Kompressor Tauchen mit Maschienen-Öl Abgesandt von Liko am 26.10.2005 - 01:50:
Also, die Sache ist folgende. Ich bin derzeit in Peru und muß studiumsbedingt sehr viel Tauchen. Erstmal sehr schön. Was nicht so schön ist, daß wir hier nicht mit Flaschen tauchen, sondern mit Luft aus einem Kompressor vom Boot die über einen Schlauch zum Taucher gelangt. Eigentlich alles nicht so wild. ABER: Kommerzielle Taucher haben mir neulich von den Risiken bei der Verwendung von Motorenölen für solche 2-Takt Kommpressoren beim Tauchen erzählt. Sie selbst tauchen auf die selbe Weise, verwenden aber pflanzliche Öle. Im Prinzip sollte man meinen: Was ne blöde Frage, nehmt doch einfach selber pflanzliches Öl! Das ist richtig. Leider gibt es da noch meinen peruanischen Professor der meint das dies nicht nötig sei, er tauche ja schließlich auch mit dem Maschienenöl. Leider ist er auch derjenige der den ganzen Kram bezahlt.
Meine Frage also:
Kennt irgend jemand eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung das Maschienenöl bei derartigem Tauchen gesundheitschädlich ist? Am besten auf Englisch. Ich brauche irgendwas, daß ich meinem Prof unter die Nase halten kann um ihm die Gefahren aufzuzeigen.
Schon mal vorab vielen Dank für etwaige Antworten.
Antwort von Soni am 26.10.2005 - 07:45 frag mal den Uli:
Hier klicken der macht doch Schlauchtauchen.
Antwort von divepaar am 26.10.2005 - 07:53 hallo liko,
als gelernter kfz-mechaniker sage ich: 2-takter mit planzlichem öl wird schwierig da diese öle in der regel schneller verbrennen als synt. öle.
außerdem gibt es bei diesen kompressoren keine verbindung zwischen brennraum und lufttank. die abgase werden einfach in die luft gepustet. daher ist es von der sache her egal womit die das ding zum laufen bringen.
bitte erkläre das noch mal genauer:
Kommt das angesprochene Motorenöl als Beimischung in den Zweitaktsprit oder ist es das Öl im Kompressor.
Treibt der Motor einen Arbeits-Niederdruck-Kompressor = Werkstattkompressor oder einen Atemluft-Hochdruckkompressor = Tauchkompressor an?
Was ist an Filtereinheit vor den Schlauch zum Taucher geschaltet? Und wird die regelmäßig gewartet?
Schmeckst du etwas Öliges in der Atemluft?
Fakt ist jedenfalls: In Atemluft gehört definitiv kein mineralisches Öl! Und Olivenöl auch nicht. Die Folgen für deine Alveolen sind fatal bis letal!
Wenn du dazu eine englische Quelle suchst, google mal mit den Stichworten "alveolar tissue + oil" oder frag mal bei DAN USA nach.
Antwort von Liko am 26.10.2005 - 17:57 Wir qualmen aber immer aus dem Mund beim Auftauchen. Und schmecken tut die Luft auch nach "Ekelöl". Als angenehm würde ich das nicht gerade bezeichnen und das Brennraum und Lufttank eigentlich voneinander getrennt sein sollten, weiß ich wohl auch, scheinen sie aber nicht zu sein! Was ist da los?
Liko
Antwort von Roger.T am 26.10.2005 - 18:03 Wenn Die Atemluft nach Öl schmeckt, würde ich die Arbeit abbrechen, bis das geändert ist. Im Interesse Deiner Gesundheit! Und auf die Meinung eines Professors würde ich da nicht viel geben... der hilft Dir dann auch nicht bei eventuellen Folgeschäden, die sich vielleicht erst in Jahren zeigen.
Antwort von Liko am 26.10.2005 - 18:14 Also: Es handelt sich nicht um einen Hochdruckkommpressor zur befüllung von Tauchflaschen. Die Kommpressoren bauen laut Drauckanzeige einen maximalen Druck von 80 bar auf. Ich denke also mal es handelt sich um einen Werkstattkommpressor, aber da kenne ich mich eh nicht aus. Zudem sind die Dinger wenigstens dreißig Jahre alt. Die Verbindung zwischen Schlauch und Taucher erfolgt über einen handelsüblichen Tauchregulator mit Mundstück zum draufbeißen.
