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Helium Analysegerät
Abgesandt von scupa-p-r-o2 Registriertes Mitglied am 04.12.2007 - 11:35:

Hallo,

ich will mir demnächst ein Helium Analysegerät für den privaten Gebrauch zulegen, da ich mich nicht nur auf meine Rechen und Mixkünste verlassen will.

Ein O2 Analysegerät habe ich schon, dieses schliese ich über einen Druckminderer mit einstellbarem Flow von 0,8l/Minute an.

Diesen Druckminderer kann ich auch für das Helium Analysegerät verwenden.

Meine Schmerzgrenze waren eigentlich 500 Euro, nach langen Recherchen habe ich aber nichts in dieser Preisklasse gefunden.

Gibt es Helium Analysegeräte in dieser Preisklasse?
Kann man die Teile seber bauen? Gibt es da Baupläne?

Alternativ ist mir das NRC Helium Analysegerät (649 Euro) aufgefallen.
Taugt das Teil was, auf den Bildern macht es einen ordentlichen Eindruck.




Antwort von bubblemaker27 Registriertes Mitglied am 04.12.2007 - 12:09
Hi,
in ner ganz ähnlichen Preisklasse liegt der Helilyzer von Hier klicken
Antwort von Oliver2 Registriertes Mitglied am 04.12.2007 - 13:12
Nur mal so aus Neugier......aus welchem Grund möchtest du so genau wissen, wie dein Gemisch aussieht???
Ich denke mal, wenn es rechnerisch stimmt, einigermaßen sorgfältig und damit genau gemischt ist, dann noch die O² Analyse stimmt.....dürfte es auf die dann noch möglichen "paar Prozent" Abweichung nicht an.....
Nur meine Meinung, aber das, was dann noch daneben liegen kann, lässt sich doch recht einfach durch eine rechnerische Reserve abfedern.....
Antwort von scupa-p-r-o2 Registriertes Mitglied am 04.12.2007 - 13:17
Das Messen ist zur Kontrolle der Rechnung, man hat ja nicht immer einen guten Tag, und schon ist der falsche Mix drinnen.
Durch messen schliese ich diese Fehlerquelle aus.
Antwort von Oliver2 Registriertes Mitglied am 04.12.2007 - 13:21
OK, ist natürlich ein Argument....nur....ich kann mir an sich kaum vorstellen, daß man sich grob verrechnen kann, aber der gewünschte Sauerstoffanteil dann trotzdem richtig ist.........
Antwort von Peter aus Wien Registriertes Mitglied am 04.12.2007 - 13:43
> Das Messen ist zur Kontrolle der Rechnung, man hat > ja nicht immer einen guten Tag, und schon ist der
> falsche Mix drinnen.
> Durch messen schliese ich diese Fehlerquelle aus.

Diesen Fehler kannst du auch durch Messen mit dem Sauerstoffmessgerät abfangen.

Viele Grüße
Peter
Antwort von DarkShark Registriertes Mitglied am 04.12.2007 - 14:38
Hai,

wie wär`s denn hier mit:

Hier klicken

Beim heutigen Dollar- Kurs sollte das Ding doch einigermaßen erschwinglich sein...

Gruß,

D.S.
Antwort von bubblemaker27 Registriertes Mitglied am 04.12.2007 - 15:57
Hi,
das ganze Thema mit der Rechnerei steht und fällt natürlich auch ein wenig mit der Häufigkeit des auftoppens.
Spätestens bei ner 300 Bar Pulle wirds zum Ratespiel.
Es gab auch schon nette Erlebnise in einem kleinen Afrikanischen Tauchdomiziel.
Wenn die Spenderflasche schon nur knappe 85% He enthält (rest unbekannt, O2 wars nicht) möchte man sich eventuell noch mal überlegen ob man damit seine Gase mischen möchte.

Aber... habt schon recht, hier genügt im Normalfall auch die Kontrolle des O2

Grüße Oli
Antwort von Silberflosse Registriertes Mitglied am 04.12.2007 - 17:55
@DarkShark

Leider gibt es über Atomox nicht die besten Referenzen.
Es sind einige Geräte defekt und unvollständig angekommen, manche wohl überhaupt nicht.
Wenn ich mich richtig entsinne hat Thore vor nicht allzulanger Zeit mal was auf RebretherWorld geschrieben, dass da wohl auch eine Lieferung ausstand und keine Kontaktaufnahme zu atomox möglich war.
Ich habe keine Ahnung, wie das ausgegangen ist.

