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Flossen anziehen Abgesandt von hket am 01.10.2007 - 14:41:
Nachdem ich am Wochenende wieder einmal sehen durfte, wie ein Taucher mit 40kg auf dem Rücken beim Flossen anziehen rückwärts umfiel und fast ertrank einmal die Frage an die Spezialisten:
Wie zieht man am geschicktesten die Flossen an, wenn nichts zum festhalten in der Nähe ist ?
Wohin wärendessen mit Flossen und Maske ?
Noch besser bei anlaufenden Wellen, oder sollte man da rückwärts mit den Flossen über den Strand laufen bis ins Wasser ?
Helmut
Antwort von bikefresh am 01.10.2007 - 14:48 Da ich beweglich geniug bin, bevorzuge ich allein das Anziehen der Flossen am Uferrand, wo sie schön liegen, ich schlüpf rein, bück mich um das Flossenband hoch- und festzuziehen-fertig.
Man kann aber auch die 4-Uhr-Methode allein auf dem Rücken liegend (treibend) praktizieren.
Bei auflaufenden Wellen halte ich es, wie Du es beschrieben hast.
Wenn ich ins Wasser gehe ist das Jacket immer mit Luft befüllt (um nicht unterzugehen, falls man mal fällt), die Maske sitzt vor den Augen, der Regler ist im Mund.
Antwort von Oliver2 am 01.10.2007 - 14:53 Wie wäre es denn damit:
Flossen und Maske in die Hand...dann ins Wasser laufen (Jacket oder Wing aufgeblasen!!!)dann auf den Rücken legen und die Flossen anziehen....dann die Maske...dann umdrehen und abtauchen...Hat auch den Vorteil, daß nicht so viel aufgewirbelt wird, weil man ja nicht mit den Flossen auf`m Boden rumhüpft.
Antwort von Stephan K. am 01.10.2007 - 15:03 Eigentlich hast du doch alles notwendige dafür dabei.
Die Festhaltestange und Klamottenhalter nennt sich BUDDY.
Antwort von johnporno am 01.10.2007 - 15:10 Also ich trage die Flossen an Land immer an einer Leine die ich mit Karabienern am Jacket fest gemacht habe. Bevor es ins Wasser geht wird erstmal die Maske aufgezogen und das Jacket angeblasen. Im Wasser löse ich dann die 1. Flosse vom Jacket, lege die rechte Wade übers linke Knie und zieh die Flosse über den Fuß. Mit dem anderen Fuß läuft das Spiel genau so. Man sollte so weit ins Wassere gehen, dass das Jacket mit dem schweren Gerödel größtenteils vom Wasser gehalten wird, das entlastet den Rücken und macht die Sache einfacher. Mein absoluter Tip ist aber, die Gummiflossenbänder gegen Spring-Straps zu tauschen. Die Dinger muss man einfach nur packen und über die Ferse ziehen, fertig.Viel einfacher als die Gummiflossenbänder und vor allem viel robuster und langlebiger.
Bei Wellengang an der See zieh ich Flossen auch wenn möglich an Land an und geh rückwärts abtauchfertig ins Wasser.
MfG
Antwort von shuttle am 01.10.2007 - 15:25 1) Im Normalfall Flossen in die Hand, ins Wasser, auf den Rücken und dort ganz gemütlich aziehen.
2) Bei Wellengang: kommt auf die Höhe der Wellen an. "Rückwärts ins Wasser gehen": hier kann es passieren, dass zurücklaufendes Wasser die Flossen hebt und man umgeworfen wird. Besser die Variante von Oliver, wenn die Wellen nicht brechen und man noch treiben kann.
3) Bei stärkerer Brandung: Wellen beobachten, nach Brechen der größten Welle schnell rein laufen bis Brusttiefe, anziehen, schnell abtauchen und unter den Wellen durch.
Antwort von Doris am 01.10.2007 - 15:34 Wenn die Welen nicht zu hoch sind gehe ich bis Brusthöhe ins Wasser und ziehe dann die Flossen an. Sollten die Wellen noch höher sein. Sind die Wellen höher darf das Wasser hüfthoch sein.
