Momentan in den Foren unterwegs:
schwob und 43 Gäste

Weitere Foren :
Tauchgebiete - Tauchausrüstung - Biologie - Tauchmedizin - TEK-Diving - Rebreather - Foto / Video - Wracktauchen - Recht - Diverses - Tauchunfälle - int. Tauchunfälle

Moderatoren: Hans_S
 Forum Ausbildung 
Sponsored by PADI

Antworten - Mailbenachrichtigung - zur Übersicht - Hilfe - Foren-Regeln

Hier lesen noch 3 Benutzer mit!


Nach OWD direkt Advanced Open Water ?
Abgesandt von mooe Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 14:50:

Hallo zusammen,

nachdem ich in Ägypten im Sommer den Scuba Diver gemacht habe, möchte ich nun das Upgrade zum Open Water machen.
Um Sicherheit beim Tauchen zu bekommen, frage ich mich, ob es sich lohnt, im Anschluss direkt den Advanced Open Water Kurs zumachen. Oder soll ich erstmal nur mit dem OWD tauchn gehen und den AOW nach hinten verschieben?

Vielen Dank für eure Meinungen!




Antwort von constantin_w Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 15:05
Ja, AOWD taugt nur um an Basen in Ruhe gelassen zu werden und diese finanziell am Leben zu erhalten.
Geh tauchen und genieße es
Antwort von JFibu Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 15:30
Constantin hör doch bitte auf alles über einen Kamm zu scheren! Langsam nervt das schon ganz gewaltig. Das sind immerhin USer die nicht einschätzen können welche Erfahrung Du hast und Dir Deine Pauschalplätze auch noch glauben könnten.

@mooe
Eine einzig richtige Meinung zu dem Thema wirst Du so nicht finden. Der AOWD ist an sich nicht wirklich anspruchsvoll. Schriftl. Prüfungen wie beim OWD werden nicht gefordert. Viele Taucher mit Erfahrung belächeln diesen Schein. Und dennoch sind die gelehrten Inhalte gerade am Anfang Deiner Taucherlaufbahn durchaus interessant. Du lernst verschiedene Besonderheiten spezieller Tauchgänge kennen. Du tauchst mit einem Tauchlehrer zusammen das erste mal etwas tiefer und Du wirst Deine Tarierung verbessern.
Fazit: Wenn Du Dich wohl Unterwasser fühlst, genug Zeit hattest zwischendurch auch einfach mal ein oder zwei Funtauchgänge zu machen und (ganz wichtig!) Dich wohl bei dem Tauchlehrer fühlst, dann spricht eigentlich nicht dagegen. Nur eines solltest Du nicht! Davon ausgehen, dass nur weil Du anschließend ein Kärtchen mit der Überschrift Advanced hast davon ausgehen, dass Du gleich ein erfahrener Taucher bist.
Antwort von biker55 Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 15:30
@mooe - du wirst hier im t-net vermutlich zwei konträre Meinungen vorfinden - nach dem OWD gleich den AOWD zu machen und - nach dem OWD erst einige Taucherfahrung zu sammeln und dann den AOWD zu machen( für beides gibt es gute Argumente ) - letztendlich mußt du das aber selbst entscheiden !
Ich habe gleich nach dem OWD den AOWD rangehängt und würde es auch wieder so machen. Auch wenn beim AOWD nur einige Spezialbereiche des Tauchens nur "angekratzt" werden ( jeweils der 1. TG des Specialties ) sammelst du unter Anleitung eines TL weitere Erfahrung und kannst das danach weiter ausbauen.
Ein weiteres Argument - als OWD darfst du bis 18 m
und als AOWD 30 m tief tauchen - viele TB werden sich daran halten !
Erstmal viel Spaß beim OWD !
biker
Antwort von biker55 Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 15:33
@JFi´bu
@constantin_w
Antwort von Stephan K. Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 15:35
Als OWD´ler und aber auch als AOWD´ler mit weniger 30 TG´s tauchst du mit Guide. Also eigentlich egal.
Ich würde mal bei deiner Tauchschule (hier) nach den Kosten eines AOWD-Kurses fragen und mir ggf. vor Ort überlegen ob ich nicht den AOWD in Ägypten in warmen klarem Wasser machen soll.

Aber unbedingt darauf achten, dass die Tauchbasis in Ä auch seriös ist und dir nicht einen Kurs verkauft und du nachher kein Brewet hast.
Das Plastik-Kärtchen bekommst du sowieso nicht vor Ort, aber hauptsache die Unterlagen gehen an den Tauchverband (z.B. PADI) und du bekommst dann später das Kärtchen von denen.
Antwort von Glenlivet Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 15:45
Ich würde empfehlen, erstmal nur den OWD zu machen und dann ein wenig Tauchpraxis zu sammeln. In meinen Augen hat man wenig von weiterführenden Themen wie z.B. Nachttauchen, Navigation o.ä., wenn man noch zu sehr mit den Basics beschäftigt ist.

Beide Brevets kratzen sowieso nur an der Oberfläche dessen, was man als Taucher wissen und können sollte. Den Rest muss man sich so oder so selbst aneignen, durch möglichst viel Praxis und eigenständige Weiterbildung aus Büchern oder mit passenden Kursen.

@constantin_w: sei doch bitte so gut und teile mit uns Deine Erfahrungen und nicht Deine Vermutungen und Behauptungen.
Antwort von joemurr Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 15:52
Nun, Leute, so unrecht hat Constantin nicht. Erstens verdient jede Basis mit dem AOWD Geld (ob es sich für sie lohnt, ist eine andere Frage) und zweitens – siehe Stephans Ausführungen – zieht an vielen Urlaubsbasen die 25/30-TG-mit-Guide-Regel bzw. manche Spots nur mit >50TG; ergo, „um in Ruhe gelassen zu werden“ ist nicht von der Hand zu weisen.

Die weitere Frage wäre zu klären, um welchen Verband es sich handelt. Aus dem bisher Geschriebenen geht nicht hervor, ob es sich um PADI oder SSI handelt. Bisher wurde nur Ersteres in Betracht gezogen. Bei SSI wird ein AOWD nicht gemacht, es ist eine Anerkennungsstufe/-brevet nach 24TG und 4 Specialties.

Wie biker55 oder JFibu schreiben sind beide Wege denkbar. Viele machen den „A“ gleich hinterher, andere nicht (ich hab‘ ihn bspw. erst bei knapp 140 TGs gemacht). Die Argumentation ist durchaus ok, wobei ich hier anmerken möchte, dass nach vier oder fünf OWD-TGs ein Taucher, sofern er nicht ein Naturtalent ist, soviel mit sich selbst beschäftigt ist, das er die fünf Specialty-TG für den PADI-AOWD gar nicht „genießen“ kann. Wie soll er bspw. mit Kompass hantieren, auf Tiefe und Richtung achten (Navigation ist ein Pflicht-TG neben Tiefe), wenn er nicht mal tarieren kann. Viele Einflüsse, wie ich meine, die mich zu dem Schluss kommen lassen, dass man ein wenig (Tarier)Erfahrung sammeln sollte.

Vielleicht ist so zwanzig, knapp 30 TG ein guter Einstieg dafür, so dass man dann im Urlaub der Guidepflicht entgehen kann, wobei diese gar nicht so schlecht ist. Meist sieht der Kerl mehr (und zeigt es einem) als wenn man alleine (mit Buddy) unterwegs ist. Nur meine Meinung; man muss nicht so lange warten wie ich.

