Neue Dive Inside - Der neue Schick: Gelassenheit bei Umweltfragen? Abgesandt von Wookie am 27.01.2010 - 15:57:
(Ich bitte, diesen Beitrag in einen besser geeigneten Forenbereich zu verschieben, sollte ich mir hier den falschen ausgesucht haben.)
Der Beitrag "Umweltschutz - nein danke" mag ironisch gemeint sein (bitte, bitte), aber obwohl ich Ironie sehr schätze, fürchte ich, dass der Beitrag doch eher zu einer Gewissenberuhigung der Leser/ Reisenden Taucher führen könnte.
Klar, klingt es mal sehr opportunistisch, der Autor kleidet sich mit einem rebellischen Schick, so er denn ernsthaft mehr Gelassenheit gegenüber Umweltproblemen fordert. Liest sich ja auch mal ganz neu, schließlich wird man tatsächlich an jeder Ecke gemahnt, was man denn alles besser machen könnte...
Aber (!) es ist absolut notwendig, gerade im Bereich Tauchtourismus. Denn eben in diesem Gebiet kann ich nicht behaupten, von umweltfreundlichen Reisealternativen erschlagen zu werden und vor lauter Qual der Qahl überfordert zu sein. Und ich lese regelmäßig die gängigen Publikationen.
Wo sind denn die umweltfreundlich geführten Taucherhotels der Welt? Tauchschulen/Hotels, die den Zugang zum Hausriff für Taucher pro Tag einschränken? Und gerade als reisender Taucher hat man tatsächlich die Pflicht, sich mit den Emissionen, die durch die Flüge entstehen, auseinanderzusetzen.
Viel mehr hätte ich mir einen Artikel gewünscht, der den interessierten Tauchern Möglichkeiten nennt, Hoteladressen z.B. Oder aufzeigt wie man sich zumindest bemühen kann, ein Teil der verursachten Emissionen einzusparen in anderen Lebensbereichen o.Ä.
"Die einen sind betroffen, weil die Malediven im Meer versinken sollen, die anderen, weil die Eisbären bedroht
sind. Und selbst, wenn es so kommen sollte:
Vielleicht müssen wir einfach hinnehmen, dass
manche Inseln versinken, genauso, wie andernorts
neue entstehen. Oder das Arten auch mal
aussterben."
Da bin ich nun tatsächlich betroffen. klar, das Klima wandelt sich seit Jahrtausenden, klar Arten kommen und gehen... bei all den Studien muss jeder wissen, woran er glaubt. Unstreitbar ist aber sicher, dass weniger Fliegen nicht mehr schadet... Wie man es sich so einfach und bequem machen kann
Antwort von R2-D2 am 27.01.2010 - 16:21 War es nicht so, dass sich die Malediven unter dem Wasserspiegel entwickelten und wuchsen, um dann unter welchen Umständen auch immer aus dem Meer auftauchten? Sinkender Wasserspiegel?
Wenn sie versinken können die Korallen wieder aufbauen um in Zukunft wieder eine Insel zu blilden.
Ein ewiger Kreislauf, so ist das Leben, unbarmherzig und grausam.
Wenn du Riffe vor Negativeinflüssen durch den reisenden und tauchenden homo aeroflotticus schützen willst, dann initiiere bitte erstmal weltweit auf sämtlichen Tauchbasen sowas wie bei uns die AU am Auto:
Dein Flossenstil wirbelt Sand auf, das ist Feinstaub für die Korallen - geh in den Pool, bis du es kannst!
Du kannst nicht tarieren - da drüben ist ein Minigolfplatz!
Und hör auf mit dem CO2-Gejammer, sondern frage Google mal lieber nach Stichwort "climategate". Und frag mal nach, warum tausende ach so unkundige und wichtige Delegierte überwiegend per eigens dafür gechartertem Langstreckenjet nach Kopenhagen fliegen mussten für eine Blähveranstaltung, deren Minimalergebnis auch per Mail oder SMS entstanden wäre. Allein die Flug- und Unterbringungskosten dürften höher sein als die bislang weltweit gesammelte Hilfe für Haiti!
Antwort von Wookie am 27.01.2010 - 19:30 @D-32
Ja tatsächlich wär es gar nciht schlecht, wenn in der Tauchausbildung noch mehr auf den Schutz der Riffe und Ähnliches eingegangen würde, egal ob Tauchtechnik und/oder Biologie ect.
