G12 vs. S100 Abgesandt von Bennogogo am 13.01.2012 - 08:41:
Hallo an Alle,
ich möchte mir demnächst eine neue kompakte Cam zulegen. Natürlich sollte diese auch für die Unterwasser-Welt geeigenet sein. Da ich schon immer ein Freund von Canon war habe ich mir diese beiden Fotokameras ausgesucht:
Powershot G12
Powershot S100
Preislich geben sie sich nicht wirklich viel.
Nun meine Frage an euch: Welche ist die bessere? Sowohl UW als auch ÜW sollten gute Bilder entstehen.
Welches Gehäuse wäre zu empfehlen?
Ist eine externe Lichtquelle (Blitz) notwendig? Auch wenn man kein Tümpeltaucher ist
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Viele Grüße,
Benno
Antwort von Stephan K. am 13.01.2012 - 09:03 anstelle der G12 würde ich mir auch mal die nagelneue PowerShot G1 X ansehen.
Jetzt wäre noch zu überlegen, welche Grösse dir lieber ist.
Ich bevorzuge die Zigarettenschachtel große Kompacktkamera, weil klein und man nimmt die immer mit und mit UW-Gehäuse ist die Grösse auch OK.
Die G12 oder G1-X ist schon deutlich grösser und mit UW-Gehäuse noch grösser. Aber macht vermutlich auch etwas bessere Bilder.
Antwort von Bennogogo am 13.01.2012 - 09:26 Ja, die G1X is nen ganz schönes Teil Aber schau dir den Preisunterschied an! Anstatt knappen 400€ (G12) musst du bei der G1X 750€ auf den Tisch legen - das ist es mir nicht wert.
Das mit der Größe stimmt - man nimmt wohl eher eine S100 mit, als die G12.
Wie siehts denn aus mit externen Lichtquellen?
Antwort von XChris am 13.01.2012 - 09:50 G12 oder S100
Nach den technische Parametern ganz klar S100:
Hier klicken
Für die S100 spricht aus meiner Sicht:
- mehr Megapixel (wobei das für mich nicht prio 1 ist)
- höhere Videoauflösung
- Brennweiter von 24 mm gerade Unterwasse super
- Blende von 2.0 ist super, wenn man ein Motiv freistellen will
- Größeres Display (gerade unterwasser wertvoll)
Man müße noch Vergleichsbilder mit ISO 200 und ISO 400 anschauen, um eine vernünftige Entscheidung zu treffen. Ich vermute aber, dass da beide sich nicht viel nehmen.
Chris
Antwort von Eos_13 am 13.01.2012 - 10:08 Ich kenne die S100 nicht, habe selber aber die G12 und kann sie wärmstens empfehlen. Der entscheidende Grund für die G12 bei mir war, dass sie alle manuellen Funktionen hat. Ich fotografiere über Wasser mit DSLR und wollte unbedingt auch unter Wasser alles selber kontrollieren können.
Hübsche Videos macht sie übrigens auch. Hier im Patima Gehäuse mit einem Rotfilter:
Hier klicken Hier klicken
Antwort von Bennogogo am 13.01.2012 - 10:14 @ XChris: Super, vielen Dank für den Link!
Der Vergleich hilft auf jeden Fall weiter.
@Eos_13: Ich bin jemand, der meisst in Automatik-Einstellung fotografiert. Bin aber durchaus am überlegen, ob ich damit durch den Kauf einer G12 endlich aufhören werde - bei vielen Bildern sieht man den Unterschied auf jeden Fall. Wie funktioniert denn bei der G12 der Unterwassermodus? Bist du damit zufrieden? Aufpürobiert hast du den doch bestimmt schon...
Um nochmal auf einen externen Blitz oder eine LED-Leuchte zu sprechen zu kommen...
Ab welcher Tiefe ist dies denn erforderlich?
Ist hier eher ein Blitz oder eher eine Lampe empfehlenswert?
Antwort von XChris am 13.01.2012 - 10:25 Die S100 hat gleichen Einstellungsmöglichkeiten wie die G12. (Blende, Zeit, Manuell usw.)
Ich rate wirklich dazu:
Beide Kameras nehmen - Fachgeschäfte machen da meist mit - in ner dunklen Ecke mal nen Linial hinlegen und mit RAW dort entlang fotografieren mit verschiedenen Blenden. Auch ne Farbskala sollte da im Bild mit sein.
Dann Zuhause die Bilder auf Fragmente etc. untersuchen und eine Entscheidung treffen. Ich vermute, dass die S100 die besseren Fotos "macht" - wenn man es überhaupt sehen kann - da sie mehr Wohlstandselektronik hat.
Chris
Antwort von Stephan K. am 13.01.2012 - 10:40 Naja, 750 Euro jetzt.
Wann willst du die Kamersa kaufen?
Wenn in 2 Monate erst, dann kann der Preis schon wieder deutlich gesunken sein.
Aber ich habe die S90 und würde mir allein schon wegen der Grösse die S100´jetzt holen
Antwort von Stephan K. am 13.01.2012 - 12:45 -----------------------
Um nochmal auf einen externen Blitz oder eine LED-Leuchte zu sprechen zu kommen...
Ab welcher Tiefe ist dies denn erforderlich?
Ist hier eher ein Blitz oder eher eine Lampe empfehlenswert
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Ab 5m fehlt scon einiges an der Farbe Rot.
Entweder fängst du mit Farbfilter an, oder suchts eine alternative Lichtquelle.
Der Blitz bringt mehr Licht, aber ist natürlich zum Filmen ungeeignet.
Antwort von Bennogogo am 13.01.2012 - 12:50 Vielen Dank - das wollte ich wissen Über das Zusammenspiel von Blitz und Video hab ich gar nicht nachgedacht!
