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DIR vs. Solotauchen

Hallo Leude
Hab schon mehrmals gehört, dass DIR konfigurationsmässig (nicht philosophiemässig) nicht für Solotaucher geeignet ist. Wieso?
Schlauchführung geht doch auch solo, DTG prima, Brücke kannste selber absperren, Ersatzmaske ist auch dabei und mit den Back-up Lichtern ist auch dieser Notfall abgedeckt. Was also muss der Solotaucher noch an konfigurationsänderungen vornehmen?
LG Sologockel
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14.02.2008 16:48
Du musst nix ändern,aber du könntest
-einen kurzen Schlauch nehmen,
-dann könntest du auch einen Helm tragen,wenn es dir gefällt,
-dann könntest du auch `ne Lampe an den Helm bauen,wenn du allein bist,blendest du ja keinen

Grüße Georg
14.02.2008 17:04
Grüss Dich Georg
Grosse Achtung vor deinem Nick. Bei mir müsst das allerdings dann HahnSolo heissen
ach: Und Akkutank am DTG geht dann auch!
Gruss vom Tauchgockel
ZyanCarlosOWD, AOWD, RD
14.02.2008 17:05
Überflüssige Schlauchlängen einsparen, da absolut sinnlos.
Wobei ich jetzt mangels (pseudo)-religiöser Vertiefung nicht weiß, ob ein DIR`ler überhaupt alleine tauchen kann, ohne sofort zu sterben.
14.02.2008 17:16
Vielleicht etwas Sachlichkeit!
Die DIR-Ausrüstungskonfiguration lässt sich hervorragend auf Solo-Tauchgänge verwenden.
Man muss untersceiden zwischen der Konfiguration und der Philosophie (Tauchen im Team). Ich tauche
sehr oft und gerne allein und habe mir im wesentlichen die DIR-Konfiguration zugelegt, es geht wirklich sehr gut und viel leichter im Handling über und unter Wasser.

Man ist dann eben kein DIR-Taucher.
Allseits allen gut Luft oder Mix
boesewichtProTEC PL5, SSI AOWI
14.02.2008 17:17
DIR`ler verteufeln immer vehement das Solotauchen ...
Aber wenn man dann mal DIR`ler mit Ihren Scootern durch die See`n brettern sieht - nix im Buddyteam oder größerer Gruppe - immer Solo ...

Soviel zu dem, was diese Leute nach außen hin gerne vertreten, jedoch gerne anders handeln ...

Aber DIR`ler sind - wenn man sie zu nehmen weiß - schon öfters für persönliche Erheiterungen gut
14.02.2008 17:31
Vor allem darf man dann seinen Trocki-Inflatorschlauch *über* der langen Hose tragen, so wie diese Spacke http://data3.blog.de/media/796/2322796_a7a1566028_l.jpg
philkenobiFull Cave/CCR Liberty,CMAS *** & Trainer C :-)
14.02.2008 17:40
Erinner mich noch, seine begründung war damals glaube, dass er eh alleine taucht und es somit wurscht wäre....das waren noch zeiten....

philkenobi
Olaf_DIANTD Trimix, Cave
14.02.2008 17:53
Ich gehe auch solo mit Fast-DIR-Konfiguration (mein kleines Poseidon-Fini hat ne Gummikappe).

Geändert wird da nix. Der lange Schlauch stört nicht, alles dabei und verstaut, Handling wie gewohnt (keep it simple...); ich sehe es als Vorteil an, immer gleich konfiguriert zu sein.

Halt, einzige notwendige Ergänzung :

Backup-Bottotimer (trägt bei DIR der Buddy).
14.02.2008 18:32
Hallo Leute,
habe soeben eine Umfrage zum Thema Schlauchlänge gefunden. http://www.solodiver.de
76% meinen 210cm
boesewichtProTEC PL5, SSI AOWI
14.02.2008 18:38
dabei hilft einem - wie im richtigen Leben - nicht die Länge, sondern das Können im Umgang damit ...
philkenobiFull Cave/CCR Liberty,CMAS *** & Trainer C :-)
14.02.2008 19:44
@ssi diver

ganz super..........noch ne bessere völlig sinnfreie aussage: welche religion ist die beste...
1/3 dieser erde meint christentum

