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Kiffen und Tauchen?
Abgesandt von Ich bleibe lieber unerkannt am 22.05.2005 - 19:10:

Hallo Ich habe mal eine Frage.
Hat hier jemannd schon erfahrung gemacht und bekifft Tauchen gegangen?
oder gibt es darüber Wissenschafftliche Erkenntnisse? Was das für auswirkungen haben kann?

Meint Ihr es ist gefärlich bekifft im Schwimmbad zu tauchen ?



Antwort von Träumertaucher Registriertes Mitglied am 22.05.2005 - 19:52
Immer diese Trolles
Ist es gefährlich besoffen Auto zu fahren?
Antwort von Knolle Registriertes Mitglied am 22.05.2005 - 20:34
@ Ich bleibe lieber unerkannt
(das ist auch besser so)


Hallo......,

versuche doch mal bekifft die A 3 bei Berufsverkehr zu überqueren!!!!!!

Dann hast du die Antwort !!!!!!

Gruß
Hans
Antwort von Scuba_steffi* am 22.05.2005 - 21:51
Es ist Scheiße, in Foren bekifft Fragen zu stellen da leidet das Hirn und die Rechtschreibung
Antwort von weltverbandsdeepdiver Registriertes Mitglied am 22.05.2005 - 22:36
Ich weiss gar nicht was ihr wollt und so auf "Kiffen und Tauchen" rumhackt.Ich kenne wenige TL auf Auslandsbasen die nicht kiffen.

Nun zu Deienr Frage:

1) Ja, man kann genauso bekifft tauchen, wie man auch bekifft oder betrunken Auto fahren kann.
2) Bekifft tauchen ist etwas (viel) gefährlicher als bekifft Autofahren, da das Umfeld (Wasser) etwas lebensfeindlicher ist. (Also nie ganz zudröhnen)
3) Vorteil von bekifft Tauchen ist (im Vergleich zu bekifft Autofahren) , dass man nur sich selber (oder seinen Buddy) in Gefahr bringt und nicht auch noch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder über den Haufen fährt.
4) Ja, es gibt Erfahrungen und Langzeitversuche:
Ca. 60 % der thailändischen Tauchlehrer kiffen regelmäßig, hingegen liegt der Prozentsatz der ägyptischen Tauchlehrer bei ca. 99,8% (Erik aus Safaga kifft nicht, deshalb keine 100%)
5) Interessant wäre zu erörtern, wie sich der zeitliche Abstand (also vom Kiffen bis zum Eintauchen ins Wasser) auswirkt.

6) Der Rest per persönlicher Mail (sonst werde ich verhaftet)

Gruss

Deep
Antwort von Kiffi am 23.05.2005 - 08:55
Lieber Kiffen statt Saufen
Antwort von whaleshark Registriertes Mitglied am 23.05.2005 - 10:16
Hai @Ich bleibe lieber unerkannt,

das ist schon okay.

Bei Langzeitstudien an bekifften Probanten konnten die bekifften Wissenschaftler keine signifikanten Ausfallerscheinungen feststellen, weder bei den Probanten noch bei sich selbst.

Allerdings wird empfohlen direkt vor dem Tauchen zu kiffen, dass die Wirkung über den gesamten Tauchgang gewährleistet ist.

Gruss
Antwort von Ich bleibe lieber unerkannt am 23.05.2005 - 10:51
Ich wollte halt nur mal wissen ob es darüber Studien oder beobachtungen gibt, das der Wirkstoff
unter Druck sich ändert oder seine Wirkung verstärkt oder gemindert wird. Weil ja alle Stoffe unter Druck verschieden Wirkungen haben ab 30m Stickstoffnackose oder ab 1,6 bar Sauerstoffpatialdruck ect...

Danke an Weltverbansdeepdiver
und alle anderen können sich Ihre Komentare sparen oder ordentlich etwas zum Thema beitragen.
Antwort von weltverbandsdeepdiver Registriertes Mitglied am 23.05.2005 - 14:01
Und noch einmal ich, jetzt aber ganz ernsthaft.