Und dass vermeintliche Vorbilder oder sagen wir Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, sich nicht vorbildlich verhalten, entbindet ja nicht jeden einzelnen von seiner Verantwortung.
Versteht mich jetzt nicht bewusst falsch, jeder muss und soll selber wissen, was er tut. Und das ist auch gut so. Ich finde bloß zum einen, dass ein Artikel, der als Aussage lediglich hat: Man braucht sich nciht mit dem Umweltschutz auseinander setzen, ist eh viel zu mühsam, völlig überflüssig ist.
Und außerdem wollte ich darauf hinweisen, dass stattdessen vielleicht ein Artikel darüber interessant gewesen wäre, was man als Taucher tun kann. Eine nützliche Information, woraus dann jeder für sich ziehen kann, was er will.
Als riffbewusster Taucher kannst du so lange gar nichts tun, wie sich weltweit zigtausende Tauchbasen mit "Tauchausbildung" oder "Funtauchen für permanente Tauchanfänger" mit niedrigstem Anforderungsniveau an die Kunden vor der Pleite retten! Du kannst heute weltweit keine wirklich qualifizierende Tauchausbildung mehr dem Kunden anbieten! Der will rein, der will bunte Fische, Korallen und Haie sehen - alles für ganz einfach und gegen die goldene VISA-Karte! Biokurse verkaufen sich 100 x schlechter als Divemasterkurse!
Und dann latscht der "Tauchheld" an die Bar, dann ins Luxus-Hotelzimmer, macht sich weder nen Kopp drum, wo seine Fäkalien bleiben, noch darum, woher das Wasser für 20 Minuten Duschorgie kommt. Danach schmeißt er das einmal benutze Handtuch auf den Boden und denkt nicht über Waschmittel, noch mehr Wasser und sonstwas nach. Ist doch alles alles inclusive, bin schließlich als Neckermänne im 5*-Bunker, dafür habe ich bezahlt!
Und wenn das Gebiet von 2010 ruiniert ist, bucht er 2011 woanders.
Antwort von u.blueher am 27.01.2010 - 21:17 @D-32 27.01.2010 - 18:55 .
@Wookie: Ich hab den von Dir monierten Artikel nicht gelesen, aber Gelassenheit und kühle Vernunft und eine Versachlichung bei Umweltfragen finde ich schon wichtig. Der hier tobende "Krieg" ist schlimmer, als das Ausbildungsforum. Das zeigt mir, wieviel Geld dort auf allen Seiten gemacht wird.
Umweltfreundliche Hotels, Klimaausgleich bei Flügen - das kannst Du, alles selbst beeinflussen, wenn Du es willst. Du findest genügend Hotels, die angeben, umweltfreundlich geführt zu werden und Du kannst schon jetzt einen finanziellen Ausgleich für die Emmissionen durch Deine Flüge zahlen.
Tauchplätze mit Beschränkung der täglichen Taucher? Auch das kannst Du alles buchen. Dazu brauchst Du keinen Artikel in DI, geht alles mit Google.
Aber - mein Eindruck, während sich viele Sorgen um CO2 machen, machen einige ein Geschäft mit diesen Sorgen. Google mal den Vorschlag von D-32.
Antwort von D-32 am 27.01.2010 - 21:51 Und die "Sorgen" wegen CO2 sind ebenso von den Medien gesteuert wie der inzwischen verifizierte Megaflop bei uns mit der bösen "Schweinegrippe" nebst Impfung!
Dass aber Massen von miesest ausgebildeten Tauchern nicht nur die Riffe vor Hurghada, sondern auch woanders, zu fast toten Wüsten verwandelten, sind beweisbare Fakten! Aber da überall dort xx Tauchbasen Geld verdienen wollen, schreiben die Massenmedien nichts dazu, denn die Tauchbasen sind Werbekunden!
Und wenn jemand schreibt, dass beispielsweise die von 7 Hotels eingekreiste Coraya-Bucht mehr als eindeutige Anzeichen von regionsuntypischer Eutrophierung aufweist, gibt es auch wieder Forumsmecker.
Und ein gänzlich meist staatlich unterdrücktes Thema ist eine Dokumentation über die Folgen von Entsalzungsanlagen für die Riffe. Meines Wissens darf nirgendwo im Bereich des Auslaufes der hochkonzentrierten Rücklaufsole in Ägypten getaucht werden, um die Schäden zu dokumentieren.
