CMAS = Kampfschwimmer Abgesandt von owdgreenhorn am 12.02.2006 - 17:18:
Ich provoziere einfach einmal. Aber bitte Leutz, bleibt sachlich. Von vielen CMAS Tauchern höre ich immer wieder, dass deren Ausbildung härter und besser ist. Mir als Padi OWD, kommen hierbei immer Zweifel auf, ob ich nicht doch auf CMAS weitermachen soll. Oder erst den AOWD und danach CMAS. Ich finde die Ausbildung bei Padi recht gut, was den Inhalt betrifft. Ich möchte in Zukunft noch perfekter und besser im Tauchen werden, bin mir aber über den Verband wirklich im Unklaren.
Was meint Ihr.
PS: Bitte nicht streiten! Taucher sind gute Menschen.
das mag daher kommen, dass in vielen Deutschen Vereinen nach CMAS/VDST ausgebildet wird und die Leute da mit unter auch im Schwimmbad für ihr Hobby trainieren (Apnoefähigkeiten, Flossentechnik, Kondition,...).
Soetwas wird in einer kommerziellen Tauchschule - egal nach welchem Ausbildungssystem - nicht passieren, weil die Zeit und das Interesse dafür einfach zu wenig ausgeprägt ist.
Heiko
Antwort von Dopper12er am 12.02.2006 - 17:44 Vielleicht kommt es ja auch daher, dass der CMAS/VDST-Taucher schon als Anfänger eine RICHTIGE DEKOtabelle benutzen darf. Das zeugt doch von ungleich größerer Verantwortung und das Vereinsleben ist ja auch für manchen sehr hart, das alles will natürlich belohnt sein
Antwort von owdgreenhorn am 12.02.2006 - 18:28 Was ist eine RICHTIGE Dekotabelle? Dekozeiten halte ich persönlich als Teil eines jeden Tauchgangs, mache ich grundsätzlich, auch wenn der Tauchcompi "grünes Licht" gibt.Ich kenne CMAS TT sowie PADI TT.
Ich trainiere auch über die Winterzeit im Hallenbad. Ich würde auch nicht behaupten, dass ich ein typischer Urlaubstaucher bin. Das jedenfalls behauptete ein CMAS brevetierter Taucher zu meiner Padi Ausbildung. In 1-2 Monaten gehts auch schon wieder in den See (Wassertemp ca. 5-8°C im Halbtrockenen).
Mir ist nur nicht schlüssig, ob Padi evtl. doch nicht so großen Wert auf eine strengere Ausbildung legt und ich evtl. gar nicht so gefordert werde, wie ich gerne möchte.
Antwort von Dopper12er am 12.02.2006 - 18:35 Der Unterschied zwischen einem Dekotauchgang und einem Nullzeittauchgang ist dir aber schon geläufig?!
Antwort von owdgreenhorn am 12.02.2006 - 18:54 Es ist aber bestimmt erlaubt eine Dekopause (trotzdem!) einzulegen.Oder ist es (sorry) die Religion bei Padi auf Nullzeit zu tauchen und dann gefälligst KEINE Dekopause einzulegen. Dann bin ich wirklich im falschen Verband. Ich denke,DOPPER12ER,du legst großen Wert auf das Nullzeittauchen.Ich weis, bei Padi (also wenn man sich die Lehrvideos anschaut)wird das eigentlich so gelernt (hab ich ja auch so gelernt). Aber letztendlich entscheidet doch der brevetierte Taucher. Das Problem ist also die Dekozeit, oder wie soll ich das verstehen?
PS: Das würde mich mal wirklich interessieren.
Tauchst du nach Dive-Planer, benutzt du auch das "Wheel" ?
Antwort von Squib am 12.02.2006 - 18:54 Hallo OWDGreenhorn,
vergleiche nur mal die Ausbildungs-/Lernzeiten die für das Erreichen eines AOWD Brevets nötig sind und die, die man für ein CMAS** Brevet braucht.
Dann bilde dir deine eigene Meinung.
Gruß
Anja
Antwort von owdgreenhorn am 12.02.2006 - 18:55 Hai Anja,
so langsam habe ich auch das Gefühl, dass ich diesen Vergleich in Angriff nehme. Danke Dir.
