CMAS*** versus PADI Divemaster Abgesandt von Nina Blue am 18.07.2006 - 15:29:
Hi Leute,
Kennt jemand eine Gegenüberstellung der Ausbildungsinhalte bzw. Qualifikationen?
Ohne eine Verbandsdiskussion lostreten zu wollen, kenne ich einen frisch gebackenen PADI Divemaster, der nur wühlt, grabbelt und pflügt Bin bisher die Poseidon Nemrod / CMAS Aubildung gegangen und ** bei ca. 350 TG.
Hörte desweiteren CMAS (oder VDST?) gestaltet derzeit um bezüglich Anerkennungen?
Antwort von Blaues Wunder am 18.07.2006 - 15:52 Tja, dass Dein bekannter DM offenbar nicht tarieren kann liegt wohl eher an seinem Ausbilder (bzw. dem, der ihm das Brevet geschenkt hat) als an seinem Ausbildungssystem. BTW: ich kenne OWDs, die phantastisch tarieren .
Ohne Lust zu haben, die genauen Anforderungen gegenüberzustellen, hier etwas allgemein (und sicher nicht ganz vollständig):
DM und ***:
Organisation und Durchführung von unterschiedlichen Tauchgängen als Tauchgruppenführer (Vorbereitung, Briefing, Durchführung), Erkennen und Management von Problemen bei Mittauchern vor, während und nach dem Tauchgang.
***:
Apnoe-Tauchen: 10m tief, 40/45m weit, `Retten` eines Gerätetauchers aus 7.50m Tiefe, Palstek in 5m Tiefe befestigen, Schnorcheln mit Gerät an der Oberfläche in verschiedenen Lagen.
Gerät: Aufstieg ohne Flossenbenutzung
DM:
Ausbildungsassistenz: Pool-OWD-Skills in Demonstrationsqualität vorführen, Schüler mit Problemen beim Erlernen eines Skills intensiv unterstüzten, `Antizipation` der Bedürfnisse des Instructors bei der Ausbildung in Pool und Freiwasser erlernen.
Der DM ist also mehr ein Ausbildungsassistent, der auch als Guide brauchbar ist (sein sollte), der *** ein als Guide einsetzbarer Leistungsschnorchler.
Leider gibt es im PADI-System keine echte ***-Äquivalenz. Taucher, die als erfahrene Taucher auch mehr über das TG-Management von Gruppen und Begleitung von unerfahrenen Tauchern lernen wollen, aber nicht ausbilden möchten, empfehle ich daher den ***.
Allzeit gute Luft!
Antwort von Nina Blue am 18.07.2006 - 16:05 Merci, Blaues Wunder !
Ich finde, dass trifft so ziemlich genau das, was ich hören wollte und intelligent finde ich die Antwort auch noch !
Absatz 1 stimmt ziemlich genau (aus meiner Sicht).
Mit dem Schluss Absatz hast Du meine Präferenz genau getroffen !
Damit könnten wir das Thema schliessen
Antwort von niemand am 18.07.2006 - 16:54 Hallo Nina,
wozu hier eine Frage wenn schon weist was du hören willst?
Der CMAS*** ist eher dem Rescue Diver von Pdi gleichgestellt.
Der Divemaster enstspricht eher dem TL-Assistent beim CMAS.
Ein Divemaster der nicht tarieren kann hat sein Brevet wohl durch Bestechung oder Vitamin B bekommen.
Gruss Joachim
So jetzt bitte DiätCola und eine Scüssel lecker Kirschen.
Antwort von henri am 18.07.2006 - 17:23 Also, daß ein CMAS*** eher einem Rescue gleichgestellt ist ist wohl eher ein Lachschlager...
Rein formalistisch gesehen ist der DM und der CMAS*** der gleiche Level. (siehe diverse Äquivalenzlisten) Vom Ausbildungsinhalt würde ich sagen der CMAS*** ist ein DM plus eigenständiges Deco-Tauchen und so geringfügige Unterschiede in der Theorie, die dahintersteckt. Kommt natürlich auf den Ausbilder und den DM an.
Und der PADI TL-Assi entspricht dem TL-Assi bei der CMAS oder nach der Norm Instrukteur Level 1.
Grüße,
henri
Antwort von niemand am 18.07.2006 - 17:34 Aber der advanced OWD ist doch schon CMAS** da muss dann Rescue dem CMAS*** entsrechen. Oder warum sonst ist der AOWD als Voraussetzung für den CMAS*** anerkannt?