dass einem da der kopf nicht wehtut

philkenobi
14.02.2008 19:45
Leute freßt Scheiße, Millionen Fliegen können nicht irren
Wie wäre es mit ausprobieren?
Die Schlauchlänge meine ich.
14.02.2008 19:55
Allerdings ist die Hälfte der Weltbevolkerung der Meinung, dass es eben doch auf die Länge ankommt...
Tariernixi.d.R. ausreichend
14.02.2008 21:48
Das (wiederholte) Rumgehacke auf irgendwas D.I.R.-mäßigem ist schon etwas kindisch und zeugt von recht oberflächlicher Begegnung mit der Materie. Dennoch (seufz): die D.I.R.-Philosophie stammt aus der Höhlentaucherei. Hier ist Solotauchen irrsinnig risikobehaftet. Das Wesentliche hinter der Buddyteamidee ist die gemeinsame Gasmenge, die im Fall von Schwierigkeiten beiden erlaubt, noch rauszukommen. Allein könnte man die erforderlichen Gasemengen nicht bewegen.

Andererseits sind Ausrüstung und Übungen (ja, Drills) vollkomen dahin optimiert, dass jeder Taucher seine Problem selbst und in der Tiefe lösen kann. In vielen Höhlen kommt ein Buddy ja platzmäßig gar nicht bei. Also maximale Solotauchkompetenz. Insofern ein klares NEIN auf Deine Frage, Tauchgockel! Solange man nicht in einem Overhead Environement taucht.

Modertor: Postings und Text zum Glauben gelöscht. Bitte beim Thema bleiben, auch wenn`s schwer fällt
14.02.2008 22:06
@Tariernix: Meine Fragestellung war nicht als Angriff gegen DIR geplant. Aber ich denk Du meinst andere Poster

@ Allen danke ich für die Postings. Also keine Konfigurationsänderungen - der lange Schlauch passt schon. Bin dann halt MIR (make it right). Passt dann auch auf die Frage: "Solotauchen geht doch nicht" - "Doch, ich bin MIR konfiguriert"!

Gute Nacht

Euer Tauchgockel
14.02.2008 22:25
@ Tariernix

Allein könnte man die erforderlichen Gasemengen nicht bewegen. ????

Warum ?

Holger
Tariernixi.d.R. ausreichend
14.02.2008 23:46
@ Holger: willst Du es wirklich wissen? Ich denke, Du weißt es schon! Oder nur ein wenig rumdiskutieren?


Lass Dich doch, sagen wir mal in 90 m Tiefe und 1.500 m weit drin in einer Engstelle, kräftig mit irgendwelchen Leinen verheddern. Dein Buddy kommt nicht dran, Du hängst, Du mulmst, die Sicht geht weg... Da schnellt Dein AMV plötzlich auf 60 barl/min oder gar mehr. Nach 5 min kriegst Du die Situation geklärt, nach 10 - 12 min ist Dein Puls wieder unten. Was sagen die Finis?

Ich denke, es gibt davon genug Beispiele, wo der eigene Gasvorrat schnell an Grenzen kommt.

@ Modertor) also danke, auf diese Hilfe können wir gern verzichten! Dann lösch mein Posting gleich mit, denn es macht nur Sinn als Antwort auf das gelöschte und bezog sich damit nur indirekt auf die Eingangsfrage von Tauchgockel. So ein bisschen Frozzelei muß man schon abkönnen - es wurde nicht einmal jemand direkt angegriffen.
philkenobiFull Cave/CCR Liberty,CMAS *** & Trainer C :-)
15.02.2008 00:20
Echt mal, bisher wurden ja immer nur extrem beleidigende Beiträge gelöscht, jetzt schon wegen solchen Harmlosigkeiten, ist doch albern.

philkenobi
15.02.2008 14:19
90 m Tiefe und 1.500 m weit .......

Aber es gibt auch TGs die gut machbar sind Eis, Höhle, Wrack ....k, es ging um das allein tauchen allgemein ….

