Dringend, weiss nicht mehr weiter..... Abgesandt von Tauch_Andreas am 29.06.2005 - 20:36:
..... habe irgendwie bei meiner Kowalski S 620 eine dieser blöden Schneckenschrauben verknaddelt. Sie war total fest und mit einem "ruck" rutsche der Imbus durch und nun bewegt sich dieses dumme Ding kein Milimetermehr. Hab schon versucht mit einem Schraubendreher Herr der Sache zu werden, aber ich fürchte, ich habs nur noch schlimmer gemacht
Weiss jemand Rat ?
Gruss
Andreas
Antwort von Tauch_Andreas am 29.06.2005 - 21:04 Madenschrauben meinte ich, nicht Schneckenschrauben !
Antwort von Jan_7 am 29.06.2005 - 22:46 gewindeschneider??
Antwort von Blues Lee am 29.06.2005 - 23:16 Profitipp: Schraubenausdreher benutzen. Die Dinger heißen wirklich so und gibt es in verschiedenen Grössen, z. B. Hier klicken
Vorgehensweise:
1) Gewindegrösse und vor allem auch -richtung der Madenschraube feststellen (vorsicht bei Linksgewinde!).
Danach richtet sich die Größe des Ausdrehers. Eine Tabelle zur Ermittlung liegt bei den meisten Ausdrehersätzen bei.
2) Für den ausgewählten Ausdreher jetzt eine entsprechende Kernbohrung in die Madenschraube setzen (möglichst mittig, nicht zu tief bohren). Bohrerdurchmesser ebenfalls aus Tabelle ermitteln.
3) Den Ausdreher in die angebohrte Madenschraube langsam und mit Gefühl LINKSHERUM eindrehen (natürlich nur bei Rechtsgewinde...). Da das Ding konisch ist, wirds der Schraube irgendwann zu dumm und zu fest im Loch, und sie wird sich dann irgendwann aus ihrem Lieblingsgewinde lösen...
4) Viel Erfolg
5) Viel Glück
6) Wenn Du es dir nicht zutraust, oder der Aufwand für Dich zu groß ist: Jede Feinmechanik- oder auch Kfz-Werkstatt hat Ausdrehersätze. Ein Bier für einen der Mechaniker in der Mittagspause dürfte auch das Problem regeln...
Gruß
Blues
Antwort von tauchgeist am 29.06.2005 - 23:36 @ Andreas,
Blues_Lee hat schon alles gesagt.
Die Madenschrauben der 620er Kowaski haben Rechtsgewinde bei 6mm Länge und einem Durchmesser von 3mm, also wirklich präzise arbeiten.
Notfalls, wenn nichts mehr geht, eben zum Hersteller schicken,
Viel Glück
tg
Antwort von Gregor am 30.06.2005 - 06:56 Ergänzung: Vor dem Ausdrehen das Gewinde einsprayen mit WD40 o.ä. Die Konstruktion mit Madenschrauben ist ein Witz. Chromstahlschrauben in Alugewinde verhocken IMMER mit der Zeit (galvanisches Element), bei solch feinen Schrauben mit kleinem Inbus ist das Problem vorprogrammiert. Es gibt leider einige Hersteller, die solche Fehler produzieren...
Antwort von Tauch_Andreas am 30.06.2005 - 07:52 Danke, Danke ! Dann werde ich mal mit so ein Schraubenausdreherset besorgen und probieren. Für die "Kernbohrung" muss es ja dann ein ultra-feiner Bohrer sein, da diese doofen Madenschrauben nicht gerade groß sind.
Ich werde berichten, ob ich meine Lampe zerlegt oder gerettet habe.
Gruss
Andreas
Antwort von domi am 01.07.2005 - 11:06 Sei extrem Vorsichtig mit dem Ausdreher, die Dinger brechen sehr schnell ab!! Auf keinen Fall seitliche Kraft ausüben!
Grüessli domi
der schon viele "Linksdralls" abgebrochen hat
Antwort von nuergel am 02.07.2005 - 11:30 Hi,
bevor Du die Ausbohrvariante durchziehst (weil Linksausdreher erst ab 5mm Kernloch wirklich funktioniert), folgende Empfehlung:
Schraubenkopf mit Sekundenkleber auffüllen, Inbus (nicht abgenudelt!) reinstecken, warten. Nach dem Austrocken ausdrehen. Erledigt.
Gruss
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