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Hilfe! DIR-konforme Tauchgeräte
Abgesandt von Jeanny27 am 20.12.2004 - 14:06:

Hallo zusammen,

ich mache gerade meinen Divemaster und mein Tauchlehrer hat mir folgende "Hausaufgabe" gegeben: "Warum haben DIR-konforme Tauchgeräte keinen Standfuß?". Ich habe bisher nur die Erklärung für DIR (doing it right) gefunden, das ist leider noch nicht die Antwort. Vielleicht kann mir jemand helfen? Danke!



Antwort von posedonia Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 14:29
@jeanny27: Ich fang mal an:

-Kein Verheddern von Führungsleine o.ä.
-Keine beschleunigte Rostbildung durch stehendes Wasser im Standfuß (ältere Modelle)
-Kein unangenehmes Aufliegen an den Oberschenkeln (bei größeren Flaschen)

Ansonsten glaube ich, dass Dein Tauchlehrer dich ein wenig hochnehmen will, seine Antwort wird vermutlich sein: Die wissen selbst nicht so genau, warum sie ohne Standfüße unterwegs sind, wahrscheinlich weil es cooler aussieht
Antwort von posedonia Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 14:31
Hab` noch was vergessen:

-Leichteres Erreichen der Ausrüstung am hinteren D-Ring
Antwort von dirk1976 Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 14:47
Außerdem sieht es ja wirklich besser aus....Schau Dir doch mal ne D12 an, wenn die unten 2 so schwarze Plastikklumpen dranhat - ist schon häßlich.
Stehen sollen Flaschen ja eh nicht, lieber hinlegen, dann fällt auch nix um - wozu braucht man dann noch Füße!?
Und wie Posedonia schon sagte:
Es sammelt sich immer Dreck unter den Füßen und die Flaschen können nicht gut abtrocken.

Dirk - bekennender "ohne-Füße-Taucher"
Antwort von Silberflosse Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 14:53
Hi posedonia,

was ist das für ein "hinterer" D-Ring bei DIR ??

Gruß
Antwort von Soni Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 15:06
was sind denn "Standfuesse"?
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 15:47
Das mit dem D-Ring am Hintern interssiert mich jetzt aber auch. Und wieso liegt eine Flasche am Oberschenkel auf
Antwort von dirk1976 Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 15:57
Der hintere D-Ring wird wohl der sein, an dem (bei mir zumindest) das Reel und der Hebesack eingeclippt sind. Und Flaschenfüsse verlängern nunmal das Doppelpack künstlich in richtung Füsse. Bei nem kurzen Doppelpack kann ich ich einfacher am Hintern kratzen, als wenn mir das Dpack bis in die Kniekehlen hängt. (ist jetzt zwar übertrieben, aber verständlich, denke ich)

Dirk
Antwort von chaos Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 16:21
@detlef

"Und wieso liegt eine Flasche am Oberschenkel auf"

ich bin mit 1,96m sicher nicht der kleinste ... trotzdem liegt ne d20 bei mir so etwa mitte oberschenkel auf ... da wären standfüßen ziemlich unbequem ... vielleicht würden sie sogar den anzug auf dauer beschädigen ...

mfg
daniel
Antwort von posedonia Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 16:29
@dirk1976/chaos. Genau das habe ich gemeint. Jetzt bin ich nur mal gespannt, was der TL von Jeanny27 dazu sagt
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 16:56
Das schöne an euch ist, das ihr so herrlich humorlos seit. Humor ist offenbar nicht DIR-Konform. Macht nix, für den handelsüblichen Sporttaucher hat die Sache mit den Standfüssen keine Bedeutung, sondern gehört in die Abteilung, wie verkaufe ich alte Weißheiten für teures Geld als neu. Respekt dafür an den Erfinder.
- verheddern mit der Leine, nicht möglich jedenfalls bei meinem Standfuß, die Leine wickelt höchstens um die Flasche, ob mit oder ohne Fuß
- D-Ring am Hintern, komm ich auch mit großem D-Pack ran, einziger Schwachpunkt, das Zeug kommt unter die Pullen, deshalb anderen Befestigungspunkt suchen
- beschleunigte Rostbildung, grober Unfug, ist die Flasche ordentlich lackiert und hat keine Beschädigung kann da eigentlich nix rosten, bei einem ordentlichen Standfuß läuft das Wasser ab
- aufliegen am Oberschenkel, ok, bei großen D-Pack, gibt es Druckstellen, ob der Anzug durchscheuert?, aber man muß es ja nicht ausprobieren
Ihr könnt ja gerne ohne Standfüsse tauchen, aber bis jetzt gabs nur ein wirklich stichhaltigen Grund die Dinger wegzulassen, der Rest ist Folklore.
Antwort von marco Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 17:34
solche fragen beantwortet man mit einer gegenfrage:

wofuer brauchst du unter wasser eigentlich standfuesse?
und wozu ueberwasser?
ihr padi teichmeister muesst doch eh nen schnaps zahlen wenn ihr mal ne flasche stehen lasst und nen standard verletzt =)


marco (auch teichmeister)
Antwort von Soni Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 18:22
alles gaaanz falsch, Standfüsse sind die heimliche Rache des DSD. Jawohl, das Duale System Deutschlands, für all die aus der Sammelwut rückgeführter Joghurtbecher und Plastiktüten.
Nachdem keiner mehr recyclte Gartenbänke und Eimer kaufen wollte hat man die Tauchindustrie entdeckt, und meinte all den Paddytauchern so mal eben easy Schnorchel, Finiabdeckungen, Schlabberflossen, Konsolen anzudrehen.
Und als der Markt auch noch wegbrach, dann eben Standfüsse. Wer weiss was als näxtes kommt ... noch`n Plastikteil zum irgendwo anhängen
Antwort von Christian R. Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 19:38
@Jeanny
Es kann mit den Dingern ja jeder halten wie er will, aber ich habe keine, weil ich die zum Tauchen schlicht und ergreifend nicht brauche. Außerdem werden die Dinger hinderlich, wenn man mehrere Scooter zieht
Antwort von chaos Registriertes Mitglied am 20.12.2004 - 19:59
@Detlef

Da haben wir ja das Problem ... man kann nicht einfach einen "... anderen Befestigungspunkt suchen ...". Das ist ja ein Teil des DIR-Konzepts das es als GANZES funktioniert wie es ist

Und es geht eigentlich nicht darum das sich die Leine richtig am Flaschenfuß einwickelt sondern das sich die Leine nur kurz "verhakt" und mitgezogen wird, das kann zwischen Taucherhintern und Flasche passieren wenn da die "Übergangskante Flasche/Fuß" ist ... dann kann die Leine reissen und/oder sich aus den Befestigungen wo auch immer lösen ...

Also eine sehr einfache Sache durch das Entfernen eines überflüssigen Gegenstands eine theoretisch Mögliche Gefahrensituation zu vermeiden.

MfG
Daniel
Antwort von Philippe Registriertes Mitglied am 21.12.2004 - 09:00
@ Soni

Das war mal echt eines der Besten Postings seit langer Zeit hier im T.Net!
Antwort von andreasrichter Registriertes Mitglied am 21.12.2004 - 14:08
Na ja, wenns schee macht.

Als Außenstehender kann ich mich nur wundern, wenn am Spot DIR-konforme DXX Packs zum Wasser getragen werden. Die Flaschenböden sehen jämmerlich aus, der Lack platzt am Flaschenboden ab, fangen dort an zu rosten, werden als Gegenmaßnahme kreuzweise mit breitem Klebeband "getaped" was dem Gewicht auf Dauer nicht standhält.

Nee Standfüsse brauchen DIRler ned. Das sind gestandene Manns- und Weibsbilder, die Ihre DXX Packs beim Füllen am ausgestreckten Arm halten.

Deshalb auch die ablehnende Haltung gegenüber 300bar, denn das würden die nie und nimmer so lange halten können.

MfG
Andreas
Antwort von andreasrichter Registriertes Mitglied am 21.12.2004 - 14:15
@Daniel
Ach so, nochwas nebenbei.

Deine Begründung zur Gefahrenvermeidung bzgl. "eingeklemmter" und dann reißender(!!!!!) Leine ist doch etwas, na ja, ich sag mal dezent "weit hergeholt". Zwirn gehört nicht in den TEK Bereich.

Du solltest Dir lieber beim Setzen der Dekoboje mehr Gedanken um eine mögliche verhedderte Leine um die Automaten machen, als derart hypothetische Gefahren ins Auge zu fassen.

MfG
Andreas
Antwort von marco Registriertes Mitglied am 21.12.2004 - 14:29
andreasrichter: also meine doppelpakete liegen beim fuellen. sehe keinen grund die am ausgestreckten arm zu halten =) kriegt man bei padi denn nicht beigebracht, dass der ganze laden in die luft fliegt wenn ne stehende flasche faellt?

marco
Antwort von chaos Registriertes Mitglied am 21.12.2004 - 14:50
@andreas

Hmmm ... ich hab ja nicht gesagt dass man unter allen umständen IMMER eine Leine fängt wenn man Füße an den Flaschen hat. Aber selbst wenn die Chance 1/1.000.000 ist dass es passiert wäre es in dem enen Fall schlimm genug. Und man kann es halt einfach vermeiden .... ohne andere Nachteile ...