Gruß
Frank
Antwort von scuba-p-r-o Registriertes Mitglied am 04.12.2007 - 18:23
Ja, das wäre auch einer meiner Fragen zum Atomox gewesen, wie sieht es mit der Qualität und Zuverlässigkeit aus?
Klappt die Lieferung?

Die Beschreibung des Gerätes im Manual lässt ja nur positives erwarten, bis auf das O2 bis 150% gemessen werden kann ;)
Antwort von scuba-p-r-o Registriertes Mitglied am 04.12.2007 - 18:41
Auf RB World steht ja nichts gutes, bezüglich Lieferung und Service.
Nach Erhalt der Zahlung stellen die Schw.. sich tod.
Antwort von Rözzer Registriertes Mitglied am 05.12.2007 - 09:14
Ich benutze dieses Teil Hier klicken Bisher nur gute Erfahrungen, funktioniert und misst einwandfrei. Ist kalibrierbar mit jeder beliebigen Zusammensetzung von O2 oder He. In der Praxis also meist 21% oder 100% O2 und 0% oder 100% He. Das Teil kommt mit einer Reduktionsdüse und einem Stecker für in einen Inflatorschlauch. Eine spezielle Flowreduktion ist also unnötig. Einfach einstecken und messen.

Aktuelle Bezugsquelle und Preis kenn ich nicht.

Ich für mich akzeptiere eine ausschliessliche O2-Messung nur für Heliair. Und auch nur dann, wenn es GARANTIERT ein Heliair ist. Für andere Trimixe verwende ich immer das He Analysegerät. Klar ergibt sehr sorgfältiges Mischen mit exakter Berechnung (reale Gase), mit präziser Druckmessung, mit Abkühlen der Mischung usw. ein recht präzises Ergebnis. Aber eine Garantie, dass der Mix stimmt, habe ich nur mit O2 Messung einfach keine. Könnte mal passieren, dass sich meine Fehler so kumuliert haben, dass der O2 stimmt, der He-Anteil aber eben nicht.

Und sobald wir von Toppen reden, ist die ausschliessliche O2-Analyse sowieso bald am Ende.
Antwort von DarkShark Registriertes Mitglied am 05.12.2007 - 12:35
Also, ob Atomox nun Schrott baut oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Ich habe Geräte von dieser Firma nie selbst im Einsatz gesehen und weiss auch nichts über deren Geschäftsmethoden. Allein der genannte Ziel- Preis (Schmerzgrenze ca. EUR 500,-) paßt, zumindest wenn man mal solche "Gebühren" wie Einfuhrumsatzsteuer, Zoll, Transportkosten, etc. pp. großzügig wegläßt.

Leider finden sich Meßgeräte zur Bestimmung der Helium- Konzentration in der Atemluft auch nicht gerade in jedem Haushalt wieder. Daher eben auch die Klein(st)-Serien- Zuschläge und Mondpreise diverser Anbieter.

Ob man nun ein solches Gerät preiswerter selbst realisieren kann, hängt natürlich stark vom persönlichem Geschick und der Erfahrung des Erbauers ab.

Ich habe es selbst noch nicht versucht, halte es aber durchaus für möglich, sofern man Zugang zu einigen Kernkomponenten hat.

Die Messung des O2- Gehalts eines Gases (Nitrox, Trimix) ist zumindest auf Basis eines vorhandenen Sauerstoff- Sensors kein Hexenwerk. Das Problem reduziert sich dann im Prinzip auf eine einfache Spannungsmessung eben dieser Zelle. Je nach Hersteller und Stückzahl ergeben sich hier Kosten allein für den Sensor im Bereich von 50- 150,- EUR.

Alle -mir bekannten- auf "Heimwerker"- Basis durchführbaren Methoden zur He- Konz.- Bestimmung basieren letztlich auf einer Messung der Wärmeleitfähigkeit und ggf. Vergleich mit einer Referenz- Probe. Ein entsprechender Sensor (Hier klicken) kostet ca. 90,- EUR.

Außerdem benötigt man noch eine geeignete Mechanik zur Probenentnahme und Flußbegrenzung, z.B. Düse, T- Stücke, evtl. Adapter für Inflatorschlauch und/oder Flaschenventil. Ein geeignetes Gehäuse erfreut nicht nur das Auge.

