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Luftintegrierter TC oder lieber nicht?

Hi,

Derzeit steht der Kauf eines TCs an und es gibt dabei ein paar Fragen, die ich euch gerne mal stellen würde.

Also, es scheint, dass letztlich alle TCs mehr oder weniger das gleiche können. Jeder Hersteller benutzt sein eigenes Rechenmodell aber das Ergebnis ist das gleiche.
Ich habe es also mal auf drei Kriterien reduziert unter denen sich die TCs unterscheiden:

1. Hintergrundbeleuchtung (einziges kleines Manko beim Gekko, wobei stromsparend)
2. Integrierter Kompass
3. Luftintegriert

Nun interessiert mich vor allem der Aspekt der Luftintegration. Zum einen, welche Modelle gibt es hier?

- Suunto D9
- Oceanic Atom 2.0
- Uwatec (welche Modelle?)

Gibt es noch mehr? Und gibt es irgendwelche Erfahrungen mit den Modellen?

Wie lange halten die BAtterien (die man nicht selbst wechseln kann )? Was kosten Zusatzsender? Wie gross darf der Abstand zwischen Sender und Empfänger sein? Wie zuverlässig funktionieren diese?

Würde mich über ein paar fundierte Kommentare und Antworten sehr freuen!

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HellfirediverRescue/Ice, 340 TGö´s
27.03.2007 17:36
Also ich hab die Cobra von Suunto.

ich finde die Luftintegration sehr sinnvoll und hilfreich. Einfach zusätzliche Sicherheit...

Die Batterie hält seit 2005 und ca 140 TG´s im warmen und kalten... und is auch selbst wechselbar ( musste Gehäuse einmal öffnen als der Rechner abgestürzt war und nen hartreset durchführen läuft aber seit dem wieder ohne beschwerden)

Beim integrierten Kompass bin ich skeptisch... der der D9 eines Buddy´s funktioniert nicht immer zuverlässig... vielleicht sollte diese Technik noch was ausreifen... (rein subjektive Meinung)
27.03.2007 17:48
Sorry, sollte wohl nachtragen, dass es kein Konsolengerät sein darf, sondern ein ArmTC
27.03.2007 18:06
bei suunto ist das mit dem paaren (sender / rechner) absoluter müll.

ist die verbindung einmal verloren geht das wieder paaren erstmal ne zeitlang garnicht. oder wir sind alle zu blöd

ka ich würd mir keinen luftintegrierten kaufen.

Den D6 von suunto würd ich mir wohl jetzt holen. im mom hab ich den D9
27.03.2007 18:14
Ich hab den Aeris Atmos Elite von Seemann Sub, der ist auch Luftintegriert.
Wie lange die Batterien halten kann ich nocht nicht sagen, hab bis jetzt knapp 70TG damit gemacht. Die Batterien kann man selbst wechseln.
Der Compi hat bei mir schon mal kurzfristig die Verbindung verloren, aber immer nach ein paar Sekunden von selbst wieder gefunden.

Es gibt übrigens eine ganze Menge luftintegrierte Computer.
27.03.2007 18:27
@hagbard86: Also ich habe selbst seit 2 Jahren einen D9 und kenne noch mehrere andere Leute die einen haben, und bislang ist keinem unerwartet "die Verbindung verloren gegangen" (also dass mal ein sample nicht ankommt, kommt schon vor, aber dann kommt halt der nächste Messwert wieder an...), und was Dein Problem mit dem "Paaren" ist, kann ich auch nicht nachvollziehen.

Die Anleitung sagt klar (und genau so verhält es sich): Der Sender ist paarungsbereit, wenn der Druck über 10bar steigt, und dem TC kannst Du (eigentlich nie nötig) auch manuell vom Menu aus sagen, dass er jetzt nach einem Sender schauen soll.

