Flossenbenutzung bei Aufstiegsübung Abgesandt von Nordtouri am 18.12.2011 - 16:56:
Hallo,
ich bin z.Zt mit meiner Goldausbildung dran.
Habe heut die Aufstiegsübung 1.2 versucht.
Also Aufstieg aus 20m ohne Flossenbenutzung, Stop auf 9, 1min auf 6m und 3min auf 3m.
Ausrüstung Trocki, D7
soweit so gut, hat auch eigentlich ganz gut geklappt, ausser das ich ne kleine Diskussion mit dem TL hatte.
Es ging hier um die Flossenbenutzung. Während der Übung habe ich die Flossen zur Stabilisierung meiner Horizontallage benutzt. Nicht für den Aufstieg!! ( Also leichtes rudern ) In ganz ruhiger Lage halte ich meine Horizontallage nicht. Und wenn ich aufrecht tauche zieht mich mein D7 mit Wing nach hinten. Geht also auch nicht!
Die Flossenbenutzung zur Stabilisierung wird doch wohl erlaubt sein?...
Habe dazu nichts im Netz gefunden.
Ich weiss ist bissel Kleinkariert wollte nur mal ne Meinung dazu.
Im Nassanzug hats natürlich bestens funktioniert bei der damaligen Silberprüfung. Mit Trocki wars mal ne neue Herausforderung
Grüsse
...wasser ist erst kalt wenn`s hart ist
Antwort von Mattti am 18.12.2011 - 17:36 Ich find als Goldtaucher sollte man seinen Trimm so einstellen können, dass man in jeder lage bleiben kann.
Antwort von Doppeldreier am 18.12.2011 - 17:50 kannst du mal den Teil "kann meine horizontale Lage nicht halten" genauer Erklären.
Flossenbenutzung: es kommt immer auf die Dosis kann, kurze Korrekturen sollten einen TL nicht aufstoßen, wenn du aber vibrierst wie ein Kolibrie würde ich dich auf durchfallen lassen weil bei deiner ganzen Konstruktion was nicht stimmt. Von einen Goldtaucheranwärter darf man erwarten, dass die Schwimmlage sitzt. Deswegen meine Frage oben.
Gruß,
D3
Antwort von boesewicht am 18.12.2011 - 18:04 "Die Flossenbenutzung zur Stabilisierung wird doch wohl erlaubt sein?..."
Nein ...
Du mußt Dich halt so austrimmen, das eine Flossennutzung nicht nötig ist.
meine Lage ist eigentlich stabil. Hier geht es ja speziel darum sich gar nicht bzw. kaum zu bewegen und halt fast alles mit der Lunge zu machen.
@ D3 es waren halt nur kleine kurze Korrekturen, kein Rudern.
@ Matti, bin deiner Meinung das man als Goldtaucher in jeder Lage bleiben muss, bleib ich ja auch! Habe nur halt mal kurz mit den Flossen gezuckt.
Wenn du das im Trocki und Doppelgerät kannst ohne dich auch nur kurz mit den Füssen zu bewegen gehört dir mein ganzer Respekt! Werd dann wohl noch bissel üben müssen!
Aber Danke für die schnellen Antworten.
Antwort von Nordtouri am 18.12.2011 - 19:08 @ D3 wenn ich im ruhigen Zustand auf Höhe bleiben wollte bin ich leicht nach hinten weggekippt (turtlefins). Werde es die Tage nochmal versuchen und mir die Flaschen ein Loch. höher setzen. Vielleicht reicht das schon wenn ich den Schwerpunkt bissel verlager. Meine benötigte Bleimenge trage ich in der Pfalz.
Vielleicht lag es doch nur an der Trimmung. Muss noch ergänzen, dass ich noch nicht so lange Doppel Gerät tauche. Also doch bissel mehr üben
Aber über hilfreiche Anregungen zur Optimierung der Wasserlage mit Doppelgeräten wäre ich dankbar.
