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Helium Analysegerät

Hallo,

ich will mir demnächst ein Helium Analysegerät für den privaten Gebrauch zulegen, da ich mich nicht nur auf meine Rechen und Mixkünste verlassen will.

Ein O2 Analysegerät habe ich schon, dieses schliese ich über einen Druckminderer mit einstellbarem Flow von 0,8l/Minute an.

Diesen Druckminderer kann ich auch für das Helium Analysegerät verwenden.

Meine Schmerzgrenze waren eigentlich 500 Euro, nach langen Recherchen habe ich aber nichts in dieser Preisklasse gefunden.

Gibt es Helium Analysegeräte in dieser Preisklasse?
Kann man die Teile seber bauen? Gibt es da Baupläne?

Alternativ ist mir das NRC Helium Analysegerät (649 Euro) aufgefallen.
Taugt das Teil was, auf den Bildern macht es einen ordentlichen Eindruck.

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04.12.2007 12:09
Hi,
in ner ganz ähnlichen Preisklasse liegt der Helilyzer von http://www.sumatec.de/produkte/analyzer/analyzer.html
04.12.2007 13:12
Nur mal so aus Neugier......aus welchem Grund möchtest du so genau wissen, wie dein Gemisch aussieht???
Ich denke mal, wenn es rechnerisch stimmt, einigermaßen sorgfältig und damit genau gemischt ist, dann noch die O² Analyse stimmt.....dürfte es auf die dann noch möglichen "paar Prozent" Abweichung nicht an.....
Nur meine Meinung, aber das, was dann noch daneben liegen kann, lässt sich doch recht einfach durch eine rechnerische Reserve abfedern.....
04.12.2007 13:17
Das Messen ist zur Kontrolle der Rechnung, man hat ja nicht immer einen guten Tag, und schon ist der falsche Mix drinnen.
Durch messen schliese ich diese Fehlerquelle aus.
04.12.2007 13:21
OK, ist natürlich ein Argument....nur....ich kann mir an sich kaum vorstellen, daß man sich grob verrechnen kann, aber der gewünschte Sauerstoffanteil dann trotzdem richtig ist.........
Peter aus WienCMAS***, GUE Tec
04.12.2007 13:43
> Das Messen ist zur Kontrolle der Rechnung, man hat > ja nicht immer einen guten Tag, und schon ist der
> falsche Mix drinnen.
> Durch messen schliese ich diese Fehlerquelle aus.

Diesen Fehler kannst du auch durch Messen mit dem Sauerstoffmessgerät abfangen.

Viele Grüße
Peter
04.12.2007 14:38
Hai,

wie wär`s denn hier mit:

http://atomox.com/heliox.html

Beim heutigen Dollar- Kurs sollte das Ding doch einigermaßen erschwinglich sein...

Gruß,

D.S.
04.12.2007 15:57
Hi,
das ganze Thema mit der Rechnerei steht und fällt natürlich auch ein wenig mit der Häufigkeit des auftoppens.
Spätestens bei ner 300 Bar Pulle wirds zum Ratespiel.
Es gab auch schon nette Erlebnise in einem kleinen Afrikanischen Tauchdomiziel.
Wenn die Spenderflasche schon nur knappe 85% He enthält (rest unbekannt, O2 wars nicht) möchte man sich eventuell noch mal überlegen ob man damit seine Gase mischen möchte.

Aber... habt schon recht, hier genügt im Normalfall auch die Kontrolle des O2

Grüße Oli
04.12.2007 17:55
@DarkShark

Leider gibt es über Atomox nicht die besten Referenzen.
Es sind einige Geräte defekt und unvollständig angekommen, manche wohl überhaupt nicht.
Wenn ich mich richtig entsinne hat Thore vor nicht allzulanger Zeit mal was auf RebretherWorld geschrieben, dass da wohl auch eine Lieferung ausstand und keine Kontaktaufnahme zu atomox möglich war.
Ich habe keine Ahnung, wie das ausgegangen ist.

Gruß
Frank
04.12.2007 18:23
Ja, das wäre auch einer meiner Fragen zum Atomox gewesen, wie sieht es mit der Qualität und Zuverlässigkeit aus?
Klappt die Lieferung?

