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Frage zu Backplates/ Blase
Abgesandt von GPXRacer Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 14:52:

Hallo !

Hab in den unendlichen Tiefen des Forums gesucht, aber irgendwie keine vernünftigen Antworten gefunden…

Ich brauche ein neues Jacket, mein uraltes Sequest Predator gehört getauscht (mit Trocki und dickem Unterzieher zu klein).

Ich möchte irgendwann Richtung Tech-Diving gehen, daher soll das neue Jacket auch hierfür geeignet sein. Mich interessiert vor allem Höhlen- und Wracktauchen.

Das Jacket soll auch im Urlaub herhalten. Ich gehe immer von 30kg Tauch-Freigepäck aus, daher sollte das Gewicht des Jackets eher eine kleinere Rolle spielen.

Ich stelle mir derzeit ein Jacket mit großer Doppelblase (mindestens 42er) vor. Harness hätte ich gerne ein gepolstertes.

In Deutschland wollte ich mit klassischem Doppelpack z.B. D10 300bar tauchen. Im Ausland war die Überlegung einfach zwei der üblichen Leihflaschen draufzuschnallen. Man braucht es zwar normalerweise nicht, aber warum nicht. Man hat dann zwar keine Brücke, dafür aber zwei unabhängige Systeme.

Ich kenne jetzt aber nur die Single-Tank Adapter. Wie sieht das aus, wenn ich auf ein Backplate mit großer Blase einen Singletank draufpacke? Das passt doch dann alles vorne und hinten nicht mehr, oder?
Muss die Blase/ das Backplate auf die Flaschengröße ausgelegt sein, oder reicht es auf den Auftrieb der Blase zu achten? Könnte mir vorstellen, dass z.B. eine Blase die für eine D18 ausgelegt ist nicht richtig zu einer D8 passen würde.

Gibt es Backplates, die schon so gefräst sind, dass man die Flaschen sowohl mit Schellen als auch mit Gurten anbringen kann?
Mir geht es hier erst mal weniger um spezielle Marken, sondern eher um Systeme die es gibt.

Danke schon mal für Eure Aufklärung !



Antwort von kubaj Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 15:35
Wie sieht das aus, wenn ich auf ein Backplate mit großer Blase einen Singletank draufpacke?


Hi,
ich habe letzte Woche eine 27L Blase mit einer Mono15 in Kroatien getaucht und es war eine Katastrophe. Die Flügel haben sich um die Flasche gelegt. Die Blase war zu keinem Punkt, bei keiner Tiefe, auch nur 1/3 voll mit Luft (Trotz 2kg mehr Blei als gewöhnlich). D.h. es fiel mir sehr schwer die Luft aus dem Wing zu lassen --> Wasser in der Blase. Die Luftverteilung in der Blase war auch Katastrophal. Um die Luft auf geringer Tiefe herauszulassen musste ich einen Kopfstand machen die beiden hinteren Schnellablässe gleichzeitig ziehen und gleichzeitig mit beiden Ellenbogen die Luft aus der Blase drücken. Vielleicht helfen da Bungees weiter....?
Jedenfalls habe ich die Blase abmontiert, das bleiintegrierte, gepolsterte soft harness behalten, und suche jetzt eine dazu passende Blase für Monoflaschen (ca. 18L).
Es hat einfach keinen Spaß gemacht, ich war so sehr mit dem Jacket beschäftigt dass ich mich nicht richtig an den Steilwänden/Wracks erfreuen konnte.
Es gibt ein Paar Threads wo Kompromisslösungen vorgeschlagen werden....
mfG
Kuba
Antwort von markH Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 15:41
Hi,

bin mit Sicherheit kein "echter" Tek, hab aber ein bisschen Erfahrung mit Plates und Blasen.

Am Anfang war ich auch der Meinung, es MÜSSE eine Blase geben die sowohl für Singel- als auch Doppelflaschen geeignet sein muss. Mal abgesehen davon, dass du beim Tauchen mit einer Singleflasche ein absolut überdimensionierte Blase mit dir rumschleppts, ist der entscheidende Faktor, dass dir ne Doppelblase sozusagen um die Flaschen umschlägt. Das bedeutet erstens kriegst du die Luft schwer wieder raus (da die Luftblase höher liegt als dein Inflator selbst wenn du ihn etwas nach oben hälts) und nicht mehr an den Schnellablass kommst.

Passende und normal auch funktionierende Single-Tank-Adapter bietet fast jeder Hersteller dazu an. Ich verfahre mit meinem Plate genau gleich. Zuhause Doppelpaket im Urlaub Adpater mit M12. Allerdings mit verschiedenen Blasen: eine für Doppelpaket die andere für Singletank.

Wie Du schon richtig bemerkt hast, gibt es verschieden große Blasen. Grund hierfür ist mehr in der "Passform" für unterschiedliche Flaschengrößen als unbedingt im unterschiedlichen Auftrieb zu suchen. Bei ner D8 mit z.B. einer 70lbs Blase bekommst du das gleiche Problem wie oben schon beschrieben. Blase schlägt über den Flaschen zusammen.

Von der Befestigung mit Bänder oder ähnlichem halte ich nicht viel. Ist mir schlicht und ergreifend zu wackelig. Zwei ordentliche Schellen rum und gut. Hält bombig und ist megaeinfach zu montieren. Zudem sind die Flaschen auch ordentlich miteinander befestigt sobald ich das Flaschenpaket alleine irgendwo abstelle.

Über die Größe deines Auftriebskörpers zu diskutieren will ich mal nicht. Das darf jeder für sich entscheiden wieviel Auftrieb er für welche Kombination/Tauchgang gerne hätte. Wobei für den "Standard" D12 locker ein Monoblase mit 55lbs reicht.

Anbieter dieser Systeme gibt es mehr als genug: Im Prinzip ist es auch bei jedem gleich. Backplate, Bebänderung meist nach Wunsch (durchgehend, verstellbar, Schnellverschlüsse, gepolstert, usw usw.) div. Größen an Blasen (einfach oder doppelt), mit oder ohne Bungees bla bla bla.
Natürlich gibt es feine Unterschiede bezüglich Materiel, eventuellen Sonderwünschen (z.B. mehrere Schnellablässe), PREIS!! und Art vorallem der Innenblase.

Persönlich habe ich mit folgenden Leuten gute Erfahrung gemacht bezüglich deren Wissen und Beratung.
- Divetec, Thomas Winkelmann
- DTUAG, Thomas Kleemann
- Tauch- und Reisewelt, Thomas Dederichs oder Tom Karch

Was ich persönlich nicht kenne ist OMS. Soll aber gut sein allerdings aber auch recht teuer.

Zum Abschluss meine absolut persönliche Meinung was ein Wing haben muss/soll:
- durchgehende Bebänderung (ohne Polster, wozu Polster??)
- Plate (vollkommen egal welches) ob VA oder ALU entscheidet der Einsatzzweck
- Passende Blase (55lbs vielleicht 40lbs für D12 z.B.) und 30lbs für ne M12 (im Nassanzug)
- keine Bungees
- Keine Doppelblase

fertig ist das Auftriebsmittel.

Ansonsten einfach mal Googlen und sich mal bei den entsprechenden Anbietern umschauen.

