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MK 20 Grundelsee
Abgesandt von Ilk Registriertes Mitglied am 14.11.2006 - 19:57:

Hallo Zusammen

Ich hatte am 02. September 2006 einen Vorfall
mit meiner Scubapro MK20 Stufe (siehe Bilder).

Nach der MK20 Rückrufaktion vom 02. Oktober 2006
in den USA und weil Scubapro Deutschland bis heute
trotz zweimaligem Schreiben zu meinem Vorfall noch
KEINE schriftliche Stellung (habe lediglich nach zwei
Wochen eine kurze Mail bekommen, darin wollte man die
Sache mit mir mündlich regeln; ich bestand auf
schriftliche Korrespondenz) bezogen hat, habe ich mich
entschlossen den Vorfall zu veröffentlichen und
weitere Betroffene & Sachverständige im In- und Ausland
zu kontaktieren.

Meine Stufe wurde regelmäßig im Fachgeschäft (letztmals im März
2006) gewartet und erlitt nie irgendwelche Schläge oder sonstigen
massiven Einwirkungen. Wenn ich mit meinem Freund zum Tauchen gehe,
halten wir uns an die für unsere Sicherheit relevanten Regeln,
was auch die Auswahl guter und regelmäßig gewarteter Ausrüstung
beinhaltet.

Mein Tauchpartner und ich waren am 02.09.2006 am Grundlsee (Österreich)
und wollten einen Tauchgang (canyons) machen.

Zu unserer Überraschung zerbarst kurz nach dem Anschluss an die Flasche
und dem Öffnen des Ventils meine zweite erste Stufe von Scubapro MK20.
Alleine hier hätte mich die in die Luft geschleuderte Plastikabdeckung
ernsthaft am Kopf bzw. Gesicht verletzen können. Bis ich das Ventil wieder
schließen konnte (ca. 10 Sek.), entwichen ca. 50 bar Luft.

Uns wurde erst während unserer Heimfahrt bewusst, in welcher
Gefahr wir uns befunden hätten, wenn der Defekt in der Tiefe eingetreten
wäre. Ich hätte mich in akuter Lebensgefahr befunden, u.U. auch
mein Freund.

Sehr erstaunt war ich wiederum zu Hause, als ich im Internet von ähnlichen
Vorfällen in Amerika und mittlerweile auch in Europa erfuhr.

Oliver Schommer, der Marketingchef von Scubapro/Uwatec Deutschland, meint
dazu in einem Forum bei Taucher.net im Jahr 2005, Zitat: "Sollte Ihr
Automatenblock einen Defekt aufweisen, wie in dem NOAA-internen Schreiben
geschildert, sollten Sie unverzüglich einen Lottoschein ausfüllen.
Eine solche Beschädigung lässt sich auf eine Anschlusswelle zurückführen,
deren Drehmoment beim Einschrauben kräftig überdreht wurde.

Für mich und meine Familie (zwei Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren)
bedeutet dies, dass wir am 02. September 2006 fast einen Sechser mit
Zusatzzahl gehabt hätten und meine Kinder u.U. jetzt Halbwaisen wären.

Wer hat eine ähnliche Erfahrung gemacht? Wie ist seitens Scubapro mit der

Problematik umgegangen worden und was ist bis heute daraus entstanden?

Gerne könnt ihr euch auch bei mir per E-mail melden.

Markus








Antwort von Togo78 Registriertes Mitglied am 14.11.2006 - 20:09
WOW!!!

Erst mal Danke für diese Information. Ich denke, diesen Vorfall hier zu platzieren, war ein guter Anfang. Vielleicht äußern sich die Damen und Herren von Scubapro jetzt mal zu dem Thema. Ich denke, dass Du auf jeden Fall Ersatz bekommen solltest, wobei ich persönlich mit einem schlechten gefühl solch einen Automaten weitertauchen würde.

Besser wäre es natürlich, wenn solch ein Vorfall auch in den einschlägigen Fachzeitschriften publiziert werden würde.

Ich glaube allerdings nicht, dass das passieren wird, da ja auch Scubapro zum finanziellen Gelingen solcher Zeitschriften beiträgt.
Antwort von gerneTaucher Registriertes Mitglied am 14.11.2006 - 20:18
Werden Wetten angenommen wann der Thread aus dem Forum gelöscht wird ?
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 14.11.2006 - 20:19
Die von Scubapro können sagen was sie wollen, nur weil eine Schraube ein bisschen zu fest angezogen wurde darf ein Automat nicht platzen. Das gibt es in dieser Häufigkeit auch bei keinem anderen Hersteller.