Gruss Joachim
Antwort von henri am 18.07.2006 - 17:40 Joachim, das Pendant zu Rescue ist CMAS** mit TSR.
Ansonsten erklär doch mal wie denn ein DM mit dem existierenden Ausbildungsinhalt höher anzusiedeln wäre als ein CMAS***.
Wie oben schon geschrieben: DM dürfen bei der Ausbildung unterstützen.
Selbst ausbilden dürfen sie genau so wenig wie CMAS***. Und daß man bei der CMAS***-Prüfung die Übungen für CMAS* und CMAS** lehrbuchmäßig abliefern kann, halte ich für selbstverständlich.
Grüße,
henri
Antwort von henri am 18.07.2006 - 17:47 Schau mal da rein:
Antwort von niemand am 18.07.2006 - 17:52 hallo,
hier laut VDST Hier klicken ist CMAS** und AOWD gleich eingestuft.
In der EN Norm sind soviel ich weis auch der Rescue und der CMAS*** gleich eingestuft.
Gruss Joachim
Antwort von Massi am 18.07.2006 - 17:57 niemand nimmt man mal als vergleich
da will wohl einer nicht wahrhaben das sein padi brevet doch nciht so gut ist wie ein sternchen brevet
alo mal ganz im ernst also ein ** entspricht etwa dem aowd mit rescue und den dm dem *** der tl-assi den du erwähnst, das wäre dann der assistent istructor bei padi der dem bei cmas entspricht.
vielleicht rückt das deine verkehrte vorstellung der äquivalenz ins rechte licht
grüße,
jan
Antwort von 2deep4U am 18.07.2006 - 18:04 Um genau zu sein: Ein PADI AOWD mit Navigationsspezialkurs bzw.VDST Spezialkurs Orientierung, VDST Spezialkurs Gruppenführung sowie 1.Hilfe und HLW Ausbildung und mind. 25 TG`s kann für die Weiterbildung zum CMAS *** zugelassen werden, ist also äquivalent. Der Rescue Diver ist auf keinen Fall dem CMAS *** äquivalent. Z.B. kann ein CMAS *** direkt den PADI IDC machen, ein Rescue Diver nicht.
Gruss
Bubblefree
es ist vergleichbar aber nicht identisch das ist das entscheidene.
es steht völlig außer frage das die cmas** ausbildung weit umfassender ist als der aowd von padi sogar mit rescue!
Antwort von wallin am 18.07.2006 - 18:55 Das permanente Verbandsgeschreie
Ich bilde seid 18 Jahre nach CMAS - Standards aus, vor 4 Jahren habe ich SSI mit ins Programm genommen.
Ihr könnt mir glauben ich war überrascht!
SSI und PADI gehen die Sache etwas anders an. Die sportliche Leistungsfähigkeit ist mit 300 m Schwimmen erledigt. Jedoch sind die geforderten Lehrinhalte, dem der CMAS ziemlich kompatibel.
Manche Prüfungsteile finde ich sogar schwerer als die von der CMAS. Was jetzt nicht bedeuten soll, dass CMAS - Kurse schlechtere Kurse sind.
Also lasst dass mit der permaneten Verbandsdiskussion.
Ein Divemaster bzw. Divecon ist eine Vorstufe zum Tauchlehrer. Hier beziehen sich die Lehrinhalte auf das LEHREN durch Supervision und Basenarbeit und hat mit dem Sporttauchen überhaupt nichts zu tun.
Wenn einer nur grabbelt und gräbt, dann ist er entweder Rettungstaucher oder das Tauchen in unseren Gewässer nicht gewohnt (weil er überwiegend im Ausland getaucht hat) oder kann schlichtweg nicht tarieren.
Dies einem Verband zuzuordnen ist mal wieder typisch!