Antwort von luft4breakfast am 27.01.2010 - 23:54 Umweltfreundliche Hotels in der Coraya Bay?
Nach meinem Kenntnisstand werden dort nachts dermassen viele Pestizide gesprüht, dass von riesigen Nebenwolken in den Resorts die Rede ist. Nicht nur die kleinen Insekten fallen dort tot von den Büschen.
Umweltfreundlich?
Antwort von luft4breakfast am 27.01.2010 - 23:56 ..streichen "Nebenwolken" und setze "Nebelwolken"...
Antwort von luft4breakfast am 28.01.2010 - 00:39 Umweltfreundlich ist das ganz gewiss nicht. Ausser den genannten Insekten sind natürlich diverse Insekten, die den Menschen nicht "nerven" ebenso betroffen. Genauso wie Kleinvögel, Reptilien und dergleichen.
Was die Wirkung auf den Menschen betrifft, das sei auch mal dahin gestellt.
Es gibt zudem Hotels in Ägypten, die keine Gifte sprühen, ob man das nun gut findet oder nicht.
Das Hotel in der Shoni Bay ist ein Beispiel, dort wird höchstens 1-2 Mal die Woche in den Zimmern was versprüht. im Freien definitiv nicht.
Man kann davon halten was man möchte, aber umweltfreundlich ist diese massive Sprüherei in keinem Fall.
Antwort von Hausdame am 28.01.2010 - 00:49 Umweltfreundlich kann es nicht sein. Aber notwendig. Bei den umfangreichen Grünanlagen und deren täglicher Bewesserung würden sich die Mücken explosionsartig vermehren.
Für meinen Geschmack ist mir die Bekämpfung am Ursprungsort lieber, als dass ich des Nächtens in einer Giftwolke schlafe. Und auch Tagsüber bevorzuge ich einen mückenfreien Strand, Pool und Restaurationsbereich.
Antwort von luft4breakfast am 28.01.2010 - 00:53 Dann erkläre mal bitte deine Aussage von oben: "Wie wäre es mit Umweltfreundlichen Hotels, wie z.B. die Hotels in der Coraya Bay"
Was ist denn nun an den Hotels genau umweltfreundlich?
Antwort von Hausdame am 28.01.2010 - 01:03 Für ein Hotel in Ägypten echte Besonderheiten
:
Mülltrennung und gesicherte Entsorgung
Energieeinsparung
Abwasseraufbereitung und deren Nutzung
Entsorgung des Klärschlamms als Dünger
Weiterverwendung des biologischen Abfalls (Ziegen und Kompostieranlage)
Verwendung biologisch abbaubarer Reinigungs- und Waschmittel
Usw.
@Hausdame (oder wie Du Dich sonst noch so nennst ...)
"Antwort von Hausdame am 27.01.2010 - 23:45
Zum Thema:
Wie wäre es mit Umweltfreundlichen Hotels, wie z.B. die Hotels in der Coraya Bay. "
und ...
"Antwort von Hausdame am 28.01.2010 - 00:11
... auch in der Coraya Bay kommen die Hotels nicht umhin, die Stechfliegen, Gelsen, Moskitos mittels Pestiziden zu bekämpfen. Würden sie es nicht machen, könnte man dort keinen Urlaub verbringen. "
Sorry - das beißt sich aber gewaltig selbst in den Schwanz ...
"Definition umweltverträglicher/umweltfreundlicher Tourismus
Umweltverträglicher Tourismus ist per Definition verträglich mit der Umwelt als gesamter
räumlicher Umgebung. Er zeichnet sich durch möglichst geringe Eingriffe in den
Naturhaushalt aus, durch möglichst geringen Landschaftsverbrauch, möglichst geringe
Veränderung des Landschaftsbildes und möglichst weitgehende Erhaltung einer naturnahen
Kulturlandschaft."
Sorry, aber dieses Verstreuen der Pestizide - meist auch deutlich höher konzentriert als hier in Europa zugelassen ist sicherlich nicht mehr mit "Umweltfreundlich" zu bezeichnen ...
Aber Du schreibst ja selber ...
"Antwort von Hausdame am 28.01.2010 - 00:11
"Würden sie es nicht machen, könnte man dort keinen Urlaub verbringen."
