Eure schlimmsten Taucherfahrungen Abgesandt von dali am 29.04.2007 - 19:12:
Hallo,
Wer von Euch hat denn Lust mal seine schlimmsten Taucherfahrungen hier zu schildern? Auch würde es bestimmt alle Interessieren wie Ihr
diese Situation gemeistert habt.
Bin schon gespannt auf Eure Geschichten.
Gruß dali
Antwort von Euregiotaucher am 29.04.2007 - 19:30 Ich halt die Klappe ...
Antwort von eanx-rescue am 29.04.2007 - 19:34 Tjoa...also das war am Timmendorfer Strand.
Erstmal: Das war net wirklich schlimm aber sehr "ärgerlich".
Wir fahren mit nem Boot raus um ein Wrack zu gucken. Als wir ankern wollen fällt(na klar) der Anker sammt Leine auf nimmerwiedersehen ins Wasser.
Naja...wir waren 4 Leute und ich un mein Buddy als erstes ins Wasser...es war schon Herbst relativ viel Wellengang für die Ostsee und das Wasser war auch schon mal wärmer....und aus iwelchen Gründen kommen unsere Tauchpartner nicht ins Wasser...wir hängen also erstmal 15-20 min an der Ausenkannte des Schiffes, halten uns so gut es geht fest wobei ich immer wieder gegen das Boot schlug und dabe mein Tauchmesser verlor und der Automat meines Buddys blies immer wieder ab, da er immer ins Wasser eintauchte und dann wieder rauskam(wg. Wellengang).
Dazu kam noch das wir die ganze Zeit durch die Wellen gegen das Schlauchboot geschlagen wurden.
Naja dann ging auch der Tauchgang los(nachdem uns das Boot aber nur an der ungefähren Stelle absetzten konnnte da ja der Anker verloren war und wir mussten erstmal wieder 100meter hinschnorcheln konnten).
Naja Tauchgruppe taucht ab.....aber ich komm net runter weil ich keinen Duckausgleich hin kriege und treib in der Zwischenzeit auch wieder 150 meter ab...also kommt das Schlauchboot wieder bringt mich zurück zur Gruppe die inzwischen wieder aufgetaucht ist da sie gemerkt hat das ich fehle. Wir tauchen ein zweites Mal ab ....finden das Wrack aber net-.- (mein Partner hatte aber eh nur noch 140 Bar auf der flasche durch den abblassenden Automaten).
Naja also insgesamt war der Tauchgang also nicht so toll^^
greetz
Antwort von jensemann am 29.04.2007 - 19:52 ...nö, hab keine Lust!!!
Antwort von morsnowski am 29.04.2007 - 20:03 Ich leb und tauch in Ireland und bei uns ist immer noch dieses miserable A-Clamp/Yoke System zu finden. Wir waren als 5er Gruppe unterwegs als einem unserer Maedels auf 24m der O-Ring rausgeblasen wurde. Und ich sag Dir ein Hochdruck blow-out ist was das ich nicht nochmal sehen muss.
Antwort von Mantaandreas am 29.04.2007 - 20:19 Ich antworte für einen Freund, der nicht genannt werden will:
Er war letztes Jahr auf einer Tour und hat an einem Riff mit seiner Kamera versucht, einen Langnasenbüschelbarsch aus seiner Fächergorgonie zu locken.
Dies hat ihn so sehr beschäftigt, daß er leider nicht gemerkt hat, daß ca. 2 Meter hinter ihm langsam ein Walhai vorbeigeschwommen ist, den er somit als einziger der Gruppe nicht bemerkt hatte......
Die Situation hatte er dann übrigens mit ein paar "Frustbier" gemeistert, wobei die Sache prinzipiell bei JEDEM Treffen wieder hochkommt. Dumm gelaufen....äh...getaucht.
Aber solange es nicht schlimmeres gibt und niemand zu körperlichem Schaden kommt, kann man über soetwas zum Glück herzhaft lachen.
Beste Grüße
Andreas
....im Auftrag einer gequälten Seele...
Antwort von Sung am 29.04.2007 - 20:20 Wolfgang See 2005.
