Erfahrungen von Eltern zum Thema "Bubblemaker" Abgesandt von divingnina am 14.01.2006 - 13:26:
Hallo zusammen,
mein Sohnemann (10 Jahre) möchte gerne das Tauchen "ausprobieren". Hat jemand von Euch (positive oder negative) Erfahrungen mit dem Padi-Bubblemaker gemacht? Unsere Tauchbasis bietet den Kurs im Pool und im Meer an. Was ist sinnvoller für einen guten Einstieg ins "Tauchgeschäft"? Über Antworten freu ich mich.
Gruß
divingnina
Antwort von Anna am 14.01.2006 - 15:12 ich verweise mal auf die Frage von 2.1. im Ausbildungsforum: Kinderuasbildung.
Da habe ich auch etwas dazu geschrieben, wie ich es bei unsern beiden gemacht habe.
Prinzipiell wuerde ich ein Kind von 10 Jahren erstmals das Tauchen im Pool ausprobieren lassen.
Aus eigener Erfahrung weiss ich (Schnuppertauchen im Verein), dass es nicht bei allen Kindern gleich klappt. Eine Grundvoraussetzung ist, dass das Kind sicher schwimmen kann und mit ABC Ausruestung umgehen kann.
Prinzipiell wuerde ich mein Kind nur jemandem mitgeben, den ich gut kenne, insbesondere wennn es ins Freiwasser geht bzw. wuerde mitgehen. Mein Mann musste bei dem einen TG auf den Instructor und unsere Tochter aufpassen.
Antwort von Buceo Sub La Palma am 14.01.2006 - 17:56 Als Elternteil zum Bubblemaker mitkommen Denke die Bubblemaker sollen Spaß haben
Wir machen dies seit einigen Jahren fast jede Woche und haben ausschließlich gute Erfahrungen damit gemacht. Eine kleine Schatzsuche oder Kartenspielen unter Wasser lässt keine Angst aufkommen... Eltern sollten sich dabei nach meiner Meinung aufs Fotografieren beschränken.
Eine Grundvorraussetzung ist das die Kinder sich selbst für das Abenteuer entscheiden und nicht die Tauchenden Eltern. Spass ist dann garantiert.
Gruß Jürgen
Antwort von robert am 14.01.2006 - 22:31 @Buceo Sub La Palma
warum nur läuft es mir beim Lesen Deiner Zeilen eiskalt den Rücken runter.
...wenn sich Kinder für das Abenteuer entscheiden...
Das einzige dem ich zustimme, das Kind muß sich für das Tauchen per se entscheiden und darf nicht von den Eltern dazu gedrängt werden.
Gruß
Robert
Antwort von Anna am 15.01.2006 - 00:10 @Bruceo Sub La Palma
wieso haben Kinder keinen Spass, wenn die Eltern dabei sind? Wenn die Eltern dabei photografieren, sind sie doch auch dabei oder? Somit habe ich allerdings als Eltern ein gewisse Kontrolle, was mit meinem Kind gemacht wird bzw. kann bei Bedarf eingreifen.
Ich habe schon bei vielen Kinderschnuppertauchen mit geholfen, so dass ich ganz genau weiss, wo die Probleme liegen. Ein Kartenspiel bzw. eine Schatzsuche loest nicht jedes Problem.
Was ich Dir allerdings zustimme, es ist wichtig, dass das Kind schnuppertauchen will und nicht die Eltern es wollen bzw. das Kind so untergebracht werden soll.
Antwort von 2deep4U am 15.01.2006 - 09:24 @ Anna: absolute Zustimmung. Eine andere Sache ist, wenn ich TL wäre und Kinderschnuppertauchen mache, würde ich vorziehen das ein Elternteil dabei ist. Umgekehrt, als Elternteil würde ich mein Kind ungern ohne mein Beisein Schnuppertauchen lassen.
Gruss
Bubblefree
Antwort von D-32 am 15.01.2006 - 16:17 Ich würde euren Sohn erstmal reichlich schnorcheln und (unter Aufsicht!) Apnoetauchen lassen. Ist immer noch die beste Vorbereitung auf das spätere Tauchen.
Von diesen Kinder-Anfixprogrammen halte ich definitiv nichts! Und m. E. haben Zehnjährige mit Gerät im Meer absolut nichts zu suchen, es fehlen körperliche und psychische Reife.
Lest euch mal den Thread dazu auf www.medicdive.de durch.
Antwort von divingnina am 15.01.2006 - 17:49 vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
ich denke, wir werden das vor Ort mal anschauen und genau kucken, wie er schon bei der Tauchbasis reagiert.