Also - Ergebnis ... - Man scheißt dort (Sorry für die Umgangssprache) auf die Natur und will auch "NUR" das Geld der Touristen ...
PS: dieses ausschreiben der realen Namen finde ich pers. unter aller Sau - Du wurdest mittlerweile mehrfach darum gebeten, dieses zu unterlassen und Dich dem Thema zuzuwenden ...
Wenn hier - jetzt mal auf die letzten Threads bezogen jemand ...
"Antwort von Hausdame am 27.01.2010 - 23:09
Nein xxx, dir gehört das Taucher.Net nicht - und wenn du dieses weiterhin mit deinen Beiträgen beleidigst, wird es sicher bald die "rote Karte" für dich geben - was zu hoffen wäre. "
... die rote Karte bekommen sollte - hier stellst Du Dir meineserachtens selber wieder ein Bein ...
Die Rote Karte würde wegen mehrfacher Mißachtung einfachster Regeln ...
Stell Dir vor, Du unterhältst dich im Bekannten- und Verwandtenkreis. Du bist freundlich, umgänglich, respektierst andere Meinungen und achtest die Würde eines jeden. Dies erwartest Du auch von den Teilnehmern dieses Forums und sollte auch für Dich als Verhaltenskodex gelten."
... eindeutig selber zustehen ...
Außerdem ist es wirklich merkwürdig, das bestimmte Personen bei Einbeziehung genannter Bucht (Coraya-Bucht) schnell aufjaulen und dazu dann gerne und wiederholt versuchen, den/die anderen in irgendeiner Weise zu diskreditieren ...
Scheinheiligkeit auf höchsten Nievau, leider abgegeben auf niedrigstem Nievau ...
"Für ein Hotel in Ägypten echte Besonderheiten
:
Mülltrennung und gesicherte Entsorgung
Energieeinsparung
Abwasseraufbereitung und deren Nutzung
Entsorgung des Klärschlamms als Dünger
Weiterverwendung des biologischen Abfalls (Ziegen und Kompostieranlage)
Verwendung biologisch abbaubarer Reinigungs- und Waschmittel"
Auf Deutsch (mit höchster Wahrscheinlichkeit ...)
Mülltrennung und gesicherte Entsorgung = bis vor das Hotel - danach sind die Einheimischen damit beschäftigt und was die damit machen interessiert uns nicht ...
Energieeinsparung = es gibt Stromausfälle ...
Abwasseraufbereitung und deren Nutzung = Erst zum Duschen, dann gehts in den Pool und dann ab ins Meer ...
Entsorgung des Klärschlamms als Dünger = wo pauschal "naturbedingt" nichts wächst ergibt sich damit eine Überdünnung des Bodens ... (aber wächst ja eh nichts)
Weiterverwendung des biologischen Abfalls (Ziegen und Kompostieranlage) = dann kommt die Scheiße halt später oder woanders hin ...
Verwendung biologisch abbaubarer Reinigungs- und Waschmittel = alles ist "biologisch" abbaubar ... - irgendwann ...
Im großen und ganzen müßte das doch damit alles erklärt sein ...
Antwort von luft4breakfast am 28.01.2010 - 01:19 Und mit was laufen die Generatoren, die die ganze Nacht vor sich hin brummen?
In welcher Ägyptischen Recyclinganlage landet denn dieser getrennte Müll genau?
Ich wäre der erste, der sich freuen würde wenn es so wäre wie Du schreibst, aber irgendwie kann ich das in dem Ausmaß nicht ganz nachvollziehen.
Die Insekten und Kleinvögeln im Übrigen auch nicht, die sind schon in den ewigen Jagdgründen...
Antwort von luft4breakfast am 28.01.2010 - 01:46 Ist die TUI als Reiseveranstalter nun der Maßstab, wenn es um "Umweltschutz" geht? Wieviele Hotels sind denn in der Liste, die nicht von TUI vermarketet werden?
Irgendwie wird mir das jetzt etwaszu flach, ich gedenke jetzt auf dem Weg in´s Bett den Opfern der massiven Pestizid Angriffe.
Antwort von luft4breakfast am 28.01.2010 - 02:04 @Hausdame
Und welche Resorts wurden entsprechend geprüft und sind nicht in der TUI Liste (z.B.weil sie von TUI nicht gebucht werden). Und welch sind nicht zertifiziert und trotzdem umweltfreundlicher, z.B. weil nicht 24/7 die Diesel Generatoren durch laufen und, sobald die Gäste Heia machen, Gift gesprüft wird?
