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Wichtiger Hinweis: Bei Fragen zur Gesundheit und Tauchen ist es dringend empfohlen, einen fachmännischen Rat bei einem Tauchmediziner einzuholen.
Lost at sea (zu Open Water) Abgesandt von hket am 08.10.2004 - 19:45:
Nachdem Uli diese Diskussion angeregt hat, wage ich diesen Ball anzunehmen und in Medizin einzubringen:
Was wäre, wenn ich auftauche und das Boot ist weg?
Technik ist alles da, Signalpistole, Signalboje usw. nützt nix, weil keiner da (ich hätte gescheiter ne Flasche Wasser mitgenommen).
Haie gibts leider auch keine, also verdursten im Wasser ?
Wie stelle ichs also an, möglichst lange eine Chance zu haben ?
Helmut
Antwort von keine lust mich einzuloggen am 08.10.2004 - 19:52 also ich hab mal inna atcuhzeitschrift(unterwasser oder tacuhen) gelesen, dann man versuchen sollte die ersten 24h ohne flüssigkeit auszukommen.danach sollte man seine flüssigkeitsvorräte, wenn man sie denn hat, sehr sparsam einsetzen.ausserdem sollte man sehr auf kälteschutz achten. auch wenns im neo zuerst vllt was warm wird, auch in tropischen gewässern kühlt der körper aus, zwar erst nach >24h, aber er tuts auf jeden fall...wasser, wenns salztwasser is kann mans ja irgendwie destilieren...irgendwie mitm schnorchel und der tauchermaske oder mit der dekoboje...improvisation ist das halbe leben...obwohl..mit der dekoboje lkann man bestimmt einiges anfangen...joar soviel dazu
mfg flasche
Antwort von hket am 08.10.2004 - 20:06 Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alles was auf der Meeresoberfläche treibt, ziemlich schnell einen Salzüberzug hat. Ein Schlauchboot z.B. überzieht sich nachts mit Tau, aber das Salz war schon vorher da. Maske + Schnorchel sind auch voll Salz. Spülen mit Salzwasser und trocknen lassen ?
Helmut
Antwort von gunther am 09.10.2004 - 14:13 Hmmmmm....
hier zwei Rand-Ideen:
a. Fische haben eine Körperflüssigkeit die man trinken kann, hört sich zwar blöde an, aber wenn man Fische fangen kann, kann man sie auswringen.
b. Destilieren Dekoboje mit etwas Wasser (10%) auf das Wasser legen (!) warten und dann das Salzwasser abfließen lassen, mit viel Übung und Glück sollte man eine Mischung aus Salz- und Süßwasser erhalten, das trinkbar ist.
c. evt. Vorräte können mit ca. 10% Salzwasser verlängert werden.
d. beten
Achtung ich nehme keine Garantie für meine Ideen
Gunther
Antwort von Tümpy am 10.10.2004 - 12:19 lol so einen Schmarrn hab ich schon lange nicht mehr gelesen...
Hast Du schon mal rohen "Seefisch" gegessen? Da brauchst Du kein Salz mehr. Und was heist auswringen?
Zur Dekoboje. Wie das gehen soll, hab ich echt keinen blassen Schimmer. Am besten Du machst mal daraus ein Foto Tutorial
Vorräte :o
Na klar, ich tauch immer mit nem Sixpack Jever in der Straße von Gubal
a. ist eine Lektion der Basis-Ausbildung "survival at sea" sagen wir mal bei einer Organisation die es ernst nimmt. Geht tatsächlich, der Salzgehalt liegt im tollerablen Bereich, schmeckt aber ...... bitter.
b. Dekoboje
Also Salzwasser rein, es sollte sich bei entsprechender Wärme Kondeswasser bilden. Diese muß man dann vom Salzwasser irgentwie trennen.
Tja, wie genau, keine Ahnung, muß man eben probieren.
c. Vorräte beziehen sich eher auf nen Trip mit einem Zodiak o.ä., auch da kann man abtreiben.
d. 6er Jever, auch ne Lösung , übringes solltest Du mal in so eine Situation kommen, Du glaubst garnicht was Di dann noch so alles einfällt.....