Gruß
Joe
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 15:54
@constantin w
Solange du mit deinen blöden Kommentaren nur Leute nervst die Erfahrung haben und das Niveau einschätzen können ist das nicht wirklich schlimm. Aber hier ist ein Anfänger der Infos braucht und nicht nur Hetze gegen Padi

@mooe
Ich würde den AOWD nicht sofort anschliessend machen, sondern erst mal noch 10-15 TG machen,dass du mit deinem Equipment besser zurecht kommst. Der AOWD stellt zwar keine hohe Anforderungen und ist hauptsächlich gedacht um in verschiedene Themengebiete des Tauchens hinein zuschnuppern, aber du hast mehr davon wenn du deine Tarierung etc. besser unter Kontrolle hast. Dann ist es eine super Sache um in dich in einige Bereiche vorzutasten und wenn du es weiter ausbauen möchtest dann ein Specialty zu machen.
Viel Spass bei der Ausbildung

Grüsse aus Dahab
Antwort von faraway Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 15:58
Es kommt darauf an ob nach dem OWD geeignete Buddy/Guides zur Verfügung stehen um das gerade gelernte zu festigen. Wenn das nicht der Fall ist dann ist ein AOWD mit max. 2 Teilnehmern eine kostengünstige Alternative zu privat-guided TG. Rechne mal den Preis / Anzahl der TG. So "billig" bekommt man selten einen TL für sich alleine. Ein wenig Theorie vorher und eine gute Nachbesprechung sind ja auch ganz sinnvoll (besonders wenn man nur OWD hat).
Antwort von constantin_w Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 16:04
Achsooo. Muss mich natürlich korrigieren:

Ich bin mir ganz sicher, in 5 Adventure Tauchgängen lernt man wahnsinnig viel. Ganz besonders, wenn man direkt davor den OWD gemacht hat und mit der eigenen Ausrüstung bereits vollkommen routiniert umgeht. Ich finde auch, daß man sich da auf jeden Fall mit 9 TG die Lizenz besorgen muss, sich auf 40m zu versenken. 9 TG sind da absolut ausreichend.

Sorry für meine Verständnislosigkeit, ich muss das davor einfach alles ganz falsch verstanden haben.

Es ist sicherlich auch so, daß man zum Beispiel nach einem "Abenteuer Tauchgang" mit dem Nebenziel mal nen Kompass richtig rum zu halten dieses im Schlaf beherrscht. Ebenso die möglichen, spannenden Wracktauchgänge zum Ruderboot im Baggersee. Oder der Tieftauchgang während man noch mit 10kg Blei im Nassi versenkt wird weil der normale Mensch eben einfach viel Luft benötigt. Ein begleiteter TG auf 30m gibt einem Taucher ja auch die notwendige Sicherheit in Zukunft da unten lässig alle Probleme zu lösen. Ne, da habt ihr schon Recht.

Ich finde auch, daß das mit dem Tarrieren überbewertet wird, wenn man sich doch so schön kniend über den Seeboden bewegen kann. Robben oder krabbeln geht notfalls ja auch noch. Wobei man das Tarrieren ja in jedem OWD bereits perfekt beigebracht bekommt - nicht umsonst gleiten alle Taucher in heimischen Seen und erst recht in südlicheren Gefilden wie die Fische durch das Wasser.

Alle Probleme mit dem Erwerb des Kärtchens einfach weg geblasen Sicherheitsgewinn ist natürlich auch gegeben bei der Sache - deswegen darf man ja jetzt mit diesen 9 TGs als Fortgeschrittener Taucher auch bereits alleine mit dem ebenfalls fortgeschrittenen Buddy (ggf. 9TGs) los dümpeln.

Ich merke schon, ich habe mich mit meiner Äußerung total geirrt, 5 Adventure Dives verändern einen Taucher vollständig und sollten auch unbedingt direkt nach dem OWD angehängt werden. Am Besten fragen, ob man den AOWD nicht gleich noch mit in den OWD einbinden kann...
Antwort von mooe Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 16:06
Vielen Dank schonmal für eure Meinungen.

Es handelt sich um eine Orca Basis in Ägypten. Dort habe ich nach den PADI Richtlinien auch den Scuba Diver gemacht.

Tja... ein Naturtalent bin ich wahrscheinlich nicht, aber dumm habe ich mich meiner Meinung nach bis jetzt auch nicht angestellt.

Ich glaube ich teste einfach mal, was ich für ein Gefühl nach dem OWD habe und entscheide spontan.

Bin aber gerne noch für weitere Meinungen zu haben ;)
Antwort von JFibu Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 16:21
@biker55
Ich war nur einen Klick schneller als Du!
@Joe
"So unrecht hat Constantin nicht..." Doch weil er keine fundierte Begründung abliefert! Ich kann schreiben: Das macht aus meiner Sicht keinen Sinn weill... oder aber ich kann schreiben: "Taugt nix ist nur deren Eigeninteresse" Das ist aber keine Begründung.
@Constantin
Tarrierungsübungen sind Bestandteil des AOWD. Eigentlich heißt der Teil Tarrierung in Perfektion, eine Bezeichnung die ich auch nicht glücklich finde.
Wenn DU die meisten Antworten durchliest wirst Du sehen, dass niemand geschrieben hat: Probleme sind weggeblasen/ auf 40 m versenken müssen oder all das was Du jetzt hineininterpretieren magst. Das ist auch nicht das Ziel des Kurses.
Wie gesagt man kann unterschiedlicher Meinung sein, aber man sollte es vernünftig begründen!
Antwort von JFibu Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 16:24
@mooe
Genau! Mach das so und entscheide für Dich. Es ist möglich wenn DU DIch wohl fühlst und kein Beinbruch wenn Du sagst ich mach vorher noch 20 Tauchgänge!
Antwort von yobabe Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 16:26
Der AOWD ist eine Möglichkeit nach dem OWD weitere 5 geführte Tauchgänge zu machen. Mehr nicht!

Wenn man sich hier sinnvolle Tauchgänge aussucht, also neben Deep und Navi vielleicht Tarierung, Nacht und Nitrox, dann macht der AOWD vielleicht sogar Sinn.

Ich würde immer Empfehlen, den Tauchlehrer anzusprechen und ihn zu bitten, auf Qualität zu achten.
Antwort von joemurr Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 16:26
@JFibu
Naja, er hat allgemeinbekannte Fakten genannt, da braucht`s keine Begründung. Zielführend war der Beitrag eher weniger, klar. *zustimm*

@mooe
>...ich teste einfach mal, ... und entscheide spontan.
Ein nicht unweiser Entschluss, wie ich finde.

>Bin aber gerne noch für weitere Meinungen zu haben
Gleich machen, später machen, ok. Was, außer "gar nicht machen" gibt`s noch?

Gruß
Joe
Antwort von Stephan K. Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 16:27
Bei einem AOWD werden einem im Grunde einmal die Grundlagen erklärt.

Manch einer hat keine Ahnung vom Kompass. Also bekommt er die Info und paar Übungen dazu.
Das ist immer naoch besser wie nichts, sondern eine Grundbaustein, auf dem man aufbauen kann.

Auch z.B. beim Wracktauchen zum untergegangenem Ruderboot geht es doch weniger darum, dass man beim Wrack-Späschilitie Wracktauchgänge mit Penetration durchführen kann, sondern eher die Info vermittelt, dass das gefährlich ist und für eine sicherere Durchführung viel, viel mehr dazu gehört.


