Hallenbadübungen ?? Abgesandt von Äläk am 30.10.2004 - 08:15:
Hallo Leute,
ich bin immer auf der Suche nach neuen Übungen
für unser Hallenbadtraining. Vielleicht habt
Ihr Euch ja selbst welche ausgedacht und möchtet
diese mit mir teilen. Hier sind als Gegenleistung
drei meiner Lieblingsübungen:
1. Wechselatmung für Schnorchler
Jeweils eine Zweiergruppe bekommt EINEN Schnorchel
Es darf nur derjenige an die Oberfläche zum atmen, der den Schnorchel hat. Ist ne Art Staffellauf unter Wasser.
100m sind anstrengend. Langsamkeit und Ruhe beim
Tauchen, und Präzision und Zusammenarbeit bei der
Übergabe des Schnorchels sind wichtig für das
Gelingen der Übung.
2. 25 m Streckentauchen mit Vorher/Nachher Stop.
Schnorchel aus dem Mund. 15 Sekunden Gesicht im
Wasser, Luft anhalten, dann abtauchen ohne einzuatmen, 25 m Streckentauchen, vor dem
auftauchen nochmal eine Pause von 15 Sek.
Ist anstrengend. Kann beliebig erweitert werden.
3. Bedienung der Luftdusche erlernen.
Luftdusche am Automaten vorher erklären.
Wichtig um kein Wasser zu schlucken. Nicht die
volle Dröhnung geben.
Übung: 50 m das Gerät antauchen. Dann daraus
atmen. Wer keine Luft zum Ausblasen des LA mehr
hat, soll die Luftdusche benutzen.
Kann auch weniger/mehr als 50 m sein. Hauptsache
man kommt ausgepowert am Gerät an und sieht den
LA verheissungsvoll vor sich.
Antwort von buddy am 30.10.2004 - 09:35 das ist weder training fuer fortgeschrittene noch fuer irgendjemand sondern nur einfach bloedsinn
buddy
Antwort von Ralf Schmid am 30.10.2004 - 10:59 Hallo Äläk,
am besten tauchst du solo, dann brauchst du keinen Buddy der sich daran stört daß du ein, auch in besonderen Situationen, geübter Taucher bist!
Aber nun zu dem Hallenbadtraining!
Genau für solche Dinge gibt es Hallenbadtraining!
Wenn ich mir nur 1 Stunde lang auf 3 Metern die Kacheln anschaue kann ich dabei nichts lernen!
Tauchen ohne Maske:
Immer wieder kommt es mal vor daß einem der Buddy mit einem unbedachten Flossenschlag die Maske vom Gesicht schlägt, und dich der Wasser-Nase-Reflex unvermittelt trifft.
Im Hallenbad einfach mal von hinten an einen anderen Taucher herantauchen, ihm die Maske klauen und auf den Boden sinken lassen.
Der andere Taucher muß nun mit der Nase voll Wasser weiteratmen, seine Maske suchen, aufsetzen und ausblasen.
Keine Luft mehr
Zum einen kommt es vor daß ein Taucher vergißt sein Fini zu beobachten, zum anderen kann es, beim durchtauchen von Engpässen, z.B. in Wracks oder Höhlen, durchaus vorkommen daß ein Ventilgriff gestreift wird und sich dabei schließt. Außerdem können Rostpartikel in der Luft den Sinterfilter verstopfen. Wie auch immer, das Resultat ist plötzlich ausbleibende Luft.
Tauche im Hallenbad von hinten an einen Taucher heran und drehe ihm die Luft ab. Er muß sich nun nach dir umsehen und dir andeuten daß er keine Luft mehr hat. Dann beginnt ihr mit der Wechselatmung. Nach ein paar Minuten drehst du ihm die Luft wieder auf.
Mit etwas Übung und vernünftiger Ausrüstungskonfiguration kann er sich die Luft auch selbst wieder aufdrehen!