Ich bin in der Nähe des Ochesenkreuz beim austauchen auf 15m in eine Hegene gekommen. Natürlich weder Schere noch Messer dabei. Meine Frau geistesgegenwärtig, nimmt einen Stück Holz von der Seehalde wickelt es um die Schnüre und während ich schon nach oben gekurbelt werde reißt der ganze Scheiss ab. 12 Haken hatte ich im Trocki. Am Ufer dann die stinksauren Angler und ich und meine Frau ebenfalls stinksauer. Ob wir zu blöd waren die Schnüre mit den Haken zu sehen. Ich fragte den Blödmann ob er glaubt das die Dinger ein Fisch sieht, wie soll ich die dann sehen. Eine Hegene ist unter Wasser wirklich unsichtbar
Die kleinen Haken gingen glücklicherweise nicht durch den Anzug.
Antwort von Harry am 29.04.2007 - 20:25 Mein abgesoffener Rebreather im Attersee:
Hier klicken
Harry
Antwort von DekoBierBrauer am 29.04.2007 - 20:38 Hi Dali!
Meine 2 schlimmsten Taucherfahrungen waren:
1. Panik unter Wasser - siehe Artikel "Panik!" im T.Net
2. Tauchunfall bei meinem ersten Tauchurlaub in Ägypten:
Ich hatte gerade meinen Schein fertig und n paar TG in Deutschland gemacht, da habe ich einen Tauchurlaub in Ägypten gebucht.
Damals hatte ich so 40 TG...
Ich war das allererste mal in Ägypten und voller Vorfreude Bei meinem ersten TG dort, hat sich ein Tauchunfall ereignet. Wir sprangen ins Wasser und wegen Strömung sollten wir uns alle an der Leine festhalten, bis alle im Wasser wären. Ein älterer Taucher (schätze mal Ende 50) war überbleibt und wurde immer unter Wasser gedrückt und bevor es ihm gelang das Jacket vollständig aufzublasen, hat er wohl ziemlich viel Wasser eingeatmet.
Aufgrund des Wellengangs hat niemand sofort das Problem bemerkt (er war der letzte an der Leine).
Plötzlich schrie einer: "Der hat Probleeme!! Helft ihm!! SCHNELLLL!"
Da sprang der Guide ins Wasser, hat das Gerödel entfernt und ihn zur Bootsleiter gebracht. Aber da atmete er schon nicht mehr! Wir haben ihn dann versucht die Bootsleiter raufzukriegen...das Gesicht war kreidebleich und regungslos...
...an Deck blieb die Atmung immer noch aus..
Ich dachte echt, der arme Kerl wäre Tod! Dann ist mir ganz anders geworden....
Nach ein paar Minuten hin- und her, fing er Gott sei Dank wieder an zu atmen! Ein Rettungsboot hat ihn dann abgeholt und ins Krankenhaus gefahren...
wir haben dann noch den Bleigurt geborgen und sind wieder zur Basis gefahren....
...da war der Verunfallte wieder putzmunter!
Mann!! Da ist mir echt kotzübel gewesen!
Gruß,
DekoBierBrauer
Antwort von Olaf_D am 29.04.2007 - 20:52 @ Mantaandreas :
Ein (übrigens sehr guter) Guide von Rudi hat mal auf Safari gesagt :
"Net nur nach de Büschelbarsche gugge !!"
Ist immer noch DER Spruch bei uns... kann man mal sehen, wie recht der Mann hatte
Antwort von Mantaandreas am 29.04.2007 - 20:58 @Olaf:
....dann weißt Du wohl auch, wer der nicht genannte Taucher ist....?
Wir sind in 4 Wochen in Südafrika und wehe, er sieht dann die Tigerhaie vor lauter nicht...
Antwort von morsnowski am 29.04.2007 - 22:28 @ DekoBierBrauer , hat du den Kollegen mal gefragt warum er nicht einfach den Regler reingestopft hat? Und wie ne Leine ? Da macht man nen `negative entry` und sammelt sich unten
Antwort von nebrius am 30.04.2007 - 08:06 Eistauchgang ohne Leine 1992
wie ich das überlebt habe ? Mehr Glück als Verstand !
wie es dazu kam ? Der See war sehr gut bekannt, der Buddy auch; das Eis war ganz dünn, man konnte es von oben ganz leicht mit einem Fuß eindrücken und im Notfall wäre das von unten auch möglich, so dachten wir. Dann hat meine Buddy eine Flosse verloren, wir zurück zum Ufer und versucht das Eis von unten aufzustemmen - keine Chance, haben uns zwischen Ufergrund und Eisdecke gestemmt, nix zu machen - leichter Anflug von Panik, dann am Ufer bis zu Einstiegsloch zurückgerobbt und es dann doch gefunden. In 16min waren unsere D7 von 200bar auf 30 gefallen.
das wäre ein klasse Darwin-Award geworden - natural selection in action
der nebrius
Antwort von bob_a am 30.04.2007 - 08:40 Türkei vor 5 Jahren.