XXXXXXXXXX

Ist halt tatsächlich was dran, leider


Anm. d. Red.: Unsachliche Äußerung entfernt
Antwort von Harry Redaktionsmitglied am 14.11.2006 - 20:20
@gernetaucher: ja!

worum wetten wir?

harry
ps: wer hätte denn die fotos eingefügt???
pps: tauche seit vielen jahren störungsfrei und zufrieden mit $-pro automaten (erst mk2, dann mk10-g250 dzt. als zweit)
Antwort von micbu Registriertes Mitglied am 14.11.2006 - 20:54
@Harry

ich denke mal, daß gernetaucher meint wann Scubapro bei euch mit dem Rechtsanwalt auf der Matte steht und dies verlangt.

Viele Grüße, Michael

--------------------
www.hid-tec.de
Antwort von tmxdiver99 Registriertes Mitglied am 14.11.2006 - 21:08
@micbu

Gegen welches Recht verstößt denn taucher.net?
Wenn ich so Markus Text durchlese, dann glänzt
ja Scubapro nicht gerade mit Information/Kommunikation gegenübder dem Geschädigten. Glaubst du deren Rechtsanwalt sei aktiver
Antwort von Zystsche Registriertes Mitglied am 14.11.2006 - 21:26
Genau dieses Verhalten von Scubapro hat mich dazu veranlaßt künftig bei Neuanschaffung auf andere Hersteller auszuweichen.
Ich bin in einem früheren Beitrag schon mal auf die "Kulanzfreudigkeit" von Scubapro eingegangen.

Tauchen kann ich sowieso, es geht auch ohne Scubapro.

Zystsche
Antwort von Eppletaucher Registriertes Mitglied am 14.11.2006 - 21:39
Das ganze ist doch schon länger bekannt!Als ich das erfuhr und meinen Servicepartner darauf ansprach,erklärte der mir die Sachlage.Auch war da das entsprechende Teil schon beim vorherigen Service ausgetauscht worden.Ein zu festes Anschrauben ist jetzt nicht mehr möglich.Habe schon weit über 1000 TG`s mit der Kombination MK20-D400 gemacht und noch nie Schwierigkeiten gehabt.Egal wie tief,ob warm oder kalt.
@IIK!Dein Atemregler war doch im März zur Revision.Ich frage mich,warum die Anschlußwelle nicht ausgetauscht wurde!!!Dann wäre das nicht passiert.Mein Tauchshop hat das kostenlos und unaufgefordert erledigt.(Triton Karlsruhe)
Antwort von gbirner Registriertes Mitglied am 14.11.2006 - 21:41
Halb so schlimm, ist mir auch schon passiert, haben wir unter Wasser mit einem Kabelbinder behoben

Pressluftatmen kann ich sowieso, gerne weiterhin mit Scubapro


Markus, was hat Dein Händler denn so dazu gemeint.

Wer hatte den Automaten denn zuletzt in der Revision, auch das wäre interessant zu wissen.
Schraub doch mal die Din-Welle raus und setz hier mal ein Foto davon rein !!!

Danke für weitere Infos,
Gregor


Der Herr Schommer ist nimmer bei Scubapro, nur so nebenbei, tut in dem Fall auch nichts zur Sache.
Antwort von flasche Registriertes Mitglied am 14.11.2006 - 21:41
"Sollte Ihr
Automatenblock einen Defekt aufweisen, wie in dem NOAA-internen Schreiben
geschildert, sollten Sie unverzüglich einen Lottoschein ausfüllen.
Eine solche Beschädigung lässt sich auf eine Anschlusswelle zurückführen,
deren Drehmoment beim Einschrauben kräftig überdreht wurde."
Technisch beurteilen kann ich`s nicht. Eine gewisse Toleranz gegen schlechte Schrauber sollte konstruktiv immer gegeben sein (sogenannter Sicherheitsfaktor). Bei großer Verbreitung des Reglers kann man erstmal nicht ausschließen, daß sich ein deutscher Lottogewinner im nicht ganz unbekannten Tauchernet meldet. Vielleicht kann ja jemand Genaueres über Statistiken oder technische Ursachen herausfinden, insofern keine schlechte Idee, das öffentlich zu machen; Fehlfunktionien anderer Art wird es bei anderen Reglern aber auch geben.

Übrigens wäre evt. im Wasser der denkbare Schaden durch herumfliegende Teile kleiner (Abbremsung durch Wasser), und gegen den Luftverlust hilft auch in diesem Falle das, was ich schon immer gegen hartnäckigen teilweisen Widerspruch sage: Die völlig unabhängige zweite Flasche. Nixda zweites Ventil an Monoflasche. Ponyflasche oder Doppelflasche. Muß jeder selbst wissen, ob er "Lotto spielen" will; vielleicht gewinnt man bei S.. ja bestimmte Spiele öfter, andere vielleicht nicht.

Hoffentlich kommt am Ende irgendwas raus...

