wieviel Bar brauchst Du denn? Was willst Du machen?
Wenn Du O2 in Reinform (100%) überströmen willst, vieleicht auch noch mit hohem Nenndruck (200bar) brauchst Du einen Metallwellenschlauch.
Den einzigen Schlauch für O2 mit Atemgaszulassung habe ich bisher bei mavotec gesehen.
Für geringere Drücke reichen u.U. auch andere Schläuche.
Gruß
Robert
Antwort von Weingeist am 06.10.2006 - 16:15 Hallo!
Vielen Dank für die rasche antwort. Diese Metallgeflechtsschläuche sind leider viel zu Knick-Instabil.
Druck brauchen wir ca. 200 Bar, sollte halt durch das Durchströmen keine Fremdgeschmäcker an die Luft oder CO2 abgeben werden.
Grüssle und Danke
Urs
Antwort von robert am 06.10.2006 - 16:22 @Weingeist,
dann würde ich Metallrohre nehmen, wie für Festinstallationen. Ist halt nichts für dauerhafte Bewegung. Aber dabei ist dann sicher kein Fremdgeschmack dabei (sofern die Rohre innen gereinigt sind).
Gruß
Robert
Antwort von mauerbauer am 06.10.2006 - 17:13 wieso eigentlich metallgeflechtschläuche?
lg,
sepp
Antwort von weltverbandsdeepdiver am 06.10.2006 - 21:47 wir Taucher "arbeiten" in unseren Flaschen mit 200 Bar, neuerdinga uach mit 300 Bar.
Das halten dann auch unsere Hochdruckschläuche aus.
Gruss
Deep
Antwort von AndyS am 09.10.2006 - 10:32 Hallo Urs,
wenn`s knickfest und höchst rein sein sollte, empfehle ich Dir elektropolierte Edelstahl-Leitungen, wie sie für "Reinstgas-Anlagen" standardmäßig verwendet werden.
Andy
Antwort von Weingeist am 09.10.2006 - 15:00 Danke Leute. Knickfest im gewissen masse, also die Leute gehen schon mehr oder weniger sorgfältig damit um. Edelstahlleitungen ist für den Verbraucher nicht möglich, leider. Muss flexibel sein.
Vielleicht als Info:
Wir verwenden CO2/O2/Stickstoff um Weintanks zu mischen. Also eine Chromstahl-Lanze in den Tank mit löchern unten und dann mit vollgas druf auf die Mutti Durch die CO2-Entspannung die im Tank stanttfindet (Durch Gärung entstanden) mischt es den Tank komplett und in sekundenschnelle durch.
diese Lanze muss halt von Tank zu Tank. An jedem Tank nen Anschluss zu machen wären einfach viel zu teuer. Deshalb eine Fixleitung aus Chromstahl bis auf den Laufsteg und von da weiter mit einem Druckschlauch. Da halt immer alle unter Stress und zeitdruck stehen, sollte der Schlauch relativ knicksicher sein.
Grüssle Urs
Antwort von flasche am 09.10.2006 - 16:38 Wie tief sind denn die Weintanks (in Meter)?
Meinst du ernsthaft, du müßtest da ausgangsseitig mit 200bar Druck arbeiten?
Kleiner Tip: Für einen 10m hohen Tank genügen 11bar, damit es blubbert.
Für die Stärke des Blubberns ist der Durchfluß verantwortlich. Der hängt neben dem Druck vom Rohrdurchmesser ab.
Und wieso braucht ihr zum mischen unbedingt Sauerstoff? Das ist das Gas, das die meisten Anforderungen an die Leitungen stellt.
Ich empfehle, statt in einem Taucherforum mal bei einem fachkundigen Spezialisten der Weinpanscherei nachzufragen. Eventuell reicht ein ganz normaler Ingenieur mit vernünftiger Grundlagenausbildung.
Und immer die Flaschen schön festzurren, falls der Schlauch mal vom Ventil abreißt, oder gar die Flaschen selbst umfallen.
(Ha.. Idee: Einfach eine kleine 4l-Flasche geöffnet in den Tank hineinwerfen, und dann wieder herausfischen, wenn genug gemischt ist. Oder an einer Angel festbinden. 4l-Flaschen gibt`s bei ebay.)
Viel Spaß beim Weinbasteln.
(Macht man mit CO2-Lanzen nicht hervorragenden Schampanja?)
Antwort von flasche am 09.10.2006 - 16:39 P.S.
Und den Schampanja per hineingeworfener 4l-CO2-Flasche verkauft ihr dann am besten als .. na? .. per Flaschengärung entstanden.
