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Extra Divers /El Quseir dürfen Klinke in die Hand nehmen.
Abgesandt von Beluga Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 11:11:

Grade eben gelelen.

So kanns gehen. Es kommt nicht immer auf die Qualität an wenn eine Tauchbasis das Feld räumen muss. Vieleicht spielt auch die Hotelklüngelei eine grosse Rolle.

Originalauszug:
---------------------
Im folgenden die Stellungnahme von Tina & Nino Farranda, Basisleiter Extra Divers El Quseir:

Liebe Gäste, Freunde und Kollegen,

leider muß ich euch heute eine traurige Nachricht senden.

Nach über vier Jahren im Radisson Blu Resort El Quseir müssen wir, die Extra-Divers El Quseir, das Radisson verlassen. Jahrelang haben wir mit dazu beigetragen, daß Radisson in der Taucher-Szene einen guten Namen als 5 Sterne Hotel für Taucher bekommen hat. Wir sind im Radisson eingezogen, als noch keine Gäste da waren, wir haben die ersten Taucher hierher gebracht. Es gab von allen Seiten nur Lob für unsere Arbeit, siehe unter Anderem taucher.net, holiday-check und unser Gästebuch auf der Homepage. In diesen vier Jahren haben wir über 2000 neue Taucher brevetiert, die uns jahrelang die Treue gehalten haben.

Auch das Radisson hat nur positive Kommentare über uns bekommen. Wir haben uns an alle Regeln des Radisson gehalten. Trotzdem ist das Radisson Resort El Quseir der Meinung, daß der am 31. März 2010 auslaufende Vertrag, nicht verlängert werden soll. Gründe wurden uns keine genannt. Es wurde auch nicht mit uns verhandelt oder gesprochen. Seit vielen Monaten bemühten wir uns um eine Vertragsverlängerung, wurden aber immer nur vertröstet. Warum sich Radisson für eine andere Tauchbasis entschieden hat ist mir und sicher auch vielen unserer treuen Gäste schleierhaft. Tatsache ist aber, daß nun hier 25 Leute, die hier immer einen hervorragenden und tadellosen Job gemacht haben, ab 1. April ihre Arbeit verlieren. Das komplette Team ist über diese Entscheidung geschockt und sprachlos. Wir werden wie räudige Hunde davongejagt.

Ob und wie es für uns alle weitergeht, werden die nächsten Wochen zeigen. Wir werden jedenfalls alles tun, um möglichst schnell für unsere treuen Gäste und Mitarbeiter wieder eine taucherische Heimat zu finden. Sobald wir etwas haben, werdet ihr natürlich sofort informiert.

Viele Grüße

Tina und Nino Faranda
elquseir@extradivers.info

ExtraDivers ist empört über dieses Geschäftsgebaren des Radisson. Wir betrachten es als Unding, dass wir ohne Angabe von Gründen mittels eines Dreizeilers davon unterrichtet wurden, dass der Vertrag nicht verlängert wird! Damit verlieren nahezu 30 engagierte und beliebte Mitarbeiter zumindest vorübergehend Ihren Arbeitsplatz!

Somit sehen wir uns einer nicht zu akzeptierenden Situation ausgesetzt, bei der offensichtlich im Hintergrund einige dunkle Machenschaften ablaufen!
Wir möchten Sie als Gäste, Partner und Freunde bitten, uns zu unterstützen und fortan das Radisson Blu in Quseir nicht weiter zu promoten und zu buchen und Ihren Unmut über die getroffene Entscheidung an das Radisson oder an Tina und Nino weiterzuleiten.

---------------------
Quelle: Homepage Extra Divers




Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 11:35
Habe es auch gerade gelesen und wundere mich schon ein bisschen... und dann wiederum nicht. Hörte man doch auch schon von anderen Leitern von Extra-Divers Filialen, dass sich Hoteliers z.T. äußerst unkooperativ zeigen oder sich sogar zum Versuch, eine Basis zu sabotieren, hinreißen lassen. Man wird die Entwicklung beobachten müssen... aber das Radisson Blu nehme ich von der Liste für die potentiellen Last-Minute Urlaube... Solches Gebaren sollte nicht auch noch unterstützt werden.
Antwort von sailor68 Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 11:36
Für die betroffene Staff sicherlich bedauerlich. Aber wozu gibt es befristete Verträge??? Das Radisson wird schon seine Gründe für die Entscheidung haben, die Vertragsbeziehung nicht zu verlängern.

Vorsätzlich seinen eigenen Ruf schädigen, wird nicht die Motivation des Hotels sein.


Antwort von Tauch-Zoo am 14.01.2010 - 11:40
Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Ist zwar schade für Tina&Nino&Co., aber Extra Divers hätte, ohne mit der Wimper zu zucken, vor einigen Jahren 70 Leute in einer anderen Tauchbasen entlassen. Die haben aber dann die Basis selber übernommen

Das Tauchgeschäft in Ägypten ist kein Streichelzoo ...
Antwort von Jasmin Blond Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 11:49
Solche Dinge zu lesen, ist sehr bedauerlich. Ich wünsche dem Team der Extra Divers alles Gute und freue mich, in naher Zukunft die Meldung über Eröffnung eines neuen Standortes zu lesen.

"daß der am 31. März 2010 auslaufende Vertrag, nicht verlängert werden soll." Solche Geschäftsgebaren sind nicht nur in Ägypten an der Tagesordnung, sondern stündlich auf der ganzen Welt "... zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass ein anderer Bewerber noch besser auf die ausgeschrieben Position passt. .... Für Ihre weiter berufliche Laufbahn wünschen wir Ihnen daher alles Gute." Wer kennt solche Sätze nicht?! Oder auch Hier klicken , bei denen "dunkle Machenschaften" dazu beitrugen, dass nicht nur "nahezu 30 engagierte und beliebte MitarbeiterInnen", sondern ein paar tausend mehr keinen Job mehr haben....

"Money makes the world go round." und nicht "Make love - not war."
Antwort von Uwe-Re Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 11:56
Hallo,

@Niveau...

was ist daran "Gebaren"??
Man hält einen befristeten Vertrag ein!
Dann ist die Geschäftsbeziehung beendet.
Das ist der Sinn eines befristeten Vertrages, sonst hätte man ja einen unbefristeten abschließen können oder??
Sonst siehe Jasmin

Grüße
Uwe
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 12:22
Uwe-Re

Gebaren beziehe ich auf die Aussage, dass man OHNE Angabe von Gründen und ohne weiterführende Verhandlungen einen offenbar loyalen Partner mir-nichts-dir-nichts vor die Tür setzt. Sicher wäre es interessant, beide Seiten der Geschichte zu erfahren, aber wenn kein Fehlverhalten seitens der Extradiver zur Auflösung eines Vertrags geführt hat, was dann?

Welche Ursachen kann es noch haben, dass man eine beliebte Tauchbasis einfach so vor die Tür setzt?

Bleiben eigentlich nur monitäre Gründe und da wurde laut Aussage der ED offenbar nicht einmal verhandelt. Man hat also der eigenen Basis nicht einmal die Möglichkeit gegeben, mögliche finanzielle Differenzen nachzubessern, bzw. ein neues Angebot abzugeben...

Findest du so ein Geschäftsgebaren etwa tatsächlich korrekt?
Ich nicht...
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 12:51
"Findest du so ein Geschäftsgebaren etwa tatsächlich korrekt? " -> Hm, "korrekt" ist eine Definitionsfrage. Ich würde sagen, es ist kein guter Stil, OK.
Befristete Verträge sind befristete Verträge. Aus diesem Grund lässt man sich bei entsprechendem Investment ein, zwei Verlängerungsoptionen einräumen. Bekommt man die nicht, tritt man erst gar nicht an. Oder hat einen Plan B für eine eventuelle nicht Verlängerung. Verträge sind beidseitig. Nur mal angenommen, die Basis hätte eine Bucht weiter einen neuen Vertrag abschießen können, mit besserem Hausriff, besseren Konditionen, nun, dann hätten sie vermutlich per Dreizeiler mitgeteilt, dass sie am Ende des Vertragsverhältnisses ausziehen. Oder man hätte artig formuliert: "da wir anderweitig ein für uns passenderes Angebot erhalten habe, bitten wir zu verstehen ... ". Ein Personaler hat mal vor vielen Jahren zu mir gesagt "Wenn du kündigst, mach es per Dreizeiler, denn alles, was du schreibst wird nicht aufgenommen oder akzeptiert werden. Ein Satz wie "zu unserem größten Bedauern ..." wird meist nur als Hohn empfunden. Ebenso der Satz "Schatz, es liegt nicht an dir, sondern an mir. Ich ziehe aus und die Stereoanlage von Muttern nehm ich mit" hilft dem/der Zurückgelassenen auch nicht unbedingt weiter.

