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kuki_taucherdarf Tauchen und ...

Meeresökologie: 40% weniger Phytoplankton seit 1950

Hallo,

bei SPON gibt es über das oben genannte Thema einen Bericht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,708882,00.html

Grüße
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DorisMittelschule (damals)
29.07.2010 09:51
Beim Lesen habe ich mich gefragt, ob der Planktonschwund nicht einfach mit der abnehmenden Dichte der Meeresbewohner zusammenhängt.
Die Natur steuert sich trotz der menschlichen Eingriffe immer noch selber (z.B. auch der schnelle Abbau vom Öl im Golf von Mexiko http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,708942,00.html )
29.07.2010 12:15
Eventuell habe die Japaner eine neue Futterquelle "Plankton" ......
29.07.2010 13:36
Sorry, dass ich jetzt nicht auf das Anfangsthema eingehe, sondern auf den von Doris geposteten Link zum schnellen Ölabbau im Golf: Der Artikel ist ein typischer Fall, wie sich schlecht recherchierende Journalisten von den BP-Spindoctors instrumentalisieren lassen. 98% des ausgetretenen Öls befinden sich unter der Wasseroberfläche - der Großteil davon in Wassertiefen und bei Temperaturen, in denen der bakterielle Abbau leider viel langsamer verläuft! Aber für BP geht die Rechnung vorerst auf: aus dem Auge aus dem Sinn. Die verpulverten Milliarden für die Aufräumarbeiten werden von der Steuer abgesetzt und wenn das ganze Öl dann erst mal im Atlantik ist, dann kann es ja von überall her gekommen sein - bei den 3 Milliarden Litern, die sowieso jedes Jahr im Meer landen. Also einfach weitermachen wie bisher, Mama Natur wirds schon wieder richten. Ja, wir haben noch Träume!
DorisMittelschule (damals)
29.07.2010 14:41
Ich wollte hier eigentlich keine Diskussion zum Ölabbau anstoßen, sonden lediglich meine Meinung kundtun, das es der Erde weitgehend egal ist, was die Menschlein machen.
Die Natur reagiert und regelt, ob uns das, was herauskommt gefällt oder nicht.
29.07.2010 15:18
Sehe das alles immer öfters als "Evolution"
29.07.2010 16:08
Aha, interessant, jetzt ist mir alles klar, danke!
Bio-UliDipl.Biologe, TL****
29.07.2010 18:46
@Doris: "Der Erde ist weitgehend egal, was die Menschlein machen." Wo steckst du denn in konkreten Fällen deinen Begriff "weitgehend egal" ab? Bei der jetzigen Ölpest im Golf von Mexiko?
@whaleshark: "alles immer öfters als Evolution". Der Text ist trotz smilie mehr als dürftig.
Natur-Fatalismus eignet sich höchstens als Witz ("Treffen sich zwei Planeten ...), aber sicher nicht als Glaubensbekenntnis, Maxime oder kategorischer Imperativ für vernunftbegabte Wesen.
DorisMittelschule (damals)
30.07.2010 09:32
Hallo Uli,

Alles, was passiert, hat irgendwo Auswirkungen. Die Ölpest und die zusätzlich eingesetzten Chemikalien werden gewaltige Auswirkungen haben, ein Liter Altöl im Bach hingegen eher geringere.
Vermutlich werden Arten aussterben, gut möglich, dass sich Mensch und Tier nun über jahre schaden, dadurch , dass sie vergifteten Fisch essen etc.

Aber es werden sich auch immer wieder Arten finden, die die entstandenen Lücken besieldeln.
Und so bitter es klingt, wenn wir so weitermachen und uns und der Umgebung die Nahrungsgrundlagen immer weiter Entziehen werden wir schneller verschwinden, als uns lieb ist. So funktioniert das Leben halt, die Erde wir deshalb nicht aufhören sich zu drehen.

andrej v.Rescue, etc.
01.08.2010 09:00
@Doris - Eine solche Argumentation (schon 1000 x gehört in diesem Zusammenhang) ist auf gruselige Art und Weise nihilistisch und sorry, ich kann’s nicht mehr hören! Hier geht’s um das Sterben, bzw. Schwinden der Basis der Nahrungskette im Meer. Es ist nicht schwer sich auszurechnen, dass das unvorhersehbare Folgen für das Ökosystem hat und damit auch für uns, unsere Kinder und Kindes-Kinder, die uns im Übrigen für unsere liberale Haltung gegenüber der Umweltzerstörung mit Sicherheit in der Zukunft allesamt auf die Anklagebank setzen werden.

Stimmt, die Erde dreht sich weiter. Aufgrund vom mechanischen Gesetz von Masse und Trägheit, denn die Erde ist nur eine riesige Felskugel. Der belebte Bereich ist da nur eine hauchfeine und durchaus empfindliche Schicht. Die globale Verschmutzung und Verödung unseres Planeten samt Atmosphäre hat verwüstungspotential unbekannten Ausmaßes. Wer da nicht beunruhigt ist, Glückwunsch, der/die ist wirklich schmerzfrei.
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