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Frage zu Backplates/ Blase

Hallo !

Hab in den unendlichen Tiefen des Forums gesucht, aber irgendwie keine vernünftigen Antworten gefunden…

Ich brauche ein neues Jacket, mein uraltes Sequest Predator gehört getauscht (mit Trocki und dickem Unterzieher zu klein).

Ich möchte irgendwann Richtung Tech-Diving gehen, daher soll das neue Jacket auch hierfür geeignet sein. Mich interessiert vor allem Höhlen- und Wracktauchen.

Das Jacket soll auch im Urlaub herhalten. Ich gehe immer von 30kg Tauch-Freigepäck aus, daher sollte das Gewicht des Jackets eher eine kleinere Rolle spielen.

Ich stelle mir derzeit ein Jacket mit großer Doppelblase (mindestens 42er) vor. Harness hätte ich gerne ein gepolstertes.

In Deutschland wollte ich mit klassischem Doppelpack z.B. D10 300bar tauchen. Im Ausland war die Überlegung einfach zwei der üblichen Leihflaschen draufzuschnallen. Man braucht es zwar normalerweise nicht, aber warum nicht. Man hat dann zwar keine Brücke, dafür aber zwei unabhängige Systeme.

Ich kenne jetzt aber nur die Single-Tank Adapter. Wie sieht das aus, wenn ich auf ein Backplate mit großer Blase einen Singletank draufpacke? Das passt doch dann alles vorne und hinten nicht mehr, oder?
Muss die Blase/ das Backplate auf die Flaschengröße ausgelegt sein, oder reicht es auf den Auftrieb der Blase zu achten? Könnte mir vorstellen, dass z.B. eine Blase die für eine D18 ausgelegt ist nicht richtig zu einer D8 passen würde.

Gibt es Backplates, die schon so gefräst sind, dass man die Flaschen sowohl mit Schellen als auch mit Gurten anbringen kann?
Mir geht es hier erst mal weniger um spezielle Marken, sondern eher um Systeme die es gibt.

Danke schon mal für Eure Aufklärung !
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19.09.2006 15:35
Wie sieht das aus, wenn ich auf ein Backplate mit großer Blase einen Singletank draufpacke?


Hi,
ich habe letzte Woche eine 27L Blase mit einer Mono15 in Kroatien getaucht und es war eine Katastrophe. Die Flügel haben sich um die Flasche gelegt. Die Blase war zu keinem Punkt, bei keiner Tiefe, auch nur 1/3 voll mit Luft (Trotz 2kg mehr Blei als gewöhnlich). D.h. es fiel mir sehr schwer die Luft aus dem Wing zu lassen --> Wasser in der Blase. Die Luftverteilung in der Blase war auch Katastrophal. Um die Luft auf geringer Tiefe herauszulassen musste ich einen Kopfstand machen die beiden hinteren Schnellablässe gleichzeitig ziehen und gleichzeitig mit beiden Ellenbogen die Luft aus der Blase drücken. Vielleicht helfen da Bungees weiter....?
Jedenfalls habe ich die Blase abmontiert, das bleiintegrierte, gepolsterte soft harness behalten, und suche jetzt eine dazu passende Blase für Monoflaschen (ca. 18L).
Es hat einfach keinen Spaß gemacht, ich war so sehr mit dem Jacket beschäftigt dass ich mich nicht richtig an den Steilwänden/Wracks erfreuen konnte.
Es gibt ein Paar Threads wo Kompromisslösungen vorgeschlagen werden....
mfG
Kuba
19.09.2006 15:41
Hi,

bin mit Sicherheit kein "echter" Tek, hab aber ein bisschen Erfahrung mit Plates und Blasen.

Am Anfang war ich auch der Meinung, es MÜSSE eine Blase geben die sowohl für Singel- als auch Doppelflaschen geeignet sein muss. Mal abgesehen davon, dass du beim Tauchen mit einer Singleflasche ein absolut überdimensionierte Blase mit dir rumschleppts, ist der entscheidende Faktor, dass dir ne Doppelblase sozusagen um die Flaschen umschlägt. Das bedeutet erstens kriegst du die Luft schwer wieder raus (da die Luftblase höher liegt als dein Inflator selbst wenn du ihn etwas nach oben hälts) und nicht mehr an den Schnellablass kommst.

