Kurzeittauchset mit keliern Flasche ? Abgesandt von hilgoli am 24.10.2006 - 14:58:
Hallo zusammen ich habe keine Ahnung vom Tauchen, daher die folgende Frage an euch.
Ich habe in Boot an der kroatischen Adria und bin im Jahr ca 7 Wochen auf dem Boot. Dabei kommt es öfters zu Situationen wo man eine Sauerstoff unterstützung brauchen könnte um z.B eine Lieine die sich inder Schraube verfangen hat zu lösen, einen veklemmten Anker in 3 bis 5 Metern Tiefe zu bergen , ein Bojenseil in ca 3-5 Metern Tiefe zu befestigen oder zu kontrolieren oder einfach nur das Unetrwasserschiff zu kontrolieren etc.
Tacutiefe wäre max 5 Meter udn Tauchdauer nicht länger als ca 5 Minuten.
Gibt es dafür so eine Art Mini Tauchset mit 1 L Sauerstoffflasche an einer Art Brustgurt o.ä ??
Bevor ich soetwas nutze würde ich natürlich zumidnestens einnen Tauchgrundkurs absolvieren.
Richtig Freitauchen möchte ich nicht, in Kroatien sind die Gebühren zu hoch, der Platz für die Ausrüstung ist auf meinem 30 Fuß Boot zu knapp und alleine ist mir das auch zu gefährlich.
Danke und Gruß
Olli
Antwort von ad-mh am 24.10.2006 - 15:04 Mach zuerst einen Tauchschein. Viele Unfälle passieren gerade im Flachwasserbereich.
Antwort von Mistkaefer am 24.10.2006 - 15:04 Es gibt ein Gerät extra für diesen Einsatz. Da hast du auf einer Boje/Schlauchboot einen kleinen Kompressor installiert, der dich kontinuierlich mit Oberflächenluft versorgt. Maximale Tauchtiefe war meine ich wählbar (verschiedene Ausführungen), maximal aber etwa 10m...
Ich werd mal schaun ob ich dasn och irgendwo finde...
MfG Lars
www.tuempeltaucher.org
Antwort von Mistkaefer am 24.10.2006 - 15:12 So, gefunden:
würde Dir für den Zweck eine 4 Liter Flasche empfehlen, die gibts günstig aus Feuerwehrbeständen
Denn wenn Du am Arbeiten bist kannst Du nicht ständig den Druck in der Flasche beobachten
im Notfall willst Du auch mal den Anker auf 10 Meter klarieren, da is mit 1 Liter schnell vorbei
Antwort von Doris am 24.10.2006 - 15:13 Kannst Du schon machen, allerdings bin ich nicht sicher, ob die kroatische Polizei das nichttauchende Unterwassersein genauso sieht wie Du. Ein Kollege von mir hat ebenfalls ein Boot da unten und der wurde von der Ordnungsmacht ertappt. Mit Verhandeln ging das, aber das nächste Mal könnte er fällig sein.
Antwort von D-32 am 24.10.2006 - 15:21 Hallo Olli,
1. Finger weg von dem Gerät, das Mistkaefer erwähnt! Will nicht näher ausführen warum, das steht hier:
Hier klicken
Das mehr als fragwürdige damalige GL-Zertifikat habe ich weggespeichert, wir durften es wegen Copyright natürlich nicht veröffentlichen.
2. Soweit mir bekannt ist, sind selbst solche kurzen und flachen Tauchgänge mit Gerät in Kroatien ohne die sauteure Jahreslizenz verboten. Frag dazu z. B. mal in de.rec.sport.segeln nach.
3. Mach mindestens eine Anfänger-Tauchausbildung, besorge dir dann eine 4-Liter-Pressluftflasche, lass da bitte keinen Sauerstoff einfüllen, dazu einen einfachen Atemregler mit Finimeter und ein ganz einfaches Tarierjacket. Alles zusammen nimmt wenig Platz an Bord weg. Findest du alles mit wenig Suchen bei Ebay oder auf Taucherflohmärkten.
Antwort von und 26 Gäste am 24.10.2006 - 15:23 Genau, IN468, er soll sich eine 4-Liter-Sauerstoffflasche kaufen, damit er zur Not auch auf 10m den Anker losmachen kann...
...oh oh, erkläre ihm das lieber, sonst macht er das noch und erzählt hinterher, Du hättest das empfohlen (wenn er es nicht mehr erzählen kann, macht es halt seine Frau).
Antwort von Massi am 24.10.2006 - 15:33 hier ein aehnliches gerät "submo" auch hier hoert man davon, dass man die finger von lassen soll
Antwort von und 26 Gäste am 24.10.2006 - 15:36 nein nein, seine Witwe wird behaupten, IN468 hätte es empfohlen...
Antwort von ad-mh am 24.10.2006 - 15:42 ...genau, Witwe hieß die Frau danach. War mit entfallen.