Viel Spass beim aussuchen und Gut Luft

Markus
Antwort von alexbue Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 16:04
Moin,

kann mich da meinen vorschreibern nur anschließen!
Zu groß ist echt panne und macht keinen Spaß! Dachte auch ich könnte was finden für D12 und M12.
Meines erachten gibt es das nicht. Spare nicht am falschen ende und hole dir eine Blase für D12 (55lbs) und eine für M12 /M15 (um die 30lbs).
Viele Anbieter schicken dir ein system zu um es probe zu tauchen, nach dem 5. habe ich meines gefunden
App. Polsterung kannst du dir sparen, jedoch ein paar sinnvolle änderungen an der Bebänderung machen je nach einzatzzweck schon Sinn. Ist halt dann nicht mehr DIR aber MIR(egal)

Gruß
Alex
Antwort von Thomas Winkelmann am 19.09.2006 - 17:41
@alle

Wir verwenden unser 43ltr. Blase mit Bungees ab Mono 10ltr. Denn durch die Bungee`s liegt das Wing eng an der Flasche an und läßt sich optimal mit Mono oder bis Doppel 20 tauchen.
Das die Flasche von dem Wing "gefressen" wird passiert nur bei Wings die OHNE Bungees getaucht werden.
So, dann noch was. Wir bieten Wings von 25 ltr. bis 43 ltr. Lift an. Doch keiner hier kann von den Taucheigenschaten einen Unteschied im Bezug auf das Volumen feststellen. Das ist wieder ein Problem von Wings ohne Bungee`s denn hier passierer nur dass die Luft von einen "Sack" in den anderen schießt wenn man sich auf die Seite dreht. Durch die Bungee`s sieht es viel besser aus, da hier die Luft nicht in diesen riesen "Sack" schießt.

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von markH Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 17:49
@Thomas

Gebe Dir vom Prinzip her recht.
Aber wozu brauche ich ne 43ltr Blase wenn ich mit ner Mono10 tauche?
Bungees: Jeder hat dazu seine Meinung. Ich denke sie sind unnötig bei passender Blase. Ist aber auch nicht der Richtige Thread um dies bis ins Detail zu diskutieren.

Gruss Markus
Antwort von DIVETEC (Thomas Winkelmann) am 19.09.2006 - 18:01
Hallo Markus,

wo willst Du das dann diskutieren ?
Wenn der Kunde sich überlegt sich ein Wing zu kaufen, macht es keine Sinn sich aus welchem Grund auch immer (bis auf den Preis) eine kleines Wing zu kaufen, wenn er im Hinterkopf hat mal grösser Doppel 12 zu verwenden !
Denn dann kommen Stages usw. und schnell ist man an einem Punkt wo eine 55lbs. am Ende ist. In einer Höhle wo der Schwerpunt der Halcyon Blasen und die Theroie liegt, kann das alles sein. Doch im Freiwasser (Offshore) beim Wracktauchen reicht der Lift nicht mehr aus. So ist das aber auch wenn jemand unser Cave 1 verwendet, aber darum auch der Name "CAVE" !

Ich sehe noch gut Jacob Olzewski bei den Testtauchgängen für die Estonia Expedition im Walchensee an der Oberfläche hängen (rudern) weil sein Halcyon einfach zu klein war.

Religionen sind gut, doch Erfahrung ist um Welten besser!

Gruß
Thomas Winkelmann
GF DIVETEC
Antwort von markH Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 19:03
Hallo Thomas,

Wenn du den ersten Kommentar von mir zu dem Thema liest, wirst du sehen, dass ich dich schon lobend erwähnt habe. Ich will dir mit Sicherheit nicht dein Fachwissen welches du unbestritten hast absprechen!


Das Beispiel 43ltr mit Mono10 ist sicher etwas extrem, jedoch nur möglich wenn Bungees verwendet werden. Sollte jemand schlicht und ergreifend nur eine Blase kaufen wollen (sei es finanziell oder sonstige Gründe) dann ok bitte eine etwas größere.
Jedes noch so große Wing (egal von welchem Hersteller) ist irgendwann am Ende seiner Liftkapazität. Und sei dies nur weil der Benutzer dieses Teils der Meinung ist er muss 18 kg Blei mitschleppen da er ja sonst nicht untergeht auch wenn er sich schon mit D18 und fünf Stages usw behängt hat. Dies ist jedoch dann kein "Fehler" des Wings sondern u.U. des Benutzers.

Das mit dem Diskutieren bezüglich der Bungees meinte ich dahingehend, dass es an der eigentlichen Frage des Verfassers vorbei geht.
Für mich Bungees nein (aus welchen Gründen auch immer) für nen anderen absolutes Muss! Jeder nach seinem Gutdünken.

Zur Aussage 55lbs zu klein: Gibt ja noch größere Wings, übrigens auch von Halcyon

Was ich allerdings immer noch nicht nachvollziehen kann, ist, warum ich bei einem TG den ich mit ner M10 mache ein 43ltr Wing benötige?





Gruss Markus

Antwort von divemonster Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 19:07
Also ich hab ein diverite rec wing taucht sich super mit Mono 12 und D7 300 bar. Das Rec wing hat ca. 23 Liter Auftrieb und nur Bungees innen. Das sie Innen sind find ich gut da ich so nicht irgendwo an der Decke z.B. im Wrack hängen bleiben kann. In der Regel liegen die Dinge über dir nicht grad in deinem Sichtfeld und du bleibst schneller mal hängen
Hatte vorher ein Halcyon Explorer 55 ( Ca. 25 Liter)war mit beiden Flaschenkonfiguratinoen viel zu Groß und deshalb unmöglich zu tauchen. Die Blase legte sich um die Flaschen und die Luft ging nicht raus. Lag zum Großteil aber auch an den fehlenden Bungges.

Das Recwing hab ich momentan auf einem Halcyon Backplate befestigt mit einem selbstgepastelltem Harness mit Verstellmöglichkeiten aus Metal von DTUAG. Vorher hatte ich ein orginal DIR-Harness von Halcyon dran, doch da ich oft die Anzüge wechsele passte es dann nicht mit der Voreinstellung. Ausserdem bin ich nicht so gelenkig den (Kraftsport sei dank ) dass ich da immer rein gekommen bin. Schulterpolster verwende ich keine, dachte mir ist unnützes Zeug und rutsch nur hin und her und macht das ganze System wackliger. Doch manchmal wünsche ich mir das sich das Harness beim anziehen nicht so verdreht, angeblich soll sich nach der Divetec-Homepage ein Harness mit Schulterpolstern nicht mehr verdrehen... Ich denke aber mal ich tauche weiterhin ohne.

Momentan bin ich am überlegen mein Halycon Backplate gegen ein anderes Backlate zu tauschen das einen tieferen Falz hat, damit die Bolzen von der D 7 nicht Gefahrlaufen mein Anzug aufzuscheuern .Obwohl in den letzten 50 Tauchgängen is nix passiert. Liegt eventuel auch am Storage Page von Halcyon was ich dran hab. Mehr Löcher an der Seite des Backplate um etwas zu befestigen würden mir auch gefallen. Sollte ich mir nen Backplate mit tiefere Falz zulegen hab ich dann wieder das Problem das die Flaschen so weit vom Rücken abstehen, besonders bei MONO. Also bleib ich wohl doch bei meinem Halcyon.

Ansonsten hab ich nen Singeltankadapter, denn ich aber oft nicht benutze und die Flasche so am Backplate mit Spannriemen festmache.

Des weiteren verwende ich Bleitaschen am Harness von Hier klicken Diese haben zuätzlich noch nen Fach für Kleinkram z.B. nen 2 Euro Stück fürn Eis nach dem Tauchgang Aber der Gurtschlitz war zu breit, mit jeweils 2 Nieten haben ich den Schlitz auf 5 cm verringert. Wollte die Orginaltaschen z.B von Halcyon nicht haben waren mir zu teuer und hatten nicht dieses Extra Fach(wo auch mehr als ein 2 Euro-Stück rein passt J)
Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 19.09.2006 - 19:11
Für jemanden der nur wegen der Schwimmlage und der Wing Eigenschaften sich ein solches anschaffen möchten, für den haben wir genau aus diesem Grund das S25 im Programm. Das hat einen Auftrieb von 25 ltr. ein Backplate mit Luxus Harness für kleines Geld.
Doch wenn jemand mit dem Gedanken Wrack, Tek, Deep, Offshore und Doppel 12 bzw. grösser spielt, soll ein großes Wing kaufen.

