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Doppler - Sondenfrage

Hallo, ich will mir einen Doppler zulegen.
Die die ich bisher im Einsatz gesehen habe hatten alle eine 5 MHz Sonde.

Gebraucht bekommt man öfters Geräte mit 8 HHz Sonde angeboten.
Sind diese Sonden auch geeignet Mikroblasen zu entdecken?
Hat damit jemand Erfahrung?

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05.11.2008 22:38
hallo scupa,
nein - die 8mhz-sonden sind meines wissens nicht hierfür geeignet, man benutzt sie für andere gefäße.
die 5- oder 4mhz-sonden dagegen eignen sich beide dazu.
07.11.2008 12:09
Hab letztes Wochenende ca. 10-12 Leute mit ner 8 MHz Sonde gedopplert (V. / A. subclavia). Hatte super funktioniert. Für welche anderen Gefäße benutzt man die 8`er Sonde?

Manu
07.11.2008 12:33
Keine Ahnung, aber bei den günstigeren 8 MHz Geräten steht öfters dabei das die Herztöne beim Ungeborenen hörbar gemacht werden können.

Hast Du auch Blasen festgestellt?
Meine Sorge ist das ich zwar das Blut durch die Adern rauschen höre, vorhandene Blasen aber nicht.

Habe jetzt aber günstige Neugeräte (USA) mit 4 MHZ Sonde gefunden. Die kosten so ca. 180 Euro inkl. Versand und Zoll.
07.11.2008 17:28
Ich würde mir kein Gerät aus USA holen. Wenns nicht macht, was es soll, oder mal defekt ist, hast du ein Problem.

Ich habe eins von HMT in Monheim, Typ Dynaflow. Frag mich nicht nach der Frequenz, das Datenblatt fehlt. Funktioniert gut.
07.11.2008 21:39
@scupa-p-r-o2
Ich empfehle dir ein Gerät mit einer 4MHz Sonde oder weniger. Screenen würde ich nur die tiefer gelegenen kardialen Gefäße, wo die Gas-/Blasenkonzentrationen am höchsten ist. Von einer 8MHz für die weniger tiefe Gefäße würde ich Abstand nehmen.

Selber setze ich mobil:
- Schiller SV1 mit 4MHz Sonde
- Huntleigh Vascular Assist mit 4MHz Sonde
stationär:
- Medicount 5000 2D Ultraschall mit 3.5 MHz Sonde
ein.

@manu_s
> 8 MHz Sonde gedopplert (V. / A. subclavia).
Die Gaskonzentrationen in den extrakardialen Gefäßen können recht unterschiedlich sein. So lassen sich je nach Belastung der Arme während des Tauchganges in der Vena subclavia (Schlüsselbeinvene) im Extremfall unterschiedliche Spencer Grade messen (habe selber schon diese Erfahrung gemacht). Darum empfiehlt es sich die Messung dort (RA= rechter Vorhof, RV= rechter Ventrikel, PA= Pulmonal Arterie) durchzuführen, wo die Durchmischung am besten ist bzw. wo alle Gefäße zusammen kommen und somit das Blasebaufkommen am grössten ist. Die Profis und in den Studien messen ausschließlich die Blasenkonzentration im rechten Ventrikel.

Selber messse ich auch nur noch im RA/RV.

Hier noch ein Link zu einer ähnlichen Diskussion im TEK Forum:
http://www.taucher.net/forum/tekShow.html?messageNummer=2941

Grüsse
Walter Ciscato
08.11.2008 16:28
Moin Walter,
soll das heißen, Du hast Dir für das Tauchen ein ganzes 2D-Sono gekauft?
Das ist keine Kritik - ich bin beeindruckt.
lg
Peter
08.11.2008 17:51
Na dann werd ich mich nach den 4-5MHz Dopplern umsehen.
Kenn jemand eine günstige Bezugsquelle, ich hoffe preislich unter 200 Euro zu bleiben.
seabirdSchnorchel-König
19.11.2008 18:30
Hai, bin berufsbedingt bewandert mit dem Doppler-US in der der Medizin. Und jetzt interessiert es mich natürlich schon, mit welcher Fragestellung der Doppler hier angewendet werden soll. Zum Nachweis von Blasen im Kreislauf? (Die sind sicher nach dem Tauchen da!) Oder gib`s eine Methode das zu quantifizieren? Oder welche Rückschlüsse möchte man daraus ziehen? Bitte nicht als Kritik verstehen, ich möcht`s auch einfach nur wissen oder kapieren! Ich denke, zum Nachweis Sonden ab 5MHz benutzt werden könnten, wobei für die "oberflächlicheren" Gefäße (Carotis, Subclavia, o.ä.) die Aussage mit höheren Frequenzen sicher besser sein dürfte (also durchaus auch bis 10MHz).
Freue mich über ein Feedback!
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