Die Beschreibung des Gerätes im Manual lässt ja nur positives erwarten, bis auf das O2 bis 150% gemessen werden kann ;)
04.12.2007 18:41
Auf RB World steht ja nichts gutes, bezüglich Lieferung und Service.
Nach Erhalt der Zahlung stellen die Schw.. sich tod.
05.12.2007 09:14
Ich benutze dieses Teil http://www.diverite.com/products/catalog/analyzers/gm2735 Bisher nur gute Erfahrungen, funktioniert und misst einwandfrei. Ist kalibrierbar mit jeder beliebigen Zusammensetzung von O2 oder He. In der Praxis also meist 21% oder 100% O2 und 0% oder 100% He. Das Teil kommt mit einer Reduktionsdüse und einem Stecker für in einen Inflatorschlauch. Eine spezielle Flowreduktion ist also unnötig. Einfach einstecken und messen.

Aktuelle Bezugsquelle und Preis kenn ich nicht.

Ich für mich akzeptiere eine ausschliessliche O2-Messung nur für Heliair. Und auch nur dann, wenn es GARANTIERT ein Heliair ist. Für andere Trimixe verwende ich immer das He Analysegerät. Klar ergibt sehr sorgfältiges Mischen mit exakter Berechnung (reale Gase), mit präziser Druckmessung, mit Abkühlen der Mischung usw. ein recht präzises Ergebnis. Aber eine Garantie, dass der Mix stimmt, habe ich nur mit O2 Messung einfach keine. Könnte mal passieren, dass sich meine Fehler so kumuliert haben, dass der O2 stimmt, der He-Anteil aber eben nicht.

Und sobald wir von Toppen reden, ist die ausschliessliche O2-Analyse sowieso bald am Ende.
05.12.2007 12:35
Also, ob Atomox nun Schrott baut oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Ich habe Geräte von dieser Firma nie selbst im Einsatz gesehen und weiss auch nichts über deren Geschäftsmethoden. Allein der genannte Ziel- Preis (Schmerzgrenze ca. EUR 500,-) paßt, zumindest wenn man mal solche "Gebühren" wie Einfuhrumsatzsteuer, Zoll, Transportkosten, etc. pp. großzügig wegläßt.

Leider finden sich Meßgeräte zur Bestimmung der Helium- Konzentration in der Atemluft auch nicht gerade in jedem Haushalt wieder. Daher eben auch die Klein(st)-Serien- Zuschläge und Mondpreise diverser Anbieter.

Ob man nun ein solches Gerät preiswerter selbst realisieren kann, hängt natürlich stark vom persönlichem Geschick und der Erfahrung des Erbauers ab.

Ich habe es selbst noch nicht versucht, halte es aber durchaus für möglich, sofern man Zugang zu einigen Kernkomponenten hat.

Die Messung des O2- Gehalts eines Gases (Nitrox, Trimix) ist zumindest auf Basis eines vorhandenen Sauerstoff- Sensors kein Hexenwerk. Das Problem reduziert sich dann im Prinzip auf eine einfache Spannungsmessung eben dieser Zelle. Je nach Hersteller und Stückzahl ergeben sich hier Kosten allein für den Sensor im Bereich von 50- 150,- EUR.

Alle -mir bekannten- auf "Heimwerker"- Basis durchführbaren Methoden zur He- Konz.- Bestimmung basieren letztlich auf einer Messung der Wärmeleitfähigkeit und ggf. Vergleich mit einer Referenz- Probe. Ein entsprechender Sensor (http://www.grwsensors.de/WLFsensor.html) kostet ca. 90,- EUR.

Außerdem benötigt man noch eine geeignete Mechanik zur Probenentnahme und Flußbegrenzung, z.B. Düse, T- Stücke, evtl. Adapter für Inflatorschlauch und/oder Flaschenventil. Ein geeignetes Gehäuse erfreut nicht nur das Auge.

Eine Eigenbau- Elektronik zur Verstärkung, ggf. Wandlung, Linearisierung von Sensor- Kennlinien sowie Anzeige der Messdaten (Anregungen z.B. http://www.grwsensors.de/datenblaetter/TCM5DTPI.pdf) kommt ebenfalls hinzu, sollte aber mit 50,- EUR gut bezahlt sein.

Übrigens muss man zur O2- Messung nicht unbedingt einen eigenen Sensor haben, sondern könnte in Abwandlung des Verfahrens (und natürlich der Meß- Einrichtung) zur Messung der Wärmeleitfähigkeit den O2- Gehalt mit einer FTTCA (Fourier-Transformed Thermal Conductivity Analysis) u.U. auch direkt bestimmen.