Wer das Geld hat kann ja direkt nach dem OWD den AOWD mit auch noch den Nitrox-Schein machen.
Wer erstmal sehen will, ob Tauchen sein Hobby wird, der kann auch nur mit dem OWD etliche TG´s machen.
Aber eins weiss ich bestimmt:
Ein AOWD´ler mit 10 TG´s und Nirtoxschein ist definitiv kein erfahrener Taucher oder Tekki
Antwort von JFibu Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 16:35
@Joe Nein es sind - aus meiner Sicht - nicht mal allg. bekannte Fakten.
Ich seh die Möglichkeit weitere Tauchänge mit zusätzlichen Hintergrundinformationen und unter Betreuung eines Tauchlehrers zu machen als durchaus richtig und eben nicht grundsätzlich als Weg dem Schüler mehr Geld abzunehmen.
Und einem Taucher mit 500 Tauchgängen würd ich auch keinen AOWD mehr empfehlen. Da greift das Argument damit wirst Du in Ruhe gelassen. Aber doch nicht bei einem Tauchanfänger der nach dem Kurs 15 TG hat. Für den ist es einfach zusätzliches Wissen, was im Vergleich zu Tauchgängen auf einer Urlaubsbasis auch nicht viel Geld extra kostet.
Antwort von el colimbo Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 16:42
Hallo Mooe

Ich habe den AOWD gleich im Anschluss an den OWD gemacht (alles im heimischen See) und würde es wieder so machen.
Rückblickend ware für mich wohl ausschlaggebend, dass ich mich als Neuling nicht wirklich super sicher fühlte und ich lieber noch ein paar Tauchgänge mit meinen Tauchlehrer machen wollte... also warum nicht im Rahmen des AOWD. Dieser Kurs ist der "einfachste" von allen und bring vor allem Praxis.
Ein persönliche Tauchernetzwerk hatte ich damals noch nicht. Heute ist das anders: es findet sich jederzeit ein Taucher in meiner Umgebung der auch gerade den Druck zum Wasser verspürt
Antwort von constantin_w Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 16:50
Warst Du es nicht, der immer so empathisch dafür war nach dem OWD erstmal Erfahrungen zu sammeln?

Wer einfach nur tauchen gehen will und Erfahrungen sammelt braucht dafür doch kein Plastikkärtchen. Der AOWD kann einem die Möglichkeit geben mal in ein paar Dinge rein zu schnuppern um sich danach sagen zu lassen wo noch Potenzial ist und was man machen kann. Das ist aber für einen Taucher mit 4 TG absolut uninteressant, da der wahrscheinlich überall noch Potenzial hat und sich nicht auf die "Masse" an tollen Infos konzentrieren kann weil er noch mit den grundlegenden Basics zu kämpfen hat. Und nach 100TGs weiß ich auch was ich will und wo ich hin will - da brauche ich wieder keinen AOWD.
Und wenn mir im AOWD Grundlagen erklärt werden zur Orientierung, dann wurde im OWD geschlampt (ist auch dort als Grundlage Bestandteil), was ebenfalls wieder gegen die Ausbildung spricht.

Wie man es dreht oder wendet, der AOWD ist nicht dazu geeignet direkt angeschlossen zu werden, bietet einen marginalen Mehrwert und dient primär dazu seine Ruhe zu bekommen und der Basis etwas extra Geld einzubringen (und ich beziehe mich hierbei auf den PADI AOWD).

Und ganz ehrlich, da brauche ich keine wissenschaftliche Begründung, da hätte man auch mit etwas Rübe anstrengen selber drauf kommen können weil die Inhalte überall nachzulesen sind.
Antwort von constantin_w Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 16:53
@Stephan K.:
Eine ernstgemeinte Frage noch. Ist es wirklich Inhalt des Wrack-Specialties ein Wrack zu penetrieren? Wenn ich mich nicht täusche taucht man dabei nämlich auch nur mal um den Kahn rum? (Mehr wäre in den meisten Baggerseen auch schwer auszubilden...)
Antwort von JFibu Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 17:09
Das verwechselt Du! Empathisch ist eines der Adjektive die ich für mich nicht verwenden würde. Ich bin auch nicht derjenige der pauschal sagt geh erstmal tauchen. Kommerzielle Absichten kann mir auch keiner unterstellen, da ich weder TL noch Tauchbasenbetreiber bin. Sicher ist in einem guten OWD vieles enthalten, was im AOWD noch wiederholt und vertieft wird. Aber auch darum geht es im Advanced Kurs. Übrigens auch den nacholgenden Kursen tauchen immer wieder Übungen auf die man eigentlich schon kennen und beherrschen sollte.
Antwort von Rotfeder Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 17:22
@JFibu
ob du es glaubst oder nicht,selbst mit 850Tg werde ich immer noch von Tauchbasen + Safarischiffen angehalten einen AOWD zu machen,weil sonst dürfte ich ja nur bis 18m tauchen ,was allerdings ein Schmarn ist. Weil selbst bei Padi ist das keine Regel sondern nur eine Empfehlung,welche sich an Anfänger richtet.
Sobald man dann beabsichtigt die Buchung zu canceln gehts natürlich.Daran sieht man daß es dabei wirklich nur um Schotter geht.
Constantin hat von daher nicht ganz unrecht und daß er wahrscheinlich von solchen Tauchbasen genervt ist kann ich sehr gut verstehen.
Trotzdem kann der AOWD Sinn machen,wenn man die richtigen Tauchgänge wählt,wie Nachttauchen,Tarierung,Orientierung,Drift und Tiefe und man noch nicht mehr als 70-100 Tg hat.
Allerdings sollte man meiner Meinung wenigstens 15-20 Tauchgänge haben,damit man taucherisch soweit ist,daß man sich voll auf die Inhalte des Kurses konzentrieren kann und am wichtigsten ist dabei ein fähiger Tauchlehrer.
Ach so,und Ruhe hat man dann auch,ob man tauchen kann oder nicht.
Antwort von paulb Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 20:04
Meiner Meinung nach hat constantin w uneingeschränkt Recht; den "AOWD" gibt es nur, damit man im Urlaub bei der PADI Basis seine Ruhe bekommt, dazu meine Erfahrungen:
Malle Font de Sa Cala: ich, SSI Master Diver - 150 TG, bekomme einen AOWDler an die Hand - "dann sind die Erfahreneren unter sich", schnurrt unser Guide. Nach ner halben Stunde auf 20 m ist seine 10 er Flasche leer, "Ich bin so aufgeregt, außerdem war hier ganz schön Strömung!", bemerkt er irrigerweise. An Land dann klärt er auf, dass ihm so ein "current" noch nie vorgekommen ist (mit 24 TG kein Wunder) - nur war da nix.
2. Fall Hemmoor, Clubausflug: unsere Gruppe wird in OWDler und AOWDler (und höher) aufgeteilt. Die erste Gruppe darf nicht an den Rüttler "weil das nur für "Erfahrene" etwas ist" - die AOWDler kommentarlos doch. Ist das logisch?
Antwort von luziemil Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 20:09
@ constantin_w
Es soll ja Taucher geben,die den AOWD VOR dem OWD gemacht haben.
Gruß luziemil
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 20:32
Es sollte langsam mal klar sein, dass niemand nach dem AOWD ein wirklich erfahrener Taucher ist
Dies lässt sich in 5 TG nicht bewerkstelligen und war auch noch nie mein Ziel als TL. Ich kann aber sehr wohl bei diesen fünf TG dem Schüler einen kleinen Einblick in die verschiedenen Gebiete des Tauchens geben die ihn interessieren und er kann dann entscheiden, ob ihn ein Specialty interessieren würde bei dem er sein Wissen erweitern kann. Wenn ich als TL meine Arbeit gut mache, dann lernt der TS dabei und hat auch seinen Spass bei dem Kurs. Dass ich dann Geld für diese erbrachte Leistung bekomme, sollte ebenfalls klar sein.

