Rotes Meer: Haisichtung - welche Art? Abgesandt von mhess am 25.06.2008 - 22:32:
Wir waren über Sylvester am Roten Meer - in El Quesier. Es war unser 62 Tauchgang mit unserem ersten Hai-Kontakt! Da das aber definitiv keiner von der kleinen Riffhai-Sorte war hat sich das so in die Gehirnwindungen eingebrannt, dass wir das wohl ewig nicht vergessen werden! Vorab kann ich nur betonen dass das das nachhaltige Gefühl von nackter Angst währen des Tauchgangs immer mehr in Begeisterung und Faszination für diese majestätischen Tiere umschwenkt.
Unser Logbucheintrag sieht in etwa so aus:
Tauchgang: 62 Datum: 09.01.2008 Uhrzeit: 11:32 Ort: El Queseir, Utopia Beach Hausriff Süd, 50 min südlich vom Einstieg Wasser: 22 Grad Luft: 25 Grad Tauchtiefe: 40,6 m
An dem Tag waren wir zwei der wenigen (max 6) Taucher die überhaupt ins Wasser aufbrachen. Es war generell nicht viel los auf der Tauchbasis und viele der wenigen Taucher waren wohl vom stärkeren Wind und der damit verbunden Abkühlung abgeschreckt ins Wasser zu gehen. Wie die zwei Tage zuvor haben wir unserem Zodiac Kapitän gesagt er solle uns an einem "Shark-Spot" ins Wasser werfen. Da wir nicht ernsthaft daran glaubten einen Hai zu sehen haben wir dabei natürlich immer geschmunzelt. Diesmal kam es aber anders:
Nach wenigen Minuten Fahrt vom Strand wurden wir an einer Riffspitze 50 Tauchminuten südlich des Einstiegs zum Hausriff aus dem Boot geworfen. Es ist sehr schön dort mit einem kleinen Erg und einem Drop-Off auf ca. 41 m mit schönen Korallen und sehr viel Fisch. Es war kaum Strömung da. Wir sind dann langsam dem Drop-Off hinunter, da dort unten eine Koralle zu sehen war, die Aussah wie ein Weihnachtsbaum. Dort angekommen und der Warnung unserer Tauchcomputer folgend sind wir dann sehr langsam und ca. 15 min lang wieder auf 25 m und in hellere Wasserregionen aufgestiegen. Das Riff war an dieser Stelle ganz besonders schön mit Fächer- und Salatkorallen.
Plötzlich waren Sie da: Drei Delphine, die sich offensichtlich für uns interessierten. Alle waren ausgewachsen und etwa gleich gross. Wir waren begeistert und haben angefangen unter Wasser ein paar Purzelbäume zu schlagen und in unsere Lungenautomaten zu quieken (das war wahrscheinlich auch der Grund für das was dann passierte). Die Bande hulte Luft und kam wieder zu uns runter. Dann haben die drei Tiere sich in 10-15 m Entfernung vor uns im Wasser senkrecht aufgebaut. Ich hab sofort gedacht: "Super, jetzt können wir uns etwas näher kommen".
Genau im gleichen Augenblick sind alle Drei Delphine wie vom Blitz getroffen von -25 m auf -5 m hochgeschnellt, um dann wie Düsenjets im Tiefflug auf uns zustürzend, an uns vorbei mit einer unglaublichen Geschwindigkeit im Blau hinter uns zu verschwinden. Ich war sehr beeindruckt, etwas enttäuscht und gleichzeitig irritiert. Als ich fragend zu meinem Buddy, der leicht vor mir schwamm, schaute habe ich wahrgenommen dass Sie sehr nervös in alle Richtungen schaute. Und dann kam "Es" auch schon... von 2 Uhr (also von leicht rechts vorne), ... frontal aus ca. 35 - 40 m Entfernung. Ein Hai! Und noch nicht mal ein kleiner! In den nächsten 25 Sekunden (solange hat das Folgende gedauert) gingen mir 1000 Gedanken durch den Kopf! Zunächst, als das Tier noch in einiger Entfernung war, habe ich mich echt gefreut so etwas erleben zu dürfen. "Cool, ein Hai! Mein erster Hai! Ein schöner Hai!".