Gibt es (günstige) Lösungen für eine Lampe? Vorteilhaft wäre natürlich eine Anbringung am Gehäuse...
Antwort von Stephan K. am 13.01.2012 - 13:17 Hast du schon eine Tauchlampe?
Es gibt natürlich viele Möglichkeiten
Hier klicken oder du kannst auch einfach was selber basteln.
Das Gehäuse hat an der unterseite meistens eine Gewindemutter woran man Arme oder sonstwas montieren kann. Und deine Lampe könntest du auch mit einer Rohrschelle direkt am Gehäuse oder über einen Arm befestigen. Je weiter die Lampe von der Kamera weg ist, desto weniger Reflexionen.
Deswegen ist der Interne Blitz eigentlich auch nur bei Wasser ohne Schwebeteilchen zu gebrauchen.
Aber mit Farbfilter für Grün und Blauwasser kannst du schon recht gute Bilder machen.
Immer zwischendurch weissabgleich machen und ggf. am PC nochmal die Bilder mit Weissabgleich bearbeiten , dann sind die bilder schon gut.
Für Urlaubserinnerungen sehr gut geeignet. Aber für Profibilder musst du schon mehr machen. Einen Farbfilter bekommst du für 55 euro
Antwort von Bennogogo am 13.01.2012 - 13:23 Nein, eine Tauchlampe besitze ich nicht...
Ein Selbstbau würde funktionieren - zwei linke Hände habe ich nicht. Das Problem ist nur, dass es dann wohl schwerer werden wird, als ein gekauftes. Das is dann wieder ein Problem in Sachen Reisegepäck Deshlab hab ich nach einer relativ günstigen Lösung gesucht...
Die Idee mit der Lampe am Arm hört sich gar nicht mal schlecht an - hauptsache man hat die Hände frei zum fotografieren!
Antwort von Dcco am 13.01.2012 - 16:25 ASo also erst mal zum Anfang.
Finger Weg vom Unterwasserprogramm ,die können alles nur eines nicht Gute Bilder Liefern.
Gewöhne dir an Manuell zu Fotografieren,dauert ne weile ist aber kein Hexenwerk und die Ergebnisse Sprechen für sich.
Lampe zum Fotografieren kannste Vergessen,der Blitz friert dir die Bewegung ein eine Lampe nicht.
Mach mal ein Bild von nem Schwimenden Fisch mit 1/60 sec und ner Lampe wird witzig.
Also Blitz + Sola 600-120 für Video .
Aber das Sprengt den Rahmen.
Entscheide dich was dir mehr wert ist Foto oder Video.
Ich bin der meinung ein Videomodus ist Nice to Have aber kein Must have.
Antwort von Bennogogo am 13.01.2012 - 16:42 Da gebe ich dir Recht! Bilder sind wichtiger als Videos - nur dachte ich, dass man mit einer Lampe beides abdeckt Also Danke für die Info!
Dann wird es wohl eher ein Blitz...
Du würdest wegen der manuellen Bilder also zur G12 tendieren?
Antwort von Hailstone am 13.01.2012 - 16:50 Hallo Benno!
Nach den Chip Bestenlisten Hier klicken hat die S100 eindeutig die Nase vorne. Wichtig für UW-Fotos ist, dass die Kamera im RAW-Format Bilder abspeichert, dass können beide.
Einen Blitz brauchst Du (eher früher als später) unbedingt. Trotzdem ich mit dem Vorgängermodell der G12 fotografiere, würde ich mir im Augenblick wahrscheinlich eher die S100 kaufen. Du kannst zwar nicht nicht alles einstellen, hast aber eine Zeit- und Blendenautomatik. Wie DCCO muss ich sagen, dass die UW-Programme eher für "einfachen Knisper" gedacht sind, dann brauchst Du aber keine solche Kamera.
kann zur S100 gar Nichts sagen, zur G12 nur bedingt, da ich das Vorgängermodel die G11 nutze, mit der ich über Wasser, so wie unter Wasser im Iklitegehäuse mit MB-Sub Foto Licht sehr zufrieden bin. Einziges Manko, aber damit haben die Kompaktkameras dieser Preisklasse alle zu kämpfen, sie könnte lichtempfindlicher sein.
Die G1 X gefällt mir was die Vorankündigungen betrifft wirklich sehr gut. Aber wenn ich mir den Preis ansehe, die Abmessungen und dass das Objektiv, zumindest von den technischen Daten, dem der G12 nicht so wesentlich überlegen ist, würd ich für mich dann doch eher in Richtung DSLR in dieser Preisklasse orientieren.
Viele Grüße
Gerhard
Antwort von Dcco am 14.01.2012 - 10:10 Also Blenden und Zeitautomatik sind der Falsche Weg.
Entweder Volle Kontrolle über diese Beiden Wert oder Garnicht.
RAW können soweit ich das Gesehen habe beide.
Wichtig dabei ist aber das du Schnelle Karten Kaufts.
Die Billigen Karten sind zu Langsam für RAW da dauert das Abspeichern einfach zu Lange.
Die G12 ist Wertiger ,hat mehr Einstellmöglichkeiten .
Ganz Klare Empfehlung.
Antwort von WolfgangG am 14.01.2012 - 12:28 Welche Einstellungsmöglichkeiten hat die G12 die die S100 nicht hat?
Du wirst keine finden.
Wegen der Größe und den 24mm klare empfehlung für die S100.
Ich werde sie mir zumindest für meine nächste Ägyptenreise im März holen.
auf der Canonseite kannst du dir von beiden Modellen die Bedienungsanleitung runterladen.