Wer untersucht denn eigentlich nun den Regler? Der Hersteller selbst etwa, oder ein unabhängiger Gutachter? Wer würde denn so ein Gutachten bezahlen, vielleicht ein Tauchverband?
Antwort von kandy3 Registriertes Mitglied am 15.11.2006 - 06:47
Hi
und ich dachte schon das es auch der letzte längst mitbekommen hat das die MK20 ein Problem hat.
Die NOAA hat doch vor bald 2. Jahren schon darauf hingewiesen. Es ist auch hier im T-net immer wieder mal diskutiert worden. In der Zeitschrift Tauchen war auch schon mal ein Bericht, wenn auch entsprechend geschönt. Aber langsam sollte es doch jeder Shop und auch jeder Taucher wissen, und die sogenanten Umrüstungen bei der letzten Revision eingebaut sein.
Bei diesen Teil würde ich allerdings keine Kompromisse mehr machen und eine gründliche Revision mit einen 5 Kilo Hammer ausführen um jeden weiteren Unfall auszuschliessen.
Antwort von Badoit Registriertes Mitglied am 15.11.2006 - 07:29
Ist doch ein uralter Hut, über 2 Jahre alt.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Ach du Schande, jetzt habe ich mir die Fotos erst richtig angeschaut! Hier flog ja gar nicht die Anschlusswelle (Richtung Ventil) weg sondern der Deckel! Das ist ein ganz anderes Problem als das von NOAA geschilderte und allgemein bekannte. Also kein alter Hut, sorry IIK. Ich habe so was (Deckel zerborsten) mal vor 8 Jahren auf Venezuela gesehen bei einem Scubapro MKX. Kann nicht beurteilen, ob es sich hier auch um einen häufigen Fehler handelt, so wie das bekannte Problem.

Wer Scubapro taucht, XXXXXXXXX. Sowohl Fertigung, als auch Endkontrolle, als auch Rückrufverantwortliche, als auch PR-Fritzen haben hier seit Jahren XXXXXXXX. Scubapro nimmt zwecks Gewinnoptimierung XXXXXXXXXXX in Kauf. Ich halte es durchaus für möglich, dass jemand wegen eines MK20 stirbt.

Gernetaucher spricht von Thread schliessen und meint damit wohl wohl, dass Scubapros Anwälte das erzwingen. Harry von der "Redaktion" meint, es sei von der finanziellen Verflechtung und Abhängigkeit die Rede und redet sich heraus. Er geht soweit, Scubapro in Schutz zu nehmen "tauche seit vielen jahren störungsfrei und zufrieden mit $-pro automaten". Ich denke, Harry hat Gernetauchers Statement nicht umsonst falsch (oder golgrichtig?) interpretiert. Die Abhängigkeiten bestehen, Stichwort inserategerechtes Umfeld (ein schrechlicher Begriff). Weder die Tauchernet-"Redaktion" noch die Tauchzeitschriften kamen hier ihrer (moralischen) Pflicht nach, niemand wies je angemessen auf das Problem hin. Auch das kann töten.

Anm. d. Redaktion: Beitrag wurde überarbeitet
Antwort von ggf. am 15.11.2006 - 11:04
Bericht aus der Schweiz

Scubapro MK20 Stufen

Was muss noch passieren?

Scubapro hat ein Problem: Die erste Stufe MK20kann es buchstäblich zereissen!
Fehler sind verzeihlich-wenn man nur offen und entschlossen mit ihnen umgeht.
Scubapro praktiziert XXXX. Mit absurten Argumenten, wie Beschädigung der ersten Stufe durch das Umkippen eines montierten
Gerät oder durch Wartungsfehler, versucht man dieses Problem kleinzureden.
XXXXXXXXX
Von der MK20/25 Stufen wurden Weltweit einige Tausend verkauft. Ein Rückruf würde womöglich sehr viel kosten. XXXXXXXXXXXXXXXX
Die Welt von heute ist ein Dorf, die Kunden sind vernetzt und informiert.
In Europa zerreisst es Scubapro MK20 Stufen.
Was muss noch passieren, damit Scubapro reagiert!!!!

Anm. d. Red.: Beitrag wurde überarbeitet
Antwort von Oliver Redaktionsmitglied am 15.11.2006 - 12:54
Liebe Poster!
Bitte sachlich bleiben.
Polemik ist diesem Thema nicht zuträglich.

@ "Professor" Badoit:
Vielen Dank für Deine zahlreichen "fachkundigen" Äußerungen. Ich nehme an, Du bist vom Fach. Nicht? Ach so!

Zu Deinem Vorwurf von hinten links durch die Brust, Firmen würden von uns bevorzugt wenn sie werben: Vielleicht schaust Du Dich jetzt mal bei TN um? Wenn Du eine S-Werbung findest, geb ich sogar Dir einen aus...
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 15.11.2006 - 13:13
Nützt eigentlich die von Scubapro vorgeschlagene Umrüstung etwas, wenn schon vorher durch zu festes Anknallen ein unsichtbarer Materialschaden im Block entstanden ist und der dann irgendwann später, trotz Umrüstung, zum Bersten führt?
Antwort von Badoit Registriertes Mitglied am 15.11.2006 - 14:18
Jetzt schlägt`s 13! Mein Posting wurde von der sogenannten "Redaktion" dermassen zersaust, dass es sinnentstellt ist, nicht mehr alle Passagen nachvollziehbar sind und die Kernaussagen fehlen. Dass der verlängerte Arm von Scubapro hier dermassen direkt und offensichtlich greift, hätte nicht mal ich gedacht.