Richtig tarrieren
Da die Fliesen, bzw. deren Fugen im Hallenbad ein gutes Tiefenmaß abgeben, eignet sich eine Schwimmbadwand perfekt um Tarrieren zu üben.
Zwei Taucher hängen sich nebeneinander an die Wand, und geben abwechselnd Zeichen um wie viele Fliesen, und in welche Richtung sie das Niveau ändern. Nach Erreichen des neuen Niveas wird eine Minute sauber vor der Fuge gewartet, bis das nächste Zeichen zur Niveauänderung kommt.
Ausrüstung sammeln:
Kommt in der Realität so zwar nicht vor, aber verstäue die gesamte Ausrüstung im Becken. Nun müssen erst die Flossen angetaucht und angelegt werden, dann die Maske finden, anziehen und ausblasen. Dann geht es zum Gerät. Hier den Atemregler in den Mund nehmen, und das Gerät richtig anlegen. Erst dann darf aufgetaucht werden.
Jacket funktioniert nicht 1:
Beim Tauchen kommt es immer wieder mal zu Funktionsstörungen die einer sofortigen Reparatur unter Wasser bedürfen. Dies kann schon ein abblasender Schnellablaß sein.
Im Hallenbad den Schnellablaß eines anderen Tauchers eine halbe Umdrehung öffnen, so daß ständig Luft entweicht.
Der Taucher muß sich auf den Boden knieen, das Gerät ablegen, untersuchen, die undichte Stelle finden, den Ablaß wieder fest zudrehen, das Gerät wieder anlegen und weitertauchen.
Jacket funkioniert nicht 2:
Es ist zwar eher eine Seltenheit, aber auch eine Jacketblase kann reissen, oder der Trocki voll Wasser laufen und so ein Tarrieren unmöglich machen.
Im Schwimmbad überbleit das Jacket leeren, den Elefantenpimmel aus der Jackettasche fummeln, aufblasen und damit, unter ständigem Luftablassen, langsam zur Oberfläche aufsteigen.
WICHTIG
Die Übungen müssen vorher sitzen, also erst üben!
Außerdem darf ein Taucher dann nicht alleine gelassen werden, auch wenn ein Hochschießen aus 3 Metern kein Problem darstellt!
Im Laufe der Zeit werden die Taucher dabei wesentlich sicherer und ruhiger, weil sie wissen daß man alle Probleme die sich stellen auch unter Wasser lösen kann.
Viel Spaß beim Training
Gruß Ralf
Antwort von Ottonormaltaucher am 30.10.2004 - 11:24 Er muss im Hallenbad noch die Bedienung der Luftdusche erlernen.....sind ja auch so viele Knöpfe dran
Antwort von Flaschengeist am 30.10.2004 - 11:44 Reise nach Jerusalem
Nach einer normalen Trainingseinheit mit DTG legt jeder Taucher sein Gerät vor sich auf den Boden.
Dan Tauchen die Taucher im Kreis immer ein Gerät weiter und jeder nimmt zwei Atemzüge aus dem Gerät, dass vor ihm liegt und der Anwesende TL/ÜL bringt nach einer Minute immer ein Gerät an die Oberfläche!!! Nach ein paar Geräten fängt das Spiel an Spass zu machen.
Antwort von Ottonormaltaucher am 30.10.2004 - 12:35 @Flaschengeist
....und so reicht man dann Plaque, Karies, Grippe, Herpes, Eiter, Mundfäule und Aids im Kreis herum Willst Du ihn umbringen
Antwort von KarinM am 30.10.2004 - 13:28 Wir spielen gerne mit der Aquadisc. Das macht super viel Spass und ist fast besser als jedes Schnorcheltraining
Antwort von Jessica am 30.10.2004 - 13:33 ONT: Das ist aber nicht Dein Ernst, oder? Seit wann wird z.B. HIV oder Karies ueber den Speichelweg uebertragen? Ausserdem liegt das ganze noch im Chorwasser...
Eine lustige Uebung ist ansonsten noch das Einkaufswagen schieben. Ein Taucher setzt sich rein - der Rest schiebt (natuerlich ueber die Breitseite).