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 19.09.2006 - 19:18
@Divemonster

Der Vorteil der Schulterpolster ist eher, dass der Schulterbereich geschont wird. Denn jeder kennt die Spuren vom Bleigurt im Bauch und Hüftbereich. Jetzt kann man sich leicht vorstellen, wie die Schultern des Anzuges beansprucht werden, wenn der Gurt unter der Last der Flaschen scheuert.
Blei in den tiefen Falz ist optimal und sollte jedem V-Weigth vorgezogen werden, da dieses direkt in der Drehachse des tauchers liegt. Und so pasagen auf der Seite gut geschwommen werden können.

Gruß
Thomas Winkelmann
GF DIVETEC
Antwort von divemonster Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 19:33
Das mit der Abnutzung hat sich bei mir noch nicht gezeigt. Anders als bei meinem alten Cressi jacket, da hats wirklich die Schulter aufgerieben. Ja und wegen dem P-weight im Falz ich hab eins( 3,5 kg) passt auch wunderbar rein und taucht sich super. Aber ich kann mich nicht an den Gedanken gewöhnen mein Blei nicht abzuwerfen. Auch wenn der überwiegende Teil aller Tek-Taucher P-Weight oder V-Weight nutzt. Mir ist die unkontrolierbare Lage im Falle eines Bleibwurfes egal, wenn ich eh schon fast tot bin und meine einzige Möglichkeit ist nach oben zu kommen.Naja und wenn man den Buddy eben mal zu Hause lässt kann der einem bekanntlich auch nicht helfen Aber selbst mit Buddy mag ich dieses Gefühl nicht!!!
Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 19.09.2006 - 19:41
@alle !! BLEIABWURF IST LEBENSGEFÄHRLICH !!

Der Sporttaucher mag wohl bei tiefen bis 20m sich durch die Abwurfmöglichkeit in Sicherheit wiegen, doch wenn das Blei mal weg ist, bist Du außer Kontrolle und das ist gar nicht im Sinne der Sicherheit. Darum sollte ja auch keiner auf die Idee kommen eine Handlampe zu seinem notwendigen Abtrieb zu addieren. Lampe weg, Kontrolle weg.

Ich hatte in jungen Jahren war ich 14 Jahre jung einen Tauchgang mit einer 10`er Alu gemacht und hatte zum Glück nur einen Stop von 5min. auf 3m vor mir. War kein Spaß 5min. kopfüber nach unten zu paddeln. Heute 20 Jahre später, lach ich darüber.

Gruß
Thomas Winkelmann
GF DIVETEC
Antwort von Tariernix Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 20:11
Zur Ursprungsfrage von GPXRacer zurück: ich sehe keinen möglichen Kompromiß zwischen einer Sporttaucher- und einer Tek-Ausrüstung/Konfiguration. Bungees sind irgendwo denkbar, für mich aber nicht akzeptabel.

Jede Art von Tauchgang hat ein anderes Setup und eine andere Konfiguration, die sich im Tek-Bereich noch deutlich unterscheiden kann, bspw. zwischen Wrack- und Höhlentauchgängen.

Du kannst Dir ein ordentliches Rec-Wing zulegen, ich finde das Beuchat MasterLift Tek ganz gut, damit solange tauchen (und in Urlaub fliegen), bis Deine Tauchgänge mehr Gas und mehr Sicherheit (Redundanz) erfordern. Damit kannst Du Dich auch schon an eine horizontale Wasserlage und entsprechende Flossentechniken gewöhnen.

Bis dahin weißt Du auch, wohin die Reise geht, wenn es denn weiter gehen soll. Und dann erst entstehen Fragen nach dem erforderlichen Auftrieb für bestimmte Flaschenpakete.
Antwort von divemonster Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 20:30
@Thomas
was ist nun Schlimmer: unten in der Tiefe ersaufen, wo keine Hilfe rechtzeitig vor Ort ist, man erst gesucht werden muss (und das Gehirn länger als 4 Minuten ohne Sauerstoff versorgt wird) oder an der Wasseroberfläsche zu sein wo die Wahrscheinlichkeit höher ist ÜBERHAUPT GERETTET zu werden?
Antwort von markH Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 20:38
@divemonster

bei tg die mit einer ausrüstung durchgeführt werden wie GPXRacer sich eine zulegen will, ist es egal ob du ersäufst, oder an ner (angeblich schmerzhaften) DCS stirbst.

Zudem sollte Deine Ausrüstung in diesem Fall so konfiguriert sein, dass auch bei Ausfall beispielsweiser der Blase, du immer noch sicher und unter Einhaltung aller Dekostops und Aufsstiegsgeschwindigkeit die (rettende) Oberfläche erreichen kannst. Stichwort Redundanz oder wie es die DIRler nennen würden: Balanced Rig

Gruss Markus
Antwort von divemonster Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 20:46
@marH
hilft aber nur wenn man die Luft für die Redundanz hat
Antwort von markH Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 20:56
@divemonster

bei tg die mit einer ausrüstung durchgeführt werden wie GPXRacer sich eine zulegen will, ist es egal ob du ersäufst, oder an ner (angeblich schmerzhaften) DCS stirbst.

Zudem sollte Deine Ausrüstung in diesem Fall so konfiguriert sein, dass auch bei Ausfall beispielsweiser der Blase, du immer noch sicher und unter Einhaltung aller Dekostops und Aufsstiegsgeschwindigkeit die (rettende) Oberfläche erreichen kannst. Stichwort Redundanz oder wie es die DIRler nennen würden: Balanced Rig

Gruss Markus
Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 19.09.2006 - 21:06
@ alle

@ markH 1) warum sollte es das nicht geben ? Wir können das bieten. Aber nicht im DIR Style !

@ divemonster 2): Luft ist kein Argument. Man verwendet ein Doppelgerät mit Absperrbrücke und griffigen Rubber Knobs (DIR-Style) und schon kann man bei z.B. Vereiser die Flaschen trennen und noch einen guten Teil der Luft retten bis das Problem behoben ist.

Merke: Ein unkontrollierter Aufstieg kommt nur in Frage wenn alles andere versagt hat und das ist in der Regel im Netz von einem Bergungsteam am Hebesack.

Alles Andere sollte jeder Taucher so lösen können.

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von divemonster Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 21:20
aber nicht immer hat man die Möglichkeit für ein Doppelgerät. Selbst wenn man eins hat gibt es Leute die nicht an die Brücke kommen zum zudrehen.(ausser man wiegt 50 Kg ist so gelenkig das man ankommt aber dafür am See mit dem Auto ins wasser fahren muss weil man die Flaschen nicht tragen kann.
Antwort von divemonster Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 21:24
da lobe ich aber mein verstellbares harness so komm ich dann leichter an. Aber ein Geschenk ist es nicht bei Stress unter Wasser die Schulterriemen zu lösen und man weiß die Luft wird knapp
Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 19.09.2006 - 21:28
Flasch, ich habe meiner Frau (Sporttaucherin) z.B. ein Doppel 5 zusammengebaut. Das reicht Ihr locker für alle Spaßtauchgänge und ist total leicht. Bietet aber auch eine Brücke.

Und wenn Mann oder Frau mit Mono-Flasche in den See steigt erwarte ich in deutschen See einfach ein Doppelventil mit 2 getrennten Systemen.

Wenn ich so locker flockig in eine See hüpfe, greif ich mir sehr gern mein Doppel 7.

Also, es muss nicht schwer und immer brachial sein wenn es um Doppelgeräte geht.

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von divemonster Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 21:37
richtig deshalb tauchen viel mit doppel 7 und kommen trotzdem nicht an die ventile.Und bei ner Mono wirds eh eng mit dem abdrehen alleine wegen des abstandes vom Rücken. Aber egal lassen wir das, wir werden uns eh nicht einig.
Aber mal was anderes kannst du mir eins eurer backplates auch mit 2 Schlitzen für Flaschenspanngurte herstellen lassen? Dafür interessiere ich mich eventuell. Oder ist dieses grundsätzlich nicht möglich oder nur sehr Kostenintensiv
Antwort von markH Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 21:40
@divermonster und thomas winkelmann

schlage euch zwei bezüglich des plates nen kompromiss vor. thomas verkauft dir eines und weil ich nen guten tag hab, mach ich dir für nen apfel und ein ei nen weiteren schlitz rein.
Kein witz!!!

