HNO-Arzt / Tauchlichkeitsprüfung in Potsdam/Berlin? Abgesandt von Markus am 23.10.2001 - 10:24:
Hallo Leute,
im Dezember fliege ich nach Sri Lanka/Unawatuna und möchte meine medizinische Tauchlichkeitsprüfung vorher noch auffrischen (2 Jahre alt). Natürlich würde ich als Kassenpatient die Kosten gerne umgehen, aber sowas macht man ja nicht. Also, kennt Ihr einen guten HNO- oder sogar Taucharzt in Potsdam/Berlin, der halbwegs preiswert und gut seine Dienste verrichtet?
Mir wurde mal Dr. Hock empfohlen, aber die Tel. Nr. 030/810040, 030/81004220 gibt`s irgendwie nicht mehr. Klar, Auskunft, aber evtl. gibt`s ja auch weitere Empfehlungen...
Ach übrigens, muss der Test wirklich alle 2 Jahre durchgeführt werden oder würde er unter 40 auch alle 3 Jahre reichen?
Antwort von Matthes am 23.10.2001 - 11:02 Hallo Markus,
leider gibt es den Herrn Hock nicht mehr im Oskar Helene Heim. Er hat wirklich gute Untersuchungen zu einem fairen Preis gemacht. Schade...
Kann Dir im Moment auch keine Alternative empfehlen. Unser Geschäft ist selbst noch auf der Suche nach einem Arzt, zu dem man die Leute guten Gewissens hinschicken kann. Bin sehr gespannt, was die anderen hier so empfehlen. War selbst neulich bei einem HNO in Potsdam, aber das war es auch nicht wirklich.
Die Untersuchung ist nach meinem Kenntnisstand wirklich alle 2 Jahre notwendig.
Matthes
Tauchsportservice Potsdam
Antwort von Stefan am 23.10.2001 - 11:50 Ja, bis zum 40 Lebensjahr mußt Du alle 2 Jahre
zum "TÜV". Wir haben hier in Wiesbaden einen Arzt der sich mit Taucherkrankheiten ect. beschäftig.
Er arbeitet in einem Krankenhaus mit Druckkammer.
Auf der Homepage www.drgensler.de hat er meines Wissens nach Links zu entsprechnenden Ärzten.
Für Sri Lanka wünsche ich Dir ein "dickes Fell"
Wirst es brauchen dort! Keine Angst, sehr gastfreundliche Menschen aber leider viel Armut und damit jede Menge bettelei.
Gruß
Stefan
Antwort von Dr. Leo Packbier am 24.10.2001 - 11:32 Tip:
Versuchs mal mit einem Arbeitsmediziner (Facharzt für Arbeitsmedizin). Das sind die Profis, die auch Berufstaucher untersuchen dürfen und hierfür besonders qualifiziert sind. Nicht etwa die Ohrenärzte. Weitere Infos auf meiner WebSite
Hier klicken
Zu der Untersuchung gehört z. B. auch eine Lungenfunktionsprüfung und ein Belastungs-EKG dazu, also Untersuchungen, die ein Ohrenarzt überhaupt nicht anbietet. Der Untersuchungsumfang sollte der berufsgenossenschaftlichen Untersuchung nach G 31 (Tauch- und Überdruckarbeiten) entsprechen. (s.u.)
G 31 Überdruck
Bearbeitung: Ausschuß ARBEITSMEDIZIN, Arbeitsgruppe "Überdruck", Arbeitsmedizinischer Dienst der Tiefbau-Berufsgenossenschaft, München
1 Anwendungsbereich
Dieser Grundsatz gibt Anhaltspunkte für gezielte Vorsorgeuntersuchungen, um zu prüfen, ob bei Personen, die Arbeiten im Überdruck ausführen, keine gesundheitlichen Bedenken gegen die Tätigkeit bestehen.
