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Kurs Digitale UW-Fotografie. Lohnt sich das ?
Abgesandt von anke74 Registriertes Mitglied am 07.01.2013 - 12:25:

Hallo zusammen,
wir überlegen gerade einen Kurs in UW-Fotografie zu machen (PADI). Die Frage ist, lohnt sich das oder kann man sich das genausogut auch auch anlesen. Wird in den Kursen auch die anschließende Bildbearbeitung behandelt ?
Danke für die Infos




Antwort von RogerT Registriertes Mitglied am 07.01.2013 - 12:30
Das kommt alles auf den Lehrer an. Versuche heraus zu finden, wer den Kurs gibt und mail ihn vorher an.

Dann kommt es natürlich auch auf euren Wissensstand an - fotografisch und taucherisch. Sollte auch im Vorfeld geklärt werden.

Bringen tut es auf alle Fälle mehr als wenn ihr euch das selber durch ein Buch anlest.

Antwort von strandkrabbe Registriertes Mitglied am 07.01.2013 - 13:05
Ich kann mich dem Vorredner anschliessen. Wenn der Kurs durch einen TL angeboten wird, der ab und zu photographiert dann bringt es nichts. Wesentlich effektiver ist es einen Kurs bei einem erfahrenen UW Photographen zu machen und zwar direkt mit der eigenen Kamera. Kurs machen, tauchen gehen und danach gleich Feedback vom Profi. Für die ersten Versuche gibt es gute Literatur die wesentlich günstiger ist als ein Brevet und man kann alles in Ruhe ausprobieren (am besten im Schwimmbad).Mit Bildbearbeitung ist viel möglich aber nicht alles.
Antwort von schwob Registriertes Mitglied am 07.01.2013 - 13:30
Aus meiner Sicht gehört zum Photographieren auch "tarieren, tarieren, tarieren".
Ich weiß, das hört niemand gerne, der photograpieren will, aber ich sehe halt immer die Digitalknipser in den Korallen knieen.

Hier habe ich im Internet schon klasse Anleitungen fürs Hallenbad gesehen mit Übungen wie zum Bespiel ein 2 Mann Iglu Zelt im hallenbad aufstellen und arin etwas knipsen. Vorwärts rein, Höhe halten, knipsen und rückwärts wieder raus.
Und noch viele andere klasse Übungen, wo auch das Schweben mit im Mittelpunkt steht.

Nicht böse sein, ich bin ein rotgrün Blinder, der 1000 Photos macht und 998 wieder löscht.
Antwort von 089chiller Registriertes Mitglied am 07.01.2013 - 14:13
Wichtig ist, dass man nach dem Kurs noch Kontakt zu dem TL / Fotografen behält und spätere Aufnahmen mit ihm auch noch besprechen kann (z.B. bei nem Bierchen).
In den TG während des Kurses lernt man die absoluten Basics, alles weitere muss man sich mühevoll erarbeiten. Und hier ist es eben dann wichtig Feedback von nem Profi zu bekommen.

Für die 0815 Theorie reicht meiner Meinung nach auch ein Buch, für die Praxis ist ein guter Photograf wichtig.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 07.01.2013 - 14:39
"...einen Kurs in UW-Fotografie zu machen (PADI)" -> Verband Nebensache, egal wo, Brevetierung (macht je nach TS/TL zwischen 20 und 30 EUR aus) kann man sich sparen (es sei denn, man freut sich über eine Kärtchensammlung).

"Die Frage ist, lohnt sich das " -> wie bereits die Vorredner richtigweise erwähnten, nur dann, wenn der TL ein gue UW-Photograph ist und einem entsprechende Tipps geben kann. Insofern unbedingt sich "seine" Bilder vorher zeigen lassen

"Wird in den Kursen auch die anschließende Bildbearbeitung behandelt ? " -> normalerweise ja. Aber auch hier ist die Frage, ob der TL eine Affinität hierzu und entsprechende Erfahrung hat, um Tipps ausßerhalb der Basics geben zu können.