Gruss Markus
Antwort von divemonster Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 21:42
@mark H
nö ich will ja die besagte Divetec qualität auch bei den Schlitzen
Antwort von markH Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 21:44
@divemonster
und wer sagt dir dass ich das nicht auch kann????
Antwort von divemonster Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 21:48
ich kenn dich ja nicht also geh ich das risiko nicht ein.Ausser du kannst mich davon überzeugen das du es auch kannst.
Antwort von Peter Gaertner Registriertes Mitglied am 19.09.2006 - 23:12
Hi Racer,
ich würde Dir raten eine Lösung ohne Kompromisse zu suchen. D.h. Du überlegst Dir, was willst Du tauchen, was brauchst Du dafür für Equipment und suchst Dir die Blase dazu aus. Wenn es zufällig auch noch Singleflaschentauglich ist ok, wenn nicht, muss dafür eine optimale Lösung her. Über alles andere wirst Du Dich ärgern.

Grüßle
Peter
Antwort von stefan g am 20.09.2006 - 12:01
ich kann mich da Peter nur anschließen... nichts ist schlimmer als ein Kompromiss... ich hatte mal ein DiveRite-REC-wing... das war mit Doppelflasche bescheiden und mit Mono auch.... spätestens wenn es so richtig TEC wird, dann ist die Mehrinvestition in eine zweite Blase lächerlich gegenüber dem was du sonst so im Keller haben wirst.
ich selbst benutze Halcyon Explorer 55lbs für Doppelgeräte D-7 bis D-20 und Pioneer (ich glaube 27er) für Monoflasche...

Gruß, Stefan
Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 20.09.2006 - 12:06
Das liegt aber an der Bauweise des Wing`s. Diese scheiß Verhalten hat eben ein Wing OHNE Bungees !

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 20.09.2006 - 12:13
Das sieht man doch ganz gut auf dem Foren-Foto von Achim. Das Wing fliegt links und rechts neben den Flaschen frei. Ohne Führung und so muß kommen was hier immer wieder bemängelt wird. Die Luft saust bei Seitenlage immer in einen Riesen Sack, der total außerhalb der Tauch-Achse ist. Somit entsteht ein gr. Hebel der dann entweder eine kleine Flasche "frisst" oder bei seitlichem drehen den taucher auf die Seite reißt !

In diesem Fall ist ein Bungee-Wing um Welten besser.

Wir bieten ja auch das Cave 1 als Wing Ohne Bungees an, doch wer mal länger mit und ohne getaucht ist wird imemr wieder auf Bungees gehen wenn er nicht nach DIR konfiguriert sein mag.

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von Peter Gaertner Registriertes Mitglied am 20.09.2006 - 12:21
Hi,
ein Nachteil der Bungees ist halt, daß man die Luft nicht umverteilen kann um beispielsweise den Abtrieb eines Akkutanks oder mehrere Stages auf einer Seite zu kompensieren (so man sie so tragen möchte). Aber es ist wichtig, die richtige Winggröße zu den verwendeten Flaschen zu haben (ich tauche 40lbs mit D7 und D12, 55lbs für D18, für Einzelflaschen ein Einzelflaschenwing...)

Für sich selber die "richtige" Lösung zu finden ist halt sehr schwer für jemanden ohne Erfahrung.

Grüßle
Peter
Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 20.09.2006 - 12:40
Hier bei uns (Tauchpartner, Test-Team, Bekannte) verwenden wir seit Jahren 43 ltr. Doppelblasen mit Bungees, 65cm Faltenschläuch, Backplate Harness Luxus oder DIR Style.

Und jeder von uns taucht (besitzt) Doppel 7, Doppel 12lang bis Doppel 20 und hin und wieder Mono 10-12 Stahl.

Und alle können hier wirklich nach Ihren Wünschen Ihr Material aussuchen und jeder kommt wieder auf dieses Zusammenstellung.

Mich würde es nichts kosten auf ein Wing mit Harness in DIR Style umzusteigen, doch es ist einfach nicht so optimal. Tut mir leid, doch es ist nicht nur meine Meinung, da sind WIR (siehe oben) einig.

Gruß
Thomas
Antwort von a.d. am 20.09.2006 - 12:46
Ist das t.net jetzt ein zweiter Boot-Verkaufsstand geworden? Gibt es auf Fragen jetzt immer Verkaufsantworten einzelner Händler?

Zur Frage:
Eine Empfehlung, wie von Peter bereits verständlich geschrieben, wäre die 40er Explorerblase für D7 und D12. Für eine Mono-12er ist wiederum ein Eclipse oder Pioneer gut. Alles ohne Bungees aus o.g. Gründen und zu einem Preis unter den hier werbetechnisch angepriesenen Wings.

Meine langjährige Erfahrung mit Bungee-Wings hat mich nicht davon abgehalten auf die bungeelosen zu wechseln - ein guter Schritt.



Antwort von Peter Gaertner Registriertes Mitglied am 20.09.2006 - 12:46
Hi Thomas,
ist doch ok, daß Ihr damit glücklich seid.

Ich wäre es nicht und darum mache ich es anders. So wie ich finde, daß es optimal ist. Und da bin ich mir auch mit allen meinen Buddies einig.

Am Ende soll GPX Racer die Argumente beider Seiten kennen und dann entscheiden, wie er es macht. Denn er muss damit glücklich werden.

Grüßle
Peter
Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 20.09.2006 - 12:47
@ Peter G.

Erst durch die Bungee`s kann man seine Schwimmlage bzw. Abtrieb durch Akkutank ausgleichen. Man schürt den Bungee an diesser Stelle einfach enger oder läßt ihn ganz weg.

Tauch jemand von haus aus kopflastig, läßt er im Nackenbereich einfach 2 Bungees weg und die Schwimmlage ist /
Die Bungee Wings sind durch Ihre Stoffösen nicht optimal, denn da kann man wirklich hängen bleiben. Wir habe ndas mit kleinen Stoffösen gelöst, duch die man gerade so einen 6mm Bungee bekommt.

Merke:
Ich spreche hier auch von 12 einzelnen Bungees aus Latex und nicht eine endlos Nylon-Gummiseil mit so wie es DiveRite am SuperWing verwendet !

Der Latexbungee reißt bei einem Riss sofort ein!

Gruß
Thomas
Antwort von Peter Gaertner Registriertes Mitglied am 20.09.2006 - 12:55
Hi Thomas,
der Vollständigkeit halber:
wie gleichst Du 5 volle gegen 5 leere Stages aus? Ich einfach, indem ich Luft zwischen den Wingflügeln verteile.
Durch die Bungees ist Deine Luftverteilung links / rechts fest vorgegeben, ich kann damit Situationsabhängig spielen: Keine Stage oder 5 Stages.
Trim, d.h. Kopf/Fusslastig: Die richtigen Flaschen genommen, damit 3 Tauchgänge rumgespielt (mal etwas hoch, mal etwas runter geschoben). Damit bekommt man auch eine prima Wasser lage hin. Und zwar für alle Flaschenpakete.

Hast Du mal ausprobiert, wie es sich anfühlt auf 30m ein Bungeewing mit dem Mund aufzublasen weil der Inflator klemmt? Das würde mich mal interessieren.

Wo ist der Vorteil, wenn ein Latexbungee bei einem Riss sofort einreisst?

Ich sehe immer noch keine Notwendigkeit für Bungees.

Grüßle
Peter
Antwort von Thomas Winkelmann am 20.09.2006 - 13:00
@a.d. nicht Händler sondern Hersteller

Aber ich sehe das als Service wenn man sich nicht zu schade ist Fragen zu beantworten. Aber das ist Ansichtssache. Ich sehe es als Kundennähe.

