, da bei den Tests etwas Luft verbraucht wird und das Fini abfallen würde (bzw. wackelt das Fini beim Aufblasen des Tariergerödels)

Gibt es da bessere Merksätze oder fällt jemand einen Merksatz ein der besser für einen Buddycheck passt?

F Sitzen die Flaschen richtig? Sind die Schläuche OK?
V benötigte Ventile alle offen?
S Schnallen offen, verdreht?
B Blei zugänglich, abwerfbar?
T Tariergerödel aufblasbar und Ablassventile in Ordnung?
L Luft - Zweite Stufen funktionieren und Fini zeigt genug Druck an?

Z Zigarette im Mund und angezündet? (Nur für Peter R. mit seiner satirischen homepage)

Irgendwie so was würde mir persönlich besser gefallen. Nur fällt mir kein Merksatz dazu ein, den ich am frühen Sonntagmorgen mit dem Sandmänchen im Genick vor mich hin beten könnte.



Antwort von Nowotaucher Redaktionsmitglied am 11.10.2006 - 22:18
Hallo Zappelflosse,

mal abgesehen davon, dass ich persönlich eh nichts von den Merksätzen halte sondern eine andere Methode verwende (Hier klicken)
frage ich mich, warum Du die Reihenfolge nicht gut findest? Du willst die Ventile früher prüfen - wie machst Du das? Daran rumdrehen ist ja wohl keine Option, oder?

Trotzdem interessieren mich natürlich auch ein paar geistreiche Merksprüche, bzw. wie bei Euch das Checken (inkl. Reihenfolge) abläuft.

Gut Luft,

Andreas
Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 11.10.2006 - 22:44
Besten Dank

Jetzt weiß ich endlich, was der Typ, der meinen Ausnüchterungsschlaf in Ägypten ständig mit Briefings unterbrochen hat, mit seiner blöden sauberen Luft meinte.
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 11.10.2006 - 23:16
Markus E.: wenn dich sowas schon beim Ausnüchtern stört, dann hast du noch nie einen Divemastereleven während deines Aufenthaltes erleben dürfen...
Antwort von Platt Registriertes Mitglied am 11.10.2006 - 23:50
Finde, je mehr Buddyceck, desto mehr geht vom wesentlichen, was der Buddy wissen muß verloren.
Antwort von Mersätzle am 12.10.2006 - 07:30
Hallo was hälst du von:

F arbenfrohe
V ögel
S ingen
B ei
T ages
L icht.

Nur als Vorschlag, aber die Reihenfolge nun ja, da denk ich noch mal drüber nach.
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 12.10.2006 - 07:45
Ich schließe mich Platt an
checken kann man u.U. einen, wie die Gäste sagten, Eleven. Von einem erfahrenen Taucher erwarte ich, dass seine Sachen in Ordnung sind oder falls nicht, dass er sich bei Problemen zu helfen weiß ohne seine Umgebung in schlimme Panik zu bringen.

Und nun: Feuer frei
Antwort von seadancer Registriertes Mitglied am 12.10.2006 - 08:47
Sehr gut funktioniert auch:

T Trottel (Tarierung)
B blicken (Blei)
S sich (Scnallen & Schliessen)
L lächelnd (Luft
A an (alles o.K.)

Trottel blicken sich lächelnd an
Antwort von Nowotaucher Redaktionsmitglied am 12.10.2006 - 08:49
@Platt Was ist denn der das Wesentliche, was ein Buddy wissen muss?

@Doris: Ich erwarte aich von einem erfahrenen Taucher, dass seine Sachen in Ordnung sind. Nur zeigt leider die Erfahrung, dass dem öfters doch nicht so ist. Erst letztlich ist ein sehr erfahrener Taucher mit zwei geschlossenen Flaschen ins Wasser gehupft. Natürlich konnte er beide Ventile selber öffnen, aber in Bezug auf Gefährdungspunkte bei einem TG wäre so etwas leicht auszuschließen.

Außerdem geht es mir bei einem Check, wie ich im Artikel oben geschrieben habe, immer auch darum die Ausrüstung meines Buddys kennen zu lernen, damit ich im Notfall weiß, wo was ist. Daher bestehe ich bei unbekannten Buddys immer, unabhängig von ihrem Erfahrungsgrad auf einen ausführlichen Check. Wer das nicht mitmacht kann sich einen anderen Buddy suchen, da würde ich, ehrlich gesagt, eher einen Solotauchgang machen!

Und bei einem bekannten Buddy ist ein Check ja auch keine Sache von 10 Minuten. Ich denke, dass bei uns pro Person der Check vielleicht 30 Sekunden dauert!

Gut Luft,

Andreas
Antwort von Weltverbandsseniorenbeauftragte Registriertes Mitglied am 12.10.2006 - 09:59
Bei Anfängern mache ich einen ausgiebigen Check, vor allem um festzustellen, ob sie ihre eigene Ausrüstung kennen, da ja meist geliehen. Nicht nach irgendwelchen Sprüchen sondern einfach alles durch. Und sehr wichtig ist die Frage nach dem Befinden und sonstigen Besonderheiten (Druckausgleichsprobleme etc).
Bei erfahrenen Tauchpartnern, die ich nicht kenne, schau ich mir das System an und weise auf Besonderheiten bei mir hin, z.B. geschlossenes Trockiventil.
Ansonsten checke ich meine Ausrüstung vor dem Tauchen selbst durch und erwarte das von erfahrenen Tauchpartnern auch.
Antwort von Mönchsrobbe Registriertes Mitglied am 12.10.2006 - 10:07
Bei Anfänger oder wenig geübten Taucher mache ich einen kompletten Body-Check. Bei erfahrenem Taucher checke ich nur noch die Luft (LA und Fini)und besprechen dann den Tauchgang. Wenn er ohne Blei reingehen will, ist das seine Sache. (Wird nicht zur Gewohnheit oder wer keinen Kopf hat, hat Beine) Wichtiger ist für mich viel mehr der 3-Meter-Check.

