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Mal für die kleinen Abgesandt von Baracudafish am 12.11.2007 - 15:42:
Hallo ihr Taucher,
ich bin noch Taucher.net - Anfänger und hab da mal ne Frage für ein Referat über das Tauchen das ich halten will. Wie funktioniert dieser Rebreather und wie lange kann man mit ihm tauchen?
Vielleicht ist hier einer mal so lieb underklärt mir den Rebreather kurz und knapp und verständlich. Ich habe nämlich keine Ahnung von dem Ding. Danke schon mal
Baracudafish
(wünsche euch immer ein paar Bar Luft in der Flasche)
Antwort von Harald Lehmann am 12.11.2007 - 16:07 Hai Du,
das finde ich echt prima und mutig von Dir - ein Referat zu halten über etwas von dem Du nur übers Net ein wenig Infos bekommen kannst Ähm... - das bitte nicht falsch verstehen.
Ich bin zeitlich gerade etwas "eng" - schick mir doch mal ne PM, dann tauschen wir die Tel.Nr. aus und unterhalten uns, ich kann Dir dann auch ein paar Infos per mail schicken.
Bis dahin
viele Grüße
Harald
Antwort von eanx-rescue am 12.11.2007 - 18:56 Das Prnzip eines Revbreathers ist es "verbrauchte" Atemluft wieder "atembar" zu machen. Wie du sicherlich weisst ist der Sauerstoffanteil in der Luft 21%. Wenn du die Luft atmest verbrauchst du diesen Sauerstoff teilweise. Der Rebreather bringt den Suaerstoffgehalt in der Luft dann wieder auf 21% sdass man "diesselbe" Luft nochmal atmen kann.
Um das mal gaaaaaaaaaaaaaanz kur zu erklären.
Über das Thema kann man allerdings Bücher füllen^^.
Ahso ich tauche selbst keinen Rebreather...dshalb falls ich Fehler gemacht habe verbessert mich^^
Grüße
Antwort von anton610 am 12.11.2007 - 19:10 schau mal auf www.rebrether.nl
Antwort von eanx-rescue am 12.11.2007 - 19:35 Man sollte der Website anmerken das Kreislaufgeräte bei z.B. der Feuerwehr extrem unbeliebt sind......
Antwort von o2loop am 12.11.2007 - 19:40 Hi Eanx,
warum sind Kreisel bei der Feuerwehr unbeliebt?
Wegen dem O2 Tank und der hohen Entzündlichkeit?
Gruß O2loop
Grubenwehren nutzen Kreislaufgeräte und die sind auch Feuerwehren.
Gruss, Dirk.
Antwort von o2loop am 13.11.2007 - 16:00 Hi Dirk,
ja, ist mir schon klar. Aber warum sind sie so unbeliebt?
Gruß O2loop
Antwort von Mr. Lionfish am 13.11.2007 - 16:11 @ eanx-rescue
Es mag zutreffen das Kreislaufgeräte bei Feuer- und anderen Wehren sich nicht sonderlicher beliebtheit erfreuen. Dennoch zählen sie zu den Geräten welche bestimmte Einsätze überhaupt erst ermöglichen. Denn anders als bei Tauchern, geht konventionellen Pressluftgeräten nach etwa 20 bis 30 min die "Luft "aus. Dies hat verschiedene Ursachen, vorallem aber die erhöhte Atemkadenz infolge der körperlichen (und geistigen) Belastung. Dazu kommt, dass meist eher kleine Flaschen (typ. 6,8l) verwendet werden und mit 80 bar Restdruck "aufgetaucht" wird.
Kreisel werden von Wehren vorallem bei Einsätzen mit langen Anmarschwegen wie sie in Tunnels, Tiefgaragen, ausgedehnten Gebäuden uä vorkommen. Denn hierbei kommt die längere Umgebungsluftunabhängigkeit zum tragen.
@o2loop
Der unter druckstehende Sauerstoff kann eine zusätzliche Gefahr darstellen, ist allerdings in anbetracht der von der Umgebung ausgehenden Gefahr (Atemgift, Hitze, Schlechte Sicht usw) als geringfügig einzustufen.
Durch die Absobsion des CO2 wird die Atemluft erwärmt, ohne kühlung durch umgebendes Wasser, kann die Atemluft unangehm heiss werden. Pressluft ist durch die expansion kalt.
Meist sind Kreislaufgeräte für Einsatzkräfte gross, klobig und auch schwer verglichen mit Pressluftgeräten.
Da der mit geführte Gasvorrat kleiner und die Eindringtiefe grösser ist als bei Pressluftgeräten, sind die Folgen eines Geräteversagens fataler.
Durch die längere Einsatzdauer steigt die körperliche und geistige Belastung für den Träger an.
so jetzt bin ich mit einem Latein am Ende, und offen für eure Komentare
Antwort von o2loop am 13.11.2007 - 16:25 @ Mr. Lionfish
ich danke dir für diese Ausführung! Jetzt ist mir auch klar warum die Teile trotz ihrer genialität nicht so den Anklang finden.
Aber glücklicher weise gehen wir mit den Kästen ja auch tauchen und freuen uns daher über die warme feuchte Luft. Und unter Wasser stellt O2 in gepresster Form in der Flasche ja auch nicht wirklich eine Gefahr dar.
Lieben blasenfreien Gruß von,
O2loop
Antwort von basti1983 am 13.11.2007 - 20:44 Unterschied Tauchen & Brandeinsatz bei der Feuerwehr:
Tauchen: vorher geplanter Tauchgang; langsame Bewegungen; entspannt; stressfrei; nahezu absolute Ruhe; nahezu schwerelos; eher kalte Umgebung
Brandeinsatz: innerhalb von wenigen Minuten z.B. mitten in der Nacht aus dem Bett, Klamotten an und Gerät auf; extremer Stress; Schnelligkeit, volles Gewicht der Ausrüstung zu tragen, meistens eine ziemlich warm bis extrem heiß;
Ein bedeutend höherer Luftverbrauch beim Feuerwehreinsatz ist durch die oben genannten Argumente selbstverständlich. Wieso also kein Kreisel? Neben dem oben genannten Argumenten gibt es noch zwei weitere:
1. Nach einer Einsatzdauer von 20 - 30 Minuten bist du i.d.R. körperlich erstmal am Ende. Der enorme Wasserverlust durch Schwitzen macht zudem eine Pause erforderlich. Eine längere Einsatzzeit des Geräts würde also nicht viel bringen.
2. Die Anschaffungskosten sind bedeutend höher als bei einem Pressluftgerät. (Klingt zwar komisch, aber da sämtliche Kommunen Pleite sind wird auch bei der Feuerwehr der Rotstift nicht zu kurz angesetzt)
Kreislaufgeräte kommen bei Feuerwehren daher nur in der Tunnelrettung und bei Grubenwehren zum Einsatz, da hier lange Strecken zurück gelegt werden müssen.
Die gängisten Flaschen bei Feuerwehren sind einzel 6 Liter mit 300 bar und doppel 4 Liter mit 200 bar.
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