MfG
Daniel
Antwort von Patrick B Registriertes Mitglied am 21.12.2004 - 15:21

Wie sich das die meisten schon gedacht haben, ist das Verheddern am Flaschenfuß pillepalle.

Primär wichtig ist die Strömungsgünstigere Form beim Scootern. Ferner sortieren sich die Backup-Scooter besser hinter dem Taucher ein.

Wer nützt das ?
Scheinbar jeder DIR-ler, es machen schließlich alle.
Wer sonst noch ?
Diejenigen, die Flaschen lieber legen als stellen. Oder die sich 5,00 EUR pro Flaschenfuß sparen wollen - Tape sieht ohnehin viel schicker aus.
Grund für eine kurzfristige Umstellung ?
Keine !
Außer ?
Man bietet mir nen Hunni für meine Standfüße !

Viele Grüße, Patrick
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 21.12.2004 - 15:26
@andreasrichter
also das mit dem "getapten" Flaschenböden ist in der Tat immer mal wieder zu bewundern.

Jedoch lieber das Klebeband weglassen, denn bei ständiger Benutzung des Doppelpacks schleift man einen evtl. vorhandenen Rost am Flaschenboden eh bei näcshten mal wieder weg...

Was das füllen/mixen/blenden angeht:
es sollte eigentlich jedem klar sein, das sich bei liegenden Flaschen - egal ob jetzt mit oder ohne Standfuss - die verschiedenen Gase schneller vermischen!

Die ganz klugen Köpfe, die stehend ihre Flaschen füllen möchten, gurten/binden ihre Flaschen fest, damit sie nicht umfallen können und somit ist auch da kein Standfuss mehr notwendig.
Schließlich sind Standfüsse keine Garantie dafür, das die Flaschen nicht doch umfallen können...


Das man Standfüsse beim tauchen nicht benötigt wird wohl jeder einsehen. Da das DIR-System sagt "nimm nur das mit, was du auch wirklich für diesen TG benötigst" erklärt sich der Grund warum DIR-Taucher keine Standfüsse verwenden von selbst!

Das beste was ich bis jetzt gehört habe war, daß man einen geringeren Wasswiderstand ohne Standfüsse hat

Gruß
Thomas

PS: bin früher auch ein Standfussbefürworter gewesen, doch mit der Zeit wird man ja doch "gschaiter"!
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 21.12.2004 - 15:44
@Patrick,
A...D-Ring für die Scooter verwenden ganz sicher nur die wenigsten DIR´ler!

Aber sehr viele haben dort ihre Dekoboje eingeklickt und/oder ihr Reel hängen.

Insofern stören die Standfüsse ab D12 wirklich, da man nicht mehr gut bis gar nicht an Dekoboje und Reel rankommt. - Erschwert wird das ganze noch mit (mehreren) Stages und grossen Akkutank!

Ich geb dir allerdings Recht, was das verheddern anbelangt. Wobei ich schon einige Standfusskonstruktion gesehen habe wo ich mir selbst das vorstellen könnte...

Grüsse nach Bayern
Thomas
Antwort von BubbleHunter(Michael) Registriertes Mitglied am 21.12.2004 - 17:47
@ Patrick: ich habe in der Praxis aber mal einen Longhose (u.a. natuerlich "gestuffed") gesehen, der sich im Ernstfall nicht komplett freigeben liess, weil er sich am Flaschenstandfuss verhaengt hat!!! Ende der Geschichte war ein unnoetiger und unbequemer "Kopf an Kopf Notaufstieg" ... tja ... Sachen gibts ...

Gruss,
BuHu
Antwort von robert Registriertes Mitglied am 22.12.2004 - 07:15
@BubbleHunter(Michael)

Was ist eine natürlich gestopfte, gefüllte oder ausgestopfte longhose?

Gruß
Robert
Antwort von Cyberdiver Registriertes Mitglied am 22.12.2004 - 07:52
Moin,
Der DIR-Taucher hat ständig Angst sich mit seinem Geraffel in Seilen zu verheddern (sorry: ein entanglement zu bekommen, was dann seine taskload erhöht). Deshalb werden die Standfüße weggelassen aber min. Reel, Spool, Boje und diverse Stageflaschen mitgenommen damit der Gasvorrat selbst bei Spaßtauchgängen min. für einen ganzen Tag reicht,- selbst bei Freiwassertauchgängen. Dies erklärt auch die monstermäßig großen Akkus auf der rechten Seite.
Selbstverständlich sind die 2 bis x Stages, 2 Backuplampen, Reel, Akkutank + Lampe stromlinienförmig am Taucher plaziert.
Da stören selbstverständlich diese riesigen, im Weg rumstehenden, klobigen, sperrigen Standfüße

Gruß CD
(bekennender Standfusstaucher)

Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 22.12.2004 - 08:47
@Cyberdiver
wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Standfüsse werden weder wegen der Stromlinienform, noch wegen dem Verheddern in Leinen (nicht Seilen!!!) abmontiert, sondern weil man sie zum tauchen schlicht und ergreifend einfach NICHT benötigt!!!!

Was meinst du mit "damit der Gasvorrat selbst bei Spaßtauchgängen min. für einen ganzen Tag reicht"?????
Tauchen macht mir immer Spaß - egal ob jetzt 6 Mete oder 100 Meter?!?!!!!
Und Gas kann man nie zuviel sondern immer nur zuwenig mithaben?!?!?

Womit hast du also jetzt ein Problem?

...aber ich weiß, du wolltest natürlich nur gegen DIR sticheln!!

Gruß
Thomas
Antwort von shorty Registriertes Mitglied am 22.12.2004 - 09:08
Hallo Thomas M. mach dir nix draus, CD ist woh lein fan von Hier klicken und hat die Seite Hier klicken gelesen...

(dive)shorty
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 22.12.2004 - 09:58
Na das ist ja mal eine schöne Auseinandersetzung. Was man mit einer kleinen Bemerkung doch so alles erreichen kann. Ich bin begeistert. Jeder so wie er will, das vorab.

Was mich immer verwundert ist, das bullshit aus den USA eins zu eins übernommen wird, ohne das über Inhalt und Zielrichtung des ganzen nachgedacht wird. Ich behaupte einfach, das die ganze DIR-Geschichte einzig und allein dem Erfinder zur Vermehrung seines Einkommens dient. Das meiste was das verkündet wird, ist alter Wein in neuen Schläuchen. Ich bin auch immer begeistert, wenn der sog. DIR-Konforme-Taucher englisch schwatzt.
@chaos
Das sog. DIR-Konzept funktioniert nicht nur als ganzes. Man kann einfach die als richtig erkannten Denkansätze übernehmen. Oder? Das setzt natürlich voraus, das man darüber nachdenkt.
@patrick
Ich mach mich naß vor lachen. Flaschenfüße sind strömungsungünstig. Trocki, Scooter, Stage, Reel, Boje sind stromlinienförmig

Wozu braucht man Flaschenfüße. Ganz einfach, damit die Flasche steht. Wenn man ohne stehen klar kommt dann nicht. Es sei den man taucht mit Reservestange. Aber das kennen nur die wenigsten. Aber daraus eine Religion zu machen?

Ach ja, ich finde die Seite von Peter Rachow sehr amüsant, insbesondere seine Ausführungen zur DIR und ist euch eigentlich aufgefallen, das wir jahrelang in tödlicher Gefahr geschwebt haben, weil wir DIR nicht kannten. Mir wird immer schlecht wenn ich an die ganzen gefahrvollen Tauchgänge unterhalb von zwei Meter denke.

In diesem Sinne, Say it loud, i`m a stroke and proud und Frohe Weihnachten.
Antwort von Peter Gaertner Registriertes Mitglied am 22.12.2004 - 11:52
Hallo Detlef,

nur so mal am Rande, weil es gerade in ist über DIR zu schimpfen (man ist ja dann schon besser, weil man am anderen Nachteile gefunden hat - bessere Vorschläge fehlen in diesen Argumentationsketten meist): DIR und Kommerz haben nichts miteinander zu tun. Halcyon und GUE dagegen schon. Nirgends "steht" bei DIR, daß man eine bestimmte Marke kaufen muss. Nur, was das einzelne Ausrüstungsteil genau erfüllen soll. Wenn Du einen anderen Hersteller findest, der das günstiger macht, ist das prima!
Und zu (Zitat)"bullshit aus den USA" hast Du es schonmal probiert? Und, was mich erlich interssiert: Welche Teile des DIR Systems sagen Dir denn zu?
In der Hoffnung auf eine sachliche Diskussion
Grüßle Peter
Antwort von Deep Air Sucks am 22.12.2004 - 12:54
Naja, DIR ist gerade schon super angesagt und eben auch das schimpfen drüber. Jeder der ein bissl was auf sich hält ist, nach eigener Aussage, "zu 100% DIR" und das meistens ohne sich auch nur ansatzweise über das im Klaren zu sein, was DIR darstellt bzw. ausmacht. Und eben das ist nicht nur die Ausrüstung!!! Das wesentliche ist das zwischen den Ohren und die Einstellung, Herangehensweise an die ganze Sache. Das aber kommt leider in der ganzen Marken und Schlaulängendiskussion von "100%ig DIRlern" oft zu kurz. Ein Grund mehr, warum ich ALLE Labels von irgendwelchen DIR-Equipment-Herstellern von meinem Gerödel runtergefummelt habe!
Ansonsten hat Peter zu 100% recht.