Mir wurde berichtet, dass es passiert ist, dass die Wirkung der Kiffe weg war, aber wiedergekommen ist beim Tauchen, zwar nicht stark aber etwas.

Ich habe da tierisch Respekt davor und würde ordentlich Zeit vergehen lassen zwischen Rauchen und Tauchen. Das soll jetzt kein Freibrief sein für Kiffen vor dem Tauchen wenn der zeitliche Abstand passt.
Es kommt natürlich sicher auch auf die Menge an. Wenn Du am Abend vor dem Tauchen ein Bier trinkst schadet das sicher nicht, wenn Du ne Kiste Bier trinkst halte ich Tauchen am nächsten Morgen für bedenklich.

Allerdings ist es beim Alkohol (zumindest habe ich nichts davon gehört) ja nicht so, dass die Wirkung des ALk unter Druck wieder auftaucht, wie gesagt, beim Kiffen habe ich anderes gehört. Da es aber auch nicht aus erster Hand ist, kann ich das nicht direkt bestätigen.

Wenn Du meinen Rat hören willst, dann würde ich an dem Tag, an dem Du tauchst sicher nicht kiffen. Sicher ist sicher (Ausserdem ist natürlich Kiffen ganz schlecht, nur für labile Personen mit manischen Depressionen, macht impotent, etc.)

Gruss

Deep
Antwort von Taucherwalli Registriertes Mitglied am 23.05.2005 - 14:12
Bleibe lieber...

Ich denke nicht, dass es hier eine Studie geben wird, da das Gefahrenpotential zu hoch ist.

Ohne es ausprobiert zu haben würde ich davon ausgehen, dass die Wirkung verstärkt wird, denn der Tiefenrausch ist schon ohne Geräuchertes dem Bekifftsein sehr nahe.

Kiffen mag besser sein als Saufen, aber ich würde vor dem Tauchen eher ein Schlückchen Gerstensaft reintun, da ich die Dosis besser bestimmen kann.

Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 23.05.2005 - 14:38
Ernsthafte Frage, ernsthafte Antwort:
Nein, es gibt keine Studie über die Auswirkungen von THC während des Tauchens. Die Auswirkungen kannst du dir mit gesundem Menschenverstand selber Denken, bis auf die medizinische Seite. Wenn du es ausprobieren willst, versuch mal eine Druckkammerfahrt. Das die meisten Guides im Ausland kiffen, mag sein muß aber nicht. Wenn du schon kiffst oder trinkst,dann besser hinterher als vorher. Ich halte das Risiko für nicht kalkulierbar. Für mich gilt lieber ein Dekobier als ein Dekojoint.
Antwort von Scuba_steffi* am 23.05.2005 - 15:18
@Deep "Sicher ist sicher (Ausserdem ist natürlich Kiffen ganz schlecht, nur für labile Personen mit manischen Depressionen, macht impotent, etc.)"
wie meinst du das? Mein Bruder wurde manisch-depresssiv von Cannabis-Mißbrauch, vorher war er ein ganz normaler Mensch. Hier konnte ich mir life anschauen, was das Zeug im Extremfall anrichten kann, es ist ein Trauerspiel
Extremes Kiffen (aufgrund psychischer Abhängigkeit) macht schwer krank. Manche erwischt es einfach, manche nicht. Ich kenne Leute, die alle paar Monate mal kiffen, ander kiffen stetig und bei denen ist alles aus dem Lot geraten, keiner von denen geht noch einer geregelten Arbeit nach, Schlafstörungen und Gedächtnisprobleme incl. abgesehen von der Antriebsarmut sowie den psychischen sonstigen Problemen. Einen Vorteil sehe ich bei der Gruppe, von denen kann sich wohl keiner das tauchen leisten
Insofern halte ich kiffen nicht für besser als saufen. Das ist aber ein extremes Beispiel und zum Glück ist das nicht zwangsläufig die Folge von Cannabismißbrauch.
Allerdings gebe ich hier Allen recht, die sagen, lieber ab und zu mal kiffen und wenn das schon sein muss, natürlich nach dem Tauchen, da sollte es keine Probleme geben.
Vor dem Tauchen halte ich das Risiko für unübersehbar und ein Buddy, der nur ein bischen Verstand hat, würde nie mit einem bekifften Taucher ins Wasser gehen, es sei denn, er ist selber bekifft und dann wird es sicher lustig unter Wasser.
Bedenklich finde ich die Neugier, wie wohl tauchen in bekifftem Zustand ist, da hat wohl Jemand die Auswirkungen des Tauchens auf den Körper noch nicht verstanden.
Antwort von asrael am 23.05.2005 - 15:26
Mein Taucharzt meinte, als ich zur ersten Tauglichkeitsuntersuchung kam:

\\\"Nichts rauchen vorm tauchen (und ich rede jetzt nicht von Zigaretten), durch den erhöhten (Part.)Druck vergrößert sich die Wirkung!\\\"

Interresant aber off topic und KEINESFALLS zur Selbstmedikation gedacht:
Es wird angedacht C. als Medizin nach Tauchunfällen zu verabreichen, da es die Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Blutes erhöht.

Infos ohne Gewähr (hat mir mein arzt bei der letzten Untersuchung erzählt)
Antwort von Träumertaucher Registriertes Mitglied am 23.05.2005 - 17:05
Diese Wirkstoffe werden vom Körper nicht so schnell ausgeschieden, wie z.B. Alkohol, der ja ein Nahrungsmittel ist. THC wird lange im Körper gespeichert und kann immer mal wieder ganz spontan seine Wirkung entfalten. Darum kriegen Leute, die wegen so etwas ihren Führerschein verloren haben, den frühestens nach einem halben Jahr wieder, aber nur wenn sie seitdem nicht gekifft haben.

These: Wer kifft, sollte das Tauchen bleiben lassen und wer damit aufgehört hat, sollte ein paar Monate warten, bevor er wieder ins Wasser springt.

Korrigiert mich wenn was nicht stimmt


Gruß
Träumertaucher
Antwort von Cuthalion Registriertes Mitglied am 23.05.2005 - 20:41
Ich weiß nicht wieviele Flashbacks (so nennt man das) es in Wirklichkeit gibt und beim Tauchen habe ich da noch nichts davon gehört.

@Scuba_steffi: Canabis kann ebenso wie Alkohol tatsächlich Psychosen auslösen, der genaue Mechanismus ist mir unbekannt. Dazu kommt noch umgekehrt, daß es bei Schizophrenien und Borderlinern gerne zu Substanzmißbrauch kommt, so daß man häufig nicht sagen kann was jetzt Henne und was Huhn ist. Wenn es nach Absetzen der Substanz reversibel ist zählt es als durch die Substanz hervorgerufen.
Was das jetzt aber mit dem Tauchen zu tun hat weiß ich nicht genau


Ich mal mal Internetrecherche

CU
Antwort von Cuthalion Registriertes Mitglied am 23.05.2005 - 20:58
Da bin ich wieder:
medizinische Datenbanken: ich finde nix, weder auf Deutsch noch auf Englisch. Also ist in keiner größeren oder online verfügbaren Zeitschrift etwas veröffentlicht (Weder in Medline noch Highwire noch BMJ-Suche).
Über THC selbst ist einiges veröffentlicht da es ja im Gehirn Rezeptoren dafür hat. Aber wahrscheinlich gehen Versuchsratten nicht Tauchen.

Über Google findet man auf Deutsch den einen oder anderenlustugen beitrag, z.B. Hier klicken
Das schreckt eher vom bekifften tauchen ab.

Hier Google englisch hilft
Hier klicken
Hier klicken

Diese beiden Artikel werden von anderen gerne zitiert. Mehr habe ich jetzt auf die Schnelle nicht gefunden


Fazit zur Frage 2 von "ich bleibe lieber unbekannt": Keine harten wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Zu Frage 1: tauchen ist besser als Kiffen, deshalb mache ich es höchstens umgekehrt

zu Frage 3: Im Schwimmbad sehe ich kein Problem, es wird jedoch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse bringen.