Ich bin Touritaucher und Anfänger (<30TG) und möchte so einen sch*** nicht noch einmal erleben.
Ich checke auf einem Tauchboot in Fethye ein und wir fahren zu einem Tauchplatz nahe der Küste.
Wir stiegen ins Wasser und hatten einen schönen Tauchgang, abgesehen davon das in der Türkei wohl schon alle Fische gesprengt worden sind. Der Guide hatte wohl noch kaum Erfahrung und als wir auftauchten war fast alles planmäßig. Nur leider war kein Boot mehr da. Nach einer Viertelstunde schwimmen kam es uns dann doch noch entgegen.
Im Herbst geht es nach Chalkidiki – Wenn die Basis noch auf hat geht es wieder los
Andreas
Antwort von Andy Hamnett am 30.04.2007 - 09:26 Dieses Jahr,März, in Safaga. Ich wurde die Nacht vorher durch Lärm aus der Disco wachgehalten,und war am nächsten Morgen wie gerädert und bin nicht zum Tauchen mitgefahren. Es kam wie es kommen mußte,die anderen hatten bei Abu Kafan einen Manta. Es wäre mein erster Manta überhaupt gewesen. Das passiert mir nicht nochmal, vorher mache ich den DJ der Disco alle!
Antwort von kwm am 30.04.2007 - 10:17 Es war der 11. September 2001. Mit meiner Freundin war ich in der DomRep. Wir kamen vom Tauchen zurück. Der Tauchgang war OK. Im Hotel wieder angekommen wurden mit der Nachricht begrüßt "... es ist Krieg! Amerika ist angegriffen wurden. ..." Die Bilder und Nachrichten haben uns damals den ganzen Urlaub verdorben.
Hoffe sehr, das wir Menschen endlich friedlich zusammen leben.
Klaus
Antwort von **-diver am 30.04.2007 - 10:21 Meine schlimmsten Taucherfahrungen habe ich an locker 300 Tagen im Jahr Nämlich immer dann, wenn ich nicht tauche - das ist schlimm ...
Antwort von Nowotaucher am 30.04.2007 - 10:28 Nicht schlimmster Tauchgang im Sinne von gefährlichster, aber im Sinne von nervigster:
Passierte so Anfang Ende 1999 in Akumal, Mexiko, als ich noch ziemlicher Anfänger war. Ich war ohne eigenen Buddy bei der Basis aufgeschlagen:
"Mein erster Tauchgang: Ich sitze im Boot, der DG Moises ordnet mich einem gleichaltrigen Amerikaner zu. Ich (deutsche Gründlichkeit will Buddycheck machen - Antwort: "What? You`re joking, right?" Moises checkt noch einmal alle Flaschen (machen alle Guides dort) und dreht dabei meinem Buddy erst einmal das Ventil auf. Kurzes Briefing: TG 40min auf max. 20 Meter, 3min Stop auf 5m. Wir springen alle ins Wasser, kurzes Sammeln an der Oberfläche (wie besprochen), ich drehe mich nach meinem Buddy um - da ist der schon auf dem Weg nach unten. Wir tauchen alle ab, treffen unten auf meinen Buddy, der daraufhin mit Affentempo durch`s Riff rast. Ich zuerst hinterher, aber nach einer Weile war mir das zu blöd - außerdem sieht man so auch nichts. Ich habe dann die nächste Zeit meinen Buddy immer mal wieder vorbeizischen sehen, wobei er mich natürlich keines Blickes gewürdigt hat. Schließlich, etwas mehr als 5 Minuten vor dem allgemeinen Austauchen, rüttelt jemand an meiner Flasche, ich dreh mich um - es ist mein lieber Buddy, der mir zeigt , dass er nur noch 30 Bar in der Flasche hat und nach oben will. Obwohl ich ihm eigentlich