Ein guter Vermittler wird während der Freiwasserauchgänge mit dir Fotos machen, du mit deinr Kamera, er mit seiner. Wenn ihr dann die Bilder vergleicht, seine deutlich besser sind und er dir erläutern kann, warum; wenn in der späteren Bildbearbeitung das "AHA" bei dir kommt, dann hat es sich gelohnt
Antwort von ECIv2 Registriertes Mitglied am 07.01.2013 - 16:05
"Verband Nebensache, egal wo"
-> bezüglich des "Vermittlers" kann das sein. Auf dem Papier steht jedoch etwas anderes (ok, Papier ist irgendwie auch geduldig)
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Grundsätzlich solltest Du/Ihr ordentlich tarieren können sonst bekommst Du/Ihr und der Vermittler nicht viel Freude. Auch sollte der "Ort", besser das Gewässer, oder/und die Jahreszeit für einen solchen Kurs geeignet sein.

"Wird in den Kursen auch die anschließende Bildbearbeitung behandelt ?"
-> Das ist ein weites Feld. Selbst wenn der Vermittler engagiert zu Sache geht wird das Thema rudimentär bleiben (müssen) - dennoch: vielleicht hilft das für den Anfangs-Schubs.

Ein gutes Buch hilft zum Einlesen oder zum Abschluss (und die Video-Tutorial im Netz).

Evtl. könntest du über den Träger (bei Padi wahrscheinlich eher nicht) auch eine Education-Lizenz für die Software (zumindest bei Adobe) bekommen.


Antwort von Dreisampirat Registriertes Mitglied am 07.01.2013 - 21:11
Da ich schon jahrelang hobbymäßig überwasser fotografiere und jetzt erst unterwasser damit anfange, habe ich eine andere idee: beschäftigt euch erst mal über wasser mit dem fotografieren. hier fallen lästigkeiten, wie die notwendigkeit der perfekten tarierung weg, es sind keine schwebeteilchen im weg, das licht is nicht "gefiltert". Wenn ihr euch überwasser mit den fotogrundlagen sicher fühlt, z.B. zusammenspiel von blende und belichtungszeit, bildaufbau, blitz, usw, dann könnt ihr viel mehr adaptieren. und erst dann könnt ihr verstehen, was ein vorausgesetzt erfahrener uw- fotograph euch überhaupt erklären will....

sorry für die kleinschreibung, hab momentan nen kaputten finger...
Antwort von Erzior Registriertes Mitglied am 08.01.2013 - 05:31
Hi,
Es ist halt die frage wie intensiev ihr das uw fotografieren ausüben wollt. Wenn ihr richtig fotografieren lernen wollt würde ich eine mehrtägigen Kurs bei einem Profifotografen machen das am besten natürlich mit der eigenen ausrüstung die wenn man vernünftig fotografieren will auch einige tausend euro kostet. Wenn ihr aber nur ein paar Schnapschüsse mit eurer digi cam in der plastik Hülle machen wollt kauft euch ein Buch und probiert einfach mal im schwimmbad den die meisten Tls die Solche fotokurse anbieten haben meinst keine ahnung vom fotokrafieren.(Das jetzt bitte nicht negativ verstehen UW Fotografie ist halt eine der Komplexesten Dinge beim Tauchen.
Gruß
Erzior
Antwort von Bluewavefilms Registriertes Mitglied am 08.01.2013 - 11:33
Ich würde sage, es kommt auch darauf an wieviel Ahnung ihr bereits vom Fotografieren über Wasser habt, z.B. mit einer (D)SLR. Also ich meine damit nicht nur ein Programm auszuwählen und auf einen Knopf zu drücken, sondern eine Ahnung von der Technik, deren Grenzen, Licht und Gestaltung zu ghaben.
Mit dem nötigen Know-How im Hinterkopf, erschließen sich Besonderheiten der UW-Fotografie leichter.
Ein gutes Buch und Learning by doing sollte in den meisten Fällen also ausreichen.
Ach so... Und tarieren sollte man auch wie ein junger Gott können. Die Riffe werden es euch danken.
Antwort von was-war-das-denn? Registriertes Mitglied am 08.01.2013 - 12:20
Ich würde das etwas differenzierter sehen. Zunächst kommt es, wie eigentlich immer, auf den Lehrer an.
Wer selbst keine guten Fotos macht wird das auch niemanden beibringen können.