Passende und normal auch funktionierende Single-Tank-Adapter bietet fast jeder Hersteller dazu an. Ich verfahre mit meinem Plate genau gleich. Zuhause Doppelpaket im Urlaub Adpater mit M12. Allerdings mit verschiedenen Blasen: eine für Doppelpaket die andere für Singletank.

Wie Du schon richtig bemerkt hast, gibt es verschieden große Blasen. Grund hierfür ist mehr in der "Passform" für unterschiedliche Flaschengrößen als unbedingt im unterschiedlichen Auftrieb zu suchen. Bei ner D8 mit z.B. einer 70lbs Blase bekommst du das gleiche Problem wie oben schon beschrieben. Blase schlägt über den Flaschen zusammen.

Von der Befestigung mit Bänder oder ähnlichem halte ich nicht viel. Ist mir schlicht und ergreifend zu wackelig. Zwei ordentliche Schellen rum und gut. Hält bombig und ist megaeinfach zu montieren. Zudem sind die Flaschen auch ordentlich miteinander befestigt sobald ich das Flaschenpaket alleine irgendwo abstelle.

Über die Größe deines Auftriebskörpers zu diskutieren will ich mal nicht. Das darf jeder für sich entscheiden wieviel Auftrieb er für welche Kombination/Tauchgang gerne hätte. Wobei für den "Standard" D12 locker ein Monoblase mit 55lbs reicht.

Anbieter dieser Systeme gibt es mehr als genug: Im Prinzip ist es auch bei jedem gleich. Backplate, Bebänderung meist nach Wunsch (durchgehend, verstellbar, Schnellverschlüsse, gepolstert, usw usw.) div. Größen an Blasen (einfach oder doppelt), mit oder ohne Bungees bla bla bla.
Natürlich gibt es feine Unterschiede bezüglich Materiel, eventuellen Sonderwünschen (z.B. mehrere Schnellablässe), PREIS!! und Art vorallem der Innenblase.

Persönlich habe ich mit folgenden Leuten gute Erfahrung gemacht bezüglich deren Wissen und Beratung.
- Divetec, Thomas Winkelmann
- DTUAG, Thomas Kleemann
- Tauch- und Reisewelt, Thomas Dederichs oder Tom Karch

Was ich persönlich nicht kenne ist OMS. Soll aber gut sein allerdings aber auch recht teuer.

Zum Abschluss meine absolut persönliche Meinung was ein Wing haben muss/soll:
- durchgehende Bebänderung (ohne Polster, wozu Polster??)
- Plate (vollkommen egal welches) ob VA oder ALU entscheidet der Einsatzzweck
- Passende Blase (55lbs vielleicht 40lbs für D12 z.B.) und 30lbs für ne M12 (im Nassanzug)
- keine Bungees
- Keine Doppelblase

fertig ist das Auftriebsmittel.

Ansonsten einfach mal Googlen und sich mal bei den entsprechenden Anbietern umschauen.

Viel Spass beim aussuchen und Gut Luft

Markus
19.09.2006 16:04
Moin,

kann mich da meinen vorschreibern nur anschließen!
Zu groß ist echt panne und macht keinen Spaß! Dachte auch ich könnte was finden für D12 und M12.
Meines erachten gibt es das nicht. Spare nicht am falschen ende und hole dir eine Blase für D12 (55lbs) und eine für M12 /M15 (um die 30lbs).
Viele Anbieter schicken dir ein system zu um es probe zu tauchen, nach dem 5. habe ich meines gefunden
App. Polsterung kannst du dir sparen, jedoch ein paar sinnvolle änderungen an der Bebänderung machen je nach einzatzzweck schon Sinn. Ist halt dann nicht mehr DIR aber MIR(egal)