Was man halt vermeiden sollte ist: Gerödel auf Flasch montieren, Ventil offen lassen und längere Zeit weggehen, dann wiederkommen und erwarten dass sich TC und Sender noch sofort "sehen". Ich habe mir angewöhnt, dass Ventil einfach dann zu öffnen, wenn ich mich "zum Sprung bereit mache" - dann finden sich Sender und TC binnen weniger Sekunden und man hat gleich noch eine zeitnahe Kontrolle, dass die Flasche offen ist und der Druck stimmt.

Und ja, ich würde jederzeit wieder einen luftintegrierten TC kaufen, und ich gehöre auch zu den Leuten, die kein zusätzliches Fini mitnehmen und sich mit dem unnötigen Hochdruckschlauch einer Fehlerquelle weniger erfreuen.
Thorsten74Taucher
27.03.2007 18:50
Hallo Mocca.

Ich tauche den SmartTec von Uwatec und hatte vorher den Aladin Air Z O2. Bin/war mit beiden Computern sehr zufrieden und habe allerdings noch nie ein anderen Hersteller zum Testen gehabt. Die Menueführung bei Uwatec ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn die einmal sitzt, ist es total einfach. Sicher ist einer der Nachteile, dass man die Batterie nicht selber wechseln kann und das Gerät eingeschickt werden muss. Da die %-Batterie-Angabe nur eine große Schätzung ist, möchte ich nur so viel sagen, dass mein Air Z O2 nach ca. 240TG noch 45% hatte. Dies ist auch der Grund, warum ich mir den Smart-Tec gekauft habe und meinen Air Z O2 in "Zahlung" gegeben habe. Sender zu paaren ist ebenfalls sehr einfach, nur kann es Probleme mit der Druckdatenübertragung geben, wenn Du den Sender an der linken 1.Stufe (bei redundanten Systemen)hast und den Computer am rechten Arm trägst. Weiterer Vorteil des Smart Tec ist die Möglichkeit mit 3 unterschiedlichen EANx zu tauchen und einen Gaswechsel durchzuführen.

So, das war "mein" Beitrag zu Uwatec
bubblemaker2001PADI + TDI + PSAI
27.03.2007 18:50
hallo,
ich habe seit rd 2 jahren den suunto vytec mit sender und rd 180 tg damit gemacht. eines möchte ich vorrausschicken: du solltest auf alle fälle zusätzlich zum luftingegrierten computer auch noch eine konsole mit fini + tiefenmesser als backup haben. eine zusätzliche taucheruhr ist auch nicht verkehrt. denke immer daran --> auch der beste compi kann ausfallen.
ich bin total zufrieden mit meinem vytec. möchte jedoch nicht verschweigen, dass auch dieser in den letzten 2 jahren schon 2x mal im kaltwasser (winter) ausgefallen ist (zeigte falsche tiefe an). problem konnte behoben werden (luftverkapselung unter dem fühler).
sofern die verbindung unterwasser verloren geht, kannst du sie ganz unproblematisch wieder mit ein paar tastenkombinationen herstellen (steht im handbuch). ansonsten ist das ein spitzen rechner, mit dem man viele feinheiten einstellen kann und das display ist gut lesbar.
alles in allem ein guter + zuverlässiger compi. den fehlenden kompass habe ich am retraktor. das ist ohnehin besser.
27.03.2007 19:16
Zitat: "Also, es scheint, dass letztlich alle TCs mehr oder weniger das gleiche können. Jeder Hersteller benutzt sein eigenes Rechenmodell aber das Ergebnis ist das gleiche."

Naja nicht unbedingt. Sorry wenn ich schon wieder auf Mares eindresch, aber was Nemo und Konsorten da fabrizieren finde ich vom Modell her absoluten Müll.
Nimm einen TC dessen Rechenmodell du verstehst und nachvollziehen kannst. Cressi hat zum Beispiel fast genau den Bühlmann 0815 Algorithmus.