Antwort von Christof am 30.10.2004 - 14:35 Das sind imho schon recht anspruchsvolle Übungen, die ein hohes Maß an Kondition verlangen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass bei diesen Übungen stets mindestens ein Rettungsschwimmer am Beckenrand und ein zusätzlicher Sicherungsschwimmer- im Becken ist. Außerdem hoffe ich sehr, dass hier stets deutlich der Vorrang von Sicherheit vor dem persönlichen Ehrgeiz herausgestellt wird und nur diejenigen an den Übungen teilnehmen, die 100%ig fit sind und sich wohl fühlen.
Abwechselndes Schnorcheln:
Jeweils zwei Schwimmer mit ABC haken sich Rücken an Rücken mit den Armen ein. Dann wird gemeinsam geschwommen, wobei nur derjenige atmen kann, der gerade oben schwimmt. Der untere Schwimmer gibt ein Zeichen sobald er nach oben möchte (Zeichen sowie Rotationsrichtung vorher vereinbaren).
Taucherstern:
Ein DTG wird im Becken versenkt. Ein Sicherungstaucher taucht ab. Ein Beobachter koordiniert den Einstieg von der Wasseroberfläche. Nun werden nach und nach alle (einzeln) nach unten geschickt. Die Atmung erfolgt reihum, wobei jeder max. 2 Atemzüge machen darf.
Reise nach Jerusalem in 3er-Gruppen: (ähnlich Flaschengeist)
Zwei DTGs werden versenkt, eins am Anfang, eins am Ende einer 25 Meter Bahn. Der freie Mann taucht zu dem gegenüberliegenden DTG. Der Regler wird bei Ankunft übergeben. OK wird abgefragt und zusätzlich dem gegenüberliegenden Taucher signalisiert. Sobald einer auftaucht, tauchen sofort alle anderen auf. Zusätzlich sollte ein reguläres Abbruch-Kriterium festgelegt werden (z.B. 5 Durchgänge)
Streckentauchen ohne Halterung/Jacket:
Taucher mit ABC, nur Flasche mit Atemregler. Die Flasche wird mit beiden Armen fest umschlossen. Auch hier sollte ein reguläres Abbruch-Kriterium (z.B. 1000 m) festgelegt werden.
Atmen aus abblasendem Regler:
Übung zunächst nur im Flachwasser (Kinderbecken) durchführen. Kopf unter Wasser, Luftdusche drücken und gedrückt halten. Orbiter so halten, dass er an einer Seite am/im Mund steckt, andere Seite im Wasser. Zunge leicht anheben/wölben, um eventuelles Spritzwasser dort abtropfen zu lassen.
Wenn das funktioniert, kann man das auch ohne Regler probieren. Dabei die Hand wie einen Trichter über das Auslassventil halten und atmen. Zungenhaltung wie bei vorheriger Übung.
Tauchen mit Blindmaske:
Je zwei Taucher zusammen, einer mit abgeklebter Maske, der andere normal. Dann Streckentauchen. Alternativ kann man diese Übung auch statt mit einer abgeklebten ohne Maske durchführen.
Ansonsten kann man natürlich auch die ganzen **/*** Übungen machen: aber das ist ja Standardprogramm. Unterwasser-Rugby ist übrigens auch eine feine Sache und erstaunlich anstrengend.
Für die meisten wird dies ohnehin klar sein, dennoch:
Solche Übungen dürfen niemals alleine und ohne eine geeignete Absicherung durchgeführt werden. Jeder muss wissen: Das ist Training und kein Wettkampf. Persönlicher Ehrgeiz hat hier nichts zu suchen! Sicherheit hat oberste Priorität. Dem Übungsleiter kommt hier eine wichtige Rolle zu. Alle Übungen sollten vorher genauestens besprochen werden, inklusive regulären und Ausnahme- Abbruchkriterien. Halten sich alle daran, hat man gemeinsam viel Spaß!