Lg Wolfgang
Antwort von Bennogogo am 14.01.2012 - 13:13 An Alles mal vielen Dank für die Beratung Hab nich erwartet, dass so viel Meinungen hier gepostet werden...
Ich denke, dass es wegen der kompakten Größe die S100 werden wird. So hab ich auch bei Ausflügen an Land eine gute kleine Cam bei mir, die mich nich stört...
Antwort von Stivan am 14.01.2012 - 13:20 Ein paar Beispiele der G12
Die Bilder von der G12 gefallen mir gut! Hast Du evtl. auch noch ein paar Weitwinkel oder normale Aufnahmen im Angebot? Gerne auch per PM wenn Du die hier nicht öffentlich reinstellen möchtest.
Ich stehe auch vor der Entscheidung mir bald eine neue Kamera zu kaufen und schwanke noch zwischen einer guten / sehr guten Kompakten oder einer Systemkamera.
Antwort von Stivan am 15.01.2012 - 21:47 np - die Geistermuräne ist bei 28 mm mit Blitz aufgenommen, Entfernung war ca. 1,5-2 m, viel mehr geht nicht mit dem internen Blitz.
Hier ein paar WW-Aufnahmen - volle Auflösung ohne Blitz teils mit dem UW-Programm, leicht nachbearbeitet.
Antwort von BerlinDiver07 am 20.01.2012 - 13:19 Hallo, Du hast Dich ja wohl schon für die S100 entschieden. Wenn ich mir Dein Post bei den Tauchgebieten (Backpacking Südasien) anschaue, ist das auf jeden Fall die richtige Entscheidung ! Ich habe das Vorgängermodell (S95) und muss sagen, ich bin recht zufrieden damit. Denn hinsichtlich der Größe macht das schon einen spürbaren Unterschied zur G12 - die S-Reihe passt in die Hosentasche . Zusätzlich macht sich der Größenunterschied dann natürlich noch mehr beim UW-Gehäuse bemerkbar. Die S100 scheint wirklich sehr nett zu sein, auch ein wirklicher Sprung im Vergleich zu S95 - für ein Update ist es mir aber noch zu früh, nachdem ich vorher etwa 7 Jahre lang die S50 hatte...
Antwort von Bennogogo am 20.01.2012 - 13:31 Gekauft habe ich mir noch keine der Beiden.
Jedoch sieht es stark danacht aus, dass es die S100 wird - genau wegen den Gruünden die du nennst.
Und Bilder machen sie beide sehr gute (zumindest für mich, der kein Profi ist)
Antwort von grayowl am 24.01.2012 - 23:03 Nicht die Kamera macht die Bilder, entscheidend ist, was der Fotograf kann (oder - noch mehr - nicht kann). Schaut ihr diese zwei Bilder an: Hier klicken und Hier klicken Beide Male fotografiert mit G12 von einer und derselben Person; Zeitdifferenz zwischen den Aufnahmen 3 Monate. In den 3 Monaten hat die Fotografin gelernt, was RAW-Format bringt, und ist auf die RAW-Speicherung und Bildbearbeitung von RAW-Format ausgehend umgestiegen.
Nochmals: ob G12 oder S100, das ist sekundär.
@XChris:
Wozu sollen die 24 mm der S100 unter Wasser gut sein? Sie wird sowieso in ein Gehäuse mit Planglas gesteckt und hinter Planglas geht schon bei 28 mm die Bildqualität den Bach runter.
LG
Ota
Antwort von Bennogogo am 24.01.2012 - 23:39 Das alles nur durch die Verwendung des RAW-Formates? Da wurde doch auch noch manuell einiges eingestellt, oder?
Gut ist, dass wohl beide Cams im RAW-Format abspeichern können...
Antwort von Rainer2 am 25.01.2012 - 05:55 Das ist ja genau der Vorteil. Ein Weißabgleich und damit eine Farbanpassung ist viel leichter und besser möglich. Von der Kamera kommt nur das rohe Bild - entwickeln und anpassen mußt du es. Wenn du mit JPG fotographiert micht das deine Kamera für dich - gerade bei unterwasserfotos klappt das oft eben nicht so toll
Antwort von grayowl am 25.01.2012 - 13:49 @Bennogogo:
Was meinst du mit `einiges manuell eingestellt`? Dass bei einem der Bilder die Belichtungszeit 1/250 s und bei anderem 1/160 s war, und dass die Blende auch nicht gleich war, das macht genau Null-Unterschied, wenn`s um die richtigen oder verfälschten Farben geht. Solange (zB beim Schnorcheln) nicht geblitzt werden muss, sind Halbautomatiken (Tv, Av) das optimale Werkzeug.
`Weißabgleich` (WB) heißt der Zauber hinter den korrekten Farben. Und den macht man beim RAW-Format grundsätzlich manuell, das ist der Sinn der Sache.
Es macht schon ein Unterschied, ob die vom Sensor aufgenommenen RAW-Daten
a)1:1 auf den Rechner transferiert werden, und dort möglichst alle optimal ausgenutzt werden, um daraus ein JPEG-Bild zu kreieren, oder
b) ob diesen Job für dich die Kamerasoftware macht.
Diese ist nämmlich für extreme WB-Verschiebungen NICHT ausgelegt, und genau die sind bei uw-Bildern gefragt. Egal, wie du auf der Kamera den WB einstellst, die RAW-Daten sind immer gleich, der eingestellte WB hat auf diese Daten keinen Einfluss. Er wird nur in der Routine berücksichtigt, mit der die Kamera aus den RAW-Daten dein JPEG-Bild rechnet.