Eine Eigenbau- Elektronik zur Verstärkung, ggf. Wandlung, Linearisierung von Sensor- Kennlinien sowie Anzeige der Messdaten (Anregungen z.B. Hier klicken) kommt ebenfalls hinzu, sollte aber mit 50,- EUR gut bezahlt sein.

Übrigens muss man zur O2- Messung nicht unbedingt einen eigenen Sensor haben, sondern könnte in Abwandlung des Verfahrens (und natürlich der Meß- Einrichtung) zur Messung der Wärmeleitfähigkeit den O2- Gehalt mit einer FTTCA (Fourier-Transformed Thermal Conductivity Analysis) u.U. auch direkt bestimmen.

Gruß,

D.S.


Antwort von hasi Registriertes Mitglied am 05.12.2007 - 16:04
Hallo zusammen

ich benutze den Atomox schon seit 2 Jahren! Ich würde das Gerät nie mehr hergeben. Nach meiner Meinung ist es Momentan eines der besten auf dem Markt. Zur Anmerkung ich Besitze noch zwei andere Geräte.
Antwort von Tauchgockel Registriertes Mitglied am 05.12.2007 - 17:26
Tach!

Habe einen Füll-Sherpa - nutze deshalb einen TDL Tek Check. Bestellt bei dieser Stelle:
Hier klicken
Abwicklung hat gut geklappt. Kleines Problem: US-Stecker. Bei jedem Unterhaltungsgeräte-Shop ist allerdings ein Umwandler für wenig Geld erhältlich. Auf der gleichen Site für 600$ ein reines Heliummesserät. Passt doch für deine 500 Öcken, bei dem jetzigen Discount-Taler.
Gruss TGockel
Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 05.12.2007 - 19:47
Hallo DarkShark,

das nenn ich doch mal `ne Info.
Ich dachte bisher (irgendwo gelesen, wahrscheinlich im schlauen Internet) die Messung läuft kalorimetrisch (was natürlich auch geht und sicher nicht teuer ist).

Nachdem ich aber eben die Unterschiede N2 - O2 - He für die Wärmeleitfähigkeit und für die Wärmekapazität nachgeschlagen habe, sehe ich den klaren Vorteil der Messung der Wärmeleitfähigkeit. Die Differenz N2 - O2 ist deutlich geringer, also wird das Ergebnis He nicht merklich in Abhängigkeit vom Verhältnis N2 - O2 schwanken.

Wenn der Sensor einzeln wirklich für 90 Euro zu bekommen ist, sollte der Rest eigentlich nicht mehr viel kosten. Als Selbstbaulösung für unter 200 Euro wird das Ding bestimmt für den einen oder anderen interessant. Wenn man als Anzeige ein beliebiges Messgerät nutzt, was man ja `eh rumliegen hat sollte es auch für 150 Euro drin sein.

Wer fängt an?
Antwort von schleppi am 05.12.2007 - 22:37
Helium muß meiner Ansicht nach gemessen werden sonst ist und bleibt es ein Ratespiel.

Wer TMX tauchen will muß eben einfach auch bereit sein zu investieren. Betrachtet man all die Unbekanten in der TMX Dekompressionsberechnung, so sollte man Dinge die man feststellen kann auch messen.

Beim Auftoppen wird der Heliumwert immer ungenauer. Und ich hatte schon oft Mischungen in denen der Sauerstoffgehlt gestimmt hat, aber der Helium Anteil gute 3% daneben lag. Ob diese Abweichung entscheident ist? Wer weiß das schon. Aber ich kann Sie messen und damit berücksichtigen.

Das ATA Analox Messgerät ist übrigens auch mein Tip! www.amoxtec.de
Antwort von schleppi am 05.12.2007 - 22:55
Uups! Falscher Adresse.
www.amoxtec.com
Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 05.12.2007 - 23:15
naja, 3% halte ich nicht für kriegsentscheidend
Antwort von Oliver2 Registriertes Mitglied am 06.12.2007 - 00:26
also nur meine Meinung: WENN 3% Abweichung im Gemisch "Kriegsentscheidend" sind, also eine Rolle spielen, wenn was schiefgeht, dann würde mich mal interessieren, mit welcher Art Tiefenmesser ihr taucht, wie genau der ist und wie der kalibriert wird???
Sorry, aber wenn 3% He Anteil eine Rolle spielen, dann ist mit der Planung des Tauchjgangs was faul...
Wie gesagt, nur MEINE Meinung
Antwort von Thore Registriertes Mitglied am 06.12.2007 - 08:03
Hi Gemeinde,

von Atomox möchte ich dringend abraten!!!

