Druckausgleichproblem beim Schnorcheln, nicht mit Gerät Abgesandt von Boxerfahrer am 26.02.2007 - 00:35:
Hallo,
eine Freundin von mir klagt über das Problem das Sie im Hallenbad nur mit ABC keinen gescheiten Druckausgleich hinbekommt, mit Gerät schon.
Habt ihr da eine Erklärung oder Vorschläge außer dem Üblichen "Ab zum Arzt" ? (Also beispielsweise Dinge die man evtl vorher selber nochmal im Bad versuchen könnte um Sachen auszuschließen)
Antwort von Mönchsrobbe am 26.02.2007 - 08:44 Ich habe das Problem gehabt auch mit Gerät. Und zwar dann, wenn ich einen Unterdruck in der Maske hatte, ging auch der Druckausgleich nicht. Im übringen kann ich trotz meiner 800 Tauchgänge noch immer nicht Kopf voran abtauchen und einen Druckausgleich machen. Mein HNO meint, dass ich mit meinen sehr engen Gehörgängen überhaupt nicht tauchen sollte.
Erzwingen lässt sich nicht. Einfach die Ruhe, etwas Luft durch die Nase lassen und erst dann den Druckausgleich machen.
Auch mit meiner Einschränkung konnte ich mit ABC auf 10 m Tiefe abtauchen, aber nur wenn ich mich mind. 4 mal umdrehe, warte und dann den Druckausgleich mache. War eine Plagerei, aber für den TL hat es sich gelohnt.
Viel Erfolg
Antwort von Tümpeltaucher de Luxe am 26.02.2007 - 09:59 Andere Methode des Druckausgleichs probieren, drei oder Vier Fragen weiterunten sind ein paar Möglichkeiten beschrieben, das kann helfen.
Antwort von gunther am 26.02.2007 - 12:20 Hi,
meine Frau kann nur einen Druckausgleich hinbekommen wenn sie so zu sagen "steht".
Sie muß also beim Abtauchen den Oberkörper für den Druckausgleich nach oben bringen. Sieht etwas seltsam aus, geht aber...
Ein Test wäre ob der Ausgleich beim Abtauchen mit den Füßen zu erst möglich wäre.
Kenn das Problem auch zu gut, mit Kopf nach unten geht`s bei mir auch nicht. Aufrichten beim Abtauchen hilft, braucht aber dann mehr Zeit und ist ein echter Kampf.
Ein bisschen hilft bei mir noch den Schnorchel aus dem Mund zu nehmen.
hatte anfangs auch Probleme wenn ich Kopf voraus abtauchen wollte. Ich habe für mich eine Lösung gefunden, ohne "hinstehen" zu müssen. Es genügt, wenn ich den Kopf so drehe, dass das jeweilige Ohr zur Oberfläche zeigt (durch drehen des Kopfes nach Rechst und Links). Muss den Druckausgleich so zu sagen in zwei Raten machen.
Antwort von silvi am 26.02.2007 - 16:19 Hallo,
auch mir geht es beim abtauchen so.Ich muß mich auch immer etwas aufrichten für den Druckausgleich.Und wenn es gar nicht mehr geht ,drehe ich jeweils ein Ohr zur Oberfläche und mache dann den Druckausgleich.So manches Mal dauert es schon etwas länger ,bis ich endlich "Unten" bin.Ich habe mir auch angewöhnt, vor dem abtauchen ,also noch an der Oberfläche, den ersten Druckausgleich zu machen.Ich meine, dadurch funktioniert der Ausgleich beim Abtauchen etwas besser und außerdem merke ich dann oben schon,wenn es mit dem Ausgleich Probleme geben könnte.Dann hilft es mir meistens ,wenn ich noch einmal die Nasenlöcher abwechseln schneuze.Ich beneide meine Freundin ,die immer Kopfüber runter kann.
Antwort von Bobby88 am 26.02.2007 - 17:00 Taucht ihr alle kopfüber unter?
Ich habe das nur gemacht, als ich frisch meinen OWD gemacht hatte und nicht runtergekommen bin. Deswegen bin ich kopfüber mit den Flossen runtergetaucht und habe währenddessen Luft aus dem Schnellablass hinten gelassen und den Druckausgleich gemacht und es macht echt Probleme. Alle Taucher die ich kenne, mich eingeschlossen, lassen die Luft aus ihrem Jacket, atmen aus und sinken so langsam runter.