Gruß
Alex
19.09.2006 17:41
@alle

Wir verwenden unser 43ltr. Blase mit Bungees ab Mono 10ltr. Denn durch die Bungee`s liegt das Wing eng an der Flasche an und läßt sich optimal mit Mono oder bis Doppel 20 tauchen.
Das die Flasche von dem Wing "gefressen" wird passiert nur bei Wings die OHNE Bungees getaucht werden.
So, dann noch was. Wir bieten Wings von 25 ltr. bis 43 ltr. Lift an. Doch keiner hier kann von den Taucheigenschaten einen Unteschied im Bezug auf das Volumen feststellen. Das ist wieder ein Problem von Wings ohne Bungee`s denn hier passierer nur dass die Luft von einen "Sack" in den anderen schießt wenn man sich auf die Seite dreht. Durch die Bungee`s sieht es viel besser aus, da hier die Luft nicht in diesen riesen "Sack" schießt.

Gruß
Thomas Winkelmann
19.09.2006 17:49
@Thomas

Gebe Dir vom Prinzip her recht.
Aber wozu brauche ich ne 43ltr Blase wenn ich mit ner Mono10 tauche?
Bungees: Jeder hat dazu seine Meinung. Ich denke sie sind unnötig bei passender Blase. Ist aber auch nicht der Richtige Thread um dies bis ins Detail zu diskutieren.

Gruss Markus
19.09.2006 18:01
Hallo Markus,

wo willst Du das dann diskutieren ?
Wenn der Kunde sich überlegt sich ein Wing zu kaufen, macht es keine Sinn sich aus welchem Grund auch immer (bis auf den Preis) eine kleines Wing zu kaufen, wenn er im Hinterkopf hat mal grösser Doppel 12 zu verwenden !
Denn dann kommen Stages usw. und schnell ist man an einem Punkt wo eine 55lbs. am Ende ist. In einer Höhle wo der Schwerpunt der Halcyon Blasen und die Theroie liegt, kann das alles sein. Doch im Freiwasser (Offshore) beim Wracktauchen reicht der Lift nicht mehr aus. So ist das aber auch wenn jemand unser Cave 1 verwendet, aber darum auch der Name "CAVE" !

Ich sehe noch gut Jacob Olzewski bei den Testtauchgängen für die Estonia Expedition im Walchensee an der Oberfläche hängen (rudern) weil sein Halcyon einfach zu klein war.

Religionen sind gut, doch Erfahrung ist um Welten besser!

Gruß
Thomas Winkelmann
GF DIVETEC
19.09.2006 19:03
Hallo Thomas,

Wenn du den ersten Kommentar von mir zu dem Thema liest, wirst du sehen, dass ich dich schon lobend erwähnt habe. Ich will dir mit Sicherheit nicht dein Fachwissen welches du unbestritten hast absprechen!


Das Beispiel 43ltr mit Mono10 ist sicher etwas extrem, jedoch nur möglich wenn Bungees verwendet werden. Sollte jemand schlicht und ergreifend nur eine Blase kaufen wollen (sei es finanziell oder sonstige Gründe) dann ok bitte eine etwas größere.
Jedes noch so große Wing (egal von welchem Hersteller) ist irgendwann am Ende seiner Liftkapazität. Und sei dies nur weil der Benutzer dieses Teils der Meinung ist er muss 18 kg Blei mitschleppen da er ja sonst nicht untergeht auch wenn er sich schon mit D18 und fünf Stages usw behängt hat. Dies ist jedoch dann kein "Fehler" des Wings sondern u.U. des Benutzers.

Das mit dem Diskutieren bezüglich der Bungees meinte ich dahingehend, dass es an der eigentlichen Frage des Verfassers vorbei geht.
Für mich Bungees nein (aus welchen Gründen auch immer) für nen anderen absolutes Muss! Jeder nach seinem Gutdünken.

Zur Aussage 55lbs zu klein: Gibt ja noch größere Wings, übrigens auch von Halcyon

Was ich allerdings immer noch nicht nachvollziehen kann, ist, warum ich bei einem TG den ich mit ner M10 mache ein 43ltr Wing benötige?