Gruß,
Christof
Antwort von Ottonormaltaucher am 30.10.2004 - 14:40 Jessica
HIV überträgt sich bekanntlich über das Blut, wobei es dem Erreger egal ist ob er durch eine gemeischaftzlich genutzte Fixernadel oder durch Risse im Mundbereich eindringen kann...
Karies verursachende Bakterien tummeln sich bekanntlich gerne im Plaque. Bist Du sicher dass davon keiner was an den Zähnen hat und mit dem Mundstück an Dich weitergibt.
Mundfäule und Herpes überträgt sich gerne über gemeinschaftlich genutztes Besteck oder Trinkflaschen, was bei gemeinschaftlich genutzten Automaten auch nicht anders sein kann.
Dass über den Speichel hunderte, teils tödliche Krankheiten (Grippe etc.) ubertragen werden können weiß auch jeder.
Die Liste der übertragbaren Ekelbomben ließe sich beliebig verlängern.....
Dass duch Chlor alle Erreger abgetötet werden, kann wohl nicht sein, sonst wäre ja Chlor "das" Wundermittel gegen alle Erreger und nach Schwimmbadbesuchen hätte keiner Herpes oder Fußpilz.
Festzustellen ist: Die wechselseitige Benutzung der Atemregler ist ein vermeidbares Gesundheitsrisiko und eine Sauerei!
Gib mal "nur" den Suchbegriff "Mundfäule", als eine der möglicherweise übertragbaren Krankheien ein, dann weiss Du wovon ich spreche......
Gehe jede Wette ein dass, wird an einem in der Runde genutzter Atemregler auch nach Stunden ein Abstrich gemacht, finden sich noch millionen Erreger....bis hin zu Kolibakterien, weil sich einer nach dem Toilettenbesuch die Hände nicht gewaschen hat oder weil er seinen Atemregler in der Tauchtasche neben seiner verschissenen Unterhose gelegert hatte.....willst Du solche Sauereien etwa im Mund haben?
Antwort von Jessica am 30.10.2004 - 15:19 Naja ONT, ich sag ja nicht, dass man sich garnichts einfaengt, aber ueberleg doch mal realistisch. Wir waeren alle totkrank, nur weil wir mal schwimmen gehen. Oder glaubst Du ernsthaft, jeder, der mal "muss" verlaesst das Wasser vorher? Von nicht geduschten Leuten oder solchen mit nicht ordentlich abgewischtem Hintern mal ganz zu schweigen. Und dass man beim schwimmen, plantschen, tauchen Wasser in den Mund bekommt ist ja klar. Deiner Argumentation zufolge, duerftest Du ja garnicht schwimmen gehen.
Dass jemand mit Mundfaeule taucht, halte ich uebrigens fuer ausgeschlossen - er koennte den LA gar nicht im Mund halten vor Schmerzen.
Dass man sich ueber anderer Leute Bakterien einen Karis holt, glaub ich auch nicht. Ich bin kein Zahnmediziner, aber immerhin kuesst sich die Menschheit - da waere die Uebertragungsgefahr (uebrigens Deiner Argumentation zufolge auch von HIV) viel groesser, weil der Virus, bzw. das Bakterium nicht durch das Chlorwasser verduennt wird. Und Zaehneputzen kann man auch immer noch
Aber es wuerde mich doch mal interessieren, ob jemand einen Studie kennt, wo mehrere Leute im Chlorwasser einen LA benutzt haben und dann ein Abstrich gemacht wurde und was dabei rauskam. Mit Leihanzuegen, in die gepinkelt wurde (kein Chlorwasser) hat man das ja getan. Vielleicht hat da jemand eine Quelle?
Antwort von scuba_steffi* am 30.10.2004 - 15:33 Hi Jessica nur kurz zur Info: Karies ist eine Infektionskrankheit die über Streptokokken übertragen wird. (Streptococcus mutans) Viele Infektionskrankheiten sind ansteckend, bevor der Betroffene was davon merkt.