Antwort von Mönchsrobbe am 12.02.2006 - 19:08 Bs T** oder Resuce merkst du nicht viel Unterschied. Bei CMAS kennst du die Sättigungsverläufe und kannst Deko rechnen.
Beim T*** gehtst du bist 40 m und machst auch auf dieser Tiefe Übungen. Nimmst auch mal den Lungenautomaten aus dem Mund, nimmst die Maske vollständig ab und machst Bewusstlosenrettungen bis sie sitzen. Und eben alles aus 40 m tiefe.
Schwimmst mit kompletter Ausrüstung 1500 m, früher sogar noch auf Zeit und die war wirklich knapp bemessen, womit der Ausdruck Kampfschwimmer erklärt ist. Für 2 Wochen Urlaub im Meer reichen auch Rescue oder T**.
Antwort von owdgreenhorn am 12.02.2006 - 19:15 Puh! So sehr ich die Padi Ausbildung auch genoss, ich komme wohl an CMAS/VDST nicht vorbei! Viele Taucher beschweren sich halt über die "Kampfschwimmertrainings". In 40m Tiefe spielt sich so einiges anders ab, also ist das KÖNNEN da unten mal sehr wichtig und von Vorteil. Tauchen ist halt mit vielen Gefahren verbunden, so schön es auch ist. Ich werde mich wohl für die CMAS Prüfung anmelden. Ich denke anders komme ich nicht weiter. Oder ich mache Padi nebenher, so als Erholung.
Antwort von Zystsche am 12.02.2006 - 19:22 Wenn Du Dich erholen willst-so nebenher- leg Dich vieleicht erst mal hin.
Für den Anfang vieleicht gar nicht so schlecht.
Zystsche
Antwort von Mistkaefer am 12.02.2006 - 19:46 Du könntest auch einfach bei PADI bleiben und dich privat in den Bereichen die dich interessieren weiterbilden!?!?!?
Antwort von Scubabubble am 12.02.2006 - 21:14 Hi owdgreenhorn,
noch besser: geh einfach nur tauchen . Such Dir nen erfahrenen Buddy, das ist viel besser als die vielen Kurse. Ist doch letztlich auch egal, bei welchem Verband, oder?? ...immer die gleiche Diskussion.......
Grüße Scubabubble
Antwort von henri am 12.02.2006 - 21:52 Irgendwie habe ich das Gefühl, daß Mönchsrobbe in den letzten 15 Jahren keinen CMAS-Asubildungsstandard mehr gesehen hat. Sonst wüßte die Mönchsrobbe, das sie antiquierten Müll schreibt...
@owdgreenhorn: PADI kommt aus dem US-amerikanischen Raum und ist eher auf begleitetes Nullzeittauchen ausgerichtet, was für den der es mag sicher nicht schlecht ist. CMAS ist auf selbstsändiges Tauchen ausgelegt und wenn Du häufig Deine Tauchgänge selbst organisierst und einfach mal so ins Wasser springst, dann würde ich beizeiten mal umsatteln.
Grüße,
Henri
Antwort von emji am 12.02.2006 - 22:13 Scubabubble: Jo, gefällt mir!!
Owdgreenhorn: Lass` Dich nicht beirren. Du bist zufrieden mit Deiner Ausbildung und bist der Meinung, dass Du eine gute Ausbildung hattest? Dann bleib dabei! Wichtiger finde ich jedoch das von Scubabubble: Geh` tauchen und erlerne dabei all das, was Dir schliesslich kein Verband beibringen kann.
Ich habe mich übrigens nach meinem CMAS*-Brevet für ein AOWD-Brevet entschieden. Ich war und bin sehr unzufrieden mit !meiner! CMAS-Ausbildung. Auch das gibt`s! Ich werde im Laufe dieses Jahres noch den Rescue anhängen und habe dann ein für mich ausreichendes Ausbildungs-Niveau erreicht.
Habe übrigens beide Ausbildung hier in der CH gemacht. Allerdings scheint dies in D etaws anders zu sein: In der Schweiz sind sowohl CMAS- als auch PADI-Ausbildungen kommerziell.