Handschuhe und Mütze sind bereits angelegt und die Maske sitzt uncool auf der Stirn. Flossen habe ich anfangs eine in jeder Hand, später sitzt eine am fuß und die sndere wird angezogen.
Alternatif gibt es die Bootstauchgänge, bei denen es aber nicht an Haltemöglichkeiten mangelt
Antwort von Ernst Voller am 01.10.2007 - 16:01 Eine Alternative wäre, sich eine schöne Anhöhe zu suchen und von da aus angerödelt ins Gewelle zu hüpfen
Merke: gut, wenn man immer eine Anhöhe dabei hat...
Antwort von henri am 01.10.2007 - 16:37 Den Lungenautomat kann man sich auch schon mal vorher in den Mund stecken. Wenn man dann mal umfällt, muß man nicht gleich ertrinken.
Die Maske setze ich immer zuerst auf. Solange ich noch sicher stehe, dann den LA in die Futterluke, anschließen die Flossen.
Da kann man dann auch zur Not in ruhe umfallen.
Antwort von tl3 am 01.10.2007 - 18:05 Nach dem der Tauchpartner sich einen festen Stand gesucht hat, sich mit einer Hand am Partner festhalten und mit der anderen die Flossen anziehen.
Danach umgekehrt.
Oder noch besser, Jacket aufblasen und sich auf das Wasser legen, während der Partner einem die Flossen anzieht.
Antwort von Scott am 01.10.2007 - 18:23 right henri ich sehe auch immer wieder, wie die Leute bei Boots TG mühe haben, die Flossen wieder auszuziehen. da wird gekrallt, gekämpft .... aber keiner kommt auf die Idee, den Lungenautomaten im Mund zu behalten, Hand au die Leiter, Kopf unter Wasser und gemütlich die Flossen ausziehen.
Antwort von congerman am 01.10.2007 - 18:59 Wer die Flossen an Land anzieht ist selber schuld Ggen das Ertrinken hilft bekanntlich der Lungenautomat und gegen Untergehen Luft im Jacket... Ansonsten siehe Scott und henri.
Antwort von niemand bestimmtes am 01.10.2007 - 20:06 Also ich kann die ganzen Probleme auch nicht begreifen: Wer sagt denn, dass ich die Flossen unbedingt anziehen muss, _bevor_ ich abtauche?
Also, bei hässlichem Wellengang vom Strand aus: Maske auf, Regler rein, beide Flossen in die rechte Hand (oder wahlweise an einen Karabiner, falls noch mehr getragen werden will), ins Wasser laufen/schwimmen, bis es so tief ist, dass man ein Stück abtauchen kann. Das dann einfach tun, und die Flossen gemütlich unter Wasser anziehen...
@Scott: Das fasziniert mich auch immer total, dieses voreilige Regler-Ausgespucke. Ich habe den meistens sogar noch im Mund, bis ich wirklich komplett auf dem Tauchdeck stehe - dann baumelt die 2. Stufe wenigstens nicht herum und schlägt an Leiter oder andere Leute an... und besser als der Diesel-Mief ist die Luft aus der Flasche meistens auch...
Antwort von Oliver2 am 01.10.2007 - 20:07 selbst bei Wellengang sollte das kein Problem sein....rückwärts gegen die Wellen stellen, nach hinten fallen lassen und abstoßen (Jacket/Wing aufgeblasen) und dann eine Flosse anziehen...das dauer maximal 5 sek....dann kann man mit einer Flosse schonmal ein wenig paddeln und dann die zweite anziehen....sollte kein Problem sein...wenn doch, vielleicht mal den BMI kritisch betrachten
Antwort von niemand bestimmtes am 01.10.2007 - 20:15 Ach so, den einen einzigen Nachteil des "Regler-im-Mund-behaltens-bis-sicher-an-Land" sollte ich noch erwähnen: Praktisch jeder, der das noch nicht vorher gesehen hatte, sprach mich deshalb schon mit besorgtem Gesicht an, ob mit mir alles ok wäre und so... es scheint also so unüblich zu sein, dass man schon erklären muss, kein Problem zu haben... obwohl es doch viel logischer wäre, dass man den Regler ausspuckt und um Hilfe bittet, wenn man ein Problem hätte... aber immerhin verstehen die meisten es dann sofort, wenn man mal die sachlichen Vorteile aufgezählt hat und gucken nicht mehr besorgt...