Ich habe 6 Geräte bestellt und bezahlt und habe nichts erhalten. Atomox meldet sich seit Zahlung auf keinen Anruf email etc. und das seit Wochen.

Finger weg !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Thore
IG-Gase
Antwort von DarkShark Registriertes Mitglied am 06.12.2007 - 12:30
@Markus E

Wer fängt an? Na, ist doch klar: immer der, der fragt!!! Übrigens: "kalorimetrisch" (von calor, lat. für Wärme) ist vielleicht etwas verwirrend ausgedrückt, da man mit einem Kalorimeter eigentlich Wärmemengen (wird z.B. häufig bei der Untersuchung chemischer oder biologischer Prozesse eingesetzt) mißt, gemeint ist in diesem Zusammenhang aber auch nur eine Messung der Wärmeleitfähigkeit.

Für den ernsthaften Start eines Selbstbau- Projektes wäre es sicher sinnvoll, erst mal ein paar Leute zusammen zu bringen, die zumindestens später so ein Gerät haben möchten. Besser wäre es natürlich, sie könnten sich bei der Sache auch mit Rat und Tat einbringen. Bei Stückzahlen >= 10 ist die Beschaffung von Bauteilen einfach wesentlich günstiger als bei Einzelstücken (auch wenn ich jetzt deswegen bestimmt keine Firma gründen möchte).

Gruß,

D.S.
Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 06.12.2007 - 13:11
Hi DarkShark,

ich meinte mit kalorimetrischer Messung, dass eine definierte Menge Gas im Kalorimeter (oder halt in einem "gut" isolierten Raum") erhitzt wird und aufgrund der Zeit des Temperaturanstieges auf die Wärmekapazität geschlossen wird. Aber sei`s drum - ich sehe ja die Vorteile des von Dir in`s Spiel gebrachten Sensors.

Ich stehe für Bastelprojekte für die nächsten Monate nicht zur Verfügung, da ein anderes Projekt auf Beartbeitung wartet, der Job gewechselt wird und ein Umzug ansteht. Danach gerne. Ist ja auch nicht so wild. Die Schaltung wird ja schon vorgegeben. Spannungsversorgung, 2 OPs und ein paar Potis. Einzig die Gaszuführung muss überlegt werden.

Schönen Gruss
Markus
Antwort von DarkShark Registriertes Mitglied am 06.12.2007 - 14:37
O.K. Markus,

dann gehörst Du evtl.(?) zur Gruppe B, den "reinen" Interessenten . Ich habe auch nicht gemeint, dass ich sofort loslegen will, sondern nur "laut" über die Eingangsfrage nachgedacht, ob und wie so ein Gerät mit relativ bescheidenen Mitteln möglicherweise realisiert werden kann...

Die Gasentnahme: nun ja, ich bin auch nicht gerade ein Mechanikus. Ein kleines, zuverlässiges, robustes Gerät, dass auch unter "Tauchplatz"- Bedingungen für die Analyse "zwischendurch" einsatzfähig ist, wäre mir am liebsten.

Da eigentlich jedes Tauchsystem über einen Inflatoranschluß verfügt, wäre so etwas vielleicht eine geeignete Schnittstelle. Für eine direkte Füllanalyse oder bei Stage- Tanks müßte man halt kurz einen Regler mit Inflatorschlauch anschrauben. Die "Probenkammer" könnte dann einfach ein geschlossenes (mitteldrucktaugliches) Rohr mit den/dem Sensor(en) sowie einer pneumatischen Kupplung und einer Schraube (o.ä.) zur Belüftung sein.

Gruß,

D.S.
Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 06.12.2007 - 16:34
Hi SarkShark,

wenn das Probenrohr mitteldrucktauglich sein soll, kommt man aber nicht mehr mit den preiswerten Sensoren für einen Überdruck von 0,5 bar hin. Außerdem konstruktiv zu aufwendig.
Ich wäre eher für einen einfachen Konstantflow. Da die Sensoren da nicht empfindlich sind, reicht zur Not ein abgeschnittenen Hochdruckschlauch aus, der in einen Proberaum mündet, der den Sensor enthält und ansonsten nur eine kleine Entlüftungsborung benötigt. Der Flow ist dabei durch die Reduzierungsborung im Hochdruckschlauch so gering, dass im Verlauf einer Messung keine relevanten Gasmengen entweichen. Mann muss die Flasche ja auch nicht ganz aufreißen. Belüftungsschrauben und Ähnliches kann man sich auch sparen.