... und im übrigen um auf das Thema zurückzukommen ... eine Dose Zinkspray als Alternative zu den Duct-Tapes an den Flaschenböden sollte in keiner Garage fehlen!
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 22.12.2004 - 13:49
@Peter
Klar, kannst du mit mir sachlich diskutieren. Ich schimpfe auch nicht über "Mach dat richtig", sondern über die leidigen Ausreißer, die dusselige Angewohnheit Englisch zu reden und die Angewohnheit aus der Sache eine Religion zumachen. Ich sagte doch schon, jeder so wie er will. Und damit bin ich bei der Ausgangsbasis. Es ist grundsätzlich richtig, sich über die Anordnung/Beschaffenheit von Ausrüstungsgegenständen Gedanken zu machen. Oder sich vor jedem Tauchgang über den Tauchgang. Aber kann ich dabei das Einsatzgebiet vernachlässigen? Oder muß die Rolle mit der Line vorne oder hinten sein? Muß jede Flasche ohne Fuß sein. Muß der Schlauch immer so lang sein. Wieso braucht ein Fini keine Hülle. Was mich stört ist die Allgemeingültigkeit. Die gibt es nicht. Amerikaner brauchen immer einfache Regeln. Und das ist doch nicht wirklich was neues. Als ich mit dem tauchen angefangen habe, konnte man das ganze mit Klodeckel lernen. Computer? Die ersten ADV`s gab es so langsam. Dann die Wings. Womit taucht es sich den nun richtig. Es gibt ADV`s die haben mehr Auftrieb als Wing`s. Oder Klodeckel von Buddy. Da gibt es auch eine Rückentrage, wo die Pulle bombenfest sitzt, die ist aber nicht aus Edelstahl. Wenn du eine sachlich Diskussion möchtest, dann mach weiter.
Antwort von Peter Gaertner Registriertes Mitglied am 22.12.2004 - 14:44
Hi Detlef,
über die Aussreisser und selbsternannten Weltverbesserer (egal wie lang Ihr Schlauch ist) müssen wir uns nicht streiten - das sind Profilneurotiker.
Und ausserdem: Jeder wie er will. Ich zwinge niemandem etwas auf, habe aber für mich aus verschiedenen Gründen das ideale gefunden. und ich habe auch schon Nicht-Dir wie single-indipendent, Sportkonfig ausprobiert und bin auch noch heute neugierig.

> Aber kann ich dabei das Einsatzgebiet vernachlässigen?
Nein. DIR sagt klar: Wo DIR nicht passt, lass es sein. Aber wo es passt, ist es das effizienteste System. Ob das jemandem persönlich zusagt oder nicht, ist eine andere Sache.

> Oder muß die Rolle mit der Leine vorne oder hinten sein? Muß jede Flasche ohne F
uß sein. Muß der Schlauch immer so lang sein. Wieso braucht ein Fini keine Hülle. Was mich stört ist die Allgemeingültigkeit.
Diese Dinge werden alle im einzelnen begründet. Und wo diese Begründungen passen, passt DIR. Wo nicht, nicht. Ich sehe Dein Problem nicht.

> Als ich mit dem tauchen angefangen habe, konnte man das ganze mit Klodeckel lernen. Computer? Die ersten ADV`s gab es so langsam. Dann die Wings. Womit taucht es sich den nun richtig. Es gibt ADV`s die haben mehr Auftrieb als Wing`s. Oder Klodeckel von Buddy. Da gibt es auch eine Rückentrage, wo die Pulle bombenfest sitzt, die ist aber nicht aus Edelstahl.
Klar ist man auch schon vor DIR getaucht - aber warum gibt es heute praktische keine Kodeckel mehr? Weil andere Systeme Vorteile haben. Und so ist es auch mit dem Wing/Backplate System.

Um es an einem beliebten Beispiel fest zu machen: DIR gibt Dir keine Schlauchlängen in cm vor, es wird die Funktion erklärt und danach soll man die Schlauchlänge wählen. Wenn mir jetzt einer sagt, der Backupschluch soll 56cm lang sein und basta, hat er was falsch verstanden. (Aber natürlich sind Erfahrungswerte sinnvoll).

DIR hat sich der Analyse vieler Höhlentauchgänge entwickelt und wurde zu einem System, das für sehr viele Situationen passt. Ich habe nicht die Erfahrung, die die Entwickler von DIR haben. Ich habe keine Lust, alles nochmal neu zu erfinden. Ich will effektiv und entspannt tauchen. Und dabei hilft DIR. Dazu gehört auch die mentale Einstellung sich und seinen Partner ständig zu beobachten und zu kontrollieren. Es schleichen sich mit der Zeit einfach Nachlässigkeiten ein, die es ständig zu bekämpfen gilt. Darum ist es richtig z.B. von Drill zu reden. Man sollte da absolut pingelig sein. Denn wenn es mal schlecht läuft, kann sich jeder noch so kleine Nachteil addieren.

Um zum Thema zurückzukommen, aber passend zu meinem letzten Satz: Für sich genommen ist der zusätzliche Strömungswiederstand der Flaschenfüsse wahrscheinlich tatsächlich zu vernachlässigen. Aber wenn man mal direkt hintereinander behängt wie ein Christbaum (Sportausrüstung mit vielen Gimmicks) und Strömlinienförmig taucht, ist der Unterschied immens. Ich nehme man, man kommt pro Flossenschlag fast doppelt so weit. Ehrlich! Und da sind die Flaschenfüsse ei kleiner Teil. Ebenso wie ein nicht stehendes Finis usw. 10 x 2% verbessert sind eben auch 20%. (Ebenso ist es mit der Wahrscheinlichkeit sich zu verhägen usw.)

Aber ich kann damit leben (und Dich leben lassen...), daß Dir DIR als Gesamtkonzept nicht zusagt!

Was meinst Du dazu?

Grüßle
Peter
Antwort von Soni Registriertes Mitglied am 22.12.2004 - 14:51
Warum sagt es denn hier keiner? Standfuesse sind nicht "DIR", weil, Rule #7, sie sehen Scheisse aus!

