Eine Frage zur Nachbearbeitung Abgesandt von Frank am 25.11.2002 - 12:30:
Hallo,
Ich habe jetzt seit einiger Zeit ewine Canon Powershot G2 + UW Gehäuse von Bruder + dazugehöriger Lampe. Wie ihr sicherlich richtig vermutet sind viele Bilder zu hell oder zu dunkel oder........ Ich benutze Photoshop um die Bilder nachzubearbeiten aber irgendwie sind die Ergebnise nicht ganz befriedigend.
Bei `normalen` Fotos fkt die Autokorrektur hervorragend so daß wirklich nur noch Ausschnitt etc. korrigiert werden muss aber bei den UW Aufnahmen verzweifele ich so langsam.
Kann mir jemand tips geben wie ihr das macht?
Es kann doch nicht sein, das ich der einzige bin, der versucht sein Schrott in brauchbare bilder zu verwandeln ))))
Gruß
Frank
Antwort von heavens am 25.11.2002 - 15:42 Hi,
welche Auflösung in Pixel haben deine Bilder und bei welchen Lichtverhältnissen nimmst du auf?
Ich selbst arbeite mit Corel PhotoPaint und benutze regelmäßig folgende Funktionen um Bilder aufzuwerten (wird bei Adobe irgendwie identisch sein):
a) Bild anpassen - Helligkeit, Kontrast, Intensität (von Bild zu Bild unterschiedlich einstellen, experimentieren)
b) Bildgröße reduzieren
c) Schärfe oder Richtungsschärfe nachregeln.
Damit kriegst du fast alles in den Griff, mußt aber individuell korrigieren, nicht automatisch. Ich mach z.Zt. Probeaufnahmen in der Schwimmhalle und bin auch erschrocken wie schwach das Licht da rüberkommt. Blitz oder Videolicht nützen dir ja auf Entfernung wenig, da es den doppelten Weg des tatsächlichen Abstandes zurück legt. Also ran ans Motiv.
wo mache ich meine Bilder? Bei uns in den Baggerseen. ALso richtig schön grün und wenig Licht.
Die G2 kann maximal 4 MegaPixel und diese Auflösung benutze ich dann auch um Ausschnitte besser ausschneiden zu können.
Frank
Antwort von heavens am 25.11.2002 - 20:33 Das kann auch nicht hinhauen, wenn ich dich recht verstehe. Bei wenig natürlichem Licht mußt du nah ans Objekt ran daß deine Zusatzbeleuchtung welche auch stark genug sein muß überhaupt noch wirken kann, denn auf etwas Entfernung wird schon unheimlich viel Licht vom Wasser geschluckt und die Automatik reagiert mit extremer Blende was die Bilder wiederum unscharf macht, bzw. dieses Pixel-Gerausche hervorruft. Bei 4 MegaPixel kannst du die Bilder dann für PC oder Internet noch lang und kräftig prozentual verkleinern um ein gestochen scharfes Bild von 300x400 (1/4 PC Seite je nach Auflösung) zu bekommen.
Anstatt Ausschnitte ausschneiden also lieber nur den Ausschnitt fotografieren, das dürfte allein schon genug ausmachen.
Es gibt da genug gute Fachliteratur wo diese Belichtungsgeschichten erklärt werden. Ich üb grad mit meinem neuen U/W-Video-Gehäuse im Hallenbad und ärger mich da schon, wie wenig von der Hallen-Beleuchtung bereits in 1-3m Wassertiefe nutzbar ist, arbeite also in 1,5m Tiefe schon mit voller Zusatzbeleuchtung von 2x 50Watt.
Das wird im Urlaub in den Tropen hoffentlich entschieden anders sein.
CU, heavens!
Antwort von xxl am 26.11.2002 - 16:39 Sieh Dir mal Lilyview an. Hier klicken Mit diesem kleinen, kostenlosen Tool kann man die Gammakurven recht einfach verstellen und somit mit relativ wenigen Handgriffen ziemlich viel aus Bildern herausholen.
Ich schätze dieses Teil sehr.
Antwort von Stefan am 27.11.2002 - 11:49 Hallo Frank,
zeig mal Deine Bilder (am besten unbearbeitet). Dann kann man mal sehen, was Du so veranstaltest und wie man Dir helfen kann.
Die hier im Forum vertretenen Meinungen sind perfekt.
Beim Fotographieren:
Möglichkeit 1)
Nah ran
Starker Blitz
Blitz muß auch zum Objektiv passen, nicht jeder Blitz schaft jede Brennweite (z. B. bei Weitwinkelaufnahmen)
Möglichkeit 2)
Mit viel Gegenlicht aufnehmen.
Dann hast Du erst einmal gutes Grundmaterial. Für beide Fälle gilt natürlich: Je mehr Pixel, desto besser.
Jetzt kannst Du Dich ans Korrigieren machen.
Heavens hat da total recht. Viel probieren und v. a. unterschiedliche Methoden ausprobieren.
Nimm Dein Grundbild, speichere es (z. B. Bild_00.jpg) und versuche z. B. mit Gamma. Speichere das dann ab als Bild_01.jpg und notiere Dir auf einen Zettel genau, was Du gemacht hast.
Nimm wieder Dein Grundbild, gib etwas Farbe hinzu und speicher es unter Bild_02.jpg, dann notieren und wieder beim Grundbild anfangen. Mach das mit allen Möglichkeiten die Heaven beschrieben hat.
Dann fang mit Kombinationen an, Z. B. Gamma + Farbkorrektur.
Am Schluss hast Du von einem Grundbild 30 Versionen oder mehr.
Schau Dir an was Dir am besten gefällt und Du wirst rausbekommen, welche Art der Korrektur sinnvoll ist und Dir persönlich gefällt.
Du bekommst, wenn Du das mal bei 10 bis 15 Bildern gemacht hast ein gutes Gefühl für die Sache.
Antwort von heavens am 27.11.2002 - 15:05 Bleibt noch zu erwähnen daß die nötigen Arbeitschritte von Bild zu Bild unterschiedlich sein können, da schon ein minimum Lichtunterschied unheimlich viel ausmachen kann.
Cu, heavens°
Antwort von Stefan am 27.11.2002 - 16:28 Da hat er recht, der heavens.
Am besten gute Fotos machen, dann muss man nicht so viel korrigieren
Nochbesser: Nicht im See knipsen sondern im Meer, dann klappt das meist noch besser und ist bunter.
Ich kenne mich mit Photoshop recht gut aus. Ihr solltet nicht nur auf die Autotonwert- und Gammakorrektur vertrauen. Meist ist es notwendig die Tonwerte der einzelnen Kanäle manuel zu justieren. Damit lässt sich einiges aus den Bildern rausholen. Nach dem ich letztens rund 600 Unterwasserfotos per "Handarbeit" nachbearbeitet habe, kann ich sagen, lasst die Autotonwertkorrektur wo sie ist. Die bringt euch nichts außer verfälschten Farben und viel zu starken Kontrasten!
Viel Spaß beim Editieren der Fotos,
Stephie
Antwort von Teufel-55 am 26.10.2005 - 15:07 Hallo Stephie,
hast Du auch mal einen Tip wie man Reflektionen von Schwebeteile mit Photoshop am besten beseitigen kann?
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