Die RAW-Daten selbst sind keine Bilddatei. Was dir deine Kamera auf dem Display zeigt, wenn du sie nur RAW-file speichern lässt, ist ein automatisch miterzeugtes, kleines JPEG-Vorschaubild, nicht der Inhalt des RAW-files.
Eine Kompakte reduziert beim Umrechnen der RAW-Daten in ein komprimiertes JPEG-Bild das ursprüngliche, vom Sensor gelieferte Datenvolumen auf 1/5 bis 1/6. Die weggeworfenen 4/5 oder 5/6 der Daten sind unwiderruflich verloren und fehlen, wenn man versucht, aus einem JPEG-direkt-aus-der-Kamera ein brauchbares Bild noch zu zaubern.
Für die Korrektur des WB haben die Programme, mit denen RAW-files auf dem Rechner konvertiert ("entwickelt") werden, zwei Skalen:
a) Farbtemperatur-Skala
b) Tonverschiebung-Skala (Grün <-> Magenta)
(diese findest du in jeder brauchbaren Kamera auch). Wenn du aber auf der Kamera den UW-Modus einstellst, setzt die Kamera den WB auf eine Farbtemperatur von etwa (bloß) 5000-6000 K ein. Die Grün-Magenta-Verschiebung wird auf etwa 10% der Skala (+Magenta) gestellt, wenn überhaupt eine +Magenta-Korrektur vorgenommen wird. Das sind Werte, die sich nur marginal von den Eistellungen unterscheiden, die dem WB für `wolkig` entsprechen.
Wenn du deine RAW-files auf dem Rechner konvertierst, wirst du darauf kommen, dass für viele UW-Bilder die Farbtemp. im Bereich 10000-20000 K und die G-M-Verschiebung bis zu 80% des Skala-Umfanges erforderlich sind. Nicht immer, aber oft genug.
Also: ES LEBE DAS RAW-FORMAT, DIE MUTTER ALLER GUTEN UW-BILDER!
LG
Ota
Antwort von Bennogogo am 25.01.2012 - 14:06 Das war mal eine sehr ausführliche Beschreibung Vielen Dank!!
Das wird mir sicherlich die Arbeit mit den Bildern erleichtern...
Ich werde mich bei Bedarf melden, falls ich meine Bilder nicht "gut" bearbeitet habe
Antwort von grayowl am 25.01.2012 - 14:59 Erleichtern?
Du bist zu optimistisch. UW-Bilder auf dem Rechner zu optimieren, das ist eine Knochenarbeit, in die man viel Zeit investieren muss. Die Kamera JPEGs speichern zu lassen und diese dann (mit ihrem blaugrünem Stich) ohne eine nennenswerte Bildoptimierung als typische uw-Bilder hinzunehmen (wie es viele machen), ist viel leichter.
Aber du kannst bei deiner neuen Cam beides speichern, RAWs und JPEGs nebeneinander, und erst nachhinein entscheiden, was du nimmst.
Vergiss aber nicht: die RAW-Files haben i.d.R. 10-12 MB, du schießt locker eine 4GB-Karte in einem Tag voll.
LG
Ota
Antwort von Bennogogo am 25.01.2012 - 15:08 Deine Beschreibung wird mir insofern die Arbeit erleichtern, dass ich schon mit ein paar Tipps anfangen kann und nicht "Wie de Ox vorm Berg steh" und keine Ahnung habe, wie ich zu einem guten Bild komme.
Ich habe schon ÜW-Bilder bearbeitet (zumindest versucht) und weiß, dass man da ne Ewigkeit mit verbringen kann Wegen der Datengröße - Mein Netbook & die externe Platte sind im Urlaub eigentlich immer dabei
Antwort von grayowl am 25.01.2012 - 15:57 @Bennogogo:
Notebook nutzt dir unter Wasser wenig, dort kommt es auf die ausreichend große Speicherkarte an. Aber ein Laptop und dazu externe Platte (als Backup) vor Ort zu haben, das ist ein guter Anfang.
Das Notebook vor Ort ist gut zum Sortieren der Bilder und auch dazu, die Fischbestimmung zu trainieren, solange man sich noch erinnern kann, wie groß der Fisch war und wie er sich bewegte.
Für die Bildbearbeitung ist ein Notebook erst die zweitbeste Lösung, wenn du auch ein Desktop besitzt. Die Bildschirme der Notebooks sind i.d.R. für die Büroarbeit ausgelegt (Texte, Tabellen, ...), nicht für Bilder. Sie sind zu gutmütig und nur bei der Premium-Klasse auch kalibrierbar. Besonders die heute üblichen glänzenden Notebook-Schirme verbergen Bildfehler vor deinem kritischen Auge, die du erst auf dem Desktop siehst (falls sein Bildschirm weniger gutmütig ist).
LG
Ota
Antwort von Bennogogo am 25.01.2012 - 16:15 Ja, das mit dem Netbook und der externen Platte war nur wegen der Speichermöglichkeit... Mir ist klar, dass ich mit dem kleinen Ding keine Bilder bearbeiten kann (außer ich habe wirklich viel zu viel Zeit übrig)!
Bearbeitet werden sollten die Bilder dann zu Hause...
Antwort von Bennogogo am 26.01.2012 - 22:59 Lohnt sich denn ein Ikelite Gehäuse?
Sind immerhin ca. 300€ mehr, die man im Vergleich zum "Standart" Canon Gehäuse ausgibt.
Hat damit jemand Erfahrung?
Antwort von Entspannungstaucher am 01.02.2012 - 23:32 Das Ikelite Gehäuse bekommst du für 269€! Wie du da 300€ mehr bezahlen möchtest als bei Canon würd ich gerne mal wissen...
Gehäusetipps wären mir aber auch sehr Recht! Ich würde gerne eins für die S100 haben bei dem ich meinen Blitz mit Lichtleiterkabel anschließen kann.