Man könnte jetzt sagen frag doch deinen TL!
Aber er taucht Mono und kann mir da nicht helfen!
Antwort von yobabe am 18.12.2011 - 20:38 Wenn es diese Übung bei PADI gäbe, würdest Du sie im "Buddha-Style" durchführen
Antwort von Nordtouri am 18.12.2011 - 21:39 wahrscheinlich
Ich habe knapp 2000 Tauchgänge von Eismeer bis Tropen-Suppe hinter mir. Da ich aber PADI-TL und nach Meinung so einiger Klugscheißer hier ja dennoch nicht tauchen (und tarieren höchstens im "Buddha-Style") kann, würde mich der tiefere Sinn dieser Übung ernsthaft interessieren;
Nach meiner (vielleicht ja naiven) Auffassung sind Flossen fester Bestandteil einer Tauchausrüstung und ich gehe davon aus, daß ich diese in jeder halbwegs realistisch denkbaren Situation auch benutzen kann. Auch spontane Lähmungserscheinungen unterhalb der Hüfte während eines Tauchgangs schließe ich jetzt als wahrscheinliches Szenario einfach ebenso aus wie das mir beide Flossen am Drop off aus Versehen von den Füßen rutschen und ich hinter her schaue wie sie im Blau verschwinden.
Ich mein, wenn ich den Führeschein mach` gibt`s doch auch keine Übung 2 km auf der Autobahn fahren ohne Lenkrad anfassen?!
M.B.
Antwort von Hans_S am 18.12.2011 - 23:31 Geht es bitte auch ohne diese Verbandsseitenhiebe?
Antwort von ramklov am 18.12.2011 - 23:34 @ Meerjungfraus Bester,
sachliche Antwort: Es geht hier um den optimalen Trimm. Hast Du ihn nicht, merkst Du es bei dieser Übung schnell. Du kannst Deine Flossen immer und gerne benutzen um Vortrieb zu erreichen. Das wilde Anstrampeln gegen den Abtrieb - sozusagen Flossentechnik als Tarierersatz - soll bei dieser Übung verhindert werden.
Antwort zweiter Teil: Wer sich trotz tausender Tauchgänge auf allen Weltmeeren und zudem mit Anweiserzettel gesegnet ist noch immer nicht vorstellen kann, welche Unsitten mancher schnellgeblichener Taucher in Urlaubsgebieten vermieden werden sollen, sollte mit dem Klugscheißer Vorwurf etwas vorsichtig sein.
gruß ramklov
Antwort von Hans_S am 19.12.2011 - 00:09 Ramklov: MB`s Antwort ("Da ich aber PADI-TL und nach Meinung so einiger Klugscheißer hier ja dennoch nicht tauchen (und tarieren höchstens im "Buddha-Style") kann..)" bezog sich auf yobabes bashing posting "Wenn es diese Übung bei PADI gäbe, würdest Du sie im "Buddha-Style" durchführen ..." Er hat nicht gesagt, dass er sich nicht vorstellen kann, dass ...
Hier siehst du einmal, warum ich immer säuerlich auf solchen Blödsinn reagiere: es lässt nämlich ganz schnell gute Treads kippen und sie entwickeln sich in eine falsche Richtung (du machst da jetzt auch mit, Stichwort "Anweiserzettel"). Ich hätte den Beitrag von yobabe sofort löschen sollen, und zwar im Interesse des TO`s, der möchte hier Tipps und keinem ist mit einer Verbandsdiskussion gedient.
@yobabe: Das musste nicht sein, und du kannst es eigentlich besser.
@all: JEDES weitere Eingehen auf dieses von yobabes initiiertes Randthema wird kommentarlos gelöscht (aus genannten Gründen)
Zurück zum THEMA (ohne abgleiten auf Nebenschauplätze)
Antwort von Bandit666 am 19.12.2011 - 00:42 @Nordtouri
Trainiere einfach ein bissl deinen Trim. Nicht gleich solch radikale Änderungen wie die D7 ein Loch höher. Löse die Schellen und verschiebe die Flasche leicht max. 1cm nach oben. Dann wieder ab ins Wasser (gleiche Unterwäsche, und gleiche Socken anziehen). Wenn es nicht passt....wieder 1cm hoch (alte Position mit Bleistift markieren)!
