Jacket Rescue 911 oder Challenger Abgesandt von cerex am 03.08.2005 - 18:37:
Hallo, vielen Dank zunächst für die Antworten in meinem anderen Thread (Konsole). Nun habe ich nch dringend eine Frage. Ich will mir ein jacket kaufen. nun bin ich hin- und hergerissen zwischen dem Zeagle Rescue 911 und dem Challenger. Preisunterschied wäre nicht mein Hauptproblem. Ich will nur nicht viel Geld ausgeben und dann für ein paar Mark mehr doch was viel besseres bekommen hätte können.
Ich bin 1,88m groß und 100 Kg schwer.
Würde es sinn machen, doch das noch teurere Jacket zu nehmen oder ist da Schnick schnack dran, den ich sowieso niemals bräuchte?
Vielen Dank
Antwort von gammaomega am 04.08.2005 - 09:29 Bist du auf Zeagle festgelegt?
Das sind ja beides Wing-Jackets, was ich für eine sehr gut Wahl halt. Aber sind die die Unterschiede bewusst?
Antwort von gammaomega am 04.08.2005 - 09:32 Ähnliche Jackets wären beispielsweise die BESEA von Poseidon:
Hier klicken
Das Buddy TekWing von A.P.Valves ist auch ein Wing, aber mit weniger Krimskrams:
Hier klicken
Antwort von gammaomega am 04.08.2005 - 09:33 Dann gibt`s da auch noch das Icaro Tech von Seac Sub als Wing Jacket:
Hier klicken
Antwort von henri am 04.08.2005 - 12:35 Ich habe seit ca. 500 TG ein "Challenger" und möchte es nicht gegen ein anderes tauschen.
Der Unterschied zum 911 Rescue ist meiner Meinung nach nur marginal. Viele Zusatzteile des 911 Rescue würde ich eh abbauen und zu Hause lassen.
Das Challenger tauche ich auch mit D12, 2 Stages, Argonanlage, Akkutank und Kamera. Ohne Schrittgurt übrigens, der Kram rutsch auch so nicht.
Einen Kommentar dazu von mir findet Du hier:
Hier klicken
Ich tauche es mit einer 21l-Redundanzblase. Den Grund dafür findest Du hier:
Hier klicken
Ich werde es mir noch einmal kaufen. Leider zeigt es noch keine Verschleißerscheinungen.
Besonders mag ich an dem Jacket, daß es ein Softpack ist und trotzdem da ganze gerümpel sicher hält. Im Vergleich zur Backplate ist es um Welten angenehmer und schon auch den Rückenreißverschluss.
Es gibt übrigens schon alte Threads zu dem Thema. Vielleicht schaust Du mal in die Suchfunktion.
Viele Grüße,
henri
Antwort von henri am 04.08.2005 - 12:36 Ich tausche ein "g" gegen ein "G" und kaufe ein "t"
henri
Antwort von cerex am 04.08.2005 - 21:51 Schon mal vielen Dank für diese Antworten. Ich will mich zwischen diesen beiden Jackets entscheiden, weil mein tauchlehrer sie für das nonplusultra hält. nun habe ich nur ein Problem: ich kaufe mir immer nur sehr gute Sachen, denn lieber einmal was gescheites, als immer zweitklassiges. daher will ich ein sehr hochwertiges jacket.
nun eben meine Sorge, dass ich mir eventuell das Challenger kaufe und dann merke, dass das rescue doch viel besser wäre.
Henri, würde mir ein Nachteil entstehn, wenn ich das rescue kaufen würde? Irgendwie würde es mich beruhigen, das beste gekauft zu haben, wenn es aber z.B. Nachteile gäbe, z.B. aufgrund der riesigen 31l Blase, dass ich z.B. eingeschränkt im Handling wäre vor later Schnick schnack, dann wäre es besser, ich würde das Challenger kaufen.
Andererseits ist die Gewissheit einer 31l Blase auch sehr beruigend, so dass ich im Notfall dann auch noch zwei Vollbebleite mit hochziehen könnte.
Hmm, ich habe die Qual der Wahl. Kann mir nochmal jemand bitte zur meinungsbildung helfen? Ich muss mich nämlich bis übermorgen entscheiden. Wichtig wäre: Spricht was gegen das Rescue 911?
Antwort von Guenter am 05.08.2005 - 00:37 Hallo Cerex,
ich hab ein Challenger mit ca. 20l Blase,
meine Frau ein Rescue 30l Blase.