Antwort von A.Lippert am 11.02.2012 - 21:47
hier vorab ein paar fotos mit der s100 + ikelite
also bisher kann ich kaum negatives an der kamera entdecken. sicherlich ist die Bildqualität super aber nur im raw fotografiert, was leider mit der Taucher Programmautomatik nicht einzustellen ist. Im Jpg ist die Bildqualität gut.
naja bin noch am versuchen die richtige einstellung zu finden.
wichtigste negative erkenntniss - ikelite und interner blitz mit diffusor geht schlecht bzw kaum - starkter schatten!
2. wichtigste negative erkenntniss - ikelite makrolinse geht erst ab 33mm los sonst Vignettierung vom allerschlechtesten
wer fragen hat...gerne bin am meer und kann noch testen.
Antwort von grayowl am 12.02.2012 - 11:09 @ A.Lippert:
Sorry, aber dein oben geäußerter Wunsch, RAW in Kombination mit Taucher-Programmautomatik zu nutzen, beweist, dass du über RAW-Format und Motivautomatiken nicht viel verstehst.
"RAW" sind im Grunde genommen nur Daten, die die Kamera vom Sensor ausgelesen hatte aber sonst nicht `behandelte`; im Unterschied zu JPEG oder etwa TIFF ist es (noch) keine Bilddatei.
Egal welchen Weißabgleich, welche ISO-Empfindlichkeit oder sonst welchen Parameter du an deiner Kamera einstellst, die RAW-Daten bleiben davon unbeeinflusst. Diese Einstellungen (und dazu zählen auch die Motivprogramme) sind nur "Anweisungen für die Kamerasoftware", wie sie die RAW-Daten beim Berechnen des JPEG-Bildes zu behandeln hat. Wenn du ein und dasselbe Motiv mehrmals hintereinander fotografiertst, zwischen den einzelnen Aufnahmen die Kameraeinstellungen änderst und beide Formate (RAW+JPEG) speicherst, wirken sich die Kameraeinstellungen nur auf die JPEG-Bilder aus. Die RAW-files bleiben völlig gleich, unbeeinflusst.
Wenn du in RAW fotografierst, musst du nachher auf deinem Rechner das machen, was die Kamera sofort macht, wenn sie JPEG speichert. Im Unterschied zum JPEG-Speichern kannst du aber auf deinem Rechner viel mehr und viel feiner anpassen und selbst entscheiden, wie das Bild auszusehen hat. Das ist der Clou beim RAW-Format.
Die `Taucherautomatik` ist nichts anderes als ein Weißabgleich, der leicht in wärmere Farbtöne verschoben ist. Wenn du dein RAW-file in einem RAW-Konverter auf deinem Rechner öffnest, sind die zwei Skalen für Weißabgleich (Farbtemperatur und Grün-Magenta-Verschiebung) und die Belichtungskorrektur das allererste, was du siehst, wenn die Bildanpassung-Tools dem natürlichen Arbeitsablauf entsprechend angeordnet sind.
Die zwei Schieberegler mit einer Dosierung nach Gefühl in Richtung höhere Farbtemperatur und meistens auch ein bisschen mehr Magenta verschieben, und du hast innerhalb von 3 Sekunden (und viel feiner dosiert) das erreicht, was die `Taucherautomatik` macht.
LG
Ota
Antwort von A.Lippert am 13.02.2012 - 07:11 sorry habe mich nur falsch ausgedrückt. ich wollte ja in der taucherautomatik mit raw+jpg arbeiten.
somit kann ich selbst schnell erkennen was machbar ist und entscheiden was sich lohnt zu bearbeiten.
das mache ich ansonsten genau so. die jpg lassen sich nun mal schneller vorsortieren.
Antwort von grayowl am 13.02.2012 - 11:03 Das ist ja natürlich was anderes! Deine S100 hat auf der WB-Skala (ziemlich weit rechts) auch eine Einstellung für UW. Diese wirkt sich auf die JPEGs aus, wenn du sie zusammen mit RAW speicherst.
Aber es geht auch anders. Ich verwende diese Technik bei meiner S90, die S100 muss genauso funtionieren:
1) Taste FUNC/SET >> WB >> DISP.-Taste drücken
2) Per Objektivring und den Steuerring auf der Kamera-Rücksteite die WB-Korrektur auf zB A4 und M3 stellen.
Mit der A-Korrektur um 1 höher als M fährt man nach meiner Erfahrung am besten, aber ich tauche nicht, ich schnorchle nur. A steht offensichtlich für `amber`, d.h. Bernstein, obwohl (bei der S90) die +Korrktur in Richtung `höhere Farbtemperatur` (das ist die horizontale Achse B-A) nicht ganz übereinstimmend mit dem Buchstaben mit einem roten Strich markiert ist.
Ob für dich die WB-Basis-Eistellung auf AUTO oder auf eine fixe Vorgabe (Sonne, wolkig oder Blitz) besser ist, musst du selber ausprobieren.
Beim Blitzen droht die Gefahr, dass der mit weißem Licht angeblitzte Vordergrund bei dieser WB-Korrektur zu rot ausfällt (wie bei einigen von deinen Bildern). Es klingt viellicht widersinnig, aber eine blaue Folie vor dem Blitz müsste eine gewisse Abhilfe schaffen. Oder man muss dann am Rechner unterschiedliche Farbkorrekturen für Vorder- und Hintergrund schaffen, was allerdings sehr mühsam ist.