Grüße
Gunther
Antwort von whaleshark am 10.10.2004 - 17:21 @gunther
b.Dekoboje
das mag vielleicht an Land funktionieren. Aber im Wasser bei Wellengang Ich glaube eher nicht. Außerdem müsste die Boje einen größeren Durchmesser haben als normal.
a.die Fische
die Geschmacksnerven sind in Notsituationen leichter zu übergehen als normal. Ich sehe ein viel, viel größeres Problem die Fische erst einmal zu fangen
Antwort von gunther am 10.10.2004 - 20:34 @wahlshark
mir fällt nix besseres ein, aber wäre ne Chance oder...
ok Fische fangen ist ein Problem, aber nix zu trinken haben auch.... hab ja nicht behauptet, dass man leicht an die ran kommt, aber wenn denn welche da sind, ist es eine Möglichkeit.
Gunther
Antwort von whaleshark am 11.10.2004 - 10:30 @gunther
da hast du absolut recht wenn man welche packen kann wird man diese nicht nicht wieder loslassen.
Ich denke so ein ganzer Tag in der prallen Sonne im offenen Meer kann ausreichen um nichts mehr klar zusehen. Ob dann noch koordiniertes Verhalten vorhanden ist?
In solch einer Situation nicht alleine zu sein und Tauchpartner zu haben ist sehr überlebens fördernd.
Weist du was die längste Zeit war die abgetriebene Taucher bis zu ihrer Rettung warten mussten?
Gruss
Antwort von hket am 11.10.2004 - 11:32 es gibt eine Story mit 52 Std.
es gibt auch Empfehlungen, im Wadi vom Strand bis zur Strasse zu laufen - wegen Minen
nach den bisherigen Tips befürchte ich alledings, dass es darauf hinausläuft, dass man früher oder später Salzwasser schluckt.
Helmut
Antwort von Lubudiver am 11.10.2004 - 12:33 Hallo zusammen!
Ich habe neulichst gelesen, wenn man frühzeitig damit beginnt kleine Mengen an Salzwasser zu trinken, dass die Zeit ziemlich verlängern kann (allerdings weiß ich die Quelle nicht mehr...
Liegt wohl daran, dass der Körper zu Beginn noch genügend Flüssigkeit inne hat, um das Salz abbauen zu können...
Hat das außer mir noch jemand gelesen oder war es ein Wunschtraum?
Grüßle
Thorsten
Antwort von whaleshark am 11.10.2004 - 14:26 @Lubudiver
ja das habe ich auch gelesen und zwar im "Tauchen" oder "Unterwasser" Magazin.
Entweder Anfang dieses Jahres oder es ist schon letztes Jahr gewesen.
@ hket
mit den 52h glaube ich auch mal was gehört zu haben. War das nicht im Roten Meer?
Gruss
Antwort von Kaiserfisch am 11.10.2004 - 18:55 In Österreich hat ein im Polzeiarrest Vergessener, 10 Tage ohne Essen und Getränke überlebt.
Er hat um nicht zu verdursten seinen eigenen Urin getrunken.
Prost
Kaiserfisch
Antwort von whaleshark am 11.10.2004 - 19:22 @Kaiserfisch
Hai, in der Arrestzelle vergessen Haben die dort noch Verließe Also 10 Tage ohne neue Flüssigkeit kann ich mir nicht vorstellen.
Tja, wenn dir sowas in den USA passiert bist du hinterher Millionär
Gruss
Antwort von gunther am 12.10.2004 - 11:32 Also 10 Tage ohne Essen, geht klar, kämme meiner Figut auch deutlich zu pass -sagt meine Frau-
Aber ohne Frischwasser, weiß nicht, eigener Urin mag ja 1-2 Tage gehen, dann dürfte der Nitrat oder Nitrit (?) Gehalt recht heftig sein. Ist aber im Meer schwierig .. so im Anzug, oder einfach pinkeln und dann nen Schluck aus den Füßlingen nee ich glaub dann sterb ich lieber... kämm so wie so aufs Gleiche raus
Es gab Schiffsbrüchige auf einem Ruderboot, die deutlich länger ohne Wasser waren, die hat (!!) ein Schwarm fliegender Fische gerettet, die die gegessen haben.( Also die Taucher die Fische)
Gunther
Antwort von Tobbe am 12.10.2004 - 12:43 Eine echte Marktlücke - ein Überlebenspack welches in die Jackettasche passt:
- Meerwasserentsalzungsanlage
- Hilfsmittel zum Fangen von Fischen
- Schutz gegen die brennende Sonne
- Signalgeber (weche Art auch immer)
Eine echte Herausforderung an dynamische Jungunternehmer!