Meine D7 mit 200 bar, voll aufgeroedelt,
Lampe etc schwimmt mit 10kg Blei gerade
noch so alleine. Mit 11kg geht sie unter.
Im Neo Troki brauche ich ja nach Unterzieher
und Suess/Salzwasser von 10 bis 14kg
Da kommt beim Ablegen z.B. am Zodiak
ggf. Freude auf. Erst recht bei
groesseren Pullen.
Hauptunterschied fuer mich ist neben der Blase,
der Klettkummerbund beim Challenger gegen
zwei Fastex Schnallen beim Rescue.
Die restlichen Unterschiede halte ich
fuer Schnickschnak.
Imho ist die beste Wahl weder das eine
noch das andere
Das Tech hat ebenfalls 30 l und liegt
preislich kaum ueber dem Challenger
ich habe das gleiche "Problem" wie Du: Ich will immer das Beste... Um es vorweg zu nehmen: Ich tauche schon seit ca. 80 Tauchgängen das Challenger und bin so zufrieden, dass ich für meine Tochter das gleiche gekauft habe. Es stellt mich rundum zufrieden, mit einer Einschränkung: Die Schultergurte sind für mich zu kurz, um es unter Wasser "bequem" an- und auszuziehen. Ansonsten passt mein Jacket prima. Ich bin 1,80 m groß, wiege 75 kg und habe ein Jacket der Größe "MD". Bei der nächst größeren Version (LG) sind zwar die Schultergurte länger, aber das Jacket wäre mir insgesamt zu groß. Dazu kaufen solltest Du Dir die Bleitaschen, finde ich ganz angenehm um mit einem Griff das Softblei ein- und auszuladen. Außerdem habe ich mir nachträglich den Schrittgurt gekauft. Den nutze ich aber nur, wenn ich mit Doppelpack (2x7) unterwegs bin.
Die Blase ist beim Rescue auch nicht größer. Der Schrittgurt ist schon im Lieferumfang drin, alle anderen Extras brauche ich nicht.
Gruß... Ernie
Antwort von henri am 05.08.2005 - 11:45 Also wenn Du so konkret nachfragst:
Die größere Blase des Rescue (30l) anstatt der 20 Liter-Blase des Challengers habe ich noch nie gebraucht. Wenn Du vernünftig austariert bist, hast Du eh nicht viel Luft im Jacket.
Das Problem von Günter kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Vielleicht ist es eine Besonderheit mit D7-Geräten, die im Verhältnis zum Volumen überproportional schwer sind. Kommt dann noch ein sehr schwerer Akkutank dazu, dann würde ich das nicht ausschließen. Ich habe noch keine D7 getaucht.
Mit dem Bauchgurt gibt es überhaupt keine Probleme, schließlich ist über dem Kummerbund ja noch ein breiter Gurt mit einer Fastexschnalle. Da kann ich den Vorteil von zwei schmalen Gurten mit Fastexschnalle nicht erkennen. (Außer nach Weihnachten gibt es da bei mir keine Probleme
Willst Du eventuell auch mit einer Redundanzblase (in einer separaten Hülle, sonst bringt die nix.) tauchen, ist es meiner Meinung nach besser, wenn die Blasen nicht zu groß sind, sonst ist hinter z.B. bei einer D12 nicht genug Platz. Wie schon gesagt, ich schleppe sie nur zur Sicherheit mit mir rum. (siehe Link oben) Das Challenger und das Tech sind übrigens nach meinen Informationen annähernd baugleich, da würde ich das preiswertere nehmen. Insgesamt möchte ich Dir aber sagen, daß "das beste" natürlich auch von Deinen Tauchgewohnheiten und Tätigkeiten abhängt. Qualitativ sind sie meiner Meinung nach alle drei erste Wahl.
Grüße,
henri
Antwort von Linuskoeln am 05.08.2005 - 13:04 Hallo Cerex!
Wenn es denn ein Wingjacket sein soll, dann kann ich das Zeagle nur uneingeschränkt empfehlen: Aufbau, Einstellmöglichkeiten, Verarbeitung, Bleisystem, da passt eigentlich alles.
Hatte das 911 recht lange im Gebrauch und wirkliche Schwachpunkte fallen mir dazu nicht ein. Das Challenger ist sowas wie das "Reisewing" von Zeagle, kleiner im Packmass, anderer Aufbau, weniger Auftrieb.