Dein persöhnlicher Trim ist gut, wenn du mit dem Winkel deines Fusses zum Oberschenkel deine Lage im Raum ändern kannst.
Fuss zum Oberschenkel 90°--->du bist annähernd horizontal.
Fuss zum Po-->Der Kopf geht runter
Fuss nach hinten-->Der Kopf geht hoch.
Das wäre dann ein balanced Rig.
Allerdings sollte auch ein leichtes nachflösseln in der horizontalen zum bestehen ausreichen.
Und das ein Goldtaucher diese Übung ohne jegliches Flösseln machen kann/sollte, ist Unfug.
Wer das aber kann......der ist meist schon höher brevetiert.
Es sei denn dein TL besteht drauf....dann akzeptiere es. Ist war falsch vom ihm, aber ok...er ist der Boss.
generell solltest du an deinem Trim arbeiten.
Doppel und Wing, sollten es dir ermöglichen, eine saubere Horizontale Lage im wasser einnehmen zu können.
Die Flossen braucht dann eigentlich nur noch zur Richtungsänderung (vor, zurück und drehen)
Eventuell dein P-Weight gegen ein V-Weight tauschen.
Dann kast du das Blei verschieben. ist meist leicheter und schneller.
Meines erachtens mach diese Übung duraus Sinn und hat nicht im geringsten damit was zu tun, das man eine Spontane Lähmung der Extrimitäten zu erwarten hat.
Der Taucher soll zeigen das in der Lage den Aufstieg nur duch seine Lunge und Wing zu kontrolieren. Des weiten ist es dem Taucher auch nicht erlaubt den Inflator zu nutzen wenn er zuviel Luft abgelssen hat. Dann muß über den Mund nachtariert werden.
Bei dieser Übung kann man sehr schnell sehen wer wirklich in der Lage ist sauber zu tarieren.
@ Meerjungfraus Bester, versuche es doch selber auch einmal, mit 2000 TG sollte es ja bestens klappen, wenn nicht einfach mal üben.
Es gibt keinen Taucher der alles kann! und Üben und den Horrizont zu erweitern kann auch Spass machen.
Gruß
Alex
Antwort von deep_down am 19.12.2011 - 08:58 @Hans_S
Auch wenn yobabe`s Beitrag etwas "bashig" rüberkam, so war der Hinweis nicht völlig falsch.
Bei meinem *** war es dem TL nämlich völlig wurscht, in welcher Haltung ich den Aufstieg ausführte. Insofern habe ich die Beine einfach gekreuzt und danach entstehendes Kippen, Drehen, Wenden einfach Kippen, Drehen, Wenden sein lassen.
Denn die Übung heißt "Aufstieg ohne Flossennutzung" - und nicht "Aufstieg im optimalen Trimm und mit perfekter Haltungs-Note".
@MB
Der Sinn dieser Übung liegt darin, dass der Eleve zeigt, auch unter widrigsten Bedingungen nicht die Kontrolle über die Tarierung und die Aufstiegsgeschwindigkeit zu verlieren - für Tauchgruppenleiter (mit Anfänger in der Gruppe) eine durchaus nicht uninteressante Fähigkeit.
Antwort von Nordtouri am 19.12.2011 - 10:44 Danke für die Antworten
@ Deep down, das mit der Haltung mag beim Nasstauchen mit Mono egal sein dort habe ich den Aufstieg auch im "stehen" gemacht. Hatte auch ohne Prob. funktioniert. Aber im Trocki mit Doppel und Wing funktioniert es so nicht.. aufjedenfall bei mir nicht!.