Wie dem auch sei. Wir wissen nicht, welche Gründe das Hotel bewogen hat und insofern kann man die Entscheidung nicht beurteilen, lediglich, das ist richtig, die Stilfrage. Nur wie gesagt, was hätte ein dreiseitiges Schreiben mit besten Wünschen für die Zukunft geändert? Da bin ich bei Jasmin. That`s business. Nur mal angenommen, das Hotel möchte keine Basis unter SSI Flagge sondern eine Basis eines anderen Verbandes? Oder es gibt neue Verträge mit einer größeren Reiseveranstalter, der eben in Konkurrenz zu ED steht und deshalb eine eigene Basis dort sehen will. Könnte ein Grund sein, den man zwar nicht gut finden, aber letztlich akzeptieren müsste.

Apropos Stilfrage: "Wir möchten Sie als Gäste, Partner und Freunde bitten, uns zu unterstützen und fortan das Radisson Blu in Quseir nicht weiter zu promoten und zu buchen ... " -> das gilt in Business Kreisen als absolutes no go. Vertraglich hat sich das Hotel wohl nichts zu schulden kommen lassen, also ist das definitiv unlauter.

Natürlich wünsche ich dem Team alles Gute, das nutzt denen aber genau so wenig, wie eine dreiseitige Begründung, die an der Sache eh nichts ändert. Ein alternativer Plan für diesen Fall (rechtzeitig, die Befristung war ja bekannt) hätte dem Team mehr geholfen. Geschäfte führt man nicht nach dem Motto "Wird schon alles gutgehen und uns will man immer". Auch das ist einem Team gegenüber nicht "korrekt" (wusste der Bootsjunge von der Befristung, so dass er sich ein Jahr zuvor schon nach evtl. Alternativen umschauen konnte)
Antwort von Beluga Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 13:09
Hans, für Deinen Kommentar einen dicken fetten .
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 13:17
Zitat von shuttle:"Apropos Stilfrage: "Wir möchten Sie als Gäste, Partner und Freunde bitten, uns zu unterstützen und fortan das Radisson Blu in Quseir nicht weiter zu promoten und zu buchen ... " -> das gilt in Business Kreisen als absolutes no go."

Sehe ich ebenfalls als schlechtes Gebaren an. Man muss mich nicht dazu auffordern. Wenn ich ein loyaler Kunde der Extradivers bin, komme ich selbst darauf, dort nicht mehr zu buchen.

Dennoch bleibt dabei ein schlechtes Gefühl im Bauch, wenn man sich mal bei einem Bier (oder Apfelschorle) mit den Betreibern mancher Basen über die seltsamen Sitten der Hoteliers unterhält.

Dass man als (ex-) Vertragspartner zum Boykott aufruft, ist wie erwähnt kein guter Stil, was mir allerdings auch wieder zu denken gibt, ob da nicht doch mehr dahinter steckt als nur die bloße Nutzung einer vorher festgelegten Befristung.

Mich würde brennend interessieren, warum sich ein Hotel, bzw. Hotelier auf das Risiko einlässt, eine ihm unbekannte neue Basis zu installieren, statt bei der bewährten zu bleiben.

Es mag ja alles sein, dass ein befristeter Vertrag irgendwann abläuft, aber wenn die Bedingungen stimmen, warum dann ein Risiko eingehen?

Warum redet ED von "dunklen Machenschaften" im Hintergrund? So etwas schreibt man nicht einfach so aus dem Bauch heraus. Das sieht mir nicht einfach so nach Ende einer befristeten Vertragsbeziehung aus... das Unternehmen ist ja nun kein "Kracherlverein", wie man in Niederbayern sagt...

Da steckt Politik dahinter... vielleicht aber auch nur persönliche Aversionen oder heftige Schmiergelder...

Zu dem Thema ist sicher noch nicht das letzte Wort gesprochen
Antwort von Tauch-Zoo am 14.01.2010 - 13:31
Ich könnte mir gut vorstellen, daß das Radisson nach der "Eröffnungsphase" die Miete für die Basis erhöhen wollte und der Eigentümer der ExtraDivers sich verpokert hat. Ist ja nicht das erste mal, daß dieser eine "Cashcow verdursten" lässt

Mal gucken, wer die Nachfolge antritt. Geschätztes Invest dürfte so bei 150.000 € liegen und Miete bei ca 7.000 € / Monat ...

Mit der "Bemerkung" auf der Hompage dürften sich die Manager Tina&Nino nicht gerade einen Gefallen getan haben. Die Szene vergisst sowas nicht - und die Nachfolgebasis dürfte damit kein Interesse haben, die Beiden zu übernehmen. Für die ägyptischen Jungs mach ich mir da eher keien Sorge, die kommen auch schnell wieder unter.
Antwort von Kampfguppy Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 13:36
Servus,

Warten wir mal ab,welche Company dann da einzieht

Schlechter Stil ist es allemal von Hotelbetreiberseite aus...ziemlich billig das ganze,wobei...der Preiß ist heiß,das wirds wieder mal sein.

Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 13:43
Die Inhaber der Extradivers Quseir ist Extradivers Worldwide. Dass die sich "verpokert" haben sollen, kann man erst einmal als unwahrscheinlich ansehen, denn offenbar hat man nicht einmal verhandeln dürfen. Wenn die Miete erhöht wurde, warum schreibt man das dann nicht als Grund für die Kündigung des Vertrages, statt von "dunklen Machenschaften" zu reden? Man hätte ja in dem Fall schreiben können, dass die Forderungen seitens des Hotels unannehmbar wären und dass man es ablehnt, sich übers Ohr barbieren zu lassen. Hätte sicherlich mehr Eindruck gemacht als den Beleidigten zu spielen und zum Boykott aufzurufen.

Und wieso sollte Extradivers Worldwide Tina & Nino nicht in einer künftigen neuen Basis wieder einstellen? Es sei denn, dass sich am Ende doch noch herausstellt, dass sie sich untragbaren Verfehlungen schuldig gemacht haben... Ansonsten haben sie sich ausreichend Reputation verschafft, um weiter bei EDWW zu bleiben... Da mache ich mir um sie genauso wenig Sorgen wie um die Guides und Helfer. Die werden immer gebraucht.

Übrigens: Wie kann man sich ohne Verhandlung verpokern?
Antwort von Tauch-Zoo am 14.01.2010 - 13:52
@Niveau...

Wie kann man sich verpokern .... äh .... kennst du den Besitzer der EDs? Ob der die Basismannschaft überhaupt informiert hat, ist fraglich.

Und immer bedenken, daß der Vertrag auslaufen wird, ist seit 4 Jahren bekannt. Da kümmert man sich mindestens 6 Monate vorher um eine Verlängerung. Ich nehme Nino nicht ab, daß er jetzt so auf die schnelle vor die Tür gesetzt wurde. Eher noch, daß er erst jetzt erfahren hat, daß die Basis keinen neuen Vertrag bekommt - wobei wir wieder beim verpokern sind. Und, nun, bei ED werden die beiden sicher wieder einen Job finden, wenn eine Basis frei wird. Aber bei anderen Basen?
Antwort von Uwe-Re Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 14:07
Hallo,

ich halte es auch nicht für einen schlechten Stil, den wenn ich einen befristeten Vertrag einhalte, muß ich über die Dinge wie Vertragsverlängerung auch nicht reden, wenn ich nicht will. Steht doch seit 4Jahren fest wann Ende ist und offensichtlich haben dies beide Seiten vor 4Jahren gerade auch so gewollt.
Für mich nur Jammern, das man vor 4Jahren den falschen Vertrag gemacht hat.
Grüße
Uwe
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 14:09
TauchZoo:

Ich kenne die Besitzer nicht persönlich, jedoch ist laut Aussage der Geschäftsführer vor Ort die "Eigentümerin" oder Besitzerin die Firma:
Extra Divers Worldwide
Dive Center & Hotel Management AG
Pflugstrasse 30
FI - 9490 Vaduz
Liechtenstein

EDWW ist kein Franchiser sondern sie betreiben die Basen mit angestellten Geschäftführern. Soviel zu den Besitzverhältnissen. (Ich hoffe, ich habe jetzt keinen Blödsinn erzählt)

Was du dem GF der Basis in Quseir glaubst oder nicht glaubst, ist jetzt mal unerheblich. Wenn sie unverhohlen in der Öffentlichkeit diese Vorwürfe ans Hotel richten, dann werden die sich das ziemlich gut überlegt haben, denn die Homepage der Extradivers World Wide repräsentiert nicht eine einzelne Basis sondern die Firma insgesamt. Und bevor da ein Basis-GF in dieser Form vom Leder zieht, werden einige Sitzungen und Besprechungen in der Firmenzentrale geführt.

Aussage von Tina & Nino:
Gründe wurden uns keine genannt.
Es wurde auch nicht mit uns verhandelt oder gesprochen. Seit vielen Monaten (!!!) bemühten wir uns um eine Vertragsverlängerung, wurden aber immer nur vertröstet.