Bitte 2 Stück an meine Adresse bis Morgen für den bevorstehendne Urlaub
Antwort von hket am 12.10.2004 - 12:55 gibts nicht irgenwelche Tabletten, die das Salz kristallisieren lassen ? oder etwas anderes, was Salz bindet / neutralisiert ? Urin trinken aus einem salzigen füssling, davon hab ich schon immer geträumt. Ponyflasche mit Süsswasser füllen, dann kann man aus dem Zweitautomat nuckeln. Helmut
Also klingt vielleicht etwas komisch aber gibt es nicht UW-Gehäuse für Handys!? Wär doch ne Idee oder!? Kann man wenigstens auch gleich angepeilt werden! Muss man halt nur drauf achten das genug Saft vorhanden ist und nicht gleich nach ner min. leer *gg*
Auch eine Möglichkeit wär ein kleiner Sender im Jacket, der im Notfall aktiviert werden kann (wie der Sender der an Schleudersitzn angebracht ist)!
Und beste Vorsorge ist noch immer wenn die Crew eine Liste hat wo man sich persönlich einträgt und wieder austrägt !!!!!
LG,
Peter
Antwort von whaleshark am 12.10.2004 - 15:49 Hai Peter,
diese GPS unterstützten Rettungssysteme gibt es. Der Preis ist aber hoch,und was nützt dein Gerät wenn kein Empfänger vorhanden ist
Gruss
Antwort von Roger am 12.10.2004 - 15:51 Hai PeterN
es gibt eine sehr teure Armbanduhr, dicht bis 30m, die hat einen eingebauten Notsender. Der funkt auf einer Flugfunk-Notfrequenz, d.h. Du tauchst auf, Boot ist weg - no problem - sender kativieren und warten...Du wirst von irgendeinem Verkehrsflieger "entdeckt", der leitet dann alles weitere ein.
Soll recht gut funktionieren, kleiner Nachteil ist der Preis - die kostet so ca. 3500.-- (Breitling Emergency Titan)
Im Schiffsbereich gibt es noch Handnotsender, ich weiss bloß nicht, wie groß die sind und wie teuer.
Wer aber wirklich Angst vor der im Film gezeigten Situation hat, der kann sich heute schon recht gut absichern...nur ob es denn wirklich hilft oder gerade die Fluglotsen streiken...
Antwort von gunther am 12.10.2004 - 17:51 Emergency Position Indicating Radio Beacon (EPIRB)
heißen die Sender, die geben nach Aktivierung eine Signal an Sat. weiter, dann kommt es unweigerlich zu einer größeren und teuren Rettungsakton. Deshalb nur mit vorsicht genießbar, wenn aber jemand weiß was er tut, eine der besten Lösungen.
www.epirb.org
Gunther
Antwort von Roger am 12.10.2004 - 18:39 Danke @gunther, die meinte ich
Antwort von Kaiserfisch am 12.10.2004 - 23:06 @whaleshark
Verließe?
Seit damals nicht mehr!
Als Reaktion auf diesen Fall, mußten alle Polizeiarrestzellen in Österreich, mit einem Ruhestrom überwachten Notruftaster, ausgestattet werden.
Da dies nicht bei allen möglich war wurden sogar etliche geschloßen.
Die 10 Tage stimmen. Passiert ist das ganze in Vorarlberg. Ich weis das Jahr nicht ganz genau aber so zwischen 1983 und 1985.
Servus
Kaiserfisch
Antwort von whaleshark am 13.10.2004 - 12:05 Hai @Kaiserfisch,
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