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Gebrauchtes Tauchen An- und Verkauf? Abgesandt von flasche am 21.10.2006 - 15:38:
Wo kann man in Berlin für gut erhaltenes Tauchzeug eigentlich vernünftiges Geld bekommen?
Habe hier ein paar Dinge, die ich ggf. mal gegen neuere/andere Sachen austauschen würde. Aber für ebay zum verschleudern zu schade (das geht allenfalls für Standardkram, den man nicht anprobieren muß, und der klein/leicht/verschleißarm ist), und im Keller nützt mir das Zeug auch wenig.
An&Verkauf Tauchladen?
Antwort von RogerT am 21.10.2006 - 15:47 Frag mal bei den Tauchvereinen an, ob die irgendwann einen Taucherflohmarkt veranstalten; mein Verein macht sowas jedes Frühjahr - nur nicht in Berlin...
Antwort von Tümpi am 21.10.2006 - 17:39 Tauchernet-Anzeigen?
Im Übrigen habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei ebay für gebrauchten Kram, z.T. schon Jahre alt (Jackets, Atemregler....), viel Geld bezahlt wird. Viel zu viel.....
Antwort von D-32 am 21.10.2006 - 20:43 Gibs zu IBäh.
Sehe gerade selbst wieder, für was Leute gutes Geld bezahlen.
Nur meine überzählige Druckluft-Flex, UW-tauglich, bekommen lieber wirkliche Taucher, die wissen, wofür man sowas haben sollte. Einer von euch habenwollen? Bewerbungskriterium ist der Einsatzzweck.
Antwort von FrankNeuhaus am 21.10.2006 - 21:04 Hi Doppel 32
Die Flex interessiert mich nun aber wirklich, bis zu welcher Tiefe ist die einsetzbar?
Mir geht es um Wracks, wo man doch eventuell noch ne Kleinigkeit aufmachen muss und nicht um die Meisterbude )
Ne richtige Flex ist da nicht bei - wozu soll ich das Bullaugenmessing UW polieren?
@ Frank
Tiefe unkritisch. Will ca 6 bar über Umgebungsdruck haben, frisst rund 350 bar*l/min, Mail mich mal an.
Antwort von andi_diver am 21.10.2006 - 22:53 Na, damit die armen Wracks nicht immer so rostig aussehen, sondern schoen sauber glaenzen! Ist doch auch viel angenehmer fuer Taucher, man macht sich nicht mehr so dreckig - und ausserdem stoeren einen dann auch die Fische nicht mehr so...
Antwort von D-32 am 21.10.2006 - 23:14 Bringt mich auf die Idee, einen Gedanken von August mal als öffentliche Aktion zu initiieren:
Die Heckgeschütze an der Thistlegorm haben nahezu null lebenden Bewuchs, sind nur bös verkalkt.
Keiner der jüngeren Taucher hat je eine WKII-Flak gesehen und weiß nicht, wie sie bedient wird.
Also: Taucher ran mit Hammer und Meißel und den störenden Kalk abmachen. Danach Gruppe 2 ran und die Reste wegpolieren.
Wäre dann ein echtes Schmuchstück, und die Tauchjugend lernt was dazu.
Antwort von andi_diver am 22.10.2006 - 03:42 Ich sehe wir verstehen uns...
Antwort von Euregiotaucher am 22.10.2006 - 09:02 Ich würd es auch ins EBAY geben .. ich hab mal ne Weste dort verkauft ... Der Ladenpreis für ne Neue beim Händler ums Eck lag bei 199 Euronen - meine war gut 1 - 1,5 Jahre alt - hatte gut 80 - 100 Tauchgänge auf dem Buckel (das hatte ich auch so mit angegeben) und ich hatte die im Sofortkauf für 70 Euro reingestellt ... Irgendein Schlumpf wollt ein Geschäft machen und bot dann erstmal ein Euro
Am Ende ging die dann für 170 Euro zzgl. Versandkosten weg Mich hat das gefreut ...
