Druck auf der Lunge/Brust nach Tauchgängen Abgesandt von mangker am 14.09.2003 - 21:52:
Hallo,
nach einigen Tauchgängen (nur 10 max.) stelle ich hin und wieder einen leichten druck bzw ein leichtes ziehen in meiner lunge (?)/brust (?) fest, welches noch für einige stunden nach dem tauchen anhält. dies tritt verstärkt auf wenn ich die lunge mit viel luft auffülle und den atem anhalte.
Ist dies eine normale erscheinung oder läuft da irgendwas schief...beim aufsteigen lasse ich die luft auch immer schön raus...habs bisher nur einmal von -3 auf 0 m vergessen...an der oberfläche ist sie dann aber von alleine rausgeschossen ...schmerzen hatte ich von dieser aktion auch keine.
eventuell könnte auch mein leihjacket zu klein sein. grösse M für 1,86m und 80 kg person erscheint mir ausgehend von normalen kleidungsgrössen viel zu klein...ich hatte bisher noch nie gelegenheit ein anderers anzuprobieren...mein TL meinte es wäre ok...ich aufgeblasenen zustand an der oberfläche ist es aber sehr unanangenehm damit zu schwimmen...das atem fällt deutlicher schwerer. normal ?
Gruss Andreas
Antwort von mangker am 14.09.2003 - 21:54 huch...überseht mal die schreibfehler
Antwort von Soni am 15.09.2003 - 08:29 ich tippe mal auf Muskelkater der Brustmuskulatur, ausgelöst durch zu enges Material (Jacket und/oder Anzug) in Kombination mit "falscher" Atemtechnik.
Antwort von Widerporst am 15.09.2003 - 09:33 Hallo Andreas,
das Problem hatte ich anfangs auch. Dieses unangenehme Druckgefühl trat bei mir hinter dem Brustbein auf. Meine Vermutung ist, daß Mikrogasblasen das Lungengewebe partiell verstopfen. Seitdem ich auch bei geringen Tauchtiefen ein extrem konservatives Tauchprofil anstrebe, habe ich das Problem im Griff. Auch bei sogenannten Nullzeittauchgängen halte ich bei spätestens der halben maximalen Tauchtiefe einen Stop von mindestens zwei Minuten ein, dann wieder die Hälfte bis ich bei 2-3m noch ca. 5-10 Minuten Fische ansehe. Beispiel:
30m, langsam bis 15, 2-3`, 7-8m, 4-6`, 2-3m 5-10`. Seitdem ich so austauche, habe ich diese Probleme nicht mehr. Irgendwie ist das auch logisch, da die schnellen Gewebe (z.B. Blut und Nieren) bei fast jedem Tauchgang komplett gesättigt sind. Das Entsättigen dieser Gewebe und das komplette Abatmen des N2 braucht eben bei manchen Leuten etwas länger. Niedriger Puls könnte dafür eine Erklärung sein. Da reichen die 10m/Minute (PAID 18m/Minute Da stellen sich mir die Nackenhaare auf!) eben nicht aus.
Probier das mal aus und schreib mal hier im Forum, ob Dir das geholfen hat.
Antwort von mangker am 15.09.2003 - 12:20 @widerporst
ich versuchs mal
@soni
über richtige atemtechnik hat mir bisher keiner was erzählt..habe nur mal gelesen das man lange im ausgeatmetem zustand verbleiben soll und nur kurz einatmet. ich mache das intuitiv genau umgekehrt.
Antwort von Soni am 15.09.2003 - 13:10 wichtig ist es, sich ein regelmässiges, "normales" Atemmuster unter Wasser anzutrainieren. Atme wie über Wasser auch, nicht übermässig ein- und ausatmen.
Richtig ist die Bauchatmung. Zur Kontrolle die Hand auf den Bauch legen und spüren, wie sich die Bauchdecke hebt und senkt.
Vermeide flache Atmung im oberen Bereich der Lunge, da du sonst zu sehr verkrampfst (und die Muskulatur sich verkatert )
Vorteil: Zum einen unterstützt und vereinfachst du die Tarierung (Luft anhalten -> absinken).
Zum Anderen werden die Lungenflügel besser "belüftet".
Antwort von haumichblau am 15.09.2003 - 13:22 Hallo Mangker,
wenn du erst 10 Tauchgänge hast, dann mach dir doch erstmal keine Sorgen um die Atemtechnik. Atme ganz normal und ruhig weiter. Nicht auf Zwang. Das kann auch gefährlich werden. Alles andere kommt später.
Lass dir von deinem TL ein anderes Jacket geben, ne ordentliche passende Ausrüstung sollte schon sein. Wenn er das nicht leisten kann, macht er was falsch, und nicht du. Ausserdem bezahlst du dafür. Ev. musst du den Shop oder die Basis wechseln. Aber normalerweise reicht es, wenn man mal "Flagge" zeigt.
Ansonsten können hier ja keine Ferndiagnosen gestellt werden.
Antwort von Gunther am 15.09.2003 - 14:37 @ haumichblau,
Du hast recht erstmal ruhig intuitiv atmen...
ich würde evt. tippen auf zu langsames atmen bei austauchen und ungewolltes überdehnen der Lunge, also ruhig aber nicht sparatmen bei aufstieg, spätestens alle 2-3 Meter mal atmen oder kontinuierlich Luft abgeben bei Aufstieg..
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