Mit freundlichem Flossenschlag
Wallin
Antwort von KarinM am 18.07.2006 - 19:19 Ich denke mal, es kommt immer darauf an, bei wem man lernt. Da ist es egal, ob CMAS, PADI oder sonst was auf dem Kärtchen steht und am Schluss, wollen wir ja alle tauchen und bunte Fischli anschauen
icb bilde selber ssi und cmas aus und ich kann dir definitiv sagen das in den ssi unterlagen niemals das wort essoufflement oder foramen ovale auftritt bis zum master diver!
auch dei schallgeschwindigkeit gemessen in m/s wird nicht angegeben.
aber karinM hat es eigentlich auf den punkt gebracht ist der tl schlecht ist auch die ausbildugn nicht gut egal ob X oder Y drauf steht.
ist der tl gut und geht individuell auf seine schüler ein und ggf sogra über das geforderte maß hinaus wird es dem schüler wirklich weiter bringen!
wenn jemand im dreck wühlt kann er auch biologe sein der seine schwerpunkte im bethalbereich hat
Antwort von niemand am 18.07.2006 - 19:52 Also mit dem Owd kann man immerhin sebständig tauchen. Mit dem CMAS* muss man sich noch am Händchen führen lassen
das wissen wir doch aber wo bleibt sonst der spaß?!?!
außerdem muss der weltverband auch leben und die iupa auch!
Antwort von niemand am 18.07.2006 - 23:31 Ganz lustig
man schreibt ein paar Reizworte und schon bekommt man die Antworten, die man erwartet
Gruss Joachim
Antwort von Luftsparexperte am 18.07.2006 - 23:37 Tja, wenn man so laut nach "Schläge" schreit,darf nicht hoffen,dass sich alsbald keine kahlköpfigen Schläger dafür interessieren. Aber das ist das alte Lied.
Wir sollten unser Können in der Realität des Tauchens beweisen, nicht durch verbale Nachahmung!
Überlasst es einfach den Kahlköpfen.
Gesegnet sei Jesus Christus!
In diesem Sinne.........
Antwort von Luftsparexperte am 18.07.2006 - 23:45 Ich reiche ein "man" nach.
Antwort von Jan_7 am 19.07.2006 - 07:46 @ luftsparexperte
wenn jemand gesegnet werden muss dann nicht jesus sondern neptun, der gott er uns tauchern zu unserem element verholfen hat.
jesus baumelte nur am kreuz und hat nicht etwas für taucher getan!
Antwort von niemand am 19.07.2006 - 08:31 @Luftsparexperte
Was Soll das?
Du diskriminierst alle Kahlköpfigen als Schläger. Ich habe Glatze.
Ich dich gleich
Antwort von Tobbe am 19.07.2006 - 10:04 @ Jan_7: Jesus brauchte nicht tauchen - er konnte übers wasser gehen und die Fischen sind zu Ihm ins Boot gesprungen.
Meine Meinung zu BM und CMAS***
DM: Hanpelmann für Tauchshops und Basen, Vorturner/Kümmernissmädchen für OWD-Kurse - viel Zeit im Pool, und `Verkäuferschulung`, etwas vertiefende Theorie
CMAS***: Vertiefung der CMAS** Theorie, Tauchgänge unter erschwerten Bedindungen mit Tauch-Gruppenmanagement, ein paar nette Apnoe-Übungen.
Habe vor geraumer zeit beide Sachen gemacht und muss ehrlich sagen, daß mir von der Taucherischen Seite CMAS*** mehr gebracht hat.
Der DM war ganz nett um erste Eindrüche von der Ausbilderschiene zu bekommen - taucherisch hat man da ehr wenig mitnehmen können.
kennst du nicht den Schwamm-Drüber Blues von Otto??
Jesus ging nciht übern see, nein er schwamm drüber!!!
Antwort von wallin am 19.07.2006 - 13:36 @Jan7
Das mit dem Essoufflement ist ein umstrittenes Thema.
Wie gesagt, die amerikanisch modularen Verbände gehen die Sache etwas anders an. Hier vertritt man die Meinung, dass theoretische und praktische Fertigkeiten - levelangepasst unterrichtet werden soll.
Es obligt jedoch dem TL ob er nicht trotzdem das mit dem Foramen Ovale und Essoufflement bei einem OWD - Kurs unterrichtet. Hat halt keine Prüfungsrelevanz - bei der SSI oder PADI!
Die Standards müssen eingehalten werden! Diese beschreiben lediglich ein Mindestlehrinhalt.
Bzgl. der Schallgeschwindigkeit UW (1450m/s) in Abhängigkeit von Dichte u.Temp.!
Viel wichtiger ist dass man weis, dass der Schall im Wasser sich besser verbreitet, als in der Luft und welche Auswirkung dies auf das Hören hat.