Sehr langsam, gleichmäßig, total ruhig im Wasser liegend und mit relativ ruhigen, gleichmäßigen Bewegungen der Schwanzflosse kam er dann auf uns zu ... frontal. Wie ein Zug der auf einer Schiene fährt. Er kam immer näher. Die anfänglich Begeisterung ging bei einer Entfernung von 20 m in eine Besorgnis und dann, als er seine Route leicht änderte und ich dann die Grösse und vor allem den "Kauapparat" erkennen konnte, in nackte Angst über. Was mir soffort auffiel war die absolut symetrische Schwanzflosse und das sehr deutlich, bei halboffenen Maul, erkennbare Gebiss. Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie solche Angst gehabt, wenn auch nur für Sekunden. Das Teil hatte die Größe von mindestens zwei Delphinen, wahrscheinlich aber so knapp 4 Meter und die gut zu erkennenden Zähne des Oberkiefers waren schneeweiße, gleischenklige Dreiecke. Der Körperumfang entsprach so ca. 2-3 mal der von mir. Seine Kursänderung hat der Hai so eingestellt, daß er in 10 m Entfernung langsam an uns vorbeigleiten musste. Ich hatte meine Hand zuvor an mein Tauchermesser gelegt ... für den Fall das es ernst werden würde. Als ich aber die Grösse des Tieres sah, habe ich die Idee sofort verworfen und meine Hand ohnmächtig wieder sinken lassen. Bei dieser Grösse und Kraft: keine Chance auch nur im Ansatz damit erfolgreich zu sein. Ab jetzt hörte ich nur noch meinen Puls in den Ohren und sucht nach Auswegen und Schutz. Ich sah dass mein Buddy langsam nach unten abtauchte. Ich beließ stossartig in meinen Lungenautomat in der Hoffnung dass der Hai dann erschrecken und etwas abdrehen würde. Ohne Erfolg: unbeirrt wie ein Zug behielt er den eingeschlagenen Kurs bei. Als er genau neben uns war habe ich aus zwei Gründen weggeschaut: Einmal wollte ich mir das Elend und die "Sauerei" nicht mitanschauen, wenn es dazu kommen würde und dann suchte ich auch nach Nischen im Riff, in die man sich zurückziehen könnte (was natürlich in keinem Fall geklappt hätte). Einige Sekunden später als der Hai genau parallel an uns vorbeiglitt und ich glaubte seine sensorischen Wellen zu spüren mit denen er uns wie Ware an der Supermarktkasse "scannte" habe ich den Entschluß gefaßt meinem Buddy ganz langsam nach unten zu folgen. So würde er erstmal anfangen mit unseren Flaschen zu spielen, wenn er denn wollte ... statt von unten zu kommen, was glaube ich durchaus unangenehmer ist. Weitere Sekunden später drehte ich mich um und sah dass der Riesenfisch schnurgerade in das offene Meer auf 5 Uhr (leicht rechts hinter uns) hinausschwamm. Etwa zwei Minuten später war dann mein Puls wieder von 160 auf halbwegs normale Werte gesunken. Irgendwie wußte ich dass er jetzt nicht wieder zurückkommen würde. Die nackte Panik wurde nun wieder durch etwas Begeisterung aufgehellt. Wir hatten ziemlich viel Luft verbraucht bei der Aktion und ich habe meinen Buddy die letzten 5 min an den Oktopus genommen, damit wir nicht an der Oberfläche zum Ausstieg zurückschwimmen mußten. Nachdem wir das Thema intensiv verbal aufbereitet hatten war uns bewusst: Statistisch und was man so aus wissenschaftlichen Berichten gehört hatte, wahr es äusserst unwahrscheinlich dass die Sitauation anders ausgegangen wäre... und wenn wir jetzt sofort nicht wieder ins Wasser gehen würde vielleicht würde dann "Etwas zurückbleiben". Also haben wir beschlossen froh zu sein so etwas erlebt haben zu dürfen und sind 2 Stunden später wieder Tauchen gegangen. Am Anfang mit einem etwas komischen Gefühl aber nach einer Weile haben wir dann schon wieder über die Titan-Drücker, denen wir begegnet sind geschmunzelt Am Ende sind wir sicher dass nur 2-3 Hai-Arten in Frage kommen, denen unser Kandidat angehört hatte und jetzt ist nur noch Freude und Faszination übriggeblieben. Wir freuen uns schon auf das nächste mal, auch wenn es dann gern wieder ein kleinerer sein darf. Glaube wir sind Fans!
Antwort von Daniela am 25.06.2008 - 23:04 Naja, hört sich nach einem spannenenden Erlebnis an! 3-4 Meter sind recht gross, kannst Du den Hai nicht genauer beschreiben (Form der Flossen, Färbung.....)
Antwort von mhess am 25.06.2008 - 23:21 Ein Tiger war es nicht, da ich annehmen würde die Zeichnung auch in 20 m noch sehen zu können. Er war schon sehr "Uni" gefärbt.
Bei den Flossen kann ich nur noch von der Schwanzflosse sagen, dass sie eben sehr symetrisch war.
An Brust- und Rückenflosse kann ich mich nicht mehr gut erinnern. Die Rückenflosse hatte aber weder weisse noch schwarze Spitzen, sonst ... nicht besonders auffällig.