Jedenfalls kommt der Wunsch nicht von uns, er hat schon mal im letzten Urlaub zugesehen. Wenn irgendwelche Gründe dagegensprechen (trainer/Kind/Umgebung...) hat er genug zeit zum weiterschnorcheln.
Ich glaube, ich würde es nicht schaffen, ihn alleine mit dem Trainer zu lassen...
Gruß
Divingnina
Antwort von Petrowitsch2005 am 16.01.2006 - 11:06 Ich verstehe dieses Geschiss nicht, das manche um das Kindertauchen machen. Unter Hier klicken kann man sehr schön sehen, wie verantwortungsvolle Kinderausbildung aussehen kann.
Kinder sollen zwar nicht als kleine Erwachsene betrachtet werden, aber müssen sie deshalb ausgeschlossen werden?
Es gibt absolut nichts Gegenteiliges über Kindertauchen zu berichten, ausser die ständige Panikmache einiger "wichtigen" Leute (und deren Nachplapperer).
Ein Kind, vernünftig geführt, sollte selbstverständlich Tauchen gehen dürfen. Natürlich nur in Begleitung eines Profis, der tauchenden Eltern oder Erziehungsberechtigten. Es spricht nichts dagegen, dass die Tiefen vorsichtshalber angepasst werden, im Gegenteil. Deswegen muss aber solch ein Getue nun wirklich nicht sein.
Antwort von divingnina am 16.01.2006 - 12:31 @Petrowitsch
als Eltern, die noch nicht die große Erfahrung mit dem Tauchen haben darf man doch einfach mal nach Meinungen fragen, oder? Mir gehts ja speziell "nur" erstmal um den Bubblemaker, und wenn das "Geschiss" ist, sich um das körperliche Wohl des Kinder Gedanken zu machen, dann gerne.
Antwort von Petrowitsch2005 am 16.01.2006 - 18:41 Nein Divingnina, dich meinte ich nicht damit. Deine Frage ist absolut berechtigt und zeigt dein Verantwortungsgefühl.
Ich meine die Klugscheisser, welche sich mit dem Nachplappern von Parolen unbedeutender Negativseher identifizieren müssen um überhaupt etwas zu sagen zu haben.
Ich musste meinem Neffen damals auch das Tauchen selbst beibringen, obwohl mir nicht ganz wohl war dabei. Damals wusste ich von den ATEC Kinderausbildungsmöglichkeiten Hier klicken noch nichts - leider.
Lass deinen Sohn ruhig einen Tauchkurs machen, aber sei unbedingt IM WASSER mit dabei. Vorher sollte aber noch der Arzt ein Wörtchen mitreden.
Antwort von Anna am 16.01.2006 - 20:11 @Petrowitsch2005
ich weiss wovon ich spreche. Ich habe mit mit meinem Mann zusammen unsern beiden Kindern das Tauchen beigebracht.
Ich sehe das intensive Beschaeftigen mit dieser Materie nicht als Nachplappern von irgendwelchen Phrasen. Ich moechte in einigen Jahren nicht von meinem Kindern gefragt werden: "Du hast doch gewusst, dass vielleicht..." Ich moechte dann nicht begruenden muessen, wieso ich es anders gemacht habe.
Wennn ich Deinen Links folge, mache ich nur ein zu Kinderausbildung ab Null Jahren. Ein Kind muss erst mal schwimmen, Umgang mit ABC lernen, um vorsichtig an das Tauchen herangefuehrt zu werden (im Schwimmbad) Ich stelle mir das gerade so bildlich vor, den Säugling im Wasser mit der Taucherflasche.
Antwort von D-32 am 16.01.2006 - 23:02 @ petrowitsch
Ist das eine Satireseite??? Da steht u. a.:
" - Schnorchelprogramm (ab 0 Jahre)
- Probetauchen (ab 0 Jahre)
- Kiddy 1 (ab 0 Jahre)
- Kiddy 2 (ab 8 Jahre)
- Urlaubstaucher (ab 10 Jahre)
- Junior-Diver (ab 10 Jahre)
- Junior Open Water Diver (ab 10 Jahre)"
Die haben doch nen Hackenschuss
Und dann gibts da noch viel mehr an Gruseligem!
Schluss damit! Liebe Eltern, hört bitte auf die Einschätzungen erfahrener Tauchmediziner! Alle Tauchausbildungsfirmen, die eure Kinder unbedingt in Gerätekurse und "Abenteuer" stopfen wollen, sehen nicht die Gesundheit eurer Kinder, sondern euer Bankkonto, an das sie ran wollen!