Gruess
emji
Antwort von emji am 12.02.2006 - 22:22 Henri:
Ich kenne ja den OWD nicht (machte ja CMAS*), aber beim AOWD hatten wir mehrmals TG zu planen und Deko zu rechnen.
Hier nochmals: Der Tauchlehrer macht`s, nicht der Verband! Und mein Tauchlehrer ist halt nicht im US-amerikanischen Raum, sondern hier in der Schweiz im kalten Tümpel mit schlechter Sicht....
***
und wenn Du häufig Deine Tauchgänge selbst organisierst und einfach mal so ins Wasser springst, dann würde ich beizeiten mal umsatteln.
***
Sorry, da kann ich nicht folgen... Womit möchtest Du das begründen?
Und um mal von identischen Sachen zu sprechen: Wir sprechen jetzt nicht von einer 5TG-OWD-in-2-Tagen-Ausbildung irgendwo in einer rundergekommenen PADI-Bude, sondern von einer PADI-Ausbildung vs. CMAS-Ausbildung unter identischen Umständen.
Gruess
emji
Antwort von Scuba Dude am 13.02.2006 - 03:41 @Squib
Den AOWd mit den ** zu vergleichen, um sich eine Meinung ueber einen Verband zu erlauben, solltest du vielleicht erstmal die Unterschiede erklaeren.
Also, der AOWD ist sowas wie die Stufe zwischen * und **, die es bei CMAS nicht gibt. Sind eben zwei komplett verschiedene Systeme. Hier mal ungefaehr geschildert, wie`s angedacht war:
Bei CMAS sollst du Erfahrung sammeln, wobei du nach der alten ****-Regel nur mit nem ***-Taucher oder hoeher tauchen kannst oder seit neuem mit **-Taucher bis 20m. Allerdings brauchst du ein paar Tieftauchgaenge, bevor du mit dem ** beginnen kannst. Im Grunde absolvierst du also eine formlose Ausbildung mit einem ***-Taucher, bis du die Taucherfahrung hast, um mit dem ** beginnen zu koennen.
Bei PADI koennen OWD ohne Aufsicht bis 18m tauchen gehen. Wollen sie tiefer gehen, so sollen sie den AOWD machen, der eigentlich empfohlen wird, direkt im Anschluss an den OW ranzuhaengen. Da vier Tauchgaenge im OWD nicht die Welt sind, sollen die besser noch mal 5 Tauchgaenge aus 5 "Spezialgebieten" mit nem Tauchlehrer absolvieren. So sollen die Schueler mehr Selbststaendigkeit erlangen und vom Tauchlehrer weitere Tips zu Tarierung, Technik, Navigation u.s.w. bekommen. Danach kann mit dem Rescue begonnen werden, der eher, aber nicht wirklich mit dem ** verglichen werden koennte.
Aber das ist eine andere Geschichte...
Zum Thema Kampfschwimmerausbildung: Was jemanden nicht umbringt, macht einen nur haerter. Teilweise sogar vom Hals abwaerts...
Antwort von emji am 13.02.2006 - 05:52 Hi Scuba Dude
Ist es möglich, dass die ****-Regel etwas VDST-spezifisches ist? Ich habe meinen T* in der Schweiz gemacht (SUSV/CMAS) und da haben wir sowas nie gelernt. Ich hatte Freigabe bis 15 Meter, natürlich mit der Empfehlung, sich erfahrenen Tauchern zB. in einer Tauchgruppe oder einem Verein anzuschliessen (was ich auch 100% unterstütze).
Danke und Gruss
emji
Antwort von owdgreenhorn am 13.02.2006 - 07:29 Zitat:Ist es möglich, dass die ****-Regel etwas VDST-spezifisches ist?
Jepp! Bei CMAS gilt die ****Sterne Regel.
Ja, ich möchte selbständig tauchen. Ich hatte meinen OWD im Roten Meer in einer 5 Sterne Padi T-Schule absolviert und danach noch 10 Tauchgänge im RM gemacht.