Uiui, wir sind schon fast in der Planung.

Wenn sonst keiner loslegt, könnte ich mir vorstellen, das Thema Im Frühsommer nochmal anzusprechen. Bei den Sensoren gibt es den ersten Rabatt überigens bei Abnahme von 6 Stück.

Schönen Gruss
Markus
Antwort von Michael_M Registriertes Mitglied am 06.12.2007 - 21:21
Ich besitze ebenfalls den Analox ATA (DiveRite)seit über einem Jahr und bin sehr zufrieden damit. Robust und einfach in der Handhabung. Ich habe ihn 5 Tage nach Bezahlung erhalten.
Ich kann das Gerät nur weiterempfehlen.

Michael
Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 07.12.2007 - 09:32
Hallo DarkShark,

da sich meine Zeitplanung gerade aufgrund eines gestrichenen Projektes geändert hat, ist ab Februar doch einiges an Zeit vorhanden. Interesse ist weiterhin auch da. Mail mich doch mal an, ob Du dabei bist. Bei ca. 150 Euro wird der Spass für mich interessant.

Schönen Gruss
Markus
Antwort von scuba-p-r-o Registriertes Mitglied am 09.12.2007 - 13:19
Habe mich mal informiert was die Teile in den USA inklusive Versand nach Deutschland kosten:


630 Euro für den Analox ATA Helium Analyser und
450 Euro für den HE-Check Meter (baugleich NRC - nur Helium)

Wer weis was da noch an Zoll und anderen Gebühren auf einen zukommt?
Mit der Zoll.de Seite komme ich nicht so richtig zurecht.
Antwort von MarcusK am 09.12.2007 - 18:22
Hallo MarkusE,

melde Dich doch mal, bevor Du Dich an die Arbeit
machst - wenn ich neben den laufenden Projekten
noch etwas Zeit übrig habe, leiste ich gerne
"Entwicklungshilfe" ...

Gruß
Marcus
Antwort von Schleppi am 10.12.2007 - 01:20
Bei Einfuhr aus den USA kommen noch 19% Mwst. + ca. 4% Zollgebühr mit drauf. Das Gerät mußt du dann übrigens beim Zoll abholen. Wenn du jemanden aus einer Amerikanischen Kaserne kennst, und der das für dich in Amerika bestellt kannst du um den Zoll herum kommen.
Schau mal nach dem ATA in GB. England gehört zur EU -> das bedeutet keine deutsche Mwst., keine Zollgebühr und Lieferung bis vor die Haustür. Da das ATA in GB hergestellt wird ist es dort meist günstig.
Antwort von Tauchgockel Registriertes Mitglied am 10.12.2007 - 12:06
@ Schleppi: Feind hört mit! Halte ich nicht für eine gute Idee, andere zum Schmuggel anzustiften...
Vielleicht habe ich auch nur kein Verständnis, weil bei uns die Steuersätze noch ok sind (7.6%).

Gruss CH-Tauchzöllner aka TGockel
Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 10.12.2007 - 12:59
@ MarcusK

Entwicklungshilfe in welcher Richtung?
Schön wäre es, wenn Du Im Bereich Kunststoffverarbeitung fit wärst. Hier ist die Messkammer das Teil, was ich nur Pfuschmäßig herstellen könnte. Mir schwebt ein Teil vor, das nicht nur den oben beschriebenen Sensor aufnehmen kann, sondern auch noch einen Sauerstoffsensor aufnimmt.

Die Schaltung ist ja auf den Datenblättern vorgegeben (die 2. scheint mir für den Einsatz am geeignesten). Der Schaltungsaufwand ist so gering, dass sich eine geätzte Platine nicht lohnt. Die Schaltung würde ich auf Lochrasterplatine zusammenlöten.
Anzeigen über zwei Einbaumessgeräte (je nachden wie schön, liegen diese bei 10-20 Euro pro Stück)

Alles in Allem sollte das Gerät incl. beider Sensoren im Bereich leicht über 200 Euro liegen. Dafür würde es sogar gut aussehen

Schönen Gruß
Markus

Antwort von MarcusK am 10.12.2007 - 13:29
Hallo MarkusE!

Kunststoffverarbeitung mache ich nicht selbst, maximal noch die Zeichnungen - ich bin in der
Elektronik-Entwicklung tätig.