Antwort von Vercingétorix am 23.10.2006 - 10:14 @D-32
Ich kann eine WK II Flak bedienen. Das Problem ist nur die Munition. Es gibt Leute die komisch reagieren, wenn man eine Kiste Flak-Munition im Versand bestellt.
2 X Spreng/Brand
2 X Leuchtspur
3 X Normal
Bitte frei Haus
Antwort von D-32 am 23.10.2006 - 11:00 Für diese Flak brauchste nicht zu bestellen. Wenn die Flak erstmal komplett sauber ist und alles wieder gangbar, findet sich im Wrack genug von dem Knallzeuch. Blankschmirgeln und laden.
Antwort von Vercingétorix am 23.10.2006 - 11:45 Wenn du das nach oben bringst D 32, wenn du das nach oben bringst........
Antwort von D-32 am 23.10.2006 - 12:56 Nicht nach oben bringen, Unterwasserschmirgeln ist angesagt.
Wäre auch eine neue PADI-Speciality-Idee: Underwater Wreck Cleaning
Antwort von Vercingétorix am 23.10.2006 - 13:32 Na dann viel Vergnügen bei Mun säubern.....
Antwort von flasche am 23.10.2006 - 13:44 Und wo kann man die Munition oder die Flak dann in Berlin möglichst teuer an andere Taucher verkaufen? Ebay geht da vielleicht nicht, der Transport ist zu teuer bzw. Probeschießen vor Kauf unmöglich.
Antwort von D-32 am 23.10.2006 - 14:02 Für Mun-Verkauf gips Extraforen.
Flak abmachen: Ich fürchte, die hängt an etlichen M xx oder größer-Bolzen unter Deck. Kannste lange flexen, dann erstmal schräg mit Schiff aus dem Deck rausziehen, dann brauchste mindestens nen 1000-kg-Hebesack, ein Tauchschiff mit gutem Hydraulik-Kran und musst zum Abladen am Werftkai anlegen bzw. gleich auf hoher See auf Stückgutfrachter umladen. Ich glaube, das wird ein logistisches Problem, außerdem gibts dann Mecker, weil das Briefing nicht mehr stimmt.
An der Flak von S-103 hat sich ja auch schon vor Jahren Dynamit-Aage die Zähne ausgebissen. Das Vorschiff-MG haben bekanntlich die Sonderburger vor ihrem Clubheim stehen.
Antwort von Vercingétorix am 23.10.2006 - 16:33 Flasche, wenn du eine Flak als Argumentationsverstärker brauchst, müßtest du dich mal in Berlin umsehen. Die Aufschrift kann man nicht lesen, aber die Bedienung ist recht einfach. Öffnen, Mungurteinlegen, schließen, spannen und los geht der Spaß.
Antwort von und 26 Gäste am 23.10.2006 - 16:45 flasche kann kyrillisch lesen. Unerlaubter Waffenbesitz war in Westberlin bis 1990 übrigens durch den alliierten Hexenhammer noch schlimmstenfalls mit Hängen bis zum Tode bestraft...
Antwort von D-32 am 23.10.2006 - 16:45 Wenn jemand Knallzeuch diverser Kaliber haben will (Selbstbergung) und ohne Auslands-Versandkosten: In der Kieler Förde kenne ich zwei gute Fundstellen, eine sogar dicht an Land (cave Schifffahrt nach Fahrplan mit Schottel!).
Antwort von emoticonator am 23.10.2006 - 16:56 Ich kann sogar kyrillisch schießen, falls D32 mir nochmal einen Thread so killen will. In Polen oder Tschechien werde ich bestimmt fündig und brauche nur den Hebel 2x nach unten zu bewegen. Ritsch-Ratsch-Klick.
Antwort von D-32 am 23.10.2006 - 17:11 Ritsch-Ratsch höre ich und laufe weg.
Die Rache sei dir gewiss - du kennst Butylmercaptan?
Antwort von Vercingétorix am 23.10.2006 - 17:18 Ist ja auch etwas sportlicher wenn sich das Ziel bewegt. Spreng/Brand und vorhalten. Schon löst sich der ganze Spuk in Rauch auf.