Grüsse aus Dahab
Antwort von sharky58 Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 20:39
Ich möchte auch mal ein paar Gedanken zum Thema loswerden ...
Persönlich sehe ich es nicht als Problem an , den AOWD auf den OWD folgen zu lassen .Als ich mit dem Tauchen angefangen hatte , habe ich es genauso gemacht .Ich war einfach so sehr begeistert vom Tauchen , dass ich mehr lernen ,mehr erleben ... wollte .Zu der Zeit war auf der Insel ( Wo könnte das wohl gewesen sein ???) relativ wenig los ,außer mir nur ein 2. AOWD-Aspirant , der zudem noch sehr bald wegen Ohrproblemen aufgeben mußte .
So hatte ich den Vorzug einer 1:1-Betreuung !
Ich erinnere mich noch , dass ich beim 1.Nachttauchgang ganz schön aufgeregt war .Das Navigieren fiel mir wiederum leicht,weil ich schon vorher mit dem Kompaß umgehen konnte .
War ich anschließend ein erfahrener Taucher ??? Natürlich nicht !
Ich habe aber auch nicht den Eindruck ,dass mooe solche Gedanken hat .
"Ich glaube ich teste einfach mal, was ich für ein Gefühl nach dem OWD habe und entscheide spontan. " Mooe , das ist ganz bestimmt keine schlechte Idee !
Den nächsten Schritt habe ich allerdings erst ca. 200 TG später in Deutschland gemacht .
Viel Spaß beim Tauchen , mooe !

LG sharky
Antwort von JuMP Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 20:40
Ich würde es so vergleichen:

OWD = Führerschein
AOWD = Sicherheitstraining

Im Straßenverkehr würde ich das auch nicht direkt hintereinander machen, sondern erst einmal praktische Erfahrung sammeln, die neue ´Freiheit´ genießen, Fähigkeiten vertiefen. Und wenn die wichtigsten ´Handgriffe´ erst einmal sitzen, die Grundlagen in Fleisch u. Blut übergegangen sind (ohne zur Routine zu werden) dann die nächste Stufe.

Ohnehin vergleiche ich den Tauch- mit dem Führerschein. In beiden Fällen bedeutet ´dürfen´ noch lange nicht ´können´

Antwort von Madwilli Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 21:03
@constantin_w

Heißt dein Vater D32 ?
Antwort von JFibu Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 21:16
@rotfeder
Ob Du es glaubst oder nicht - ich bin mit Buddys getaucht die 900 TG hatten aber nur OWD waren. Komisch waren trotzdem extrem geniale TG.
Antwort von Uwe-Re Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 22:14
@Madwilli

warum beleidigst Du D32??

Glückauf
Antwort von Glenlivet Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 23:00
@JuMP:
@Uwe-Re:
Antwort von diverhans Registriertes Mitglied am 02.02.2012 - 23:02
Moin,

im Anlehnung an Stephan_K. Posting: ich habe wenig Interesse mich in diese Schlammschlacht einzumischen. Aber mal am Rande: Ich würde mir gerne mal die aktuellen PADI Unterlagen bzgl.

***PADI / SSI Specialty Wracktauchen***

ansehen.
Offenbar bestehen diese aus Text (Lehrbuch) - und Filmmaterial. Wo bekomme ich das, leihweise reicht mir. Kann mir das mal einer via Portorückerstattung senden?

PM - Angebot reicht mir. Material garantiert zeitnah zurück.

Danke
Antwort von Hans_S Moderator am 02.02.2012 - 23:23
Gut jetzt Leute: Ab hier bitte nur noch und auschließlich Beiträge zum Thema (zur Frage) und die Antworten bitte sach-, nicht personenbezogen und keine Abwanderungen in Nebenthemen (bei Diskussionsbedarf neuen Thread eröffnen)
Antwort von Weizendiver Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 09:21
Autofahren lernst Du auch erst mit Erfahrung und den für LKW darfst Du auch erst ab 21 J. Sprich, die Erfahrung in unterschiedlichen Tauchsituationen ist entscheidend, nicht das Kärtchen in Deinem logBuch. Frei nach dem Motto: "Sterne gehören in den Himmel und nicht ins wasser"

Antwort von o.j. Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 09:33
@Rene:

Du hast Post!
Antwort von Nikolaus Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 10:39
Hallo mooe!
Wenn Du nur das Brevet haben möchtest, um weniger Fragen auf diversen Tauchbasen beantworten zu müssen und/oder Dir Equipment zu leihen, dann ist es egal, wann Du den Kurs machst. Wenn Du davon auch persönlich profitieren möchtest, solltest Du mMn die Grundbegriffe sowohl theoretisch als auch praktisch beherrschen, damit Du darauf aufbauen kannst.
Ich habe den AOWD nach meinem neunten TG begonnen, für mich zu früh, um davon wirklich zu profitieren, da ich noch mit meiner Tarierung gekämpft habe, von Trim ganz zu schweigen. Ich habe aber auch schon Naturtalente gesehen, die sich nach den ersten Freiwasser-TG im Wasser bewegt haben, als hätten sie die letzten Jahre unter Wasser verbracht.
Mir haben Tips von erfahrenen Tauchpartnern im Urlaub mehr gebracht als die TG beim AOWD, da mich die zusätzliche Aufgabenstellung (Stichwort taskload) überfordert hat.
Auch von den Guides habe ich eine Menge gelernt, ich mußte nur fragen. Die meisten waren erstaunt, daß ich von ihnen feedback zu meinem Tauchverhalten wollte, sie waren wohl gewohnt als Fremdenführer gesehen zu werden
Antwort von mooe Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 10:59
Vielen Dank nochmal für eure Meinungen.

Mir geht es bei dem AOWD hauptsächlich darum, weitere Erfahrung zu sammeln.
Mein Scuba Kurs habe ich mit einem Tauchlehrer allein gemacht. Das war natürlich eine super Situation. Ich denke das ich beim AOWD auch die Chance habe, den allein mit einem Tauchlehrer zu machen.

Auch geht es mir ein wenig darum, andere Taucher bei Ausfahrten nicht einschränken zu wollen.
Mit dem OWD darf/soll ich nur auf 18 Meter runter gehen. Andere wollen sicher tiefer gehen, können das aber nicht, da sie auf mich "aufpassen müssen". Mit dem AOWD dürfte ich tiefer tauchen... Denke ich zu gemeinschaftlich? Was meint ihr?
Antwort von Taucherlein Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 11:10
@ Constantin:
"Ich finde auch, daß man sich da auf jeden Fall mit 9 TG die Lizenz besorgen muss, sich auf 40m zu versenken."
Häh? Verstehe ich nicht..., da braucht man keinen AOWD für, da reicht der OWD. Es sei denn man will über eine Basis tauchen die anderslautende Hausregeln hat...

LG,

Tom
Antwort von joemurr Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 11:12
@mooe
>…da sie auf mich "aufpassen müssen".
Wenn ich das vorher weiß (und das sollte ich, wenn ich Dein Buddy bin), dann „muss“ ich das nicht, dann mach ich das einfach und bleibe innerhalb Deiner (UND meiner) Grenzen.

Und selbst mit einem mir unbekannten Taucher (egal welcher Coleur und Brevetierung), der mir von einer Basis als Buddy „zugewiesen“ wird (ich kann ja auch dankend ablehnen), bleibe ich flacher und habe mehr Augenmerk als bei einem Bekannten. Wenn sich während des TG seine Fähigkeit und Fertigkeit herausstellt, dann spricht nichts dagegen beim nächsten TG ein Stückerl tiefer zu gehen, wenn es der Spot und die Highlights denn überhaupt erlauben bzw. notwendig machen.

Also, mach es so, wie Du oben beschrieben hast.