Ich kann die Argumtentation gut verstehen und würde auch nicht mit dem ganzen Verein Automaten-wechsel-dich spielen, fände ich ekelig.
Meine Kinder haben sich im Schwimmbad schon alles mögliche geholt: Mittelohrentzündung, Warzen, Pilze.....echt lecker. Chlor ist schön und gut, aber wenn die Dosierung nicht stimmt.... Und zum küssen: du knutschst dich doch hoffentlich nicht mit dem ganzen Verein rum, oder?
Antwort von Jessica am 30.10.2004 - 15:39 nein, Steffi, ich gebe Dir recht. Aber ich halte es trotzdem fuer ein bisschen schwarzmalerei. Dass man sich Pilze und Otitis holen kann, ist mir klar und auch logisch.
Zu den Zaehnen kann ich, wie gesagt, nichts sagen - trotzdem halte ich es nach wie vor recht unwahrscheinlich (Zahnmediziner vor, sagt mal was dazu).
Bleibt immer noch die Frage an einen Immunologen oder Infektionsspezialisten: Wie wahrscheinlich ist es, dass man sich tatsaechlich etwas ueber die Benutzung anderer Atemregler einfaengt? Studien?
Antwort von Jessica am 30.10.2004 - 15:45 Da die Disk hier etwas OT ist und noch etliche ungeklaerte Fragen bleiben, habe ich diese Frage einfach mal ausgelagert: Hier klicken
Antwort von Sidmann am 30.10.2004 - 19:25 Hallo Leute
ich denke daß das übertragen von Bakterien, welcher Art auch immer, sicher nicht das Problem ist.
Oder denkt ihr, daß die LA die ihr auf einer Basis ausborgt desinfiziert werden? Wohl nicht (und wenn, sicher nicht in dem Maß das diese wirklich steril sind).
Ich sehe vielmehr das Problem darin, daß diese Übungen im Hallenbad (Freibad wie auch immer) gemacht werden.
Macht solche Übungen im Freigewässer, wo die Sicht und Wasserqualität nicht so gut ist.
Jeder der diese Übungen unter diesen Bedingungen meistert kann überall Tauchen, nicht nur auf den
Malediven.
Antwort von Ralf Schmid am 31.10.2004 - 01:21 Hat sich schon mal einer von Euch angesehen was so alles in`s Meer eingeleitet wird?
Taucht ihr nur in der eigenen Badewanne?
Gruß Ralf
Antwort von Christof am 31.10.2004 - 09:45 @Sidmann: Ich sehe vielmehr das Problem darin, daß diese Übungen im Hallenbad (Freibad wie auch immer) gemacht werden.
Macht solche Übungen im Freigewässer, wo die Sicht und Wasserqualität nicht so gut ist.
Wenn das mal nicht einen dreifach kräftigen wert ist
Natürlich spricht nichts dagegen (unter bestimmten Voraussetzungen) Übungen im See zu machen. Vielleicht schaust Du Dir aber noch mal die obigen Übungen an und überlegst, welche davon wohl für den See geeignet sein könnten.
Selbst im Schwimmbad sind die meisten dieser Übungen schon grenzwertig. Diese im Freiwasser - wohlmöglich auch noch ohne vorheriges Üben im Schwimmbad - durchführen zu wollen halte ich für geradezu fahrlässig.
Antwort von Flaschengeist am 31.10.2004 - 13:34 Klasse
zum Beispiel Reise nach Jerusalem im See!
Jeder legt sein DTG vor sich. Puff, eine schöne Sedimentwolke endsteht vor jedem Taucher! Los Gehts! Alle Tauchen ein Gerät weiter, greifen nach dem La, der auch im Schlam liegt. Weiter. Ein Taucher zieht beim Weitertauchen ausversehen eine Flosse über den Boden! Ruckzuck hat man eine Sicht bis zum Maskenrand! Niemand sieht das nächste DTG, keiner bekommt mehr Luft und alle tauchen auf. Die Übung ist vorbei, aber die Geräte liegen immer noch im Modder! Na dan viel Spass beim Suchen!!!