Welchen Grund hast du nun, diesen Aussagen keinen Glauben zu schenken? Welchen Grund hast du, anzunehmen, die GF hätten Ihre Belegschaft im Unklaren gelassen über die Situation vor Ort? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

Damit keine Missverständnisse entstehen:
Der Aufruf zum Boykott stammt nicht von Tina & Nino sondern von Extradivers Worldwide.

Dieser Unterschied ist nicht klein & fein sondern spricht eine ganz besondere Sprache.
Antwort von Zoo-Taucher am 14.01.2010 - 14:16
@Niveau...
Die von dir genannte AG in Vaduz gehört einer Einzelperson, so wie einige Tauchreiseveranstalter und ein Weinberg ... und ob der immer alle Mitarbeiter so informiert, wie diese das gerne hätten ... naja.

Letztendlich können wir nur spekulieren. Also warten wir mal, wer sich in den nächsten Tagen oder auf der Boot als neuer Betreiber outet. Schließlich muß es ja zum Saisonbeginn im Mai weiter gehen.

Warten wir einfach mal ab, wer
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 14:20
Uwe.Re:

Soso...
Nehmen wir doch mal an, dass du bei einer Firma einen befristeten Arbeitsvertrag, sagen wir über 4 Jahre, bekommst. Du arbeitest, wie dir aufgetragen wird, die Firma entwickelt sich weiter, die Kunden sind äußerst zufrieden, loben deine Person ganz speziell und explizit. Die 4 Jahre gehen zur Neige und ein paar Monde vor Ablauf des Vertrages gehst du zu deinem Arbeitgeber und fragst nach, wie es denn mit einer Vertragsverlängerung stünde. Der bittet sich eine weitere Bedenkzeit aus und lässt dich vorerst im Unklaren.
Und obwohl du dich bei der Firma wohl fühlst, obwohl du beste Arbeit ablieferst, obwohl du beliebt bist bei Chefs und Kollegen, obwohl du dir nichts zu Schulden kommen lässt, obwohl du weniger verdienst als alle anderen Angestellten, obwohl du deinem Arbeitgeber Hunderte von neuen Kunden zugeführt hast, gehst du also los und bewirbst dich in einer anderen Firma ohne vorher zu wissen, ob du den Job, den du 4 Jahre lang mit Begeisterung und Hingabe gemacht hast, behalten kannst oder nicht...

Weißt` was... Klugscheißerei ... erzähl das deinen Enkeln... ich würde es dir keine Minute glauben.

Mag schon von mir aus "Gejammer" sein... aber voll und ganz berechtigt.

Immer vorausgesetzt, dass da etwas vorgefallen ist, was die Tauchbasis untragbar gemacht hat.
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 14:22
Korrigierter Schlusssatz:
Immer vorausgesetzt, dass da NICHTS vorgefallen ist, was die Tauchbasis untragbar gemacht hat.
Antwort von Uwe-Re Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 14:51
@Nive...
in meinem Job sind befristete Verträge üblich und auch sinnvoll. Leute werden zeitlich befristet für bestimmte Projekte eingestellt und danach mit anderen Leuten ein anderes Projekt.
Wenn eine Seite sich nicht im Vorfeld sofort klar für eine Verlängerung entscheidet wäre dies für mich ein Zeichen sofort was neues zu suchen.
Du willst es nicht verstehen?? oder?? Beide Seiten wollten doch genau diese Befristung aus welchen Gründen es jeder für sich auch so wollte. Wenn nun eine Seite es anders will kann sie doch der anderen Seite nicht vorwerfen, das sie bei ihrer Meinung von damals bleibt.
Grüße
Uwe
Antwort von Festus Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 14:53
Für mich ist das Jammern auf hohen Niveau. Wenn Verträge nicht verlängert werden ist das nichts schlimmes und das tägliche Geschäft.
Wenn du als Angestellter bei bei einer Vertragsverhandlung hingehalten wirst und du nichts unternimmst ist das töricht.
Wenn du als Firma bei einer Vertragsverhandlung hingehalten wirst und du unternimmst nichts ist dir einfach nicht zu helfen, kaufmännisch ein no go.
Wird man hingehalten gehen bei mir alle Alarmglocken an und ich steuere dagegen.
Ist ja fast so wie das Ende einer Beziehung wo die eine Seite sagt:" Das habe ich aber gar nicht gemerkt das zwischen uns nichts mehr läuft".
LG Festus
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 14:59
Niveauregulierer: "Der bittet sich eine weitere Bedenkzeit aus und lässt dich vorerst im Unklaren."

-> also alles was Recht ist, genau dann (spätestens) beginnt man mit der Suche nach etwas neuem, wann denn sonst. Das Bedenkzeit ausbitten ist genau dieses Signal. Denn wenn alles im grünen Bereich, braucht keine Partei ein Bedenkzeit und wenn diese immer länger wird, ist das ein Warn- und Frühwarnsiganal. Egal wie sicher man sich fühlt.

Also man sucht selbstverständlich nach Alternativen und hat man die dann, spricht man den Vertragspartner an und sagt, ich musste für den Fall der Fälle Vorkerhrungen treffen, Bedenkzeit hatten Sie jetzt, gibt es eine Verlängerung? sonst muss ich aus Sicherheitsgrüden dieses Angebot annehmen.

Genau so und nicht anderes (wenn du Familie hast, wäre alles andere ihr gegenüber nicht zu verantworten).

"erzähl das deinen Enkeln" -> das erzähle ihnen bitte, das kann mal vor Schaden bewahren. Denn anscheinend hatten die Leute deine Einstellung und das scheint denn ja schiefgegangen zu sein. Also ist meine Strategie die bessere, glaub es mir (und die Enkel hoffentlich auch)
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 15:10
Uwe:

Ich schätze, du bist derjenige, der nicht verstehen will.

Dass bei Euch befristete Verträge gang und gäbe sind, sollte dir zumindest helfen, meinen Gedanken zu folgen. Offenbar bin ich da einem Irrtum erlegen.

Nur für dich noch ein Beispiel, dann gebe ich es auf mit dir...

DU bist nun in diesem Beispiel der Arbeitgeber und du stellst einen Arbeitnehmer befristet ein. Sagen wir für 4 Jahre...
Du arbeitest ihn ein, richtest ihm einen Arbeitsplatz ein, du zeigst ihm, wo alles ist und wie alles funktioniert, zeigst ihm die Abläufe und gibst ihm genaueste Regeln vor, die er während seiner Zeit in deiner Firma einzuhalten hat...

soweit kannst du folgen? Gut...

Nun kommt der Tag, an dem du dich entscheiden sollst, ob du diesen Arbeitnehmer weiter beschäftigen willst, oder einen anderen Arbeitnehmer (ebenfalls befristet) an seine Stelle setzt.

Wohlgemerkt... NICHT einfach entlassen und Stelle NICHT neu besetzen weil das Projekt womöglich zum Ende gekommen ist, sondern den Arbeitnehmer AUSTAUSCHEN, denn das ist der springende Punkt, den du noch nicht überrissen hast. du BRAUCHST einen Arbeitnehmer an dieser Stelle. Es geht nicht ohne! Compris?

Da du auf den Erfolg und die Kontinuität deiner Firma bedacht bist: Wie wirst du dich entscheiden?

Du lässt den verdienten Arbeitnehmer gehen, der alle deine Anweisungen 4 Jahre lang befolgt hat, der deiner Firma Profit und neue Kunden gebracht hat, der alle Abläufe kennt und sich mit den Kollegen bestens versteht und mit denen er ein perfektes Team bildet und holst dir statt seiner einen neuen Arbeitnehmer, der wiederum einen befristeten Vertrag bekommt und gehst das Risiko ein faules Ei zu erwischen, das links nicht von rechts unterscheiden kann...

ODER:

Du übernimmst den Arbeitgeber (von mir aus wieder befristet) und stellst sicher, dass alles so weiter läuft wie geschmiert...

Nun? Was ist deine Wahl?
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 15:13
Shuttle:

Im Ernst... Das, worüber wir reden ist ÄGYPTEN...

Das hat mit den Gepflogenheiten in westlichen Industriestaaten nicht viel gemein... Deine Theorie in Ehren, aber ich würde nach 4 Jahren an meiner Basis hängen und würde nicht beim ersten kleinen zweifel an der Loyalität des Hoteliers meine Koffer packen... also bitte
Antwort von Zoo-Taucher am 14.01.2010 - 15:24
@Niveau....

Du verwechselst da was. Es geht nicht um Arbeitnehmer/-geber.

Es geht um einen Vermieter und eine Betreibergesellschaft. Diese Betreibergesellschaft ist austauschbar. Wer nicht genug zahlt, bekommt keine Verlängerung.