Zuhause angekommen gings gleich in einen trüben Stausee in Luxembourg auf 25m (Sichtweite ca. 0.5 - 1.0 m). Danach habe ich mich in einem Tauchclub angemeldet (Padi) und hatte noch ettliche Tauchgänge. Letztes Jahr noch mal 12 TGs im RM, teilweise zu zweit mit meinem Buddy (**CMAS), mit dem ich immer tauche.Sonst gehen wir oft zu zweit in den See. Also gehe ich ausschließlich selbständig tauchen. Das "Gruppentauchen" im Club empfinde ich oft langweilig. Ein bischen Abenteuer gehört schon dazu.
Ich finde es übrigens unnötig, wenn hier gegen die Verbände gestichelt wird, lasst es doch und bleibt bei der Sache. Ich möchte NUR Eure Meinung zu meinem Anliegen, mehr nicht. Es gibt keinen Grund zu streiten, wir sind ALLE Taucher!
Bitte mehr!
Antwort von owdgreenhorn am 13.02.2006 - 07:32 ...achso 2 mal Nachttauchen war auch dabei (war obergeil!) Habe ich mir von Yasmin Diving bestätigen lassen als Spezialtauchgang.
Antwort von emji am 13.02.2006 - 07:42 OK, nun ist CMAS und VDST aber nicht dasselbe (CMAS = Weltverband, VDST = ein angeschlossener Unterverband). Wie gesagt, ich habe bei meiner SUSV/CMAS-Ausbildung nie etwas von einer 4*-Regeln gehört. Davon hörte ich erst später u.a. hier im Forum. Daher nochmals die Frage:
- Ist die 4*-Regel etwas VDST-spezifisches?
- War meine T*-Ausbildung halt doch so schlecht
wie ich diese eingestuft hatte?
Würde mich wirklich interessieren.
Danke und Gruess
emji
PS: Hatte ich schon gestichelt?? Wollte ich doch gar nicht....
Antwort von Mönchsrobbe am 13.02.2006 - 08:44 @henri, Mönchsrobbe kommt aus der Schweiz und kennt die Ausbildungsrichtlinien der cmas.ch. 1996 das T*** gemacht, damals noch unter SUSV, heute Tauchlehrer im Aktivstatus.
Wenn das der VDST anders macht, ist es Länderspezifisch, aber noch einfach falsch oder nicht mehr up to date.
Ja, so iss es
O-Henri, O-Henri
Die 4*-Regel ist eben nur eine Empfehlung, doch eine meiner Meinung nach mit Sinn. Es sollten immer nur 2 selbständige Taucher unter Wasser. Die Hälfte der Todesfälle in der Schweiz im Jahr 2003 waren das 1. Mal im Süsswasser. In Binnenseen ist das tauchen anders. Das Wasser alleine kann es nicht sein.
Viele unterschätzen die Kälte, allenfalls schlechtere Sicht.
Antwort von owdgreenhorn am 13.02.2006 - 14:23 Also ich denke, der Verband deutscher Sporttaucher unterliegt dem Regelwerk der CMAS.
Zitat:
"Die 4*-Regel ist eben nur eine Empfehlung, doch eine meiner Meinung nach mit Sinn. Es sollten immer nur 2 selbständige Taucher unter Wasser. Die Hälfte der Todesfälle in der Schweiz im Jahr 2003 waren das 1. Mal im Süsswasser. In Binnenseen ist das tauchen anders. Das Wasser alleine kann es nicht sein.
Viele unterschätzen die Kälte, allenfalls schlechtere Sicht."
Als ich von der Badewanne (Rotes Meer) in den Stausee ging, war das ein Unterschied wie Tag und nacht. Einen Grund "abzudrehen" hätte ich gehabt. Es war eine schlimme Brühe mit Sichtweiten bis unter einem Meter. Wir haben uns also vorgetastet bis wir den Grund auf 25m spürten. Es wr stockdunkel, wie in einem Bergwerk und wir hatten nur eine Minilampe dabei (Obersauer Stausee übrigens). Ich musste gedanklich mit mir selbst kommunizieren, um keine Panik zu bekommen. Die ganze Sache hatte aber ihren Reiz. Die Stimmung war recht gruselig, wie auf einem alten Friedhof. Aber gerade das war der Reiz, das Abenteuer! Seither bin ich dem Tauchsport noch mehr verbunden und war auch ein bischen stolz diese "Sache" durchgestanden zu haben. Ob Dummheit oder nicht, es war genial.