Und ATEC toppt alles!
Antwort von Petrowitsch2005 am 17.01.2006 - 17:35 ...und weil Kinder nun mal absolut nichts im Wasser zu suchen haben werden auch jede Menge Wassergeburten durchgeführt.
Natürlich bildet KEIN EINZUGES ELTERNTEIL AUF DER WELT seine Kinder selbst aus (denkt ihr).
Warum sollen Kinder NICHT mit Lungenautomat im Mund auf 2m Tiefe tauchen dürfen? DIE können wahrscheinlich dann schnell besser tauchen als ihr .
Ja wo lebt ihr denn? So weit weg von der Erde kann sich eure Wohnung doch gar nicht befinden!
Aber quatscht ihr nur weiter den Vorquatschern alles nach, passt scho...
Antwort von D-32 am 17.01.2006 - 17:58 Petrowitsch, du hast null Ahnung von der komplexen Materie!!!
Was dich/euch interessiert ist Kursverkauf!
Und eure komische ATEC wird auf der BOOT besucht und befragt.
PLONK!
Antwort von Anna am 17.01.2006 - 19:46 @Petrowitsch2005
ich wuerde mal sagen eine Wassergeburt und Tauchen sind 2 ganz andere paar Stiefel
Was soll denn diese Anmache?
Wer lesen kann ist, ganz kalr von Vorteil. Ich habe geschrieben, dass ich mit meinem Mann unsere Kinder ausgebildet habe.
Petrowitsch ist vermutlich sauer, dass man seine komische ATEC-Org nicht total supidupi findet und ihm stante pede seine Säuglinge zum Tauchkurs schickt.
Für mich ist er angesichts dieser total fehlenden Fähigkeit zu einer sachlichen Diskussion als Ausbilder auch für Erwachsene untendurch.
Antwort von Petrowitsch2005 am 18.01.2006 - 10:19 ATEC - ATEC - ATEC, kannst du auch mal was anderes denken als ATEC?
Ist dir dieses blöde ATEC ein solcher Dorn im Auge??
Falls du dich erinnerst, es geht hier um Kinder und die Frage ob es Sinn macht diesen das Tauchen zu ermöglichen.
Zu deiner Beruhigung, ich bin weder ATEC Kinderausbilder, noch Ausbilder für Erwachsene - zumindest NOCH nicht. Ob ich das werden will überlege ich mir zu gegebener Zeit.
Obwohl ich KEIN Ausbilder bin, habe ich meinem Neffen das Tauchen beigebracht. Einfach aus dem Grund, weil es viel zu viele bornierte Typen wie dich gibt. Mir war nicht wohl dabei da ich mich nicht auskannte was man da so machen muss, aber meinem Neffen wollte ich den Zugang zum Tauchen einfach nicht verwehren. Also habe ich es so gemacht, wie ich dachte dass es gut ist. Jetzt bringt endlich mal jemand ein Programm auf den Markt, mit dem Eltern tauchwütiger Kinder nicht alleine gelassen werden und schon kommen solche Ignoranten auf den Plan.
Frage doch mal die ganzen Eltern mit tauchenden Kindern, wer ihnen das beigebracht hat. In vielen Fällen wirst du hören: "Wir selbst!"
Und das sogar ohne dass die Eltern Instructoren sind. Denen ging es einfach wie mir damals mit meinem Neffen.
Es gibt absolut keine Gegenanzeigen für Kindertauchen, weder medizinische noch objektive. Alleine der mahnend erhobene Zeigefinger einiger "Apostel" steht im Raum (und deren Protagonisten).
Es gibt mindestens genauso viele Endzeitpropheten wie Kindertauchgegner, aber trotzdem geht die Welt nicht unter.
Kindertauchen vernünftig und überwacht durchgeführt ist in meinen Augen kein "Verbrechen" am Kind, sondern das Fördern von Ambitionen und das Schaffen von Möglichkeiten.
@Anna
Genauso wie euch geht es eben vielen anderen Eltern auch. Dich stört die nicht vorhandene Altersgrenze, zu Unrecht.
Auch in meinen Augen sollte vor dem Tauchen das Schwimmen bestehen, aber wo willst du da die Grenze ziehen? Das eine Kind kann es früher, das andere später. Es kann nicht jeder ein Mozart sein und mit 4 Jahren Musikstücke schreiben. Mein Neffe war damals 6 Jahre alt und wie ein Fisch im Wasser. Er hatte null Probleme mit den Übungen im Wasser.