Antwort von D-32 am 23.10.2006 - 17:36 Warte auf mein Butylmercaptan! Dann ist nix mehr mit Vorhalten!
Antwort von und 26 Gäste am 23.10.2006 - 17:40 Ei Fröde(TM), schon die nächste Bahnreise ab Kiel HBF geplant?
Antwort von emoticonator am 23.10.2006 - 17:43 Sowjetische Technologie ist unschlagbar. Notfalls laß ich dich kommen und warte auf den Winter. Nixda Wunderwaffe.
Antwort von und 26 Gäste am 23.10.2006 - 17:56 Sowjetische Technologie ist unschlagbar. Bis auf das Hinterachsdifferential. Das war nach 2 Monaten hin...
Glücklicherweise hatte ZF Friedrichshafen brauchbaren Ersatz
Antwort von und 26 Gäste am 23.10.2006 - 17:57 Ach so, nochwas: der "Kiev"-Hasselbladnachbau war echt der Brüller...
Nee, die Bahn will ich nicht attentatieren! Oder willste dich vorm Zug schmeißen und meine Reise aufhalten?
@ emoticonator
Sag mir, wo du bist, und das Butylmercaptan erwischt dich unbemerkt, deine Sowjet-Technologie nützt dir nix.
Antwort von emoticonator am 23.10.2006 - 18:09 Was nützt die beste Technologie, wenn der Operator nichts taugt? Außerdem war`s vermutlich die Exportausführung... Aber billig war`s, oder?
Antwort von flasche am 23.10.2006 - 18:17 Billig war`s..
Womit wir wieder beim Thema wären:
Gibt`s wirklich keine Läden, wo man gelegentlich für viel Geld ein paar Tauchsachen loswerden kann, die man bei ebay schlecht los wird (z.B. Rückenzip-Trocki oder Monoflasche; bitte keine emails: Noch ist es nicht ganz soweit)?
Alternativ bitte einen Link zu einem sowjetischen Rückenzipschließer zur Eigenbenutzung. Ich bin sicher, daß es das gibt.
Antwort von und 26 Gäste am 23.10.2006 - 18:21 Sagen wirs mal so: der "geländegängige schnellaufende Kleinwagen" war zweckmäßig. Nur das hintere Differential war scheiße.
Absoluter Humbug war allerdings das 6x6-Plagiat; der Metallschlitzverschluß war indisch handgedengelt (beim Original verfügten die (West-Zeiss-T*-)Objektive über Zentralverschluß) und die Optik ging ab 2/3 Randbereich in Regenbogenfarben über...
Also klassischer Anwenderfehler in der Produktion...
Antwort von Tubby am 23.10.2006 - 19:16 Da irren die Gäste:
Die Kiev war der Nachbau der 1600/1000F, die mit Schlitzverschluss ausgestattet und Optiken von Kodak bestückt wurden. (Und die 1600 war ein Flop, weil die kürzeste Verschlusszeit nicht reproduzierbar genau war)
Erst die 500C hatte - Nomen est Omen, Zentralverschuss in den Optiken, diese dann aus Oberkochen.
@flasche: was spricht denn gegen eine Anzeige hier im taucher.net?
Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich stöbere da gelegentlich (wäre vielleicht eine Umfrage wert?)
Gruß,
TT
So schlecht wie ihr Ruf war die Kiew gar nicht.
So gut, dass ich sie hätte kaufen wollen, aber auch nicht
CTT
Antwort von und 26 Gäste am 23.10.2006 - 20:04 Sie war so schlecht wie ihr Ruf, die Optik war wie beschrieben und der messingfarbige Verschluß war nach dem ersten Sturz vom Stativ perdü...
Habe allerdings nur 400 Westöcken dafür bezahlt...
Antwort von Vercingétorix am 24.10.2006 - 08:07 Ok, bei der Optik muß ich dir zustimmen. Die war gewöhnungsbedürftig. Nur wenn du zu blöde bist das Ding auf einem Objektiv fest zu schrauben, was kann die Kiste dafür.
Wie gut das eine M fast ewig hält
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