Kwolf: deine Frage wäre beantwortet, hätte Oliver in seiner unermesslichen Weisheit (in seiner unermesslichen Abhängigkeit von Scubapro) nicht die wichtigsten Aussagen aus meinem Beitrag gekürzt. Oder wie er es nennt "überarbeitet".

Oliver: Ja, ich bin vom Fach. Hatte mit dem "Fall Scubapro MK20" beruflich zu tun. Und du bist ein arroganter Schliessmuskel.

Ob Scubapro "JETZT" ein Werbung im Tauchernet laufen hat, ist egal. Tauchernet ist, wie andere Medien auch, offenbar sehr von Scubapro abhängig. Wieso wird sonst zensuriert? Auf die Ausrede vom Hobby-Redakteur Oliver bin ich mal gespannt.
Antwort von Hechtflüsterer Registriertes Mitglied am 15.11.2006 - 14:20
Paranoider Masochist
Antwort von Olfrygt Registriertes Mitglied am 15.11.2006 - 15:00
Badoit,
Deine geistigen (V)Ergüsse habe ich am Morgen noch lesen können und erwartete eigentlich auch die Überarbeitung, weil sie nichts, absolut nichts zur Sache beitragen.

Vielleicht lernst Du es irgendwann einmal, normale Postings abzusetzen, ohne gleich polemisch oder beleidend zu wirken / zu werden , dann wird auch nichts korrigiert werden müssen .

Aber wie man ja an einem anderen Thread erkennen kann ( Hier klicken ) , bist Du schwer lernresistent .

Da Du es ja nicht so mit Fremdworten hast, die Erläuterung: Unter Resistenz versteht man die Widerstandskraft eines Organismus (oder genauer einer biologischen Art) gegen äußere Einflüsse.
Antwort von Badoit Registriertes Mitglied am 15.11.2006 - 17:01
Wenn Scubapro den möglichen Tod von Kunden billigend in Kauf nimmt, dann bin ich gerne bereit, Scubapro zu beleidigen.
Antwort von Walter Ciscato Registriertes Mitglied am 15.11.2006 - 17:50
Also ich fand Badoit`s "unzensurierte Version" eigentlich sachlich und gut.

Dass nun alle "angepisst" sind find ich schade.

Zum Thema zurück:
1.) In dem Werkstattsblatt stand mal ein Anzugsdrehmoment von 42Nm.
2.) Nach den ersten Fällen war von 30Nm "die Rede".
3.) Danach kam eine neue Welle. In der EU ohne Seriennummer- und Herstellungsjahrangabe in den USA mit allen Angaben
4.) Nun geistern Informationen über einen neuen Block herum.

Was kommt als nächstes? Fragen über Fragen....

Grüsse
Walter
Antwort von Tauchertom Registriertes Mitglied am 15.11.2006 - 23:45
Hallo ihr Lieben,
nun ist es wiederum geschehen.
Es gibt so viele gute Automaten,warum kauft ihr denn immer noch dieses Produkt?
Die USA ist weit weg und die interessiert sowiso
der Kunde in der alten Welt nicht.
Mein Tip, Engeland und Italien liegt viel näher.
Grüsse Tauchertom

Antwort von Italien am 16.11.2006 - 00:39
Tauchertom, was denkst Du, wo werden die SC Regler produziert???
Antwort von joejoe Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 01:07
@Tauchertom:
...kann dir nur uneingeschränkt zupflichten...

Bin wirklich kein $pro Fan (sachlich begründet) und habe auch noch über keinen anderen Hersteller so viel negatives gelesen.
Wie auch immer man das nun werten kann?!
Antwort von Badoit Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 06:20
@kwolf, um deine Frage zu beantworten: nein, die Umrüstung nützt in diesem Falle nichts. Und das mit dem unsichtbaren Materialschaden im Body ist ein gefährlicher Punkt. Ich hatte kürzliche einen MK20 Body in Händen, von dem ich wusste, dass er einen Haarriss hat. Ich musste sehr lange, sehr genau hinsehen, um ihn zu finden. Bei einer Routinekontrolle hätte ich ihn wohl nicht entdeckt. Der Body war im übrigen trotz Haarriss dicht und vermeintlich OK. Er war bis dahin im Einsatz, es war zum Glück nichts passiert. Eine Zeitbombe also, die nicht hoch ging.