Schönen Abend noch
CU
Antwort von Unbekannter Nr.2 am 24.05.2005 - 09:32
Hm, ich habe in meiner holden Jugend das Zeug kiloweise vernichtet, ohne irgendwelche Schäden oder Abhängigkeiten - war einfach nur geil - und irgendwann war die Zeit dann auch vorbei.
Es gab auch nie Probleme beim Autofahren, aber Tauchen und Kiffen? Beim Autofahren kann man zur Not rechts ran und stehen bleiben, beim Tauchen säuft man einfach nur ab. Für so ein Experiment ist mir mein Leben zu schade - also lieber Tauchen statt Kiffen...

P.S. Es gab mal eine Untersuchung der WHO zum Thema Kiffen und Autofahren - das Ergebnis ist nur einmal ganz kurz veröffentlicht worden, weil die Politiker es nicht gerne hören. Von zwei Gruppen Autofahrern, mal bekifft, mal nicht, fuhren die bekifften besser, weil Haschisch die Wahrnehmung steigert...ist kein Witz, die Untersuchung gab es wirklich (und deckt sich mit meinen "Erfahrungen")
Antwort von whaleshark Registriertes Mitglied am 24.05.2005 - 11:05
Hai,

wenn es die >Wahrnehmung< steigert dann gibt es nur eine Möglichkeit

--- Das Kifferbrevet ---
in schwarz, braun, rot

Also mir ist ein kiffender Taucher lieber als ein kiffender Autofahrer.

Gruss
Antwort von Taucherwalli Registriertes Mitglied am 24.05.2005 - 11:13
Also ich könnte und würde nicht bekifft autofahren.
Beschwipst (nicht besoffen) mach ichs manchmal
Antwort von Unbekannter Nr.2 am 24.05.2005 - 11:20
@whaleshark

--- Das Kifferbrevet ---
vom PADI Landesverband Netherland...
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 24.05.2005 - 11:22
Unbekannter II
Die Untersuchung wurde in NL durchgeführt und ist in der Tat nur kurz veröffentlicht worden, weil die WHO Gras etc. ebenso als Droge einstuft wie Alkohol. Wobei die Studien zur Gefährlichkeit von Alkohol deutlich überwiegen.
Richtig ist, das sich das Kiffen in meiner Generation rausgewachsen hat. Allerdings habe wir nicht mit 12 den ersten Joint geraucht und der Niederländer an sich züchtet nicht nur Gentomaten sondern auch Gengras. Der THC-Anteil ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Beides zusammen ist schon problematisch und läßt sich nicht mit ungefährlich oder harmlos wegreden. Aber das gilt auch für die Alcopops. Die meisten kriegen es in den Griff, einige auch nicht.
wahlshark
Master THC Instructor * :o
Im Ergebnis sind mir weder saufende noch kiffende Autofahrer lieb. Das gilt auch für den Konsum vor dem Tauchen.
Antwort von Scuba_steffi* am 24.05.2005 - 11:22
Klar, es steigert die Wahrnehmung...der ADAC und die Polizei sehen das aber anders und lustigerweise erkennen sie häufig bekiffte Autofahrer schon von weitem. Ich hatte mal einen bekifften Typ neben mir sitzen, der fand die Lichter so schön, die uns entgegenkamen und er fand es geil, dass ich so schnell fuhr (50 km/h) und bei 70 km/h ist er fast ausgerastet.
Tolle Wahrnehmung.
Antwort von whaleshark Registriertes Mitglied am 24.05.2005 - 11:50
Hai,
@Unbekannter Nr.2
genau.