Ob im Mai nun Orca, SubAqua oder Emperor einziehen, auf jeden Fall hat derjenige besser verhandelt, besser geschmiert oder bessere Beziehungen gehabt.
Antwort von shuttle Redaktionsmitglied am 14.01.2010 - 15:31
"Das, worüber wir reden ist ÄGYPTEN... " -> ich mach gerade Verträge mit China. Ziemlicher Schxxx

Du siehst die Sache zu emotional. Business geht anders. Und, nicht böse sein, du hast es immer noch nicht verstanden. Die Koffer packen würde ich auch erst zu Ende des Vertrages, aber nach Alternativen schauen, ja, würde ich beim allerersten kleinen Zweifel. Hoffnung gibt einem der Glaube und die Kirche. Und mit Hoffnung macht man keine Geschäfte. Ist so. Aber lassen wir`s, da leben wir in zwei unterschiedlichen Welten.

Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 15:32
Zoo-Taucher:

Ich verwechsle gar nichts.

"Wer nicht genug zahlt, bekommt keine Verlängerung"

Woher weißt du, dass EDWW nicht genug zahlt? Hast du Informationen, die uns allen bisher verborgen geblieben sind? Und wenn ja, woher stammen deine Infos über die mangelnde Bereitschaft, "genug" zu zahlen?

Und was du wieder verdrängst, weil deine Theorie sonst wertlos wäre: Es wurde nicht einmal verhandelt...

Herr, lass Hirn regnen...
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 15:40
Hans_S:

Ohja... jetzt bekomme ich Nachhilfe in "Business". Nett, danke schön...

Ich bin allerdings seit 1991 selbständig und denke, dass ich schon selbst ein wenig darüber weiß, wie Dinge laufen...

Nicht, dass wir uns hier noch auf ein Lehrer-Schüler-Gespräch einlassen...
Antwort von Uwe-Re Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 15:40
Hallo,

@Niveau...

in deinem schönen Beispiel sind einige entscheidene Denkfehler.
-Du setzt vorraus das jeder AN jede Aufgabe erfüllen kann.
-Das neue Projekt ähnliche Qualifizierungen braucht.
-Wieder befristet übernehmen ist problematisch
-für die Kariere des AN ist es förderliche viele unterschiedliche Projekte in verschiedenen Firmen bzw. auch anderen Ländern zu bearbeiten

Als Unternehmer entscheide ich zum Wohl des Unternehmens bzw. meines Geldbeutels.
Aber in jedem Fall entsprechend der Vorschriften und der Verträge.
Grüße
Uwe

P.S. weitsichtige Unternehmer regeln in befristeten Verträgen, wenn beidseits gewünscht auch eine ev. Vertragsverlängerung.
Antwort von Zoo-Taucher am 14.01.2010 - 15:48
@Niveau...

Ich schrieb weiter oben: "Ob im Mai nun Orca, SubAqua oder Emperor einziehen, auf jeden Fall hat derjenige besser verhandelt, besser geschmiert oder bessere Beziehungen gehabt. "
Antwort von Beluga Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 16:09
Zoo, Du hast was vergessen.

. . . , oder ED hat sich extrem einen gelappt.

Diese Möglichkeit gibts natürlich auch noch.
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 16:18
in deinem schönen Beispiel sind einige entscheidene Denkfehler.

-Du setzt vorraus das jeder AN jede Aufgabe erfüllen kann.

Warum sollte ich das in dem speziellen Fall nicht voraussetzen dürfen?
In unserem Fallbeispiel geht es nicht darum, dass ein neues, anderes, größeres, aufwendigeres, teureres, oder was-weiß-ich Projekt ansteht, sondern dass eine Aufgabe (das Führen einer Tauchbasis) fortgeführt wird. Wenn EDWW dieser Aufgabe nicht gewachsen sein soll, dann wird es aber kompliziert...
--------------------------------

-Das neue Projekt ähnliche Qualifizierungen braucht.
--------------------------------
siehe oben... was für ein neues Projekt? Tauchbasis... mehr nicht.
--------------------------------

-Wieder befristet übernehmen ist problematisch
-------------------------------
Himmel... wir reden nicht von deinem Arbeitgeber, resp. Firma sondern von einer Tauchbasis.
Was bitte ist an deren Vertragsverlängerung problematisch?
-------------------------------

-für die Kariere des AN ist es förderliche viele unterschiedliche Projekte in verschiedenen Firmen bzw. auch anderen Ländern zu bearbeiten
-------------------------------
Darüber lässt sich vortrefflich streiten, ob sich Duzende von verschiedenen Arbeitgebern im Zeugnis gut macht... meine Erfahrung ist eine andere... Frag mal deinen Personalfuzzi, ob er das auch so optimistisch sieht wie du

Egal, hat scheinbar keinen Zweck. Mich würde es interessieren, ob jeder Einzelne von Euch so gelassen und emotionslos reagieren würde, wenn es dabei um sein "Projekt" ginge, das da einfach niedergewalzt wird...
Antwort von Zoo-Taucher am 14.01.2010 - 16:28
@Niveau....
Da wird kein Projekt niedergewalzt sondern ein Pachtvertrag nicht verlängert. Die Gründe sind dir und mir nicht bekannt. Aus der Vergangenheit weiß ich aber, daß Herr Harscher durchaus mal bei einem "Basispoker" verloren hat.
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 16:32
na, wenn du das weißt...
dann können wir ja die Diskussion glatt beenden
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 16:34
Niveauregulierung: nochmals, du gehst viel zu emotional an die Sache ran.

Natürlich würde mir das auch stinken, aber das hilft ja nichts. Befristete Verträge sind nunmal wie sie sind und jeder verantwortlich Denkende und Handelnde muss sich auf ein Endszenario einstellen.

Es gibt doch z.B. politische Entscheidungen, die gar nichts mit der Basis zu tun haben.

Nehmen wir das Beispiel von Zoo-Taucher: "Ob nun Orca oder sub aqua ...." . Nehmen wir noch Werner Lau ..

Rein hypothetisch: Ein Reiseveranstalter, der seine eigen "Marke" (als Beispiel Orca Basen) in den Markt setzt, und expandieren will, macht einem Hotel, das bislang eine ED/SSI Basis beherbergt einen Vorschlag.

Aufgrund der Markstellung /des Marktanteils des Anbietenden geht das Hotel davon aus, dass dieser ihm künftig mehr Gäste bringen wird, er entscheidet er sich (nach Bedenkzeit ) für dieses Angebot.

Der Anbietende will keine ED / SSI Basis da haben (da Mitbewerber) , sondern seine eigene reinsetzten. Name am Markt hat er schon. Das Hotel muss keine Verträge kündigen (da eh am auslaufen), keine Ablösungen zahlen, etc. pp. So könnte ein Szenario aussehen, bei dem halt ED nicht reinpasst und gehen muss.

So, und der hat versäumt sich auf einen solchen Fall vorzubereiten. So was passiert doch auf der Welt jeden Tag (schau dir mal die Werner Lau Story an). Für den Betroffenen traurig, aber in einem halben Jahr kräht kein Hahn mehr danach und die Taucher gehen in die neue Orca- Lau-, sub aqua oder Niveauregulierbasis oder was auch immer.


"Dass ich schon selbst ein wenig darüber weiß, wie Dinge laufen... " -> für deine Branche bestimmt, das will ich dir nicht absprechen, für diese Branche anscheinend nicht. Das was ich beschrieben habe, hat sich z.B. auf den Malediven schon mehrfach abgespielt, in Indonesien kenne ich auch einen Fall und auch im Mittelmeerraum. In vielen Fällen weiß man gar nicht mehr, wer zuvor drauf war

Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 16:46
shuttle:

Sagte ich das in einer meiner früheren Beiträge nicht, dass da politische Hintergründe wahrscheinlich seien? Oder dass hinter etlichen Rücken und unter sämtlichen Tischen Gelder geflossen sind, um ED zu entfernen... Wobei es vermutlich nicht einmal ums Entfernen an sich ging sondern nur um das "kostenpflichtige" Installieren eines neuen Pächters ohne große Rücksicht auf mögliche Verluste.

Bitte also nicht so tun, als wenn ich das nicht alles schon in Betracht gezogen hätte, was du mir versuchst, beizubringen.

Nur Fakt ist nun mal: solange man uns nicht seitens des Hotelmanagements bzw. der Extradiver WW umfassend über die Hintergründe (wahrheitsgemäß) informiert, werden wir weiterhin spekulieren und mutmaßen...

Und ich werde ganz sicher nicht im Radisson Blu absteigen... egal, wer sich dort die Basis erschlichen hat.
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 16:50
... vielleicht sollte man tatsächlich mal die Geschäftsleitung der ED-Basis einladen, uns hier in aller Offenheit und Ausführlichkeit sämtliche Umstände dieser Situation zu schildern?