Gruß,

D.S.


05.12.2007 16:04
Hallo zusammen

ich benutze den Atomox schon seit 2 Jahren! Ich würde das Gerät nie mehr hergeben. Nach meiner Meinung ist es Momentan eines der besten auf dem Markt. Zur Anmerkung ich Besitze noch zwei andere Geräte.
05.12.2007 17:26
Tach!

Habe einen Füll-Sherpa - nutze deshalb einen TDL Tek Check. Bestellt bei dieser Stelle:
http://tdl.divebiz.net/index.php?main_page=index&cPath=10&zenid=2b1e803e686b270e9112025903ab754e
Abwicklung hat gut geklappt. Kleines Problem: US-Stecker. Bei jedem Unterhaltungsgeräte-Shop ist allerdings ein Umwandler für wenig Geld erhältlich. Auf der gleichen Site für 600$ ein reines Heliummesserät. Passt doch für deine 500 Öcken, bei dem jetzigen Discount-Taler.
Gruss TGockel
Markus ETL TDI/SDI
05.12.2007 19:47
Hallo DarkShark,

das nenn ich doch mal `ne Info.
Ich dachte bisher (irgendwo gelesen, wahrscheinlich im schlauen Internet) die Messung läuft kalorimetrisch (was natürlich auch geht und sicher nicht teuer ist).

Nachdem ich aber eben die Unterschiede N2 - O2 - He für die Wärmeleitfähigkeit und für die Wärmekapazität nachgeschlagen habe, sehe ich den klaren Vorteil der Messung der Wärmeleitfähigkeit. Die Differenz N2 - O2 ist deutlich geringer, also wird das Ergebnis He nicht merklich in Abhängigkeit vom Verhältnis N2 - O2 schwanken.

Wenn der Sensor einzeln wirklich für 90 Euro zu bekommen ist, sollte der Rest eigentlich nicht mehr viel kosten. Als Selbstbaulösung für unter 200 Euro wird das Ding bestimmt für den einen oder anderen interessant. Wenn man als Anzeige ein beliebiges Messgerät nutzt, was man ja `eh rumliegen hat sollte es auch für 150 Euro drin sein.

Wer fängt an?
05.12.2007 22:37
Helium muß meiner Ansicht nach gemessen werden sonst ist und bleibt es ein Ratespiel.

Wer TMX tauchen will muß eben einfach auch bereit sein zu investieren. Betrachtet man all die Unbekanten in der TMX Dekompressionsberechnung, so sollte man Dinge die man feststellen kann auch messen.

Beim Auftoppen wird der Heliumwert immer ungenauer. Und ich hatte schon oft Mischungen in denen der Sauerstoffgehlt gestimmt hat, aber der Helium Anteil gute 3% daneben lag. Ob diese Abweichung entscheident ist? Wer weiß das schon. Aber ich kann Sie messen und damit berücksichtigen.

Das ATA Analox Messgerät ist übrigens auch mein Tip! www.amoxtec.de
Markus ETL TDI/SDI
05.12.2007 23:15
naja, 3% halte ich nicht für kriegsentscheidend
06.12.2007 00:26
also nur meine Meinung: WENN 3% Abweichung im Gemisch "Kriegsentscheidend" sind, also eine Rolle spielen, wenn was schiefgeht, dann würde mich mal interessieren, mit welcher Art Tiefenmesser ihr taucht, wie genau der ist und wie der kalibriert wird???
Sorry, aber wenn 3% He Anteil eine Rolle spielen, dann ist mit der Planung des Tauchjgangs was faul...
Wie gesagt, nur MEINE Meinung
06.12.2007 08:03
Hi Gemeinde,

von Atomox möchte ich dringend abraten!!!

Ich habe 6 Geräte bestellt und bezahlt und habe nichts erhalten. Atomox meldet sich seit Zahlung auf keinen Anruf email etc. und das seit Wochen.

Finger weg !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Thore
IG-Gase
06.12.2007 12:30
@Markus E

Wer fängt an? Na, ist doch klar: immer der, der fragt!!! Übrigens: "kalorimetrisch" (von calor, lat. für Wärme) ist vielleicht etwas verwirrend ausgedrückt, da man mit einem Kalorimeter eigentlich Wärmemengen (wird z.B. häufig bei der Untersuchung chemischer oder biologischer Prozesse eingesetzt) mißt, gemeint ist in diesem Zusammenhang aber auch nur eine Messung der Wärmeleitfähigkeit.