Alles andere ist doch Blödsinn und wird spät. nach der Prüfung sowieso vergessen.
Jedenfalls und da musst Du mir bepflichten, erhalten die TL`s bei den amerikanischen Verbände, bedeutend mehr und professionellere Unterrichtsmaterialien mit dem bsplw. ein TL - Einsteiger besser zurecht kommt, als bei den CMAS - Verbänden.
Manche CMAS - Präsentationen die ich gesehen habe, sind grotte schlecht und methodischer Mist.
Grund dafür ist, dass man bei der CMAS eigene Unterrichtsgestaltungen erarbeiten muß.
Wie gut diese dann sind, steht in Abhängigkeit vom Intelekt und pädagogischen Fähigkeit eines Tauchlehrers.
Zudem hat man jede Menge Arbeit, um Standards und Prüfungsfragen durchzuarbeiten, um dies auch im Unterricht so zu vermitteln.
Hier habe ich schon Unterrichte von CMAS TL`s gesehen, da hat es mir die Haare zu Berge gestellt.Das alles enfällt bei der SSI oder PADI.
Das ist der springende Punkt. Bei PADI oder SSI, kannst Du dir sicher sein, wenn aus dem Instructor - Manual gearbeitet wird, das dies weltweit eine gleiche Lehrqualität entspricht.
Das der Unterricht einen für den Schüler begreiflichen gehalten ist und das Theorie und Praxsis zusammenhängend unterrichtet wird.
Begreifen kommt nunmal von greifen!!
Zudem ist es ein Prfungsbestandteil von Instructoren der SSI oder PADI, die Manuals mit moderner Unterrichtsgestaltung durchzuführen.
Bei der CMAS steht das in Abhänigkeit zum Tauchlehrer und seinen Fähigkeiten. So richtig geelernt wurde das nicht.
das mit den unterlagen stimmt wobei ein entscheidener vorteil darin liegt wenn du deine materialen selber erarbeiten musst. du beschäftigst dich wesentlich intensiver mit der materie als du es z.b. für die tl prüfung gemacht hast.
das ganz viele methodisch und didaktisch nicht gut sind ist umunstritten und für diejenigen kommt das amerikanische modell wesentlich besser da sie so nicht viele fehler machen können in den bereichen.
alles hat vor und nachteile und ich bin froh das ich beide sichtweisen kennengelernt habe.
ich habe für mich entschieden jetzt mit cmas weiterzumachen weil es für mich sinnvoll ist, für andere sieht das anders aus.
da ich an der uni mitarbiete kann man dort mit amerikanischen ausbildungsorganisation zwar auch arbeiten aber cmas bietet sich mehr da weil wir einfach die zeit und die räumilichkeiten (schwimmhalle etc) haben um die ausbildung viel umfassender zu gestalten als es normal vorgesehen ist.
dadurch ist das niveau auch höher und die studenten etc sollen natürlich auch tiefer in die materie eingearbeitet werden. wenn die jetzt alle ein ssi owd oder padi owd buch haben ist das zwar schön und gut aber es werden sowieso weitere literatur herangezogen und deswegen macht es für mich mehr sinn cmas zu machen jedoch und das möchte ich hier nochmal ganz deutlich betonen, bin ich der meinung das der tl ausschlaggebend dafür ist wie eine ausbildung ist wie umfassend etc. und ich denke das gerade bei basen im ausland viele tls nicht das beibringen können was sie gerne wollen weil das zeitmangenment der basis das nicht her gibt und deswegen wird da bevorzugt das ausgebildet, welches vom zeitmangenment am wenigsten verlangt.
grüße,
jan
Antwort von wallin am 19.07.2006 - 13:59 @Jan_7
Auch ich bin froh, beide Ausbildungsorganisationen zu kennen. Meine Konzequenz war, das wir Kombikurse anbieten.
Mit beiden Lehrinhalte und moderner Unterrichtsgestaltung.
Hier hatte ich zwar irre viel Arbeit, um ein Lehrprogramm die beide Standards beinhalten, zu erarbeiten.
Unsere Divecon`s uns TL - Assi können problemlos damit arbeiten und im letzten Jahr haben diese als sozusagen Klassenbeste Ihre TL - Prüfung bestanden. Bei der CMAS so als auch bei der SSI.
Hier habe ich keine Religionsprobleme!