Gruß
Joe
Antwort von ramklov Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 12:12
@ mooe,

"Auch geht es mir ein wenig darum, andere Taucher bei Ausfahrten nicht einschränken zu wollen." -> Sich dem Gruppenzwang oder wie auch immer geartete Gruppendynamik hinzugeben ist nicht der richtige Ansatz. Die Tauchausbildung machst Du ausschließlich für Dich, die Tauchfertigkeiten erarbeitest Du Dir ausschließlich für Dich. Und in Abhängigkeit davon suchst Du Dir den passenden Tauchparnter.

gruß ramklov
Antwort von Stephan K. Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 13:45
@constantin_w

Die definition Wrack-TG kann man ganz weit dehnen und man kann da trefflich darüber streiten.

Für mich persönlich ist ein TG um ein Wrack oder Ruderboot herum nicht wirklich ein Wrack-TG. Eigentlich ist das ein normaler TG.
Aber bei dem Wrack-Specialty sollten wenigstens die Gefahren und Sicherheits-Regeln vermittelt werden.

Und wenn wan sich die anderen Bezeichnungen mal genau anhört.
z.B. Rescue-Diver/Rettungstaucher
Dieser "Titel" vermittelt eigentlich einen völlig falschen Eindruck.
Ich denke da eher an die Rettungs-Taucher beim Kreuzfahrtschiff, die bei schlechter Sicht im Dunklem, im Wrack auf der Suche nach Überlebenden waren.
Und nicht an einen pickligen Jüngling mit 35 TG´s, der das Rettungstaucher-Brewet hat und meint er wäre was.

Aber gut, jede Branche hat seine Werbeaussagen und will Produkte verkaufen.


Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 14:31
Ganz einfach: Die nächste Stufe immer erst dann, wenn man mit dem bisherigen routiniert umgehen kann oder bzw. unterfordert ist.
Womit ist man bei den ersten 20 Tauchgängen unterfordert
Antwort von constantin_w Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 14:44
@Stefan K.:
Mir ging es primär um die offiziellen Inhalte von PADI. Habe über den Kurs wenig Infos.
Antwort von Stephan K. Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 20:51
@ constantin_w

Hier klicken
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 20:54
@Stephan K.
"Aber bei dem Wrack-Specialty sollten wenigstens die Gefahren und Sicherheits-Regeln vermittelt werden."
Das ist ein wichtiger Teil bei jedem Wrack Specialty
Und dass ein Rescue Diver kein Rettungstaucher ist, der pausenlos Ertrinkende rettet und ein Taucher nach einem AOWD Tauchgang "Peak Performance Buoyancy" nicht perfekt tariert sollte inzwischen klar sein und ist auch nicht der Zweck eines solchen Kurses. Ich hatte auch noch nie einen Schüler der davon ausging.

Gruss Fred
Antwort von constantin_w Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 20:59
@Stephan K.:
Den Link kenne ich. Daraus geht aber nicht hervor, ob das Penetrieren von Wracks mehr als Theorie in dem Kurs ist...
Antwort von biker55 Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 21:29
@constantin_w - TG 4a sieht das Penetrieren des Wracks vor !
biker
Antwort von Rotfeder Registriertes Mitglied am 03.02.2012 - 23:54
@ JFibu, glaube ich sofort,habe schließlich auch "nur" den OWD und es gab auch durchaus schon Divemaster die an meinem Oktopus hingen ,weil sie bei Strömung und Tiefe mit ihrer Luft nicht hingekommen sind.
Ich glaube wir sind uns da alle einig,daß Plastikkärtchen alleine noch keine Garantie dafür ist, daß ein mir unbekannter Buddy ein guter Taucher ist .
Antwort von JFibu Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 07:56
"Ich glaube wir sind uns da alle einig,daß Plastikkärtchen alleine noch keine Garantie dafür ist, daß ein mir unbekannter Buddy ein guter Taucher ist."
Absolut!!
Antwort von ag2908 Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 12:30
Der Führerschein ist auch keine Garantie dafür, dass jemand ein guter Autofahrer ist.
Das Brevet ist aber der Beleg dafür, dass der Taucher zumindest Interesse an einer Verbesserung seiner Fähigkeiten hat und wenn die Ausbildung stimmt, dann bleibt auch immer etwas hängen.
Die Qualität der Ausbildung hängt hauptsächlich vom TL ab und nicht vom Verband.

Gruss Fred
Antwort von JFibu Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 16:33
Ein Taucher mit 500+ Tauchgängen wird durch den AOWD aber eher wenig profitieren oder was meinst Du ag?
Antwort von Glenlivet Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 18:27
Der TO hat aber keinen 500+ Tauchgänge, sondern steht _vor_ dem OWD. Dem bringt das ganze Gejammer über die ach so verkannten OWDs mit 3- oder gar 4-stelligen TG-Zahlen GENAU GARNIX.

Nur mal so als Erinnerung...
Antwort von JFibu Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 19:28
Das Thema des TO ist aber eigentlich auch ausdiskutiert oder hast Du ihm noch eine Rat zu geben?

Nur mal so als Feststellung...
Antwort von Glenlivet Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 19:59
Isch `abe ihm eine Rat gägäben, ziemlich am Anfang.

Und der Ansatz "Oh, der Thread ist eigentlich erledigt, lasst uns mal wieder die ausgeleierte Sau durchs Dorf treiben", ist irgendwie auch für die Füße. Wenn man über die Ungerechtigkeit der Basen in Bezug auf erfahrene OWDs diskutieren, lamentieren oder schlicht jammern möchte, wäre ein eigener Thread deutlich angebrachter.
Den kann dann der Desinteressierte auch komplett ignorieren.

Aber was red ich... da hatte Don Quixote mit den Windmühlen deutlich höhere Erfolgschancen.
Antwort von ramklov Registriertes Mitglied am 04.02.2012 - 20:47
Dass mooe am 03.02.2012 - 10:59 eine Ergänzungsfrage gestellt hat, habt Ihr schon mitbekommen, oder?

gruß ramklov
Antwort von tiefunten Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 17:19
@mooe: Meiner Meinung nach solltest du nach dem OWD ruhig noch ein paar geführte TG`s mit Tauchlehrer/Guide oder erfahrenem Taucher machen. Den AOWD zu machen, um möglichst schnell tiefer als 18m tauchen zu dürfen halte ich für kontraproduktiv weil mit steigender Tauchtiefe einfach auch das Risiko steigt - und dafür hast du dann schlicht zu wenig Erfahrung. Ich würde als Mindestmaß Anzahl Tauchgänge = Max. Tauchtiefe (innerhalb der sinnvollen Sporttauchergrenzen) ansehen, d.h. ein Taucher mit 30 Tauchgängen hat auf 40m nichts verloren.
Generell schadet der AOWD (oder ein vergleichbarer Kurs einer anderen Organisation) bei einem Tauchlehrer der die Sache ernst nimmt und nicht nur schnell Urlauber ausnehmen möchte sicher nichts - du könntest den ja mit 20-30 Tauchgängen immer noch machen.
Um die Aussagen von Constantin für dich ins rechte Licht zu rücken: Laut seinem Blog hat er 85 Tauchgänge und OWD, nie einen AOWD gemacht und plappert da nur Meinungen nach, die er irgendwo evtl. aus Erfahrungsberichten über die sicher vorhandenen schlechten Tauchlehrer rausgefischt hat. Ich komme zwar nicht aus der PADI-Schiene, habe aber bei CMAS alle Kurse bis zum dritten Stern gemacht und muss sagen, dass ich von jedem Kurs profitieren konnte.