Deine Empfehlung in Ehren, doch was macht GPXRacer wenn er in den Urlaub fliegt und nicht weiß ob er ein Doppelgerät bekommt?

Weiter was macht er wenn er im Urlaub nicht trocken geht sonder naß und evt. nur 15ltr. Stahl hat.

Keine Sicherheit, da der Trocki fehlt. Der wahre DIR`ler geht jetzt nicht ins Wasser. In der Praxis wird das aber wohl eher nicht der Fall sein. Sollte jetzt ein defekt am Wing oder Inflatorsystem auftreten hat er an einer Steilwand auf 40m wirklich viel freude.

Einer Religion zu folgen ist gut, sein Gehirn anzustrengen ist Lebenswichtig.

Darum Doppelblasen mit Bungee`sm und von mir auch von DiveRite, OMS oder .............

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von Thomas Winkelmann am 20.09.2006 - 13:12
@Peter

Die Gasverteilung in einem Wing ist abhängig von der Schwimmlage. Auch wenn Du mit 5 Stages eine Steile merh füllst, hast Du immer das Problem sobald Du dich aufrichtest oder drehst. Du Luft im Wing läßt sich nicht einsperren, da ist kein Ventil. Nur wenn Du 5 Stages hast unb bekommst wirklich die Luft auf die Andere Seite, bekommst Du ein Schläudertraum so reißt es dich dann auf die Seite.

Die Bungees stellen einen Wiederstand dar, doch denke bei diesem Ansatz auch an den Wasserdruck von 4 bar.
Es läßt sich aber locker machen!

Bei einem Doppelwing stellt sich aber diese Frage nicht. Ich verwende den 2. Inflator !

Ich werde Dir wohl mal ein Doppel Wing Schicken

Gruß
Thomas
Antwort von Peter Gaertner Registriertes Mitglied am 20.09.2006 - 13:22
Hallo Thomas,
da meine schwimmlage horizontal ist, ist das Gas durch den Schnitt des Wings auf einer Seite eingesperrt und kompensiert so z.B. den Abtrieb durch volle Stages. Habe ich nun eine leer geatmet, lasse ich Gas aus dem Wing, da ich leichter bin und verteile das Gas neu um (das ist natürlich ein kontinuierlicher Prozess). Wie geht das mit Bungeewings?

Ok - Doppelblase scheint also bei einem Bungeewing Pflicht zu sein, auch in Hinsicht auf ein kleines Leck.

Bitte schick das Doppelwing in einer neutralen Verpackung, sonst bekomm ich Ärger mit meiner Lieblingsbuddiene und Schatzmeisterin. Ne, Spass. Danke, lass es, ich würde nciht glücklich damit. Schon aus religiösen Gründe

Ich richte mich beim Tauchen nicht auf (das hatten wir in einem Thread weiter unten: Ich nehme das Dumpvalve zum Luftablassen) oder drehe mich um die Körperlängsachse.

Mal ein ketzerischer Vorschlag: besuch doch mal einen DIR-F, dann kannst Du das System nicht nur aus Glauben sondern aus Wissen ablehnen...

Grüßle
Peter
Antwort von a.d. am 20.09.2006 - 13:23
Mit Deinen Werbeansichten hast Du schon eine Seite von Dir gezeigt, mit der Aussage
"Keine Sicherheit, da der Trocki fehlt. Der wahre DIR`ler geht jetzt nicht ins Wasser."
zeigst Du uns, dass Du es - obwohl Du mit DIR auf Deiner Website für Wings wirbst - dann doch nicht ganz verstanden hast. Balanced Rigg wäre hier das Stichwort - sehr gut auch ohne einen Trocki. Schau mal bei Gideon Lew nach.

Ganz ohne Religion und mit bestem Gewissen.

Antwort von Thomas Winkelmann am 20.09.2006 - 13:56
Mag mich hier nicht mit Dir streiten, somal Du nicht mal Deinen Namen kund tust.
Jeder soll das verwenden was er für richtig findet. Und ich finde viel DIR-Ansätze gut, doch einiges sollte man auch selbst versuchen und dann entscheiden. Ich möchte Dir Deinen Style in keinster Weise ausreden.

Finde es aber super, dass Du an Dich glaubst einen kontrollierten Aufstieg an einer Steilwand ohne Auftriebskörper inkl. Deco mit einer 15ltr. Stahl zu machen.

Ich trau mir das nicht zu, respekt !

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von peter aus graz Registriertes Mitglied am 20.09.2006 - 14:03
@Thomas Winkelmann

sag mal Thomas, mit einer 15ltr. Stahl kommst du schon in solche Decotzeiten das du die Stops UNBEDINGT einhalten mußt?!?!?!?

Kannst mal so ein TG-Profil hier posten, würde mich mal interessieren???

Und wer sagt das man ohne Troki und ohne Wing keinen Auftriebskörper mehr hat?????

Gruß Peter

Antwort von a.d. am 20.09.2006 - 14:17

Auftriebskörper und Auftrieb ist auch bei 15L Stahl und einem schlagartigen (?) Verlust des gesamten Auftriebsgas/Wing immer noch vorhanden. Nochmals auf das Balanced Rig hingewiesen.

Respekt für 15L-Monoflaschen Dekotauchgänge an der Steilwand.
Antwort von a.d. am 20.09.2006 - 14:19
Auch wenn man wahrscheinlich am Urlaubsort eher Aluflaschen bekommt und benutzt...
Macht sich für die Balance besser!
Antwort von Ein Taucher am 20.09.2006 - 14:20
Einfach ausprobieren. Ich hatte eine Bungeewing und habe nun eines ohne (ein DUX).

Früher oder später kommt man dann bei Wings ohne Bungees und verschiedenen für Mono und Doppelpakete an.

Lass dich von den Werbeaussagen von Herrn Winkelmann icht blenden: Bungee Wings sind Scheisse und kompensieren nur Schrott den man vorher schon falsch gemacht hat. Auf DIR rumzureiten ohne es zu kennen ist schon schwach.

Ich mache übrigends Höhlen- und Wracktauchgänge, auch mit mehreren Stages. Was Peter schreibt ist richtig. Mit Bungeewings wird so etwas zur Qual.

@Thomas:
Beharrst du darauf, dass du die Wings selbst herstellst? Meine Informationen sind da anders.
Antwort von Thomas Winkelmann am 20.09.2006 - 14:45
@..graz, ein taucher, a.d.

Weicht alles vom Thema ab und dient nur streit. Da ist mir die Zeit zu schade.

Aber ich tauche mit einer 15`er tiefer wie 30m auch an einer Steilwand und verwende diese auch bei wiederholungstauchgängen.

Hallo "Ein Taucher",

was, wann und wo wir fertigen lassen gehört hier nicht in das Forum und wer die Schnitte entworfen hat steht fest. Weiter lassen fast alle Jacket Hersteller Ihre Blasen bei 2 Firmen in Italien schweißen. Das Nylon wird bei anderen Firmen genäht. Wir lassen jeden Blase abdrücken und können so sicher sein, dass unsere Wings 100% funktionieren. Entgegen Divesystem können wir 5 Jahre Garantie geben.

Sei mir nicht böse, das gehört hier aber nicht in das Forum.

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von a.d. am 20.09.2006 - 15:04
Kein Streit - nur eine Diskussion.
Da Du den Zusammenhang von bungeelosen Wings, DIR, Religion und dem theoretischen Stahlflaschen-TG gebraucht hast, kamen nun ein paar Gegenargumente und Fragen zu Deinen Thesen in Bezug auf die Vor-/Nachteile eines entsprechenden Wings.

Pro bungeelosen flaschengrössengerechten Wing !
Gerne von Halcyoun, DIRZONE, ...

Antwort von Ein Taucher am 20.09.2006 - 15:15
@ Thomas:
Stimmt, gehört hier nicht her.

Hier her gehört aber, dass es ein optimales Wing für alle Anwendungen nicht gibt.