Das unsere Kunden beide ID-Karten erhalten, garaniert eine weltweite Tauchakzeptanz.
Gruß Wallin
Antwort von Jan_7 am 19.07.2006 - 14:23 fallen mir gerade auf anhieb 3 tauchschulen ein die wirklich immer sehr gute schüler zu den prüfungen schicken...
kommst du aus oldenburg, köln oder münster?!
würde auch kombikurse anbieten da ich aber nicht mehr bei einer tauchschule arbeite ist ssi für mich erst mal uninteressant geworden.
Antwort von Markus E am 19.07.2006 - 15:47 @wallin
<Bzgl. der Schallgeschwindigkeit UW (1450m/s) in Abhängigkeit von Dichte u.Temp.! >
Naja. Dazu kommen bei hohen Frequenzen noch Salzgehalt, Feststoffanteil/Art und eben die Frequenz. Hier werden Geschwindigkeit und Absorption beeinflusst. Klugscheißermodus aus.
<Viel wichtiger ist dass man weis, dass der Schall im Wasser sich besser verbreitet, als in der Luft ...>
Was ist besser?
Schneller?
Weiter?
Gezielter?
<Alles andere ist doch Blödsinn und wird spät. nach der Prüfung sowieso vergessen ...>
Dann kannst Du fast alles weglassen. Frag mal `nen OWD`ler 2 Monate nach der Prüfung nach den Gasgesetzen. Größtenteils erschreckend.
Ich sehe die Theorie eher als Filter, der die Dümmsten des Landes davon abhält, zu tauchen. Funktioniert aber auch nur unvollkommen.
Antwort von wallin am 19.07.2006 - 16:15 @Markus_E
Du scheinst mir ein ganz kluges Bürschen zu sein
Das kann ich so nicht stehen lassen. Da bspw. OWD`ler - in Homework mit Lehr - DVD und Lehrbuch, begleitend zum Unterricht arbeiten.
Damit erreichst Du einen besseren Lernerfolg.
Bzgl. Gasgesetzte und sonstiges - Hier ist es mir persönlich lieber, dass Tauchschüler die Zusammenhänge der Gesetzte in der Praxis verstanden haben. Als daheim, die Gesetzte auswendig gelernt zu haben, um es dann in der Prüfung, im Wortlaut wiederzugeben.
Und das Brevetierte Taucher (egal welcher Religon)nach 2 Monaten alles vergessen haben, liegt doch am Interesse des Taucheinsteiger nach seinem Kurs und nicht am Verband.
Gut Luft
Wallin
Antwort von Markus E am 19.07.2006 - 16:43 @ wallin
<Du scheinst mir ein ganz kluges Bürschen zu sein >
Du hast ein gutes Urteilsvermögen
Bei den Gasgesetzen bin ich bei Dir. Evtl. sollte man die Rechnerei weglassen und mehr praktische Versuche machen. Diese bleiben einfacher haften. Auf genaue Zahlen kommt es später in den wenigsten Fällen an.
Die Schüler werden im Übrigen mit Namen verwirrt, die niemand braucht. Die ganzen Gasgesetze ließen sich einfach reduzieren, wenn man sich auf p*V/T beschränken würde. Damit geht auch alles (isobar, isotherm, isochor). Warum das nicht so gehandhabt wird, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Ich kann`s mir nur so erklären, daß mal wieder Einer vom Anderen abgeschrieben hat.
Meine Aussage bezüglich des Vergessens der Lerninhalte war verbandsübergreifend gemeint. Da ist keiner besser oder schlechter.
Schönen Gruß
Markus
Antwort von wallin am 19.07.2006 - 17:44 @MArkus_E
Jow - Thermodynamik von Gasen, ist halt ein großer Begriff.
Das Boyle`sches Gesetz würde ich nicht weglassen, weil über praxisnahe Berechnungen, aufgezeigt werden kann, wieviel und warum man beim Abtauchen/Auftauchen Luft in/aus dem Jacket lassen muss. (Selbiges mit Lunge usw.)
Bei Gay-Lussac bzw. Gesetz von Charles, bin ich bei Dir
Zitat:
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Der DM ist also mehr ein Ausbildungsassistent, der auch als Guide brauchbar ist (sein sollte), der *** ein als Guide einsetzbarer Leistungsschnorchler.