Antwort von henri am 13.02.2006 - 14:45 @ mönchsrobbe
Es geht doch gar nicht um 4*-Regel, Deko-Berechnung etc.
Die Übungen aus 40 m, die 1500m mit voller Ausrüstung etc., das dürfte selbst bei der CMAS inzwischen zur Geschicht gehören. Habt Ihr in der Schweiz die Standards da nicht an die CMAS angepaßt?
Das würde zumindest mal wieder beweisen, daß in der Schweiz die Uhren etwas langsamer ticken...
Antwort von emji am 13.02.2006 - 15:31 Greenhorn: Willkommen beim Tümpeltauchen War übrigens der Grund, weshalb ich die Ausbildung (jetzt mal unabhängig vom Verband) hier machte: Kannst Du Dir vorstellen, wie sicher man sich dann im Meer fühlt?
Allerdings find ich`s etwas gewagt, wenn Dich jemand frisch vom RM-OWD in einen Tümpel mit Minimalsicht mit schwachen Lampen (nützen bei dieser Sicht aber eh nicht viel) und dann noch auf 25 Meter runternimmt...
henri:
tja, die Uhren hier in der Schweiz sind halt schon ein wenig... präzise!
Ich wollt`s genau wissen und bin jetzt noch schnell auf die SUSV-Homepage gegangen. Dort steht nicht viel zur CMAS-Ausbildung, aber: Die "Disziplinen Schwimmen und Schnorcheltauchen" sind nach wie vor Bestandteile der Ausbildung. Wieviel steht aber leider nicht.
Aber was mich etwas... sagen wir mal verwundert hat, ist:
- D*-Taucher sind fähig, in geschützten Wassergebieten bis
10 Meter zu tauchen.
- D**-Taucher sind fähig, selbständig Tauchgänge bis 25 Meter Tiefe in kleinen Gruppen mitzuorganisieren und durchzuführen.
1. Frage: Hiess das nicht mal T* und T**?
2. Frage: Wozu lernen die Deko-Theorie, wenn die Maximaltiefe beim D* eh nur 10 Meter und beim D** nur 25 Meter ist?
Fragen über Fragen....
Grüessli
emji
PS: Sorry, bin zwischenzeitlich wohl etwas vom Thema abgekommen....
Antwort von owdgreenhorn am 13.02.2006 - 17:21 Also, mein Anliegen wird wohl immer mehr zur Antwort. Ich denke schon, dass bei CMAS einiges MEHR an Ausbildung geboten wird. Nicht das ich Padi nicht gut finde. Ich denke, Padi spricht in der Tat, den absoluten Urlaubstaucher an, der im Ägyptenurlaub (o.ä.) mal für 14 Tage der Held sein darf und vom OWD - Divemaster und sämtliche Specialyties, mal so alles querbeet durchkursiert.
Ein Fehler? Sicherlich nicht! Auch wenn man seinen Tauchgang/2.Tauchgang auf Nullzeit plant (Padi Dekotabelle/Wheel etc.), so genügt es dem "Erlebniserholungstaucher" doch voll und ganz, bravo!
Das wird wohl nicht ganz meinen Vorstellungen entsprechen. Ich möchte auch mal Tieftauchen, ein Wrack auf 50m besichtigen und ordentliche Dekoberechnungen/Pausen durchführen. Natürlich im Rahmen meiner körperlichen Fähigkeiten! Denn wo ein Taucher bei 40m und mehr relativ "fit" ist, kann ein anderer bei 25-30m schon erste Anzeichen eines "Tiefenrausches" haben, im schlimmsten Fall früher.
@emji,
ich bin froh, dass ich ins "kalte Wasser" geworfen wurde! Totale Konfrontation unter schlechten Bedingungen/Crashkurseffekt. Ich bin da nicht mit irgendeinem Taucher runter, sondern jemanden dem ich vertrauen kann. Wir trainieren für uns ständig mit der Komunokation/Notfälle beim Tauchen.