Gruss Markus

19.09.2006 19:07
Also ich hab ein diverite rec wing taucht sich super mit Mono 12 und D7 300 bar. Das Rec wing hat ca. 23 Liter Auftrieb und nur Bungees innen. Das sie Innen sind find ich gut da ich so nicht irgendwo an der Decke z.B. im Wrack hängen bleiben kann. In der Regel liegen die Dinge über dir nicht grad in deinem Sichtfeld und du bleibst schneller mal hängen
Hatte vorher ein Halcyon Explorer 55 ( Ca. 25 Liter)war mit beiden Flaschenkonfiguratinoen viel zu Groß und deshalb unmöglich zu tauchen. Die Blase legte sich um die Flaschen und die Luft ging nicht raus. Lag zum Großteil aber auch an den fehlenden Bungges.

Das Recwing hab ich momentan auf einem Halcyon Backplate befestigt mit einem selbstgepastelltem Harness mit Verstellmöglichkeiten aus Metal von DTUAG. Vorher hatte ich ein orginal DIR-Harness von Halcyon dran, doch da ich oft die Anzüge wechsele passte es dann nicht mit der Voreinstellung. Ausserdem bin ich nicht so gelenkig den (Kraftsport sei dank ) dass ich da immer rein gekommen bin. Schulterpolster verwende ich keine, dachte mir ist unnützes Zeug und rutsch nur hin und her und macht das ganze System wackliger. Doch manchmal wünsche ich mir das sich das Harness beim anziehen nicht so verdreht, angeblich soll sich nach der Divetec-Homepage ein Harness mit Schulterpolstern nicht mehr verdrehen... Ich denke aber mal ich tauche weiterhin ohne.

Momentan bin ich am überlegen mein Halycon Backplate gegen ein anderes Backlate zu tauschen das einen tieferen Falz hat, damit die Bolzen von der D 7 nicht Gefahrlaufen mein Anzug aufzuscheuern .Obwohl in den letzten 50 Tauchgängen is nix passiert. Liegt eventuel auch am Storage Page von Halcyon was ich dran hab. Mehr Löcher an der Seite des Backplate um etwas zu befestigen würden mir auch gefallen. Sollte ich mir nen Backplate mit tiefere Falz zulegen hab ich dann wieder das Problem das die Flaschen so weit vom Rücken abstehen, besonders bei MONO. Also bleib ich wohl doch bei meinem Halcyon.

Ansonsten hab ich nen Singeltankadapter, denn ich aber oft nicht benutze und die Flasche so am Backplate mit Spannriemen festmache.

Des weiteren verwende ich Bleitaschen am Harness von http://www.tek-diver-shop.de Diese haben zuätzlich noch nen Fach für Kleinkram z.B. nen 2 Euro Stück fürn Eis nach dem Tauchgang Aber der Gurtschlitz war zu breit, mit jeweils 2 Nieten haben ich den Schlitz auf 5 cm verringert. Wollte die Orginaltaschen z.B von Halcyon nicht haben waren mir zu teuer und hatten nicht dieses Extra Fach(wo auch mehr als ein 2 Euro-Stück rein passt J)
19.09.2006 19:11
Für jemanden der nur wegen der Schwimmlage und der Wing Eigenschaften sich ein solches anschaffen möchten, für den haben wir genau aus diesem Grund das S25 im Programm. Das hat einen Auftrieb von 25 ltr. ein Backplate mit Luxus Harness für kleines Geld.
Doch wenn jemand mit dem Gedanken Wrack, Tek, Deep, Offshore und Doppel 12 bzw. grösser spielt, soll ein großes Wing kaufen.

Gruß
Thomas Winkelmann
19.09.2006 19:18
@Divemonster

Der Vorteil der Schulterpolster ist eher, dass der Schulterbereich geschont wird. Denn jeder kennt die Spuren vom Bleigurt im Bauch und Hüftbereich. Jetzt kann man sich leicht vorstellen, wie die Schultern des Anzuges beansprucht werden, wenn der Gurt unter der Last der Flaschen scheuert.
Blei in den tiefen Falz ist optimal und sollte jedem V-Weigth vorgezogen werden, da dieses direkt in der Drehachse des tauchers liegt. Und so pasagen auf der Seite gut geschwommen werden können.