Hinweise für die Auswahl des zu untersuchenden Personenkreises geben die "Auswahlkriterien für die spezielle arbeitsmedizinische Vorsorge" (ZH 1/600.31) (siehe auch 6.1). Als Einsätze in Überdruck gelten:
1. Arbeiten in Druckluft mit einem Überdruck von mehr als l0kPa (0,1 bar)
2. Arbeiten unter Wasser, bei denen der Beschäftigte über ein Tauchgerät mit der erforderlichen Atemluft versorgt wird.
2 Untersuchungsarten
2.1 Erstuntersuchung
vor Aufnahme einer Tätigkeit in Überdruck
2.2 Nachuntersuchungen
während dieser Tätigkeit
2.3 Nachgehende Untersuchungen
entfällt
3 Erstuntersuchung
3.1 Allgemeine Untersuchung
3.1.1 Feststellung der Vorgeschichte
(allgemeine Anamnese, Arbeitsanamnese, Beschwerden)
besonders achten auf:
Angaben zu früheren Röntgen-Gelenkuntersuchungen
(Zeitpunkt, Ergebnis, Arzt)
3.1.2 Untersuchung im Hinblick auf die Tätigkeit
unter Berücksichtigung der unter 3.3 aufgeführten arbeitsmedizinischen Kriterien (z. B. Inspektion der äußeren Gehörgänge und des Trommelfells mit Valsalva-Manöver, Schellongtest, Zahnbefund)
3.2.1 erforderlich
- Blutbild
-Blutsenkung
-Blutzucker
-Blutdruckmessung und Pulsfrequenz in Ruhe (sitzend) und sofort nach Belastung
- Ergometrie
- Spirometrie
- Inspektion der äußeren Gehörgänge und der Trommelfelle
- Röntgenaufnahme des Thorax im Groß- oder Mittelformat (nicht kleiner als 10 x 10 cm) bzw. Beurteilung einer Fremdaufnahme nicht älter als 2 Jahre.
3.2.3 bei unklaren Fällen
falls durch die Untersuchungen nach 3.1 und 3.2 eine Klärung nicht möglich ist, sind weitere Befunde einzuholen, z. B. zusätzliche fachärztliche Untersuchungen, Röntgenaufnahmen der Prädilektionsstellen für druckfallbedingte aseptische Knochennekrosen, Laboruntersuchungen etc.
3.3 Arbeitsmedizinische Kriterien
3.3.1 gesundheitliche Bedenken
3.3.1.1 dauernde gesundheitliche Bedenken
Personen mit
- allgemeiner Körperschwäche, reduziertem Ernährungs- und Kräftezustand
- Übergewicht von mehr als 30% nach Broca (Körpergröße in cm weniger 100 = kg Sollgewicht)
- Bewußtseins- oder Gleichgewichtsstörungen sowie Anfallsleiden jeglicher Ursache
- Erkrankungen oder Schäden des zentralen oder peripheren Nervensystems mit wesentlichen Funktionsstörungen und deren Folgezustände, funktionellen Störungen nach Schädel oder Hirnverletzungen, Hirndurchblutungsstörungen
- Gemüts- oder Geisteskrankheiten, auch wenn diese bereits abgeklungen sind, jedoch ein Rückfall nicht hinreichend sicher ausgeschlossen werden kann
- Schwachsinn, abnormer Wesensart oder abnormen Verhaltensweisen erheblichen Grades
- chronischem Alkoholmißbrauch, Betäubungsmittelsucht oder anderen Suchtformen
- allergischen Erkrankungen, sofern diese ein besonderes gesundheitliches Risiko in bezug auf die Tätigkeit darstellen können
- Stoffwechselkrankheiten, insbesondere Zuckerkrankheit oder sonstigen Störungen der Drüsen mit innerer Sekretion, insbesondere der Schilddrüse, der Epithelkörperchen oder der Nebennieren, welche die Belastbarkeit stärker einschränken
