Moin,
Ich stimme Tele zu, man könnte ja mal nen Blindtest machen und kein Laie (wie wir es fast alle sind) würde den Unterschied erkennen. Ich bearbeite seit eh und je JPEGs und bin absolut "glucklick".
Wer jetzt anfängt mit "Neee, man nämlich doch...! Voll der dicke Unterschied!..." - den würde ich zunächst mal fragen, ob er für die Darstellung auch seinen Monitor perfekt kalibiriert hat und die optische Darstellung mit dem CMYK-Farbraum übereinstimmt. Sonst ist das tolle Bildchen spätestens beim Posterdruck ganz schön Brei
Was man RAW zugute halten muss, ist sein größerer Dynamikbereich. Vor allem Weißabgleich, Kontrast und Farbsättigung werden nämlich erst bei der Konvertierung in andere Formate festgelegt und nicht bei der Aufnahme selber. Auch weil JPGs im RGB-Farbraum abspeichern, verliert man Bildinformationen.
Das macht sich bei der Bearbeitung bzw. Darstellung am Heimcomputer aber KAUM bemerkbar.
Kurz gesagt: Wer heiß auf RAW ist, solls gerne machen, aber nicht behaupten, Leute die JPEGs bearbeiten haben fast schon einen an der Waffel

(Es soll sich bitte niemand persönlich angesprochen fühlen! Hab nur manchmal den Eindruck, dass die Denke latent vorhanden ist)
LG, JPEG-Basti