@Bandit Danke für dein Post. Werde das mal versuchen so umzusetzten. An die Flaschen versetzen hab ich noch gar nicht gedacht ich Honk! Werde es die Woche mal direkt probieren.
Kann eigentlich nur ne Kleinigkeit sein das ich bissel unstabil im Wasser liege.
Melde mich nochmal wenn durch die Tips eine Besserung eingetreten ist.
Tja, wie es aussieht schulde ich meinem TL nu lecker Bierchen, da es wohl doch an meiner falschen Trimmung liegt. Werde dann mal kleinlaut zurück ins Wasser
Antwort von Wurzelzwerg am 19.12.2011 - 11:38 @Meerjungfraus Bester
Diese Übung hat eigentlich keinen praktischen Hintergrund, wie Du schon zu Recht bemerkt hast.
Sie dient einfach der Kontrolle, ob der *** Kandidat vernünftig tarieren kann und ohne wildes Flossenschlagen die Oberfläche erreicht.
Zudem kann man sie als Vorübung für eine erfolgreiche Rettung, bei der man ja, je nachdem wie man sie durchführt, auch in der Benutzung der Flossen eingeschränkt ist.
Nicht alle Übungen müssen in den späteren Tauchgängen einen direkten Praxisbezug haben, siehe zum Beispiel das Pivoting, welches nur zum "Entdecken" der Tarierung mit der Lunge dient.
Ich würde jeden Taucher, der sich, mit den Flossen im Riff, etwas auf diese Art anschauen will gehörig die Meinung geigen.
Auch der Übung "Ausrüstungstausch unter Wechselatmung" kann ich nur einen begrenzten praktischen Nutzen abgewinnen Jedoch finde ich die Übung genial, um angehende Diveleader (nicht nur bei PADI mal in eine kontrollierte Stresssituation zu bringen.
@Nordtouri
Es ist leider so, wie Bandit666 sagt, dass der abnehmende TL bei dieser Übung zu entscheiden hat, was er unter Flossenbenutzung versteht und was nicht. Der eine hält jede Bewegung der Flossen für verboten, der andere tolleriert eine Flossenbewegung zur Stabilisierung.
Viel Erfolg und Spaß beim ***
Der Zwerg
Antwort von yobabe am 19.12.2011 - 13:43 Klarstellung, wenn auch etwas spät:
Habe bei der Aussage "Wenn es diese Übung bei PADI gäbe, würdest Du sie im "Buddha-Style" durchführen" nicht an PADI-Bashing gedacht. Bin selber in beiden Verbänden verheimatet. Sorry, wenns falsch rüberkam.
Deep_Downs Interpretation meiner Worte traf genau das, was ich auch aussagen wollte. Der Sinn der Übung ist eine perfekte Tarierung herzustellen, ohne Hilfsmittel wie Inflatorknopf oder Flossen. Den meisten TLs ist der Trim dabei völlig egal, wobei m.E. die Übung über Kopf echte Probleme bereiten kann. In sofern ist der Trim nicht zu vernachlässigen!
Ich selber musste die Übung bei der Abnahme in der -nicht ganz ruhigen- Ostsee machen. Das ist echt nicht schön. Habe die Übung spasseshalber neulich im Dive4Life im Buddha-Style gemacht -> Easy!
Daher ist die parallele zum Buddha-Style gar nicht falsch. Der Buddha-Style unterbindet die Flossennutzung und setzt ebenfalls einen super Trim voraus. Wenn man dann noch die Tarierung beherrscht steht einem Bestehen dieser Übung nichts im Weg.
Antwort von kwolf1406 am 19.12.2011 - 14:47 Flaschen versetzen ist weniger die Option, denn die sollten so eingstellt sein, dass man die Ventile erreichen kann. Da bleibt bei einer D7 nur wenig Spielraum. Trimm einstellen durch die Verteilung der übrigen Gewichte und auch der Aufteilung der Tarierluft in Anzug und Wing (im Anzug sammelt sich z.B. gerne ein Mehr an Luft im Schulterbereich - das kann helfen oder auch stören). Auch die richtige Bleimenge hat einen Einfluss.