Antwort von Hellfirediver am 24.10.2006 - 15:45 ich hab auch mal gehört, das viele Segler das "Spare Air" Gerät benutzen... schön klein und handlich... soll wohl ausreichen... google mal...
Antwort von und 26 Gäste am 24.10.2006 - 15:57 Der Ausgangsfragesteller sucht aber kein Spare-Air sondern eine Sauerstoffflasche...
solange die Batterie ned mau wird, kommt Luft raus.
Solange der Kompressor komprimiert, also 100% verdichtet, stimmt der Mitteldruck, in Abhängigkeit natürlich von der Batterie...
Wer denkt da an Wartungsintervalle?
Das Mißverständnis bzgl. Umgebungsdruck konnte ich auch schon erleben.
Aufgrund der Druckangaben wird jedem Taucher klar, daß bei erhöhtem AMV keine Reserven da sind.
Der Kompressor speist Regler und Tarierweste...
Meine erste S&R Übung nach 10TG´s bestand darin, meinen überbleiten, wadenkrampfigen Kumpel, damals noch ohne Tarierweste und dem großen P in den Augen, an der Oberfläche zu sichern.
War alles dabei, gemeinsames untergehen, Klammer-Würgegriff seinerseits und Reglerverlust meinerseits durch seine panischen Fuchteleien.
Rechne mal:
Spare Air hat 0,4 Liter Volumen, macht bei 200 bar 80 bar*l
Angenommen, der Anker ist auf 10 m unklar. Du musst ein wenig malochen, hast ein AMV von 40 l. Dann ist der Spare Air nach 2 Minuten plötzlich total leer, ohne Vorwarnung, ohne Finimeter dran und du hockst ans (nahezu) unausgebildeter Mensch auf 10 m. Übel!
Nee, Spare Air ist genau so eine Ertrinkungshilfe wie dieser "Tiefschnorchler".
Außerdem brauchst du als Segler bei so was zwei Hände, und der Spare Air nimmt dir schon eine weg, weil er kein Schnuller ist.
Antwort von flasche am 24.10.2006 - 18:48 Ich wollte mal ganz vorsichtig erwähnen, daß bei 5m Tauchtiefe und 5min Tauchzeit keine Taucherkrankheiten/Dekounfälle auftreten können, und daß vor anderen Unfällen auch kein Tauchkurs schützt. Für etwa 600EUR (grob geschätzt, teilweise gebraucht gekauft) erhält man da schon eine brauchbare Ausrüstung. Langsam auftauchen, Luft nicht anhalten. Ca. 5l-Flasche, keine "SpareAir" und auch keine 1l-Flasche nehmen. Das wäre nämlich wirklich unsicher. Beim Freediver hätte ich Bedenken, daß der lange Schlauch sich irgendwo verfängt. Ganz abgesehen vom Preis und von der Verführung zu doch längeren, tieferen Tauchgängen, und der dann hohen Unfallgefahr.
Antwort von IN468 am 25.10.2006 - 09:00 @ und 26 Gäste
ich habe nicht geschrieben das der gute Mann
die 4 Literflasche mit Sauerstoff füllen soll
Die Frage bezog sich auf das Gerät das für den EInsatz geeignet wäre !!!
Antwort von und 26 Gäste am 25.10.2006 - 10:48 IN468:
"Gibt es dafür so eine Art Mini Tauchset mit 1 L Sauerstoffflasche an einer Art Brustgurt o.ä ?? "
Erst lesen, dann denken, dann besser nichts schreiben...
Antwort von und 26 Gäste am 25.10.2006 - 10:50 ...bzw. nicht nicht schreiben, dass er sie nicht mit Sauerstoff füllen soll...
Antwort von D-32 am 25.10.2006 - 14:51 @ Andreas Richter
Diese akkubetriebene Ertrinkungshilfe im Schwimmring arbeitet mit ganzen 2,5 bar Ausgangsdruck, damit wird eine wie auch immer modifizierte 2. Stufe Apeks TX 20 beaufschlagt. Ansaugleistung bei vollem Akku (Oberflächenleistung) ca. 50 l/min Den Rest könnt ihr selbst weiterrechnen, das Mörderteil soll bis 15 m WT gehen.
Habe dieses Jahr auf der Boot mal nachgefragt, wie eine 2. Stufe, die für 9 bar Vordruck ausgelegt ist, denn so modifizierbar ist, dass sie bei 15 m WT und Vordruck 1,0 bar funktioniert. Betretenes Schweigen im Walde und Verweis auf Halle 3.
Ein unfreundliches Schreiben des Anwalts dieser Firma gegen den IUPA-Artikel wurde übrigens zerlegt bezüglich der Faktenbehauptungen, das war es, Mr. Freediver/Tiefschnorchler mag die IUPA gar nicht mehr.