Gasitegration ist eigentlich für umme. Sehr teuer und auf eine Konsole als Backup (Fini+Tiefenmesser) solltest du eh nicht verzichten.
27.03.2007 20:05
Hai @ all!
Ich tauche auch einen Suunto Vytec mit Funk.
Das Einzige Problem war mal, dass ich zuuuu lange vor dem TG gepaart habe und beim TG dann keine Druck-Meldung kam. (Ich Depp hab`s direkt vor dem Einstieg nicht gesehen, aber der Fehler passiert mir nie wieder...)

Ich bin sehr sicherheitsbewusst, tauche mit Doppelpaket und habe inzwischen die Brücke geschlossen. Nun brauche ich eigentlich zwei unabhängige Finis pro Flasche. Das Gebaumel habe ich mir bislang (auch aus finanzieller Sicht) nicht angetan. Konsole an der einen Flasche, Drucksender an der Anderen und die Möglichkeit, U/W die Brücke zu öffnen.

Aus Redundanz-Gründen wird sicher irgendwann ein weiterer TC kommen. Meine Überlegung geht dahin, dass der dann 3 Sender verarbeiten kann. Der Vytec mit Sender kann zwar Gaswechsel eingegeben bekommen, hat aber nur 1 Sender, was ein Manko ist.

Bei mir wird die Sache 2008 so gelöst, dass meine Frau den Vytec erbt und ich einen neuen mit 3 Sendern bekomme. Und bei "wilderen" Tauchgängen kommt meine Frau ohnehin nicht mit so dass ich den Vytec als Backup mitnehmen kann. (Mit anderem Buddy natürlich) Dann habe ich genausoviele Armbänder, wie mit einer zusätzlichen Taucher-Uhr. Nur ist dann meine Deco-Information redundant! Die Deco2000 ist ohnehin zusätzlich im Jacket.

Von digitalem Kompass halte ich NOCH nichts. Jeder, der einen kauft, sorgt aber letzten Endes für die Entwicklung.
Am Retractor habe ich den Kompass auch, aber das ist Gebaumel. An der Konsole macht die Konsole zu lang und das Peilen am Handgelenk klappt nicht so recht. In 10-15 Jahren wird es bei mir dann ein TC mit 3 Sendern und digitalem Kompass werden...

Gut Luft

FANATIC DIVER
27.03.2007 20:43
@Seeotter: Könntest du erläutern, was genau das Problem bei den Rechenmodellen von Mares ist? Die Berechnung der Nullzeit etc. ist ja mittlerweile kein Hexenerk mehr. Ein Hersteller wie Mares müsste doch ein brauchbares Modell haben?

Kann man eigentlich den Suunto D6 aufrüsten? Sprich, könnt ich mir den D6 jetzt erstmal kaufen und später einen Sender anschliessen (oder müsste/könnte man dann einen Empfänger in den D6 einbauen).

Was kosten eigentlcich zusätzliche Sender?
27.03.2007 22:09
@seeotter
warum sollte mares "müll" als rechnmodell verwenden, wenn du es offensichtlich nur nicht verstehst? (hab im übrigen einen einfachen compi von uwatec und bin zufrieden)
aber was nützt es dir wenn du das rechenmodell verstehst? wenn es dir zu gefährlich ist hol dir ne tabell und nen timer und tauch im rechteck! glaubst du die entwickler von mares sin soooo dumm das die deinen "müll" in ihre compis einbauen?
also erst denken dann schreiben!


ein earl der wegen dummheit im forum kocht!
bikefreshTaucher i.R.
28.03.2007 07:26
Die Geschichte mit dem integrierten Kompass bei Suunto finde ich schlecht gelöst. Der Computer muss nahezu waagerecht gehalten werden, worunter die Ablesbarkeit leidet. Aber was nutzt mir ein "Kompass" den ich schlecht ablesen kann?
Zudem werden im Kompass-Modus Tauchgangsdaten ausgeblendet und der Kompass frisst viel Strom.