Antwort von Bandit666 am 19.12.2011 - 15:22 @kwolf1406
Warum ist bei einer D7 wenig Spielraum? Das muss doch jeder selbst testen.
Klar ist das für ihn besser wenn er durch HOCHSCHIEBEN der Flasche um 1cm den Trim verbessert.
Was ist daran denn schlecht? Er wird sogar besser an die Ventile kommen........wenn er denn rankommen will.
Wenn er nicht rankommt bzw. rankommen will, ist das doch auch ok. Er hat doch bestimmt einen Buddy der das kann.
Gibt auch Menschen mit verkürzten Brustmuskeln o.ä. die nie selbst rankommen werden.
Gruss
Antwort von Scapegoat am 19.12.2011 - 18:31 @ Nordtouri:
In der CMAS TL-Prüfung muss das auch gemacht werden, allerdings mit gekreuzten Beinen, damit du keine Chance hast mit den Beinen zu arbeiten
Antwort von MatV am 19.12.2011 - 23:41 Scapegoat, Ach?? Doch nicht bei einer VDST Prüfung, oder? Außerdem müssen vier doch alle eine Selbstbezichtigungserklärung unterschreiben, da wären Anspielungen auf gespreizte Beine ja nun sehr kontraproduktiv. Jedenfalls im Sinne redlichen Tauchverhaltens siehe dort: `Hier klicken. fortunecity. com/andisseite7/andi/downloadseiten/000000109/me nue.html
Antwort von joemurr am 20.12.2011 - 08:33 @MatV
Den Link meine ich. (mit Hier klicken funktioniert er).
Antwort von deep_down am 20.12.2011 - 09:57 Eine Frage, völlig OT in den Raum geworfen:
Kann es sein, dass irgendwelche Medikamente in der falschen Dosierung eingenommen wurden?
Antwort von Scapegoat am 20.12.2011 - 13:06 Hallo MatV,
so früh am Tag sollst du doch noch keine Cannabinoide inhalieren
Antwort von kwolf1406 am 20.12.2011 - 15:30 @ Bandit666
ich fürchte, da habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Wenn primär die Erreichbarkeit der Ventile gewährleistet sein soll, hat eine D7 nach meiner Erfahrung nur noch wenig Spielraum für Höhenverstellungen, um den Trimm damit zu korrigieren.
Den Buddy zum Ventilschließen einplanen ist suboptimal - lieber weitere, durchaus vorhandene, Möglichkeiten für einen guten Trimm nutzen.
Antwort von Bandit666 am 20.12.2011 - 16:18 @kwolf
Meinst du damit das die D7 kurz ist? Das ist mir bewusst.
Ich musste bei meiner D7 auch noch 3kg am Flaschenboden befestigen um optimalen Trim zu haben.
Aber das ist alles Einzelfallabhängig. Ich musste auch viel umherschieben bis es gepasst hat.
So ist das nunmal. ;)
Den Buddy sollte man einplanen wenn man es nicht selber schliessen kann. Finde ich voll ok.
Nicht jeder D7-Taucher taucht immer unter 50m und muss den Valvedrill vollens beherrschen.
Gibt soviel schöne Tauchgänge auf 10-20m wo alles stimmt und plötzlich bläst der Regler ab. Was dann? Der Buddy sollte dann helfen können.
Gruss
Antwort von boesewicht am 20.12.2011 - 17:28 "Was dann? Der Buddy sollte dann helfen können."
Hier kommt aber wieder der Punkt, das man auch immer einen etwaigen Buddyverlust ausgleichen können muß - sich also selber bei den nötigsten Dingen helfen können muß ...
Wer das nicht kann, der muß schlicht seine max. Tauchtiefe deutlich in flachere Bereiche legen.