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Das gefällt mir, stimmt aber auf den Punkt
Antwort von Markus E am 19.07.2006 - 21:24 @ Wallin
Die Zustandsgleichung idealer Gase beschreibt doch alles, was man braucht.
Boyle-Mariotte, Geiler Sack (Eselsbrücke für Gay-Lussac) und Charles sind doch nur Sonderfälle dieser Gleichung. Ich musste im Rahmen meines Studiums unter anderem 3 Physikscheine machen. Dabei wurden Gase auch rauf- und runtergerechnet. Die vier oben genannten Herren wurden nie erwähnt.
Wenn diese Gleichung einmal verstanden ist, kann damit alles erschlagen werden.
Zum Nachlesen hab ich mal was gesucht:
Hier klicken
Schönen Gruß
Markus
Antwort von zufaulzumeinloggen am 19.07.2006 - 23:50 @Eisi
Du hast adiabatisch vergessen... Spielt für die Taucherei zwar keine Rolle, aber sollte der Vollständigkeit halber erwähnt werden. Wie der Kram genannt wird, sollte doch egal sein...
Antwort von wallin am 20.07.2006 - 09:51 @Markus_E
Ich bin ja bei Dir
Doch leider müssen bei der CMAS die Unterschiede von realen und idealen Gasen unterrichtet werden.
Hat im übrigen bei CMAS** - Prüfungsrelevanz.
Gruß Wallin
Antwort von Markus E am 20.07.2006 - 10:23 @ zu faul...
Hi Joachim,
wie`s aussieht, war Dein Studium nicht ganz für die Katz. Ich habe überigens mein Handy zerstört. Leider war das der einzige Speicherplatz für Deine Handynummer. Ruf mal bitte durch.
Ganz allgemein:
Ich will eigentlich nix anderes, als es den Formelphobikern etwas leichter machen. Die sehen nur die Anzahl der Formeln und sagen: Kann ich nicht, konnte ich noch nie und es sind eh zu viele. Wenn man dort reduziert, hätten es viele meiner Meinung nach einfacher.
Schönen Gruß
Markus
Antwort von Mikes Diveshop am 20.07.2006 - 14:26 @Markus E:
Ich denke nicht, dass es dadurch einfacher wird. Es gibt nun mal Leute die mit Mathe ihre Schwierigkeiten haben. Die können Formeln nicht einfach so umstellen. Die sind dann froh, wenn sie das fertig vorgekaut bekommen und schaffen es gerade noch so die Buchstaben durch Zahlen zu ersetzen.
Du kannst bei "normalen" Tauchschülern nicht von Studenten technischer Studiengänge ausgehen.
Allerdings finde ich es schon befremdlich, wenn eine Prüfungsfrage lautet: Nenne das Gesetz von Henry.
Das ist doch Bullshit. Besser wären Fragen wie: "Welche Ursache hat die Aufsättigung des Körpers mit Stickstoff?" oder "Welche Mechanismen liegen der Aufsättigung zu Grunde?"
Die Namen der Physiker, welche diese Phänomene vor Jahrhunderten ergründet haben sollten nicht wichtig sein.
Antwort von wallin am 20.07.2006 - 14:40 @Mikes Diveshop
Ich weis zwar nicht welche Prüfungsbögen Du verwendest Bei aktuellen CMAS* - Prüfungsbögen, werden solche zusammenhängende Fragen zu beantworten.
Erst bei CMAS*** muß der Anwärter die Gesetze und deren Zusammenhänge beschreiben können.
Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.
M/Y Firebird (21.07.2008) Vom 03. - 10.07.08 unternahm ich meine erste Tauchsafari. Nach ausführlicher und freundlicher Beratung durch ´Tourmare´ hatte ich mich für die St. John´s-Tour auf der ´Firebird´ entschieden, eine (mehr) M/Y Independence II (20.07.2008) Mein Mann und ich waren vom 19.06. - 26.06.2008 auf der ´Indi´ und es war unsere schönste Tauchsafari am Roten Meer! Von Tobi, dem Praktikant auf dem Boot, in Empfang genommen, waren wir von dem (mehr) M/Y Navigator (19.07.2008) Ich hatte mal wieder das Glück vom 19.06. bis 26.06.2008 an einer Tauch Safari in den Süden und zu den St. Jones teilzunehmen. Ich buchte Last Minute auf der Navigator direkt bei Cici und Ihrem Team (mehr)