@Constantin: Du hast sicher recht, dass es viele schlecht ausgebildete Sporttaucher gibt, die elementare Übungen nur im Knien ausführen können. Ich habe aber auch schon viele Sporttaucher gesehen, die das alles perfekt austariert können, ohne jemals einen der von dir hochgelobten ISE Kurse besucht zu haben. Die Sporttaucherausbildung ist einfach nicht per se schlecht. Recht magst du insofern haben, als dass bei vielen reinen Sport/Urlaubstauchern die Geiz ist Geil-Mentalität weit verbreitet ist. Es macht einfach einen Unterschied, ob Leute bereit sind zu zweit oder dritt für einen 2,5-Tages ISE Kurs mit wie bei dir 250min Tauchzeit 500€ auszugeben oder nicht. Gib die gleiche Kohle einem erfahrenen Sporti-TL und der wird dich auch sehr gut ausbilden (können). Andere Sporti-TL`s bilden aber ihre Leute auch für weit weniger Geld aus - einfach weil es Ihnen am Herzen liegt, diese Sache einfach richtig zu machen ohne dafür viel Kohle zu kassieren.
Was mir bei deinen Kommentaren einfach immer wieder sauer aufstößt ist, dass du Meinungen vertrittst, ohne dass du dir diese basierend auf eigenen Erfahrungen hast selber bilden können - oder wenn überhaupt nur Ausschnittsweise und dir da die schlechten Erfahrungen rauspickst und verallgemeinerst. Nicht jeder ist ein so talentierter Taucher, dass er mit etwa 40 Tauchgängen als OWD einen ~55m Dekotauchgang im Starnberger See sicher durchführen kann... und die anderen Taucher auf die das nicht zutrifft werden wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch mit dieser Tauchgangszahl noch von einem gut durchgeführten AOWD-Kurs profitieren können .
Antwort von Cl@us Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 19:54
@ mooe

IMHO kann man den OWD und den AOWD auch als Einheit sehen und gleich hintereinander machen.
Der OWD bietet ja nur sehr wenige TGs in Begleitung eines TLs und der AOWD ist doch eine einfache Möglichkeit dies fortzusetzen und man kann sich so nach dem OWD keine keine falschen Vorgehensweisen angewühnen.

IGL C.
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 05.02.2012 - 22:39
@mooe:

Tauchen lernt man durch tauchen, verbunden mit einer ständigen theoretischen Weiterbildung sowie Training der bisherigen Skills, das zwischen die Funtauchgänge eingeschoben werden sollte. Soll heißen: Nach dem OWD in begleitung erfahrener Taucher (Buddies, TL, Gruppenführer whatever) bei jeder sich bietenden Gelegenheit tauchen gehen und Erfahrungen sammeln. Dann immer wieder die Gelegenheit zu Trainings nutzen (jeder Verein und jede ordentliche Tauchschule bietet die Möglichkeit, in Bädern (mit) zu trainieren. Desweiteren Mittauchen bei Ausfahrten. Nutze dies, vor allem am Anfang, instensiv. Dann mach weitere Kurse, wen du dich dazu aufgerufen und/oder fit fühlst. Beispiel AOWD: Hier ist meine Empfehlung nach einiger Erfahrung nicht nur die 5 Pflichttauchgänge zu machen, sondern einen Mix: Tieftauchgänge und Navigation zum Beispiel als Specialty / Sonderkurs. Tarierung dto. Hierbei geht es nicht um die jeweiligen Specialties (die entsprechenden Brevets brauchst du für nichts) sondern einfach darum, das ein oder andere Gebiet intensiv und in Begleitung eines Profis explizit zu erlernen (der Profi kann auch ein geeigneter Tauchbegleiter sein).
Soll heißen: Bei diesem Vorgehen ist das Erlernen und sammeln von Erfahrungen im Vordergrund, nicht irgendein Brevet. Das kommt dann von selbst, bzw. ist Abfallprodukt.

"Andere wollen sicher tiefer gehen, können das aber nicht, da sie auf mich "aufpassen müssen". Mit dem AOWD dürfte ich tiefer tauchen... Denke ich zu gemeinschaftlich? Was meint ihr?" -> Vergiss solche Gedanken. Man muss auf den aufpassen, der es aufgrund fehlender Erfahrung nötig hat. Also auch auf einen AOWD mit 10 oder 20 Tauchgängen. Der "darf" tiefer, ob es für ihn empfehlenswert ist, andere Geschichte Sammle Erfahrung, so oder so.

Good luck und noch viele gut TG
Antwort von Doppelventil Registriertes Mitglied am 06.02.2012 - 03:43
Puuh, was für ein ausgelutschter alter Bart diese ewigen Diskussionen über OWD/AOWD.

Fakt ist doch, tauchen lernt man nur durch tauchen. Theorie muss man auch mal zuhause büffeln. Wenn man ein Hobby ambitioniert durchführen will, muss man auch selbst ein bisschen für die Informationsgewinnung sorgen. Und da ist es doch egal in welches Buch von welchem Verband man schaut. Wenn man dann noch die Kohle über hat kann man ja auch noch das ein oder andere Brevet machen. Ich habe auch PADI/CMAS/DLRG Tauchscheine. Ich habe auch meine persönliche Meinung, die aber jetzt auch mal wieder nix zur Sache tut...........
Antwort von sharky58 Registriertes Mitglied am 06.02.2012 - 11:48
@Doppelventil
" Ich habe auch meine persönliche Meinung, die aber jetzt auch mal wieder nix zur Sache tut........... "

Warum antwortest du dann überhaupt ???
Laß einfach deine Meinung hören ( bzw. lesen ) ,vielleicht hilft es dem TO weiter ...
LG sharky
Antwort von klarwassertaucher Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 08:20
Moin,
wenn man den AOWD sofort nach dem OWD macht, hat man sein "Lassmichinruh`-" Kärtchen, ist aber meist nicht in der Lage, aus den Lehrgangstauchgängen das Maximum an Gewinn an taucherischen Fähigkeiten `rauszuholen.

Meist ist man -Naturtalente ausgenommen- nach dem OWD noch hinreichend damit beschäftigt, irgendwie die Tiefe zu halten, dem Guide nachzupaddeln und die Flasche nicht allzu schnell leerzulutschen.
Ein paar Tauchgänge (30 sind IMHO eine gute Hausnummer) später ist man dann meist schon in der Lage, einigermaßen die Tarierung zu halten und sich auch mit anderen Dingen als sich selbst zu beschäftigen. Ausserdem haben sich dann schon einige (meist schlechte) Gewohnheiten eingeschliffen, die u.U. korregiert werden sollten.
Ab jetzt kann man aus einem TG, bei dem Trimmung, Ausbleiung und Flossenschlagtechnik korregiert werden (TG "Tarierung in Perfektion") wirklich Nutzen ziehen- vorher taucht man ohnehin meist überbleit, in "Seepferdchenhaltung" und mit "Paddelschlag" (Anwesende, wie immer, ausgenommen ). Beim Tieftauchgang wird die Stickstoffnarkose nicht mehr so sehr vom Adrenalin maskiert und das Gas reicht mit etwas Glück auch bis zum Ablauf der Nullzeit, man kann beim Orientierungstauchgang auch mal längere Zeit auf den Kompass sehen, ohne im Riff oder an der Oberfläche zu landen und schwimmt beim Nachttauchgang nicht nur hypnotisiert hinter seinem (und des TL`s) Lampenstrahl hinterher....
Kurz, ich würde sagen, man hat, wenn man seinen AOWD etwas nach dem OWD macht, einfach mehr Erfahrungsgewinn von seinem Geld- wenn man es denn auf Erfahrungsgewinn anlegt und einen TL erwischt, der einen dabei auch unterstützt. In einer "Großgruppe" mit 6-10 "Lehrgangsteilnehmern" ist das natürlich nicht drin, da ist es wurscht, ob man den AOWD gleich nach dem OWD macht oder nicht, es sind dann einfach nur geguidete Tauchgänge, nur eben etwas teurer und mit Plastik dran....