Die Kombination mit einer O2-Zelle zum
"Trimix-Sensor" schwebt mir auch vor. Ich dachte
da allerdings ein ein Gehäuse mit einem LC-Display und einem kleinen µC. Sollte vom Preis her max. den gleichen Rahmen benötigen, ist aber flexibler in der Anwendung (Abgleich, Temp.-Kompensation/-Anzeige, bestimmung "stabiler" Messwerte, ggf. Modulation der Heizung des He-Sensors...)

Wenn wir über Stückzahlen von ca. 10 reden, kommt eine industriell gefertigte Platine vielleicht doch wieder ins Rennen - viel Platz würde sie nicht benötigen und die letzten Prototypen im Format 60x30mm lagen bei knapp 5 Euro (FinePitch und Ni/Au-Oberfläche, 2lagig).

Bei Bedarf können wir uns auch gerne mal direkt
zusammentelefonieren /-mailen.

Gruß
Marcus
Antwort von Markus E Registriertes Mitglied am 10.12.2007 - 15:03
Hallo Marcus

Nunja, den Vorteil eines µC sehe ich in der komfortableren Kalibrierung und der einfachen Überwachung (und Anzeige) Batteriekapazität.
Bleibt die Programmierung.

Ich denke, wir sollten wirklich mal telefonieren.
Mail mich doch mal mit Telefonnummer an.

Schönen Gruß
Markus

Antwort von scuba-p-r-o Registriertes Mitglied am 10.12.2007 - 20:01
Hab gerade Nachricht vom Zoll bekommen, bei diesen Geräten sind 19% Mwst. + 2,5% Zollgebühr fällig.
Antwort von DarkShark Registriertes Mitglied am 08.01.2008 - 16:31
Hallo an die Selbstbau- Fraktion,

ich wäre auch mit Rat und Tat dabei. Bislang fehlt aber noch der `geniale` Mechanikus. Wäre übrigens schön, wenn wir zur allgemeinen Kostensenkung > 10 Leute werden würden.

@Markus E:

Ich habe gerade erst mitbekommen, dass Du nun doch Zeit hast. Prima!

Gruß,

D.S.
Antwort von MarcusK Registriertes Mitglied am 09.01.2008 - 11:36
Moin zusammen!

Wenn ich dann jetzt mal Kassensturz mache, habe ich für ein fröhlich-konstruktives Entwicklertreffen jetzt folgende Kandidaten zusammen:

- MarkusE (Elektronik)
- MarcusK (Elektronik, Software)
- DarkShark (???)
- AlexB (Draht zum Mechanikus)

Wie sieht es denn mit den freien Kapazitäten aus?
Markus hatte ich für Anfang Februar im Hinterkopf,
bei mir sieht es ähnlich aus.
Ist das noch aktuell oder kann das Projekt früher starten?

@DarkShark: 10 Leuts "am Lötkolben" halte ich für
entschieden zuviel. Drei, max. 5 gut verteilte
Leute aus den benötigten Disziplinen (HW/SW/Mech)
sollten das sinnvolle Maximum darstellen. Zur Abnahme eines solchen Gerätes sollte sich in der
Tat etwa diese Zahl bereit erklären. Ich hoffe mal, Du hast das auch so gemeint.

In diesem Sinne rechne ich mit Rückmeldungen aller
arbeitswilligen Mithelfer und Rückmeldung von möglichen "Mitfinanzierern" des Projektes

Gruß
Marcus
Antwort von ringos Registriertes Mitglied am 16.01.2008 - 10:27
moin,
ich habe ebenfalls Interesse sowohl am Bau als auch an der Abnahme zur Selbstnutzung.

Gruß
ringos
Antwort von DarkShark Registriertes Mitglied am 17.01.2008 - 09:31
Hai Leute,

prima, daß wir nun starten können, wie es scheint! Elektronik & Software ist bei mir schon zu 2/3 fertig. Ich habe aber null Mechanik bis jetzt...

Ich schicke Euch mal `ne PN, damit wir das Ganze besser koordinieren können.

Gruß,

D.S.
Antwort von Falk Reiner am 06.02.2008 - 13:15
Was ist aus eurer Idee geworden?
Antwort von PEBMANN Registriertes Mitglied am 16.03.2008 - 11:55
Hi habt Ihr an eurerem He Messgerät gearbeitet? ich hätte Interesse.

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