Fazit Newsletter TB Kreidesee
Der erste Teil des Newsletters wurde bereits vom MOD Hans_S beim TU veröffentlich -
da vermutlich nicht jeder diesen Newsletter erhält, poste ich hiermal das Fazit aus dem Newsletter Kreidesee Hemmoor: .........
15.09.12 unauthorisiertes Einstellen eines nicht öffentlichen Newsletter mit persönlichen Bemerkungen (Fazit) des Verfassers, aus diesem Grunde Text verborgen, Mod
Nachtrag 20.09.12: Genehmigung liegt jetzt vor.
Vollständiger Text:
Unser Fazit: So lange das Kaltwassertauchen nicht besser gelehrt wird und die Standards vereinheitlicht werden, ist das Benutzen eines Zweitreglers, mit dem Zudrehen durch den Tauchpartner ein hohes unkalkulierbares Risiko. Nur bei richtiger Ausbildung, korrekter Konfiguration und häufiger Übung stellt diese Vorgehensweise eine sichere Variante da. Diese Vorgehensweise wird uns aber von der Ordnungsbehörde vorgeschrieben und steht deshalb nicht zur Debatte!
Eine denkbare Alternative wäre, sofort bei den ersten Anzeichen einer Vereisung schnell aufzutauchen, nach dem Motto: Lieber mit leichten Symptomen an der Oberfläche ankommen, als gesund in der Tiefe zu ertrinken. Hier könnte in der Tauchausbildung darauf hingewiesen werden, dass man an der Oberfläche nicht gleich platzt, wenn die Auftauchgeschwindigkeit überschritten und vernünftig abgeatmet wird! Hier sind aber viele Taucher ängstlich und wollen sofort in die Druckkammer, was aber nicht immer erforderlich ist!
Auch die Hersteller könnten etwas tun!
Vor 25 Jahren, als es noch Westen mit Notflaschen gab, sind jedenfalls weniger Taucher bei einer Vereisung gestorben. Sie könnten wieder Jackets mit Notflaschen herstellen, so dass man auf jeden Fall zur Oberfläche gelangt. Weiterhin könnten sie Lungenautomaten entwickeln, an denen der Mitteldruckschlauch durch einen Hochdruckschlauch mit Absperrhahn ersetzt wird. So könnte man bei einer Vereisung ganz einfach selbst den Automat wechseln, den Hauptautomat selbst absperren und wäre nicht auf die Hilfe des Tauchpartners angewiesen!
Bei allen tödlichen Tauchunfällen im Kreidesee wurde das Blei nicht abgeworfen! Kann es sein, dass man im Ernstfall nicht weiß wie es geht, weil jedes Jacket anders ist und eventuell gerade ein Leihjacket benutzt wird, oder hat man als Brillenträger noch keine optische Maske und kann vor lauter Gebammel am Bauch seine Bleitaschengriffe nicht sehen?
Grundsätzlich sind wir jedoch der Meinung, dass die momentane Vorgehensweise nicht ausgereift ist und dass wahrscheinlich wieder Unfälle passieren werden, sofern nicht ALLE versuchen etwas zu verbessern.
Jeder Taucher sollte schon mal bei sich selbst anfangen und sich überlegen, was er unternehmen muss, um nicht beim Tauchen zu ertrinken! Sofern ihm diese Vorgehensweise direkt vor dem Tauchgang klar ist, sollte das Risiko minimiert sein
( Auszug aus dem Newsletter )
Mod: Diskussion Unfall: -> http://www.taucher.net/unfall/TU_Kreidesee_Hemmoor_tu604.html
Hier bitte nur allgemeine Diskussion (ohne Unfallbezug) zu den angesprochenen Themen (Ausbildung Kaltwassertauchen etc.
da vermutlich nicht jeder diesen Newsletter erhält, poste ich hiermal das Fazit aus dem Newsletter Kreidesee Hemmoor: .........
15.09.12 unauthorisiertes Einstellen eines nicht öffentlichen Newsletter mit persönlichen Bemerkungen (Fazit) des Verfassers, aus diesem Grunde Text verborgen, Mod
Nachtrag 20.09.12: Genehmigung liegt jetzt vor.
Vollständiger Text:
Unser Fazit: So lange das Kaltwassertauchen nicht besser gelehrt wird und die Standards vereinheitlicht werden, ist das Benutzen eines Zweitreglers, mit dem Zudrehen durch den Tauchpartner ein hohes unkalkulierbares Risiko. Nur bei richtiger Ausbildung, korrekter Konfiguration und häufiger Übung stellt diese Vorgehensweise eine sichere Variante da. Diese Vorgehensweise wird uns aber von der Ordnungsbehörde vorgeschrieben und steht deshalb nicht zur Debatte!
Eine denkbare Alternative wäre, sofort bei den ersten Anzeichen einer Vereisung schnell aufzutauchen, nach dem Motto: Lieber mit leichten Symptomen an der Oberfläche ankommen, als gesund in der Tiefe zu ertrinken. Hier könnte in der Tauchausbildung darauf hingewiesen werden, dass man an der Oberfläche nicht gleich platzt, wenn die Auftauchgeschwindigkeit überschritten und vernünftig abgeatmet wird! Hier sind aber viele Taucher ängstlich und wollen sofort in die Druckkammer, was aber nicht immer erforderlich ist!
Auch die Hersteller könnten etwas tun!
Vor 25 Jahren, als es noch Westen mit Notflaschen gab, sind jedenfalls weniger Taucher bei einer Vereisung gestorben. Sie könnten wieder Jackets mit Notflaschen herstellen, so dass man auf jeden Fall zur Oberfläche gelangt. Weiterhin könnten sie Lungenautomaten entwickeln, an denen der Mitteldruckschlauch durch einen Hochdruckschlauch mit Absperrhahn ersetzt wird. So könnte man bei einer Vereisung ganz einfach selbst den Automat wechseln, den Hauptautomat selbst absperren und wäre nicht auf die Hilfe des Tauchpartners angewiesen!
Bei allen tödlichen Tauchunfällen im Kreidesee wurde das Blei nicht abgeworfen! Kann es sein, dass man im Ernstfall nicht weiß wie es geht, weil jedes Jacket anders ist und eventuell gerade ein Leihjacket benutzt wird, oder hat man als Brillenträger noch keine optische Maske und kann vor lauter Gebammel am Bauch seine Bleitaschengriffe nicht sehen?
Grundsätzlich sind wir jedoch der Meinung, dass die momentane Vorgehensweise nicht ausgereift ist und dass wahrscheinlich wieder Unfälle passieren werden, sofern nicht ALLE versuchen etwas zu verbessern.
Jeder Taucher sollte schon mal bei sich selbst anfangen und sich überlegen, was er unternehmen muss, um nicht beim Tauchen zu ertrinken! Sofern ihm diese Vorgehensweise direkt vor dem Tauchgang klar ist, sollte das Risiko minimiert sein
( Auszug aus dem Newsletter )
Mod: Diskussion Unfall: -> http://www.taucher.net/unfall/TU_Kreidesee_Hemmoor_tu604.html
Hier bitte nur allgemeine Diskussion (ohne Unfallbezug) zu den angesprochenen Themen (Ausbildung Kaltwassertauchen etc.