BTW: Ein OWD, den ich im Urlaub zugeteilt bekomme und der erklärt, vor seinen AOWD noch etwas Taucherfahrung sammeln zu wollen, hat bei mir grundsätzlich "Welpenschutz", mit dem bleibe ich auch mal klaglos einen ganzen TG auf 10m, selbst wenn 20m tiefer der Longhimanus kreist. Der AOWD, der sich bei sonst regulären Bedingungen nicht `runtertraut (oder mich zu einem Jojo nötigt), muss sich unter den gleichen Bedingungen auf eine Biologielektion gefasst machen ("Wie erkennt man den gemeinen Knurrtaucher in seinem natürlichen Lebensraum" )....

Hartmut
Antwort von kwolf1406 Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 08:48
Hartmut:
Antwort von Nemisis Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 13:39
So dann gebe ich auch mal noch etwas Senf dazu ^^ Genau die Frage stelle sich bei meiner besseren Hälfte auch. Wir haben uns dann ein wenig unterhalten und sind zum Schluss gekommen, dass sie auf jeden Fall noch einige TG mit mir im Heimischen gewässer machen wollte bevor sie den AOWD angehen wollte. Da sie PADI OWD ist und bei SSI gelernt habe haben wir dann auch mal die beiden AOWDs mit Kosten und Nutzen verglichen. Der PADI AOWD ist (rein meine persönliche Meinung) eher mit dem SSI Specality Diver zu vergleichen. Er bietet einen netten Einblick in ein paar spezialgebiete des Tauchens und die möglichkeit geführt in diese Reinzuschnuppern und gleichzeitig auch ein paar Skills zu verbessern aber da hört dann der Nutzen auch schon auf (rein aus taucherischer Sicht! Das "Lass mich in Ruh" Argument aussen vorgelassen). Im Gegensatz dazu fanden wir das Konzept am SSI AOWD hochwertiger. Wir haben dann 4 Spezialkurse aufgesucht (bei ihr Tiefe, Navigation, Nitrox und Tarrierung) welche dann zusammen gut 400€ gekostet haben - ist ja mal nicht sooo billig .... Jeder der Kruse war mit einem Theorieteil, kleiner Prüfung (eigentl. vernachlässigbar) und 2 TG besetzt. Was alleine dann schon mal 8 TGs waren. Da sie vorher mit mir zusammen schon ihren 17. TG gemacht hatte war sie also anch den Kursen (welche über gut 3 Monate verteilt waren und zwischen unseren TGs lagen) AOWD und hatte auch meiner Meinung nach die Kursinhalte ausserhalb der KursTGs üben uns verinnerlichen können soweit es einem Taucher am anfang der Ausbildung möglich ist.

Aber wie auch immer du dir deinen Weg überlegst und um welches Thema es später mal geht ich finde eins immer wichtig: Tauchen hat etwas mit Ruhe und Gelassenheit zu tun. Da gilt nicht nur für das Tauchen sondern auch das lernen. Ein TG mehr schadet nie und eine Seite mehr zu einem Thema zu lesen auch nicht. Aber der Körper und dein Gehirn brauchen auch mal Zeit sich an alles zu gewöhnen und sacken zu lassen. Also ruhig blut und vielleicht auch mal über den Horizont des eignen Verbands hinausdenken (das gilt nicht nur für PADI und SSI Angehörige!!)
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 14:04
Nemisis: Grundsätzlich absolut

Nur eine Bemerkung: "Im Gegensatz dazu fanden wir das Konzept am SSI AOWD hochwertiger. Wir haben dann 4 Spezialkurse aufgesucht .... " -> das kannst du (siehe meine Empfehlung oben) beim anderen Verband auch (wobei vier fonde ich übertrieben). Der Unterschied ist ja lediglich, dass du bei dem einen Verband dazu "gezwungen" wirst, Spezialkurse zu belegen (das steht bei diesem "Konzept" im Vordergrund , denn du kannst auch den AOWD durchaus ohne Tief, Navigation und z.B. mit Sharkdiver, Bootsdiver ... machen), beim anderen Verband ist es kein Zwang (um an die AOWD Karte zu kommen), sondern eine Empfehlung. Nun denn, jedesmal, wenn ich so etwas lese, verneige ich mich wieder vor der Genialität des Marketings dieses Verbandes .
Antwort von joemurr Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 14:13
@Nemesis
>..AOWD ist ... SSI Specality Diver zu vergleichen.

Dir ist aber scheinbar nicht bekannt, dass der PADI AOWD aus 5 TGs besteht, bei dem jeweils ein Thema "gestreift" wird (Tief+Navi Pflicht, 3 freie Auswahl).

Der SSI-SD besteht aus mind. 2 TGs eines Themas.

Insofern ist der PADI AOWD allenfalls mit dem Advanced Adventurer von SSI vergleichbar, der ebenso aus 5 TGs besteht (allerdings hier 5 x freie Wahl).

Der SSI AOWD hat, nebenbei bemerkt, auch kein Konzept, denn er "besteht" einfach aus 4 Specialties und wenn man 24 TG geloggt hat, bekommt man den AOWD als Anerkennung geschenkt.

@shuttle
>...AOWD durchaus ohne Tief, Navigation und z.B. mit Sharkdiver...
Da hast Du, werter Freund , nur teilweise recht. Für die Anerkennung des AOWD dürfen die anzurechnenden Specialties keine "non-diving Specialties" sein. Dazu gehört bspw. Shark-Diver, Ausrüstungsspecialty oder auch Nitrox.

Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass diese in der Regel ohne TG absolvierten Specialties dann trotzdem "zählen", wenn man die entsprechenden TGs mit dem TL dazu absolviert (bei EAN denkbar, bei Sharkdiver vielleicht auch , bei Ausrüstung eher weniger ).

Und genial sind beide Verbände, sieh Dir die neuesten Aktionen an.

Gruß
Joe
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 15:04
"nur teilweise recht." -> nein, ich schrieb sharkdiver, bootsdiver und zwar, weil ich genau so eines neulich in der Hand hatte und mir der Inhaber erklärte, tief woll(t)e er (noch) nicht und mit dem Kompass sei er auch unglücklich also empfahl im die Basis Nitrox, Bootsdiver, sharkdiver und Tarierung. Nitrox ist ok, Tarierung ist OK, das bringt jeweils was. Shardiver, mein Gott, wenn es ihn interessiert von mir aus (fürs tauchen bringts nichts) und Bootsdiver ... na ja, ich erzähl den Inhalt nebenbei und der Rest kommt ja automatisch beim Bootstauchen. So etwas jemand als AOWD anzubieten, ist für mich .... lassen wir`s. auf jeden Fall nichts hochwertiges

Ist ja aber auch egal, ich lächle immer nur über das Argument: Wow, da muss man ... das ist aber was deshalb: geniales MArketing zum Verkauf von Sonderkursen. Das meine ich durchaus Ernst (was nichts kostet ist nichts, alter Spruch)

auf das Thema bezogen hab ich ja oben geschrieben: die Leute sollen nicht auf`s Brevet schielen, sondern das machen, was sie weiterbringt ob mit oder ohne Specialties, Hauptsache das entsprechende Thema üben. Ein AOWD mit 25 TG ist ein AOWD mit 25 TG, egal ob oder mit Specialties, egal ob vom Max Moritz oder Pipi Langstrumps Verband, er ist ein Beginner .