Antwort von Christian_J am 02.10.2007 - 00:24 Hallo,
unlängst haben meine Flossenbänder den Geist aufgegeben und ich habe günstige Edelstahlfedern nachgerüstet. Seit dem ist das Flossen anziehen ein Handgriff und (fast) jederzeit problemlos möglich. Wellen hin oder her.
Grüße, Christian
Antwort von Oliver2 am 02.10.2007 - 01:26 @Christian...
schön, daß du das so bestätigst... @all.........mit ein wenig nachdenken, abkucken wie es andere machen bei denen es besser klappt geht es dann doch ganz gut...was ich nicht verstehen kann ist, daß man immer häufiger diese Federn als Flossenbänder sieht und doch so viele lieber bei ihren Gummiflossenbändern bleiben.
Egal, was da für Hi-Tec Verschlüsse dran sind, es ist und bleibt ein Gefummel.
Ich werde schon mal ab und an (vor allem nach Tauchgängen mit Strömung) auf meine Flossen und Federn angfesprochen...das wird dann zur Kenntnis genommen und beim nächsten Mal sind es wieder diese M.... V... mit den Fummelverschlüssen....da kann man nix machen
Antwort von tauchgeist am 02.10.2007 - 09:16 @ Moin Helmut,
wenn ich denn mal zu Fuß in die Ostseee stiefel, handhabe ich es wie schon eben beschrieben . Flossen in der Hand , zu Fuß bis ins brusttiefe Wasser , etwas Luft ins Jacket, Regler rein, gemütlich auf den Rücken legen und in die Flossen schlüpfen. Wobei ich die Schnallen nicht nutze, sondern mir einfach das Fersenband über die Hacken ziehe ( bei Cressi Master Frog ) , also ähnlich wie mit den SpingStraps verfahren wird .
qcott, niemand bestimmtes , volle Zustimmung, wer bei Bootstauchgängen sich im Wasser seines Gerödels entledigt, handelt sich zum Beispiel in England und an der französischen Atlantikküste schwerste Schimpfe der Besatzung ein, in diesen strömungsreichen Gewässern wird KOMPLETT aufgerödelt die Leiter hochgestiegen. Maske auf dem Kopf, Regler im Mund und Flossen an den Füssen, das wird erst abgelegt , wenn man sicher an Bord ist .
Ich praktiziere das immer, aber in anderen Gewässern wird man schonmal leicht "schief" angeguckt , aber einige erklärende Worte sind immer hilfreich , und wer schonmal von einer Leiter abgerutscht ist und dann versuchte, ohne Flossen die Leiter wieder zu erreichen, vermag nur Vorteile zu erkennen, auch wenn diese Verfahrensweise zu Anfang etwas "unbequem" erscheint.
tg
Antwort von Scott am 02.10.2007 - 11:55 tauchgeist, stimmt schon, dass man bei strömungsreichen bzw. starken Wellen die komplette Ausrüstung bis aufs Bootsdeck anbehält - nur muß auch die Leiter dafür ausgelegt sein.
Oft sind die einfach nicht geeignet, um mit Flossen hochzuklettern. Bei guten Tauchbooten kein Problem, aber bei gechartertern Fischkuttern
Antwort von und 26 Gäste am 02.10.2007 - 12:34 wenn du die "Brigitte" meinst: geht.
Antwort von Scott am 02.10.2007 - 13:14 ich hoffe, Brigitte kann man(n) auch ohne Flossen besteigen
Antwort von tauchgeist am 02.10.2007 - 15:30 @ Scott , wenn die Leiter an sich vorhanden und stabil genug ist, sehe ich keine Probleme.