Wenn man es nicht tut, bleibt der Hintergrund häßlich intensiv grünblau während der Sand im angeblitzten Vordergrund unnatürlich rosarot daher kommt. Auch beim Fotografieren an Land verwenden Kenner Farbfolien vor dem Blitzreflektor, mit denen sie das weiße Blitzlicht der Lichtfarbe des Umgebungslichts anpassen, damit die Aufnahmen natürlicher aussehen.
LG
Ota
Antwort von A.Lippert am 15.02.2012 - 19:15 @ greyowl...
Danke für den tip. Jetzt Habe was geniales gefunden. Und zwar im P, TV und AV kann ich den Weißabgleich auf tauch modus stellen und dann wie du sagst noch selbst nachregulieren. Dh jetzt habe ich das was ich wollte. Mein jpg und raw zusammen aufgenommen. Und on top kann ich den wb an das Gewässer anpassen.
Jetzt macht es richtig spass!
Also bis auf ikelite und interner Blitz alles bestens.
Antwort von grayowl am 16.02.2012 - 12:31 @ A.Lippert:
Davon bin ich eigentlich ausgegangen, dass du in Tv oder Av fotografierst.
Noch eine Kleinigkeit zum Blitz und Ikelite-Gehäuse: Ich habe schon gesehen, dass einer den Diffusor auf das Gehäuse falsch einsetzte. Für den Diffusor gibt es ganz vorne am Tubus, wo der Tubus breit ist, eine Nut, in die man ihn mit ein bisschen Gewaltanwendung hineinzwingen muss. Keine Angst, er ist flexibel genug, er überlebt es.
Die flasche Position von Diffusor ist am `schmalen Hals` vom Objektiv-Tubus, sodass er direkt an der Vorderseite des Gehäuses anliegt. In dieser Position sitzt der Diffosor locker, in der richigen Position ziemlich straff.
In der richtigen Position sollte es keine Probleme mit dem Schatten geben, zumindest bei meinem Gehäuse für die S90 ist es so.
LG
Ota
Antwort von Marco Linke am 16.02.2012 - 15:40 @grayowl: "Wozu sollen die 24 mm der S100 unter Wasser gut sein? Sie wird sowieso in ein Gehäuse mit Planglas gesteckt und hinter Planglas geht schon bei 28 mm die Bildqualität den Bach runter.
"
Ich glaube Du verwechselst da etwas. Nicht die Bildqualität geht den Bach runter sondern aus den ursprünglichen 28 mm werden unter Wasser 35 mm. Aus 24 mm entsprechend 30 mm. Zwischen 30 und 35 mm ist schon ein netter Unterschied. Überwasser gilt natürlich das gleiche! Qualitativ ändert die fflache Linse bei beiden gleich viel/wenig. Das hat mit der Brennweite rein garnichts zu tun.
Im Canon Gehäuse soll es das Problem mit dem Schatten bei internem Blitz übrigens kaum bis garnicht geben.
G12
+ Blitzschuh für eTTL
+ längere Akkulaufzeit
+ leicht besser im Makrobereich
- grösser
- wenn nicht original Gehäuse sind die Gehäuse deutlich teurer
Ich recherchiere jetzt seit 2 Wochen und werde wohl die S100 im Canon Gehäuse kaufen. Die Qualität der Bilder ist besser als die der G12 wenn man dpreview glauben schenken mag. Ich will die grössere Brennweite und das Lichtstärkere Objektiv nicht nur für UW. Darüber hinaus muss das Ding in die Hosentasche passen.
Antwort von grayowl am 16.02.2012 - 23:05 @ Marco Linke:
Ich verwechsle nichts. Wenn du es mir nicht glaubst, hier: Hier klicken im Tutorial Teil 07 kannst du bei einem Profi nachlesen, warum eine Brennweite von 24 mm unter Wasser (hinter Planglas) keine gute Idee ist. Hinter einem gewölbten Domeglas ist es natürlich was anderes. Oder wenn du nachhinein dein Bild, das du mit 24 mm aufgenommen hattest, beschneidest (um die hässlichen Ecken loszuwerden), auch.
Mit `fflache Linse` meinst du vermutlich das Planglas vom UW-Gehäuse. Über Wasser bewirkt es tatsächlich so gut wie garnichts (wie ein stinknormaler Filter, wenn man ihn vor das Objektiv schraubt). Unter Wasser ändert sich die Situation dramatisch, weil vor und hinter dem Planglas zwei Medien mit unterschiedlichen Brechungsindizes sind (Wasser und Luft). Die aufs Planglas schräg einfallenden Lichtstrahlen verlassen (an der Luftseite) das Glas unter einem anderen Winkel als dem Einfallwinkel und der Effekt ist für unterschiedliche Lichtfarben unterschiedlich stark.
Die Bildqualität in den Ecken und an den Bildrändern ist bei einem WW-Objektiv hinter Planglas schlecht (massive Schärfeprobleme + dicke, blaue Farbsäume entlang der kontrasreichen Kanten). Mit denen muss man bereits bei 28 mm kämpfen (RAW-Format, Photoshop). Glaub mir, ich habe mit meiner S90 (28-105 mm) bereits fast 14.000 uw-Bilder geschossen, viele davon weggeschmissen aber auch viele bearbeitet und optimiert (auch im Hinblick auf diese Abbildungsfehler), ich weiß, wovon ich rede.
Wenn du gute Bilder aus einer G12 sehen willst: Hier klicken Wenn du meine Bilder aus der S90 sehen willst: Hier klicken (Kaum was ist geblitzt, wir sind beide Schnorchler.)
LG
Ota
Antwort von A.Lippert am 18.02.2012 - 05:28 @grayowl
das mit der nut ist ja der hammer. in der beschreibung steht nix davon. freu mich auf nächsten dienstag...hammerhead shark reaf
fotos 228 (90% mit blitz) + 10 videos insgsamt 22 minuten mit einer orginal batterie!
wichtigste erkenntnis heute - ikelite nahzu untauglich mit internem blitz. objekte ca 1m weg + ab 35 oder 50mm eingestellt geht.