Wenn ich mir heute nochmal ein Zeagle holen wollte, würde ich wahrscheinlich das Tech nehmen: Aufbau identisch mit dem 911, weniger Krimskram, preislich deutlich interessanter
Viel Spass damit,
Linus
Antwort von cerex am 05.08.2005 - 18:15 Danke, so richtig weiß ich es immer noch nicht!
Also das 911 hätte den Nachteil, dass es schlechter in den Koffer passt, oder?
Das wäre ja ein deutlicher Nachteil!!
Aber nach ne Frage: Die 21l Blase reicht für mich doch völlig, oder? 100KG, 188cm
Wozu braucht man dann überhaupt eine 31l Blase? Um Korallen besser bergen zu können?
Antwort von Guenter am 06.08.2005 - 00:15 30l Blase:
zum "normalen" Tauchen an sich unnoetig.
Mit Trocki, Blei im Jacket, voller 15er, D7,
D10 oder gar D12, etwas Kleinkram und Du
_musst_ das Jacket im Wasser ausziehen,
(z.B. um in den Zodiac reinzukommen)
da geht eine 20er Blase einfach unter.
Oder der Trocki saeuft Dir in o.g. Konfig
komplett ab, dann hast Du ein Problem.
Da das Tech mit 30l Blase kaum teuerer
(20-30 euro) wie Challenger ist,
das Packmass quasi identisch ist,
wuerde sich bei mir die Frage nicht
mehr stellen
Antwort von Ernie am 08.08.2005 - 00:02 Ooops - ich sehe gerade, dass ich mich vertan habe. Mein Beitrag vom Freitag bezieht sich auf das TECH, und NICHT auf das CHALLENGER Jacket!
Sorry, dass ich so verpeilt war - eine Vereinskollegin hat das Challenger, aber mir ist das Tech lieber, möchte es nicht mehr hergeben.
Also: meine Antwort vom Freitag bezieht sich auf den Vergleich TECH und RESCUE. Ich bitte um Verzeihung, falls ich jemanden verwirrt habe.
Thailand (20.06.2007) Das Königreich Thailand liegt in Südostasien und grenzt im Nordwesten mit seiner längsten Landgrenze von 1.800km an Burma, im Nordosten mit 1.754km an Laos, im Südwesten mit 803km an Kambodscha,im (mehr) Österreich (19.02.2007) Österreich befindet sich mitten in Europa und grenzt auf insgesamt
2.562 Kilometern im Nordosten an die Tschechische Republik, im Osten an
die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien (mehr) Oman (02.09.2006) Im Norden und Nordwesten des Landes liegt die erst Ende des 20.Jhd. festgelegte Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Nordosten liegt der Golf von Oman, das arabische Meer begrenzt das (mehr)
Aktuelle Basenberichte:
Seawolf - Divers, Hurghada (02.12.2008) Reisebericht Ägypten/Hurghada Nach dem sich im Mai dieses Jahres das Jasmin Diving Center, mit einer 1a versauten Safari-Tour ins Abseits befördert hat, haben wir auf der Suche nach einer guten (mehr) iq-Dive, Khao Lak (02.12.2008) Ich wahr von Mitte bis Ende November in Khao Lak zum tauchen. Nach kurzem suchen bin ich auf iQ-Dive gestossen, schon beim ersten hinblick hat der Shop einen guten Eindruck auf mich gemacht. Das (mehr) Dive and Enjoy Rheinsheim (02.12.2008) Ich habe im letzten Jahr bei Dive und Enjoy meinen OWD, AOWD und in diesem Jahr meinen Rescue Diver gemacht. Nach den 2 Jahren kann euch diese Tauchschule nur ans Herz legen. Die Ausbildung ist Top (mehr)
Forum int. Tauchunfälle
Auszug aus diesem Forum:
Tödlicher TU in Elphinstone vom 23.11.2007 : Russische Medien berichteten, dass am Elphinstone-Riff am 21.11.2007 von einer vierköpfigen Truppe drei russische Taucher tödlich ... [mehr] TU Griechenland vom 04.11.2007 : Ein 67-jähriger Taucher aus dem Waadtland ist nach einem Tauchgang im Siphon von Lili in Griechenland nicht wieder aus der Höhle ... [mehr] Tauchunfall auf Grand Canaria vom 25.10.2007 : 23 jähriger Franzose stirbt bei einem Tauchunfall am 24.10 vor Gran Canaria. Der erfahre Taucher ging zusammen mit einer Gruppe ... [mehr]