Die Frage ist, ob sich für die Gegenseite auch jemand bereit erklärt, seine Sicht der Dinge zu erläutern, was ich allerdings nicht als sehr wahrscheinlich ansehe.
Antwort von omul am 14.01.2010 - 16:58
Ich bin erst vor einer Woche von Radisson zurückgekommen und ich muss sagen, es wundert mich überhaupt nicht, dass der Vertrag nicht verlängert worden ist. Genauso wie der Nino auf Kündigung reagiert hat und seine Kunden zum Boykott von Radisson aufgerufen hat, genauso habe ich ihn auch erlebt – unprofessionell. Das Personal sowie die Leitung der Basis waren vollkommen unmotiviert und desinteressiert, sie haben einfach ihre to do Liste abgehackt und mehr nicht, ohne Begeisterung für das was sie tun und das finde ich sehr schade. Vielleicht wussten schon alle von dem Vertrag, das würde auch die Stimmung des Personals erklären...
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 17:04
omul:

VORSICHT!
Nicht Nino hat zum Boykott aufgerufen sondern die Firma Extradivers Worldwide

Schmeiß das mal nicht durcheinander.

Und du kannst ziemlich sicher sein, dass sie nicht nur seit letzte Woche wissen, dass sie entfernt werden.
Wenn deren "Unmotiviertheit" der Grund für den Wechsel wäre, würdest du diese ganz sicher in den Berichten in der Datenbank nachlesen können...

siehst du davon etwas in der Basen-DB?

Antwort von omul Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 17:17
wie auch immer...
Ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen und ich verlasse mich lieber auf sie als auf die Basen -DB
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 17:21
das mag schlau sein...

Aber nur, wenn man imstande ist, das Gesehene mit dem Logischen in Einklang zu bringen...

Schon mal was von "optischer Täuschung" gehört?
Antwort von omul Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 17:29
denke schon dass ich dazu in de Lage bin

Ich habe schon ganz andere Basen erlebt...

Bin gespannt wer als nächster da einzieht, das Hotel ist ja eigentlich sehr schön und ich würde es gerne wieder buchen, trotz des Aufrufs zum Boykott von Extradivers.

Dann kann ich ja noch einmal meine Logik testen und berichte es dir auch dann umgehend, lieber Niveuaregulierung Viele Grüße!
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 17:30
"egal, wer sich dort die Basis erschlichen hat. " -> Für einen Unternhmer ein seltsames wording. Nehmen wir mal einen konkreten Fall: In Bali gab es mal das Alam Anda, aufgebaut von Uwe Friedrichsen, die Tauchbasis geführt von zwei Basenleitern, die sich erhofften, das Dingen mal übernehmen zu können. Dann kam Lau, machte dem Friedrichsen ein Angebot, das der nicht ablehnen konnte. Die Basenleiter waren enttäuscht, haben zwischenzeitlich ein eigenes Ding hochgezogen und das Anda ist heute eine Werner Lau Basis. Ich geh da auch nicht mehr hin, weil mir heute zu viel Trubel. Das kratzt den Lau aber vermutlich nicht, dafür kommen 500 andere Gäste. Die ehamligen Basenleiter haben auch abgekotzt .... aber auch wenn man Lau und den ehemaligen Besitzer nicht mag, auch wenn Friedrichsen die Verhandlungen ohne Beteiligung seiner damaligen Basenleiter geführt hat und auch wenn diese nicht die Gelegenheit bekamen, ein Gegenangebot zu machen und die naturgemäß abgekotzt haben und wahnsinnig enttäuscht waren: ich würde nie von "erschlichen" reden. Angebot und Annahme und einer zieht den Kürzeren. Business as usal. Wie gesagt, mag in deiner Branche anders sein (aber so richtig glauben kann ich das nicht )
Antwort von schwob Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 17:31
Vor ein paar Jahren war es doch das gleiche "Spiel" in der vieldiskutierten C... Bucht. Der Pachtvertrag wurde nicht verlängert. Meines Wissens nach ging es auch dort um viel Geld (Pacht). Am Ende haben die damaligen ED Angestellten als Betreiber unter anderem Namen selbstständig weitergemacht.
Die EDs wiederum haben im gleichen Jahr die vorherige Seafari-Basis im Brayka übernommen und auch das Radisson. Also zumindest nichts neues für die EDs.
Ich bin der Meinung, das Business ist hart umkämpft und eine Tauchschule lebt von den dort angestellten Leuten und nicht vom Namen der Betreiber-Gesellschaft alleine.
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 17:33
"Erschleichen" ist im Business ein Fremdwort für dich?

Weia...
da fällt mir gleich Walt Disneys Alice im Wunderland ein...

Lass gut sein... ich weiß, was du mir stecken willst...
Antwort von derboesetauchbasenbesitzer Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 17:34
ich bin einer von denen die täglich in diesem Haifischbecken schwimmen und kann nur sagen: "das Leben ist kein Ponyhof"! Es tut mir natürlich sehr leid für die Kollegen aber was im Radisson passiert ist, das passiert zumindest in Ägypten, schon fast täglich! In manchen Regionen sind die Mietpreise um das doppelte gestiegen und wir reden hier von 20 bis 30.000 Euro Miete im Monat!
Für ein Hotel ist man schlicht und ergreifend ein Mieter und wenn das Hotelmanagement einen anderen findet der bereit ist mehr zu bezahlen dann wird dieser bevorzugt!

Und wenn sich der Neue verkalkuliert hat dann geht er Pleite aber das Hotel bekommt weiterhin seine Miete und sucht sich einen Neuen! Schließlich zahlt man vor Vertragsunterschrift mindestens 2 Monatsmieten Kaution sodass der Geldfluss gesichert ist.

Es geht hier nicht um Freundschaft sondern um Geschäfte - wie in jeder anderen Branche auch! Und die betroffene Tauchbasenkette hat auch schon versucht andere Marktteilnnehmer zu verdrängen! Natürlich ist es traurig für den Basisleiter, die Mitarbeiter aber irgendwie doch Alltag. Egal ob in der Tauchbranche oder einer anderen.

Wer sich unter Haifischen bewegt der muss damit rechnen gebissen zu werden. Ich kämpfe mit meiner Tauchbasis auch täglich um das Überleben wie so viele andere Selbstständige weltweit auch - mein Mitleid hält sich schwer in Grenzen. Mit mir hat auch keiner Mitleid und ich möchte auch keines. Schließlich habe ich mir dieses Haifischbecken bewusst ausgesucht.

Ich persönlich findes es sogar eher lächerlich zum Boykott aufzurufen und als "Tauchgroßkonzern" bittere Tränen in der Öffentlichkeit zu vergießen.
Rückschläge gehören im Leben dazu, auch im Geschäftsleben...
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 17:35
schwob:

Alles richtig und vermutlich passiert das viel öfter als man das überhaupt mitbekommt...

Aber ich muss es trotzdem nicht gut finden, oder?
Antwort von Uwe-Re Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 18:51
@derb...
@shuttle



Grüße
Uwe

Antwort von Klaus Hahn am 14.01.2010 - 20:40
Hallo zusammen,

derboesetauchbasenbesitzer hat zu 100% den Nagel auf den Kopf getroffen.

Gleiches ist mir auch von den Malediven bekannt.

Habe dort gearbeitet.

Ich hoffe jedem Taucher/in ist jetzt klar warum Tauchgänge so teuer sind.

Wurde bereits von mir mehrfach hier geschildert.

Es liegt natürlich auch daran das jeder an die Fleischtöpfe möchte.

Auch für mich ist dies ein ganz normarler Vorgang.

Schaut euch mal den Arbeitsmarkt in Deutschland an, hier findet tag-täglich das gleiche statt, mit wesentlich gravierenderen Schiksalen.
Antwort von Zoo-Taucher am 14.01.2010 - 21:02
@schwob
Nicht ganz richtig. Die Basiscrew im C. hat unter dem neuen Investor weitergearbeitet. Übernommen haben die die Basis nicht. Alternativ wären sie auf der Straße gestanden. Hätte die EDs nicht weiter interessiert.

Das Brayka war da schon offen, es wurden aber die Basen im Radisson und im Fayroutz eröffnet. Und natürlich unter anderem Namen die "Reef Divers" in der Nachbarschaft ... das war bis heuer ja auch eine ED Basis.

Wie man sieht, die armen ExtraDivers (Walter Harscher) brauchen nicht zu weinen, die machen es doch nicht besser.
Antwort von Schaffel Registriertes Mitglied am 14.01.2010 - 23:29
Shuttle und derbösetauchbasenbesitzer
Leute, wir reden hier von einem der ganz Großen in dem Buisiness! Wie können wir denn mit dem Mitleid haben, wenn der auch Mitleid mit anderen gehabt hätte, wäre er doch nie so groß geworden........

@Nieveauregulierung
Sieh es doch mal von der anderen Seite: Wenn Du Omas Häuschen für 5 Jahre vermietest, wirst Du doch auch davon ausgehen, dass Du nach Ablauf dieses Vertrages selbst und ganz alleine entscheiden kannst, was Du mit Deinem Eigentum machst bzw. ob und wem Du es vermietest......ganz egal, wie toll der Mieter war......

