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Foren - Tauchmedizin - Deep - Stops ?




  

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Deep - Stops ?
Abgesandt von tamron Registriertes Mitglied am 08.08.2006 - 17:08:

Servus Tauchgemeinde,

was haltet Ihr von Deep – Stops ?

Bringt das bei langen und tiefen Tauchgängen um ca 50m eine zusätzliche Sicherheit?

Grüße aus München



Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 08.08.2006 - 18:08
< was haltet Ihr von Deep – Stops ? >
Bringen einiges.

< Bringt das bei langen und tiefen Tauchgängen um ca 50m eine zusätzliche Sicherheit? >
Ja.
Antwort von Massi Registriertes Mitglied am 08.08.2006 - 18:38
denke es wird ja in dem bereich immer weiter geforscht gemacht und getan, aber nen anderes prob hab ich damit wenn sowas bei ner urlaubsbasis "passiert" du hast deinen rechner mit deepstops gehst mit deinen 10 leuten tauchen, dann gehts nach oben und du bist der einzige der mit deepstops taucht, wat macht man denn da ?! alle "rasen" am seil nach oben und du zeigst denen "eh eh ich muss noch 3 min hier unten warten"
wie loest man eigentlich son prob ?
Antwort von gerneTaucher Registriertes Mitglied am 08.08.2006 - 18:50
Man hält natürlich sämtliche Sicherheitsangaben ein. Wenn der Guide die Backen aufbläht, verpasst man ihm vor seinem Vorgesetzten einen Einlauf . Schließlich hat man den auslesbaren Rechner dabei und Tatsachenberichte dürfen veröffentlicht werden .

Des weiteren würde ich mir erst keine Basis aussuchen in der Rudeltauchen angesagt ist. Da kann ich ja besser alleine tauchen, da sowieso niemand mitkriegt wenn man Probleme hat.

gut Luft
Antwort von Platt Registriertes Mitglied am 08.08.2006 - 19:05
Deep-Stops sind auf jeden Fall eine zusätzliche Sicherheit. Aber wie Massi schon sagt, bis es Standart wird, .......
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 08.08.2006 - 19:14
@Massi
Deepstops bei kurzen 30m-Tauchgängen in der 10er-Gruppe? Wo denn, auf 12m? Das sind dann bekanntlich Dekostops, und die sind verboten! Bis auf den 5m-Dekostop, und das ist ja ein Sicherheitsstop. Der wiederum ist nicht verboten, sondern tauchgangsunabhängig empfohlen!

@tamron
Als überzeugter CAD(*)-Taucher mache ich das, was mein Tauchcomputer sagt. Und der empfiehlt gelegentlich (wenn`s mal wirklich tief geht) auch einen kurzen Tiefenstop.
Man kann natürlich auch einfach etwas langsamer auftauchen, mit natürlich deutlich verlängerter Gesamtauftauchzeit, aber letztlich dann wohl sogar besserem Resultat.
Über das Resultat kann ich mangels eigener vergleichender Forschung aber nur Vermutungen äußern, aber es erscheint mir logisch, daß langsame Druckentlastung immer was bringt, und Zwischenhalts (bei ähnlichem Resultat wie langsam Auftauchen) den Auftauchvorgang einfacher (eingeübte Auftauchgeschwindigkeit) und schneller (vergleichsweise geringere zusätzliche Aufsättigung) machen.

(*) CAD = computer aided diving
Antwort von Massi Registriertes Mitglied am 08.08.2006 - 20:35
naja je nachdem wo man sich und mit welcher gruppe man sich anmeldet bzw. taucht, vielleicht war die 10mann gruppe uebertrieben. aber es gibt genug orte wo man auch mal nen bissel in die deko kommen darf. und wenn eben einer dabei is der nen deep stop modus hat, denk ich halt dass es zu verwirrungen oder probleme kommen kann. muss eben vorher abgesprochen werden wie man mit umgehen will, ob sich jeder nach dem einen deepstop rechner richten will oder ob sich der eine an die anderen 6-7 rechner richten soll.
beim padi is owd tauchgang tiefer 18m auch toedlich flasche, alles auslegungssache fuer einige is es auch verboten wenn 2 einstern taucher in nen 5m tuempel springen, und nich anders is es fuer mich wenn man halt mal ne wat weiss ich 9-10minuten deko irgendwo hat ;) wie is das eben mit den deepstops ab wann fangen die denn an ? wenn ich 15min auf 39.9m tauche ? da kommt man numal inne deko ;)
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 08.08.2006 - 22:07
Massi, bei Dekotauchgängen sag ich vorher an, dass ich deepstopps mache.
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 00:08
Moin!
Also ein Deepstop lege ich grundsätzlich ein, wenn ich aus Tiefen über 40m komme, da gibt es mittlerweile viele gute medizinische Aspekte und selbst kann ich nichts negatives verzeichnen. Das heisst, 1-2min auf 15m dann weiter auftauchen Deko evtl. "absitzen", bzw. Sicherheitsstopp auf 5m 3min und alles io.
Das ist wahrscheinlich nicht nach EN fesgelegt aber tut mir trotzdem gut...