Ich würde als MK20 Besitzer den Austausch von Welle plus Body durch Scubapro (nicht Händler) VERLANGEN und das Ding anschliessend verscherbeln. Mein Leben wäre mir zu wertvoll.
Antwort von fabius Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 09:45
Verscherbeln....Das ist ja nett!! Am besten an irgendeinen "dummen" Anfänger um den ist es dann - falls noch einmal etwas passiert - ja auch nicht schade...

Entschuldige aber, das ist so ungefähr das Allerletzte was ich hier seit langem gehört habe...
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 09:56
Fabius, würdest Du im ernst den reparierten Regler wegwerfen?

Da es offensichtlich auch scubaprophile Taucher gibt ist auch der Markt dafür da. Also werfen die Regler ver- und gekauft.
Antwort von Kurt Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 10:03
Meiner Meinung nach ist nun das Ende der Fahnenstange erreicht!

Badoit ist nach eigenen Angaben vom Fach und hat Beruflich mit Atemreglern zu tun. Er gibt Ratschläge, wie man sich verhalten soll. Ich bitte ihn nun, sich dazu zu äußern, wer er ist und was er genau damit meint, vom Fach zu sein und wie seine Tätigkeit aussieht, und zwar aus folgendem Grund:

Wenn ein Laie einen Tip gibt, so ist es in der Regel so, daß dieser nach bestem Wissen und Gewissen erfolgt. Bei einem falschen Tip geht man dann immer noch davon aus, dass er es ja nicht besser gewust hat, da er ja nur Laie ist und es ja nicht vorsätzlich tat (den falschen Tip geben).

Aber hier sieht es anders aus. Badoit hat geschrieben, dass er von Fach ist und genau weiß, um was es geht. Sollte ein Tip von ihm in die Hose gehen, wer haftet denn dann? Genau, der Fachmann, der den Tip gab.

Meine Bitte: gib dich zu erkennen oder befolge den Wunsch Vieler, einschließlich der Redaktion, verlasse dieses Forum.

Kurt Mesner



Antwort von fabius Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 10:25
@Doris
Das es "da draußen" Leute gibt, die so etwas tun ist mir schon auch klar. Nur würde ich mir wünschen, dass man in diesem Forum auf Menschen trifft, die eine gewissen "Leidenschaft" für das Tauchen teilen.

Ich denke einen Regler zu verkaufen, den man selbst aus gutem Grund für zu unsicher zum Tauchen hält (Badoit sagte, "Mein Leben wäre mir zu wertvoll." und er ist außerdem vom Fach (sagt er), finde ich nicht wirklich sauber.

Wenn das dann noch von den Erfahreneren hier und insbesondere Fachleuten, die dann am Besten auch noch vielleicht (ich weiß es nicht) TL oder so sind, proklamiert wird bin ich davon nicht gerade begeistert.

Antwort von fabius Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 10:54
@Doris -Teil II , habe gerade auch noch einmal weiter oben bei Badoit selbst nachgelesen. Er schreibt - natürlich u.a.:

"Weder die Tauchernet-"Redaktion" noch die Tauchzeitschriften kamen hier ihrer (moralischen) Pflicht nach, niemand wies je angemessen auf das Problem hin. Auch das kann töten."

Nun frage ich dann aber schon, wo seine Moral geblieben ist, wenn er empfiehlt, den Regler, den er selbst für zu unsicher hält, einfach weiter zu verscherbeln...
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 11:43
fabius, es gibt durchaus Leute, die gerne und aus Überzeugung mit so einem Regler tauchen. Willst Du denen das verwehren?
Wenn der Regler repariert wurde warum nicht.
Ich tauche mit Reglern der Fa. X, ein anderer sagt, die sind schxxx. Du tauchst mit Y, die Weider andere als schlecht empfinden.

Eine Freundin von mir ist von ihren $ überzeugt und hatte noch keine Probleme. Die würde sich immer wieder einen kaufen.

Nur weil jemand einen generalüberholten Regler verkauft würde ich noch keine moralischen Verwerfungen unterstellen
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 13:05
wichig halte ich persönlich nun, dass auch Badoit vor dem Verkauf nicht nur die Welle ausgetauscht sehen will, sondern auch die "Zeitbombe" Block, da diese ja unbemerkt beschädigt sein kann. Dann würde ich den Regler sogar behalten, wenn er denn aus anderen Gründen zu meinen Tauchgängen passte.

Grüße
Klaus
Antwort von Badoit Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 14:36
Ich bin insofern vom Fach, als ich mich mit Scubapro-MK20-Geschädigten und deren Forderungen befassen musste. Als Automaten-Experten möchte ich mich nicht bezeichnen, obwohl ich durch diesen Fall sehr viel zu dem Thema gelernt hatte.