Und der Vergleich mit McD hinkt auch leicht, oder?
Antwort von Schangu am 28.01.2010 - 02:16 @ "Hausdame" Musst Du mit die ganze Zeit mit Namen rumschleudern und Dich selber hinter einem Pseudonym verstecken? Nenn doch mal Deinen Namen, damit ich weiss mit wem ich es nicht zu tun haben möchte... Oder hast Du die grosse Klappe nur anonym?
Die Coraya Bucht ist Sch*** aus Sicht eines verwöhnten Tauchers. Ich war einmal da und nie wieder!
Und um nicht ganz OT zu sein:
Je kleiner und Familiärer eine Basis ist, desto eher besteht eine Chance das auf Umweltschutz wert gelegt wird!
Die Tauchfabriken nutzen eine Bucht bis sie tot ist, dann wird weiter gezogen, eine neue Basis aufgemacht und der Kreislauf beginnt von vorne.
Heuschrecken machen es auch so ;)
Wer ein kleines Resort hat wird sein Hausriff meistens als sein Kapital ansehen und es zu schützen versuchen.
Die Tauchfabriken hingegen scheren sich einen Dreck um Naturschutz.
Taucher geht nicht hin kann ich nur als Tip geben. Boykott den Grossen!
Sucht Euch was kleines wo man noch auf jeden einzelnen eingeht und nicht als oberstes Ziel hat möglist viele anonyme Taucher eingecheckt zu haben, Kurse samt Plastikkarte an den Taucher zu bringen und Euch im warsten sinne des Wortes das Geld aus der Tasche zu ziehen!!!
Lieben Gruss,
Der Schangu
Antwort von luft4breakfast am 28.01.2010 - 02:24 @Schangu
Bravo, endlich jemand der sich traut das auszusprechen, was viele denken!
Ägypten ist groß und, weiß Gott (oder Inshallah), gibt es viele andere schöne Tauchgewässer - diese eine Bucht ist nun wirklich nicht der heilige Gral.... Und das in jeder Hinsicht, auch ökologisch. Wenn Öko, dann lieber Marsa Shagra Eco.
Antwort von Hausdame am 28.01.2010 - 02:54 @Schangu
Wer im WWW freiwillig seinen Namen preis gibt, braucht sich nicht wundern, daß dieser auch verwendet werden. Ist halt mal so.
Wenn dir die Coraya Bucht nicht gefallen hat - warum nicht, Geschmäcker sind verschieden.
Deine Theorie über Umweltschutz / Tauchbasengröße ist nicht wirklich haltbar. Bestes Gegeneispiel SubAqua im Mövenpick, ExtraDivers im Brayka, Coraya Divers in der Coraya Bay.
Gegenbeispiel: Resta Reef Resort / Resta Grand Resort ... da latschen die Leute über das Riffdach, weil es keinen Steg gibt. Und da ist eine kleine Basis.
@luft4breakfast
Du wolltest den Nachweis für die Iberotels in der Coraya Bay. TUI hat mit seinen "Eigenmarken" angefangen und übernimmt hier eine Vorbildfunktion. Was mit anderen Hotels unter anderem Managmant ist, interessiert mich erst, wenn ich diese buchen will. Da ist halt eigenverantwortliches Denken gefragt.
Antwort von Schangu am 28.01.2010 - 04:36 @ Hausdame, Deine Beiträge sind OT, ok.
Deine Inhalte sind subtil, obskur, borniert, artifiziell und defizitär.
Hoffe ich kann den nächsten banalen Werbebeitrag Deinerseits etwas rauszögern da Du ja erstmal Wörter googeln musst- oder irre ich?
Wo gohobelt wird, da fallen auch Späne.
Nur soviel zu Deiner These, das die 3 die Du genannt hast eine Ausnahme bilden.
Umweltschutz fängt da an, wo das Verdienen aufhört oder schmaler wird. Und ausser die Turtel Foundation von einer dieser Firmen fällt mir nichts ein, was zum Schutz der Umwelt gemacht wird! Für die TF Hut ab!
Zitat:
Wer im WWW freiwillig seinen Namen preis gibt, braucht sich nicht wundern, daß dieser auch verwendet werden. Ist halt mal so.