Bei den Leiter mit geschlossenem Sprossenteil hilft ein kleiner Trick, den vorwiegend die gallischen Taucher mit den langen Flossen nutzen und den ich auch anwende, rechte Flosse nach aussen und mit der Hacke auftreten, dann mit dem linken Knie auf die nächsthöhere Sprosse undsoweiter. Funzt immer .
tg
Antwort von thunder1468 am 02.10.2007 - 17:54 @Ernst Voller..
"Eine Alternative wäre, sich eine schöne Anhöhe zu suchen und von da aus angerödelt ins Gewelle zu hüpfen "
ist das nicht ein wenig gefährlich wenn man so das Pic ansieht?? weist Du immer was unter Dir ist?? zb..Felsen!!
Antwort von Ernst Voller am 02.10.2007 - 18:25 Nö - als geneigter Taucher kannst du ja ein wenig abschätzen, was sich unter der Wasseroberfläche abspielt. Ausreichend Sichttiefe natürlich vorausgesetzt. Musst ja nicht so tief reinspringen sondern kannst auf den nächsten Wellenberg warten.
Wenn es zu flach ist, dann springt man eben wie der hintere Kollege auf dem Foto, mit halber Rolle rückwärts.
Und wenn das auch nichts nützt, einfach die Anhöhe im tieferen Bereich platzieren...
Antwort von Thiemo P. am 04.10.2007 - 13:42 @Scott ...und wenn ich fuer Brigitte ne Leiter brauche, geh ich doch lieber zur schlanken Uschi oder Hanna oder.... Aber mit Leiter? Nee, neee, nee
Antwort von hket am 05.10.2007 - 18:15 Vielen Dank, 2 Dinge werde ich mal probieren:
1. die Flossen ans Jacket hängen
2. im Wasser liegend anziehen
zu 2. wenn die Flossen am Jacket hängen, kann ich auch gleich ein Stück ohne tauchen und dann unten anflosseln, wos nicht mehr wellt.
Helmut
Antwort von Dieter47 am 13.10.2007 - 18:14 Es wurde schon viel geschrieben.
Falls Du noch eine Meinung zum Sammeln brauchst.
Ins Wasser, Jacket aufblasen und Flossen scwimmend anziehen. Die Maske kann man dabei schon aufsetzten und bei Wellengang auch den Atemregler schon in den Mund nehmen.
Nur bei Strömung aufpassen, daß man nicht zu weit abtreibt.
Gruss Dieter
Antwort von Lukeleia am 18.10.2007 - 11:26 Ich bin gerade ein wenig verwirrt.
Mit Flossen bei starker Strömung und Wellengang ne Leiter an einem Boot hochsteigen????
Zum Glück hat mir der liebe Gott zwei funktionierende Arme und Beine gegeben, so dass ich mich mit der einen Hand an der Leiter festhalte, während ich mit der Anderen die Flossen ausziehe.
Sollte das jetzt mit eine Hand nicht möglich sein (weil das Fußteil evtl. zu klein ist und die Flosse dadurch zu fest sitzt) einfach passende Flossen kaufen.
SpringStraps sind hierbei auch sehr hilfreich.
Antwort von shuttle am 18.10.2007 - 12:05 Ne Lukeleia, bei aller Wertschätzung, dann hast du noch keinen Leitereinstieg gemacht, bei dem es wellen- und/oder strömungstechnisch richtig zur Sache ging und du beide Hände zum Festklammern brauchstest. Gute Boote haben diese Art Leiter "Hier klicken", auf dieser kannst du problemlos mit Flossen hoch.
Antwort von Oliver2 am 18.10.2007 - 12:52 @Lukeleia
"...Mit Flossen bei starker Strömung und Wellengang ne Leiter an einem Boot hochsteigen????..."
Wenn es die Leiter irgendwie zulässt, GERADE dann, denn solltest du aus irgendeinem Grund abrutschen und wieder reinfallen, brauchst du nichtmal versuchen, zurück zum Boot zu kommen, falls du deine Flossen schon ausgezogen hast.