Ich finde es klasse, dass ihr eure Kinder selbst ausgebildet habt.
Antwort von Petrowitsch2005 am 18.01.2006 - 10:25 @D-32
Jetzt hab ich es erst wieder gesehen, du willst dich für deine VIST-Entgleisung mit der EN Hier klicken an mir rächen
Antwort von D-32 am 18.01.2006 - 10:37 Dieser Satz
"Es gibt absolut keine Gegenanzeigen für Kindertauchen, weder medizinische noch objektive."
ist total falsch, eine derartige netzöffentliche Äußerung verantwortungslos!
im Forum finden sich fundierte Beiträge zum Thema, geschrieben von Leuten, die so etwas studiert haben, für die die Gesundheit unserer Mitmenschen Beruf aus Berufung ist.
Seine Kinder, Neffen, Nichten ... als Nicht-Tauchlehrer selbst auszubilden geht so lange gut, bis was schief geht, und wenn was schief geht, wird der Staatsanwalt hellwach!
Antwort von Anna am 18.01.2006 - 13:08 @Pegfowitsch2005
D32 hat Dir einen Link geschrieben, den Du Dir vielleicht mal zu Gemuete fuehren solltest.
Ansonsten schreibe ich mal das Stichpunkt: Wachstumsfugen...
Klar ist dass man keine starren Grenzen ziehen kann. Aber man sollte auch nie vergessen, dass Kinder auch eine gewisse geistige Reife brauchen, dass man sie UW mitnehmen kann.
Antwort von D-32 am 18.01.2006 - 13:44 Anna, vielen Dank für deine Unterstützung!
@ alle Eltern
Macht euch bitte wirklich rundum sachkundig, ein klares NEIN gegenüber dem Nachwuchs ist ein Teil eurer elterlichen Verantwortung!
Das Propagieren von Kindertauchen mit Gerät ist primär der kommerzbedingte Versuch, in einer langsam abflauenden Branche mit viel zu vielen konkurrierenden Anbietern eine neue Käuferschicht anzugraben. Überlegungen zur körperlichen und psychischen Reife werden gar nicht erst einbezogen, denn sie sind konträr zum Geldverdienzweck, und nur darum geht es!
Mein von Petrowitsch geschmähter Tauchverband VIST hat aus medizinisch bestens bestätigten Gründen kein Kinderausbildungsprogramm! Und ich persönlich weigere mich aus gleichen Gründen, ein Kind unter 13,5 Jahren ans Gerätetauchen heranzuführen.
Was man in Hemmoor und auch im Ausland diesbezüglich sehen kann, ist teilweise über die Grenze der Körperverletzung hinaus!
Antwort von Petrowitsch2005 am 19.01.2006 - 00:32 Aber Anna, das Thema Wachstumsfuge wurde doch bereits in Hier klicken ausführlich behandelt. Warum dann hier noch einmal? Willst, oder kannst du nicht verstehen?
Hättest du Anstelle der Wachstumsfuge andere Argumente wie Lungenentwicklung (Anzahl der Alveolen), Ausprägung der Eustachischen Röhre, Entwicklung von Gasen im kindlichen Darm etc. gebracht so könnte ich es noch verstehen, aber so??
Natürlich gibt es für jedes "FÜR" auch ein "DAGEGEN", ist ja immer so.
Es ist absolut in Ordnung, wenn Eltern ihre Kinder vom Tauchen fern halten. Da habe ich nichts dagegen. Diejenigen jedoch, die dies nicht tun oder tun wollen, sollten wenigstens Unterstützung in diesem Bereich erhalten und nicht alleine im Regen stehen gelassen werden.
@D-32
Klar! Dein von dir so hoch gelobter Verband VIST nimmt es ja wohl so genau mit der Ehrlichkeit, wie man hört und liest
Antwort von bacchus am 24.01.2006 - 10:53 Hallo Taucher,
ich werde mich als Anfänger hüten mit meinen 54 TG`s meiner Maus (8 JAhre)irgentetwas beizubringen.
Sie hatte auch den Wunsch mit Papa tauchen zu gehen. Daher habe ich sie erst einmal bei der DLRG angemeldet um sie was das schwimmen betrifft noch zu festigen, dort kann sie später auch das Tauchen erlernen.
Sie hat zwar schon ein eigenes ABS-Set und einen Anzug (was auch bei jeder Gelegenheit genutzt wird) aber eine Ausbildung überlasse ich persönlich lieber einem Profi (meines Vertrauens).
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Der Dachverband der Tauchorganisationen.
Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.