Warum für manche Deko ein Problem ist weiss ich nicht und will es auch gar nicht wissen

Und vielleicht Gesamt gesagt sollte man beim Urlaubstauchen nicht alles vergessen (Gruppenstärke, Stops, Aufstiegsgeschwindigkeiten) - halt das 1x1.

@Massi
"ab wann fangen die an" - es sind "einfache" Sicherheitsstopps die man aber schon in gewählten Tiefen machen sollte, medizinisch hat sich 15m eingependelt (bei den Fortbildungen wo ich war), dass heisst "50m drop off" (GZ zB. 7min - mit der 12l Flasche ) abtauchen, gucken, auftauchen, bis 15m da 1-2min verweilen, auftauchen bis auf 5m und austauchen - wenn da noch eine Deko mit drauf gekommen ist macht man die natürlich noch zusätzlich mit (Empfehlung hier: absitzen auf der nächsthöheren Deko-Stufe= 3min auf 3m heisst 3min auf 6m).

Und grundsätzlich sollte man immer wenigstens "die eckpunkte" besprechen (konservativster Comp wird genommen, Geschwindigkeiten, feste Partner...)

MfG
tiefenbetrüger
Antwort von Massi Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 00:13
gibts denn auch tabellen die man sich mal angucken kann mit tiefenstopps bzw. wann macht z.B. nen D6 (der hat doch nen deepstop modell oder) ne pause ?wüsste gern was die computer wann anzeigen
Antwort von Toaster Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 02:50
Ist jetz nicht böse gemeint, aber anscheinend hat keiner von euch verstanden, was DeepStop´s sind!

DeepStop´s beginnen auf 80% der getauchten Tiefe und sollten mindestens solange in Sekunden dauern, wie die Grundzeit in Minuten war. Sprich, 20 Minuten Grundzeit = 20 Sekunden Stop.
Hintergrund ist ganz einfach der, daß bei 80% der Tauchtiefe die Gasdiffusion bereits wieder umgekehrt ist. Sprich, Gas diffundiert nicht mehr von der Lunge ins Gewebe, sondern beginnt schon wieder vom Gewebe aus zu diffundieren.

Beispiel:
Tauchgang, 50m, Umgebungsdruck, Druck in der Lunge und den Atemwegen ist 6 bar. Druck im Körpergewebe ist beim Abtauchen 1 bar und steigt logischerweise an. Gas diffundiert dafür ins Gewebe. Gewebedruck ist am Ende der Grundzeit bei 5,5 bar. (100% Aufsättigung werden normale Taucher niemals erreichen!!!)
Erfolgt jetzt ein Aufstieg auf 80% der Tauchtiefe (40m), sinken Umgebungsdruck und Druck in der Lunge auf 5 bar. Der Druck im Gewebe ist bei 5,5 bar, also beginnt das Gas hier schon wieder zurück zu diffundieren.

Der Ausgleich zwischen 5,5 bar und 5 bar geht wesentlich schneller vonstatten, als wenn mit den Lehrbuchmäßigen 10-18 Metern pro Minute aufgetaucht wird. Dabei taucht man nämlich innerhalb von Minuten auf seine Dekostoptiefe, meinetwegen 6 Meter, auf, der Umgebungsdruck senkt sich innerhalb kurzer Zeit von 6 bar auf 1,6 bar geht man absolut an die Gasspannungsgrenze und die Gasdiffusion aus dem Gewebe benötigt enorm lange um entgültig vonstatten zu gehen.

Mit DeepStop´s kommt man kaum früher aus dem Wasser, ist aber wesentlich besser und sauberer Dekomprimiert als mit klassischem Profil und langen Stops im 3 und 6m Bereich.