- krankhaften Störungen des Blutes und der blutbildenden Organe
- anderen chronischen Erkrankungen, die unter den spezifischen Belastungen durch die Tätigkeit zu einer stärkeren Beeinträchtigung führen
- übertragbaren Krankheiten (Ausscheider von gefährlichen Krankheitserregern)
- Erkrankungen oder Veränderungen des Herzens oder des Kreislaufs mit Einschränkung der Leistungs- oder Regulationsfähigkeit, Blutdruckveränderungen stärkeren Grades, Zustand nach Herzinfarkt
- Erkrankungen oder Veränderung der Atemorgane (insbesondere Lungenblähung, chronische Bronchitis, Bronchialasthma, Pleuraschwarten), die deren Funktion stärker beeinträchtigen
- aktiver, auch geschlossener Tuberkulose, ausgedehnter inaktiver Tuberkulose sowie Zustand nach nicht sicher ausgeheilter Pleuritis
- einer Vitalkapazität, die weniger als 80% des errechneten Sollwertes beträgt und/ oder eine Unterschreitung der Mindestsollwerte für die 1-Sekunden-Kapazität
- Erkrankungen des Gastro-Intestinal- und Urogenital-Systems, sofern sie zu plötzlichen Beschwerden führen und deshalb (insbesondere Taucher) zu übereilter Dekompression veranlassen können
- Eingeweidebrüchen (auch Nabelbrüchen)
- Erkrankungen oder Veränderungen des Stütz- oder Bewegungsapparates oder des Brustkorbes, auch solchen aus dem rheumatischen Formenkreis, mit stärkeren Funktionsstörungen unter besonderer Beachtung der Prädilektionsstellen für druckfallbedingte aseptische Knochennekrosen
- Mißbildungen oder Geschwülsten, die zu funktionellen Einschränkungen geführt haben, oder für die Tätigkeit ein besonderes gesundheitliches Risiko darstellen können
- Endoprothesen, größeren Knochen- oder Gelenkfremdkörpern wie Schrauben, Nägel u.ä.
- Hautkrankheiten oder ausgedehnten Narben, die die Tätigkeit erheblich beeinträchtigen oder durch die Tätigkeit verschlimmert werden
- Sehleistung (Sehen ohne Glas) von weniger als 0,5 auf jedem Auge für die Tätigkeit als Taucher
- Erkrankungen oder Veränderungen der Augen, die die Tätigkeit stärker beeinträchtigen, z. B. hochgradige Myopie mit Veränderungen des Augenhintergrundes
- erheblichem Nystagmus
-Hörvermögen von weniger als 5 m Umgangssprache
-Trommelfellperforation und athropischen Trommelfellnarben bei Tauchern
-chronischer Tubenfunktionsstörung und chronischen Erkrankungen der Nasennebenhöhlen
-Neigung zu wiederholten oder schweren Erkrankunger durch Überdruck
-negativem Ergebnis mehrfacher Probeschleusung
3.3.1.2 befristete gesundheitliche Bedenken
Personen mit denen unter 3.3.1.1 genannten Erkrankungen, soweit eine Wiederherstellung zu erwarten ist.
3.3.2 keine gesundheitlichen Bedenken unter bestimmten Voraussetzungen
entfällt für Taucherarbeiten für Druckluftarbeiten:
Personen, bei denen zwar Schäden oder Schwächen der unter 3.3.1.1 bezeichneten Art vorliegen, aber unter Berücksichtigung der vorgesehenen Tätigkeit des Untersuchten nicht zu befürchten ist, daß er sich oder Dritte gefährdet.