Dann wäre zu fragen warum man das in Verbindung mit einer Tauchausbildungsorganisation machen will? Weder Kamera noch Fische können mit einem Plastikkärtchen was anfangen, das kostet nur unsinnig Geld was an die Orga abgeführt wird.

Als nächstes, und ich fotofiere beruflich an Land, finde ich es nicht unbedingt notwendig vorher den Riesenaufriss einer umfassenden "Fotoausbildung" an Land zu machen wenn das Ziel die Erstellung von Urlaubserinnerungen vermittels einer Kompaktkamera ist.

Ich kann mit schwerlich vorstellen das die Anmeldung zu einem UW-Fotokurs mit der ansonsten unbeleckten Anschaffung eines UW-Spiegelreflexsystems für 10k€ einhergeht.

Ein Einführungskurs, und danach klingt das ja, kann helfen zu sehen ob das was für einen ist, ein wenig die Grundlagen erklärt zu bekommen, und vielleicht auch noch eine Kaufberatung mit zu nehmen.

Darauf muss man sich vor dem Kurs nicht unbedingt vorbereiten. Wenn man schon eine eigne Knipse mit Gehäuse hat sollte man aber vor dem Kurs die Bedienung der selben beherrschen, heißt wissen welches Knöpfchen was macht etc. Sonst vertut man unnötig Zeit im Kurs.

Man kann sich sicherlich auch vieles oder alles anlesen - mit einem guten Lehrer wird es vermutlich etwas schneller und besser gehen.

Exzessive Nachbearbeitungsorgien würde ich nicht mit in den Kurs stopfen wollen, das lässt sich besser zu hause am Rechner üben, da wäre mir die Kurszeit zu schade.

LG

Thorsten
Antwort von anke74 Registriertes Mitglied am 08.01.2013 - 15:53
Vielen Dank für die Vielen Ratschläge
Wir machen jetzt erst einmal einen Fotokurs (über Wasser) bei einem Foto-Journalisten, also jemanden der Ahnung hat.
Danach lesen wir und erst einmal die Spzialitäten bei der UW-Fotografie an und entscheiden dann, ob der Kurs noch sinnvoll ist.
Antwort von Cl@us Registriertes Mitglied am 09.01.2013 - 08:18
Sehr gute Entscheidung

IGL C.
Antwort von ddiver Registriertes Mitglied am 09.01.2013 - 13:23
@anke74
Ich fotografiere seit ca. 20 Jahren UW und erlaube mir hier aus meiner Perspektive eine kleine Zusammenfassung.
Meine Vorposter haben hier sehr viel Gutes geschrieben, das gibt es nicht so oft.
Es ist allerdings so:
- Man kann nur fotografieren was man sieht. Wer also kein Auge für die Dinge hat, bringt auch kein gutes Foto zustande.
- Man sollte schon an Land gut fotografieren können, unter Wasser wird nur ALLES schwieriger.
- Tarieren ist immer gut, insbes. für die Riffe - ganz klar. Nur ist es halt so, dass nur ganz wenige, wirklich gute Fotos im Schwebezustand entstanden sind. UW ist ALLES in Bewegung: Kamera, Taucher, Fische. Da ist jeder Ruhepunkt Gold wert. Das vorsichtige Knien im Sand oder das Abstützen mit einer Fingerspitze (an geeigneter Stelle!) sollten möglich sein.
- Ein Brevet würde ich nur machen, wenn auch der TL gut UW fotografieren kann, sonst ist das Kärtchen Geldverschwendung.
- Bei der UW-Fotoausrüstung spricht man schnell über Geld. Da sind gute Ratschläge gefragt. Aber die gibt es hier reichlich in taucher.net. Das ist aber schon ein anderes Thema.
Grüße
ddiver
Antwort von Tauchbiene Registriertes Mitglied am 10.01.2013 - 11:56
Hi,

falls du einen guten Kurs suchst, schau mal bei Sport Köppel vorbei. Ich fand den Kurs klasse.

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