@Seeotter: Ich bin zwar auch kein Freund von Mares-Computern, aber das Rechenmodell ist nicht wirklich schlecht. Dieses bindet die Theorie der Microbläßchen mit ein (Deepstop-Theorie), welche zwar wissenschaftlich schlecht erforscht ist (wie genaugenommen die ganze Deko-Theorie), aber trotzdem gilt es mittlerweile in weiten Kreisen als gängige Theorie: tiefe Zwischenstops verringern die Gefahr der Microbläßchenbildung.
@mocca: Sicher sind die von Dir in Betracht gezogenen Computer gute Modelle, aber gerade die Versionen im Uhrenformat würde ich wegen des kleinen Displays nur als Backup oder für gelegentliche TG bei guter Sicht (Urlaubstaucher)verwenden. Durch die Ölfüllung mußt Du die Uwatec´s aber leider zum Batteriewechsel einschicken, der dann auch nicht ganz billig ist. Und bis vor zwei-drei Jahren fand ich den Service nicht prickelnd (z.T. lange Wartezeiten)-wié es im Moment ist kann ich aber mangels Erfahrung nicht sagen.
Selbst tauche ich den Cobra mit angeflanschtem SK7, das stellt die für mich angenehmste Konfiguration dar. Übrigens ist ein Fini nicht zusätzlich angeschlossen, wenn der Computer ausfallen sollte, wird sicher aufgetaucht-genauso als ob das Fini ausfällt. Für den Fall hab ich eine Taucheruhr mit Tiefenmesser als Backup dabei. Und im Tauchgepäck befindet sich ein Ersatz-Fini, welches dann halt angeschlossen wird.
28.03.2007 10:49

".. alles in allem ein guter + zuverlässiger compi. den fehlenden kompass habe ich am retraktor. das ist ohnehin besser."

Diese Aussage von bubblemaker2001 zum Suunto Vytec würde ich gerne unterstreichen, das sehe ich genauso. Die Paarung ist völlig unproblematisch, wenn man es richtig macht, d.h. eben nicht genau so wie es in der Bedienungsanleitung steht, mit dieser Methode hatte ich anfangs auch Ausfälle.
Daß der Vytec UW die Verbindung zum Sender verliert, ist bei mir noch nie vorgekommen.
IGL C.
28.03.2007 11:15
Fini habe ich ohnehin dran. Es geht dabei eigentlich mehr darum, dass man einstellt, dass bei 100bar ein Signalton ertönt und nochmal bei 50bar. Einfach, falls man mal ein bisschen vergisst auf den Fini zu schauen. Es geht um zusätzliche Sicherheit.
28.03.2007 11:39
Mocca & Earl-Grey: Es gibt einfache Marktwirtschaftliche Gründe warum die Entwicklern nicht das beste Modell für den Taucher wählen, sondern das Modell das sich am besten verkaufen lässt.

Auf die Probleme beim Mares Modell will ich nicht eingehen. Das würde den Rahmen sprengen.
Bei einem könnt ihr euch aber sicher sein. Ich lehne es nicht ab weil ich es nicht verstanden habe, sondern ich lehne es ab, gerade weil ich es verstanden habe.
Das Problem ist nur meist, das die Details des Modells nicht veröffentlicht werden. Die Konkurrenz könnte ja abschreiben. Ich bin der Meinung gerade solche Modelle müssen offengelegt werden, damit man entscheiden kann ob es zumutbar ist. Wer sich mal mit Dekomodellen beschäftigt hat, weis das ein kleiner Dreher an einem Parameter gewaltige Auswirkungen hat.