3.3.3 keine gesundheitlichen Bedenken
alle anderen Personen, soweit kein Beschäftigungsverbot besteht (siehe 6.4.3)
4 Nachuntersuchungen
4.1 Nachuntersuchungsfristen
4.1.1 erste Nachuntersuchung
vor Ablauf von 12 Monaten
4.1.2 weitere Nachuntersuchungen
vor Ablauf von 12 Monaten
4.1.3 vorzeitige Nachuntersuchungen
- falls bei einer Untersuchung Befunde erhoben werden, die eine kürzere, vom ermächtigten Arzt dann zu bestimmende Frist angeraten erscheinen lassen
- nach Drucklufterkrankungen, nach einer Erkrankung von mehr als 6 Wochen oder nach mehrmaliger Erkrankung innerhalb eines halben Jahres ist eine Vorstellung beim ermächtigten Arzt erforderlich zur Entscheidung, ob die Art der durchgemachten Erkrankung einen Einsatz in Überdruck wieder zuläßt oder ob eine vorzeitige Nachuntersuchung erforderlich ist. Die Vorstellung beim ermächtigten Arzt ist auch erforderlich, wenn Hinweise auftreten, die einen Anlaß zu gesundheitlichen Bedenken geben
- auf Wunsch eines Arbeitnehmers, der einen ursächlichen Zusammenhang zwischen seiner Erkrankung und seiner Tätigkeit am Arbeitsplatz vermutet.
4.2 Allgemeine Untersuchung
4.2.1 Zwischenanamnese (einschließlich Arbeitsanamnese)
besonders achten auf:
frühere Tätigkeiten in Überdruck (Dauer, Druckhöhe, Druckfallbeschwerden)
Angaben zur letzten Erst- oder Nachuntersuchung (Zeitpunkt, Ergebnis, Arzt)
Angaben zu früheren Röntgen-Gelenkuntersuchungen (Zeitpunkt, Ergebnis, Arzt)
4.2.2 Untersuchung im Hinblick auf die Tätigkeit
unter Berücksichtigung der unter 4.4 aufgeführten arbeitsmedizinischen Kriterien
4.2.3 Urinstatus
siehe 3.1.3
4.3 Spezielle Untersuchung
4.3.1 erforderlich
siehe 3.2.1
jedoch die Röntgenaufnahme des Thorax nur nach strenger Indikationsstellung, in der Regel nicht vor Ablauf von 5 Jahren
4.3.2 erwünscht
entfällt
4.3.3 bei unklaren Fällen
falls durch die Untersuchungen nach 4.2 und 4.3 eine abschließende Beurteilung nicht möglich ist, sind weitere Befunde einzuholen (siehe 3.2.3)
4.4 Arbeitsmedizinische Kriterien
4.4.1 gesundheitliche Bedenken
4.4.1.1 dauernde gesundheitliche Bedenken
Personen, wie unter 3.3.1.1 und nach wiederholten oder schweren Erkrankungen durch Überdruck
4.4.1.2 befristete gesundheitliche Bedenken
Personen mit den unter 3.3.1.1 genannten Erkrankungen, soweit eine Wiederherstellung zu erwarten ist
4.4.2 keine gesundheitlichen Bedenken unter bestimmten Voraussetzungen
Personen, bei denen zwar Schäden oder Schwächen der unter 3.3.1.1 bezeichneten Art vorliegen, aber unter Berücksichtigung des Lebensalters, der Berufserfahrung und der vorgesehenen Tätigkeit des Untersuchten nicht zu befürchten ist, daß er sich selbst oder Dritte gefährdet
4.4.3 keine gesundheitlichen Bedenken
alle anderen Personen, soweit keine Beschäftigungsverbot besteht (siehe 6.4.3)
5 Nachgehende Untersuchungen
entfällt
6 Ergänzende Hinweise
6.1 Vorkommen
Der zu untersuchende Personenkreis ist festgelegt durch die in 6.4.1 genannten Vorschriften:
1. Taucher (Unterwasserarbeiten), die über ein Druckluft-Tauchgerät mit Atemluft versorgt werden
2. Druckluftarbeiter, die bei einem Überdruck von mehr als 10 kPa (0,1 bar) beschäftigt sind.
Auch bei kurzfristigem oder gelegentlichem Aufenthalt im Überdruck ist eine Untersuchung erforderlich.