Ich habe viel Geld für unnützes und gefährliches Zeug ausgegeben. So tauchte ich u.a. auch mit Bungeewings. Die waren für Monoflaschen nicht wirklich gut (da ist jedes ADV besser) und auch für Doppelgeräte eher schlecht. Egal wie die Bungees angezogen waren (alle einzeln). Der Trimm war nie optimal. Das ist nicht sonderlich verwunderlich, er ändert sich ja auch während des Tauchgangs (die Stages werden leichter). Erst als ich die Bungees weg gemacht habe wurde es besser. Allerdings immer noch nicht optimal, da die Bungeewings anders geschnitten sind als beispielsweise die Halcyons, DIR-Zone, DUX, etc.

Somit bin ich nach langem ausprobieren bei einem 25Liter DUX gelandet (für D7 - D18). Ausschlaggebend war der Preis. Unterschiede beim Tauchen zwischen Halcyon, DIR-Zone, Divesystem (3K) und DUX konnte ich nicht feststellen. Alle sind sehr gut.

Für Monoflaschen sind die Wings eine Katastrophe. Daher gibt es ja auch die Monoblasen. Auch hier hab ich eine DUX mit 15 Litern und bin hoch zu frieden. Hatte auch eine Pioneer, war aber wegen einschalig nicht optimal.

Übrigens: Ohne Bungees kann man auch mit einem punktierten Wing noch tarieren. Einfach etwas drehen und die Luft (das Gas) in die andere Seite strömen lassen. Mit Bungees geht das nicht.

Doppelblasenwings sind unnötig. Entweder der Trocki (natürlich Trilaminat) ist die Redundanz, oder der mitgeführte Hebesack. Ferner sollte das Rigg so ausgebleit sein, dass ein auftauchen "zu Fuß" möglich ist.

Das Argument "Selbst nachdenken" ist sicher nicht verkehrt. Aber sicherlich ist es auch nicht verkehrt, Ratschläge von anderen anzunehmen und somit u.U. viel Geld zu sparen.

Ich wäre froh, jemand hätte mich vor ein paar Jahren genügend informiert ...
Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 20.09.2006 - 15:20
Okay, so lass ich mit mir sprechen.

Es ist ja nicht so das ich sagen Bungee los ist schrott, doch liegt der Schwerpunkt hier im Einsatz in Höhlen und nicht im Offshore, bzw. Wrack Bereich. Aber das wure schon alles genannt.

Aber das man mit einer 15`ner keine Dekotauchgang zusammenbringt, zeigt mir dass hier zum teil Leute schreiben die keine Ahnung vom tauchen haben einen Tauchschein gemacht und sich sofot ein Doppelpack bestellt haben.

Denn in der Regel ist es so, bis man sich im Tek-Bereich befindet, hat man schon so einige 100 Tauchgänge mit Mono`s auch in Tiefen >40m hinter sich.

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von Thomas Winkelmann am 20.09.2006 - 15:30
@Der Taucher
Ich gebe Dir nicht recht, doch hilft das nicht zur Klärung der Frage. Für mich ist das Thema durch.

Denken: Nicht die Bungee`s pressen die Luft raus, sondern der Umgebungsdruck! Denn wir verwenden Wing unterwasser und nehmen die nicht zum Spazieren.

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von Ein Taucher am 20.09.2006 - 15:37
@ Thomas:
Wow, jetzt schreibst du aber was. Du behauptest allen ernstes, die Bungees würden keine Luft aus dem Wing drücken? Dann sind deine Bungees anders als die, die ich hatte. Die haben das gemacht, sogar ziemlich fix.

Bei meinem derzeitigen Wing geht die Luft nur raus, wenn der Inflator die höchste Stelle ist. Bei dem Bungeewing ging sie auch raus, wenn der Inflator nach unten zeigte. Denk mal drüber nach ...
Antwort von Peter Gaertner Registriertes Mitglied am 20.09.2006 - 15:40
Hi Thomas,
"Nicht die Bungee`s pressen die Luft raus, sondern der Umgebungsdruck!"
Entgegen dem Bungeelosen Wing muss ich beim Bungeewing auch noch die Bungees dehnen. Und DIE drücken das Gas raus, da sie elastisch sind.
Beim bungeelosen Wing kann ich in horizontaler sogar den Infaltor abmachen und es passiert - nichts. Geht das beim Bungeewing auch? (Genau darum muss man sich beim Bungeelosen Wing aufrichten um über den Infaltor gas abzulassen)
Grüßle
Peter
Antwort von a.d. am 20.09.2006 - 15:51
" zum teil Leute schreiben die keine Ahnung vom tauchen haben "

Ja, nee - is klar

Antwort von Schlammkrabbler Registriertes Mitglied am 20.09.2006 - 22:02
hat schon mal jemand daran gedacht die bungees beim tauchen mit doppelgerät abzumachen. es ist ja nicht zwingend notwendig die bungees immer zu verwenden - es mach sinn sie dranzumachen bei monoflasche - ist aber beim doppelgerät nicht unbedingt notwendig wenn es der schnitt des wings zuläßt. auf diese weise könnte man beide flaschenversionen brauchbar nutzen. die bungees beim tauchen mit monoflasche haben ja nur den sinn das sich das wing nicht um die flasche wickelt - es muß ja nicht voll gespannt sein.
es gibt genügend rec wings welche nur an der äußeren kannte zum jacket hin befestigt werden siehe oceanic, seaquest
Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 21.09.2006 - 06:52
Da Die Bungees nicht stören wäre der Aufwand viel zu groß die Bungees immer wieder zu wechseln.

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von Ein Taucher am 21.09.2006 - 09:42
Da gebe ich Thomas recht. Der Aufwand wäre zu groß. Immerhin sind das schon ein paar Schnüre die da möglichst gleichmäßig vernotet werden müssen.
Antwort von a2l Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 10:23
@Thomas Winkelmann
> ... Denn in der Regel ist es so, bis man sich
> im Tek-Bereich befindet, hat man schon so einige
> 100 Tauchgänge mit Mono`s auch in Tiefen >40m
> hinter sich.
Und manche haben dabei irgendwann dazugelernt und planen ab da ihre Dekotauchgänge so, daß sie und auch der Partner in jedem Fall unter Einhaltung der zulässigen Aufstiegsgeschwindigkeit (inkl. Stops) gesund an der Oberfläche ankommen!

Albert

PS: "Adventure ist the result of poor planing"
Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 21.09.2006 - 10:35
@A2l`bert warum willst Du nur provozieren und stänkern ? All Deine Beiträge haben hier in keiner weise was mit dem Thema zu tun. Bitte lass das, doch sein. Ist total überflüssig.

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von a2l Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 10:40
@Thomas
Ich verstehe nicht, was daran provozierend sein soll ? Vor allem war es ein reply auf eine Deiner Aussagen hier ... dann müßte ja das auch schon OT gewesen sein, oder?

LG Albert
Antwort von stefan g am 21.09.2006 - 11:04
Albert,
sieh es einfach ein, unsereins taucht im Vergleich doch voll langweilig... wir steigen inst wasser, spulen den TG ab, und gehen wieder raus... wo bleibt denn da das Abenteuer? was willst du denn mal deinen Enkeln für Gschichtln erzählen?

Andere können da mit sowas hier vom Leder ziehen: (btw. alles 3 selbst gehört, nix dazuerfunden)

... und dann war ich schon 3 Minuten hinter meiner runtime.... und mein Dekoplan lief voll aus dem Ruder...

.... und durch den blöden Gerätefehler war ich trotz setpoint 1.6 auf der Deko noch voll auf dem Heliox, dann mußte ich 3 Stunden Nofalldeko auf O2 durchziehen...

... der Schnellablaß der hinteren Blase des Doppelwings hatte sich mit dem Bommel in der rechts hinten am Doppelgerät eingehängten 10er-Stahl-Sauerstoffstage verfangen und ich konnte nicht mehr inflaten, wie ein Stein sinkend koppelte ich die 2. Blase an und rettete meine Haut...

die wahren Helden sind andere...