@Detlef
so sehe ich das auch. Kiffen, Alkohol etc. gehört weder ans Steuer noch unter Wasser.
Allerdings ist mir ein kiffender Taucher deshalb lieber da ein zugedröhnter Autofahrer eine weitaus größere Gefahr für die Allgemeinheit darstellt.
Der >Master THC Instructor *< ist gut.

Gruss
Antwort von Schlaumeier am 24.05.2005 - 20:39
[quote]Ich hatte mal einen bekifften Typ neben mir sitzen, der fand die Lichter so schön, die uns entgegenkamen und er fand es geil, dass ich so schnell fuhr (50 km/h) und bei 70 km/h ist er fast ausgeratet. [/quote]


Ein Spezialfall ;) ?
Antwort von Scuba_steffi* am 24.05.2005 - 22:12
Keine Ahnung, war das erste und letzte Mal, dass ich mit bekifften Beifahrern unterwegs war.
Einmal reicht allerdings habe ich das mit den Lichtern (die manchmal eine anziehende Wirkung auf bekiffte Menschen haben sollen) später auch mal in einem ADAC-Bericht gelesen.
Ist aber eigentlich auch egal es geht ja ums tauchen und wenn man beim Nachttauchgang die Lampe des Buddys mag, macht das ja nix.
Antwort von whaleshark Registriertes Mitglied am 25.05.2005 - 00:06
Hai,
der klebt dann wie eine Motte am Licht und du kannst ihn nicht verlieren
Antwort von reizenpreller Registriertes Mitglied am 25.05.2005 - 01:15
Nimm einen Tauchkollegen mit Unterwasserkamera, geh mit nem Helm tauchen, rauch auf 43 Meter unten einen Joint und lass dich dabei filmen.

Dann bist du mein Held.
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 25.05.2005 - 09:04
@steffi
Der ADAC ist vielleicht doch kein qualifizierter Ansprechpartner wenn es um solche Sache geht. Eine Interessenvertretung bleibt auch eine solche.
Frei Fahrt für frei Bürger
@reizenpreller
Wie kriegt man den bloß Feuer an den Joint
Antwort von whaleshark Registriertes Mitglied am 25.05.2005 - 14:37
Hai Detlef,
Feuer unter Wasser?

Kein Problem,
einfach sehr großen Hebesack (zur Not geht auch große Plane) am Boden fixieren,dann mit Luft füllen und fertig ist das Unterwasser
-Raucherzimmer-

Der Platz nennt sich dann -Dive Smoke Inn-
Hier kann dann gekifft, gesoffen oder was auch immer werden. Bis man sich so fühlt:
:- ):o :o:o:sle ep:sle ep