Fabius und Kurt, ein wenig Differenzierung und eine präzise Leeseart täten euch gut. Nach Austausch von Welle UND Body düfte der MK20 nach menschlichem Ermessen wieder sicher sein, soweit man bei Scubapro überhaupt von sicher sprechen kann (Vereisungsgefahr, andere Defekte). Einem Verkauf mit gutem Gewissen steht nichts im Wege. Dies unter der Annahme, dass Scubapro nicht wieder einen verbohrten Block einsetzt. Aber da läge ja die Verantwortung voll bei Scubapro. Ich kenne Händler, die weigern sich grundsätzlich, einen MK20 zu revidieren. Sie schicken ihn IMMER an Scubapro, wollen aus der Haftung draussen sein. Ich habe vollstes Verständnis.

Antwort von Tobleronebrevetverteilerin Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 14:45
Also wenn ich die Bilder von diesem Thread
Hier klicken
mit den hiesigen vergleiche, dann scheint mir, dass der Riss an der gleichen Stelle ist.

Aktuell ist meine MK20 via Händler bei Scubapro zum Umrüsten. Werde wohl meinem Schrauber schnell anrufen und ihn bitten, er soll $ fragen was sie genau austauschen und ihnen nahelegen, auch den Block gratis zu ersetzen. mal schauen ob es was bringt.
Antwort von Kurt Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 14:47
Hmmm, wie soll man das jetzt deuten? Du bist vom Fach, weil du vielleicht als Sachbearbeiter einer Versicherung dich mit einem solchen Fall befassen mußtest oder weil du vielleicht als Rechtsanwalt einen Geschädigten gegenüber einer Firma vertreten hast oder als Staatsanwalt oder Richter in einen solchen Fall eingebunden warst?

Oder bist du Händler, bei dem ein Kunde versuchte, gegenüber dem Hersteller seine Forderungen durchzusetzten.

Antwort von majovo Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 16:10
Wenn ich die Schrauben am Zylinderblock oder an den Bremsen oder oder oder zu fest anziehe, dann ist es nicht verwunderlich, dass das Material schaden nimmt. Nicht anders ist es mit der Anschlußwelle vom MK 20. Das vorgegebene Drehmoment liegt bei 30 Nm. Wenn irgendwlche Schrauber noch ein Rohr auf die Knarre schieben (da hat man dann einen größeren Hebel) und dann die Welle anknallen, gibt halt der Schwächere nach.
Der Händler meines vertrauens ist garantiert nicht der, der 10 Diplome von verschiedenen Firmen an der Wand hat und sagt, die kann ich alle warten.
Wer ehrlich ist, gibt zu, dass er max. 2 Firmen übernehmen kann, weil der Aufwand für Werkzeug, Schulung usw. zu teuer und zu Zeitaufwändig ist.
Antwort von keepcool Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 16:19
hallo zusammen,

@doris

sorry, ja, nur weil eine schraube zu fest angezogen wird kann das passieren.

bist du mechaniker? glaube ich nicht!
anzugsdrehmomente, von welchen schrauben auch immer, sind dazu da, um eingehalten zu werden!

somit gilt-

@ilk

du solltest dir eine neue werkstatt suchen, die deine regler revidiert, bevor du hier wieder auf jemanden mit dem finger zeigst....

aber das ist ja hier nix neues.
wenn ich solch unsinnige äusserungen hier lese, wie von doris, bekomme ich das grosse kotzen.
aber dann ist immer der hersteller schuld, egal wie an dem teil rumgepfuscht wurde.
mensch leute, seid doch nicht so naiv.

schönen feierabend
Antwort von Ilk Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 21:11
@gbirner
200bar Luftdruck vs. Kabelbinder?
Lieber du als ich...

Mein Händler wurde Mitte 2005 von Scubapro offiziell informiert.
Ob die alte oder neue Welle verbaut ist kann ich
dir jetzt nicht zu 100% zusichern da ich die 1. Stufe im
in dem Zustand an einen Gutachter (amtliche anerkannte
Prüfstelle) für eine neutrale Untersuchung des Schadens
geschickt habe. Gemäss meinem Händler wurde die Welle
von ihm bei der letzten Wartung gewechselt.

Stell du doch mal ein Bild deines "Kabelbinder"-Falles
hier rein.


@Badoit
Interessante Fakten zum Teil neu für mich. WENIGER persönliche
Angriffe würden es auch tun und deine Argumente und Äußerungen
hätten mehr Gewicht und Respekt. Gemäss den Äußerungen
einiger Forumteilnehmer wirst du ja nicht mehr richtig ernst
genommen.


@keepcool
Nun, dass das Material kaputt gehen kann kommt ja fast
täglich vor (Kaffeemaschine, Computer, Fahrzeug usw.).
Gehen wir von einem Materialfehler aus, wird normalerweise
in der Industrie die Ware vom Hersteller zurückgerufen.