Leider ist das nur wirklich zu praktizieren, wenn man auf den Tauchcomputer verzichtet und zu einem Bottom Timer wechselt. Der Computer bestraft dich für diese Profile fürchterlich. Sprich mit endlosen Stops in 3 und 6 Meter.
Hier kommt man aber wiederum zum nächsten Problem. Man muß beim tauchen selber denken, denn der Computer übernimmt das nicht mehr. Und das ist vielen leider zu unbequem, bzw nicht möglich, da sie vom Stickstoff "etwas" benebelt sind.

Naja, jetz wären wir an dem Punkt etwas gegen Stickstoff zu unternehmen, aber das würd ins Endlose führen.

Ich hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen. Falls jemand meine Formulierung nicht versteht, ober festgestellt hat daß ich irgendwo absoluten Blödsinn getippt hab, dann bitte einfach sagen!

Viele Grüße
Toaster
Antwort von Tauchteufel Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 06:50
Moin, moin
@ toaster

Alles bestens - besser hätte man es kaum sagen können.

Viele Grüße
Peter
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 07:30
Anscheinend gibts da unterscheidliche Theorien. Ich mache Deepstopps z.B. bei einem 50 m Tauchgang auf 25 m und auf 12 m. So 1-2 Minuten. Und Auftauchgeschwindigkeit wesentlich langsamer als 10 m/Minute. Und wenn am Bojenseil (bei Strömung) jemand drängelt, soll er das. Der Tauchpartner weiß Bescheid. Und wenn der Computer das bestraft ist mir das egal, mir tut das gut.
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 07:31
kann eigentlich zusätzlich nur empfehlen die 3m Sicherheitsstops weg zulassen und statt dessen im Flachbereich extrem langsam aufzutauchen. Was nutzt mir den das Warten 3min auf 5m wenn ich mich anschliessend innerhalb von 15 Sekunden an die Leiter schiesse? Also die letzten 5 m in einer schönen flachen 3 min. Kurve auftauchen da kann der N2 noch einmal schön deffundieren, die üblicherweise praktizierten "Sicherheitsstops" bringen zum Schluß eine Schlagartige Druckentlastung von 30-50% und da sind Blasen schon eher möglich.
Gruß,
D3
Antwort von derTampon Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 08:33
Hallo Toaster,

da gibt es wohl verschiedene theorien mit den deepstops, denn in meinem wingui steht z.b. das die deepstops nach pyle 2min pro deepstop dauern, nach WKPP allerdings ca 30sec pro deepstop ....
reicht denn die die grundzeit in sec aus oder anderst herum sind die 2min nicht etwas zu lange .. ? evtl. mittelweg ?
gibt es da schon irgendwelche neueren erfahrungswerte ?
gruß
olli
Antwort von Olaf-NL Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 09:27
@toaster:
Klingt interssant mit den Deepstops, und auch einleuchtend von 50 auf 40 meter... aber wie geht`s dann weiter? von 40 meter langsam rauf zur Deko oder wieder auf 80% (von 40 meter waeren dass dan 32 meter, von 50 meter waeren das 30 meter)?

Ich habe noch nix von deep stops gehoert aber das prinzip klingt so, als wuerde ich gerne mehr darueber wissen wollen

Gruesse
Olaf
Antwort von Telemar-king Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 09:32
Hallo Ihr Taucherlein im WorldWideWater, ja-ja, ich auch schon wieder hier mitschreiben .

Was mir in den nun schon vielen Antworten fehlt, ist eine Aussage des Diskussionsverursachers tamron, was er unter Tiefen-Stopps versteht?! So etwas in Richtung >getauchte Tiefe x Tiefenstopp bei Meter x Tiefenstopp in Zeit<. Tamron, kannst Du das nachreichen?