Ein befristeter Vertrag setzt zwingend voraus, eine Deadline festzulegen, wann entweder verlängert wird oder nach Alternativen gesucht wird. Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass das hier nicht geschehen ist - eher glaube ich, dass der Staff nicht informiert wurde, weil bis zum Schluss gepokert wurde.
LG Schaffel
Antwort von schwob Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 00:04
@Zoo-Taucher
Stimmt, die haben beim neuen Investor (Deutscher und Ägypter) weitergemacht. Und man kennt ja die Diskussionen und den Kleinkrieg/Preiskampf der immer noch im Gange ist, auch wenn offiziell der Name ED nicht auftaucht. Soviel ich weiß, ist damals zumindest das Equipment/Kompressor der EDs nur ein Hotel weiter hingeschafft worden .

@schaffel
Du hast vollkommen recht, und mein Mitleid hält sich auch in Grenzen, immerhin haben die EDs ja auch ihren Firmensitz nach Vaduz verlegt, früher wars ja mal Bad Buchau, also zahlt auch Herr Harscher obwohl in Deutschland wohnend hier keine Steuern für seinen Gewinn...
Antwort von Scubaholly Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 04:34
Also wer in diesem Business tätig ist, sollte wissen, dass

1. ein befristeter Vertrag irgendwann ausläuft; wer dann das Nachsehen eines solches Vertrages nicht haben möchte, sollte so einen Vertrag gar nicht erst aushandeln

2. Man mit ausländischer Mentalität, in diesem Fall Arabern, zu tun hat. Da wird auch schon einmal gegen alle finanzielle und/oder qualitative Vernunft zu Gunsten z.B. der eigenen Familie entschieden...

3. Wer mit solchen "Geschäftsgebahren" im Ausland nicht klar kommt, sollte doch besser im relativ abgesicherten Deutschland bleiben

Meine 3 Cent dazu. Sicherlich ist es eine "unschöne" Art und betrifft einige Mitarbeiter ebenso; aber wie viele hunderte Mal täglich passiert so etwas weltweit?...
Antwort von menschenskind am 15.01.2010 - 05:32
ja menschenskinder,
irgendwie findet es hier jeder nicht sehr schön, dennoch wird es damit gerechtfertigt, dass es überall auf der Welt so passiert. Übertrieben gesagt, kann man dann auch sagen dass Krieg ok ist, der passiert auch überall auf der Welt.
Es sind doch die Taucher die so ein Verhalten "belohnen" oder "bestrafen" können, indem sie weiterhin bei solchen Vereinen ihren Urlaub buchen oder einfach sagen: auf so eine Geschäftspolitik habe ich keinen Bock, ich gehe woanders hin. Wenn das genug Leute machen, dann werden zukünftigt solche Geschäftspraktiken auch reduziert.
Wir haben die Macht!
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 07:49
Menschenskind: Recht hast Du! ... und deswegen prüfst du vor Buchung jedes Tauchurlaubes, ob die entsprechenden Basen und Hotels alle ihre Verträge auf Grundlage höchster Ethikgrundsätze ausgehandelt haben. Ich lasse mir die Protokolle auch immer zeigen und natürlich auch die Arbeitsverträge, insbesondere die der Kompressorboys und der Küchenangestellten. Irgendwann bekommen wir das schon hin.

Menschenskind, wenn wir alle zusammenstehen, zeigen wir es den unserösen Bastarden! Das haben wir hier auch gemacht: unsere Tauchschule hat mehr als zwanzig Jahre einen guten Job gemacht. Immer ordentlich ihre Miete bezahlt. Und den Vermieter mit der ganzen Familie immer zu den Festen eigeladen. Und die taten immer ganz freundlich. Und dann kam letzes Jahr die Kündigung, ohne Vorverhandlungen. Der böse Mieter hat an jemand anderen vermietet. Hat umgebaut, da ist jetzt so ne komische Medienfirma drin. Wir durften kein Gegenangebot machen. Mussten innerhalb kürzester Zeit umziehen. Aber dem haben wir`s gezeigt, kein Taucher kauft in dem neuen Geschäft! So, das hat der jetzt davon

Meinen Porsche hab ich auch verkauft. Kein Taucher bei uns fährt mehr einen. Also das Ringen zwischen Porsche und Volkswagen, die Sache mit Wiedeking, eine Sauerei. Der Piëch hat ganz schöne geschluckt sag ich euch
Antwort von GoRalle Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 08:15
" ......auf so eine Geschäftspolitik habe ich keinen Bock, ich gehe woanders hin."

also mal ganz ehrlich, das ist 99% der taucher total latte, solange das geschäftsgebahren mit dem taucher o.k.
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 09:39
Zitat von Schaffel: "Sieh es doch mal von der anderen Seite: Wenn Du Omas Häuschen..."

Lieber Schaffel, Wie kommst du darauf, dass ich dem Hotelier das Recht abschreibe, zu vermieten, an wen er will...? Zeig mir nur eine Zeile, in der ich den Extradivers irgendwelche RECHTE zugestanden habe.

Damit bitte kein Missverständnis entsteht: Ich habe weder Mitleid mit den Extradivers. bzw. dem großen Chef der ED, noch habe ich jemals behauptet, dass die ED ein "Anrecht" auf die Basis hätten, das ihnen vom Radisson Blu verwehrt wird.

Was mich bei der ganzen Sache stört (und zwar nur aus meinem eigenen persönlichen Verständnis für korrektes Geschäftsgebaren) ist, dass die ED nicht einmal die Chance bekommen haben, die Basis weiter zu führen (so es denn wahr ist, was uns von ED übermittelt wurde).

Ich weiß wirklich selbst, dass so etwas tagtäglich und offenbar mit lediglich einem Schulterzucken abläuft, korrekt finde ich es trotzdem nicht. Und wenn ich schon von so einem Vorfall weiß und kümmere mich einen Scheiß darum, dann unterstütze ich solches Gebaren jetzt und für die Zukunft.

Und da mir das zuwider ist, meide ich in Zukunft dieses Hotel. Gott sei Dank gibt es ja noch reichlich Alternativen.

Somit gehöre ich wohl zu den 1% an Tauchern, denen es nicht total latte ist... (GoRalle) Denn wie man beim User OMUL gesehen hat, färbt die geschäftliche Situation einer Basis auch direkt auf den Gast & Kunden (taucher) ab. Unser Taucherkollege Omul hat ja wohl ganz offenbar die Folgen solchen Geschäftsgebarens deutlich zu spüren bekommen...

Somit denke ich mal, dass es auch dem Taucher Omul nicht total latte ist... (GoRalle)

Omul: Willkommen im 1%-Club
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 09:52
... also da lese ich aus OMUL`s posting etwas ganz anderes heraus:

"ich muss sagen, es wundert mich überhaupt nicht, dass der Vertrag nicht verlängert worden ist. Genauso wie der Nino auf Kündigung reagiert hat und seine Kunden zum Boykott von Radisson aufgerufen hat, genauso habe ich ihn auch erlebt – unprofessionell. Das Personal sowie die Leitung der Basis waren vollkommen unmotiviert und desinteressiert ..."

Das liest sich für mich so, dass OMUL Professionalität aller Beteiligten erwartet (genauso wie ich). Wer einen auf bockig macht und es dann seine zahlenden Gäste spüren lässt, dass ihm von dritter Seite vielleicht Unrecht widerfahren ist, DAS scheint ihm nicht latte zu sein.
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 10:09
Aus speziell dem von dir zitierten Satz lese ich zuallererst eine Falschaussage heraus... nämlich, dass NINO zum Boykott aufruft... soviel zur Glaubwürdigkeit.

Aber grundsätzlich hätte ich auch kein Verständnis dafür, dass man den eigenen Frust auf mich als Kunden ablädt. Was aber nicht dem widerspricht, was ich vorher geschrieben hatte.

Hätte OMUL gewusst, dass da die Basis kurz vor der Auflösung steht, wäre möglicherweise seine Erwartungshaltung eine andere und hätte entsprechend reagieren können. Entweder schon vor der Reise, oder vor Ort, indem er seine Rechte als zahlender Kunde vehement einfordert.

Wobei ich schon gern wüsste, was unser geprellter Freund denn so als "unprofessionell" definiert...

Manche Damen & Herren halten es ja schon für unprofessionell, wenn man ihnen beim Duschen nicht den Rücken schrubbt...
Antwort von Gamul Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 10:12
Was hat es eigentlich mit ägyptischer Mentalität zu tun, wenn der schweizer Geschäftsführer einer belgischen Firma den Vertrag mit einer liechtensteiner Firma nicht verlängert?
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 10:18
Die Nationalität hat nicht immer und unbedingt mit Mentalitäten zu tun... die kann man sich nämlich ganz schnell aneignen, wenn man sich davon Vorteile verspricht.
Antwort von henri Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 10:32
Für die betroffenen ist das bedauerlich und ich kann Euch nur wünschen, daß Ihr schnell was anderes (und besseres) findet.