Was die Luft betrifft: Sie schmeckt nur anfänglich nach Abgasen, danach geht\\`s. Bei einem meiner Buddies qualmt\\`s aber regelmäßig aus dem Mund, wenn er auftaucht. Als hätte er einen leichten Zug aus ner Kippe genommen.
Liko
Antwort von D-32 am 26.10.2005 - 18:37 Hört sich absolut ungesund an!
Aber einige Fragen hast du nicht beantwortet.
Du schreibst, der Kompressor baut 80 bar auf. Damit ist es schon mal kein Werkstattkompressor, der schafft in der Regel nur 10 - 12 bar. Noch mal ganz konkret:
Was alles befindet sich zwischen Ausgang letzte Kompressionsstufe und Schlauch nach unten?
Da müsste in etwa dieser Reihenfolge sein:
Kühlspirale, Wasserabscheider, Sicherheitsventil, Druckhalteventil, Gehäuse mit Filterpatrone, Druckluftbehälter, Druckminderer auf ca. 9 bar. Dann ab zum Schlauch.
Noch eine Frage: In welcher Höhe über dem Gerät saugt der Kompressor an? Kann er Abgase ansaugen? (Wie so etwas ordentlich ausgeführt wird, lernt man ja im Tauchkurs - welche Brevetierung hast du?)
Ich würde an deiner Stelle nicht einen Atemzug mehr aus der Anlage machen und aus dem wie du schreibst "Kommpressor" einen "Gehwegpressor". Mach ruhig Terror gegenüber deinem Prof! Es ist das Leben von dir und deinen Mittauchern wert.
Antwort von Liko am 27.10.2005 - 01:02 Ok, also wie sieht das Ding aus:
Im wesentlichen sind es zwei nebeneinander auf einer Holzplatte befestigte Geräte die über einen Keilriemen miteinander verbunden sind. Sie stehen ungefähr einen halben Meter auseinander. Das Eine treibt den Keilriemen an, während das Andere die Luft in einen Druckluftbehälter verpresst der auf dem Bootsboden steht. Dazwischen ist also schonmal der erste Schlauch. Aus dem Tank führen zwei Ventile für zwei Schläuche zu den Tauchern. Die dienen als Druckluftminderer. Danach wie gesagt: Schlauch und Mundstück.
Was Kühlspirale, Wasserabscheider, Sicherheitsventil, Druckhalteventil, Gehäuse mit Filterpatrone angeht kann ich nur sagen, daß wenn man den Druckluftbehälter leicht schüttelt, man das Wasser plätschern hört. Ich gehe also mal davon aus, daß es sowas wie einen Wasserabscheider nicht gibt, oder aber das der altersbedingt nicht mehr zuverläßig arbeitet. Eine Filterpatrone hat das Ding bestimmt gar nicht. Es ist wie gesagt wenigstens dreißig Jahre alt, eher älter!!!
Die Luft wird auf der selben Höhe circa einen halben Meter neben dem Auspuff eingesaugt. Das heißt also das bei schief stehendem Wind durchaus Abgase in die Atemluft gelangen können.
Meine Brevetierung ist der allseits gehaßliebte OWD von Padi. Dazu muß ich aber sagen das ich den nicht in iregendeinem dämlichen Clubhotelurlaub auf Bali gemacht habe, sondern mit Trocki auf Spitzbergen im Zusammenhang mit meinem dortigen Studium und bei sehr qualifizierten Lehrern.
Für die nächsten Wochen scheint sich das Problem, aber eh gelöst zu haben. Der Kommpressor hat seinen Geist aufgegeben und wir sind auf herkömmliche Flaschen umgestiegen. Hab eben gerade die Überprüfung bezahlen dürfen.
Antwort von phuket am 27.10.2005 - 06:37 hallo liko,
hier in thailand tauchen die seezigeuner genau nach dem selben prinzip. ein aggregat (egal ob 2- oder 4-takt) treibt einen kompressor an der normalerweise von einer werkstatt verwendet werden würde und so um die 8 bar druck bringt.
hier gibts ziemlich oft tödliche unfälle und gestern erst hab ich einen seezigeuner vom speedboot zum krankenwagen getragen. war nicht mehr zu retten der ärmste. laß die finger davon, die luft ist weder gefiltert noch getrocknet oder von kondensat befreit.
paß gut auf dich auf
stefan
Antwort von D-32 am 27.10.2005 - 08:37 Oh Graus! Sei froh, dass deine Lunge noch einigermaßen intakt ist, und tauch NIE wieder mit solcher Luft! Da ist von Kohlenwasserstoffen (gesättigt und ungesättigt sowie zyklische) bis CO alles drin. Davon was in eine Gaschromatographie schicken und das Ergebnis einem Toxikologen zeigen würde dich in der Auswertung nachträglich umhauen.