Nicht als Überdruckarbeiter sind anzusehen:
1. Beschäftigte in Räumen, in denen aus lüftgungstechnischen Gründen ein Druck herrscht, der geringfügig höher ist als der atmosphärische Druck - weniger als 10 kPa (0,1 bar) Überdruck.
2. Träger von Atemschutzgeräten, die entsprechend DIN 3179 bei einem Überdruck von bis zu 20 kPa (0,2 bar) eingesetzt werden (Untersuchung nach Grundsatz G 26 "Atemschutzgeräte").
6.2 Wirkungsweise
Personen, die in Druckluft arbeiten und Taucher sind einem Überdruck ausgesetzt. Die hierbei auftretende Gefährdung steigt mit der Höhe des Überdrucks und der Aufenthaltsdauer. Mit steigendem Druck lösen sich die in der Umgebungsluft enthaltenen Gase vermehrt in den Körperflüssigkeiten. Der Lösungsvorgang der Gase verlangsamt sich mit zunehmender Menge bereits gelöster Gase. Je nach Expositionsdauer kommt es zunächst zur Sättigung der Körperflüssigkeiten, bei längerer Exposition aller Gewebe.
Verläuft eine Druckminderung langsam, werden die freigesetzten Gase über das Kreislaufsystem und die Lunge ausgeschieden. Wird der Druck zu schnell herabgesetzt, bilden sich Gasblasen in den Körperflüssigkeiten und im Gewebe. Die dadurch auftretenden Gasembolien sind die häufigste Ursache der durch Arbeit in Überdruck entstehenden Schädigungen. Außerdem kann die Freisetzung von Gasen innerhalb der Zellen vorübergehende oder dauernde Gewebsschäden verursachen.
6.3 Krankheitsbild
6.3.1 akute Gesundheitsschädigung
Akute Erkrankungen durch Drucksteigerung (Tauchen, Einschleusen)
Der zu schnelle Übergang vom Normaldruck zum Überdruck kann zu Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen und Zahnschmerzen führen.
Eine Behinderung des Druckausgleichs zu luftgefüllten Hohlräumen (z. B. Nasennebenhöhlen, Paukenhöhle) führt zu Beschwerden. Bei Tubenverschluß kann es zur Trommelfellperforation kommen.
Akute Erkrankungen durch Druckminderung (Austauchen, Ausschleusen):
Der Übergang vom Überdruck zum Normaldruck kann mehr oder weniger ausgeprägte Druckfallerkrankungen hervorrufen. Diese können schon während der Druckminderung, aber auch Stunden danach auftreten.
Am häufigsten stellen sich Gelenk- und Muskelschmerzen ein. Bisweilen wird über Hautjucken geklagt: eine Marmorierung der Haut, besonders an Bauch und Oberschenkeln, kann auftreten. Es kann zu zentralnvervösen Symptomen kommen: wie z. B. Schwindel, Nystagmus, Ohrensausen, Schwerhörigkeit, Seh- und Sprachstörungen, Atemstörungen, Lähmungen, Krampfanfällen. Seltener kommt es zu Herz-, Kreislauf-, Atembeschwerden, deren Ursache ein Infarkt, eine gasblasenbedingte Lungenembolie oder ein Pneumothorax sein kann. Luftembolien durch Lungenrisse infolge zu schneller Druckminderung führen zu ähnlichen Symptomen wie vorstehend beschrieben.
Therapie bei Druckfallerkrankungen:
Unabdingbare Maßnahme zur Therapie ist eine sofortige und ausreichende Rekompression. Verzögerte und unzureichende Rekompression kann eine mögliche Heilung gefährden.
Spätschäden:
Spätschäden sind relativ selten. Sie können aber, vorwiegend als Knochen- oder Gelenkveränderungen, vor allem im Bereich von Hüfte und Schulter auftreten. Sie sind zumeist symptomlos, können sich aber auch durch Gelenkschmerzen bemerkbar machen. (Latenzzeiten von Monaten bis Jahren.)