Wenn ich tauchen gehe (manchmal), auf bis knapp unter 40 Meter (manchmal), "lange" Tiefenzeit habe (manchmal) machen der jeweilige Tauchpartner (immer) und ich einen Zwischenstopp in ca. 15-16 m. Das heißt nicht, dass wir dort regungslos rumliegen, sodern wir halten diese Tiefenlinie für mindestens ca. 3 Minuten ein und steigen danach nach den Regeln weiter auf. So, nun wisst Ihr`s
Antwort von Massi Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 10:29
@toaster, dank fuer die info hab mich mit deepstops bisher so gesehen null beschäftigt, gesehen das diverse mares rechner es wohl unterstuetzen kurz mal eingelesen, dass halt stops auf groeßeren tiefen gemacht werden aber das wars auch schon jetzt weiss ich mehr bescheid und auch dass es mehrere theorien gibt, danke fuer die infos

doch mal was uebers tnet gelernt und nicht nur gepoebel ;)


gruss euer

Massi


Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 10:33
Massi
Antwort von gerneTaucher Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 10:53
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gut Luft
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 11:53
Da das alles ja sowieso sehr theoretisch ist und frau auf 50 m eh etwas langsamer rechnet , nehm ich einfach die Hälfte der Tauchtiefe und nicht wie nach Pyle die Hälfte zwischen Tauchtiefe und tiefstem Dekostopp. Ich denke, bei soviel Theorie kommt es darauf nicht an. Und bisher bin ich jedenfalls sehr gut damit getaucht

Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 12:22
@Toaster
die 80% sind klar, allerdings die bestrafung mit dem comp ist schon nicht schlecht ;)
ich denke man sollte das auch speziell nach TG und Möglichkeiten planen. Vorallem als Sporti (was oft der Fall ist) und man mit Mono Flasche bewaffnet solches durchführt, da klappt das nicht so ganz mit den 80% - daher 1x +-25m, 1x +-15m mit je 1-2min und oben langsam & locker austauchen..

Aber es ist ja nun verstanden worden, hoffe auch von TAMRON, der noch nichts geschrieben hat


MfG
tiefenbetrüger
Antwort von Toaster Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 12:43
Moin Zusammen!

Vielleicht fehlt dem ganzen noch ein kleiner Zusatz.
Das Ganze macht am meisten (eigentlich nur) Sinn, wenn ab 80% der getauchten Tiefe mit einer Geschwindigkeit von maximal 3 Metern pro Minute aufgetaucht wird. (Und ich mein jetz nicht ungefähr, sondern strickt eingehaltene 3m/min!!)
Das praktiziert man bis auf 21 Meter und optimalerweise sollte man da dann auf ein 50er Nitrox wechseln. Nach dem Wechsel weiterhin mit 3 Meter pro Minute auftauchen, sauber den Stop auf 6 Meter absitzen und dann mit 1m/min auf 3 Meter auftauchen, den 3 Meter Stop absitzen, dann wieder mit einem Meter pro Minute austauchen.

@Tümpi
Du hast zwar geschrieben daß es dir egal ist, wenn dich dein Compi dafür bestraft, wenn du dein Profil aber wirklich so tauchst wie ich oben beschrieben hab, dann reden wir hier von "Strafen" im Bereich 20 bis 30 Minuten im 3 und 6 Meter bereich. Auch wenn du nur fünf Minuten auf 40 Meter warst. Du musst schließlich die DeepStops mit langsamem Auf/austauchen kombinieren, sonst machen sie keinen Sinn! Und dafür gibt dir dein Compi auch noch eine aufn Deckel.
Soweit ich mich erinnern kann, gehörst du auch zu den Süßwasserfetischisten und tauchst Sommer wie Winter. Ich kann mir nicht vorstellen, daß du sonderlich begeistert bist, wenn du bei 4 Grad Wassertemperatur noch extra 20 Minuten auf 3 Meter absitzten musst.

@All
Das ist das leidige an den Bühlmannlastigen Computern, Tabellen und Decoprogrammen. Auch wenn Pyle immer mehr Einzug in die Software hält, Tauchcomputer sowie auch die Decoprogramme für den PC bestrafen dich für Deepstops und das damit verbundene langsame auf/austauchen.

Gruaß
Toaster
Antwort von Massi Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 12:50
gut dass ich eh nich so tief bzw. selten so tief bin, brauch ich mir gar nich son kopf zu machen, ich hab die grundkenntnisse kann meine alte tabelle lesen, aber der Computer macht dat schon fuer mich und dekotauchgänge gibbet ja auch viel zu selten ;) ganz schoen lang geworden das thema hier :p
Antwort von Toaster Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 12:51
Kleiner Anhang:

Bevor ihr mich jetz verhaut zwecks der Einbringung vom 50er Nitrox. Ja, ich weis, wir sind hier nicht im Tec-Forum und ja ich weis auch es is nicht jedermanns Sache ne kleine Zusatzflasche mit sich herum zu schleppen.