Spitzbergen: Hast du auch am IFM studiert?
Antwort von Roger.T am 27.10.2005 - 12:31 Seltsam, das dieser "Kompressor", nach dem alle hier davor warnen, plötzlich seinen Geist aufgibt... Manchmal gibt es noch Zeichen und Wunder...
Antwort von Emilio Largo am 27.10.2005 - 16:04 "Da ist von Kohlenwasserstoffen (gesättigt und ungesättigt sowie zyklische) bis CO alles drin" Pack noch ein paar auto abgase, sowie kerosin und öl mit rein und da hast typische rhein main luft.
mir macht das alles nix mehr aus. ne schachtel kippen am tag und 2 in der nacht und dann passt das
Antwort von Liko am 27.10.2005 - 18:25 Moin alle zusammen,
@Phuket:
Seezigeuner sagst Du? Hm, daß klingt ähnlich wie die hiesigen Muschelsammler. Was fangen, bzw. sammeln die denn da bei euch mit diesen Kommpressoren? Auch Muscheln?
Und wenn Du gerade schon mal da bist, also in Phuket, dann grüß mir doch mal meine beiden Kommillitonen aus Bremen. Gerrit und Yvonne untersuchen dort gerade die vom Tsunami zerstörten Riffe. Sie, klein und blond, er, groß (1.87m) und braunhaarig. Vielleicht kennst Du sie ja.
@D-32:
Gaschromatographie, hatte ich noch garnicht drüber nachgedacht, aber eine gute Idee. Ich werde mal schauen ob die hier in Lima an der Uni so ein Teil rumstehen haben. Wobei ehrlich gesagt würde es mich wundern. Sag mal hast Du einen Plan wie man die Probe konservieren müßte? ich arbeite normalerweise nicht mit solchen Technikspielereien, höchstens mal mit einer Gelsäule.
IFM? Sagt mir nichts. Auf Spitzbergen war ich für ein Jahr bei UNIS - Arktische Biologie!!! Eine der geilsten Zeiten meines Lebens.
@Roger.T:
Ich weiß ja nicht was Du jetzt gerade von mir denkst, aber ich werde das Gefühl nicht los, daß Du meinst ich gebe hier nur eine Story zum besten. Dem ist nicht der Fall. Und das der Kommpressor ausgefallen ist, war eben einfach mal Glück. Ich hoffe bloß das sie ihn nicht wieder in Gang bekommen und die Flaschen in der Ecke stehen lassen.
Jedenfalls ein fettes dankeschön an alle Diskussionsteilnehmer. Für den Fall das sie das Teil wieder in Gang setzen werde ich mich weigern. Ansonsten registriere ich mich gleich mal in eurem Forum. Das will was heißen, ist nämlich mein erstes. Gefällt mir gut. Ich bin übrigens angehender Meeresbiologe. Bei Fragen zu Tierchen, etc. Kann ich also ggf. behilflich sein.
Wegen Gaschromatograph: Die Uni Lima hat doch bestimmt ein Institut für Chemie, und da sollte so einer stehen (bei den Organikern), muss ja nicht high end sein.
Probenabfüllung: Sollte der Druckbehälter von der Mühle noch Druck haben, tuts einfach gesagt ein Luftballon, den du aus dem Kessel füllst und in der GC abgibst. Ansonsten hängt in dem Gluckerwasser im Druckbehälter auch als Emulsion einiges (aber nicht alles). Probe abzapfen und hin zur GC. In jedem Falle Hinweis, dass es um flüchtige Kohlenwasserstoffe Aliphaten, Olefine, Aromaten geht (wichtig für Trägergaswahl und Säulentemperatur).
IfM ist Institut für Meeresbiologie der Uni Kiel, jetzt Teil des MPI Geomar. Da war ich in Teilen des Hauptstudiums.
Antwort von Liko am 27.10.2005 - 20:51 @D-32
Jau, Danke. Ich werde mal sehen was sich machen läßt wegen der GC.