Derjenige, der ohne Standfuesse nicht unfallfrei Leine legen und scootern kann, es ohne vermutlich auch nicht (besser) hinbekommt. DIR hin-oder-her
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 22.12.2004 - 16:09
@Peter
Na das ist doch mal ein ruhiger Ansatz. Wir können es ja mal auf den Punkt bringen. Ich habe seinerzeit in meiner Ausbildung folgendes gelernt, jeder Tauchgang ist ein potenzielles Riskio, daher ist jeder Tauchgang sorgfältig zu planen. Die Planung umfaßt nicht nur die Berechnung von Luftverbrauch etc. sondern auch die weiteren Umstände des Tauchgangs. Die Ausrüstung ist diesen Umständen anzupassen. Notwendige Verhaltensweisen (Wechselatmung, Notaufstieg mit oder ohne Gerät, Verlust der Maske etc.) können sich nur durch ständiges Üben verfestigen und im Notfall beherrscht werden. Du mußt dich und deinen Partner beobachten. Was ist daran anders als das DIR-Konzept? Im Westen nichts neues.
Machen wir weiter. Der Klodeckel hat sicher Nachteile was die Bebänderung betrifft. Er hat aber Vorteile was die Lage im Wasser und insbesondere an der Oberfläche betrifft. Ein ADV ist sicher einfacher anzulegen, hat aber Nachteile was die Oberflächenposition betrifft (hier gibt es auch Ausnahmen). Ein Wing hat Vorteil was die Lage unter Wasser angeht, aber Nachteile was die Oberflächenposition angeht. Der Klodeckel ist verschwunden, weil sich die ADV`s besser vermarkten ließen. Bei der Rückentrage gibt es zwei Ansätze, zum einen das verschrauben mit dem Flaschenpaket zum anderen die Fixierung der einzelnen Flasche (Buddy).
Und so geht das munter weiter. Ich habe kein Problem mit anderen Ansichten, ich habe nur ein Problem mit den Profilneurotikern und mit dem Aberglauben, das wenn man Regeln immer strikt befolgt alles gut wird.
Antwort von Peter Gaertner Registriertes Mitglied am 22.12.2004 - 17:01
Hi Detlef,
wie es aussieht, sind unsere Standpunkte gar nicht so verschieden.
Wenn ich mir meine Tauchvergangenheit als und mit Sporttauchern (oder wie soll ich es sonst nennen?) ansehe, st es einfach nötig, daß man klare Worte findet. Diese "die Farbe gefällt mir nicht", "das sagt mir nicht zu", "ich finde das einfach besser" sind die falsche Antwort auf im Prinzip Technische Fragestellungen wie z.B.: Was ist die effektivste Position für ein Fini? Welches Fini ist die Ausfallsicherste? Was ist die sicherste Art einen Gaswechsel vorzunehmen etc. Diese Fragen werden im DIR Konzept eindeutig beantwortet mit Begründung, die jeder nachvollziehen kann, der sich dafür interssiert. Und jetzt kommt das beste: Entgegen Deiner ersten Aussage vollkommen umsonst! Wenn man sucht, gibt es das alles Dokumentiert im Internet. Keine andere Ausrüstungsphilosophie kann diese vollständige, transparente und begründete Dokumentation nachweisen. In meinen Augen ein weiterer Vorteil.
Im DIR Konzept wurde nichts neu Erfunden, sondern vorhandene Erfahrungen zusammengetragen und konsequent zu Ende gedacht. Ein Beispiel: Es heisst, man solle die Lampe auf der linken Hand tragen. Das hat mich am Anfang viel Überwindung gekostet, da ich rechtshänder bin. Bis ich einmal in einer heiklen Situation (Maskenprobleme bei meinem Buddy) gemerkt habe, wie gut es ist, meine rechte Hand wirklich frei zu haben. Als ich das erste mal Scootern war, musste ich mich auch nicht umgewöhnen, sondern konnte mich auf das neue Ausrüstungsteil konzentrieren.
Man könnte natürlich auch sagen "Ich will mir nicht vorschreiben lassen, wo ich die Lampe hab" - ok, mach es anders. Aber: So ist es einfacher...

Grüßle
Peter

PS: Kennst Du den hier?Hier klicken
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 22.12.2004 - 17:06
@Detlef
DIR hin, DIR her - Profilneurotiker gibt es auf beiden "Seiten"!!

Und weder ein Klodeckel noch ein ADV Jacket haben in der "Tectauchscene" etwas zu suchen. Das gleiche gilt natürlich für die sog. "Tec-Jackets"!!! Egal ob DIR oder Nicht DIR-Taucher!!!


Ausserdem ist am DIR-Konzept sehrwohl einiges anders!!! Wie z.B. Gasgemische (Heliumanteil), END, etc.,...

Ich würde dir einfach mal empfehlen einen Fundamentals zu besuchen, dann kommst du ganz von alleine drauf!

Gruß
Thomas
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 23.12.2004 - 09:32
@thomas
Es gibt auf beiden Seiten, so es den beide Seiten gibt, ausreichend Spinner etc. Was bitte schön ist die Tec-Scene, wenn die ketzerische Frage erlaubt ist. Schwarzer Anzug mit schwarzen Flossen Oder gehörst du dazu, wenn du Nitrox etc. nutzt. Anders, ich habe mich nur am Rande mit Gasgemischen befaßt, weil Pressluft für meine Zwecke ausreicht. Die Wracks die mich bislang intersiert haben, konnte man damit abtauchen und wenn die Grundzeit zu kurz war und die Deko zu lang habe ich bislang einen zweiten, dritten Tauchgang vorgezogen.
@peter
Wenn man nicht zur Tauchen ist lustig Fraktion gehört und sich mit der Sache beschäftigt, kommt man zwangsläufig an den Punkt, wo man alles in Frage stellt und nach anderen Lösungen sucht. Wahrscheinlich sind die Lösungsansätze die gleichen ohne das das ganze hochtrabend DIR genannt wird. Die Seite werde ich mir in Ruhe anschauen. Gibt es eigentlich was in Papierform in deutsch. Mein Englisch ist ausreichend, aber in deutsch liest es sich einfacher.
Antwort von Cyberdiver Registriertes Mitglied am 23.12.2004 - 11:13
@ Thomas M. + Shorty

natürlich konnte ich es nicht sein lassen zu sticheln und die besagte WEB-Seite trifft den Nagel auf den Kopf.
Was ist ein Fundamentel
Ein extrem teurer Kurs, wo man a) gezeigt bekommt, wie ich Ausrüstung , die ich nicht benötige stromlinienförmig anordne und b) wo ich diese sündhaft teure und schwarze Ausrüstung kaufen kann?
Die Leute, die ich bisher mit dem ganzen Geraffel im Wasser gesehen haben konnten kaum damit alleine laufen, mussten 50% der restlichen Ausrüstung im Wasser anlegen und haben sich dann mit der Grazie eines Elefanten durchs Wasser bewegt - was auch verständlich ist, wenn man mehr als 60kg Ausrüstung und Gase mit sich herumträgt.

Ich halte das DIR-Auftreten für sehr arrogant gegenüber der anderen Taucherwelt. Bei näherem Hinsehen ist es allesdings PADI für die Tech-Szene.
Die einheitliche Konfiguration halte ich jedoch für gut - wenn man sie denn noch überblicken kann.

Gruß, Cyberdiver

und nun ... schöne Feiertage, hoffentlich auch unter Wasser

So und nun
Antwort von shorty Registriertes Mitglied am 23.12.2004 - 15:50
[... mit dem ganzen Geraffel...konnten kaum... laufen.... 50%...im Wasser anlegen...Grazie eines Elefanten...]

Jep CD, da hast du nicht unrecht, wenn ich das mal so überschlage, bei meinem letzten TG am Sonntag war dabei:

D12, Pro 14, Wing/BP, 2 * 40 cft Stages und Argon, das sind, so übern Daumen zusammen ca. 70-80 kg (Ich hab’s noch nie genau gewogen) die Stages hätt’ ich gerne im Wasser angelegt, ging diesmal leider nicht, daher hab ich mir vom Buddy helfen lassen (dafür isser ja da)

Über die Grazie mit der ich getaucht bin kann ich nix sagen, allerdings kann ich Tarieren, und Gaswechsel z.B. freischwebend machen, als ob elegant oder nicht, ich hab kein Sediment aufgewirbelt (okay, war einfach an der Steilwand...)

Also halten wir mal fest:

Schwere Ausrüstung und Ungratzieles Auftreten...

Der TG auf knapp 80m mit 16 min Grundzeit.

Nun meine Frage: Hätte ich das, mit den gängigen Sicherheitsreserven, auch mit weniger Gerödel durchführen können?

Wen Ja, ich bin eigentlich sehr gelehrig/lernfähig, und bin dankbar für jede Info durch die ich mich (taucherisch) weiterentwickeln kann.

Arrogante DIR-Ler = TEC PADI:

Wie hier, und in folgendem Beitrag beschrieben

Hier klicken

Hat die Arroganz, und das ist meine persönliche Meinung, nicht etwas mit der Ausrüstungskonfiguration/Philosophie des Tauchers zu tun sondern nur mit seiner Persönlichkeit.

Ich für meinem Teil, mache niemandem Vorschriften wie er/sie zu tauchen hat, und möchte auch nicht das mir jemand welche macht.
Eine Sachliche Diskussion mit erfahrenen Tauchern hingegen führe ich natürlich sehr gerne, und bin froh, wenn ich was abkupfern kann...

DIR mit PADI zu vergleichen hieße unterschiedliche Kernobstsorten miteinander zu vergleichen.

Event. Könntest Du Sagen GUE sei das Tec Pendant zu PADI, (Ich teile diese Meinung sicherlich nicht, möchte aber mangels Erfahrung, hierzu nix sagen, das können andere sicherlich besser), da dies beides Ausbildungsverbände sind.

[...Die einheitliche Konfiguration halte ich jedoch für gut - wenn man sie denn noch überblicken kann...]

Das mit dem überblicken ist reine Übungssache, wenn immer alles gleich konfiguriert ist, sprich standardisiert ist, geht das relativ schnell in Fleisch und Blut über.

Was für außenstehende ziemlich wirr aussehen mag, ist für jemanden der das Konzept verinnerlicht hat (am besten durch hinterfragen, ausprobieren üben etc...) absolut logisch und kann Komplett automatisiert werden (Vorsicht hier können sich dann wieder Fehler einschleichen, das Gehirn sollte immer online bleiben)

(dive)shorty
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 23.12.2004 - 16:32
@Detlef
die "Tectauchscene" (=ich nenn sie halt mal so, falls du ein anderes Wort dafür hast, bitte sehr, kein Problem) besteht eben NICHT nur aus schwarzen Anzug mit schwarzen Flossen.

