Malaria Prophylaxe für Kenia Abgesandt von bubu am 30.01.2006 - 08:46:
Hallo,
vielleicht könnt Ihr mir mal aus erster Hand weiterhelfen. Wir wollen im Oktober nach Kenia. Welche Prophylaxe kommt da in Betracht? Oder doch nur Stand-Bye Medikation? Welche Mittel nehmt/nahmt Ihr ein? Nebenwirkungen?
Gruß Ingo
Antwort von Jessica am 30.01.2006 - 08:57 Lass Dich von einem guten Tropenmediziner beraten. Es gibt 2 versch. Wirkstoffe, jedoch ist nicht jeder fuer jedes Gebiet geeignet (Stichwort Resistenzen). Fuer Kenia brauchst Du eine echte Prophylaxe, kein stand-by. Die Medikamente kriegst Du eh nicht rezeptfrei, musst also sowieso zum Arzt. Warum nicht gleich zu jemandem mit Ahnung? Und dieser hat auch eine Tabelle, wo aufgefuehrt wird, wo welche Resistenzen herrschen, bzw. wo welches Medikament angewandt werden sollte.
Ein guter Tropenmediziner gibt Dir dann 3 oder 4 Tabletten mit, die Du zuhause testen kannst. Wenn Du sie vertraegst, kannst Du dann die ganze Packung nehmen. Wenn nicht, wird der andere Wirkstoff ausprobiert.
Ich persoenlich habe gute Erfahrungen mit Mefloquin (z.B. Lariam) gemacht. Keinerlei Nebenwirkungen. Beide Wirkstoffe koennen starke Nebenwirkungen verursachen, unter deren Einfluss man nicht tauchen sollte. Hier klicken
Antwort von Nele am 30.01.2006 - 11:12 Nicht zu vergessen Doxycyclin, das wohl weniger Nebenwirkungen hat als Lariam oder Resorchin (Mefloquin/Chlorokin). Am Besten wie bereits erwähnt zum Tropenmediziner oder in ein Impfzentrum gehen, die kennen sich da Bestens aus - nicht vergessen, das Tauchen und v.a. die Nebenwirkungen zu erwähnen!
Antwort von Jessica am 30.01.2006 - 13:26 Doxy ist in D nicht als Medikament gegen Malaria zugelassen...
Antwort von Nele am 31.01.2006 - 14:58 Ist mir klar. Aber es gibt Möglichkeiten, falls Unverträglichkeiten mit den anderen Mitteln, oder Gründe gegen eine andere Medikation sprechen. Man sollte das Doxy nicht ganz abschreiben.
ich dachte immer Lariam sei das zeug was richtig heftige nebenwirkungen haben soll. Deswegen wurde mir z.B. für Kenia Malarone von meinem Artzt verschrieben.
viele Grüsse
Jürgen
Antwort von Jessica am 05.02.2006 - 19:24 kann es auch, der Beipackzettel liest sich wie ein schlechter Film
Aber ich hab keine einzige Nebenwirkung verspuert. Ob Dein Arzt da jetzt richtig gehandelt hat, kann ich nicht sagen, ich hab die Resistenztabelle irgendwo verbummelt, die meine Tropenmedizinerin mir mal gegeben hat...
Antwort von kub0815 am 05.02.2006 - 22:20 @Jessica,
hst du deinem Tropenmediziner vielleicht nicht gesagt das du Tauchen willst. Lariam soll meines wissens nicht so gut sein beim Tauchen. Piloten z.B. dürfen das auch nicht nehmen.
Aber vielleicht vertragt ihr mädels einfach mehr. Mein Arbeitskollege hat Lariam nach 1 Tag absetzen müssen und ist auf Malerone umgestiegen was er besser vertragen hat. Seine Freunding hat allerdings das Lariam auch ohen problem vertragen.
Viele Grüsse
Jürgen
Antwort von Jessica am 05.02.2006 - 23:25 klar hab ich ihr das gesagt
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