Antwort von Ralf Schmid am 14.02.2006 - 03:29 CMAS-Ausbildung kann auch in Deutschland kommerziell sein. Das hängt davon ab ob du die Ausbildung in einer Schule oder einem Verein machst. Dabei gibt es auch Vereine, die nicht gerade wenig für die Ausbildung nehmen.
Der Vorteil des Vereins ist eben daß man alles lange und ausführlich üben kann, und sich, wenn man "sicher" ist, sich mit dem TL einen Termin zur Prüfung ausmacht. Da es sich nicht um EINE Prüfung handelt, sondern um eine Vielzahl von zu prüfenden Modulen (was genau gibts als Download beim VDST) kannst du auch Module sammeln, und wenn du die Karte voll hast, schickst du sie zum VDST, wo dir die Brevetkarte (für alle CMAS-Verbände) ausgestellt wird.
Um mehr über das Tauchen zu erfahren ist das Buch "Praxis des Tauchens", sozusagen ein Standartwerk der VDST-Ausbildung immer hilfreich.
Da ich nicht zu weit von der Sauertalsperre wegwohne (im Saarland) könne wir ja mal zusammen dort tauchen und uns anschließend unterhalten. Keine Angst, ich will dir keinen Kurs verkaufen, ich bin kein TL, sondern nur CMAS***-Taucher.
Gruß Ralf
Antwort von owdgreenhorn am 14.02.2006 - 07:39 Hallo Ralf,
nochmal in die Brühe?
OK, ich frag mal meine Tauchkollegen, ob die auch Interesse haben. Hast du schon die Gegend erkundschaftet und warst du schon beim Mühlenfundament usw. Naja, großer Fischreichtum gibts dort nicht, aber es ist schön gruselig.
Antwort von Scratch am 14.02.2006 - 09:07 Könnte mir mal jemand erklären, wieso ich bei CMAS auf 40 Meter Tiefe Übungen wie Automaten raus, Maske abnehmen, machen muss? Ist ja absoluter Schwachsinn! Welcher normale Mensch macht denn sowas Solche Übungen mach ich in Tiefen wo ich bei Problemen sofort aufsteigen kann.
Antwort von Mönchsrobbe am 14.02.2006 - 11:25 @Scratch
Es ist reine Kopfarbeit. Oder willst du mir erklären, das Maske abziehen auf 3 m sei anders als auf 10m oder 20 m oder 30 m. Die Technik ändert sich nicht und der Druck ist nicht sonderlich relevant.
Nun kommt aber der Kopf hinzu und damit die Probleme. Wenn du dir dabei vorstellst, du kannst nicht sofort an die Oberfläche, fangen die Augen an grösser zu werden.
Aber es ist richtig, dies wird je nach Ausbildung auf verschiedenen Tiefen geübt. Wers auf 40 kann, machst auch auf 4 m, aber umgekehrt??? Ich habe schon oft Vieltaucher (über 100 TG) auf T***-Niveau ausgebildet. Oben grosse Klappe auf 40 nur noch grosse Augen...
Schwachsinn, ok, ich nenne es Tauchtechnik. Und wer es beherrscht, bringt auf 30 m auch keine defekte Maske aus der Ruhe. Oder es könnte dir auch mal Jemand eine Flosse ins Gesicht schlagen, oder?
Wenn dich solche Übungen stressen, lass es sein, denn es ist nichts für dich und nur Stress für den Tauchlehrer.....
Antwort von Tauchlady am 14.02.2006 - 12:34 ...und dann muß man die Bürschchen auch erstmal so tief kriegen, hatte mal einen, wollte T*** werden, aber taucht grundsätzlich nie tiefer als 20, 25 m... hat sich dann für mich erledigt...
Antwort von lophius_piscatorius am 14.02.2006 - 13:21 ... aber seit wann darfst du als TL* denn T*** abnehmen ???