Dazu gehört z.B. neben der aufwendigeren und (leider) sehr viel teureren Ausrüstung, auch die richtige Gaslogistik, richtige Einstellung, die richtigen Tauchpartner (keine Solo und/od. Kamikazetaucher), Tauchgangsplan, etc.... dazu!!!

Auch eine D12 mit Pressluft auf 60 Meter hat nix mit "technischen Tauchen" zu tun!!!!!!

Gruß
Thomas
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 23.12.2004 - 17:05
@Cyberdiver
die besagte Webseite trifft den Nagel eben NICHT auf den Kopf --> nur dann, wenn man sich nur oberflächlich für die Sache interessiert oder voreinbenommen ist!
Was trifft auch dich zu?!?

Bzgl. Fundamentals:
Natürlich ist es wichtig das die Ausrüstung halbwegs stromlinienförmig ist und du nicht wie ein "aufgeschmückter Weihnachtsbaum" daherkommst. - Spätestens wenn du in Wracks und/od. Höhlen scooterst/tauchst weißt du warum!!!

Und NEIN, dort bekommst du nicht gelernt wo du deine sündhaft teure und schwarze Ausrüstung kaufen kannst.
- Leider hast du es (noch) nicht begriffen!!! Setzen, durchgefallen.


Bzgl. Geraffel im Wasser:
Dir ist hoffentlich klar das ich bei einem 100 Meter Tauchgang mit sagen wir mal 15 Minuten Grundzeit mit einer Mono 15 mit Pressluft nicht auskommen werde, oder?!?

Es ist daher notwendig mit grösserem (Material)-Aufwand diesen Tauchgang anzugehen. Und das eine D18/D20 inkl. 3-4 Stages locker 100/120 KG wiegt, ist einleuchtend.

Da weisst sicherlich auch das du vor und natürlich nach einem Tauchgang keine schweren körperlichen Anstrengungen unternehmen sollst und es daher unausweichlich ist, einiges an Ausrüstung erst zu Wasser anzulegen.

Was die "Grazie" über und Unterwasser angeht, ist wohl vernachlässigbar --> Sicherheit geht vor!!!
Obwohl, wenn ich mir die Wasserlage und Trimm von so einigen "Nicht-Tec/DIR-Tauchern" ansehe kann ich nur grinsen...


Was das arrogante Verhalten einiger DIR-Taucher dir gegenüber angeht, so kann ich mich nur dafür entschuldigen, jedoch gleichzeitig auch beruhigen, denn "schwarze Schafe" gibt es genausoviele auch bei den Nicht-DIR-Tauchern!

Viele Grüsse und schöne Weihnachten
Thomas


Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 23.12.2004 - 17:18
@thomas m
Sehr aufschlußreiche Antwort, was das technische Tauchen angeht. Toll, ich bin begeistert. Ich muß also teure aufwendige Ausrüstung haben (komisch ich dachte man taucht mit Automaten, Anzug und Flossen etc.). Einen Gaslieferanten , eine politsch korrekte Einstellung, den politsch korrekten Partner und ich muß einen Tauchgang planen. ÄÄÄh, bis du sicher das du im richtigen Film bist. Ist so was wie die Golf GTI Scene Trotzdem frohe Weihnachten.
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 23.12.2004 - 17:41
@Detlef
wann/wo habe ich gesagt die POLITISCH korrekte Einstellung und Partner?!?!?

Leider denkst du falsch, es ist eben nicht nur ein langer Schlauch und ein schwarzer Tauchanzug!!
Du hast nicht begriffen (oder begreifen wollen) was ich geschrieben habe!!!

Schade, ich dachte du bist einer mit dem man vernünftig reden=schreiben kann. Hab mich wohl geirrt!
Naja nicht weiter schlimm, kann mir eigentlich egal sein...

Gruß
Thomas

P.S.: und nein, das ganze hat nix mit der Golf GTI-Scene zu tun!
Antwort von shorty Registriertes Mitglied am 23.12.2004 - 19:25
@ Detlev

...ja, Du musst teure aufwendige Ausrüstung haben, wenn Du TG’s machen willst, wie von mir oder Thomas beschrieben, denn mit steigendem Schwierigkeitsgrad der TG’s steigt auch das Risiko. Demgegenüber steht eine Hochwertige Ausrüstung ein guter Buddy sowie Übung und Erfahrung.

Natürlich tauchst du im Tec auch mit Atemreglern (wenn nicht mit RB) aber halt nicht mit einem, sondern mit fünf, und das macht die Sache teuer.
Auch sollte der Rest eines Equipment dich im Ernstfall möglichst nicht im Stich lassen. Dies gilt selbstredend auch für deinen Buddy.

Jeder TG ist ein Deko TG, also muss er auch als solcher beendet werden.


Und ja, du musst deinen TG Planen...

(dive)shorty
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 24.12.2004 - 08:38
@thomasM
Ich darf dich mal zitieren: 23.12.2004, 16:32 dazu gehört ........ Warum beschwerst du dich, wenn sich das was du schreibest überspitzt ausdrücke. Und damit noch mal zu der Frage: Was ist technisches tauchen. Das was du aufgezählt hast, macht es nicht aus, zumal einiges davon selbstverständlich ist.
@shorty
Danke für den Hinweis, es gilt das gleiche was ich oben geschrieben habe. Auch das was du aufzählts, ist selbstverständlich. Ich brauche vielleicht nicht fünf zuverlässige Automaten, aber 2 X erste, 2 X zweite Stufe. Einen für die Notreserve an der Deko-Stange und ggf. nochmal das ganze für ein Deko-Gas.

PS
Ich fahre weder Golf noch GTI.
Antwort von str Registriertes Mitglied am 24.12.2004 - 12:25
@Detlef:
"Ich brauche vielleicht nicht fünf zuverlässige Automaten, aber 2 X erste, 2 X zweite Stufe. Einen für die Notreserve an der Deko-Stange und ggf. nochmal das ganze für ein Deko-Gas."

Dann bist du ja auch schon bei 4 und gar nicht mehr weit von den 5 genannten entfernt; wobei ich mal drauf tippe, dass mit dem fünften noch die erste Stufe der Argon-Pulle gemeint ist.

Jetzt würde mich aber schon interessieren, wie du o.g. 80/100m TG entweder mit weniger Gerödel, trotzdem sicher durchführen willst, oder mit deiner 4 Automaten/Pullen-Konfig grazieler im Wasser bist und mit weniger Schlepperei als mit DIR-Konfig auskommst.....
Antwort von Niko Registriertes Mitglied am 25.12.2004 - 09:59
@andreasrichter
Schwere Flaschen sind an sich ganz beliebt beim technischen Tauchen. Die Ablehnung gegen 300 bar hat meiner Meinung nach den Hintergrund, dass ein so hoher Enddruck beim Gasemischen ein echter Krampf ist.
Antwort von ich will doch nur Tauchen am 25.12.2004 - 17:25
shorty.....
knapp 80 m mit 16 min Grundzeit ....
wow ....und dafür der Aufwand und gesehen hast bestimmt auch nichts, weil du mit dem ganzen Zeugs schon 14 min beschäftigt warst
ich kann das ganze DIR gehabe nicht verstehen
ist das ein Gesetz?
oder wer legt hier was fest ,wo ich was hinhängen soll oder machen soll
- in der tauchschule wurde mir nichts erzählt,
über ihrgendwelches DIR
das ist wie Mercedes fahren und VW fahren
der eine ist Mercedes fahrer (oh... nein nenne ihn nicht Autofahrer,- er Fährt ein MERCEDES )ich hoffe ihr wist was ich meine....
haben wir nicht alle mit eine EINFACHE TAUSCHULE angefangen? und deshalb bin ich der meinung das Irgend welche sogenannten DIR`ler oder TECKI`S
bzw Apex spitze- Mares Schei...,oder Schwarz cool Blau schei... und und und sie haben nicht das recht so herab zu gucken auf ein `` normalen Sporttaucher´´
so da bin ich mal gespannt was das für Diskusionstoff gibt
Antwort von shorty Registriertes Mitglied am 25.12.2004 - 18:21
Na ja, ich hätte auch gerne eine längere Grundzeit gehabt, aber da ich wenigstens nach der Drittelregel tauche, hätte dies mindestens eine D18 oder D20 verlangt, und das wollte ich mir an diesem Tauchplatz nicht zumuten. (ich meine das Handling über Wasser)

Ich bin nicht sicher ob du dir einen solchen TG überhaupt vorstellen kannst, mit dem Ende der Grundzeit ist der TG ja noch lange nicht zu ende, ich war ca. 90 min im Wasser und habe davon jede Sekunde genossen, und ja ich habe was gesehen, denn auf Tiefe ist das Wasser Kristallklar…

Aber ich tauche eigentlich nicht (nur) um was zu sehen, ich tauche einfach gerne, weil ich Spaß daran habe, ist das (für einen Taucher) so schwer zu verstehen?