Antwort von flasche am 09.10.2006 - 16:42 (Übrigens, genau genommen reichen 11bar sogar für einen 100m hohen Tank. Aber es soll ja ordentlich blubbern.
10bar-Schläuche gibt`s viel leichter, als 200bar-Schläuche.
Aber mit hineingeworfener 4l-Flasche ist wahrscheinlich noch einfacher. Stück etwa 40EUR bei ebay.)
Antwort von Weingeist am 10.10.2006 - 01:45 Hallööö!!
Also das funktioniert so, es muss möglichst vieeeeel Gas aufs mal rauskommen, Druck muss gar nicht so hoch sein, damit die Entspannung auf einmal geschieht. Dadurch wird die Maische in ein paar Sekunden komplett durchgemischt Ein bisschen Blubbern nützt überhaupt nix. Alles schon ein paar Jahre im Einsatz und durchgetestet. ABER halt einfach ein bisschen kriminell das ganze, wenn mal einer nen knick in den Schlauch macht, ist Feierabend.
Die höchsten Tanks sind ca. 5.5m hoch, relativ schmal was einen dicken Tresterkuchen ergibt, der gebrochen und gemischt werden will ;)
Fachbetrieb: Die konnten mir nicht weiterhelfen, überall wo ich nachgefragt habe ist nix lebensmittel-taugliches vorhanden. Daher habe ich mich selbst auf die Suche gemacht. Ich hab auf jeden Fall mal den genannten Hersteller angeschrieben ;)
Wir brauchen alle genannten Gase, CO2 für Start udn Ende, Sauerstoff für dazwischen, Stickstoff für Fäulnis-Befallenes Traubengut. ;)
Champagner dürfen wir übrigens nicht machen gibts nur in der Champagne. Dafür aber schaumwein oder VinMousseux ;) Den machen wir aber traditionell im Flaschengärverfahren.
Grüssle Urs
Antwort von flasche am 10.10.2006 - 13:48 "Also das funktioniert so, es muss möglichst vieeeeel Gas aufs mal rauskommen, Druck muss gar nicht so hoch sein, damit die Entspannung auf einmal geschieht."
Das meine ich ja:
Für den Durchfluß (Menge an Gas pro Zeit) ist nicht nur der Druck (200bar oder 10bar) verantwortlich, sondern auch Durchmesser (möglichst groß) und Länge (möglichst kurz) des Schlauches zwischen Flasche und Austritt unten im Tank.
Senkt den Druck (falls es denn wirklich 200bar sind), und macht die Schläuche kürzer und evt. dicker, und die "Lanze" auch durchlässiger/dicker. Werft ihr etwa die halbleeren Flaschen (oder woher nehmt ihr die 200bar-Gase denn?) weg? Nein? Dann funktioniert`s also auch deutlich unter 200bar, mit weiter geschlossenerem Ventil.
Nehmt Druckminderer zwischen Flasche und Schlauch, die halten dann den Druck konstant auf z.B. 10..40bar. Unfallgefahr sinkt, Schlauchproblem gelöst, ständig gleicher Druck auf der Lanze statt anfangs zu hoher und am Ende (Flasche mehr als halbleer) zu niedriger Druck.
Reinsauerstoff 200bar irgendwie in einen Weintank hinein... Tresterkuchen.. Alkohol.. Laß das keinen Taucher oder Flaschenfüllmeister hören.
Antwort von Weingeist am 11.10.2006 - 17:20 He he he... ;)
Ne, ich dachte auch schon an eine Druckreduzierung, mal sehen ob es eine gibt mit gescheitem Durchsatz. Was wir sonst haben bringt nix, da der Durchsatz immer viel zu klein ist bei diesen Druckreduzierern.
Logisch das der Querschnitt massgebend ist, aber der ist in aller Regel durch die Flasche selbst schon relativ klein. Ich sage ja, jetzt benutzen wir 1 Zoll Lebensmittel-Druckschläuche das funktioniert sehr gut. Natürlich auch mit weniger Bar. Hat die Flasche noch ca. 10-20 Bar ist aber feierabend, dann muss man die Flasche ewigkeiten aufmachen, damit es den gleichen Effekt gibt, wenn überhaupt. Daher auch die Idee, das ganze System grad auf so hohe drücke auszulegen. Aber ich denke mit 50 dürfte es auch reichen, sofern die Ausgabe-Masse gewährleistet ist. Muss ich mal genau ausprobieren.
Grüssle Urs - Das genau machen will damit es NICHT mehr so gefährlich ist wie jetzt.
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