In den USA wurde die MK20 erst (02.10.2006) 1 Jahr
nach dem Vorfall 2005 unter Wasser in der Schweiz
offiziell zur Wartung zurückgerufen. Dabei kommunizierte
der Hersteller auch, dass der neue Wartungskit/neue Welle
bereits seit Mai 2005 erhältlich sei. Überzeuge dich selbst:

Hier klicken

Hallo? Macht da Scubapro auf Verzögerung?
Etwa Problem erkannt, aber erst kommunizieren
wenn`s brennt? Sei es beim MK20- als auch
beim X650 Rückruf betont Scubapro immer wieder auch
ihren "FREIWILLIGEN" Rückruf!

Sorry keepcool, aber da ist definitiv was nicht in
Ordnung. In der Zwischenzeit wurde mir von mehr als 6 MK20
Fällen in den letzten 3 Jahren mit den gleichem Schadensbild
in Europa berichtet. Entsprechende Fotos existieren.
Die effektive Anzahl wird vermutlich ein Vielfaches sein!
Oder ist da etwa doch ein Problem mit dem Block,
wie Badoit vermutet? Die Welle ist sicherlich
günstiger zu ersetzen als der Block, oder?

Keepcool, als normaler Sporttaucher habe ich nix
von den Vorfällen letztes Jahr mitbekommen und
bin "nichtsahnend" mit der MK20 weitergetaucht.

Ich bin mit der Information/Kommunikation von
Scubapro nicht einverstanden (warte immer noch
auf Feedback) und sehe es deshalb als meine Pflicht,
die Tauchgemeinde entsprechend sachlich zu informieren.

Grüße
Markus
Antwort von gbirner Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 22:34
Na endlich mal wieder was sinnvolles zur Sacheich nehm den speziell von Scubapro entwickelten MK 20 Kabelbinder....


Markus, Du hast Recht in dem, was Du da unternimmst, selbst als SC-Fan finde ich deren Notfall-Management Scheiße....
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 16.11.2006 - 23:04
@majovo

wenn die Welle zu lang war, kann sie dann den Block nicht schon bei Anlegen des vorgeschriebenen Drehmoments beschädigt haben? Sonst wären die Unfälle ja auf Fehler der Schrauber zurück zu führen, oder?

Gruß
Klaus
Antwort von majovo Registriertes Mitglied am 17.11.2006 - 00:28
@kwolf1406
Ich vermute es liegt an beidem. Zu hohes Anzugsdrehmoment und eine Welle die vielleicht ein Stück zu lang war. Es ist wie beim Gase mischen Sauerstoff alleine ist ungefährlich, Du benötigst von allem etwas und dann machts richtig peng.
Es stört mich hier nur, dass hier so viele schreiben, die offensichtlich noch nie eine Mk20 bzw. irgendeinen Regler geöffnet haben. Es wird halt nur gemosert, weil es Scubapro ist oder weil gerade nichts im Fernsehen ist oder die Frau im Bett ihr Buch lesen will, da geht man dann halt ins Netz.
Es gibt aber auch hier Leute, die wissen was trumpf ist. Das erkennt man an den Äußerungen sehr schnell.
Antwort von gbirner Registriertes Mitglied am 17.11.2006 - 07:29
Mein Glück, dass ich schon viele MK 20 offen hatte,ich liebe sie auch tief, dunkel und dreckig.........

Vieler Leute Glück, dass es nicht mehr MK 20 Blöcke erwischt hat. Sinnvoll wäre nach Erkennen der Problematik eine Rückrufaktion, bei der die Wellen ausgetauscht und die Blöcke durchleuchtet werden. Hier setzt das berechtigte "mosern" an, weil es eben Scubapro ist, die Salami-Taktik-Profis.......

Wiederum mein größtes Glück, lieber majovo, meine Frau kann nicht lesen

Gruß
Gregor
Antwort von Tümpi Registriertes Mitglied am 17.11.2006 - 09:27
Soweit ich weiß, gab es im letzten Jahr eine Austauschaktion. Bei meinen beiden MK 20 wurde jedenfalls die Welle gewechselt. Wenn natürlich schon vorher ein Schaden durch überhöhtes Drehmoment vorhanden war, nützt das auch nichts mehr. Die neue Welle soll meines Wissens nur verhindern, dass sie zu fest angezogen wird, da ist irgendwo eine Nut, die das verhindert. Hat der Schrauber immer mit dem richtigen Drehmoment angezogen, kann es angeblich keine Schäden geben. Meide MK 20 haben jedenfalls über 750 Tauchgänge und werden auch weiterhin dunkel, kalt und tief getaucht. Die einzigen Probleme, die ich bisher hatte, waren mit der zweiten Stufe G 500. Aber das ist eine andere Geschichte......