Ich habs halt einfach eingebracht, weil es in meinne Augen Sinn macht und die Deco enorm verbessert.

Aber ich denk mir mal, wir reden hier von Dekotauchgängen!
Wenn ich keinen Dekotauchgang mache, dann mach ich auch keine Deepstops. Dann tauch ich einfach ab 80% der getauchten Tiefe mit 3m/min aus und hau mich sicherheitshalber für ein paar Minuten auf 3 Meter. Danach gehts min 1m/min raus.
Antwort von tiefenbetrüger Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 12:55
@Toaster
"das leidige" - das unterscheidet nunmal sport und "mehr"...
Ich sage ja, mit eine Mono Flasche kommt man da nicht weit..

So, weiterhin gut Luft, Nitrox etc. pp.

MfG
tiefenbetrüger
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 13:23
Toaster, ja da hast du Recht. Vor allem beim Wiederholungstauchgang wirds heftig. Suunto und Seemann handeln dann mit Dekozeiten, die keinen Spass mehr machen. Da ich aber seit Jahren auch mit Aladin tauche, ists nicht ganz so schlimm. Eigentlich habe ich bei tieferen Tauchgängen zwei Computer und mein Hirn dabei. Und ich gestehe, dass ich nicht immer die allerletzte Minute der Deko absitze (die entweder Suunto oder Seemann vorgeben), wenn Aladin schon seit langem sagt, ich darf raus. Äußerst langsam Auftauchen ist allerdings wirklich Pflicht und wird auch eingehalten. Und am nächsten Tag ist der Compi wieder friedlich.

Bei Tauchgängen von 5 Minuten auf 40 m zeigen weder Suunto noch Seemann Dekostopps überhaupt an und auch Tiefenstopps ändern da nichts. (Beim ersten Tauchgang - nicht beim Wiederholungstauchgang). Aladin ist da etwas konservativer. Aber ich denke, wir reden eher über Tauchgänge jenseits davon.

Tauchen mit zwei Computern ist schon sehr lehrreich und frau wundert sich manchmal, was die denn so rechnen. Und bei zwei tiefen Tauchgängen am Tag ist das die lange Oberflächenpause sehr wichtig.




Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 14:00
@Toaster
Du sagst es: Mit 3m/min geht`s auch ohne Tiefenstop (im nichttechnischen Bereich). Und die Alternative, die z.B. mein Mares-TC anbietet, Tiefenstop *und* ca. 10m/min, ist ähnlich sicher und geht schneller.

Angezeigt wird ein Tiefenstop vom Marescomputer genauso wie der 5m-Sicherheitsstop, zusätzlich piepst es noch. Der Tiefenstop erscheint lt. Mares-Beschreibung (in dem Punkt dürftig) bei Tauchgängen in der Nähe der Nullzeit oder bei Dekotauchgängen, ist abhängig vom Durchschnittsdruck während des gesamten Tauchgangs und der ersten Dekotiefe, und dauert 1min.

Ob man den Tiefenstop Deepstop, kurzer Dekostop, Sicherheitsstop oder noch anders nennt, ist doch wohl für die Wirkung egal. Ob gerade bei 80% der Ursprungstauchtiefe, oder erst bei 60%, oder sogar schon bei 95% der Punkt erreicht ist, bei dem Stickstoff zurück aus dem Gewebe geht (statt weiter hinein), ist tauchgangsabhängig. Deine Zahl von 5.5bar ist nicht eindeutig, selbst wenn du sie nur für genau das Ende der Grundzeit angibst (berechnest du bei Deko dann etwa andere Tiefenstops?) berücksichtigst du nicht unterschiedliche Aufsättigungen in Abhängigkeit von Tagesform, Anstrengung, oder individuelle Unterschiede. Und selbst wenn es so wäre, daß bei exakt 80% der Maximaltauchtiefe die Diffusionsrichtung umkehren würde, heißt das noch lange nicht, daß genau an dem Punkt (und nicht etwas höher) medizinisch der Zeitpunkt für einen Stop optimal wäre. Wenn ich das richtig verstanden habe, modelliert man den Körper mit vielen Teilgeweben, die sich unterschiedlich auf- und entsättigen, schon daher wird es unmöglich, einen Punkt zu finden, wo sich *kein* Gewebe mehr auf-, sondern alle Gewebe langsam genug entsättigen. Auch in 80% der Maximaltiefe werden einige Gewebe entsättigt, andere aber weiter aufgesättigt.