2. wichtigste erkenntnis heute - ikelite + buddy mit lampe geht hahaha super oder
neuste erkenntnis heute gesehen bei buddy gesehen - s100 mit canon internem blitz recht gut + für canon gibt es weitwinkeldome von fantasea BigEye Lens G Series.
bei den amies gibt es so viele schöne tauchequipment zu kaufen - ich dreh durch.
lg
Antwort von grayowl am 18.02.2012 - 11:09 @ A.Lippert:
WW-Vorsätze gibt es viele, aber vergiss nicht: ein WW-Vorsatz + interner Blitz = no go!
Soweit ich weiß, braucht jedes Canon-Gehäuse ein Adapter, damit man darauf ein WW-Vorsatz schrauben kann. Dieses Teil kostet ungefäht so viel, wie viel der Gehäusepreis-Unterschied zwischen Canongeh. und Ikelite ausmacht (wenn`s um die PowerShot-S-Reihe geht, nicht die G-Reihe). Auf Ikelite kannst du M67-Adapter direkt schrauben, ohne Adapter.
LG
Ota
Antwort von A.Lippert am 19.02.2012 - 05:16 @ grayowl
sag mal bitte hast du erfahrungen gemacht mit dem image stabilisator. funktioniert der überhaupt im unterwassergehäuse, oder sollte man ihn generell abschalten?
und wie sind deine einstellungen um die schärfsten bilder zu bekommen?
danke dir.
Antwort von grayowl am 19.02.2012 - 14:26 @ A.Lippert:
Ich lasse IS eingeschltet (Modus: `nur für die Aufnahme`). Ein- und Abschalten über das Menü (wenn man`s braucht oder eben nicht braucht) ist mir zu umständlich. Ich habe nicht bemerkt, dass es schaden würde, wenn man`s auch dann eingeschaltet lässt, wenn man`s in der Tat nicht braucht, d.h., wenn die Belichtugszeit so kurz ist, dass es keine wirkliche Verwacklungsgefahr gibt. Der wirklich `permanente Modus` (nicht NUR für die Aufnahme) ist unnötig und saugt den Akku aus.
Der komplett falsche Weg zu scharfen Bildern mit einer Kompakten (die einen kleinen Sensor hat) ist, so weit abzublenden, wie es nur geht. Das macht man bei einer Groß- oder Mittelformat-(Film-)Kamera.
Die im Hinblick auf die Schärfe optimale Blende einer kompakten Digitalkamera ist die voll offene oder max. um eine Blendenstuffe geschlossene Blende. Der Grund liegt in der sogenannten Lichtbeugung (Diffraktion an den Kanten der Blendenöffnung im Objektiv). Die geschlossene Blende hätte außerdem dazu geführt, dass die Belichungszeit länger würde (Verwacklungsgefahr) oder dass man die ISO-Empfindlichkeit manuell hochschrauben muss (oder es besorgt die ISO-Automatik der Kamera). Hohe ISO-Empfidlichkeit >> höheres Bildrauschen >> Kamera (bei JPEG) oder Rechner (bei RAW) unterdrücken das Rauschen, wobei auch die Schärfe und Detailzeichnung verloren geht, das Bild wird "matschig".
Jedes Bild aus einer Digitalkamera braucht Nachschärfen. Bei einem JPEG direkt aus der Kamera besorgt es die Firmware der Kamera. Nur selten bieten die Kompakten eine Möglichkeit an, das Ausmaß der Schärfung zu beeinflussen. Bei einem RAW-Format musst du das Schärfen auf dem Rechner erledigen. Wie man es macht, dazu gibt es z.B. im Netz jede Menge Anleitungen. Die wichtigste Grundregel lautet:
1) zuerst die Bildgröße wählen (Bild i.d.R. herunterskalieren, bei Bildern fürs Web sollte die Bildbreite nicht viel mahr als 1000 px sein, Bildhöhe entsprechend weniger, dass der Rechner das Bild so zeigen kann wie es ist und nicht für die Anzeige das Bild nochmals skalieren muss)
2) dann bei der 100%-Ansicht in einem Bildbearbeitungsprogramm schärfen
Wenn du die Kameraeinstellungen so wählen willst, dass du möglichst keine Einbußen bei der Schärfe in Kauf nehmen musst, solltest du so vorgehen:
a) Modus Tv (Blendenvorwahl)
b) Blende max. auf 3,5 stellen, keine höhere Zahl wählen (die Blende 3,5 wird sowieso nur in der WW-Position des Zooms wirksam, in der Teleposition arbeitet dann die Kamera sowieso mit der offenen Blende, die bei den meisten Kameras kleiner als 3,5 ist (kleine Blende = große Blendenzahl, z.B. 5,6)
c) ISO entweder auf Automatik oder fix auf möglichst geringe Empfindlichkeit (ISO 80 oder ISO 100)
d) beim Auslösen solltest du versuchen, die Position des halbgedruckten Auslösers zu erwischen (je nach Gehäusetype ist die unterschiedlich schwer) und der Kamera Zeit geben zum Vorfokussieren
Der Servo-AF an meiner S90 ist de facto unbrauchbar. Ob er bei neueren (S95 oder S100) bzw. größeren (G-Reihe) Modellen der PowerShot-Reihe besser ist, weiß ich nicht. Ich fotografiere uw mit dem kleinen zentralen AF-Feld. Beim großen AF-Feld hatte ich einige Male das Gefühl, dass die Kamera beim Fokussieren weniger sicher agiert.