Antwort von Flaschengeist am 31.10.2004 - 13:40 Ach ja zum übertragen der Krankheiten. Diese Übung wurde schon heufiger gemacht und alle leben noch. außerdem müsste man dann bei einer normalen geübten Wechselatmung ja gleich hopps gehen!!
Wir kommen vom Thema ab!!!
Wie wäre es mit dem römischen Wagenrennen?
Zwei Taucher hacken sich ein und nehmen ihre äußeren Arme nach hinten. Ein dritter nimmt die Arme und stellt sich auf den Rücken der anderen. Los Gehts!!! Abtauchen nicht vergessen
@buddy
.....das ist weder training fuer fortgeschrittene noch fuer irgendjemand sondern nur einfach bloedsinn.....
neiiiin, macht sogar Spaß.
Warum musst Du denn immer gleich so streng sein, - na ja bei Euch Padilern lautet die Devise: dive is fun.
Tja, dann braucht Ihr also nicht zusätzlich auch noch diese Art von Spaß ?
Also ich hab das mit Interesse gelesen.
In diesem Zusammenhang erinnere ich mich:
Es war in den 60er Jahren: da gab es die „Kölner Disziplinen“
Dazu gehörte: durch Hulareifen durchtauchen, „Nashornstehen“, mit einer Scheibe (eine Art Puck) am Boden spielen.
Dieser Puck kam schnell wieder in Vergessenheit.
Dafür wurde direkt anschließend „Unterwasserball“ erfunden.
Na ja, es hieß nicht lang Unterwasserball.
Der Erfinder: Dr. Franz-Josef Grimmeisen hat sehr schnell auch den richtigen Namen, nämlich Unterwasser-Rugby dazu geliefert, wohl wissend, wie gut eine Sportart in amerikanischer Sprache funktioniert.
Uli
Antwort von Jessica am 01.11.2004 - 05:27 hehe, Uli, ich hab mich in der Tat schon gefragt, wann hier das erste mal das Wort "Kampftaucher" faellt. Aber erfreulicherweise hat ja bisher nur ein PADIist gepostet *scnr*
Antwort von Ralf Schmid am 01.11.2004 - 10:59 Dieser "Blödsinn" hilft spielerisch der eigenen Psyche klar zu machen daß das Wasser dein Freund ist, die eingene Ausrüstung blind zu kennen und so einen besseren Taucher aus den Übenden zu machen.
@buddy und Ottonormaltaucher:
Ihr habt sowas noch nie gemacht, nehme ich an
Gruß Ralf
Antwort von musher am 01.11.2004 - 14:12 Ich finde diese Übungen auch sehr interesannt.
Leider habe ich viel zu selten Gelegenheit, soetwas auch in einem Bad in die Tat umzusetzen.
Es sieht halt mal nicht jedes Bad gerne, wenn Leute mit Tauchausrüstung reindürfen.
Bekam bei uns im Bad nicht mal die Erlaubnis zur Tauchausbildung des Roten Kreuzes - Wasserwacht in das Bad zu gehen, obwohl die wasserwacht bei der Aufsicht ehrenamtlich mitarbeitet.
Hat vielleicht Jemand hierzu Tips, wie man überhaupt Badbetreiber dazu bringen kann, in ein Bad zu Trainings- und Übungszwecke zu kommen?
Antwort von Harry am 01.11.2004 - 19:50 ich vermisse froschmann rehlein, der mich unterstützt
harry
Antwort von Detlef am 02.11.2004 - 09:36 Spannende Diskussion, Training, Mundfäule und Verbände. Da ist alles dabei.
Der Staffellauf läßt sich auf die vier Ecken des Beckens ausdehnen.
Durchtauchen von Hulahupreifen. Die Reifen haben Auftrieb, daher bitte mit Blei beschweren.