Gruß, Stefan
Antwort von Peter Gaertner Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 11:12
@ Stefan

Sehen wir uns am Woe?
Grüßle
Peter
Antwort von conger Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 11:52
Das ist ja mal wieder Spassig,
Herr Winkelmann verträgt die Kritik am eigenen Material nicht und meint dann andere würden stänkern.... .
Er versteht bis jetzt nach all den Ausführungen immer noch nicht warum Bungees überflüssig sind,
aber er will halt seinen Kram verkaufen, wäre sicher
verkaufshemmend den Kritikpunkt von mehreren Vorrednern anzuerkennen. Die Unterstellung
man könne halt noch nicht tauchen ist das allerletzte. Sicher je erfahrener der Taucher desto besser kommt er mit schlechten oder suboptimalen Konfigurationen zurecht, aber ich frage mich warum soll man sich das antun?

@GPX Racer: Ich hoffe Du verstehst die Diskussion nicht falsch und kannst die Ratschläge mit den Winggrössen sinnvoll für Dein Vorhaben nutzen.
Es wäre echt schade ums Geld sich erst ein Bungee-
Monsterwing zu kaufen und dann zu merken das die Grösse eher suboptimal und die Bungees überflüssig sind.

Gruss conger
Antwort von Thomas Winkelmann am 21.09.2006 - 12:29
@Conger was heit Dein Beitrag hier zu suchen.

Es ist und bleibt einfach so, dass Bungeelose Wings für Höhlen besser geeignet sind wie im Freiwasser oder Wrack. Dort ist ein Bungee-Wing einfach besser. Und im Punkt Erfahrung trau ich mir nach 23 Jahren zu ein paar Tauchgänge und dort diese ausreichend gesammelt zu haben.

Aber wenn ich sehen das es hier Leute gibt die nicht mal abschätzen können das man mit einer 15ltr. in Deco-Zeiten kommen kann, wundert mich hier das sinkende Niveau.

Alle folgenden Beiträge dienen nur denen die Sich DIR verschrieben haben um endlich nicht mehr allein zu sein und blind einem Stiel folgen können ohne zu denken.

GPXracer hat gefragt und viele Antworten erhalten, alles andere ist jetzt Kinderkacke und sinnlos.

Gruß
Thomas Winkelmann
Antwort von a2l Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 12:35
Nachdem ich entgegen der Meinung mancher hier noch gar nix geschrieben hatte - nicht nur nix zum Thema, doch auch nochmal ein Statement von mir.

Also ich würde auch keinen "Kompromiss" kaufen! Schließlich geht es hier ja um teuere Dinge (Freizeit, Urlaub) und Dinge, die man auch mit Visa nicht bezahlen kann, nämlich Leben und Gesundheit!

@GPXRacer
Kauf Dir ein Single Wing zum Single Tauchen und ein Doppelwing zum Doppeltauchen -> keine Kompromisse, kein Risiko "do it right or don`t do it at all"
Antwort von a.d. am 21.09.2006 - 12:51
Nochmals nachgefragt:

" Es ist und bleibt einfach so, dass Bungeelose Wings für Höhlen besser geeignet sind wie im Freiwasser oder Wrack. Dort ist ein Bungee-Wing einfach besser."

Warum ist es denn nun besser bei einem Wracktauchgang ein Bungee-Wing zu benutzen? Ist das Einreissen des Wings weniger möglich? Ist die Anzahl an Stages beeinflussend? Die Lage des Tauchers? Die Handhabung? Die Möglichkeit Einzelteile hinter die Bungees zu stecken?

Vielleicht überzeugst Du mich ja, das alte OMS-Wing wieder rauszukramen.

Mit Freunden, viel Sehkraft und ohne Stiel.

Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 21.09.2006 - 12:59
Ist ideal wenn DU jeden Tauchgang im Trocki und Flaschen mit dem ideal Gewicht hast.

Ist dem nicht so fällt der Tauchgang/Urlaub eben aus.

"Do It Right or Do Nothing" aber du kannst sicher sein, Du binst nicht allein

In der heutigen Zeit suchen viele labiele Menschen eben Schutz in Sekten und Gruppen. Das ist eben so.

@all laßt es uns jetzt bitte beenden, es wird lächerlich.

Gruß
Thomas Winkelmann
www.DIVETEC.com

Antwort von a.d. am 21.09.2006 - 13:16

Sachliche Fragen werden mit Verweisen auf Sekten beantwortet?

Belächelt und beendet.
Antwort von Thomas Winkelmann (DIVETEC) am 21.09.2006 - 13:19
@a.d. Die erste richtige Frage von Dir, die ich auch sehr gern beantworten werde.

Bedingt durch die Bauweise (Bungees) liegt die Blase (WING) enger am Körper bzw. den Flaschen an. Bungee los fliegt das Wing frei im Raum (siehe Forum Bild von Achim oben).

Da eine Höhlentauchgang ein ganz anderes Tauchprofil wie ein Off-Shor bzw. Wracktauchgang hat, bietet ein Bungeewing wie auch schon oben beschreiben die bessere Schwimmlage, wenn man sich z.B. auf die Seite dreht um Pasagen so zu tauchen und wenn es nur um Fotos zu machen geht.

Jedoch empfehle ich jedem Kunden, der zu 90% in dem Höhlenbreich einsteigen ein Wing OHNE Bungee`s !!!!

Freiwasser (See, Meer, Wrack, Strömung) immer ein Bungeewing !

Und eine Doppelblase wenn man auch im Naßanzug (z.B. Urlaub) damit tauchen will. Geht jemand fast nur trocken reicht eine Singel Wing total aus.

PS. Meine Erfahrung hat auch gezeigt, dass selbst beim Scootern ein Bungee Wing besser ist.

Da wir hier auf die div. Wings direkt zugreifen können hat das einfach die Praxis so gezeigt. Oder warum soll ich hier mit den DIR Jungs streiten, da wir ja auch Singel Wings mit 27ltr. ohne Bungees liefern.

Es ist einfach meine Erfahrung und zu der steht ich. Akzeptiere aber auch alle anderen.

Gruß
Thomas Winkelmann
GF DIVETEC
Antwort von a2l Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 13:34
Mit Single Wing meinte ich zumindet ein Wing für eine Single Flasche ... aber ich bin in der Terminologie nicht so bewandert, vielleicht muß es ja richtig Mono Wing heißen.

@all
Sorry, sollte ich mich mißverständlich ausgedrückt haben.
Antwort von mic Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 13:37
Zitat Thomas Winkelmann "Denken: Nicht die Bungee`s pressen die Luft raus, sondern der Umgebungsdruck! Denn wir verwenden Wing unterwasser und nehmen die nicht zum Spazieren.", wenn es der Umgebungsdruck erledigt, WARUM dann Bungees?!

Also ich hab testweise diverse Bungeewings (in diversen Konfigurationen getaucht). Mein persönliches Fazit, nix für mich - auch nicht Offshore/Wrack.

Just my 2 cent, aber das ist auch eine Glaubensfrage, die nicht ausdiskutiert werden wird...

Nochmal um etwas beizutragen, ich tauche ein 25l Stream von DirZone und bin sowohl mit der Verarbeitung/Kundenservice/Beratung sehr zufrieden. Ruf doch da mal an und laß dich beraten!


Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 13:41
@Thomas Winkelmann
du tauchst doch auch mit Freunden = eine Gruppe! - Bist du also auch in einer Sekte und labil?

Wieso muß man alles was mit DIR zu tun hat gleich beschimpfen?!?!?!



Ich tauche ein 55lbs Wing und verwende dies von D12 (lang u. schwer) bis D18 (schwer; D20 haben bekanntlich etwas mehr Auftrieb) inkl. bis zu 5 Stages und großem Akkutank in 1 - 120 Meter Tiefe.