Es ist also auch ein Sicherheitsaspekt, mit Flossen die Leiter hochzugehen, wenn es die Leiter zulässt.
Eine Leiter, wie shuttle sie gezeigt hat, ist dafür optimal, wobei es mit "normalen" auch geht, wenn sie weit genug von der Bordwand weg sind, daß die Flossenblätter Platz haben.
Wenn es denn tatsächlich Bedingungen "für Erwachsene" hat und es nicht geht, mit Flossen rauszugehen, würde ich es vorziehen, zuerst das Gerät abzulegen und abnehmen lassen, dann erst die Flossen aus. Wenn ich dann wieder reinfallen sollte, kann ich aus eigener Kraft zur Leiter zurückschwimmen, was mit Gerät und ohne Flossen bei entsprechender Strömung und/oder Wellengang nahezu unmöglich sein dürfte.
Antwort von Lukeleia am 18.10.2007 - 15:46 Aber irgendwann kommt ja die Plattform, und spätestens da wär es mir viel zu unsicher mit den Flossen hoch zu steigen.
Aber jeder soll es doch so machen wie er es für richtig hält.
Und ja ich hatte schon mal die Situation, starke Strömung + Wellengang. Da war ich heilfroh mir bei den letzten Schritten keine Sorgen mehr um die Flossen machen zu müssen.
Und selbst wenn ich dabei abrutschen sollte, würd ich erst gar nicht versuchen gegen die Strömung an zu schwimmen, sondern mich gleich vom Zodiak abholen lassen. Dafür werden die Jungs ja bezahlt. (nicht so ganz ernst gemeint)
Wenn es jemand anders machen will, ist es halt seine Sache, nur würd ich mir von "Niemanden" vorschreiben lassen wie ich an Board kommen soll.
Und wie gesagt, (falls es Falsch rüber gekommen ist), ich stell mich erst auf die Leiter und ziehe dann meine Flossen aus.
Antwort von shuttle am 18.10.2007 - 15:57 "Aber irgendwann kommt ja die Plattform" ja, bei schönen großen Tauchbooten in EGY schon.
Antwort von Oliver2 am 18.10.2007 - 16:20 Lukeleia...
Niemand wollte dir gar nix vorschreiben aber als OWSI solltest du dir vorstellen können, daß es auch Tauchgebiete auf dieser Welt gibt, die 1. nicht so Ententeichmässig sind, wie zum Beispiel Ägypten, 2. auch in Ägypten hat nicht JEDES Tauchboot ein Beiboot 3. Speziell bei den von dir selbst angeführten Bedingungen: starke Strömung und Wellengang muß ein Bootsmanöver nicht sein, wenn es nicht unbedingt nötig ist 4. Als OWSI solltest du wissen, was es bedeutet, Verantwortung für andere zu tragen und dann wird u. U. schon "vorgeschrieben" wie was auf dem Boot zu machen ist, wenn es jemand anders macht und damit gut zurechtkommt ist das ja noch ok, aber wenn es jemand anders macht und darin ein Gefahrenpotential zu erkennen ist, sollte es schon jemand geben, der "vorschreibt". Nicht um zu gängeln, sondern um möglichen Schaden abzuwenden.
"...Und wie gesagt, (falls es Falsch rüber gekommen ist), ich stell mich erst auf die Leiter und ziehe dann meine Flossen aus..."
Dann wird zwangsläufig der Moment kommen, in dem du auf einem Fuß stehst und dich nur mit einer Hand festhältst, weil du ja deine Flossen am ausziehen bist. Das ganze mit Gerät auf dem Rücken und dann kommt eine 1,5 bis 2 m Atlantikwoge (was dort durchaus in manchen Gebieten normaler Wellengang ist). Sei mir bitte nicht böse, aber DAS möchte ich mal sehen
Antwort von shuttle am 18.10.2007 - 17:06 Oliver:... so hart wollt ich`s nicht ausdrücken, aber es stimmt natürlich. Das ist das Problem vieler Poster hier. Sie haben ein (für sie) gewohntes Bild vor sich und können sich nicht in andere Sitautionen versetzen. Man merkt an den Beiträgen oben sofort, wer jemals einen Brandungseinstieg gemacht hat oder auch mal auf einem Schiffskutter getaucht ist.