Antwort:
Herr Richter, wer mir vor die Faust läuft ist selber schuld wenn er ein blaues Auge hat. Ist halt mal so.
Zum Thema:
Jeder Beitrag in einer Öffentlichen Puplikation ist von einer Peson geschrieben, die sich dabei mehr oder weniger denkt.
Ich selber wünsche mir keine Berichte mit Werbung für das eine oder andere Hotel, denn dadurch wird auch dieses überrannt. Zudem glaubt doch hoffentlich keiner, das man diese Werbung umsonst macht oder?
Da ja jeder von uns im T-Net schonmal mit dem Internet in Kontakt gekommen ist, ist es auch möglich sich eine Basis/Hotel im WWW zu suchen, die den Ansprüchen genehm ist. In welcher Hinsicht auch immer.
Ich finde die Aussage "Umweltschutz nein Danke" treffend! Denn:
Das im Tauchen viel Geld liegt ist klar. Schade ist, das bisher nur selten ein Ökosoziale Ader bei Basenbetreibern zu finden ist. Basenbosse müssen damit anfangen und es umsetzen, nur so kann es die Schritte zum Gast schaffen und ein Umdenken bei uns herbeileiten. Wenn auf der Basis alle Hühneraugen zugedrückt werden wenn es einen Korallenmordenden Fotografen gibt, dann ist das Problem nicht behoben sondern Tolleriert. Wird dieser aber von der Basis vom Tauchen ausgeschlossen, wird er sich überlegen, ob er in der nächsten Basis wirder das Hausriff ummgräbt. Sobald alle Basen so handeln - statt auch von dem Korallenmörder das Geld zu nehmen - sind wir nen riesen Schritt nach vorne gekommen. Wir Taucher können durch Boykott dazu beitragen das diese Art des Umdenken stattfindet.
Ich kenne ein kleines Resort in Sulawesi, dort hat es nur ca. 4 über den Tag verteilten Stunden am Tag 220V für die Gäste.
Kammeras etc werden via Solar geladen.
LED Zimmerlicht - Solar mit Akku.
Ein kleiner Generator sorgt für den Strom der Küchen Kühlschränke.
Warmwasser via Solar - nicht Durchlauferhitzer.
Natürlich war es für den Inhaber eine Investition, die er hätte eindämmen können, aber eine Ökosozial Basis war sein Ziel. Geschafft sage ich!
Die Massenbunker können das niemals schaffen! Denn sie wollen Geld - keine Unkosten.
Wir Gäste haben es in der Hand, wer unser sauer verdientes Geld bekommt!
auch ich habe beim lesen des Artikels ohne Erfolg versucht den Hinweis darauf zu entdecken, dass es sich um eine Satire handelt.
Sein Rückfall in George W. Bush Denken bezüglich des Temperaturanstiegs ist mir unbegreiflich. Da kann ich mich nur femdschämen.
Linus Horrorszenario veganisch zu leben, klimaneutral zu wohnen und kaum noch ein Auto mehr zu brauchen, weil der öffentliche Nahverkehr funktioniert erschreckt mich wenig.
Ich bin kein Vegetarier, empfehle aber in diesem Zusammenhang einen Besuch im (oder eine Reportage über ein) Schlachthaus oder Massentierhaltung.
Die Frage, wie das Denken verändern ist damit auch beantwortet: Sich nicht mit dem Wiederkäuen von Phrasen das im Artikel beklagt wird aufhalten (aber genau das tut er), sondern sich mit diesen Themen persönlich auseinandersetzen. Schön wäre in diesem Zusammenhang doch auch, wenn jeder der Fleisch essen will einmal im Jahr ein Säugetier selbst töten und zerlegen muss. Das (=dieses Bewußtsein) würde meinen Konsum sicher beeinflussen).
Seinen fatalistischer Ansatz dass alles mal vorbei geht kann ich jedoch teilen. Schließlich wird auch die Sonne mal Ihren Dienst quittieren. Und dann ist Leben hier sehr unwahrscheinlich. Am Ende ist es also eh egal.
Ich habe aber auch keine Kinder. Trotzdem versuche ich mich hier auf der Erde zu verhalten wie auf einer Toilette. Ich versuche sie nicht schmutziger zu verlassen, als ich sie vorgefunden habe.