Aus diesen Überlegungen heraus (etwas humorvoll natürlich): CAD für den normalen Taucher, zusätzliche Sicherheit durch weitere Stops oder langsameres Auftauchen (oder auch Beides) für den Taucher mit den vielen Flaschen. Aber einen Grund, warum mein Gehirn in 50m Tiefe Dekostops oder Tiefenstops aus irgendwo angelesenen unterschiedlichen Theorien besser berechnen soll, als ein in einen nicht tiefenrausch- oder kälteempfindlichen Computer implementiertes Berechnungsprogramm, kann ich (außer bei unzuverlässigen Computern oder speziellen Gasgemischen) nicht erkennen Wenn mein Computer mir für zusätzliche Sicherheit (Tiefenstops, 3m/min) einen "auf den Deckel" gibt, dann wird das im Normalfall seinen Sinn haben.
Natürlich: Mit genügend viel Gasreserve (D12, 2 Stages) kann man mit übermäßig vorsichtigen Auftauchverfahren (3m/min) immer mehr Sicherheit erzielen. Hat man diese großen Reserven nicht, taucht man besser per Computer auf, um nicht am Ende mit 30bar Restluft 30min Deko machen zu müssen. Oder bleibt erst gar nicht so lange bzw. so tief unten
Antwort von Andreas Richter Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 16:35
Netter Thread,

zumal es beim Pi*Daumen-DS um Sekunden geht.

Aber ich würde über folgendes nochmal nachdenken:

>Ist jetz nicht böse gemeint, aber anscheinend hat keiner von euch
>verstanden, was DeepStop´s sind!

>Hintergrund ist ganz einfach der, daß bei 80% der Tauchtiefe
>die Gasdiffusion bereits wieder umgekehrt ist.
>Sprich, Gas diffundiert nicht mehr von der Lunge ins Gewebe,
>sondern beginnt schon wieder vom Gewebe aus zu diffundieren.

Deshalb gibts auch weder unterschiedliche Kompartimente, kein Leitgewebe und schon gar nicht einen Wechsel dessen während des Austauchens.

MfG
Andreas
Antwort von tamron Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 20:50
Servus, vielen Dank für die vielen sehr guten Antworten. Sie bestätigen mich darin bei meinem neuen TC Suunto Vytec die DS zu aktivieren. Das war der Hintergrund meiner Frage.

VG
Tamron
Antwort von Holger H. Registriertes Mitglied am 09.08.2006 - 21:16
So da habe ich auch noch einen !

Es ist ja schon viel Geschrieben worden und ich möchte nicht noch Komplizierter werden !

80 % der Tauchtiefe ...............................

Ist alles nicht Falsch aber ich meine das es nur bei TMX TGs angebracht ist weil Helium 2,6 mal schneller rein und auch raus aus den Geweben will mit Nitrox ( Luft ) mit einem Anteil von 79 % Stickstoff Sättigt man sich weiter auf ( VORSICHT ) !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Mach deine 50 m / 10 min mit Luft und dann nach Pyle – Stopps wie sie oben Beschrieben sind ! ( hier auch abgewandelt )

Macht doch nichts von 6 auf 3,5 bar dann auf 2 bar und die letzten 10 m sehr langsam und wer die Ausbildung hat auf 21 m EAN 50 und auf 6 m O2 !

Ach ja das Blut ist in 1 min ca. 1 1 /1 mal rum und die Lunge wirt wie ein Filter für ( so genante Mikroblasen )

Erster Stopp also 1 min dann 2 min dann 4........ !

Bei EAN 50 auf 21 m und O 2 auf 6 m sollte man das O2 Fenster länger offen halten !

Also mit den 80 % mal wieder Streichen bis ihr ein schnelleres Inertgas dabei habt ( Helium was 2,6 mal schneller ausgast wie Stickstoff )

Holger

Antwort von tamron Registriertes Mitglied am 10.08.2006 - 10:26
Servus Holger,

ich werde wie gesagt die DS aktivieren mit 1 min und 2 min und mache meine Gaswechsel je nach Verfügbarkeit  40% und ca. 80 %

Habe ja keine Lust über 30 min auf 5 Metren herum zu lungern 

Gut Luft.

Tamron
Antwort von Missslo Registriertes Mitglied am 19.08.2007 - 18:08
Jyrki!

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