Für den ernsthaften Start eines Selbstbau- Projektes wäre es sicher sinnvoll, erst mal ein paar Leute zusammen zu bringen, die zumindestens später so ein Gerät haben möchten. Besser wäre es natürlich, sie könnten sich bei der Sache auch mit Rat und Tat einbringen. Bei Stückzahlen >= 10 ist die Beschaffung von Bauteilen einfach wesentlich günstiger als bei Einzelstücken (auch wenn ich jetzt deswegen bestimmt keine Firma gründen möchte).

Gruß,

D.S.
Markus ETL TDI/SDI
06.12.2007 13:11
Hi DarkShark,

ich meinte mit kalorimetrischer Messung, dass eine definierte Menge Gas im Kalorimeter (oder halt in einem "gut" isolierten Raum") erhitzt wird und aufgrund der Zeit des Temperaturanstieges auf die Wärmekapazität geschlossen wird. Aber sei`s drum - ich sehe ja die Vorteile des von Dir in`s Spiel gebrachten Sensors.

Ich stehe für Bastelprojekte für die nächsten Monate nicht zur Verfügung, da ein anderes Projekt auf Beartbeitung wartet, der Job gewechselt wird und ein Umzug ansteht. Danach gerne. Ist ja auch nicht so wild. Die Schaltung wird ja schon vorgegeben. Spannungsversorgung, 2 OPs und ein paar Potis. Einzig die Gaszuführung muss überlegt werden.

Schönen Gruss
Markus
06.12.2007 14:37
O.K. Markus,

dann gehörst Du evtl.(?) zur Gruppe B, den "reinen" Interessenten . Ich habe auch nicht gemeint, dass ich sofort loslegen will, sondern nur "laut" über die Eingangsfrage nachgedacht, ob und wie so ein Gerät mit relativ bescheidenen Mitteln möglicherweise realisiert werden kann...

Die Gasentnahme: nun ja, ich bin auch nicht gerade ein Mechanikus. Ein kleines, zuverlässiges, robustes Gerät, dass auch unter "Tauchplatz"- Bedingungen für die Analyse "zwischendurch" einsatzfähig ist, wäre mir am liebsten.

Da eigentlich jedes Tauchsystem über einen Inflatoranschluß verfügt, wäre so etwas vielleicht eine geeignete Schnittstelle. Für eine direkte Füllanalyse oder bei Stage- Tanks müßte man halt kurz einen Regler mit Inflatorschlauch anschrauben. Die "Probenkammer" könnte dann einfach ein geschlossenes (mitteldrucktaugliches) Rohr mit den/dem Sensor(en) sowie einer pneumatischen Kupplung und einer Schraube (o.ä.) zur Belüftung sein.

Gruß,

D.S.
Markus ETL TDI/SDI
06.12.2007 16:34
Hi SarkShark,

wenn das Probenrohr mitteldrucktauglich sein soll, kommt man aber nicht mehr mit den preiswerten Sensoren für einen Überdruck von 0,5 bar hin. Außerdem konstruktiv zu aufwendig.
Ich wäre eher für einen einfachen Konstantflow. Da die Sensoren da nicht empfindlich sind, reicht zur Not ein abgeschnittenen Hochdruckschlauch aus, der in einen Proberaum mündet, der den Sensor enthält und ansonsten nur eine kleine Entlüftungsborung benötigt. Der Flow ist dabei durch die Reduzierungsborung im Hochdruckschlauch so gering, dass im Verlauf einer Messung keine relevanten Gasmengen entweichen. Mann muss die Flasche ja auch nicht ganz aufreißen. Belüftungsschrauben und Ähnliches kann man sich auch sparen.

Uiui, wir sind schon fast in der Planung.

Wenn sonst keiner loslegt, könnte ich mir vorstellen, das Thema Im Frühsommer nochmal anzusprechen. Bei den Sensoren gibt es den ersten Rabatt überigens bei Abnahme von 6 Stück.

Schönen Gruss
Markus
06.12.2007 21:21
Ich besitze ebenfalls den Analox ATA (DiveRite)seit über einem Jahr und bin sehr zufrieden damit. Robust und einfach in der Handhabung. Ich habe ihn 5 Tage nach Bezahlung erhalten.
Ich kann das Gerät nur weiterempfehlen.

Michael
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