Hatte damit noch NIE Probleme bzgl. meines Auftriebs!!

Die Vorteile eines bungeelosen Wing´s hat Peter Gärtner schon genannt.

Die Bungeewings (waren keine Divetec) die ich bisher getaucht habe, waren vom Handling Unterwasser in meinen Augen besch.......eiden! Bevor ich diese Dinger nochmals tauchen müßte, lege ich mir lieber ein anderes Hobby zu.

Gruß
Thomas

P.S: Monoflaschen tauche ich nicht, weil ich nicht (mehr) nach Ägypten & Co. zum rec.-tauchen fliege. Wenn ich aber mal wieder in eine solche "Verlegenheit" kommen würde, dann wär ein doppelschaliges Monowing so um die 18L Auftrieb und natürlich ohne Bungees mein Favorit.
Antwort von a.d. am 21.09.2006 - 14:17
" Es ist einfach meine Erfahrung und zu der steht ich. "

Sehr schön, dann akzeptiere, dass es andere Konzepte und Erfahrungen gibt, die Deinen Eindrücken widersprechen und einen gesamtheitlichen Zusammenhang der Einzelkomponenten in Betracht ziehen.

" Bungee Wings sind Scheisse und kompensieren nur Schrott den man vorher schon falsch gemacht hat. "

Antwort von joerg dorr Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 15:19
Hi,
@Thomas
ich bin vor etlichen Jahren mit OMS Bungee wings getaucht, fand es sehr streamline und war auch von der Wasserlage recht zufrieden. Doppelblasen finde ich persönlich überflüssig. Eines Tages hat ein Freund der ebenfalls diese Konfiguration getaucht ist während eines Tauchgangs an einer Steilwand schlagartig den Auftrieb verloren, hinterher zeigte sich das dort wo die Bungees die Blase zusammendrücken die Innenblase durchgescheuert war. Eine Inspektion der Blase mit installierten Bungees ist eigentlich nicht möglich (bei tiefen oder/und langen TGs sicher zu empfehlen) danach bin ich auf ein Wing ohne Bungees umgestiegen. Hattet ihr schon mal ähnliche Fälle mit lädierter Innenblase?
Gruß
Jörg

Antwort von peter aus graz Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 16:18
@Thomas Winkelmann

Was ist bei einem Höhlentauchgang anders als bei einem Wracktauchgang das man in Höhlen keine Bungees braucht, aber gerade in Wrack wo meist Kabeln, Seile, spitze Gegenstände usw. sind Bungees ihre Vorteile haben????

Da kann man mit den Bungees ja viel leichter hängenbleiben und sich das Wing zerstören als ohne!

Bei einem frei fliegendem Wing kann sich das Wing sehr schöne jeden Gegebenheiten anpassen und auch vorbeiflutschen, da kann einfach nichts hängen bleiben (meine Erfahrung und keine nachplapperei)!

Und gerade wenn man seitlich an deiner Steilwand entlang tauchen will gibt es nichts besseres als eine Wing OHNE Bungees, da ich somit selbst die Verteilung des Gases im Wing steuern kann, was mit Bungees doch um einiges schwieriger ist!

Wenn du echt schon 23 Jahre Taucherfahrung hast, dann frag ich mich echt warum du dich noch nicht weiter entwickelt hast???

Das man mit einer 15ltr. Flasche in Deco Zeiten kommen kann habe ich nie bestritten (geht ja auch mit 10ltr), aber du konntest mir auch noch kein einziges TG-Profil aufzeigen mit der 15ltr. Pulle wo du in soche Decozeiten kommst das du diese nicht auch spritzen kannst (Außer du tauchst die Pulle immer so leer das du gerade noch den Gaswechselstop erreichst)!
Natürlich geht dein Computer dann in den "UseTabel" Modus über, aber mit 23 Jahren Taucherfahrung ist das doch wohl ein klax für dich!!!

Anderen Leuten zu untersellen sie könne nicht tauchen weil sie nun mals keine Montserwings benutzen oder OHNE Bungees im Freiwasser-Wrack unterwegs sind, ist doch echt lächerlich!

Noch was zu deinem Komentar bzg. Scooter und Bungees, gerade beim Scootern ode rauch beim Flosseln will ich doch so wenig wie möglich Angriffsfläche dem Wasser bieten, damit ich ohne großen Widerstand vom Scooter gezogen werden kann! Mit Bunggeswings hast du immer 1000 Falten-Ecken im Wing, was jetzt besser ist für die Stromlinienförmigkeit überlasse ich jetzt mal jeden selbst, wer etwas Verstand hat kommt eigentlich selbst drauf


Im übrigen ist es doch sehr komisch, das hier noch keine einziger was 100% post. (außer dir natürlich) über die Bungeewings geschrieben hat, warum wohl????



Antwort von Ein Taucher am 21.09.2006 - 16:48
>Im übrigen ist es doch sehr komisch, das hier >noch keine einziger was 100% post. (außer dir >natürlich) über die Bungeewings geschrieben hat, >warum wohl????

Weil Patrick noch nichts geschrieben hat

Ich denke wir lassen es gut sein. Wir finden eh keinen Konsens.

Und GPXracer soll einfach mal die Optionen (Bungeewing, Doublebladderbungeewing, Monowing, DIR-Wing) probetauchen. Ich bin mir sicher, er findet dann genau das passende für sich. Die Unterschiede merkt er schon in nem Baggersee, da braucht es keine Steilwand oder Höhle oder Wrack.
Antwort von peter aus graz Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 17:00
Das wir keinen Konsens finden ist klar!

Mich würde eben nur interessieren warum gerade im Wrack Bungees besser sind?????



Antwort von Ein Taucher Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 17:18
Das ist wegen dem Darvin so

Sind sie doch gar nicht. Die meisten hier wissen das auch.

Es ist immer eine Frage, wie du sonst konfiguriert bist. Das Wing kann doch gar nicht einzeln betrachtet werden. Wenn du mit 12er Stahl als Stage (natürlich rechts und links und mit 40er und 80 Nitrox drin) tauchen gehst und den Akkutank "buttmounted" trägst, dazu 20kg Blei für den Neoprentrocki (der ist ja vieeeel wärmer) brauchst, und als Rückengas ein homeopatisches Trimix nimmst, dann ist ein 60l Bungeewing sicher eine akzeptable Lösung. Aber wie ich schon weiter oben geschrieben hatte: Damit wird nur Schrott kompensiert, den man vorher falsch gemacht hat.

Auch, oder gerade in einem Wrack ist guter Trimm sehr wichtig.
Antwort von joerg dorr Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 18:49
Leute, Leute, sachliche Diskusion entspricht dem Sinn eines Forums,aber ehrlich gesagt finde ich den Umgangston hier oft, sagen wir mal, recht bescheiden. Man sollte doch jedem seine Meinung lassen und Thomas hat mehrmals geschrieben das er diese jedem zugesteht. Den Eindruck hat man hier von einigen DIR Jüngern leider nicht. Sicherlich muss man bei der Wahl des Wings die ganze Konfiguration betrachten und ich war auch Jahrelang DIR verstrahlt, allerdings kann jeder sollte hin und wieder mal einiges in Frage stellen. Für mich persönlich ist ein Bungee Wing ein definitives "NO" aber das sind halt persönliche Erfahrungen, Thomas hat halt gute gemacht. Ich persönlich finde zb. ein nicht verstellbares Rigg bei wechselnden Anforderungen besch***** aber auch erst seit ich eins mit Verstellung tauche (D-Ring Anordnung ist DIR).
Vielleicht sollten wir alle mal versuchen ein wenig toleranter zu sein, so genug gesülzt. Fahre jetzt tauchen.
Gruß
Jörg
Antwort von divemonster Registriertes Mitglied am 21.09.2006 - 19:18
Also man kann ja fast sagen meine ZWEI langen Bungees an der Innenseite meines Diverite rec wing stellen dann wohl einen guten Kompromis da zwischen -keinen Bu