Gruß
Thomas Winkelmann
GF DIVETEC
19.09.2006 19:33
Das mit der Abnutzung hat sich bei mir noch nicht gezeigt. Anders als bei meinem alten Cressi jacket, da hats wirklich die Schulter aufgerieben. Ja und wegen dem P-weight im Falz ich hab eins( 3,5 kg) passt auch wunderbar rein und taucht sich super. Aber ich kann mich nicht an den Gedanken gewöhnen mein Blei nicht abzuwerfen. Auch wenn der überwiegende Teil aller Tek-Taucher P-Weight oder V-Weight nutzt. Mir ist die unkontrolierbare Lage im Falle eines Bleibwurfes egal, wenn ich eh schon fast tot bin und meine einzige Möglichkeit ist nach oben zu kommen.Naja und wenn man den Buddy eben mal zu Hause lässt kann der einem bekanntlich auch nicht helfen Aber selbst mit Buddy mag ich dieses Gefühl nicht!!!
19.09.2006 19:41
@alle !! BLEIABWURF IST LEBENSGEFÄHRLICH !!

Der Sporttaucher mag wohl bei tiefen bis 20m sich durch die Abwurfmöglichkeit in Sicherheit wiegen, doch wenn das Blei mal weg ist, bist Du außer Kontrolle und das ist gar nicht im Sinne der Sicherheit. Darum sollte ja auch keiner auf die Idee kommen eine Handlampe zu seinem notwendigen Abtrieb zu addieren. Lampe weg, Kontrolle weg.

Ich hatte in jungen Jahren war ich 14 Jahre jung einen Tauchgang mit einer 10`er Alu gemacht und hatte zum Glück nur einen Stop von 5min. auf 3m vor mir. War kein Spaß 5min. kopfüber nach unten zu paddeln. Heute 20 Jahre später, lach ich darüber.

Gruß
Thomas Winkelmann
GF DIVETEC
Tariernixi.d.R. ausreichend
19.09.2006 20:11
Zur Ursprungsfrage von GPXRacer zurück: ich sehe keinen möglichen Kompromiß zwischen einer Sporttaucher- und einer Tek-Ausrüstung/Konfiguration. Bungees sind irgendwo denkbar, für mich aber nicht akzeptabel.

Jede Art von Tauchgang hat ein anderes Setup und eine andere Konfiguration, die sich im Tek-Bereich noch deutlich unterscheiden kann, bspw. zwischen Wrack- und Höhlentauchgängen.

Du kannst Dir ein ordentliches Rec-Wing zulegen, ich finde das Beuchat MasterLift Tek ganz gut, damit solange tauchen (und in Urlaub fliegen), bis Deine Tauchgänge mehr Gas und mehr Sicherheit (Redundanz) erfordern. Damit kannst Du Dich auch schon an eine horizontale Wasserlage und entsprechende Flossentechniken gewöhnen.

Bis dahin weißt Du auch, wohin die Reise geht, wenn es denn weiter gehen soll. Und dann erst entstehen Fragen nach dem erforderlichen Auftrieb für bestimmte Flaschenpakete.
19.09.2006 20:30
@Thomas
was ist nun Schlimmer: unten in der Tiefe ersaufen, wo keine Hilfe rechtzeitig vor Ort ist, man erst gesucht werden muss (und das Gehirn länger als 4 Minuten ohne Sauerstoff versorgt wird) oder an der Wasseroberfläsche zu sein wo die Wahrscheinlichkeit höher ist ÜBERHAUPT GERETTET zu werden?
19.09.2006 20:38
@divemonster

bei tg die mit einer ausrüstung durchgeführt werden wie GPXRacer sich eine zulegen will, ist es egal ob du ersäufst, oder an ner (angeblich schmerzhaften) DCS stirbst.