die UW-Zeichen für "Das geht mir am A.... vorbei" & "Da muß man durch" geben wollte, besann ich mich meiner Pflichten, verständigte den Guide und folgte meinem Buddy, der inzwischen ohne mich mit großer Geschwindigkeit den Aufstieg eingeleitet hatte. Mein Vorschlag zwecks Sicherheitsstop 3 min in 5m Rast einzulegen wurde ignoriert (weshalb ich meinen auf über 5 Minuten ausdehnte - es herrschte ziemlicher Wellengang und da ist es meist nicht so prickelnd an der Wasseroberfläche). Als ich auftauchte, wurde ich von ihm angemacht, warum ich nicht mit ihm aufgetaucht wäre - Sicherheitsstop sei nur fällig, wenn man den TG nicht schon vor dem Guide beendet (interessant!). Außerdem hätte er seit 5 Min versucht, das Boot auf sich aufmerksam zu machen - aber es hätte ihn wegen des Seegangs nicht gesehen. Gut, dass ich eine Stabboje dabei hatte (Boot kam innerhalb einer Minute), denn daran ist eine Leine befestigt, mit der man Buddies wie diesen während der Wartezeit auf das Boot erdrosseln kann
Natürlich hatte das Ganze noch ein Nachspiel: Wieder an Bord begann mein Buddy sich beim Diveguide über mich zu beschweren! Er betonte insbesondere dass ich nicht sofort hochgekommen wäre, sondern noch einen Stopp eingelegt hätte. Der Guide fragte mich, und ich erklärte ihm die Situation ab seines plötzlichen Auftauchens. Darauf hin bekam er vom Guide einen Anpfiff weil er seinen Buddy allein gelassen hatte. Stinksauer beschloss mein Buddy bei der Basis sowohl mich wie auch den Guide anzuschwärzen. Das brachte ihm dann auf dieser Basis ein Tauchverbot ein. Was mich richtig gefreut hat!"
Den Rest des Berichts findet man hier: Hier klicken
Gut Luft,
Andreas
Antwort von ich bin traumatisiert am 30.04.2007 - 10:52 Meine schlimmst Taucherfahrung?
Ist aber nicht im Wasser gewesen...
[Rest wurde von der Forenmoderation gelöscht]
Antwort von shuttle am 30.04.2007 - 11:30 Nowo: super, so richtig aus dem Leben gegriffen.
Gott sei Dank habe ich eigentlich bislang keine wirklich "schlimmen" Dinge, im Sinne von nicht mehr handelbar, erlebt (toi, toi, toi)
dennoch ein paar Anektoden, im nachhinein tlw. Amüsantes:
... Türkei, Nachttauchgang vom Boot, sammeln an der Oberfläche, gemeinsames abtauchen, Boot fährt schon mal los um uns weiter vorn wieder aufzulesen. Abtauchen, ja, alle ... außer mir , hatte vor lauter "Schwätzen" an Bord die Bleitaschen vergessen -> seitdem nehme ich den Buddycheck wirklich ernst und meine Buddine auch. Buddy kam wieder nach oben, gemütliches Die Quittung: die nächsten Tage hieß es dann beim Dekobier: Tja, die Schwaben, geizen sogar mit Blei
... auch Türkei, Wrack dessen Oberkante auf 53m lag (dutches of York). Gemütliches hin/ abtauchen. Am Wrack angekommen, Ausfall des TC`s. Nach TC des Buddys sehr konservativ auf/-ausgetaucht. Dann beim Dekobier: Tja, die Schwaben, geizen mit Blei und Batterien
Indik (weiß gar nicht mehr wo), kleine Grotte, darin Kamin, durch und blieb hängen. Buddy kam nicht richtg zum lösen der Schläuche ran. Jacket gelockert, links, rechts gedreht ... dann endlich frei.