Die ganze Körperform war weder besonders Schlank, noch besonders massig... der Grösse optimal angepasst würde ich sagen Die schnauze war von vorne gesehen eher spitz und er sah von vorne beihalboffenen Maul aus, als würde er grinsen.
Die Bewegungen waren sehr gleichmässig, fast gediegen.
An sehr viel mehr als an die Form der Oberkieferzähne kann ich mich dann auch nicht mehr erinnern.
Antwort von shuttle am 26.06.2008 - 07:56 Nette Prosa, Grauer, Silberspitz, Longimanus. Schau dir mal die Bilder der häufigeren Haiarten im südlichen roten Meer an und kaufe dir mal ein paar gute Bücher über Haie, zur Bestimmung im roten Meer z.B. "Hier klicken"
und um etwas über das Verhalten dieser faszinierenden Tiere zu erfahren vielleicht "Hier klicken" ... damit du nächstes Mal nicht wieder wegschaust um "... das Elend und die "Sauerei" nicht mitanzuschauen, wenn es dazu kommen würde ..."
Antwort von BIOnaut am 26.06.2008 - 11:39 Grauer nein, (falsche Größenklasse, falsche Schwanzform, "lächelt nicht"), ähnliches plus die Flecken gilt für Silvertip. Longimanus lächelt auch nicht, un hat ne heterocerkce Schwanzflosse. Eher gleich lange Schwanzflossen siehst du hier, auch ein "spitzes Gesicht", 4 m wären noch im Rahmen, die Zähne sind immer sichbar, und das "frontale Anschwimmen und gleich wieder weg" stimmt auch - allerdings das eher ruhige Tempo und die Zahnbeschreibung nicht: Hier klicken Kurzflosssen oder Langflossen-Mako wär aber trotzdem eine Möglichkeit.
Antwort von shuttle am 26.06.2008 - 12:05 Mako am Utopia, na ja, es gibt ja auch 6er im Lotto
Von der Beschreibung her ja, aber ohne mhess nahetreten zu wollen, aufgrund des prosa gefärbten Schreibstils die Empfehlung, sich einmal die Haiarten, die dort i.d.R. zu anztreffen sind, anzuschauen. Was nicht heißen soll, dass es nicht möglich ist.
Antwort von mhess am 26.06.2008 - 20:54 Ein Mako war es nicht ... Zahnform passt nicht. Einige haben auch gemeint, dass es ein Bullenhau war... auch das glaube ich nicht.
Beim Longimanus passt die Rückenflosse und die Schwanzflosse nicht.
Um erlich zu sein bin ich am überlegen, ob es ein kleiner Weisser war. Zahnform, Grösse und Schwanzflossenform passen. Kann noch keinen anderen Finden, der diese Kriterien erfüllt. Allerding sprechen Wahrscheinlichkeit, Vorkommen im Roten Mehr wohl dagegen. Auch war der Bauch nicht weiss, glaube ich. Und er war nich so verschrammt und lädiert, wie das die meisten Weissen sind, die man auf Fotos sieht.
Von einem Grauen habe ich bis jetzt nicht genügend Material gefunden.
Bulle: (der wars mit Sicherheit nicht) "Hier klicken"
... hohe Wahrscheinlichkeit für einen Grauen (dort am Utopia), nur die Beobachtung der gut sichtbaren Zähne spricht dagegen.
Aber schön, dass deine Begeisterung für diese phantastischen Tiere geweckt wurde. LAss das Messer stecken und genieße sie
Antwort von BIOnaut am 27.06.2008 - 15:11 Sorry, aber nun kommen wir in den Wald, shuttle. Hohe Wahrscheinlichkeit für den Grauen Riffhai, weil`s am Utopia war?! Und 4 m große Graue Riffhai, vor denen Delfine flüchten?
@mhess: "kleiner Weisser"! Genau deine Beschreibung, nur dass es den eben nicht im Roten Meer gibt, und der Mako ständig mit ihm verwechselt wird: Hier klicken
Antwort von shuttle am 27.06.2008 - 16:02 Na ja, Uli, sagen wir mal so: in Kenntnis des Tauchplatzes dort, dortiger guides und langjähriger Bewohner, und einem kleinen Abgleich dessen mit der Tauchplatzbeschreibung geb ich ja zu, dass die Schilderung (so sehr sie mir vom Stil her gefällt) und die Beobachtungen ein gewisses Erstaunen auslösen (was nicht böse gemeint ist). Unter Wasser werden schnell mal aus 2m 4m (wie groß sind Makos im Allgemeinen, ich meine nicht bis ...) und da wir uns eh im Spekulativen bewegen, ging ich von Wahrscheinlichkeiten aus. Delfine haben es teilweise auch an sich, dass sie urplötzlich abhauen auch ohne dass ein gefährlicher Hai auftaucht. Aber lassen wir mhess seine Sensationsbegegnung, wenn es so war, freut es mich für ihn umso mehr.