Zudem sollte Deine Ausrüstung in diesem Fall so konfiguriert sein, dass auch bei Ausfall beispielsweiser der Blase, du immer noch sicher und unter Einhaltung aller Dekostops und Aufsstiegsgeschwindigkeit die (rettende) Oberfläche erreichen kannst. Stichwort Redundanz oder wie es die DIRler nennen würden: Balanced Rig

Gruss Markus
19.09.2006 20:46
@marH
hilft aber nur wenn man die Luft für die Redundanz hat
19.09.2006 20:56
@divemonster

bei tg die mit einer ausrüstung durchgeführt werden wie GPXRacer sich eine zulegen will, ist es egal ob du ersäufst, oder an ner (angeblich schmerzhaften) DCS stirbst.

Zudem sollte Deine Ausrüstung in diesem Fall so konfiguriert sein, dass auch bei Ausfall beispielsweiser der Blase, du immer noch sicher und unter Einhaltung aller Dekostops und Aufsstiegsgeschwindigkeit die (rettende) Oberfläche erreichen kannst. Stichwort Redundanz oder wie es die DIRler nennen würden: Balanced Rig

Gruss Markus
19.09.2006 21:06
@ alle

@ markH 1) warum sollte es das nicht geben ? Wir können das bieten. Aber nicht im DIR Style !

@ divemonster 2): Luft ist kein Argument. Man verwendet ein Doppelgerät mit Absperrbrücke und griffigen Rubber Knobs (DIR-Style) und schon kann man bei z.B. Vereiser die Flaschen trennen und noch einen guten Teil der Luft retten bis das Problem behoben ist.

Merke: Ein unkontrollierter Aufstieg kommt nur in Frage wenn alles andere versagt hat und das ist in der Regel im Netz von einem Bergungsteam am Hebesack.

Alles Andere sollte jeder Taucher so lösen können.

Gruß
Thomas Winkelmann
19.09.2006 21:20
aber nicht immer hat man die Möglichkeit für ein Doppelgerät. Selbst wenn man eins hat gibt es Leute die nicht an die Brücke kommen zum zudrehen.(ausser man wiegt 50 Kg ist so gelenkig das man ankommt aber dafür am See mit dem Auto ins wasser fahren muss weil man die Flaschen nicht tragen kann.
19.09.2006 21:24
da lobe ich aber mein verstellbares harness so komm ich dann leichter an. Aber ein Geschenk ist es nicht bei Stress unter Wasser die Schulterriemen zu lösen und man weiß die Luft wird knapp
19.09.2006 21:28
Flasch, ich habe meiner Frau (Sporttaucherin) z.B. ein Doppel 5 zusammengebaut. Das reicht Ihr locker für alle Spaßtauchgänge und ist total leicht. Bietet aber auch eine Brücke.

Und wenn Mann oder Frau mit Mono-Flasche in den See steigt erwarte ich in deutschen See einfach ein Doppelventil mit 2 getrennten Systemen.

Wenn ich so locker flockig in eine See hüpfe, greif ich mir sehr gern mein Doppel 7.

Also, es muss nicht schwer und immer brachial sein wenn es um Doppelgeräte geht.

Gruß
Thomas Winkelmann
19.09.2006 21:37
richtig deshalb tauchen viel mit doppel 7 und kommen trotzdem nicht an die ventile.Und bei ner Mono wirds eh eng mit dem abdrehen alleine wegen des abstandes vom Rücken. Aber egal lassen wir das, wir werden uns eh nicht einig.
Aber mal was anderes kannst du mir eins eurer backplates auch mit 2 Schlitzen für Flaschenspanngurte herstellen lassen? Dafür interessiere ich mich eventuell. Oder ist dieses grundsätzlich nicht möglich oder nur sehr Kostenintensiv
19.09.2006 21:40
@divermonster und thomas winkelmann

schlage euch zwei bezüglich des plates nen kompromiss vor. thomas verkauft dir eines und weil ich nen guten tag hab, mach ich dir für nen apfel und ein ei nen weiteren schlitz rein.
Kein witz!!!

Gruss Markus
19.09.2006 21:42
@mark H
nö ich will ja die besagte Divetec qualität auch bei den Schlitzen
19.09.2006 21:44
@divemonster
und wer sagt dir dass ich das nicht auch kann????
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