Ansonsten: besonders schlimm (im Sinne von nervig) die berühmten Frage nach dem Auftauchen: wieviel Luft hast du noch? und solchen Quatsch. (Gute Antwort einer Buddine mal: "nichts mehr, ich hab bezahlt, also wird auch alles aufgebraucht" )
Antwort von shuttle am 30.04.2007 - 11:32 Ups, da ist etwas verschütt gegangen:
"Buddy kam wieder nach oben, gemütliches ... dümpeln an der OF bis wie wieder aufgesammelt wurden"
... sollte das heißen
Antwort von Tobleronebrevetverteilerin am 30.04.2007 - 11:41 Zwei "Erlebnisse habe ich erst vor kurzem im Forum Ausbildung gepostet. Daher nur der Link dazu. Andere User haben dort auch ihre Erfahrungen niedergeschrieben.
Mein Erfahrungen siehe Posting
Antwort von Jackie am 16.04.2007 - 17:56
Hier klicken
Jackie
Antwort von Nowotaucher am 30.04.2007 - 11:44 @Shuttle,
soso - mit dem Blei gegeizt? Habe ich aber auch neulich:
Letzter TG auf unserer Safari, kurz hinter Safaga an einem 08/15 Riff. Wir werden mit dem Zodiak zu einer schönen Stelle gefahren und abgesetzt. Wir tauchen ab und ich denke mir - wow irgendwie muss ich mich etwas anstrengen, um runter zu kommen, ob da noch irgendwo Luft im Jacket ist (der geneigte Leser weiß was kommen wird ...)?
Dann wirklich schön getaucht, aber ein paar Mal gedacht, dass ich mich ungewohnt frei fühle. Tja und dann nach einer halben Stunde merkte ich, dass ich mit jedem Atemzug hoch trieb. Ein gründlicher Check nach den Ursachen zeigte dann, dass ich statt 8kg Blei am Gurt und 1kg Blei in der Tasche nur 1Kg Blei in der Tasche hatte. Und das mit 7mm HT im Roten Meer.
Ein Buddy gab mir netterweise dann noch eine seiner Bleitaschen mit 4,5kg Blei, aber nach 45 Minuten wog die Anstrengung nicht hoch zu treiben und halbwegs die Balance zu halten (das Blei in der einen Tasche zog natürlich übelst nach links) schwerer als die bunten Fische. Ein 3 Minuten Stop kopfüber und der Tauchgang war nach 50 Minuten ordnungsgemäß beendet
Gut Luft,
Andreas
Antwort von morsnowski am 30.04.2007 - 12:28 @ Nowotaucher, kommt mir bekannt vor `Safety Stop auf Kopf stehend` hatte ich auch beim ersten Tauchgang dieses Jahr in Aegypten, hab mich von einem 12l Alutank austricksen lassen
Antwort von Klaus_die_Laus_ist_aus am 30.04.2007 - 12:40 Malediven: Schöne Plätze, aber gut Strömung. 1. TG im Urlaub. Der Guide/TL sagte:"Wenig Strömung". Na gut, rein und alles war schön. Hm, naja, etwas zog es da ja schon. Als Tümpeltaucher kennt man sowas ja nicht so. Die Pulle zeigte 50 bar bei mir, zeigte ich meinen Buddy an und wir stiegen langsam auf um auf 5 Meter den Sicherheitsstop zu machen bzw. die Boje aufzupusten. Je näher wir an das Riffdach kamen, um so mehr hat es gezogen und dann zog es uns gewaltig übers Riffdach. Boah, das kannte ich nun überhaupt nicht. Nun gut, jetzt kenne ich es, aber Panik hatte ich in diesem Fall schon. Tausengedanken gingen mir durch den Kopf: Wohin treibt es uns ? Sieht uns das Boot noch ? Wo sind wir ? Wie bekomme ich die doofe Boje dabei hoch ?
Ist aber alles gutgegangen.
Gruss
Klaus
Antwort von KarinM am 30.04.2007 - 13:32 also wirklich schlimme Tauchgänge hatte ich noch nicht, allerdings waren einige ganz schön nervig:
1. Ägypten Tauchsafarie: der DG hat zu 100% immer die Strömung verkehrt vorhergesagt, dann ist er in einem Eiltempo an Korallen und Fischen vorbei. Viel mit Anschauen oder Bilder machen war da nicht. Am Schluss ist er dann noch mit nicht aufgedrehter Flasche ins Wasser gehüpft vor lauter Eile.