Antwort von BIOnaut am 27.06.2008 - 19:58 Nachdem direkt vorher mit den Tümmlern in Kontakt war, ist eine Justierung der beiden Zeugen / Beobachter ja durchaus möglich gewesen. Und so kommt`s ja denn auch: "Das Teil hatte die Größe von mindestens zwei Delphinen."
Weitere Indizien sind doch in der detaillierten Beschreibung zu finden, die alle "Wahrscheinlichkeiten" Richtung Grauer Riffhai torpedieren: bei einem Riffhai siehst du die unteren Zähne erst, wenn er in unmittelbarer Nähe ist; Riffhaie haben keine homocerke Schwanzflosse und keine spitze Schnauze. Ein einzelner Riffhai würde unter diesen Umständen keinen fast frontalen Checkout aus dem Blauen schwimmen - Hochseehaie wohl, besonders wenn es ein ausgewachsener Kurz- oder Langflossen-Mako (beide 4 m max.) ist, der gerade eben noch zwei leckere Delphine "piepsen hörte".
Es hat nichts mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1.000.000 zu tun, an irgendeiner Küste las Taucher oder Schwimmer/Schnorchler auf einen Mako zu treffen. Es gibt sie in der Nordsee wie am Großen Barriere Riff. Solche Begegnungen kommen durchaus vor, wenn auch vereinzelt.
Antwort von BIOnaut am 27.06.2008 - 20:07 @mhess: "Ein Mako war es nicht ... Zahnform passt nicht." Es passt ALLES in deinem Bericht und deutet auf Mako, sogar bzw. gerade das "offene Maul", das dir sofort aufgefallen ist. Allein dass du aus der großen Entfernung die Zahnform gesehen haben willst, das schreibe ich - mit Verlaub - deinem Puls oder Wunschdenken zu.
Antwort von mhess am 27.06.2008 - 20:39 Danke für die vielen Antworten. Ich glaube ich werd es wohl nie hundert prozentig rausbekommen. ... Naja, selbst wenn ich ein Foto dabei gehabt hätte: wäre eh nichts geworden
Und das sage ich deswegen weil wir echt Panik hatten. Der sah nicht so aus wie die Tierchen auf dem Foto... Weil ich eben ab 10 m Entfernung das Gebiss im halboffenen Maul oben und unten super sehen konnte - war ja auch schneeweiss.
Bei der Grösse täusche ich mich aber ganz bestimmt nicht, da wie BIOnaut auch sagt das Teil ganz bestimmt so gross wie zwei Delphine - die kurz zuvor an der gleichen Stelle waren, mindestens.
An einen Makro glaube ich immer noch nicht so richtig, da der ja sehr Nadelförmige Zähne hat und immer als "hektischer" Schwimmer beschrieben wird. Unserer hatte die Ruhe weg... und sah (anders wie die meisten Riffhaie) gar nicht "zum Spielen aus"
Antwort von Bubble67 am 01.07.2008 - 01:47 Ich bin überascht ......warum soll nicht ein kleiner Weißer im Roten Meer schwimmen ? Haben die dort ein "Schwimm Verbot" ??
Weiße tummeln sich im Mittelmeer und auch in anderen teilen der Welt.......(Literatur !)
Warum soll mhess nicht das "Glück" gehabt haben ?
Da von abgesehen ist es doch eh immer das gleiche....jemand sieht etwas und später glaubt Ihm niemand... ! Ich hab bis her außer ein "Leoparden Hai" noch kein anderen gesehen......aber ich glaube das ich auch "höheren" Puls bekomme....ich finde Haie wunder schön und sehe mir fast jeden Bericht an und lesen Bücher....aber die Angst bleibt trotzdem..... ob Begründet oder nicht.....
mhess hat ein "schönes " Erlebnis gehabt.....!
Man sollte nicht immer alles in Zweifel ziehen.....Oder ?
Antwort von Atreyu am 02.07.2008 - 13:30 Kann mir das auch gut vorstellen, warum sollte es die Weißen nicht dort geben o_0
Vielleicht in hoher Zahl aber vereinzelnt gut möglich. Oder gibt es dafür 100%ig beweise das es nicht geht?
Die Dokuserie setzt neben emotionsstarker Unterhaltung klar auf Information. Die Aufgaben moderner Tierga [mehr]
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Dieses Y ist ein Arm, Zunge... was auch immer von ... [mehr] Fischbestimmung - online? vom 13.11.2008 : Hallo,
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Ist mir am Lighthouse in DAHAB begegnet und ich weiß nicht was es ist. Sieht aus wie ein Stalaktit in einer ... [mehr]
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