Antwort von Lukeleia am 18.10.2007 - 17:26 Sicher sollte man beim Tauchen immer sein Gehirn einschalten und sich den Bedingungen anpassen.
Aber, hast Du schon mal gesehen wie jemand mit samt Gerödel nach vorne gefallen ist? Denn irgendwann steht man dann auf der Plattform und muss sich jetzt trotzdem die Flossen ausziehen lassen. Allein stell ich mir das jetzt doch eher problematisch vor. (Wir sind ja dann bei der "Einhand-Selbstauszieh Methode) Gerade bei sehr starkem Wellengang. Da würd ich lieber ins Wasser fallen. Außerdem muss ja jeder selbst wissen wie er jetzt an Board kommt und welcher "Weg" für ihn der Richtige ist. Egal ob OWSI oder OWD. Gegebenenfalls kann man ja auch helfen.
Antwort von Oliver2 am 18.10.2007 - 19:53 @shuttle....
mir ist es schon immer ein wenig suspekt gewesen, wenn Menschen Wert auf Titel, Rang, Stand oder was auch immer legen in Situationen, in denen es nix zur Sache tut.
Ich weiß dann immer nicht, ob sie den Wert ihrer Meinung durch solche Angaben aufwerten oder bestätigen wollen.
Wenn also zum Beispiel jemand durch seinen Beitrag "offenlegt" wie hoch sein Erfahrungsstand außerhalb des "Ententeichs" oder der "Tauchbasis schöne kleine Insel" ist, gleichzeitig aber auch Rang uns Stand mitangibt, dann sagt das schon auch was aus.
Und...Kutter sind gewöhnlicherweise für die Fischerei konzipiert und damit für`s tauchen sowieso völlig ungeeignet. Hast du doch gelesen, für`s tauchen braucht es eine Plattform und auf jeden Fall ein schnelles Beiboot, um die gut trainierten und geübten Taucher aufzunehmen, denn dafür hat man ja schließlich bezahlt
@Lukeleia...
In den Gebieten, in denen von Booten mit Plattform aus getaucht wird, hat es gewöhnlicherweise keine sehr hohe Dünung oder die Plattform ist entsprechend hoch über Wasserspiegel, dann aber auch schon auf Deck-Niveau.
Wie schon weiter oben beschrieben: Gerät im Wasser ablegen und rausgeben. Dann mit oder auch ohne Flossen raus, je nach Leiter. Ohne das Gewicht im Kreuz sollte man schon stehen können, auch bei Wellengang.
Wenn es richtig Dünung hat und du stehst -mit oder ohne Flossen- mit Gereät auf dem Rücken frei oder gehst über`s Deck, weil man ja unbeding am Heck reinspringen muß, womöglich weil die Bordwand so unheimlich hoch ist, dann haut es dich um.
An Bord eines Schiffes/Bootes das in entsprechender Dünung liegt, wird nur und ausschließlich Ohne Gerät und Ohne Flossen gelaufen.
Alles bereitlegen, anziehen und an dieser Stelle rückwärts rein.
Leiter anschwimmen, Gerät aus und abnehmen lassen, je nach Leiter mit oder ohne Flossen raus, ggf. draussen sofort die Flossen aus (helfen lassen) und wieder mit mindestens einer Hand frei!!! über`s Deck laufen.
So, und nu erklär mir mal, wie, warum und aus welchem vernünftigem Grund jemand nach vorne fällt???
Antwort von Lukeleia am 18.10.2007 - 21:21 Sag mal Oliver, kannst oder willst Du nicht richtig lesen?
In welchem Posting hab ich denn offen gelegt welchen "Rang" ich habe? Du hast mit OWSI angefangen. Nur mal zum Verständnis.