IfM... hätte ich auch selbst drauf kommen können. Ich hab damals versucht in Kiel unterzukommen. Das war aber alles zu kompliziert und meine Noten hätten wohl auch nicht gereicht. So bin ich zu den ISATEClern in Bremen gegengen, ergo tropische Meeresöko. Die Wahl halte ich im Nachhinein eh für besser. Brachte mich ja immerhin nach Peru
Gruß
Liko
Antwort von Roger.T am 01.11.2005 - 18:20 Hai @Liko
ich denke nur Gutes. Ich dachte nur, das da vielleicht nachgeholfen wurde... von wem auch immer
Wenn ich vor der Wahl stehen würde, mein Leben zu riskieren und mit so einem Teil zu tauchen oder vielleicht, bei einer Weigerung, meinen Abschluß zu gefährden, das währe so ein Kompressor schon längst im Kompressor-Nirwana...
Und so gefährlich, wie sich das Teil hier darstellt, kann man das auch offen aussprechen und dazu stehen.
War also nicht bös gemeint...nur eine Assoziation.
Antwort von Papa Bobo am 03.11.2005 - 10:04 Arme Akadimmiker!
Nicht nur in Deutschland geht`s bergab.
Antwort von Papa Bobo am 03.11.2005 - 10:11 P.S. Maschinen Öl
Antwort von D-32 am 03.11.2005 - 10:51 Nun stell dich nicht so an, er ist Biologe. Viel peinlicher dagegen fand ich vor einiger Zeit, dass ich die Examensarbeit einer angehenden Deutschlehrerin (Grund- und Hauptschulbereich) zum Korrekturlesen bekam: Hab mal auf 5 Seiten den Fehlerindex ermittelt - 1 : 34
Wenn schon die Deutschlehrer nicht wissen, wie man es richtig macht, woher sollen es dann die Kinder lernen???
Auch nett in seinem Posting war der Kommpressor - aus dem ich ja dann den Gehweg-Pressor machte.
Oi, oi, oi,
Da schreibe ich mal ein paar Wörtchen falsch und hier wird gleich gelästert. Schlimm, schlimm. Nun was soll`s, ich werde das mal geflissendlich ignorieren.
@D-32
Wie bereits vermutet hat sich die Suche nach einem GC als erfolglos erwiesen. Dieses Land bietet eben keine, andernorts als Standard begriffene Analyseverfahren. Interessant wär`s wohl trotzdem gewesen.
@alle
der Kom(mit nur einem m)pressor wurde im übrigen mittlerweile repariert. Er läuft wieder einwandfrei. Keine Aussetzer, es raucht niemend mehr beim Auftauchen aus dem Mund und die Luft schmeckt nicht mehr nach Öl. Der Fehler lag in einem verstopften Luftablaß des Kompressorgetriebes.
Jetzt schmeckt die Luft nach dem Sand der umgebenden Wüste. Da selbiger keinen starken Eigengeschmack besitzt, werte ich das als ein gutes Zeichen.
Ansonsten wurden letztes mal Fotos geschossen. Sobald die entwickelt sind, werde ich euch mal eines posten.
Ich verbleibe mit Gruß und Dank für die orthographischen Hilfestellungen,
Sincerly Yours,
Liko
Antwort von flasche am 09.11.2005 - 14:43 @Liko:
"Holzplatte [...] Keilriemen [...] einen halben Meter auseinander. [...] Druckluftbehälter der auf dem Bootsboden steht. Dazwischen [...] Schlauch. zwei Ventile für zwei Schläuche [...] als Druckluftminderer. Danach [...] Schlauch und Mundstück. [...] wenn man den Druckluftbehälter leicht schüttelt, man das Wasser plätschern hört. [...] Eine Filterpatrone hat das Ding bestimmt gar nicht. [...] wenigstens dreißig Jahre alt, [...]
Die Luft wird auf der selben Höhe circa einen halben Meter neben dem Auspuff eingesaugt. Das heißt also das bei schief stehendem Wind durchaus Abgase in die Atemluft gelangen können."
Und jetzt:
"Kompressor wurde repariert. Er läuft wieder einwandfrei. Keine Aussetzer, es raucht niemend mehr beim Auftauchen aus dem Mund und die Luft schmeckt nicht mehr nach Öl. Der Fehler lag in einem verstopften Luftablaß des Kompressorgetriebes."
1. Die Testmethode "kommt Rauch aus dem Tauchermund, und schmeckt die Luft nach Öl, muß die Tauchtechnik evt. (bei nächster Gelegenheit mal) repariert werden" solltet Ihr unbedingt patentieren lassen. Spart viel Prüfkosten.
2. Hoffentlich taucht Ihr wenigstens nicht tiefer als 5 bis 10m, und nicht zu lange. Bei Kompressorausfall müßt Ihr ja schnell hoch.
