Flasche selbst zudrehen/Trimm Abgesandt von johnporno am 23.09.2006 - 17:33:
Hi!
Als ich heute tauchen war habe ich mal versucht meine Flaschenventiele selbst zu schließen...dafür habe ich die Flasche extra schon mal nen bisschen höher im Jacket montiert...daher hatte ich einen ganz leichten "Kopf nachunten Trim". Trotzdem bin ich nict wirklich an die Ventiele gekommen...den Jacktegurt habe ich jetzt nicht aufgemacht um das jacket peer Hand nach oben zu schieben, war mir zuviel tralala..muß ja auch so funktionieren.
Also habt ihr, besonders die teck-diver nen tip für mich?Also bitte nicht sowas wie Fußblei oder Bleigurt tiefer schieben( oder soll ich mriden in die Kniekele hängen?!?!)
Achja, ich tauche ein Buddy Comando, 7mm Halbtrockenanzug mit Eisweste, ne asbach uralte 12L Flasche, lang mit hohem Gewicht, 2kg blei.
MfG
Antwort von johnporno am 23.09.2006 - 19:14 Das Ding ist ja ersteinmal keine schlechte Idee, aber irgendwie auch wieder nur ein teurer Fehler-Herd.
Ausserdem weis ich ja, das es auch ohne ein slches Hilfsmittel geht.Ist also keine Alternative für mich, schließlich kann ich auch mein Jacketlösen und unter wasser dann etwas nach" oben" schieben.
Vllt kann mir hier jemand Tips für die Trimmung geben.
MfG
P.S.:Würde ien Wing das ganze eventuell vereinfachen?
Antwort von Dorftaucher am 23.09.2006 - 20:35 Also bei einer M-12 lang komme ich mit ein bißchen Schulter verrenken an`s Ventil, bei einer D-7 total easy und bei einer M-15 nur extrem mühsam. (Alles jeweils ohne das Jacket zu lösen und in einer "trimmfreundlichen" Höhe montiert, an einem Hybrid-Jacket.) Ich hab` noch nie ein Wing getaucht, könnte mir aber vorstellen daß es da einfacher ist weil die Pulle näher an Deinem Rücken hängt.
Antwort von Toaster am 23.09.2006 - 21:28 Hi JP,
n Wing vereinfacht dir die Sache auf alle Fälle, da die Flasche damit schon mal n gutes Stück näher am Körper dran ist. (Ausserdem is die Wasserlage wesenlich besser!)
Wenn du das dann noch mit schwereren Flossen kombinierst, sprich Jetfins, Turtelfins o.ä. dann kannst du die Flasche etwas höher tragen, ohne Kopflastig zu werden.
Auch bin ich der Meinung daß Rubber Knobs etwas bringen. Die sind ca 1,5 cm länger und wesentlich griffiger als normale Ventilhandräder.
Ich hoff ich konnt dir bissl helfen.
Gruaß
Toaster
Antwort von DerFeuerwehrtaucher am 23.09.2006 - 22:05 Komisch, als Feuerwehrtaucher hat man diese Probleme nicht, wir haben die Flaschen mit den Ventilen nach unten, da kommt man ganz easy ran...
Antwort von Anna am 23.09.2006 - 22:17 @ johnporno
das external drive hatte ich auch mal fuer einige TG´s in Gebrauch, dann allerdings vom handling her
wieder vekauft.
Wie steif ist Dein HT? Schränkt er die Beweglichkeit ein?
Mit M12 geht es normalerweise gut. Mit Wing geht es meiner Meinung nach besser.
Ansonsten bringt auch etwas Ventile schliessen regelmaessig zu ueben, geht im Laufe der Zeit deutlich schneller und besser.
Gruesse Anna
Antwort von andi_diver am 24.09.2006 - 00:18 Man kann sich das auch einfach machen und einfach das Jacket UW ausziehen, die Flasche zudrehen, und anschliessend wieder anziehen.
mit Wing geht es wohl besser, aber auch mit Jacket ist es gut machbar: Richtig ist, die Flaschen höher zu montieren. Taucher sollten sich mal im Autofenster spiegelnd anschauen und sich wundern, wie tief so manche Flasche hängt...