Ich hatte mir früher mal mit einem Buddy zusammen den Scherz erlaubt eine eigens dafür mitgeschleppte 10ltr.-Flasche auf etwas über 10mtr. Tiefe mittels Luftdusche zu entleeren ...
Gedauert hat der ganze Spaß nur knapp etwas über eine Minute, dann war die Flasche leer ...
Fazit: man sollte wissen was zu machen ist und dies auch können - bei sich und auch ggf. beim Buddy ...
Was ja das nächste Problem ist ... - manche Buddy`s reagieren oftmals nicht (manchmal vor Schreck) oder manchmal auch schlichtweg falsch ...
Ist für die meisten dann nicht mehr lustig, obwohl ein abblasender Regler ja nun wirklich keine derartige Gefahr darstellt.
Die Gefahr entwickelt sich aber schnell aus der Situation und dem Unvermögen, ein aufgetretenes Problem lösen zu können ...
Antwort von Bandit666 am 20.12.2011 - 19:06 @boesewicht
Da hast du natürlich Recht. ich selbst habe eine schlechte Erfahrung mit einem Einmalilgen Buddy gehabt. Das war der Auslöser für mich zum Wechsel auf Wing und Valvedrill.
Aber so sehr sollte man die Buddys nicht verteufeln/verallgemeinern. Ein gut sitzender Valvedrill ist in einer Stresssituation auch keine Garant zum gesunden "wieder-oben-an-kommen"!
gruss
Antwort von Nordtouri am 21.12.2011 - 07:12 So, noch mal kleines Fazit.
Erstmal danke für die ganzen Post`s.
Beim letzeten Test TG hatte ich die Flaschen ca. 2cm weiter oben.
Weiterhin habe ich zwei Kilo Blei weniger genommen.
Hatte mich bei dem o.g TG mit dem Blei vertan. Mein Platte wiegt 5kg (nachgewogen), und nicht wie angenommen 3,5. *doof
Nach der Blei Korrektur (2Kg Hüftblei wech ) und den etwas höher sitzenden Flaschen ging es schon viel besser!
Ich habe nicht mehr so gewackelt und die Wasserlage war horizontal stabil! Also von mir aus nochmal Danke für die Tips! Ach und an die Ventile komm ich jetzt auch ran!
Antwort von pietro am 21.12.2011 - 08:55 Ich möchte mich als frisch gebackener CMAS *** kurz einmischen. Ich selber hatte mit der besagten Übung auch meine Probleme.
Der Sinn wollte sich mir nicht offenbaren. Ich habe krampfhaft versucht meine aufrechte Position im Wasser zu halten. Dies war sehr anstrengend und ging schief. Mir wurde vom Prüfer auferlegt die Flossen zu kreuzen, damit ich überhaupt nicht in Versuchung komme die Flossen zu benutzen.
Beim nächsten Versuch habe ich meine Lage im Wasser Lage sein lassen. Ich habe mich völlig entspannt und bin geschwebt, wie eine Kuh im Weltall. Erst waren meine Beine unten, dann drehte sich mein Gesicht von der Steilwand weg. Irgendwann lag ich waagerecht im Wasser und dann zeigten meine Beine schräg nach oben. Ich habe nur auf die Lungentarierung geachtet, Schwebeteilchen im Wasser als Referenzpunkte genommen und ab und an den Tiefenmesser abgelesem und den Inflator bedient. Das steigen und fallen sollte man übrigens nicht vom Computer ablesen, da die Anzeige eine zu große Trägheit besitzt und einen in die Irre leitet.
Was soll ich sagen, auf einmal ging es. Es schreibt einen Keiner vor, in welcher Lage man diese Übung durchführen soll. Der Prüfer hat sich amüsiert aber die Übung abgenommen.