Gruss
Antwort von Detlef Registriertes Mitglied am 25.05.2005 - 14:42
Wellcome to the first UnderseaSmokeIn 2005
Have a nice day
Antwort von Robb am 25.05.2005 - 15:44
THC hat die psychgene Wirkung, das es Gefühle verstärkt ... sehr gut wenn man positives Erlebnis hat und es dann verstärkt wird - prima, alles noch besser beim Tauchen !!!
ABER: es kann genausogut negatives verstärken, wie z.B. Angst oder Panik ... kann übel ausgehen!
Ausserdem KÖNNEN Reaktionfähigkeit, Urteilsvermögen und Orientierung negativ beeinflusst werden ... sowohl bei gelegentlichen als auch bei Dauergebrauch.
Selbst bei THC-erfahrenen Usern kann somit aus einer kleinen "Angst" eine Panik entstehen ... und wann das passiert hat man nicht 100%ig unter Kontrolle.
Also ist THC beim Tauchen ein zusätzlicher Risikofaktor ... man sollte bei Konsum die Zahl der vorhandenen Risikofaktoren zumindest verringern ... sprich viel Erfahrung haben oder nur sehr-einfache Tauchgänge machen.
Grundsätzlich/prinzipiell ist natürlich vom Drogenmisbrauch abzuraten.
Das THC die Sauerstoffaufnahme steigert ist totaler Unsinn! ... Im Gegenteil: durch erhöhte Herzfrequenz und Kohlenmonoxid wird der Sauerstoffgehalt im Blut herabgesenkt.
"Leider" stimmt es, das viele Instruktoren und Diveguides zum THC greifen ... aber so ist die Realität.
Man kann`s auch übertreiben !!!
Gruss
Rob
Antwort von thaidivers am 26.05.2005 - 14:45
also hier auf unserer Basis in Koh Tao geht jeden Abend der Joint rum! Das Zeug ist billiger als Thai-Whisky und man(n)/frau hat am nächsten Morgen keinen dicken Kopf von dem Sch...alkohol! klar, wissen wir TL das das eigentlich nicht zu verantworten ist, aber: wenn du jeden Tag 16 Stunden arbeitest dann erträgst du die restlichen 8 Stunden nur noch bekifft. (Das fängt beim Tauchgang-vorbereiten an und hört spät abends mit dem Equipment-reinigen auf; das glaubt uns kein "Urlaubstaucher", wie hart wir TL und Assis hier knüppeln müssen und vielleicht 2 freie Tage im Monat haben). Und ihr glaubt gar nicht, wie viele Tauchschüler oder Urlaubstaucher schon beim anmelden nach Gras fragen. Die sind teils schlimmer als wir. Ich kenne Taucher, die haben sich bei uns angemeldet und ziehen sich einen joint zwischen 2 Tauchgängen rein! Wir haben schon Leute gehabt, die spucken Atemregler in 35 m Tiefe raus und grinsen nur noch!!! Bevor jetzt die Unverbesserlichen "Oberlehrer" meinen, man soll gutes Vorbild sein: sei mal gutes Vorbild und mach mal einen "Lauten" und verbiete den Leuten das Gras: dann gehen die zu einer anderen Basis und dein Basenchef schmeisst dich raus (er kifft übrigens auch). Das ist das Leben Leute. Wir leben nicht länger auf einer einsamen, heilen Welt!
Antwort von Blub CH Registriertes Mitglied am 26.05.2005 - 21:01
bei meinem letzten tauchausflug haben zwei beim füllen getüttelt und haben noch gelacht, als der rauch so tu tu tu tu richtung ansaugrohr ging.
am nächsten tauch kam der eine hoch und hat gesagt man hatte ich eine scheibe, als ich den gaswechsel auf 90m machte, da habe ich gerade wieder zurück gewechselt.

also das wäre dan kiffen und tauchen, das erstere wäre kiffen vor dem tauchen.

ich rate von beidem ab, denn in einem Medium, welches dich ziehmlich schnell umbringen kann, möchte ich lieber nüchtern sein.

grüässli Blub
Antwort von blubbaustria Registriertes Mitglied am 31.05.2005 - 11:11
@bleibe lieber unbekannt und an alle anderen:
ALSO DAS IST DOCH WOHL DIE HÖHE !!!!!
Lest mal unter Frage 1113 zum Thema `Tauchen und Epilepsie` nach.
Das gibt es einige Leute, mich eingeschlossen, die machen sich Gedanken, ob sie es wagen können, trotz Epilepsie zu tauchen. Die werden von der Gesellschaft ausgegrenzt, obwohl es nach eigener Erfahrung unter gewissen Auflagen sehr wohl möglich ist, zu tauchen. Sprich, wir Betroffenen machen uns Gedanken und die eigene Gesundheit und die unserer Buddys UND IHR HABT DOCH GLATT DIE BODENLOSE FRECHHEIT, ZU FRAGEN OB TAUCHEN UND KIFFEN MÖGLICH IST !?!?!?! UND DANN GIBT ES SOGAR NOCH WELCHE, DIE DAS BEFÜRWORTEN ?!?!?!? Mann, Ihr solltet Euch was schämen !!! Epis werden zum Teil von Euch ausgegrenzt und Ihr setzt Euer Leben mutwillig auf`s Spiel !!!!!!
Antwort von Taucherwalli Registriertes Mitglied am 31.05.2005 - 11:53
Nun hätten wir hierüber auch gesprochen.