Aber damit es dir nicht zu schwer fällt meine Postings zu finden, hier noch mal die Zeiten:
18.10. 11:26
18:10. 15:46
18.10. 17:26
Aber langsam hab ich das Gefühl Du gehörst zu Denjenigen in ganz normale Sätze irgendwas hineininterpretieren, auf dieses dann antworten, und danach sich selbst auf die Schulter klopfen um sich zu sagen wie toll sie doch sind.
Wenn Du beim Bootstauchgang unbedingt die Flossen anbehalten willst, und natürlich nur bei Windstärke 132 und 30 Knoten Strömung vom Fischkutten ins Wasser springst dann ist es Deine Sache, aber lern langsam zu akzeptieren, dass es Menschen gibt die in der Lage sind etwas anders zu machen.
Zum Thema Sicherheitsaspekt: Mit Flossen aufs Deck steigen sicherer als ohne???? Wenn Du das glaubst ist das doch OK.
Ich könnt Dir jetzt erklären wie man dabei nach vorne fällt, aber Du würdest es eh nicht verstehen wollen.
Aber da Du ja so viel Erfahrung mit "Strömungsschwimmen" hast, können wir uns gerne mal treffen und Du zeigst mir im Rhein wie das geht. Danach zeig ich Dir dann wie man trotz der Strömung an einer Leiter die Flossen auszieht um danach hoch zu steigen.
So, ich erwarte jetzt natürlich gespannt Deine oder Schuttles Antworten da ich ja wahrscheinlich in diesem Posting gerade gesagt habe ich wär der Präsident der USA
Ich hol mir jetzt ne Tüte Otternasen, denn es könnt ja noch länger dauern.
Antwort von Oliver2 am 18.10.2007 - 23:32 Hallo Lukeleila......
hmmmmm....das mit deinem OWSI steht hier in deinem Anmeldeprofil...in den Beiträgen hast du es nicht erwähnt, stimmt, habe ich aber auch noch nie behauptet...
Den Ball mit dem richtig lesen spiele ich zurück: DU hast in deinem Beitrag von starker Strömung und WELLENGANG gesprochen.
Das mit dem reinfallen und zurück bezog sich mehr auf die Strömung das mit dem hochsteigen MIT Flossen auf den Wellengang. ich glaube eher nicht, daß Strömung ein Boot schaukeln lässt...darum ging es aber auch eher weniger...ich habe was allgemeines geschrieben, dich dabei nicht persönlich angesprochen oder genannt und du fühlst dich angesprochen - wenn du dich in dem, was ich geschrieben habe wiederfindest, dann ist das deine Interpretation, aber bezeichnend.
Aber Trotz allem würde es mich interessieren, wie jemand, der mit Flossen eine dafür geeignete Leiter hochsteigt deshalb NACH VORNE FÄLLT.
Das passiert nur, wenn er DANACH mit Flossen auf dem Deck rumläuft, was ich niemals als Mittel der Wahl sich zu bewegen erwähnt hatte.
Aber gut--ursprünglich war nach Möglichkeiten gefragt, wie man sich Flossen ANZIEHEN könnte, wenn es keine Möglichkeit zum festhalten gibt, das wurde verschiedentlich beantwortet, aber das hast du ja als gewissenhafter Leser sicher schon gesehen.
Dann kam das Thema Leiter auf, und einig, die offenbar schon Erfahrung mit Dünung/Strömung gemacht haben (also nicht nur auf Tauchbooten in Ägypten waren, wo es diese schönen großen Plattformen gibt und wo diejenigen, die das nicht auf die Reihe kriegen mittels Beiboot geholt werden, wofür ja schließlich bezahlt wurde) gaben Hinweise und Tips dazu.
Was shuttle zu deinem Beitrag schrieb, sollte dir an sich genug sagen, falls du es nicht nur gelesen, sondern auch verstanden hast---aber auch gut.
Auf jeden Fall ist genug geschrieben, du kannst jetzt beruhigt weiter deine reichhaltige Erfahrung darlegen, ich werde es nur noch amüsiert lesen.
