Frage an CMAS-TL
Hallo,
Wie seht Ihr die Zukunft hins. Ausbildung innerhalb der CMAS?
Es geht mir hier nicht um die üblichen Verbandsdiskussionen, sondern um eine Einschätzung "betroffener" CMAS-Tauchlehrer, wenn möglich <=TL-2.
Warum die Auswahl? Ich denke, daß TL anderer Organisationen u. rel "junge" CMAS-TL zur Diskussion wenig beitragen können (das meine ich wirklich nicht abwertend).
Aus meiner Sicht unterscheiden sich die Lehrinhalte, nicht nur auf auf der Beginner-Ebene (CMAS-1), nicht mehr allzusehr von der, uns allseits bekannten, Massenzertifizierungsorganisation. Der "Weichspüler" wird auch bei der CMAS mittlerweile so konzentriert eingesetzt, daß jeder tauchen lernen kann und wenn nicht, wird einfach das Niveau angepasst.
Eine Außenseiterrolle für anspruchsvolle Sporttauchausbildung (die über das Urlaubstaucherniveau überschreitet) hättte ich mir noch vorstellen können, aber das haben die dt. CMAS-Verbände verspielt. Vielleicht hat man wirklich geglaubt, auf den abgefahrenen PADI-Zug noch aufspringrn zu können, um im Massenwarengeschäft mitmischen zu können. Auch in der CMAS werden ja schon Brevets veschenkt (allerdings noch nicht ganz so unverfroren, wie bei PADI)
Mit anderen Worten, was sind die Argumente für eine CMAS-Tauchausbildung (in Deutschland u.a. durch den Lizengeber VDST vertreten). Welche Rolle wird diese Organisation noch in der Zukunft spielen?
Ich denke hier vor allem an die "konkurrierenden" CMAS-Organisationen (VDST, BARAKUDA, VIT, VDTL, etc.). Leider hat man es bis heute nicht geschafft, ausbildungstechnisch als Einheit und Markenzeichen aufzutreten.
Ein potentieller Ausbildungskandidat wird diesen Dschungel aus Lizengebern, Lizenznehmern und Dachverbänden sicher schwer durchschauen, bzw. auch kein Interesse haben, sich damit auseinanderzusetzen. Ein Blick auf die website des VDST schafft hier auch keine Klarheit. "News" wie
-"Dreimal Gold und zweimal Bronze für VDST Finswimmer beim WC in Polen"
-"Ehreninstrukteur XY gestorben"
-"Landes-Tauchsportverbände Badens und Württembergs unterzeichnen Kooperationsvereinbarung"?
-"goldene Ehrennadelverleihung an XY"
Interessieren doch keine "alte Sau"!
Auch hins. TEK-Ausbildung gibt der deutsche CMAS-Ableger ein trauriges Bild ab. Seit Jahren verkündet z.B. die VDST-website vollmundig eine stufenförmige TRIMIX-Ausbildung (ähnlich IANTD). Leider gab es bisher, außer virtuell auf der website, nie einen realen Trimix-TL.
CMAS goes TEK. Macht das eigentlich Sinn, wenn selbst die "Sporttaucher-Kunden" (auch wenn es nicht alle wahrhaben wollen: die CMAS besteht nicht nur aus Vereinsausbildung) i.d.R. zur Massen-Brevetierungsgesellschaft wechseln.
Im VDST-Ausblick des Sporttaucher-magazins ergeht sich der, stets medial grinsende, promovierte Präsident in seichte Ausblicke auf eine taucherische Zukunft, von der er selbst wohl am allerwenigsten versteht.
Wie seht Ihr das, werte CMAS-TL-Kollegen (ja, ich bin auch einer, seit über 20 Jahren).
Wie seht Ihr die Zukunft hins. Ausbildung innerhalb der CMAS?
Es geht mir hier nicht um die üblichen Verbandsdiskussionen, sondern um eine Einschätzung "betroffener" CMAS-Tauchlehrer, wenn möglich <=TL-2.
Warum die Auswahl? Ich denke, daß TL anderer Organisationen u. rel "junge" CMAS-TL zur Diskussion wenig beitragen können (das meine ich wirklich nicht abwertend).
Aus meiner Sicht unterscheiden sich die Lehrinhalte, nicht nur auf auf der Beginner-Ebene (CMAS-1), nicht mehr allzusehr von der, uns allseits bekannten, Massenzertifizierungsorganisation. Der "Weichspüler" wird auch bei der CMAS mittlerweile so konzentriert eingesetzt, daß jeder tauchen lernen kann und wenn nicht, wird einfach das Niveau angepasst.
Eine Außenseiterrolle für anspruchsvolle Sporttauchausbildung (die über das Urlaubstaucherniveau überschreitet) hättte ich mir noch vorstellen können, aber das haben die dt. CMAS-Verbände verspielt. Vielleicht hat man wirklich geglaubt, auf den abgefahrenen PADI-Zug noch aufspringrn zu können, um im Massenwarengeschäft mitmischen zu können. Auch in der CMAS werden ja schon Brevets veschenkt (allerdings noch nicht ganz so unverfroren, wie bei PADI)
Mit anderen Worten, was sind die Argumente für eine CMAS-Tauchausbildung (in Deutschland u.a. durch den Lizengeber VDST vertreten). Welche Rolle wird diese Organisation noch in der Zukunft spielen?
Ich denke hier vor allem an die "konkurrierenden" CMAS-Organisationen (VDST, BARAKUDA, VIT, VDTL, etc.). Leider hat man es bis heute nicht geschafft, ausbildungstechnisch als Einheit und Markenzeichen aufzutreten.
Ein potentieller Ausbildungskandidat wird diesen Dschungel aus Lizengebern, Lizenznehmern und Dachverbänden sicher schwer durchschauen, bzw. auch kein Interesse haben, sich damit auseinanderzusetzen. Ein Blick auf die website des VDST schafft hier auch keine Klarheit. "News" wie
-"Dreimal Gold und zweimal Bronze für VDST Finswimmer beim WC in Polen"
-"Ehreninstrukteur XY gestorben"
-"Landes-Tauchsportverbände Badens und Württembergs unterzeichnen Kooperationsvereinbarung"?
-"goldene Ehrennadelverleihung an XY"
Interessieren doch keine "alte Sau"!
Auch hins. TEK-Ausbildung gibt der deutsche CMAS-Ableger ein trauriges Bild ab. Seit Jahren verkündet z.B. die VDST-website vollmundig eine stufenförmige TRIMIX-Ausbildung (ähnlich IANTD). Leider gab es bisher, außer virtuell auf der website, nie einen realen Trimix-TL.
CMAS goes TEK. Macht das eigentlich Sinn, wenn selbst die "Sporttaucher-Kunden" (auch wenn es nicht alle wahrhaben wollen: die CMAS besteht nicht nur aus Vereinsausbildung) i.d.R. zur Massen-Brevetierungsgesellschaft wechseln.
Im VDST-Ausblick des Sporttaucher-magazins ergeht sich der, stets medial grinsende, promovierte Präsident in seichte Ausblicke auf eine taucherische Zukunft, von der er selbst wohl am allerwenigsten versteht.
Wie seht Ihr das, werte CMAS-TL-Kollegen (ja, ich bin auch einer, seit über 20 Jahren).
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Ist mir neu.