Dadurch dass ich mit einem Durchdachten System tauche habe ich auch gar keinen Aufwand gehabt. Eine D12 mit Wing und BP lässt sich im Wasser einfacher handeln als ein ADV mit Monoflasche. Die 40er Stages sind im Wasser fast neutral, die merkt man während des TG’s kaum. Auf meinen Buddy ist verlass, der überwacht mich beim Gaswechsel (und umgekehrt) wieso sollte ich mich da mit meinem Equipment beschäftigen?

Wenn Du. wie Du selbst Sagst das DIR System nicht verstehst, ist das doch okay, vor allem wenn es dich nicht interessiert, da du ja eh keine TG’s machen möchtst, die so etwas erfordert.

Warum fühlst Du dich denn dadurch abgewertet?
Hat ein Teki schon mal so etwas zu dir gesagt oder nimmst Du das einfach nur an?

dive)shorty
Antwort von ich will doch nur Tauchen am 25.12.2004 - 19:17
dive)shorty

mit dieser Antwort gebe ich mich nicht ganz zufrieden
ich kann mich schon solch TG vorstellen oder was denkst du was ich oder wie ich Tauche....
da sieht man gleich wenn mann nicht so spricht wie ein T... oder woher willst du wissen ob ich mich das vorstellen kann
ich tauch auch unter normal nenne mich allerdings nicht Tecki und meine Ausrüstung ist auch nicht DIR -warscheinlich bin ich einer von denen die noch `normal`geblieben sind und vertrete die Allgemeinheit

ich beschäftige mich schon mit tiefen unter 40m
man kann hier gucken in allen foren irgendwie
werden die Sporttaucher mit ``nur`` 40 m tiefe
nicht anerkannt
und es wird eine frage gestellt ...es handle sich um Pfannkuchen...(beispiel) und enden tut sie bein DIR kram und TEC !!!!!!
als ich anfing mit tauchen sah ich ein Video
da hieß es mach dein Tauchschein und du wirst neue freunde finden...ich glaub das kennst du auch...
aber wenn ich so hier im Taucher-net durchschau ich weis nicht, hier gibt es warscheinlich immer zwei kategorien oder??
ich hoffe du kannst mich verstehen was ich damit ausdrücken will, das beste beispiel sind die üblichen Einsteiger fragen was für Automat ...Apex ..nehmen die teckis auch
jacket ....holl dir das Halcyon haben die Teckis auch
was soll der Einsteiger mit dem Zeugs ?
somal das wing für ein einsteiger nicht ganz einfach ist
was Spricht gegen Mares ,Aqualung Automaten
oder gegen normale ADV Jackets mit höheren Auftriebsvolumen
oh...gott die sind doch nicht DIR!!!!!
und da sind wir wieder beim Thema DIR
ich bin der meinung das ist alles wichtig macherei
ein beispiel
kumpel in hemmoor am imbiss
ist ins gespräch gekommen mit gleichgesinnten
er sagte, ich bin Taucher darauf er, ich bin Tecki
nun frag ich mich was soll das ?
und deswegen kann ich sowas einfach nicht nachvollziehen.......

nun bist du am zug ..oder auch andere ( TECKIS).... grins



Antwort von Patrick B Registriertes Mitglied am 26.12.2004 - 09:21

@ Ich-will-doch-nur-Tauchen,

wenn ich Deine Postings richtig interpretiere geht es nicht darum richtig ausgestattet zu sein, sondern darum, daß die die sich intensiv mit der Materie beschäftigen zu überheblich sind !?

Ich glaube trotzdem, daß Du verschiedene Dinge in den falschen Hals bekommen hast und deswegen bemühe ich mich mal um Transparenz.

Du must natürlich selbst wissen, welche Tauchgänge Du machst und Dich entsprechend ausstatten:
Bei Tauchgängen mit kurzer Deko oder Nullzeittauchgängen hast Du viele Freiheitsgrade und eine normale Ausrüstung genügt. Einig sein sollte man sich darin, daß in kalten Gewässern 2 Automaten ein notwendiger Sicherheitsfaktor sind.

Wenn Du TG´s mit längerer Dekompressionsverpflichtung durchführst, muß für ausreichend Sicherheitsreserven gesorgt werden. Dies bezieht sich auf Gas, Licht, Auftrieb, Leine bei Wrackpenetration oder Höhlen-TG´s. Die Ausrüstung kann höchst unterschiedlich angeordnet werden.

Wenn nun aufgrund des Tauchprofils andere Grundgemische als Luft und auch noch zusätzlich Deko-Gase mitgeführt werden, muß man sich intensiv mit der Materie auseinandersetzen. Dies endet meistens darin, daß man als richtig und gut befundene Konfigurationen, Routinen und Gemische übernimmt, oder man denkt sich halt was neues aus.

Die allermeisten die o.g. TG´s machen, tauchen auch bei Easy-dives mit Ihrer Standardkonfiguration. Das sind nunmal Teckies, ob DIR oder eben PP.

Das Problem besteht darin, daß man es sich ab einem gewissen Schwierigkeitsgrad nicht mehr aussuchen kann, ob man etwas tut oder lässt. Unterlassungen haben im Bereich des technischen Tauchens meist tragische Folgen.

@ shorty
80m / 16min mit 40er Dekoflaschen ist nicht grad üppig bemessen - oder ?

@ Thomas M
Solotaucher sind meistens auch Tec-Taucher
und sind nicht automatisch Kamikazetaucher.
DIR-Taucher als Solotaucher natürlich schon.

Viele Grüße, Patrick
Antwort von shorty Registriertes Mitglied am 26.12.2004 - 11:36
dive)shorty

mit dieser Antwort gebe ich mich nicht ganz zufrieden
ich kann mich schon solch TG vorstellen oder was denkst du was ich oder wie ich Tauche....
da sieht man gleich wenn mann nicht so spricht wie ein T... oder woher willst du wissen ob ich mich das vorstellen kann
ich tauch auch unter normal nenne mich allerdings nicht Tecki und meine Ausrüstung ist auch nicht DIR -warscheinlich bin ich einer von denen die noch `normal`geblieben sind und vertrete die Allgemeinheit

@ ich will doch…

[…ich beschäftige mich schon mit tiefen unter 40m…]

Sorry, falls ich dir auf den Schlips getreten bin, das war eigentlich nicht meine Absicht, aber wen dir, wie Du geschrieben hast, der Umgang mit Doppelpaketen und Stages nicht bekannt ist, bin ich davon ausgegangen, das du keine Profile tauchst für die dies zwingend notwendig ist.

Sicherlich kann man einen 70-80m Oceanbounce mit ’ner 80er Alu und Pressluft machen, ich kenne einige Läute die das getan haben, und auch noch immer tun. Das dies Russisches Roulette ist, steht wohl außer Frage.

Die Zuordnung der 40m Begrenzung kommt zum einen aus dem Verband den Du genannt hast zum anderen ist der ppN(Air) dort bei 3,95 und eigentlich nicht mehr ungefährlich, wenn ein Problem auf dich zukommt.
Auch ich habe dort m eine ersten Tauchschritte in oben genannten Verband gemacht, habe aber bald festgestellt, das ich mehr wissen wollte, und habe mich intensivst mit der Materie auseinandergesetzt.



[…Pfannkuchen... DIR kram und TEC…]

Nun ja, dies ist nun mal das Tec Forum, daher werden hier gestellte Fragen oft kontrovers Diskutiert. Da es im Tec Bereich nun einige gibt die nach DIR tauchen, und einige nicht (und natürlich viele Missionare…) ist dies eigentlich nicht verwunderlich. Viele Fragen die hier gestellt werden können enen nicht vollständig mit ja oder nein beantwortet werden. Aber es werden dem Fragenden oft viele Meinungen geboten, aus den sich der wissen suchende dann sein eigenens Bild machen kann.
Sprich es werden die ansichten des Auditoriums vertreten. Ws ergibt sich eine Diskussion, und wenn man glück hat, so wie hier, ist diese größtenteils konstruktiv. Das ist doch toll.

[…gutes und schlechtes Equipment…]

Diese „Glaubensfragen“ werden dir sicherlich nirgendwo erschöpfend beantwortet werden können, wenn Du 7 Läute befragst, wirst Du 8 Meinungen erhalten. Bestenfalls sind einige dieser Meinungen (logisch) begründet.

Ich glaube es gibt eigentlich kein richtig schlechtes Equipment am Markt, nur unangepasstes für den Einsatzzweck. Da hier das Tec Forum ist gehen eigentlich alle Schreiber davon aus, das das du mit der Angefragten Ausrüstung früher oder später (höchst) anspruchsvolle TG’s machen willst. Dies solltest Du beim Lesen der Antworten bedenken.