Wundern tut es mich aber nicht. Es ist doch eine gängige Praxis, daß neue Hotels sich erst einmal eine gute etablierte Basis heranholen, um einen guten Namen zu bekommen. Dann setzt nach ein paar Jahren die Gewinnmaximierungsphase ein und die Hotelbetreiber versuchen die Basis auf eigenen Rechnung zu betreiben oder suchen sich einen Pächter, der auch höhere Mieten akzeptiert. Außerdem kann man sich natürlich auch ein nettes Backfisch von einer neuen Basisbesatzung bezahlen lassen.

Mehr Gründe braucht man eigentlich nicht, wenn man den Betreiber wechselt. Ägypten ist halt kein Gartenteich sondern ein Haifischbecken, wie der Bösetauchbasenbesitzer oben schon schrieb.

Ich würde mal sagen, daß in ca. 90% der Fälle die Betreiber oder Leiter der Basis von einem Urlaub zum nächsten gewechselt hatten. Es ist doch eher selten, daß man die gleichen Leute wieder trifft. Wenn überhaupt sind noch die einheimischen Mitarbeiter da.

"...Es sind doch die Taucher die so ein Verhalten "belohnen" oder "bestrafen" können, ..." Nur da es ja überall so ist, interessiert es die breite Masse Urlauber auch nicht. Wo soll man denn da noch hingehen. Vielleicht können die Taucher ihre Präferenzen ändern und nicht zu bestimmten Hotels/Basen fahren, sondern sich an den Basisleitern orientieren, mit denen sie zufrieden sind. Dann würde es die guten Leute, die Menschen als Kundenmagnet, für Hotels und Tauchtouristik-Konzerne attraktiv machen.

Grüße,

henri
Antwort von Bounty Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 13:12
So wirklich Verständnis kann ich dafür nicht aufbringen.
Das Vorgehen war nicht so ungewöhnlich. Eine Geschäftsbeziehung ist neutral auf den eigenen wesentlichen Geschäftsfokus ausgelegt.
Und ein befristeter Vertrag ist das, was er aussagt: befristet - also endlich! Natürlich kann man anmerken, dass hier zuvor ein klärendes Gespräch statt fand. Aber das sind Internas, die haben uns alle überhaupt nicht zu interessieren. Und das genau diese nun so munter ausgeplaudert werden, das emfinde ich eher als unseriös. Der Aufruf zum Boykott im übrigen geht mir definitiv zu weit. Sollte sich die Beteiligten in der gesammten Geschäftsbeziehung so verhalten haben, dann gibt es hier auch nichts zu besprechen.

Es wird sicher gute Gründe geben, warum das Hotelmanagement nicht frühzeitig das Anliegen verkündet hat. Ggf. war es auch vorher noch nicht klar, wie und wann sich hier etwas verändern soll. Wäre ich als Taucher dieser Basis verbunden, so würde ich künftig dort tauchen, wo sie ihre (neuen) Zelte aufbauen. Aber nach dem Aufruf zum Boykott würde ich mich eher ganz weit von selbiger distanzieren. Ich halte nichts davon Kunden zu instrumentalisieren für eigene, egoistische Zwecke. Im vorliegenden Fall ist es salopp gesagt Rache. Dafür möchte ich mich nicht benutzen lassen. Scheint aber weiter verbreitet zu sein, als ich annehme.

Ich hoffe nur, dass jetzt nicht jede Basis hier ihre Tränen vergießt und Rachfeldzüge plant, die sowas in der Vergangenheit auch erlebt hat. Das würde wohl auch schnell das Forum hier "sprengen". Das haben nämlich sehr viele schon erlebt, und auch überlebt. Und einige haben daraus sogar etwas gelernt: ein befristeter Vertrag bleibt befristet, so er nicht bei Zeiten verlängert wird. Wer darauf wartet, wird vom eigenen Geschäft überholt......

Ich schätze eher, dass ED nicht akzeptieren mag, dass es hier kein "emotionales Recht" gibt, oder eine "emotionale Verpflichtung".
Aber das es dies nicht gibt erachte ich als gut. Wozu sonst Verträge?

Nichts ist beständiger, als der Wandel!
Wem das nicht gefällt, der sollte nicht in die Selbständigkeit gehen - oder einfach raus vor die Haustür.

Nein, mit dem Aufruf zum Boykott haben die sich wirklich keinen Gefallen getan. Davon wird immer etwas haften bleiben. Und Leid tun sie mir nun auch nicht mehr. Sehr unschön das ganze....

Gruß,
Bounty
Antwort von Schaffel Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 13:13
@Niveauregulierung
Sorry, aber entweder interessieren Dich die Argumente der anderen Teilnehmer an dieser Diskussion nicht wirklich, oder Du hast Deine Meinung schon so verfestigt, dass Du Argumenten nicht mehr zugänglich bist.

Du sprichst also dem Hotelbetreiber nicht das Recht ab zu vermieten an wen er will. Andererseits stört es Dich aber, "dass die ED nicht einmal die Chance bekommen haben, die Basis weiter zu führen".

Äh wie jetzt ?
Diese beiden Aussagen widersprechen sich doch grundsätzlich. Wenn der Hotelbetreiber dieses Recht, dass Du ihm ja nicht absprichst, in Anspruch nimmt und sich entscheidet an jemanden anderen zu vermieten, dann ist der vorherige Mieter raus und hat somit automatisch keine Chance mehr, die Basis weiter zu betreiben.

Und bei Omas Häuschen ist es dasselbe: Wenn Du Dich nach Ablauf des Mietvertrages entscheidest für die doppelte Miete an Aldi zu vermieten, hat der Tante-Emma-Laden, der davor drin war, auch keine Chance mehr, seinen Laden weiter zu betreiben.

Nix für ungut, aber eine Diskussion sollte schon voraussetzen, dass man den Argumenten der Teilnehmer soviel Respekt erweist, dass man sie auch wahrnimmt.......
LG Schaffel
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 14:34
Schaffel:

Dieses "Kompliment" kann ich dir zurückgeben.

Was um alles in der Welt ist so kompliziert an dem, was ich ausdrücken will?

Mit "Keine Chance" meine ich nichts anderes als dass das Hotel schon von bei der ersten Anfrage seitens ED hätte sagen können: "Nein, wir kommen nicht mehr zusammen!"
Stattdessen vertrösten sie und halten hin, um sich dann am Ende auf einen befristeten Vertrag zu berufen. Das soll korrekt sein?

Euch mag das als normales Gebaren vorkommen und von mir aus ist das auch dort an der Tagesordnung. Es ist mir letztendlich auch egal, wer oder was die Situation zu verantworten kann. Ich finde dieses Verhalten nicht korrekt und gut...

Aber meine Frage: Was willst du jetzt eigentlich von mir? Willst du mich jetzt mit Biegen und Brechen davon überzeugen, dass das Hotel sich korrekt verhalten hat? Oder dass ich zu blöd bin, Ägyptische Gepflogenheiten zu verstehen?

Irgendwie komme ich nicht dahinter.

Und natürlich ist meine Meinung gefestigt... Deine etwa nicht? Und welche Argumente hätten mich denn bitte überzeugen sollen, dass ich doch meine Absicht, das Radisson zu meiden, überdenken soll, weil die doch so korrekt und loyal zu ihren Partnern sind?

Wenn du dich mal an deine eigene Nase gefasst hättest und mal meine Beiträge und meine Argumente gelesen hättest, hättest du womöglich, ohne langes Nachdenken, meine Intention erkennen können. Hast du aber nicht...

Und dein Hoischchen vonne Oma wirst du auch nicht so leicht an Aldi vermieten können. Im Mietrecht scheinst du dich AUCH nicht besonders gut auszukennen...

Also nix für Ungut, aber eine Diskussion sollte schon voraussetzen...
(den Satz darfst du jetzt selbst vollenden)
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 15:22
"Mit "Keine Chance" meine ich nichts anderes als dass das Hotel schon von bei der ersten Anfrage seitens ED hätte sagen können: "Nein, wir kommen nicht mehr zusammen!"

-> das war vielleicht zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, da vielleicht zu diesem Zeitpunkt noch Verhandlungen mit einem potentiellen Nachfolger geführt wurden. Kein Mensch, auch du nicht, würde dann sagen: ich verhandle gerade mit jemand, wenn das nichts wird, dann ... Das wäre vielleicht nett, ist aber realitätsfremd.