Wenns soweit ist, den Bauchgurt schnell lösen und die Flasche z.B. mit der linken Hand nach schräg oben gedrück - rechte Hand kommt nun bequem ans Ventil. Üb` das mal so im Flachen nach dem TG. Es klappt immer besser...
Grüße
Klaus
Antwort von D-32 am 24.09.2006 - 08:24 Klaus, dein Hinweis auf Angucken im Spiegel bzw. Begucken anderer Taucher ist treffsicher! Man sieht immer wieder, vom Anfänger bis zum TL, Leute, bei denen das Flaschenventil in Seitenperspektive auf Höhe Brustbein und der Flaschenboden schon fast in den Kniekehlen hängen. Dürfte einerseits an unglücklichem Jacketschnitt liegen, dann wohl aber auch an zu hoch eingespannter Flasche. Bei so tief hängendem Ventil kommt nur noch ein Schlangenmensch dran.
Von wegen leichte Kopf-Tief-Lage: Sowas hat auch Vorteile, denn damit kommen die Flossen weiter vom Schlamm weg.
Jo
Antwort von SCR-Mike am 24.09.2006 - 11:15 ... und wenn man dann noch einen Frogkick macht, bleibt der Schlamm auch da, wo er hin gehört - nämlich am Boden.
So kann man dann auch die Wracks in der Ostsee geniessen - wenn die anderen Taucher nicht einen Strich durch die Rechnung machen.
Antwort von flasche am 24.09.2006 - 13:38 Ich komme nicht ans Flaschenventil meiner 15l-Pulle. Weiter nach oben schieben ginge nur, wenn ich den Flaschenventilfanggurt oben nicht benutzen würde, was dann bei etwa doch mal lockerem Gurt aber ein Problem sein könnte. Mein Anzug ist zugegeben nicht besonders weich und dünn, und eine 15er Flasche erschwert`s gegenüber einer 12er vielleicht noch etwas.
Jacketausziehen geht auch nicht, jedenfalls nicht in jeder Tiefe. Das bleiintegrierte Jacket zieht`s nach unten, mich dank Trocki- oder Neoprenauftrieb nach oben; Jacketgewicht halten, Flasche zudrehen, nebenbei noch den untenhängenden Inflator angeln.. und dann alles wieder anziehen, samt herumbaumelnder Schläuche und Kompaß und Boje usw.; nein danke. Auf dem Boden der Schwimmhalle sitzend kein Problem, aber frei schwebend unpraktikabel, insbesondere bei bleiintegriertem Jacket.
Kurzfristige Lösung: Ponyflasche nehmen, und abblasende Flasche einfach einkalkulieren. Bei nicht zu langer Dekopflicht geht das.
Langfristige Lösung: Völlige Umstellung der Ausrüstung. Aber das wird teuer.
Mag ja sein, daß besonders durchtrainierte Taucher mit idealem Anzug und idealem Jacket bei ihrer eigenen 12er Flasche mit bekannter Ventilanordnung und eingeübtem Verhalten die Monoflasche selbst zudrehen können; als allgemeinen Tip halte ich das für untauglich. Oft geht`s nämlich wirklich nicht, oder viel zu unsicher und langsam.
Antwort von D-32 am 24.09.2006 - 14:31 Aha, was lernt man daraus:
1. Kauf dir zumindest den Flaschengurt von AP Valves, dann bist du eventuell mal lockere Flaschengurtprobleme los und kannst deinen Fangriemen weglassen.
2. Bleiintegriert hat erhebliche Nachteile.
3. Ventil nach unten - bedingt aber Investition in lange Schläuche.
Antwort von und 26 Gäste am 24.09.2006 - 15:07 Die längeren Schläuche kosten nicht die Welt, das Anlegen geht mit etwas Übung easy und wo man sich gut am Arsch kratzen kann, dort dreht man auch kommod die Ventile zu. Die obenstehenden Zirkusspielereien sind alle nicht wirklich nötig...
ob man die Flasche selbst zudrehen kann, hängt meiner Erfahrung nach, auch viel vom Tauchanzug ab. Bei meinem ersten Trocki, der sehr steif war, hatte ich ohne Jacket zu oeffnen und Flsche hoch zu schieben und mich fast dabei umzubringen, keine
Chance, das Ventil alleine zu schliessen.