Kurz zu unserem PADI Kollegen. Du hast Recht, das von der praktischen Warte diese Übung kaum Sinn macht. Wenn es einen Sinn gibt, dann den Folgenden. Man lernt sich zu entspannen und kann seine Lungentarierung vervollkommnen. Wenn man sich auch nur ein bischen anspannt oder hektisch wird, ist diese Übung gelaufen. Ich selber werde sie nun regelmäßig wiederholen und Perfektionieren. Sie brint mittlerweiel Spaß. Ich denke das mir diese Skills auh beim UW-Fotografieren helfen werden ruhiger zu sein. Ich habe mich auf den zweiten Versuch auch mit speziellen Übungen, die PADI spezifisch sind, vorbereitet. Das sind die Hoovering und Pivoting Übungen. Sie bereiten einen hervorragend vor. Danach habe ich Schwebeübungen unter Beobachtung von Referenzpunkkten durchgeführt.
Ich wünsche Dir noch viel Spaß bei den Gold Abnahmen.
Antwort von Nordtouri am 21.12.2011 - 15:41 Hi Pietro,
Danke für dein Statement...mir ging es so bei meiner Silberprüfung damals.
Ich hatte jetzt Prob. mit meiner Konfig., da neue Ausrüstung. Hatte meine Gewichte ( Flaschen und Blei ) falsch verteilt und somit eine scheiss Wasserlage. Daher hat es auch nicht so geklappt wie ich mir das vorgestellt habe.
Gestern hat es geklappt und war schön entspannt. Leider war der Prüfer net dabei also nochmal wiederholen
Antwort von boesewicht am 22.12.2011 - 16:54 @bandit
"Aber so sehr sollte man die Buddys nicht verteufeln/verallgemeinern. Ein gut sitzender Valvedrill ist in einer Stresssituation auch keine Garant zum gesunden "wieder-oben-an-kommen"!"
Klar soll man einen Buddy nicht verteufeln - er ist in vielen Dingen ja auch hilfreich und nützlich ...
Gefährlich wird es aber, wenn man eigenes Unvermögen auf den Buddy abwälzt und davon ausgeht, das dieser einem dann schon hilft bzw. helfen kann ...
Ein Punkt, der mir leider sehr oft bei Tauchern auffällt ...
Die eigenen - noch zu handelnden - Grenzen werden - eben wegen einem Buddy - deutlich überschritten und sollte dann mal etwas passieren, wird aus einem Problem(chen) schnell mal ein ernsthafter Notfall ...
Eigene Fähigkeiten sind natürlich kein Garant für sicheres hochkommen, aber sie steigern diese Möglichkeit enorm ...
Meist ja mehr als mangelnde Fähigkeiten und dann dieses Gottvertrauen in den Buddy in der festen Annahme auf dessen Anwesenheit in einer Problemsituation und natürlich dann auch in dessen Fähigkeiten ...
Richtig problematisch wird es meist ja dann, wenn der Buddy nun ebenfalls Mängel hat und diese ebenso mit seinem Buddy zu kompensieren versucht ...
Kaum einer gibt - weder sich selbst, erst recht nicht anderen gegenüber - ja zu, das er Mängel oder Probleme hat ...
Antwort von Glenlivet am 22.12.2011 - 17:02 Solo-Kompetenz ist durch nichts zu ersetzen außer durch mehr Solo-Kompetenz.
Die schadet auch bei Anwesenheit eines Buddys nicht
Antwort von hket am 06.01.2012 - 11:32 wenn der Tauchlehrer die Übung zu diesem Prüfungsteil ohne meckern durchgehen lässt, muss es schon sehr perfekt sein.
Meist versuchen die Schüler hier zu schummeln.
Und bei der Prüfung können sie es dann plötzlich doch.
Tip: stehend ist deutlich schwerer als in waagrechter Schwimmlage. Wenn das Gerät nach hinten zieht gehts nicht mehr ohne zappeln.
Termine rund ums Tauchen findest Du in unserem Kalender. Ob Seminare, TV-Tipps, Messen - alles ist hier verzeichnet. Verschiedene Anzeigemöglichkeiten sind vorhanden, und natürlich kannst Du auch Deine eigenen Vorschläge in unseren Kalender integrieren!
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