Einen gelassenen aber nicht gleichgültigen Tag wünsche
ich
Antwort von Wookie am 28.01.2010 - 10:41 @Hausdame "Umweltfreundlich kann es nicht sein. Aber notwendig. Bei den umfangreichen Grünanlagen und deren täglicher Bewesserung würden sich die Mücken explosionsartig vermehren. "
Ja so ein Beispiel meine ich. Auch wenn ich weiß, dass es nicht der Vorstellung eines jeden Touristen entspricht, gibt es eben inzwischen eine Zielgruppe (inkl mir), die sich unter einem umweltfreundlichen Hotel in dieser Klimazone eins vorstellen, dass eben auf Grünlagen mit ihrer verschwenderischen Bewässerung ebenso wie auf den Pool verzichtet.
Die oben genannten Eco-Hotels in Ägypten kenne ich (interessante Alternative) und ich bin auch durchaus der Google-Suche mächtig, aber ähnlich geführte Hotels hab ich bisher kaum gefunden. Ich würd mich sehr freuen, wenn jemand, der solche Hotels bereits besucht hat, mit vielleicht per PM einen Tipp zukommen lassen könnte
wo war ich denn beleidigend?
Ich möchte Dich bitten solche diffamierungen zu unterlassen!
Der Vergleich mit der Faust ist genauso schlüssig wie Deine Aussage mit den Namen und dem aussprechen in Foren. Daher habe ich in angeführt.
Wenn Du glaubst ich würde soetwas machen irrst Du.
Wenn Du jetzt wieder behauptest es sei ok Namen öffentlich auszusprechen weil Du sie kennst muss ich Dir sagen von Sozialkompetenz zeugt das in keiner Weise! Überdenke das doch mal
Aber jedem wie er es mag. Und ich mag keine Basenbetreiber / Angestellten, die meinen das T-Net missbrauchen zu müssen ;)
Aber irgendwie Lustig das ganze ;)
Lieben Gruss
Der Schangu
Antwort von Schangu am 28.01.2010 - 10:57 OT
@ Hausdame
eins noch, in dem von dir besagten Resort mit 4000 Betten gibt es also 4000 Taucher? Oder hinkt der vergleich etwa?
Lieben Gruss,
Der Schangu
Antwort von Wookie am 28.01.2010 - 11:03 @Hausdame "Umweltfreundlich kann es nicht sein. Aber notwendig. Bei den umfangreichen Grünanlagen und deren täglicher Bewesserung würden sich die Mücken explosionsartig vermehren. "
Ja so ein Beispiel meine ich. Auch wenn ich weiß, dass es nicht der Vorstellung eines jeden Touristen entspricht, gibt es eben inzwischen eine Zielgruppe (inkl mir), die sich unter einem umweltfreundlichen Hotel in dieser Klimazone eins vorstellen, dass eben auf Grünlagen mit ihrer verschwenderischen Bewässerung ebenso wie auf den Pool verzichtet.
Die oben genannten Eco-Hotels in Ägypten kenne ich (interessante Alternative) und ich bin auch durchaus der Google-Suche mächtig, aber ähnlich geführte Hotels hab ich bisher kaum gefunden. Ich würd mich sehr freuen, wenn jemand, der solche Hotels bereits besucht hat, mit vielleicht per PM einen Tipp zukommen lassen könnte
Antwort von Hausdame am 28.01.2010 - 11:07 @Wookie
Das Beispiel mit Pool und Grünanlagen möchte ich mal kurz entkräften. Die Poolanlage in einem ägyptischen Hotel macht vieleicht 2% vom gesamten Wasserverbrauch aus. Pro Tourist und Jahr kannst du von ca. 250 m³ Wasserverbrauch ausgehen. Bei einem Hotel mit 250 Zimmern spielt der Verbrauch pro Kopf/Pool nur eine untergeordnete Rolle. Das Wasser für die Grünanlagen ist aufbereitetes Abwasser - es fallen ja täglich einige Hunder m³ an.
Würde man auf die Grünanlagen und den Pool verzichten, wäre es nur ein marginaler Gewinn für die Umwelt und gerade in Wüstenländern wie Ägypten würde es nicht gerade freundlich aussehen.
Ein echter Gewinn für den Riff- und Umweltschutz wäre es, in Ägypten jegliche Art von billigster Plastiktüte zu verbieten und auf alle Getränkeflaschen (Plastik und Glas) ein Pfand zu erheben. Aber das ist ist in einem Dritte Welt Land nicht durchsetzbar.
