Essstörungen und Tauchen? Abgesandt von DeepDiver456 am 14.11.2011 - 16:17:
Ich habe eine Frage an euch, vielleicht könnt ihr mir weiter helfen. ich tauche regelmässig (einmal die woche) mit einer kollegin die OWD ist. Sie war schon immer sehr schlank, aber ich habe das Gefühl das sie immer dünner wird. Von der "Leistung" sehe ich aber keinen Einbruch. Jetzt meine Frage, wie wirkt sich eine Essstörung auf das Tauchen aus? Sollte ich sie darauf ansprechen? Ich habe keine Ahnung wie ich reagieren soll. Wir gehen nach jedem TG noch etwas drinken, da bestellt sie immer nur wasser. Habt ihr mir einen Tipp wie ich reagieren soll und ob ich dies überhaupt tun soll? Vielen Dank
Antwort von yobabe am 14.11.2011 - 18:16 Wer eine solche Essstörung hat braucht professionelle Hilfe. Ist m.E. aber nichts für ein Tauchforum. Vll. helfen die einschlägigen Selbsthilfeorganisationen?
Antwort von Nikolaus am 15.11.2011 - 08:05 Ich trinke auch immer nur Waser, habe aber definitiv keine Magersucht, ganz im Gegenteil. Aus dieser Verhaltensweise kann daher gar nichts abgeleitet werden.
Wenn Du Dir Sorgen machst, sprich es vorsichtig an, vielleicht gibt es eine ganz einfache Erklärung.
Antwort von Delphine88 am 15.11.2011 - 09:07 es ist schön das du dir sorgen um deine kollegin machst, schau aber dass du sie nicht bevormundest. du kennst sie ja und kannst selber beurteilen ob sie sich negativ verändert hat. ich würde sie direkt ansprechen und ihr auch die risiken aufzeigen die bezüglich dem tauchsport gibt (nicht das was eine essstörung auslöst)
Antwort von kwolf1406 am 15.11.2011 - 14:19 Mache ihr mal klar, dass ein Marsriegel vor dem Tauchen eine ideale Ergänzung zum Kälteschutz ist und sie dann nicht so schnell friert.
Antwort von smilily am 16.11.2011 - 09:17 Es ist durchaus möglich, daß Du die Erste bist, die es merkt. Magersucht braucht professionelle Hilfe über lange Zeit. Das Schlimme ist, daß meist durch übertriebenes Sporttreiben die Fitness hervorragend ist, der Körper aber bei mangelnden Fettreserven schon längst seine Muskelzellen und den Fettanteil des Gehirns angreift und Mineralien aus dem Skelett nutzt. Von den Betroffenen wird die ganze Sache negiert bis zum Umfallen, Du hast also nur geringe Chancen, sie darauf aufmerksam zu machen. Wenn es schlimmer wird, kannst Du höchstens eine klare Ansage machen- nämlich, daß Du aus Verantwortung Deinem Buddy (ihr)gegenüber und aus Angst um ihre Gesundheit nicht mehr mit ihr tauchen kannst.Wichtig ist auch, das Gespräch mit der Familie zu suchen.Hoffen wir, daß es vielleicht eine andere Ursache gibt, gib ihr doch den Tip, sich mal checken zu lassen, Blutwerte, Zucker usw.,das bringt vielleicht auch erst mal weiter.Übrigens bringt es gar nichts, solche Leute zum Essen aufzufordern...Sie sehen sich nämlich ganz anders. Ich drücke Euch beiden die Daumen, daß alles gut wird.
Antwort von ag2908 am 16.11.2011 - 10:43 Du kannst sie natürlich darauf ansprechen, aber nur weil jemand abnimmt muss es keine Esstörung sein. Es wäre auch möglich, dass sie einfach nur ein paar Pfunde loswerden will. Und was ist schlimm daran, wenn sie sich ein Wasser bestellt Ist auf jeden Fall besser, als die Unsitte mit dem Dekobier.
Grüsse aus Dahab
Antwort von kwolf1406 am 16.11.2011 - 13:12 Da gebe ich smilily recht.
Wirkliche Magersucht ist lebensgefährlich. Inwiefern man sich einmischt, muss man aus diesem Wissen im konkreten Fall selbst ableiten.
Zum Tauchen: Unterzuckerung kann unter Wasser auch akut gefährlich werden.
Antwort von ramklov am 16.11.2011 - 13:28 Ich schließe mich mal Nikolaus an. "Aus dieser Verhaltensweise kann daher gar nichts abgeleitet werden."
Natürlich kann man mit sehr schlanken Menschen über Ernährung und mit Rauchern über Schädigung der Atmungsorgane und mit allen anderen über die Notwendigkeit der Fitness beim Tauchsport sprechen. Aber Missionierung - ohne mich.
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