Ist das DCS ? Abgesandt von wucki am 29.10.2011 - 20:15:
War im Oktober in den Malediven zum Tauchen: 11 x (mit Nitrox) no Problem. Nach dem letzten problemlosen Nachmittags-Hausriff-Tauchen (42 min, max. 17 m, 3 min safety-stop bei 5m), wachte ich nachts mit Drehschwindel auf, der dauerte den ganzen nächsten Tag an, wurde aber besser. Sonst keine Beschwerden. Tag danach Rückflug, fast ok. Dann 1 Woche völlig ohne Problem. Heute plötzlich wieder kräftiger Schwindel und Übelkeit...
Ist das DCS ? Was tun ?
Antwort von sharky58 am 29.10.2011 - 20:51 Generell muß man bei Problemen nach dem Tauchen die Möglichkeit eines Tauchunfalls/DCS in Betracht ziehen.Drehschwindel ist mir jetzt nicht unbedingt als Symptom bekannt,aber ich bin medizinischer Laie .
Ich würde dir raten,umgehend einen Taucherarzt zu konsultieren .Als zusätzliche Möglichkeit zur fachlichen Einschätzung könntest du z.B. den User Uwe-Re anmailen,der Taucherarzt und im übrigen ein sehr netter Zeitgenosse ist ,der dir bestimmt besser als ich raten kann.
LG sharky
Antwort von sching am 29.10.2011 - 22:13 Hallo wucki
Ja Drehschwindel ist absolut ein Anzeichen von DSC II im Innenohr und ich habe auch das volle Programm durch. Ich kann Dir nur raten zum Taucharzt zu fahren und alles zu überprüfen. Ich war nach dem TG nach ca. 1,5 Std in der Druckkammer (insgesamt 3Tage und 20 Std) in Hurghada ) und Beschwerdefrei nach Hause gefahren.
Antwort von prhhf am 29.10.2011 - 22:16 war schon mal ein thema hier versuch es mal mit der suchen funktion
das kann von einer virus infektion bis hin zum bandscheibenvorfall der halswirbelseule her kommen
am besten du gehst zu einem facharzt der sich mit dcs auskennt
Antwort von Stephan K. am 30.10.2011 - 15:08 könnte auch ein Barotrauma im Ohr sein.
Je nach dem wo du zuerst einen Termin bekommst würde ich auch mal bei einem HNO vorstellig werden.
Antwort von wucki am 30.10.2011 - 18:35 Danke für alle Ratschläge, werde mich nächste Woche an Taucharzt wenden.
Habe im Forum durchgeforscht:
zu lesen (Wurzelzwerg) ist zB. das Zitat aus: "Der neue Ehm: Tauchen noch sicherer":
"...kam es in über 60% innerhalb der ersten 30 min zu den Unfallsymptomen. Etwa 10% ereigneten sich zwischen 30 und 60min , 1 bis 4% der Fälle traten zwischen der 13. und 24. Std. nach dem Austauchen auf. Nach 24 Std. kam es noch in 0,3 bis 4% zu Dekompressionserscheinungen." (S.285)
Und (noxmed): "Relevante DCS Symptome treten eigentlich nur innerhalb von 6 Stunden in Verbindung mit einem ursächlichen Ereignis auf. Treten Symptome später auf, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie druckbedingt sind....Die schwere der Symptome und die daraus folgende Druckkammerbehandlungspflicht nimmt aber mit der Zeit ab."
Drehschwindel ALLEIN als DCS-Folge ist wohl eher eine Rarität, oder ist das nicht richtig ? Auch sehe ich keinen Bericht, dass solcher Schwindel nach 1 Tag verschwindet und urplötzlich nach 1 Woche erst wieder erneut auftritt..
Nach dem bösen Schwindel gestern geht es heute besser, aber noch nicht gut.
Ich berichte über mein follow-up
Antwort von ogroeten am 08.11.2011 - 15:27 So spät ich da reagiere,
ich würde ggf. auch mal das Tropenmedizinische Institut kontaktieren. Nach einer Woche erneute Probleme in Verbindung mit einer akuten DCS halte ich für unwahrscheinlich. Allenfalls für eine Folge (z.B. durch eine Trombose o.ä. ... dann wäre das ggf. aber schon wieder ein Fall für die Notfallmedizin, wenn diese sich in Richtung Kopf bewegt).
Hier können auch ganz andere Krankheitsbilder mitspielen. Von der Einfachen Erkältung bis hin zu wer weiß was für einer Infektion ... )
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