2. Malta: ein Taucher, der meinte, dass er der beste Taucher auf der Welt ist, taucht vor mir in einen Tunnel und trotz massig Platz kriecht er am Boden entlangt. Ich habe nix mehr gesehen und habe einen Blindflug hingelegt. Glücklicherweise hat er keine Feuerwürme aufgewirbelt, die dann evtl. auf mir gelandet wären 3. Thailand: okay für mich war es ein super TG, aber mein DG hätte mich beinahe ermordet. Im Briefing wurde uns gesagt, dass es an dem Wrack 6 Geisterfetzenfische gibt. Ich dachte mir, die findest/siehst du eh nie. Auf einmal schwimmt so etwas seltsames vor meiner Maske rum. Also Kamera raus und sicherheitshalber mal ein paar Bilder geknipst. Der DG war etwas sauer, aber er war mit einem Leopardenhai beschäftigt, den ich wiederum nicht gesehen habe ....
Antwort von jeans2006 am 30.04.2007 - 14:32 Indonesien / lombock , schöner Tauchgang an den gillis , 5 mtr. stop gemacht , denk ich mir , kannst ja mal deine boje ausprobieren , zum einen weil ich das noch nie gemacht hab zum anderen weil man da eh immer eingesammelt wird , ist also hilfreich für das longtail .
ich die boje aus ihrer tasche geholt , mit dem oktopus luft rein , und ehe ich es mich versah war ich an der oberfläche . hatte nicht das seil festgemacht , sondern die boje .
na ja , war ja nicht so schlimm , beim nächsten mal plapt es besser , 2. tauchgang , ich wieder am ende bei 5 mtr. die boje raus , nachgeschaut ob alles richtig ist , und luft rein ,. war stolls wie bolle als das ding sich zur wasseroberfläche hebt , auf einmal ca nach 1 1/2 mtr leine ich geh ab wie ein korken , wieder oben sehe ich das sich diese verdamte leine an meinem jacket messer verhangen hat und mich wieder mit hochgezogen hat .
habe das dann für den urlaub gelassen und bojensetzten im pool geübt .
Antwort von Tümpi am 30.04.2007 - 14:36 Hmmm, erster Nachttauchgang, pure Anfängerin mit gerade mal 30 Tauchgängen, Indonesien, gebriefte Maximaltiefe 15 m. Aus dem Boot gesprungen, der Guide taucht ab, immer tiefer und tiefer. Hmmm, was mach ich nur, nichts zu sehen, nur Schutt, aber der Guide...... plötzlich guckt der auf seinen Tiefenmesser und schwupp ganz schnell nach oben, ich langsam hinterher. Dann auf der gebrieften Tiefe weiter. Hinterher stellte sich der Grund heraus. Der Guide (Indonesier) hatte gerade mal 17 Tauchgänge und ebenfalls seinen ersten Nachttauchgang und hatte einfach nicht gemerkt was Sache ist. Außerdem war ja eine "erfahrene" Taucherin dabei, die mit den 30 Tauchgängen. Seitdem gucke ich mir Guides, wenns denn welche sein müssen, genauer an.
Außerdem hatte ich in Messinghausen mal einen Buddy, der einen Panikaufstieg machen wollte. Auf 15 m hatte ich ihn dann ausgebremst. Ganz schön aufregend, am schlimmsten hinterher.
Antwort von Doris am 30.04.2007 - 15:14 Mein schlimmster TG war mit einem Chaosbuddy, der sein Silber machen wollte und zu diesem Zweck TG gesammelt hat.
Er ist in einem Affenzahn durch den Steinbruch gejagt, aufgetaucht und hat an die Wand gekrallt 10 min Pause gemacht, bis der Computer den TG beendet hatte. Anschließend ist er wieder zurückgejagt.
Und ich immer schön hinterher.
In der "Oberflächenpause" und hinterher habe ich dann gemeckert, weil das so nicht ausgemacht war.
Aus Fehlern lernen:
anschließend bin ich fast drei Jahre nicht mehr mit ihm getaucht.