Dort wird Finicheck (nochmals), Dichtigkeit, gibt es Blasen aus Lungenautomaten oder Inflator oder sonstwo Undichtigkeit? Und am Schluss wird noch aus dem 2. Automaten geatmet. Dies scheint mir viel wichtiger als jeder Check an Land. Aber jedem das seine....

Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 12.10.2006 - 12:33
WOLKE ist ja bekannt.
W..asser in der Nähe?
O..hne Anwesenheit nerviger Regelkontrolleure?
L..uftfüller schnell und gut?
K..lare Sicht im Wasser?
E..ssen nach dem Tauchgang gesichert?

Ansonsten siehe Doris, mit ein paar schon genannten Erweiterungen z.B. bei Anfängern oder spezieller Ausrüstung.

Blei geht mich nichts an.
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 12.10.2006 - 13:07
Und gerade aktuell, weil ich heute morgen umsonst zum See fahren gefahren bin um ein bischen zu wrackeln:

W (hy)
I (s)
T(he)
F(uckin)
R(oad)
C(losed)
?

WITFRC
Antwort von niemand Registriertes Mitglied am 12.10.2006 - 15:34
@Mönchsrobbe
also einen Body-Check würd ich mir verbitten, da mir das zu intim wäre. Einen Bodycheck auch weil zu schmerzhaft. Aber nur den 3 Meter Check zu machen kann auch zu Verwirrungen führen, wenn z.B beim Sherwoodregler die Luft rausperlt und du das nicht vorher beim Buddy-Check geklärt hast.

Gruss Joachim
Antwort von Platt Registriertes Mitglied am 12.10.2006 - 21:47
@ Nowotaucher
Z.B.: Was ich mit welchem Handzeichen unter Wasser meine, welches Ventil er wann zudrehen soll,.........
Antwort von irgendwannindiesemlebenvielleicht am 12.10.2006 - 22:34
T Taucher (Tarierung)
B rauchen (Blei)
S aubere (Schnallen)
L uft (Alles mit der Versorgung dessen)
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 13.10.2006 - 00:00
T Tonnenschwere
B Buddies
S saufen
L lustig
A ab
Antwort von Mönchsrobbe Registriertes Mitglied am 13.10.2006 - 09:17
@niemand, mein "engliss" ist grottenschlecht, ich weiss. Selbstverständlich respektier ich deinen Intimbereich, als Frau sowiso.... ALs TL sollte ich eigentlich den Sherwook kennen. Viele Taucher machen an der Oberfläche Ellenlange Checks, dagegen ist nichts einzuwenden. Aber für mich ist der 3-m-Check für mich ebenso wichtig, dieser wird meist weggelassen. In der Not vertraut man einfach auf einen wasserfreien LA, ohne dies getrestet zu haben.
Antwort von Trimixler Registriertes Mitglied am 13.10.2006 - 09:32
Wenn es richtig gemacht wird, ist ja Voraussetztung, dann spielt die Reienfolge keine Rolle, wichtig ist, dass es gemacht wird!! Und mit dem Merksatz, hat man eine Eselsbrücke und vergisst nicht, speziell bei Anfängern, das ist die Idee dahinter.

Alle die es für überflüssig finden und sich schon überheblich Selbstdarstellen, Ihr werdet mal an "Trimixler" denken, aber ist mir grundsätzlich egal.

Aber die, die es machen, Richtig machen. Absolut Wichtig ist erwähnt worden, die Luft. Dort wird halt gerne mal Links- mit Rechtsdrehung verwechselt.
Auch bin ich für den 3 oder 5m Bubble-Check.

Ich habe meine Methode und die hat sich bewährt.

Im übrigen mache ich den Ausrüstungs-Check bei meinem Buddy für mich, denn ich möchte nicht, das mein Buddy wegen seiner Nachlässigkeit mir den Tauchgang vermiest bzw. ich dann den TG abbrechen muss.
Feuer Frei

Gruss
Antwort von emoticonator am 13.10.2006 - 09:58
"Feuer Frei"
Na gut:
"die Luft. Dort wird halt gerne mal Links- mit Rechtsdrehung verwechselt."

Ach, du meinst..
Ach so:
Vom prüfenden Baddie beim Baddiescheck. Vor dem Scheck auf, nach dem Scheck zu. Stimmt. Ein Risiko, dieser Scheck.
Antwort von Trimixler Registriertes Mitglied am 13.10.2006 - 10:23
Danke für den Hinweis, hatte es glatt vergessen zu erwähnen.

Ich habe nie gesagt, ich lass jemanden an meine Ausrüstung ran lasse.
Aber ich habe auch keine Mühe mit dem "Nach hinten greifen und meine Ventile selber zu öffnen und zu schliessen so wie ich gerade will.
Mit Ausnahme der Monoflasche mit 2 Ventil, wo der 2te Ventilabgang halt versteckt unten liegt, da komme ich auch nicht so einfach ran. Aber bei BiBo keine frage.

Also ist der Check ja kein Problem, im wesentlichen hast du recht, jeder ist des seines Glückes Schmieds, oder so ähnlich.


Gruss

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