Antwort von Kunterbunt am 02.11.2004 - 12:15 Wie wärs damit:
Ein Taucher wird mit einer laaaaaaangen Kette umwickelt. Die Kette wird mit einem Sicherungsschloss "zugemacht". Mit nur noch 10 Bar in der Flasche und 100 kg Blei bekommt er 1000 verschiedene Schlüssel, nur einer passt natürlich.....................
Scherzmodus aus !
Antwort von Flaschengeist am 02.11.2004 - 17:24 @ Kunterbunt
Hey, geil wäre auch noch den Taucher mit den Füßen in beton einzugießen und weil man nicht unfair sein will, gibt man ihm ne Nagelfeile!!! Falls dan das DTG leer ist könnte man noch eins in 10m entfernung hinlegen und zusehen wie er vergeblich versucht dranzukommen!!
Antwort von Jessica am 02.11.2004 - 17:42 also neeeeeeee....
Sizilianische Tauchkurse (Betonschuhe) gibt es doch nur in Italien! Ihr wisst aber auch gaaaaarnix
Antwort von Tümpi am 03.11.2004 - 07:51 Musher, mit Geld. Zu festgelegten "Vereinszeiten". Leider haben die meisten Bäder ihre Zeiten verplant und können nicht noch zusätzliche Stunden vergeben. Das ganze ist nicht ganz billig, musst du doch die Stunde das ganze Jahr über mieten. Vielleicht bei Privatbädern probieren.
tü
Antwort von Detlef am 03.11.2004 - 08:50 Liebe Jessica,
Sizilien hat nichts mit Italien zu tun. Die Betonschuhe stammen aus den USA.
musher
Die Vergabe von Badzeiten (soweit die Gemeinden/Städte) Betreiber sind, erfolgt über das Sportamt (oder wer in deiner Stadt dafür zuständig ist). Soweit das Bad für andere Vereine geöffnet ist, hat der Verein darauf einen Anspruch. Wenn die Benutzung von Geräten durch die Nutzungssatzung ausgeschlossen ist, muß du den Rat überzeugen. Wenn nein, mußt du Überzeugungsarbeit beim Amtsleiter leisten. Z.B. Schnuppertauchen für die Angestellten. War jedenfalls ein langer und dorniger Weg bis wir das Bad hatten.
Antwort von musher am 03.11.2004 - 15:45 Detlef, es handelt sich zwar um ein städtisches Bad, hat aber eine eigene Leitung.
Vom Bürgermeister aus hätte ich ja die Genehmigung, WENN der Verwaltungschef mit einverstanden ist. Dieser aber nicht einmal zu einem Termin bereit ist.
Zum einen, die Wasserwacht bis jetzt schon im Bad ist, aber insgesammt dann nur für 2Stunden 2Bahnen zur Verfügung hat.
Da aber auch Jugend- und Kinder-arbeit geleistet wird, hier keine Möglichkeit besteht, mit Gerät ins Wasser zu gwehen - es ein zusätzlicher Termin nötig wäre.
Ein Anderer Tauchclub in diesem Bad auch ihre Trainingseinheiten abhält, aber leider zur selben Zeit - und zerteilen kann ich mich nicht.
Tja, und mit anderen Bädern sieht es auch sehr schlecht aus.
Sind hier nicht reich bestückt mit Bädern.
Es ja leider immer mehr Bäder zu machen.
Antwort von ineX am 04.11.2004 - 16:13 also unsere trainer lassen uns gerne am ende alle in die mitte des beckens ein kreis machen und dann nach und nach das abc ausziehen als erstes die mastke und dan ne minute so hochhaten wie es geht dan die erste flosse und hoch halten usw.
geht aber lleider ja nur oder besser in tiefen beken
cu ineX
Antwort von Detlef am 04.11.2004 - 17:13 musher
Das mit den Bädern ist ein Kreuz. Aber wenn bereits Vereine im Wasser sind, stell einen schriftlichen Antrag (als Verein) und nerve bis ein Verwaltungsakt vorliegt. Oder wie gesagt, ködere die zuständige Stelle.
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