3. Vielleicht könntet Ihr ja für den hier schon beschriebenen "Tiefschnorchler" (Akkubetrieben) sammeln. Oder ersatzweise für die Billiglösung mit "Sprudelmatte". Ist bestimmt sicherer, oder jedenfalls ist die Atemluft nicht vom Abgas des auf der Holzplatte unmittelbar nebenan `rangedübelten Benzinmotors belastet.
4. Euch ist anscheinend nicht zu helfen.
@Flasche
Was Deinen zweiten Punkt angeht kann ich Dich beruhigen. Wir tauchen maximal bis ca 9 Meter, aber auch nur wenn gerade mal Flut herrscht. Ansonsten tauchen wir in der Regel so zwischen 4 und 6 Metern. Was den Rest betrifft hat das D-32 schon mal ganz kurz angedeutet. Ich riskiere meinen Abschluß wenn ich hier den Riesenaufriß vom Stapel breche. Das mag dumm sein und ist bestimmt gesundheitsschädlich, aber ändern kann ich es nicht. Weder besitze ich genug Geld, noch bestehen hier Möglicheiten im größeren Rahmen auf Flaschen auszuweichen. Wir können maximal zwei mit an die Station nehmen. Bei durchschnittlich 20 Tauchgängen pro Wochenende reicht das hinten und vorne nicht. (20 TG von mehreren Personen, bevor ich hier schon wieder falsch verstanden werde)
Was Deinen vierten Punkt betrifft war mir sehr wohl zu helfen. Viele der hier vorgebrachten Argumente habe ich an meinen Prof weitergereicht und der kümmert sich jetzt um besseres Equipment. Zwar wieder einen Kompressor, dafür einen größeren Drucktank und sauberer.
Tut mir Leid wenn Dir das nicht gefällt. Tut es mir im übrigen auch nicht, aber betrachte es mal von der Seite. Hier wird Wissenschaft betrieben. Forschung die unteranderem dafür sorgt das die Meere die hier alle so lieben (zu recht wie ich meine), genau so schön und sauber bleiben, wie wir sie liebengelernt haben. Wenn wir dafür hier unsere Gesundheit riskieren, darf man das getrost unter Aufopferung für die Sache verbuchen. Und bevor hier garnichts passiert und den örtlichen Fischmehlfabriken keine Beweise ihrer Verschmutzung um die Köpfe geschlagen werden können. Denke ich lieber gesundheitsschädlich, als garnicht!!! Wenn Du, oder ihr für diese Forschung einen Druckluftkompressor für Flaschen spendieren wollt gebe ich euch gerne meine Kontoverbindung, oder die meines Profs. Sind euch die Meere soviel wert?
Sorry, war nicht direkt an Dich gerichtet, aber das mußte mal raus. ich fühle mich hier nämlich leicht mißverstanden.
Trotzdem einen ehrlich gemeinten Gruß an alle,
Liko
"Hier wird Wissenschaft betrieben. Forschung die unteranderem dafür sorgt das die Meere die hier alle so lieben (zu recht wie ich meine), genau so schön und sauber bleiben, wie wir sie liebengelernt haben."
Nun mal ganz im Ernst:
Euer Meer ist doch nach allen gängigen Medienberichten schon massiv geschädigt durch Verkauf von Lizenzen an Taiwan & Co. Gleiches gilt doch selbst für Galapagos.
Was ihr da erforscht, ist doch gegen Schmiergeld den Verursachern absolut wurscht! Nichts wird da an positiver Veränderung passieren. Und macht ihr ein wenig zu viel öffentlichen Druck, ist euer Kopf ganz schnell gelocht.
Sinnvoll wäre klarzumachen, dass gerade Fischmehlproduktion Löcher in die marine Nahrungskette reißt, die ziemlich schnell die Bevölkerung in den Hunger treibt, weil u. a. im Fischmehl auch der Nachwuchs essbarer Fische landet.
Sieh es ein:
Du bekommst auch von einem anderen oder einem reparierten Werkstattkompressor übelste Lungenschäden, weil keinerlei Filterung gegen Ölaerosole vorliegt.
Du opferst dich, deine Gesundheit.
Deine Forschung wird vielleicht mal eine Veröffentlichung, die dort aber niemanden interessiert.
Diesen Ländern ist mit Forschung nicht zu helfen! Was schon bei unseren Ostseefischern bezüglich Dorsch nicht klappte, wird da erst recht nichts.
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