Ein Auftreten ist noch nach Aufgabe der belastenden Tätigkeit möglich.
6.4 Rechtsgrundlagen
6.4.1 Rechtsgrundlagen für spezielle arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen
§ 3 UVV "Arbeitsmedizinische Vorsorge" (VBG 100)
UVV "Taucherarbeiten"(VBG 39)
§§ 10, 11 Verordnung über Arbeiten in Druckluft (Druckluft-
verordnung)
6.4.2 Berufskrankheit
§ 9 Abs. 1 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) Nr.2201 der Anlage zur Berufskrankrankheitenverordnung (BKV) "Erkrankungen durch Arbeit in Druckluft"
6.4.3 Beschäftigungsverbote
§§ 4, 6 Mutterschutzgesetz (MuSchG) i.d.F vom 17.1.97 (BGB. 1S21)
§§ 3-5 Mutterschutzrichtlinienverordnung (MuSchRiV) vom
15. April 1997 (BGBI. I S.782) § 9 Druckluftverordnung Taucher
Personen unter 21 Jahre (Fortbildung zum Taucher ab 19 Jahre möglich) Arbeiten in Druckluft:
Personen unter 21 oder über 50 Jahre (Ausnahmen nach § 6 der Druckluftverordnung möglich)
6.5 Bemerkungen
keine
Antwort von Rene am 29.10.2001 - 11:36 Ich war bei einem Dr. Schneider.Der hat seine Praxis am U-Bahnhof Wedding,Tel.0304618000.Das Gute an ihm ist,er taucht selber.
Auszug aus diesem Forum: Lektüre für den ÜL vom 30.07.2005 : Hallo Tauchgemeinde
Gibt es Für den Ül Lektüre, die man zur vorbereitung und zur "Mitarbeit" nutzen kan?
Für Hilfe wäre ich ... [mehr] Übungsleiter?????? vom 31.07.2005 : Hallo,
ich möchte nächstes Jahr, den ÜL- C machen.
Meine Frage, wie läuft dieser Kurs ab?
Gibt es da Grundkurse, muss vorher ... [mehr] OWD - AOWD vom 01.08.2005 : Hallo...
Vor ca. 2 Monaten hab´ ich erfolgreich meinen OWD-Schein gemacht u. bisher 21 TG auf´m Buckel.
Nun stellt sich für ... [mehr]
Auszug aus diesem Forum: Montagepropblem Teccnisub Falco vom 19.02.2007 : Hallo Leute ,
nachdem ich am Wochenende meine Maske nach vier Jahren mal wieder entschimmelt habe (die konnte fast von alleine ... [mehr] Hilfe beim Anzugkauf für Jugendliche vom 19.02.2007 : Wir suchen für unsere Tochter einen Tauchanzug. Sie ist bereits 1,65 m groß und wiegt aber erst 40 kg. Die bereits getesteten ... [mehr] Backup Compi vom 19.02.2007 : Hallo,
wollte mal eure Meinung hören zum Thema Backup Computer. Ich tauche seit Jahren mit einem Aladin Air Z O2(56% Batt.Kap.) ... [mehr]
AquaTerra Tauch- und Wassers.. (06.09.2008) Zum 27.09.08 wird die Ausbildung und das Ladengeschäft aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Kurse, Tauchtreff, Flaschenfüllen oder Ausrüstungsverkauf wird dann nicht mehr durchgeführt. (mehr) Sub Menorca - Cala En Bosch .. (05.09.2008) Ganz nett aber ohne besondere Attraktion. Anmeldung bei der Aushilfe, danach wird gleich das Brevet einbehalten, damit man auch wirklich erscheint. Ist wohl angesichts vieler Nichtabsager in (mehr) Octopus Unterwassersport Dre.. (05.09.2008) Der Tauchladen ist seit 2008 Pleite und geschlossen. Das betrifft damit auch die Tauchbasis in Bischheim Häßlich. Raldiver (mehr)