Antwort von Scratch am 14.02.2006 - 14:11 @Mönchsrobbe
okay ich nehme mein Schwachsinn zurück . Es ist auch sicher in Ordnung wenn jemand in dieser Tiefe seine Übungen beherrscht und sollte nach dieser Ausbildung auch erwartet werden. Aber laß auf den Taucher auf 40 Meter ohne Maske noch ein kleines Problemchen zukommen und er verliert "vielleicht" die Nerven und schießt hoch. Und ich bin mir sicher, dass sowas sogar einem TL passieren kann. Ich kann alles üben, üben, üben und nochmals üben. Nur wie sieht die Realität aus wenn`s wirklich mal brenzlig wird. Hoffentlich erinnert sich dann jeder daran wie`s richtig gemacht wird Auf 40 Meter bei ner Übung ein Problem zu kriegen ist doch schon relativ riskant. Ob nun TL*** oder nicht. Aber ist nur meine Meinung und die will und kann ich sowieso niemandem aufdrängen
Antwort von owdgreenhorn am 14.02.2006 - 14:57 Zitat: "Aber laß auf den Taucher auf 40 Meter ohne Maske noch ein kleines Problemchen zukommen und er verliert "vielleicht" die Nerven und schießt hoch. Und ich bin mir sicher, dass sowas sogar einem TL passieren kann."
Dem TL würde ich das Prädikat NICHT EMPFEHLENSWERT verleihen.
Dazu fällt mir die Geschichte mit dem Stausee und den 25 Metern ein (oweh, ich bin nur OWD bis 18m :D ). Genau da ist meine Maske(habe ich mittlerweile gg. Cressi Bid Eye getauscht!) vollgelaufen und saß mäßig auf meinem Haupt, sodass ich sie komplett auszog/anzog und ausblies.
Hätte auch bei 40 Metern sein können. Und "Mundstück herausnehmen" ist wohl wirklich Pipi.
Antwort von owdgreenhorn am 14.02.2006 - 15:09 UND
wenn ich mir solche Kommentare anschauen muss von wegen "ich tauche nur bis da und dann ist Schluß" , da frage ich mich, was wollen die Leute eigentlich da unten!?
UND
dass ist genau der Punkt den ich in Betracht ziehe, nämlich LIEBER MEHR ZU LERNEN/KÖNNEN ALS NÖTIG!
Sprich:
Mag ja sein, dass es Spaß macht (oder auch nit) den OWD in Egypt zu machen und mit dem überfüllten Urlaubertauchboot seine "Prüfung" am Riff bei Ras Disha oder Abu Hashish zu absolvieren. Danach kann man auf 10 - 15m Tiefe die kleinen Blaupunktrochen nebst Badewannenklima begutachten usw.
Oft ist es auch so, dass die "Profis" auch noch 2 Jahre (!) pausieren, bevor sie nach Mallorca&Co wieder mal Zeit fürs Abtauchen in Hurghada haben.
DAS
ist der Fehler!
Ich finde, ein Taucher sollte sich genauso sicher sein, wie ein Fußgänger, der über die Straße geht.
Antwort von Tauchlady am 14.02.2006 - 16:59 @lophius: natürlich in der Assistenz mit "Vorsortierung" in Zusammenarbeit mit TL**. Für`s selber unterschreiben muß ich natürlich nochmal an `ne Prüfung `ran.
Antwort von niemand bestimmtes am 14.02.2006 - 18:13 @scratch: Für alles gilt: Es gibt immer ein erstes mal. Und beim Tauchen ist es bestimmt nicht verkehrt, wenn dieses erste mal in der Nähe eines TLs unter etwas kontrollierteren Umständen stattfindet. Und wer eine entsprechende Ausbildung macht, der hat seine Maske auch schon auf 5, 15 oder 25m ausgeblasen - also warum nicht zur Sicherheit auch mal auf 40m probieren? Kostet nur 1min Grundzeit...
Nebenbei bemerkt ist da doch auch wirklich nichts dabei. Ich habe das ganze Brimborium um den "Wasser-Nase-Reflex" nie nachvollziehen können. Es war vermutlich purer Zufall (weil gerade kein anderes Becken verfügbar war), aber als ich damals einen OWD Kurs machte, hatten wir nur das 4m Springerbecken zur Verfügung, also haben wir dort am Grund das erste mal die "Maske abnehmen" Übung gemacht, und später dann halt nochmal im (arschkalten) See. Uns hat vorher keiner gesagt, dass da irgendwas dran schwierig sein soll, und das war es dann auch nicht.