Ich würde mich aber wirkjlich freuen, lesen zu können, wie sich jemand wegen Strömung nach vorne hinlegt, wenn er das elementarste beherzigt, was es über den Aufenthalt auf einem Boot gibt: "Eine Hand für den Mann/die Frau, eine Hand fürs Boot" oder ist wie man sich an Bord eines Wasserfahrzeugs bewegt nicht Bestandteil des Bootstauchkärtchens das es von der Diving-is-Fun-Factory gibt???
Antwort von shuttle am 19.10.2007 - 00:28 Jetzt streitet nicht, Fiede, Pax!
Lukeleia, nur zum Verständnis, wovon Oliver und ich reden (von Kuttern und anderen Schiffen ohne Plattform):
Antwort von Devilshark am 21.10.2007 - 18:44 Ich will ja hier keinen P... Jünger unter die Arme greifen ...,aber irgendwie...
Also meine Flossen kriegen im Normalfall keinen fetsten Halt...
Wie Ihr schon sagtet...,Flossen an der Oberfläche an...,max. in Bauchhöhe wieder aus(im See).
Auf Booten bereits an Bord an...und aus (bei mir!) bereits an(nicht auf) der Leiter!
Lauft Ihr denn auch,wie bei "guten Org`s" angepriesen,rückwärts mit angezogenen Flossen ?
Antwort von RichiH am 23.10.2007 - 23:35 @shuttle: Kinder (in der Ausbildung?) ohne Jacket/Regler und mit Blei aus dem Wasser steigen lassen? Ne Schnur mit Karabiner runterwerfen mit dessen Hilfe man ne Schlaufe um den Gurt macht und ihn dann abschnallt kann nicht soviel Aufwand sein, dass man sowas machen muss, oder?
Klar, ich kenn die Umstaende nicht genau, aber mit Blei und ohne Jacket/Regler im Wasser sein ist einfach ne verdammt schlechte Idee.
Antwort von Oliver2 am 23.10.2007 - 23:46 Richi---hmmmm wer hat von Kindern in der Ausbildung geredet???
Falls das so sein sollte, dann sind die Verhältnisse, von denen hier die Rede war ganz klare Kriterien, mit KINDERN ob in der Ausbildung oder nicht, NICHT ins Wasser zu gehen.
Mit wieviel Blei gehst du denn tauchen????
Wenn du nicht völlig überbleit ins Wasser gehst, zieht dich der Gurt keinesfalls runter.
Antwort von shuttle am 24.10.2007 - 08:19 Richi, das Photo zeigt kein Kind sondern einen Handicapped (so mitte 30 ), dem ich bei einem Schnorchelgang ins Wasser und heraushelfe. Es ging um das Boot (ohne Plattform/Leiter), da sich manche Leute anscheindend nicht vorstellen können, das man mit etwas anderem als komfortablen Tauchbooten in See stechen kann. Und was den abgebildeten Taucher betrifft, trotz Querschnittslähmung ein hervorragender Taucher, der manchem verwöhnten Urlaubstaucher etwas vormacht (und überall mit einsteigt)
Antwort von Lukeleia am 25.10.2007 - 23:47 Und einige interpretieren sehr viel in Antworten hinein.
Antwort von shuttle am 26.10.2007 - 07:39 Lukeleia: ... aber nie mit böser Absicht (ich wenigstens nicht), das ist der Nachteil des geschriebenen Wortes, man sieht den Ausdruck im Gesicht des Schreibers nicht, weder das Lächeln noch die kleine Falte des Ärgerns. Nichts für ungut
Antwort von Devilshark am 26.10.2007 - 22:30 ICh kenn das "problem" nur zu gut...
Antwort von shuttle am 26.10.2007 - 23:14 ... als Hai-"Teufelchen", logisch
Europas führende Tauchorganisationen wie ACUC, BARAKUDA, NASDS, SNSI, IDD, Idea Europe, PADI, SSI und DAN-Europe haben sich als Mitglieder des RSTC Europe verpflichtet die Erhaltung der Gewässer durch die entsprechende Ausbildung der jetzigen und künftigen Tauchergenerationen zu gewährleisten.
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