Antwort von °°steffi°° am 30.04.2007 - 19:47 Meinen schlimmsten TG hatte ich letzte Woche mit meinem Buddy. Wobei er eigentlich garnicht schlimm sondern vielmehr anstrengend war. Denn mein Buddy wollte mal schauen, wie ich denn so mit Anfängern umgehen kann. Also stelle er sich total dumm und tauchte grauenhaft. Besprochen war eigentlich ein TG, der bis auf 18m runtergehen sollte, dann wieder auf 10m rauf und von dort aus unsere normale "Tour"(tiefster Punkt der Tour 14.5m). Schon beim Abstieg, vorallem aber auch später, als wir dann auf dem Weg nach unten waren verhielt sich mein Buddy jedoch so, dass ich den Plan etwas ändern musste. So begann ich dann direkt mit der Tour, vonder wir jedoch nur einen kleinen Teil absolwierten. Denn mein Buddy tauchte immer mit den Füssen nach oben und verlangt dann jedes mal, dass ich ihn wieder drehen sollte, was mit der Zeit sehr anstrengend wurde. Zwischenzeitlich tauchte er mir auch im Eiltempo davon oder flutete mir meine Maske. Nach ca. 35 Minuten, einem Krampf im Oberschenkel und einem extrem hohen Luftverbrauch beschloss ich dann den TG zu beenden.
Bin ich froh, taucht mein Buddy nicht wirklich so War danach totkaputt... Und den nächsten TG durfte er führen
Antwort von elfiman am 01.05.2007 - 00:39 Sardinien: wir kommen mit dem Boot am Spot an, wollen an der auf 5m Tiefe liegenden Boje festmachen, an der schon ein anderes Boot liegt. Ich spring, nur mit Flossen und ohne PTG, mit dem Seil in der Hand am Bootsheck rein. Stelle gleich fest, daß Strömung herrscht, gegen die ich Richtung Bug anschwimmen (d.h. apnoe tauchen) muß. Als ich in der Nähe der Boje bin, sehe ich, daß die auf ca. 8m hängt, und bin mit der Luft schon ziemlich am Ende. Kurz vor der Boje merke ich, die Luft reicht nicht, und kehre um. Dabei verfange ich mich mit einer Flosse zwischen den beiden stramm gespannten Seilsträngen, an denen das andere Boot in der Strömung hängt.
Hat mir zu denken gegeben.
Antwort von Michael aus MG am 01.05.2007 - 09:38 Ich habe meinen einzigen TG auf Rhodos in besonders schlechter Erinnerung. Die Gruppe bestand außer mir aus einem einheimischen Guide (TL?) und zwei wirklich netten Anfängern mit weniger als 10TG. Beim ersten Versuch abzutauchen blieb ein Buddy oben - also wieder hoch. Beim zweiten Versuch kam Buddy 1 mit runter, allerdings in der Schwimmhaltung "Schildkröte" mit der Flasche nach unten und nach oben zeigenden Armen und Beinen; dafür hatte Buddy 2 jetzt ein Problem. Guide wieder rauf, ich und Buddy 1 warten 5 min. auf 3m. Danach konnte es richtig losgehen - 20 min JoJo-tauchen zwischen 2 und 9m, wobei ich langsam Probleme mit dem Druckausgleich auf einem Ohr bekam. Als nächstes tauchte der Guide auf, um uns eine angeblich besonders schöne Aussicht auf ein paar Felsen an der Oberfläche zu zeigen. Dann - mit massiven problemen beim Druckausgleich - wieder runter, 5min später wieder hoch (Krampf bei Buddy 2 nach einer Gesamtstrecke von ca. 200m-300m unter Wasser). Der Guide blieb dann bei Buddy 2 an der Oberfläche, während ich mit Buddy 1 die 100m zum Ausstieg zurückgetaucht bin.
Bilanz: Zwei +/- glückliche Buddies (immerhin), für mich ein 40min.-TG auf max. 9m, außer 2-3 Jungfischen nichts gesehen, dafür 75DM bezahlt und danach 2 Monate Tauchpause, um die Ohren wieder völlig in Ordnung zu bekommen.
Antwort von Trilaminator am 01.05.2007 - 19:16 auch aus "schlechten" Erfahrungen kann man NUR lernen .. also alles ganz easy ... man kann nur lernen ....
Gruß
Tri der nun auch öfters mal mit einem Buddy taucht und spaß daran hat!
Antwort von shuttle am 02.05.2007 - 00:30 Und das war dann wohl die schlimmste Taucherfahrung .... für den Buddy
Antwort von Neptun am 04.05.2007 - 18:02 @shuttle:
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