Egal, die Situation, wie sie der Threaderöffner erlebte ist absolut besch......
Antwort von Quallenquäler Registriertes Mitglied am 17.11.2006 - 15:44
schlagt doch ein ei drüber und kauft andere marken. ich frage mich schon seit etlichen jahren, wie lange eine derartig dilletantisch geführte firma überhaupt überleben kann und wie lange der ruf einer marke überleben kann.
ich schätze mal, dass in dem laden bald die lichter ausgehen. wie man so hört, ist dort die umsatzlage kollabiert, der plan einer europäischen vertriebszentralisierung völlig fehlgeschlagen und einige niederlassungen nur noch durch finanzspritzen von johnson outdoors überlebensfähig.
ernsthaft, die haben momentan wohl andere sorgen als ein paar quäkende deutsche kunden...
Antwort von D-32 Registriertes Mitglied am 17.11.2006 - 18:28
In drst war dieses Thema 2005 eine endlose Story. U. a. hat Matthias V. da auseinandergepult, dass der primäre Verursacher eine innen zu lange Anschlusswelle ist. Das mit dem Drehmoment ist sekundär, denn: Knalle ich eine Schraube zu fest an, geht es auf Kosten des Gewindes. Hier übt aber die falsch konstruierte, zu lange Anschlusswelle in jedem Fall eine Scherwirkung auf den Messingblock aus. Haarriss, dazu vielleicht ein Fehler im Legierungsgefüge - peng!!

Das Verhalten von Scubapro zu dieser Thematik in EU ist völlig indiskutabel (wie ja auch zum Batterieproblem bei den Aladins) Und wie die BOOT 2006 zeigte, gehen sie den Weg der geringsten Konfrontation und zogen einfach ihre Standmeldung zurück.

Bei einer Firma, die derart ignorant mit dem Kunden, gerade im sicherheitsrelevanten Bereich, umgeht, ist die einzige Chance auf Änderung der konsequente Boykott aller Produkte. Muttergesellschaft ist aus USA, die werden wach, wenn die Umsätze nicht mehr stimmen.
Antwort von Badoit Registriertes Mitglied am 19.11.2006 - 11:04
Sorry, habe das Bild in diesem Thread völlig falsch betrachtet. Ich dachte, der Riss sei ein rausgequollener O-Ring. Toblerone hat natürlich recht, es handelt sich hier exakt um das alt-bekannte Problem. Die Welle hat den Body gesprengt.

Majovo, dein Vergleich mit Zylinderblock und Bremsen ist schlecht. Beim Scubapro MK20 liegt eine Fehlkonstruktion vor, indem erstens die Welle falsch dimensioniert ist und schon bei einem leicht(!) erhöhten Drehmoment der Block knallen kann. Zweitens sind die Bohrungen oft falsch gesetzt, was den Body zusätzlich schwächt. Jeder Faktor alleine reicht, um den MK20 gefährlich zu machen. Beide zusammen führen dazu, dass bereits 30 Nm zuviel sein können.

Die Anschlusswelle kann sich gerne mal lösen, wenn der Automat von der Flasche genommen wird. Lösung: man zieht die Welle im Feld von Hand etwas stärker an, gefühlsmassig immer noch laaange im grünen Bereich, aber mehr als 30 Nm. Ein Automat, der das nicht abkann, ist eine Gefahr. Vergleich Radwechsel nach Panne beim Auto: ich habe keinen Drehmomentschlüssel, ziehe mit dem Kreuschlüssel nach Gefühl an. Das Rad MUSS ein deutlich erhöhtes Anzugsmoment aushalten, sonst liegt eine Fehlkonstruktion vor. Wenn es jedoch schon beim empfohlenen Drehmoment gefährlich werden kann, ist es mehr als das und mit Scubapro vergleichbar.

Ich habe vor 4 Monaten versuchsweise einen MK20 ausgeliehen und via Händler zu Scubapro geschickt. Bis dato kam er nicht mal zurück.
Antwort von Tobleronebrevetverteilerin Registriertes Mitglied am 20.11.2006 - 11:53
Na, dann hoffe ich mal dass meiner nicht 4 Monate bei Scubapro liegen bleibt Er ging auch via Händler vor 2 Wochen auf die Reise.

Ilk oder Markus
kannst du mir mal sagen aus welchen Jahr deien MK20 ist? Es wäre vielleicht interessant zu wissen, ob alle zerborstene MK20 aus demselben Jahr stammen.

Badoit
da du ja die Interessen von Geschädigten vertreten hast, kannst du vielleicht auch sagen, ob die diversen Stufen aus dem selben Zeitraum stammen
Antwort von MK20 Besitzer am 22.11.2006 - 11:47
Laut dem weiter oben geposteten Link, erkennnt man den mit neuer Welle versehenen Regler an "nur" 2 Schlitzen im Plastiksattel.
Kann es sein, daß auch mit 3 Schlitzen (also eigentlich mit alter Welle) schon eine neue Welle eingebaut ist?
Ich frage deshalb, da ich meine MK20 in der Revision hatte, genau das Wellenproblem ansprach und auch den Regler als "updated" zurückbekam. Nun ratet, es sind immer noch 3 Schlitze im Plastiksattel vorhanden, was mich etwas verunsichert.
Grüße MK20 Besitzer

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