Meinst Du nicht, dass jeder Einzelne selber entscheiden sollte, was er tun oder lassen will?

Versteh mich nicht falsch, ich gehöre zu den Kiffen-beim-Tauchen-Gegnern, aber wozu hat der Mensch einen freien Willen? Wenn jeder nur machte was ich will dann gäbe es vermutlich keine Tauchunfälle mehr (und ich hätte alle Seen nur für mich).

Hier werden viele Themen diskutiert, zu denen die Meinungen teilweise sehr geteilt sind (Tief-, Solo-, Eis-, Tec-, Urlaubs-, Nacht-, Höhlen-, Schlammtauchen u.s.w.).

Vielschichtigkeit macht das Leben bunt. Auch wenn mir bestimmte Sachen nicht in den Kram passen versuche ich doch ein Minimum an Toleranz aufzubringen, versuch das doch auch mal.

Und falls Du das auch wissen willst: Ich habe nichts dagegen, dass Epileptiker tauchen.

Gruß Walli
Antwort von blubbaustria Registriertes Mitglied am 01.06.2005 - 06:52
dear Taucherwalli, natürlich bin ich grundsätzlich Deiner Meinung, indem Du sagst, jeder soll tun und lassen können, wie er will. Doch wenn Du Dir mal ansiehst, was einem als Epi an Intoleranz(und das, meiner Meinung nach aus purer Angst und Unwissenheit) entgegengebracht wird, dann wirst Du mich vielleicht verstehen, wenn ich dann lesen muss, `passen tauchen und kiffen zusammen?`. Das hat mir einfach die Kabel an den Hals getrieben. Vielleicht ist es ja künftig möglich, die Wünsche und Nöte des Epi-Taucher etwas näher zu betrachten, als immer nur gleich ALARM zu schreien. lg
Antwort von reizenpreller Registriertes Mitglied am 05.06.2005 - 13:43
Hier konnte ich mir life anschauen, was das Zeug im Extremfall anrichten kann, es ist ein Trauerspiel

Hey, Steffi. Schau, das Zeug ist nie schuld, aber das nur so nebenbei. Der Mensch ist schuld.

und @ Detlef:

Ich habe extra HELMTAUCHEN geschrieben. Da drinne müsste man den Joint wohl rauchen, geht schon. Automatischer Zündmechanismus basteln, Joint vordrehen und schauen, dass man sich nicht die Ausrüstung abfackelt.

Gibt sicher noch kein Guiness-Eintrag in dieser Disziplin.
Antwort von gunther Redaktionsmitglied am 06.06.2005 - 13:03
Mann könnte doch auch ne Tüte an den Ansaugstutzen des Komprssors befstigen, dann kann man ne richtige Party machen.....
Man hätte auch für Überwasser dann immer einen unauffälligen Vorrat. Da bekommen die kleinen 0,5 Liter Bail out Flaschen eine ganz neue Funktion...

Mal im ernst, es wird doch wohl keiner bekifft ins Wasser steigen oder??

Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 06.06.2005 - 13:31
Hallo Gunther,

leider doch. Glücklich ist, wer diese Buddys nicht erwischt
Antwort von Levius am 24.10.2008 - 15:20
hallo zusammen,

mich würde es interessieren was mit dem menschlichen körper genau passiert wenn man(n) taucht.

-lunge
-herz
...etc.

was passiert da genau mit uns?

hoffe auf spannende antworten.
danke schon mal
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 26.10.2008 - 00:06
Nichts passiert. Es kommen nur ein paar Glückshormone dazu.
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 26.10.2008 - 00:08
...wenn man regelgerecht und nach Ausbildung taucht! Ansonsten Kann dir die Lunge reißen, das Gas aus dem Blut ausperlen oder du in Panik ertrinken und, und, und!
Antwort von Euregiotaucher Registriertes Mitglied am 03.11.2008 - 15:09
aber ansonsten gibts keine weiteren neuen Erkenntnisse in Sachen En JOINT your DIVE ??

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