Zur Frage warum man das Dekomodell des TC den man kauft verstanden haben muss:
Ganz einfach, alle Modelle sind weit davon entfernt perfekt zu sein. Nur wenn man die Faktoren kennt die nicht ins Modell einfliessen, kann man mit seinem Gehirn diese Unzulänglichkeit ausgleichen.
Im Endeffekt kann ichs auch gleich im Kopf machen und den TC ganz weglassen. So wird es ja im Technischen Tauchen gemacht. Mit gutem Grund.
28.03.2007 11:44
@Mocca
Zitat:
"Die Berechnung der Nullzeit etc. ist ja mittlerweile kein Hexenerk mehr"
Hab ich eben erst gesehen was du geschrieben hast.
Du hast dich noch nie mit dem Thema beschäftigt oder? Es ist ein Hexenwerk. Und zwar ein gewaltiges. Schau mal in die Anleitung deines TC. Ab dem zweiten Tauchgang wird jede Verwantwortung weit von sich gestreckt und zu einer 24h Pause geraten. Rate mal warum.

Warscheinlich gehörst du auch zu den No-Limit-Urlaubstauchern die Bends für normal halten: "Die gehören einfach dazu. Da kann man nix machen."

Keine Ahnung, Hirn aus und nach Computer Tauchen.
28.03.2007 13:18
Find ich jetzt etwas unfair, da du mich nicht kennst. Weiss aber zugegebenermassen nicht was "Bends" sind. Eventuell tauchen mit unterschiedlichen Tiefen?

Naja, jedenfalls würde ich sagen, dass es doch ein grundlegendes Wissen geben sollte. Oder etwa nicht?
Es geht mir ehrlich gesagt auch weniger um die Oberflächenpausen beim TC als vielmehr alle Angaben während des Tauchens.

Wenn die Ingenieure einigermassen gut sind, sollten sie doch ein konservatives Rechenmodell nehmen und da nochmal eine Fehlertoleranz von 10-50% einbauen. Sprich, lieber eine zu lange Oberflächenpause verordnen oder den Tauchgang früher als beendet erklären, als konservative Studien raten würden.

Würde mich freuen, wenn du zumindest grob das Problem bei Mares ansprechen würdest.

Ich möchte schon eine fundierte Entscheidung treffen und höre mir gerne jede Kritik an jedem Rechenmodell an, damit ich mir dann selbst eine Meinung bilden kann. Ich glaube auch, dass mein ETEC-Studium mir durchaus erlaubt mir eine Meinung anhand von Informationen zu bilden bzw. dann ggf. weiter nachzuforschen, bis ich zufrieden gestellt bin.
28.03.2007 13:42
Wenn die Ingenieure einigermassen gut wären hätten wir schon längst Fusionskraftwerke.

Bends sind Taucherflöhe.

Würdest du dich ein klitzekleinwenig in die Tauchmedizin vertiefen, würdest du die Probleme ganz von alleine sehen, die ein Sättigungsmodell einfach noch nicht hin kriegt. Kauf dir mal ein gutes Buch.

Verkauft sich ein Tauchcomputer der dich länger auf die "Ersatzbank" schickt so gut wie andere?
Du willst doch gerade einen Computer, damit du länger unten bleiben darfst. Oder warum bleibst du nicht bei der Tabelle?
28.03.2007 15:46
"Würdest du dich ein klitzekleinwenig in die Tauchmedizin vertiefen.." ...

..gilt für Dich genauso.
`Bends` sind Stickstoffbläschen in den Gelenken.
`Skinbends` sind Taucherflöhe.

Aber das wird bestimmt noch
28.03.2007 15:54
Oha, ein Mann aus der Praxis. Mann könnte fast glauben du wüsstest wovon du redest.
Da wäre nur das Problem das deine Unterscheidung nicht die geringste Rolle spielt.
28.03.2007 17:29
Ok, gemessen wird später

Also, kann mir jemand noch etwas zu den benutzten Rechenmodellen sagen oder ob Mares TCs nun was taugen oder nicht?

Und am liebsten wären mir noch ein paar Erfahrungen zu den TCs.