Hat zwar nichts mit der Frage zu tun, hat mich nur gewundert
Antwort von Sushidiver am 26.02.2007 - 17:15 Hallo Bobby - die Frage bezog sich aufs Abtauchen mit ABC - und tauchen wohl die meisten kopfüber ab - lernt man ja auch so
Antwort von Telemar-king am 27.02.2007 - 20:07 @all, ich habe mit Interesse diesen Thread gelesen und bin überrascht, dass es TaucherInnen gibt, die beim Überkopfabtauchen keinen bzw. nur schwer einen Druckausgleich bekommen. Ich tauche immer (ABC und Gerätetauchen) über Kopf ab. Geht einfach schneller, blubb-blubb und weg.
Antwort von Mönchsrobbe am 28.02.2007 - 15:16 @Sushidiver, habe auch auf ABC geantwortet! Musste auf 10 m abtauchen - natürlich mit ABC - mit Gerät wäre es wohl keine TL-Prüfung. Musste mich 4 x aufstellen um Druckausgeleich zu machen. Klappt aber auch so. Zum üben machst du dazu 50 m apnoe am Stück im Hallenbad, so viel Luft musst du dann schon besitzen, sonst klappt es nicht.
Natürlich kann ich über Kopf abtauchen - ab nur bis zum 1. Druckausgleich....
Ich kenne eine Tauchlehrerin, die taucht nun schon seit 30 Jahren und bringt noch immer keinen Druckausgleich kopfüber zustande..... Auch nach 2000 Tauchgängen noch nicht!
Allzeit gute Luft.
Antwort von Sushidiver am 28.02.2007 - 18:04 @Mönchsrobbe - hab ich schon gecheckt - ich meinte ja auch nicht Dich sondern Bobby der vom OWD schrieb...
Unter uns "Pfarrerstöchtern" verrate ich Dir jetzt auch wie ich meine TL Prüfung geschafft hab Mein Drill Instructor hatte ein Nachsehen und hatte mir auf 3m eine Flasche hingehängt - da hab ich dann die Öhrchen aufgemacht und durfte von dort ab dann 15m runter - und 18 m wieder rauf, das war ganz schön weit, war aber meine einzige Chance.
Was mal wieder beweist: auch TL sind nur Menschen
Antwort von Boxerfahrer am 01.03.2007 - 23:09 hmmm. da gibts ja noch nen paar möglichkeiten....
werd das mal weitergeben, dann sind wir evtl. beschäftigt wenn wir das nächste mal im Hallenbad sind....
Danke !
Antwort von der Rotfuchs am 02.03.2007 - 11:53 Hab das gleiche Problem auch. Wundert mich aber schon, dass das scheinbar doch gar nicht so selten ist, wie ich dachte. Mein TL beim CMAS** (immerhin TL3) hatte vorher noch nie einen Prüfling, bei dem es kopfüber überhaupt nicht ging. Nachdem ich ihm x-mal demonstriert hatte, dass kopfüber bei mir nach 3-4m Feierabend ist, hatte er ein Einsehen und ich "durfte" mich für die beiden Silber-Apnoetauchgänge in 5, bzw. 7,5m Tiefe an der Stange einer Plattform runterziehen. DAS war ein Kampf! Da es nicht möglich war in die Senkrechte zu kommen, musste ich mich in waagerechter Wasserlage da runterbringen, nur mit der Kraft der Arme! Beim Gerätetauchen isses mir egal, aber bei sowas beneide ich jeden, der einfach so kopfüber runter kann...
Antwort von Schaffel am 04.03.2007 - 11:47 Ich denke, dass das vor allem an der fehlenden Zeit und Ruhe liegt. Im Gegensatz zum Tauchen mit Gerät hat man beim Abtauchen mit Schnorchel eben wenig Zeit zur Verfügung - und somit in Bezug auf den Druckausgleich eben wesentlich mehr Streß.
Ich würde empfehlen, das ganze total entspannt zu üben und mich Meter für Meter vorzutasten..
LG Schaffel
Antwort von bennifin am 04.03.2007 - 14:40 Probiert auch einmal aus, ob das Herausstrecken der Zunge (in das Mundstück des Schnorchels hinein) hilft. Normalerweise wirkt das öffnend auf die Tuben.
Antwort von der Rotfuchs am 04.03.2007 - 16:45 @Schaffel
Bei mir zumindest liegt es daran wohl eher nicht. Bei der Apnoe-Rettungsübung bin ich im Schwimmbad die knapp 4m ohne Druckausgleich runter, weil der kopfüber absolut nicht möglich war (das tolerieren meine Trommelfelle noch). Dann hab ich mich auf dem Boden neben das Opfer gekniet und sobald ich annähernd senkrecht war, konnte ich problemlos beide Tuben öffnen...
@bennifin
Interessant, muß ich mir unbedingt merken und bei Gelegenheit mal ausprobieren
Antwort von AndréM am 06.03.2007 - 12:37 Mir ist aufgefallen, daß ich beim Schnorcheln den Druckausgleich oft recht spät mache, siehe auch Post von Schaffel.
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