Außerdem: Für das Geld bekomme ich schon eine warmwassergeeignete Komplettausrüstung.
Antwort von Andreas Richter am 25.10.2006 - 17:11 Ich weiß, es gibt auch Ausführungen die gehen/gingen bis 20m.
Optional für 2 Leuts.
Mein Bekannter klagte über einen hohem Einatemwiderstand auf 6m...
MfG
Andreas
Antwort von shorty am 25.10.2006 - 17:56 Hi hilgoli
ich würde für das von dir beschriebene Einsatzgebiet soetwas verwenden:
Antwort von hilgoli am 25.10.2006 - 22:15 Danke das letze Produkt glaube ich ist genau das was ich suche. Eine einfache Weste mit 2Liter Flasche. eine 4 L wäre mir schon zu schwer und zu sperrig. 550 Euro is natürlich kein Schnäppchen. Ich glaube ich werde mich af der Boot im Januar mal umsehen.
Danke und Gruß
Olli
Antwort von shorty am 26.10.2006 - 08:05 ...davon gibt`s auch noch ne günstigere Version...
Wie wärs denn mit meiner sogenannten BSTLVA ?
Ist sehr handlich: mit
4-Ltr-Flasche,
ca. 20m solidem Schlauch (nicht so`n Billigzeugs),
solider Schultergurt-Zweiter-Stufe,
Sicherheitskupplungen (wohlbemerkt CEJN, das sind die besten).
Diese Anlage hat den Vorteil, dass Du die Flasche nicht auf den Buckel nehmen, oder Dir vor den Bauch hängen musst.
Du kannst damit gefahrlos ziemlich tief tauchen, na ja sagen wir mal so ca. 12 m tief.
Sie ist übrigens sehr preiswert, um nicht zu sagen sie hat ein unschlagbares PLV.
Einziger Haken:
ich weiß nicht, ob Du dazu ein Sonderbrevet brauchst, geschweige denn, bei welchem TL Du`s machen kannst.
Viele TLs sind nämlich schlauchmäßig ein bisschen zurückgeblieben, um es einmal frech zu formulieren.
Antwort von flasche am 27.10.2006 - 09:56 Uli redet wieder ein Zeug zusammen, Mannomann. Da sträuben sich einem ja die Haare.
@Uli
"BSTLVA"
Aküfi?
"(nicht so`n Billigzeugs)"
Also noch teurer als der "Freediver"?
"Vorteil, dass Du die Flasche nicht auf den Buckel nehmen, oder Dir vor den Bauch hängen musst."
Wo ist da der Vorteil? Man spart die Flasche (die im Wasser nahezu schwerelos wirkt; erst recht die kleine 2l- oder 4l-Flasche), und hat dafür einen störenden, langen Schlauch hinter sich herzuziehen.
"sehr preiswert, um nicht zu sagen sie hat ein unschlagbares PLV."
Wenn schon, dann richtig was sagen. 500 oder 1000 Taler alles zusammen?
Schlauchtauchen macht für solche Einsätze bestimmt Sinn als Alternative zu großen Flaschen auf dem Rücken. Eine kleine 4l-Flasche an Bord und dann daran einen langen Schlauch... albern. Da ist die 4er auf dem Rücken bequemer. Übrigens hat man beim Schlauchtauchen keine Flaschendruckanzeige als Taucher, und eine 4l-Flasche.. na ja.. also das geht noch. Man merkt den nachlassenden Druck ja. Aber wenn schon, dann doch gleich `ne 10er oder 12er. Muß man auch nicht laufend mit dem Kahn zur nächsten Tauchbasis, Luft nachfüllen.
Also Flasche
für Dich jetzt ein bisschen ausführlicher.
Moment mal, vorweg folgendes:
Ich rede kein „Zeug zusammen“ !
Der Begriff „Mannomann“ gehört mir ! Und von Haare sträuben kann keine Rede sein.
Mit Billigzeugs meine ich nicht, dass etwas preiswert ist, sondern dass es „billig gebaut“ ist, also NICHT aus den besten, solidesten und sichersten Einzelteilen.
Was den Preis betrifft, so liegt meine 4-Ltr-BSTLVA mit 540.-- Peitschen an der Untergrenze !
Ich selbst tauche bei „normalen Tauchgängen“ mit einer solchen Anlage, allerdings oft mit größerer Flasche.
Was Du sagst, stimmt nicht:
Bei einem „Bord-Taucheinsatz“ stört die Flasche am Körper.
Der Schlauch jedoch stört nicht, im Gegenteil: er ist sogar durchaus angenehm – aus verschiedenen Gründen.
Dass man diese Anlage natürlich auch mit größeren Flaschen betreiben kann, das ist total logisch.
Allerdings kann es für einen Freizeitskipper sehr wohl angenehmer sein, mit drei Stück 4-Ltr-Flaschen zu hantieren, als mit einer 10er oder gar 12er.
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