Danke euch!
PlattCMAS ***
28.03.2007 17:56
Also ich habe den Cobra, und bin damit sehr zufrieden.
28.03.2007 18:01
Na ja Seeotter, sobald Du mal in den Genuß dieser beiden verschiedenen Symptome kommst, wirst Du den Unterschied dieser, - nicht "meiner" - Unterscheidung begreifen. Aber nimm es besser einfach so verbal an, diese Erfahrung möchte ich Dir nämlich gar nicht wünschen.
(..und nicht vergessen: Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten)

IGL C.
bikefreshTaucher i.R.
28.03.2007 20:02
@Mocca: die Deepstop-Theorie des Mares Rechenmodells ist stark umstritten.
Die Befürworter behaupten/vermuten, die Microbläßchenbildung würde geringer ausfallen. Die Auswirkung von Microbläßchen ist aber kaum erforscht. Fakt ist, da ein einfacher physikalischer Prozess, die Microbläßchen werden sich langsam verbinden und immer größer werden.
Dazu kommt dann die Streiterei, ob kleinere Bläschen nicht besser diffundieren, oder ob die etwa noch tiefer in die Gewebe eindringen etc.pp.
Gegen die Deep-Stop-Theorie spricht, man macht tiefe Stops auf größeren Tiefen und nimmt dabei mehr Stickstoff auf. Und was macht man in Notfällen, obwohl ein Stop angezeigt wird? Letzteren Fall sollte die konservative Auslegung aber ausschließen.

Das Problem bei der Findung des optimalen Rechenmodells sind eine große Anhäufung von Faktoren. Jeder Mensch ist anders aufgebaut (Fett-, Muskel-, Wasseranteil), selbst die Tagesform, Dehydration, Einnahme von Medikamenten, Rauchen, unterschiedliche sportliche Fitnesslevel etc. haben einen Einfluss auf die Aufnahme von Stickstoff. Schau Dich allein mal unter diesen Aspekten in Taucherkreisen um. Und ein Computer soll das alles optimal abdecken

Dazu kommt dann vielleicht noch ein schönes Jojo-Tauchprofil mit zwischenzeitlich zu schnellen Aufstiegen- schon ausgehend von dieser Basis ist es "Hexenwerk" was moderne Rechner heute leisten.

Um es ganz genau zu analysieren, müssten Messreihen mit der Analyse von Blut und Geweben während realer Tauchgänge gemacht werden, da die Simulation in der Druckkammer nicht 1:1 zu sehen ist.

Das war jetzt aber nur mal ein kleiner Ansatz einer Erklärung, wenn Du mal richtig Zeit hast, stöbere mal im Internet und Du hast locker Beschäftigung für viele Winterabende.

Und was Bends sind hat Cl@us ja auch schon beschrieben , war in der früheren Zeit nur als Taucherkrankheit bekannt, als Brückenbauer in Tauchglocken unter Überdruck Fundamente herstellten. Danach kamen sie ohne Dekostops wieder an die Oberfläche und haben sich dann wegen dieser Bends (engl. Gelenk) vor Schmerzen gebeugt (bequemste,schmerzärmste Stellung der Gelenke).


28.03.2007 20:33
Was genau besagt die DeepStopTheorie?
Werden hierbei vom Rechner DeepStops vorgeschrieben oder wird hierbei die vorgeschriebene Oberflächenpause verkürzt, wenn man sich längere Zeit auf einer konstanten Tiefe befunden hatte?

Die genannten Faktoren sind mir natürlich klar. Je nach Mensch müsste das Profil angepasst werden. Jedoch was die Theorie der Löslichkeit der Gase bei bestimmten Tiefen, die Patrialdrücke etc. betrifft sollte es nicht so schwer sein, dies zu erforschen. Sprich es sollte möglich sein eine allgemeine Grundtheorie aufzustellen.

Zumindest die grundlegenden physikalischen und chemischen Prozesse sollten problemlos erforschbar sein. Inwieweit sie dann bei dem einzelnen Menschen variieren ist wieder was anderes.
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