Stattdessen vertrösten sie und halten hin, um sich dann am Ende auf einen befristeten Vertrag zu berufen. Das soll korrekt sein? " -> Tja, wie auch immer, es ist ein Frühwarnsignal und das würde mich dazu bewegen ... aber das haben wir schon lang und breit diskutiert.
Ich weiß, dein Ding ist, warum haben die kein Gegenangebot machen dürfen. Wenn aber das Entscheidungskriterium nicht alleine die Miethöhe war, sondern z.B. eine höhere Marktdruchdringung einer größeren Kette (Stichwort Orca etc. pp.) ist das auch hinfällig und Quatsch. Denn dann verspricht sich das Management darüber ja mehr Gäste. Wie auch immer, hier kann man nur raten.

Mal was anderes: Ist das Dingen eigentlich im Besitz der Rezidor Hotel Group oder gehört das einem ägyptischen Investor der die Marke per Franchise hat? Im ersteren Fall ist die ganze Diskussion eh sinnlos, dann werden die Entscheidungen nicht in EGY getroffen und alle Gespräche mit dem Hotelmanagement haben dann nur Unterhaltungswert. Auch im Franchise Fall redet normal das Facility Management von denen mit.
Antwort von Schaffel Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 15:43
@Niveauregulierung
Ja ne, ist klar.
Die Darstellung von den ED ist die einzige und endgültige Wahrheit, selbstverständlich ist die Basisleitung weder "mit der Gesamtsituation unzufrieden", noch angepisst, noch wurden sie womöglich vom großen Cheffe zu spät informiert.

Schuld ist ganz alleine das Hotel! Steinigt Sie!
(Wenn kein Weibsvolk anwesend ist)

Ich hoffe allerdings, dass Du die für die nächste Tauchbasis, die von den ED kaltgemacht wird genauso engagierst.......

So und jetzt ist es gut, ich will hier ja nicht streiten.......ich kenne nicht mal das Hotel persönlich......
LG Schaffel
Antwort von Niveauregulierung Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 16:02
Schaffel... Hör auf, so einen Unsinn zu faseln...

Ich habe mehrmals sinngemäß geschrieben "Vorausgesetzt, dass uns ED wahrheitsgemäß informiert hat." Ich habe auch mehrmals in den Raum gestellt, dass sich ED bzw. Tina & Nino irgendwelcher "Verfehlungen" schuldig gemacht haben könnten... oder z.B.: "Immer vorausgesetzt, dass da etwas vorgefallen ist, was die Tauchbasis untragbar gemacht hat."

Das hast du sicher alles überlesen, nicht wahr?

Solange es keine anderslautenden Informationen von anderer Seite gibt, sehe ich nicht den geringsten Grund, die getroffenen Aussagen böswillig in Zweifel zu ziehen.

Hast du irgendwo eine Stellungnahme des Hotels gelesen oder des Nachfolgers? Eine Reaktion auf den Vorwurf der ED?
Bring uns eine solche bei und wir diskutieren darüber, wer denn nun lügt und wer die Wahrheit spricht...

Da ich bisher mit ED nur gute Erfahrungen gemacht habe, werde ich als zufriedener Kunde solange dort bleiben, bis ich von ihnen nicht mehr überzeugt bin. Und wenn mal wieder eine neue ED-Basis entsteht, dann frage ich dich zuerst, ob ich dort tauchen soll oder nicht... versprochen!

Antwort von luft4breakfast Registriertes Mitglied am 15.01.2010 - 21:30
Seit wann muss man dich Nichtverlängerung eines befristeten Vertrages begründen? Weiß der Geier was sich das Radisson dabei gedacht hat, aber sie werden schon ihre Gründe haben.
Technisch und rechtlich ist also alles ok, da hilft nur nach vorne schauen. Und im Zweifel würde ich meinen, dass sie auch berechtigte Gründe haben, ohne dass es überhaupt eine "Schuldfrage" gibt.
Zu jammern, wie es auf den Seiten der Extra Divers zu lesen ist, das ist zwar menschlich verständlich, aber auch sehr unprofessionell.
The show must go on....
Antwort von southegypt am 16.01.2010 - 19:46
Wer die Branche in der Gegend kennt, ist doch eher gewohnt, dass selbst bestehende Verträge mit Hotels für Tauchbasen kein Garant sind dass nicht ruckzuck eine andere Basis übernimmt, die mit mehr Geld winkt..

Und wenn ich mir die Varianten von ED in der Ecke so anschaue (Seafari im Brayka rausgekegelt, Preisdumping neben der Basis der ehemaligen Mitarbeiter etc), dann finde ich schon Krokodilstränen eher lächerlich. Von dem Aufruf des Boykotts mal ganz abgesehen...
Alles Business as usual, also hört auf zu jammern und sucht ne neue Basis....


Antwort von TomBo Registriertes Mitglied am 22.01.2010 - 17:15
Nun die menschliche Note dieser Basis zeichnet dieses Team aus bzw. Es macht den Besuchern den Urlaub erst rund.
mittlerweile haben wir wieder einige andere Basen besucht,immer wieder ist diese Basis aber ein erstklassiger Anlaufpunkt das Angebot rechtfertigt (leider) den Preis.
Muss alles skrupellos sein in dem "Business" dann würde ich solchen Leuten nur ungern mein Leben, meine Sicherheit und Gesundheit anvertrauen.
Und eine bestimmte Vertrauensbasis ist für fast jedes Geschäft nötig, das gilt auch zwischen Basenbetreiber und Hotelkette. Wage vermutet könnte es sein das jemand von dem Hotelmanagment nach dem er 2008 mit dem Tauchen dort begonnen hat, dem Hotel die eigenständige Leitung zutraut?
Antwort von westecker Registriertes Mitglied am 05.03.2011 - 22:24
So schliesst sich der Kreis:
Jetzt haben die Extra Divers, die sich so eloquent über die nicht erfolgte Vertragsverlängerung aufgeregt haben, einfach mal den Mitbewerber Subex aus dem Mövenpick Hotel in El Quseir gekickt.
Diesmal sogar, obwohl eine Verlängerungsoption für 10 Jahre bestanden haben soll. Das wird wohl Futter für die ägyptischen Gerichte geben.
Es erscheint mir schon ein wenig "mit gespaltener Zunge geredet" , wenn sich Extra Divers eienrseitz aufregen, dass ihr Vertrag nicht verlängert wird, aber einem Mitbewerber in vergleichbarer Situation den Stuhl vor die Tür stellen. Wie war das noch mal mit dem Wasser, dem Wein und dem predigen
Wenn man den Hintergrund betrachtet, kann man sich den Gedanken aktiv gepflegter Rache irgendwie nicht vermeiden. Immerhin wurde das Radisson von einer Subex Tochtergesellschaft übernommen.
Die Zeit wird zeigen, ob sich Mövenpick und Extra Divers damit langfristig einen Gefallen getan haben.
Im Kollegenkreis hagelt es jedenfalls Stornos, von denen ich (+ Familie = stornierte 40TG) mich auch nicht ausschliesse.
Antwort von Spitzingsee Registriertes Mitglied am 06.03.2011 - 17:10
@westecker

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Wegen Beleidigung gelöscht

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(29.01.2012) Wir sollten am 9 Januar 2012 um 14:10 Uhr mit der Thai Airways von Frankfurt nach Bangkok fliegen,wir waren dann schon um 9:15 Uhr am Schalter denn lieber etwas früher als zu spät wir bekamen dann (mehr)

Etihad Airways
(28.01.2012) Hallo Tauchgemeinde, Flüge mit Etihad von FFM-Abu Dhabi-Bangkok-Phuket und genause auch wieder zurück, wobei Bangkok-Phuket mit Partnergesellschaft BangkokAirways durchgeführt wurde. Positiv: - (mehr)

Air Berlin
(18.01.2012) Wir sind Anfang Januar mit Air Berlin nach Marsa Alam geflogen. Nachdem gewichtsmässig in Tegel noch alles ok war (2 Pers., knapp über 40kg Gepäck, Handgepäck wurde nicht gewogen), wollten die (mehr)

Akt. Veranstalterberichte:

SAM Reisen
(27.01.2012) Vom 10.-17.Januar 2012 habe ich zum zweiten mal eine Tauchwoche in der Ecolodge Marsa Shagra verbracht. Auch dieses mal wieder gebucht bei SAM-Reisen. Wie schon im Nov/Dez 2010 (damals kombiniert (mehr)

Beluga Reisen
(22.01.2012) Divejunki, damit du nicht so einsam bei deinen Kommentaren bist auch von mir ein Bericht zu Beluga Reisen aus Göttingen. Seit 1993 buche ich bei Axel und nun bei Beluga mit Vera u. Axel. Ich bin (mehr)

worldwidediveandsail (Sampa..
(22.01.2012) Vom 4.-16.1.2012 hatten wir über WWDS eine Safari in Raja Ampat mit der MY Mandarin Siren gebucht. Am 30.12. wurden wir mit einem ausführlichen Mail orientiert, dass das Schiff ein Tag zuvor aufgrund (mehr)




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