@ Patric
Du hast recht, 40er sind schon knapp, um nicht zu sagen grenzwertig. Hier bin ich nur noch von einer Sicherheitsreserve non gut 100% ausgegangen. Dies halte ich in sofern vertretbar, da ab 21m, bei einem vollständigen verlust eines Dekogases, der Stressfaktor nicht mehr so hoch ansteigt, und die 100% annähernd reichen sollten. Im Zweifelsfall kann man ja das andere Dekogas (auf entsprechender Tiefe) dann deutlich verlängern.

(dive)shorty
Antwort von Blub CH Registriertes Mitglied am 26.12.2004 - 12:33
Na Thomas mit dir wird ich ja wieder mal tauchen gehen und dir dabei den A.... versohlen!!!

Grüässli Blub


Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 27.12.2004 - 10:33
@Detlev
Lass mich raten, du fährst Opel und GSI?!?


@Patrick
ja das ist korrekt - ein DIR-Taucher der solo taucht ist zum einen ein "Kamikazetaucher", zum anderen hat er DIR nicht wirklich verstanden.

Warum ist ein Solotaucher meist ein Tectaucher?
Es gibt genug Leute die sich auf 10 Meter alleine=solo bunte Fischi anschauen - was hat das mit tectauchen zu tun?!?

Wünsch dir und deinen Arbeitskollegen noch einen gutschen Rutsch ins neue Jahr!


@ich will doch nur tauchen
falls du ein Problem mit den Worten "Tectaucher" + "DIRler" haben solltest, so ist das o.k. - du kannst auch gerne andere Worte dafür verwenden.

Das tauchen mit verschiedenen Gasen ist halt mal ein etwas anderes tauchen als mit Pressluft.


@Pascal
du willst mir den A..... versohlen?!?!?!? Du bist zwar breiter und schwerer als ich, dafür bin ich schneller als du!
Ausserdem hetz ich dann meinen scharfenHund auf dich!

Hoffe es geht dir gut und wünsch dir noch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Vielleicht schaffe ich es nächstes Jahr wieder zu in die Schweiz...

Gruß
Thomas
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 27.12.2004 - 11:53
@thomasM
Nöh, ich gehöre auch nicht zur Opel-Gang. Aber die Frage bleibt, was macht Tauchen zum technischen Tauchen. Ich persönlich bin weit davon entfernt, meine bescheidenen Versuche mit Gasgemischen und überschreite der magischen 40 Meter als technisches Tauchen zu bezeichnen. Zumal ich einen handfesten Grund benötige um tiefer zu tauchen, z.B. ein Stück Stahl. Die ganze Logistik ist für mich kein Selbstzweck. Und wenn ich ehrlich bin, glaube ich, daß ein großer Teil der Tec/Dir Geschichte schlicht weg eine wunderbare Marketinggeschichte der Industrie ist. Wenn das ausgelutscht ist, gibt es was neues auf das man sich stürzt.
Antwort von ich will doch nur Tauchen am 27.12.2004 - 12:09
@Detlef
Danke Genau auf dem Punkt
Frage .....
ist Tauchen... ob verschiedene Gase oder nicht
überhaubt Technisch?
JA... ob ich Pressluft oder Nitrox,Trimix Tauche jeder TG MUß geplant werden und damit fäng das Technische an.
wenn er zur Routine wird liegt man irgendwan in einer Kiste unter der Erde,
und man Staune die meisten Unfälle Passieren
bei den Tec und Dir`lern trotz
KONFIGURATION NACH DIR
mfg
Antwort von str Registriertes Mitglied am 27.12.2004 - 13:27
@ ich will doch nur...
"und man Staune die meisten Unfälle Passieren
bei den Tec und Dir`lern trotz
KONFIGURATION NACH DIR"

??? Wo hast du denn diese Weisheit her? So ein Schwachsinn!!!
Ich verfüge zwar auch nicht über die Gesamtunfallstatistik schlechthin, wenn du aber mal z.B. die Unfallberichte hier im t-net anschaust wirst du feststellen, dass deine Aussage nicht stimmt.
Vielmehr kannst du hier eine Häufung von Unfällen bei ach so erfahrenen alten Hasen, die meinen mit ner 10er Pulle Pressluft auch 60m und mehr tauchen zu müssen und diesen ganzen übertriebenen tec, dir und Ausrüstungsquatsch nicht brauchen feststellen.

.. nach dem Motto "Muss schon ein bissel drücken im Gesicht und hinterher jucken"...

Soll ja jeder tauchen wir er will, aber beim posten immer schön sachlich bleiben und keine Stammtischparolen verbreiten.

@detlef:
Du kannst das ja nennen wie du willst, ganz gemein versteht man unter technischem tauchen ebenen TG, deren Anforderungen eben über die Grenze des Sporttauchens hinausgehen. Klar kann man jetzt drüber streiten wo denn genau diese Grenze ist; bei den o.g. 80/100m TG sind wir aber glaube ich einig, dass diese nicht mehr unter Sporttauchen fallen dürften....

....nun interessiert mich aber nach wie vor, wie du solche TG mit wesentlich weniger Gerödel aber dennoch sicher dürchführst....

str

Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 27.12.2004 - 15:49
@Detlef
Leider gibt in unseren heimischen Gewässern wenig "Stahl" zu bewundern und erkunden.
Aber ich tauche trotzdem sehr gerne tiefer und länger, weil ich einfach Spaß daran habe!!!

Ich gebe dir vollkommen Recht, wenn du sagst vieles der TEC/DIR Geschichte ist reine Geschäftemacherei der Tauchindustrie! --> Beispiel: Ein "0815" Wingjacket wird durch die Farbe schwarz und 753 D-Ringen sofort zu einem Tecjacket! Das ist vollkommener Schwachsinn!!!

Vieles wird als "DIR-konforme Ausrüstung" verkauft, weil sich das derzeit richtig gut verkauft lässt. Und bei näherer Betrachtung stimmt das gar nicht oder kostet dadurch gleich das doppelte!

Und natürlich stürzt sich der Markt wenn die ganze Sache ausgelutscht ist auf was anderes. Das war doch schon immer so.

Der Markt richtet sich immer nach Angebot und Nachfrage - und diese richten sich nach uns Konsumenten=Taucher!!!

Ist doch nix neues, oder?!?

Die DIR-Geschichte selber entstand jedoch nicht von der Tauchindustrie sondern von privaten Tauchern, aber lassen wir das...


@ich tauch doch nur
ich lach mich schief - wenn ich mir die achso erfahrenen und klugen Presslufttaucher anschaue die sich jedes Wochenende nach dem Motto "schau ma mal wie weit wir kommen mit unserer Mono10" auf 60 Meter versenken!!!!!
Was ist da der Plan? - Sein Glück herauszufordern?

Aber egal, jeder wie er will!
Das dumme ist nur, das die Tauchplätze durch solche "Intelligenzbolzen" immer weniger werden -> weil Tauchverbot.

Und was deine Unfallstatistik angeht: ich bin überwältigt - wo hast du denn diesen Blödsinn her?!?

Ausserdem, mit einer Konfig nach DIR minimierst du das Gefahrenpotenzial, jedoch schützt es NIEMALS vor einem Tauchunfall!!!!

Sollte dir eigentlich klar sein.

Gruß
Thomas

Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 28.12.2004 - 14:28
@str
Ich habe nix von weniger Gerödel und Grazie geschrieben. Ich gebe dir recht, das der Aufwand mit der Tiefe steigt. Aber der Aufwand ist kein selbstzweck.
@thomasM
Siehst du, da ist der Unterschied. Ich tauche nicht wegen der Tiefe tief. Und mit Industrie hats du recht, es ist immer das selbe. Mal schaun was als nächstes kommt.
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 28.12.2004 - 17:13
@Detlef
da ich nicht die Möglichkeit jedes Wochenende irgendwelche Wracks und Höhlen in grösseren Tiefen zu betauchen muß ich es bei Steilwände in unseren heimischen Seen belassen.

Jedoch nur tief zu tauchen wenn man ein bestimmtes Ziel (Stück "Stahl" wie du sagst) hat, halte ich für keine kluge Lösung.

So fehlt dir Training und Erfahrung was die Tiefe und der mit zunehmender Tiefe steigende Aufwand (Gerödel, etc.) anbelangt.

Gruß
Thomas
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 29.12.2004 - 10:42
@ThomasM
Du hast wenigsten Steilwände. Ich habe nur den handelsüblichen Baggersee,max. 22 Meter. Im Ernst, natürlich bedarf es des Trainings. Aber du darfs mir gerne glauben, das der erste Tauchgang nicht auf 60 Meter endet. Ich taste mich jedesmal wieder neu an meine Grenze ran. Immer schön vorsichtigt.
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 29.12.2004 - 13:10
@Detlef
und was die 60 Meter angeht --> mit welchen Gasen tauchst du da?