Muss Dir zustimmen, Jacket ausziehen, moechte ich auch nicht in jeder Tiefe machen, ueberhaupt nicht unter Stress, was in gewissem Masse ein abblasender Automat, doch bewirken kann.
Der Tip mit der Ponyflasche ist o.k. (bei kurzer Deko) Man hat somit zumindest eine Alternative. Besser als den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass man das Problem nie haben wird.
Ich halte das selbstständige zudrehen koennen der Flasche schon fuer einen allg. gueltigen Tip.
So besonders durchtrainiert muss man dafuer nicht sein. Es erfordert halt ein bisschen rumprobieren mit dem Einspannen der Flasche und Anordnung der Lungenautomaten. Ansonsten immer wieder ueben. So lange dauert es nicht und wenn man will, passt es in fast jeden TG irgendwo rein. Irgenwann, so gar recht schnell, klappt es muehelos und zuegig.
@ D32
auch mit bleiintegriertem Jacket ist Ventile alleine zudrehen alleine moeglich, z.B. Zeagle.
Gruesse Anna
Antwort von Platt am 24.09.2006 - 17:39 Denke auch, das viel vom Anzug und der Beweglichkeit abhängt. Natürlich kann auch Übung nicht schaden. Die Ventile nach unten zu tragen, würde mir persönlich mißfallen.
Antwort von johnporno am 24.09.2006 - 20:43 Ok! Ich bin also anscheinend nihct der einzige der mit dem flaschezudrehen Probleme hat...Das Jacket unter Wasser auszuziehen kommt für mich garnicht in Frage! Viel zu umständlich und die Gefahr sich in seiner Asurüstung zu verheddern ist mir in einer Stresssituation viel zu groß.
Mein Anzug ist so ansich relaiv soft, allerdings sitzt das gute Teil auch super eng...kommt halt wenig Wasser rein...Speziel in den Schultern bin ich im Anzug wirklich etwas eingeschränkt...Ich hoffe das wird mit Trocki besser...wenn ich ihn denn dann habe.
Ich habe die Flasche auch nicht wie schon oft beobachtet in den Kniekehlen sitzen, aber wie gesagt, wenn ich die Flasche höher schiebe bin ich arg kopflastig.Zwar sind dann die Flossen weiter vom Grund weg, aber dafür muss ich den Kopf arg überstrecken um weit nach vorne gucken zu können.Ausserdem wirbel ich dank Frog-Kick soweiso kein Sediment auf...eigentlich, passieren kann es immer mal.
Ich habe schon vor einigen Tagen hier im Forum das Thema "upside-down Flasche" angesprochen, macht irgendwie schon Sinn...
Ich versuch einfach nochmal die Flasche noch ein Stück höher zu montieren...Danke schon mal für die Anregungen,
MfG
Antwort von robert am 25.09.2006 - 14:09 @johnporno,
Versuch mal mit der linken Hand an den Flaschenboden zu greifen, damit dann die Flasche hochzuschieben und dann mit der rechten Hand das Ventil zu schließen. Oder Umgekehrt je nach dem auf welcher Seite Deine Ventilgnubbel sind.
Wenn Du keinen Schrittgurt dran hast geht das ganz gut. Ansonsten... nur noch John...
Gruß
Robert
Antwort von stefan g am 27.09.2006 - 16:09 generell ist es natürlich schwierig weil
1. 7mm Naßanzug,
2. Monoflasche....
aber nicht unmöglich....
das Geheimnis liegt darin eine gute Körperspannung zu haben, dadurch ordentlich waagerecht getrimmt zu sein und den Kopf in den Nacken zu legen...
schau dir mal das s-drill video bei Achim an...
Hier klicken Stefan
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