Also nochmals auf Padi bezogen: Ich empfehle (wenn mit Sonderkusen) den AOWD mit Sonderkurs Tief und Navi, als zusätzliche Tauchgänge Tarierung (gerne auch als Kurs aber eine Einführung reicht, den Rest kann man selbst mit Partner üben), Suchen und Bergen und Nitrox (mit einem TG, damit es angerechnet wird).

Oder auch den "schnellen", 5 TG AOWD, dann aber zuvor Praxis sammeln und Training.

Ist nur eine Empfehlung ... (aber nicht die schlechteste, meine ich )
Antwort von joemurr Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 15:17
@shuttle
Naja, dann handelt diese Basis zuwider den Standards. Dadrin ist es zweifelsfrei beschrieben. Aber vielleicht wurden da ja TGs zu gemacht . Das soll dann auch dazu gewesen sein.

Deine Empfehlung kann ich im Übrigen nur unterstreichen und wenn man den allgemeinen Tenor dieses Threads so raushört, dann stimmen viele mit der Vorgehensweise "OWD - ein wenig Praxis - AOWD" überein. Und "mancher" braucht halt für die "ein wenig Praxis" ein "wenig" länger.

Gruß
Joe
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 15:37
Joe:

BTW: "Naja, dann handelt diese Basis zuwider den Standards" -> ich bin felsenfest überzeugt davon, das nicht die Basis das Brevet gedruckt/ausgestellt hat, sondern der Verband ,,, und der bewirbt für den AOWD alles, was bei drei nicht auf den Bäumen ist ->Hier klicken "Wählen Sie aus .... Keine andere Ausbildungsorganisation ist damit vergleichbar" Absolut richtig, so etwas verlangt sonst niemand (wäre ja OK, wenn wenigstens vorgeschrieben wäre, was, z.B. eben Tief und Navi. Aber das man das mit allem, was einem so einfällt machen kann, zeigt, worum es tatsächlich geht. Aber wie gesagt, keine Kritik (denn als "höherwertig" schaut das kein Profi an)und ich bewundere erfolgreiche Marketiing Leute). Ist ja das gleiche wie mit dem MasterDiver oder Padi Master Scuba Diver oder Goldcard oder VIP Card oder oder oder ... drei Sterne General bei MC Donald.... und es funktioniert
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 15:47
Joe: ich hab kurz nachgeschaut, Zitat SSI Standards

"14. Non-Diving Specialties: Jeder Specialty Kurs muss zur Qualifikation des Tauchers zum Specialty-, Advanced Open Water- oder Master- Diver mindestens zwei Freiwassertauchgänge enthalten. Die Specialties Fotografie, Ausrüstung & Technik sowie Nitrox< können durch Tauchgänge ergänzt werden, .... " Also machst du nach dem Ausrüstungsteil zwei Tauchgänge, egal wie und schon bist du absolut standardkonform und ein "hochwertiger" "advanced diver" mit Anrecht auf den baldigen Titel "MasterDiver" .... lautere "Cleverle"
Antwort von joemurr Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 16:06
Dieser Passus kommt in den aktuellen Standards gar nicht mehr vor! Wo hast denn die ausgegraben?

Aber im Grunde hast Du Recht, wie ich finde, und das ist ja das, was ich oben geschrieben habe,
>...dann trotzdem "zählen", ...

=> aus meiner Sicht schwammig. Aber ich bin ja auch nur ein kleines Licht und die tiefgründige Intention dieses Standards wird mir verschlossen bleiben.

Gruß
Joe

PS: aber wir werden OT (wieder mal)
Antwort von shuttle Registriertes Mitglied am 08.02.2012 - 16:32
Ausgegraben aus der Version 2008, ich weiß, gibt ne neue, die hab ich nicht parat, aber auch "wurscht" (bei uns wird es ja z.B. bei Nitrox auch so gemacht, dass anerkannt wird, weil ... Füßle lupfen )
Antwort von Michelchen Registriertes Mitglied am 02.03.2012 - 21:06
Ich persönlich kann nichts schlechtes dazu berichten und habe den AOWD nach wenigen TGs über dem OWD absolviert.

Klar fehlt die Routine vieler Tauchgänge, aber man bekommt schon früh viele nützliche Tipps und Fertigkeiten vermittelt und kann diese üben. Ich erlebte meine Tief-, sowie Nacht- und Navigationstauchgänge als Bereicherung und habe gelernt. Kommt jedoch wahrscheinlich auch stark auf die Basis und den Lehrer an!

Wenn man den AOWD früh nach dem OWD macht sollte einem klar sein, das viel Praxiserfahrung fehlt.







Momentan ist das anonyme Posten nicht möglich. Bitte ggf. einloggen.

Ich möchte eine Email, wenn jemand was zu diesem Thema hinzufügt.

E-Mail Adresse:


Code-Zahl übertragen:    (nicht notwendig wenn Du eingeloggt bist)

Hier klicken :      

Infos

Trag Dich doch mal in unser Gästebuch ein. So bleibt Dein Besuch bei uns nicht unerkannt. Und natürlich lohnt sich auch das Stöbern im Gästebuch, denn aus allen Ländern der Welt finden interessante Einträge den Weg in diese Seite.


26.05.2012 14:57 Taucher Online : 176
Heute 9513, ges. 61691260 Besucher
Login:  Autologin: 
Passwort:  
Gast : Registrieren - zur Login-Seite


Deine Bookmarks:
Taucher-News - Kalender - Sichtweiten - Postkarten

Aus unserer Foto-Datenbank:
Und noch über 20.000 weitere Fotos...



Forum TEK-Diving

Auszug aus diesem Forum:


Sauerstoffschmiermittel
vom 22.05.2012 : Hallo, ich hoffe, dass ich hier im richtigen Forum bin mit meiner Frage. Ich möchte mein Doppelpaket und meine Apeks ... [mehr]

Heizsysteme
vom 22.05.2012 : ich denke und hoffe das ich mit dem Thema hier in dem Forum richtig bin. Ich will mir ein Heizsystem zulegen. Da mein Anzug ein ... [mehr]

Sherwood Magnum erste Stufe für Tek
vom 19.05.2012 : Hi allerseits, bin nicht sicher, ob die Frage eher in "Ausrüstung" passt, aber ich versuche es mal hier. :-D Hat jemand von ... [mehr]

Aus unseren Tauchfotos:


 Bunaken
(28.06.2002, 21 Fotos)

   

 Bunaken
(28.06.2002, 19 Fotos)

   

 Betonschute Hohenhain
(01.07.2002, 11 Fotos)

   

Aktuelle Tauchplätze:

Borneo - Lankayan
(24.05.2012) Einer der Top10 Tauchdestinationen weltweit, dazu ein enspruchsvolles Hotel auf einer Spiegeleiinsel. Das hat uns gereizt, leider wurden wir etwas enttäuscht: Die Anreise über Kuala Lumpur, Kota (mehr)

Lütschetalsperre, Frankenhain
(21.05.2012) Ich hätte es wissen sollen, als mich mein Tauchkumpel am Freitag euphorisch anrief und mir sogar ein Bild vom klaren Wasser im Uferbereich auf´s Handy schickte und von Top Sichtverhältnissen (mehr)

Steinbrüche Löbejün
(21.05.2012) Wir waren am Wochenende mit einer größeren Tauchgruppe dort tauchen. Nachdem ich vor 2 Jahren schon einmal in Löbejün getaucht bin und super Sichtweiten hatte, waren die Erwartung natürlich sehr (mehr)




MountainBIKE RoadBIKE UrbanBIKING outdoor klettern CAVALLO AnglerNetz taucher.net planetSNOW