Gruß
Thomas
Antwort von Blub CH Registriertes Mitglied am 30.12.2004 - 00:33
Die 60ig poak moa mit luft!
ansonsten müsste er sich ja wohl nicht an die Grenze heran tasten.
grüässli Blub
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 30.12.2004 - 09:39
@thomasM
Altmodisch mit Quetschluft und O2 als Dekogas für die letzten Meter. Tiefer gehe ich nicht auch wenn es theoretisch machbar ist. Das wird mir dann zu tiefe.
@Blub CH
Mir ist es egal welches Gas, ich würde mich auch mit Trimix jedesmal an meine Grenze herantasten wollen.
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 30.12.2004 - 10:33
@Detlef
da wär z.B. ein Unterschied zwischen DIR und nicht DIR: bei dir gibt es KEINEN Quetschlufttauchgang auf 40, 50 oder gar 60 Meter!!!!

Das du dich langsam an die 60 Meter herantastest ist zwar lobenswert.....naja besser wäre es wohl "mach es richtig oder lass es ganz"

@Blub CH
machst du 60 Meter TG wirklich noch mit Luft?!? Ich weiß zwar wie teuer bei dir das Helium ist, aber über den Patrick bekommst du das Gas eh billiger...

Gruß
Thomas
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 30.12.2004 - 11:48
@thomasM
Ja, so ist das wohl. Der Sicherheitsaspekt ist auf keinen Fall zu vernachlässigen. Vielleicht komm ich ja doch noch zu der Erkenntnis, das Gasmischungen die bessere Wahl sind. Aber das hat nichts mit DIR zu tun. Aber wie gesagt, ich tauch nicht um der Tiefe willen tief.
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 30.12.2004 - 12:33
@Detlef
Genau das ist der Punkt: das hat sehr wohl was mit DIR zu tun!

Du machst ja selber diesen Deep Air Müll.

Sowas gibt es bei DIR nicht!!!!!!

Gruß
Thomas
Antwort von Linuskoeln Registriertes Mitglied am 30.12.2004 - 13:13
Tach zusammen

Habe den ganzen Thread aufmerksam verfolgt, erstmal einen Glückwunsch an die "Hauptprotagonisten" wie Detlev, PatrickB und ThomasM: Trotz "Streitthema" ist es echt sachlich geblieben....

Irgendwo hat jeder (aus seiner Sicht) recht, der Kernsatz für mich ist "die Ausrüstung muss zum Einsatzzweck passen".

Ich hab die ersten 200TG mit Standartausrüstung gemacht (ADV-Jacket, Mono 10er oder 12er etc.) und wollte dann "tiefer" hinaus...das ADV-Jacket wurde gegen ein Wing/Backplate mit dem grossen H ausgetauscht, zwei ANDI-Kurs absolviert (jaja, nicht meckern ) und fertig war der "Linus-Teckie".

Jetzt begannen meine "Probleme": Ich tauch meistens hier in Seen oder auf Tauchsafaris...hier die Seen haben max. 30 Meter und es lohnt sich auch nicht, dort ne Stunde zu verweilen - ergo braucht man da keine Doppelpakete, kein Trimix etc.
Auf ägyptischen Tauchsafaris gibt´s nichts ausser Luft, Nitrox und Monoflaschen - und so eine Monoflasche an einem Explorerwing ist wirklich nur suboptimal

Also wieder zurückgerüstet, wenn auch nicht auf den "Beginnerstand" (nenn es jetzt mal einfach "erweitertes Sporttauchen"): Jetzt nehm ich ein Zeagle 911 (da passt die Monoflasche ohne Adapter hervorragend, auch D7 geht ganz problemlos) mit ausreichendem Auftrieb und klasse Wasserlage, einen Mares Ruby mit 120cm Schlauch und Swivel (Schlauch geht unter dem Arm durch, da steht genauso wenig ab wie bei der DIR-Konfiguration) und lass mir im Urlaub immer ne 15er Flasche geben, da damit der Luftvorrat gross genug für gelegentliche TG unterhalb von 40 Meter und für kürzere Dekozeiten ist - ich persönlich bin absolut happy damit
Nitrox ist für mich ne feine Sache bei Tauchgängen, die sicher nicht tiefer als auf 40 Meter führen.

Auf der anderen Seite ist es auch keine Frage, dass, wenn mein "Haupttauchgebiet" Wracks/kalt/tief/lange Grundzeiten wäre, die "Teckie-Konfiguration" die bessere wäre! Dann würde ich auch allein schon aus Trainingsgründen im See öfter mit Trimix tauchen gehen....

Und dann, glaub ich, würde ich früher oder später auch auf DIR umsteigen, da es mir in der Gesamtheit schon sehr durchdacht vorkommt!

Das war jetzt viel blabla, deshalb nur noch ein kurzes Fazit: Es gibt nicht DIE perfekte Ausrüstung, nur geeignete oder ungeeignete, immer auf die geplanten Tauchgänge bezogen

Linus
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 31.12.2004 - 10:14
@thomasM
Deep Air? Liegt vielleicht daran, das ich ein alter VDSTler bin, aber für mich gibt es kein Deep Air. Entweder Quetschluft oder Gasmischung. Wegen des Aufwands bei Gasmischungen neige ich zur Quetschluft. Das hat aber eigentlich nichts mit der Anordnung der Ausrüstung zu tun. Nitrox ist ganz nett, aber im heimischen See sehen ich keine Vorteile, selbst wenn du Quetschlufttabellen benutzt. Dafür ist meine verweildauer zu kurz. Im Ausland hat Nitrox den Vorteil, das sich das Unfallrisiko für die Basenbetreiber minimiert, die Leute sich an die vorgegebenen Tiefen halten müssen und man kann ein neues Plastikkärtchen verkaufen. Das ganze wird dann vornehmlich durch Ausbildungsorganisation aus den USA promotet. Für mich ist das eigentlich kein Fortschritt. Das gleich gilt dann für das sog. Deep Air Program.
@Linusköln
Das war aber mal ein schönes Wort zum Sontag. 911 Es kann nur einen geben, 911 SC mit Flügel ohne Servo, ABS und den ganzen Quatsch

@all
Guten Rutsch und ein frohes neues Jahr
Antwort von Micha Waldbrenner Registriertes Mitglied am 31.12.2004 - 15:42
Cool, was ein Troll alles lostreten kann.
Ein TL gibt Hausaufgaben zum Divemaster ueber DIR-Flaschen auf ???

Aber insgesamt ne nette Diskussion.
Allen einen guten Rutsch
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 01.01.2005 - 13:35
@Detlef
du machst also kein Deep Air Müll.....wie tief gehst du dann mit Quetschluft?

hast du überhaupt schon mal TG´s mit TMX gemacht? - Wenn ja wie viele?

Gruß
Thomas
Antwort von Blub CH Registriertes Mitglied am 02.01.2005 - 07:50
@ Thomas da hast du wohl was falsch verstanden, ich hab das nicht auf mich bezogen.
Meine letzten Luft TGs liegen mehr als 2 1/2Jahre zurück.

Grüässli Pascal
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 03.01.2005 - 16:34
@thomasM
Habe ich doch schon beantwortet. Vielleicht liegts auch an einem Verständigungsproblem. Was ist Deep Air Müll. Wenn das Tieftauchen mit Preßluft meint, gehöre ich zum trash. Wenn das eine spezielle zu bezahlende Ausbildung meint, dann habe ich die nicht absolviert. Viel gelesen, viel zu gehört.
Was die TMX-Sache angeht, bislang noch nicht. Ich wüßte auch nicht wirklich wo und bei welcher Ausbildungsorg. Der nächste der mir einfällt, ist in Mönchengladbach. Gehört glaube ich zu TDI und verkauft auch Kurse nach GUE. Wenn du einen Tip hast am Niederrhein, nur zu.
@michaelWaldbrenner
Wieso Troll. Er hatte eine Frage, die offenbar nicht ohne weiteres zu beantworten war. Ich habe nur zwei für mich akzeptabele Antworten gelesen. Das mann Hausaufgaben machen muß, war mir aber auch nicht bekannt. HEFTE RAUS WIR SCHREIBEN EINE KLASSENARBEIT.
Antwort von Micha Waldbrenner Registriertes Mitglied am 03.01.2005 - 17:12
Und, dass in PADI-Kursen nach DIR-Sachen gefragt wird war mir auch neu
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 04.01.2005 - 07:54
@Detlef
ich meinte tieftauchen mit Pressluft.

Wie tief gehst DU nun mit Pressluft?

Gruß
Thomas
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 04.01.2005 - 09:12
@thomasM
Max. 60 Meter, idR. nicht tiefer als 50 bis 55 Meter. Die 60iger sind absolute Ausnahmen.
Antwort von Thomas M Registriertes Mitglied am 04.01.2005 - 16:35
@Detlef
also doch Deep Air Müll....

Gruß
Thomas
Antwort von argon Registriertes Mitglied am 01.04.2005 - 21:30
die flaschenfüsse müssen weg, damit dir die flasche beim füllen schneller auf die flosse fällt