Bei den G-Modellen lässt sich das AF-Feld im Bildfeld verschieben. Als Schnorchler hätte ich nie Zeit genug, eine solche Verschiebung vorzunehmen, sollte sie sich irgendwann als gute Lösung herausstellen. Beim Tauchen wird es vermutlich ein bisschen anders sein. An Land wäre es vom großen Vorteil.
Das Zoomen unter Wasser ist eine zweischneidige Angelegenheit. Wenn es darum geht, mit dem Einzoomen den Ausschnitt so zu wählen, dass man nachhinein das Bild nicht beschneiden muss, tut es der Schärfe des Bildes gut. In der Teleposition ist aber der AF of langsamer und die Lichtstärke eingeschränkt, was wieder im Hinblick auf die Bildschärfe kontraproduktiv ist.
Wenn man aber mit dem Einzoomen eine zu große Objektdistanz zu überwinden versucht, ist es (uw) ganz ein falscher Zugang. Je mehr Distanz
a) desto mehr Schwebepartikel zwischen der Kamera und dem Objekt das Bild verunstalten, und
b) desto mehr von warmen Farbtönen verloren geht (weil zwischen Objekt und Kamera mehr Wasser ist).
Ich hoffe, ich konnte dir ein paar brauchbare Tipps geben.
LG
Ota
Antwort von A.Lippert am 20.02.2012 - 06:38 @ greyowl
danke für dein hilfe. sehr cool. also mit den einstellungen habe ich es bisher genaus so gehalten.
av, blende 4, iso 80....
also ausser das ich den focus auf servo hatte und die blende bei 4,0.
bei weitwinkelaufnhaen (wenn ich das mal sagen kann ohne dome) hatte ich die letzten fotos auf tv gemacht 125/sec kam ganz gut.
naja ich habe jetzt den diffusor in die nut gezwengt. mal schauen was da noch mehr geht. jedenfall im haus, auf einer weissen wand, macht das auf einen grossen unterschied.
Antwort von Bennogogo am 28.02.2012 - 18:17 Ikelite oder Canon Gehäuse...?
Das ist immer noch die große Frage!
Bei der S100 ist der Preisunterschied nicht so groß, das macht nichts aus...
Aber gibt es Qualitativ Unterschiede bei den Gehäuseherstellern?
Antwort von grayowl am 28.02.2012 - 21:33 @ Bennogogo:
Diese Entscheidung wird dir niemand abnehmen. Also, Visier runter und entschlossen durch die Mitte!
Ich habe seinerzeit einen Erfahrungsbericht über Ikelite-Gehäuse für meine S90 geschrieben: Hier klicken Vorweg genommen: ich bin nach wie vor nicht gerade begeistert. Das Gehäuse für die S100 wird die gleichen Vorteile und Nachteile haben, nur der "C"-förmiger Zahnkranz meines alten Gehäuses dürfte schon der Vergangenheit angehören.
Ab Übermorgen wird mein Gehäuse wieder im Einsatz sein und dabei werde ich damit auch das 14.000-ste (!) uw_Bild schießen. Ob ein Canon-Gehäuse 14.000 Auslösungen mitmacht musst du jemanden anderen fragen.
LG
Ota
Antwort von A.Lippert am 07.03.2012 - 18:33 @ Bennogogo
ich kann dir sagen nach 16 tauchgängen und über 1000 fotos das das ikelite gehäuse auf jedenfall robuster ist. das canon teil fühlt sich auch billiger an und sieht dementsprechend auch so aus.
zum ikelite: es ensteht ein schatten bei internem blitz auf 24 / 28mm und makro aufnahme. ab 35mm ist der schatten im makro fast weg. es kommt gelegentlich vor, das mann ein oder 2 funktionen kuzfristing unterwasser nicht steuern kann oder die knöpfe richtig feste durchdrücken muss. dieses problem kenne ich von anderen canon gehäusen, aber erst nach jahren.
am anfang hatte ich meien ikelite gehasst und jetzet liebe ich es.
und wenn dir dein erwähltes gehäuse nicht gefällt kannst du es ja immernoch verkaufen. das gehäuse verfällt im preis ja nicht stark wie die kamera
...
Antwort von A.Lippert am 07.03.2012 - 18:55 ...so alles hat mal ein ende
urlaub fertig
fazit: s100 + ikelite ist super mann muss es aber erst lieben lernen.
- fotos aus raw sehr gute qualität (klar keine dslr quali - beste ergebnisse mit av, iso 80, blende 3,5, kleiner spot mitte av ohne servo, raw, interner blitz -1/3 (alles selbst auf costum (c) vorprogrammiert)
-wb-unterwasser! Hilft auch bei raw! wer die lust und die zeit hat den weissablgeich manuell anzupassen bitte, kann man machen muss man aber nicht. mir gefällt der auto wb-unterwasser
- interner blitz geht gut ( wenn man die grenzbereiche kennt)
- video in guter qualität hat immer störende geräusche durch den autofocus.
- batterie könnte besser sein ("rückblick" immer aus akku hält 20-30% länger + display autoabschaltung nach 10 sekunden)
- wenn auto ist dann begrenzen bis 400
bei Hier klicken kommen die tage noch ein paar fotos hinzu
viel spass noch
Antwort von Bennogogo am 07.03.2012 - 19:50 Danke für die Infos zu Einstellung!
S100 liegt jetzt bei mir!
Ikelite-Gehäuse soll die nächsten paar Tage kommen!
Ich werde berichten, sobald ich erste Erfahrungen gemacht habe. Im September bin ich auf den Philippinen, spätestens dort wird die Cam inkl. Case zum Einsatz kommen
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