Holger
15.02.2008 17:54
Moin,
ich bin DIR-konform und Solotaucher.
Meine Modifikationen:
-2.Messer
-2. Fini (eigentlich sinnlos, lass ich auch weg)
-2. Tariereinheit (Trocki) unbedingt nötig

Das 2. Fini ist auch nicht nötig. Vor TG Brücke öffnen: Druck prüfen. Brücke wieder schließen.
Wärend des TG wird aus Zweitregler geatmet.
Ist die Linke fast leer(20bar): Brücke öffnen, warten bis Druckausgleich zu ende, Brücke schließen.
Jetzt hat man in beiden 110 bar (Ausgangsdruck 200bar), das kann man auch noch auf dem Fini bevor die Brücke wieder geschlossen wird testen.
Ist die rechte wieder Fast leer, wird der TG beendet. (erneuter Druckausgleich: 55 bar)

Ganz einfach!

Gruß,
Aquanautor
15.02.2008 17:56
Anmerkung zum Trilaminartor:
Scheiße! Sonntag geh ich mit dem tauchen!
Im Notfall sollte ich den seine Pressluftstage klauen.
20.02.2008 09:00

Hi Auanator,

vielleicht noch eine Überlegung dazu:
Zur Gasisolation kann man verschiedene Szenarien anstellen:
a) Brücke vollkommen geschlossen und Automaten wechselnd bedienen. Dabei ca. alle 1/6 des Drucks wechseln. Vorteil ständiger Check, ob Ausrtüstung auch unter allen Umgebungsbedingungen arbeitet. Nachteil wenn man mit einem Buddy taucht, hat man nicht immer den "richtigen" Regler im Mund.
b) Man wechselt nicht und taucht mit dem gleichen Automaten und öffnet und schließt die Brücke in den gleichen Intervallen.
c) Man schließt die Brücke und öffnet sie nur minimal, so daß zwischen den Flaschen ein Durchfluß entsteht. Vorteil man muß nichts wechseln. Nachteil beim Höhlentauchen kann bei Deckenkontakt sich das Manifold unabsichtlich schließen, dann findet kein Ausgleich mehr statt und man merkt leide nichts davon. Erst recht dann nicht, wenn man nur ein Manometer hat.

Fazit:
Wenn man Solo taucht braucht man ein 2. Fini, alles ander wäre zu unsicher. Auch ein Fini kann mal kaputt gehen, (Hängenbleiben, loses Skalenblatt, loser Zeiger, etc.). Ich würde auch entsprechend oft wechseln, da man es sicht nicht leisten kann, wegen einer defekten oder klemmenden Unterspindel kein oder ungenügend Gas zu haben. Eine klassiche DIR-Ausrüstung ist mit geringfügigen Modifikationen fürs Solotauchen sicher tauglich, aber eine Solo-TMX-TG mit offener Brücke und nur einem Fini ist das schon fast ein wenig leichtsinnig.

Viele Grüße,
Patrick
20.02.2008 15:10
Moin,
ich hab den Solotauchbereich im normalen Sporttauchen gesehen, einschließlich Freiwasser.
Wie soll sich im Steinbruch die Brücke zudrehen?

Ist das Fini defekt (Vorher prüfen!), wird der TG umgehend abgebrochen. Fertig! Allerding ist hier die Vorraussetzung in einer Umgebung zu tauchen, in der man ohne weiteres in gemäßigter Geschwindigkeit zu Oberfläche steigen kann. Deko wird für Solo-TG eh nicht empfohlen.

Nun den Zeitpunkt des Öffnen der Brücke sollte man
vorher durch Ausrechnen des Profils festlegen.
Je nach TG muss man die Brücke öfters wechseln.

Ein Problemchen wär, das die Brücke nicht schließt. Also genau deren Bedienung verinnerlichen! Ist man sich unsicher kann man nach ca. 3min die Brücke kurz öffnen. Zischt es nicht, hatt man was falsch gemacht.

C verwende ich immer bei tiefen Freiwasser-TG.
Da ich mit Buddy die Brücke immer offen habe.

Gruß,
Aquanautor

philkenobiFull Cave/CCR Liberty,CMAS *** & Trainer C :-)
20.02.2008 17:30
@aquanautor
"Deko wird für Solo-TG eh nicht empfohlen" ---> wer empfiehlt das nicht? Der Verband? Wenn ja welcher? Oder ein Lehrbuch?

philkenobi
20.02.2008 23:42
@ Patrick
Nachteil bei a) ist sicher auch das ständige wechseln des Automaten auf Tiefe.
Gasswitches sind doch der riskanteste Teil vom TG ...
Ich verwende meist eine bottomstage und Brücke offen

Gruß

Chris
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