Als ich später mit CMAS** weitergemacht habe, habe ich natürlich auch mal die ersten Kapitel im "Kromp" gelesen, und war ziemlich überrascht, wieviel Text diesem Thema gewidmet wird - und was da für `zich Übungen (an Land, im Kinderbecken usw.) zu vorgesehen sind. Da war ich einigermassen froh, dass dieses Theater an mir vorbeigegangen war.
Kann es sein, dass man Leuten so ein Problem auch einreden kann?
Antwort von tauchgeist am 14.02.2006 - 18:18 @ niemand bestimmtes,
einreden geht schon, aber in jahrzehntelanger Basisarbeit hatte ich ausreichend Fälle, bei denen der Reflex zum Teil extrem stark ausgeprägt war.
Das waren zum Teil Leute, die sich vorher mit der Thematik nicht befasst haben, denen also nichts eingeredet wurde.
Sei einfach froh, dass Du damit keine Problme hattest und hast
tg
Antwort von scuba.duck am 15.02.2006 - 13:48 Na servas! Ist schon recht lang, aber trotzdem nochmal mein Senf:
1) Am wichtisten ist der tauchleher! Nutzt der beste Verband/Ausbildung nichts wenn der TL ganz einfach nur ultracool ist
Zum Unterschied PADI / CMAS ....
PADI ist halt kommerziell daher gehts auch etwas schneller. Bei CMAS verlangt man halt ein paar Voraussetzungen.
nur mal zum nachdenken... wenn ich gleich nach meiner Tauchprüfung den "Fortgeschrittenenstatus" erreichen kann..... fürs ** braucht man halt mindestens 25 TG´s nebst schnorchel B
Das mit den körperlichen Anforderungen bei CMAS kann man mögen oder nicht. Unpraktisch finde ich es nicht das man auch nachweißlich unter gewissen Bedingungen ohne Ausrüstung im Wasser bewegen kann.
Zum Thema mit **** und Übungen aus 40m. Bei uns in Österreich gibt es kein **** und zur Pflichtkür fürs *** gehören nach wievor die Dinge wie Bergung aus 40m Tiefe, 1500m im Freiwasser mit Ausrüstung schwimmen, bergen aus 3-5 m Tiefe ohne gerät, freies Abtauchen ohne PTG auf min 10m.......
Voraussetzung sind soweit ich weiß **, Rettungstechnik,Navi,Nacht,suchen und bergen, Materialkunde, 75 TG´s davon 20 über 30m davon min 10 im Süßwasser, schnorchel C.
Ich persönlich habe PADI, SSI und CMAS jeweils den gleichen Level. Alle Vereine haben ihr positives!
Stolzer macht mich allerdings im Vergleich das *** da man dafür mehr leisten musste.
Ich frage mich seit Jahren wann endlich diese Diskusionen aufhören welcher Verband besser ist als der andere.
Ich habe u.a. die CMAS, PADI "Schiene" -jeweils- komplett durchlaufen bzw. durchtaucht und es spielt doch überhaupt KEINE Rolle welche besser ist, denn es kommt nur darauf an wie ich danach sicheres Tauchen ausübe. Wenn ich mir vorstellen würde diese schwachsinnigen Diskusionen auf die (Auto-)Fahrschulen zu übertragen......
Lasst doch die endlich mal in Ruhe die "woanders" dieses Hobby erlernt haben ebenso diese DIR/INDI Diskussionen. Leben und Leben lassen ist das Moto und JEDER soll so tauchen wie er/sie es für Richtig hält bzw. sicher ausüben will. Ich habe von ALLEN Fraktionen bzw.Verbände "Gurkentaucher" erlebt und KEINE ist besser als die anderen...
SO, dass wollt ich doch mal mitteilen...
Grüssle von den beiden Mambos aus Bad Säckingen
Antwort von Alttaucher am 17.02.2006 - 21:56 Hier mal ein Ausbildungsvergleich Hier klicken
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