@Schangu
Was du nicht magst, ist mir einerlei. Ich mag Tauchbasenbesitzer und deren Angestellte, die als solche hier oft recht brauchbare Tipps liefern.
Diffarmieren tust du dich übrigens selbst durch deine Unsachlickkeit. Subtile, unterschwellige Anfeindungen ziehen aber bei mir nicht.
Antwort von Schangu am 28.01.2010 - 11:25 @Hausdame
*Diese* Art von Basenbetreibern und Tauchbasenbesitzer mag wohl jeder...
Lassen wir das hier jetzt lieber, man trifft sich immer 2 mal im Leben
Der Müll in Egypten ist in der Tat ein Problem!
Aber um mal das entkräftete Argument zu kräftigen,
würde man statt das Abwasser gering gefiltert in den Boden zu kippen (es stinkt in diesen schönen Kunstgärten jedenfalls so), es zur Trinkwasserwiederaufbereitung geben könnte man den Kreis schliessen... Aber da beist sich die Katze in den Schwanz, soetwas kostet Geld und das möchte keiner hergeben. Jedenfalls nicht diejenigen, die am Gast verdienen.
Die Anschaffung solcher modernen Geräte kostet ca. 1000eu pro m³ der in einer Stunde anfällt. Nicht zuviel wie ich finde, aber wollen muss man es ;)
Lieben Gruss,
Der Schangu
Antwort von Hausdame am 28.01.2010 - 11:40 Das Abwasser wird nicht "gering gefiltert" sondern über vollbiologische Kläranlagen aufbereitet.
Trinkwasser aus Abwasser: Diese Schlagzeilen spare ich mir lieber. Das wäre der Tod für jedes Resort-Hotel. Abgesehen davon, daß die Kosten für Gewinnung dieses "Trinkwasser" dem Touristen aufgeschlagen werden, würde die Masse davor schon wegen ekel zurückschrecken.
Jährlich 9 Mio Urlaubern in Ägypten lassen sich nicht einfach so in "ökologisch unbedenklichen" Kleinresorts unterbringen.
Antwort von RogerT am 28.01.2010 - 11:54 >>Ein echter Gewinn für den Riff- und Umweltschutz wäre es, in Ägypten jegliche Art von billigster Plastiktüte zu verbieten und auf alle Getränkeflaschen (Plastik und Glas) ein Pfand zu erheben. Aber das ist ist in einem Dritte Welt Land nicht durchsetzbar. <<
Dann fliege mal nach Ruanda - würde ich glatt als Dritte-Welt Land bezeichnen. Wenn du da eine Plastiktüte im Koffer hast, kippt der Zoll dir den gesamten Inhalt deines Koffers lächeln vor die Füße, fischt die Platiktüte raus und du darfst wieder einpacken... Plastiktüten sind dort nämlich verboten! Und das wird auch gnadenlos durchgesetzt.
Wenn man (bzw. Ägypten) wollte, würde es gehen! Es interessiert bloß niemanden dort.
Antwort von boesewicht am 28.01.2010 - 12:25 @Schangu
"Wenn Du jetzt wieder behauptest es sei ok Namen öffentlich auszusprechen weil Du sie kennst muss ich Dir sagen von Sozialkompetenz zeugt das in keiner Weise!"
Ich kenne diese Person unter dem Pseudonym "Hausdame" (Damen verhalten sich übrigends anders ... ) jedenfalls nicht ...
Mein Name ist aber in meinem Profil ersichtlich - woher besagte Dame allerdings meine Ex-Gattin ausgegraben hat ... - keine Ahnung ... Aber es ist ja ersichtlich, das "Hausdame" nicht auf dem neusten Stand ist - in vielerlei Dingen
Trotzdem ist es Sitte im Internet, Leute anhand von ihrem Accountnamen anzusprechen, außer es herscht eine entspr. Vereinbarung untereinander ...
Weder ich noch andere haben besagter Person aber dazu die Erlaubnis gegeben ... - eher das Gegenteil ist ja der Fall ...
Aber - mein Gott - nicht sozialverträgliches Gesindel kriecht halt immer wieder mal unter Steinen vor und versucht andere dann in die Fersen zu beißen ...
@Hausdame
Wie lautet Denn bitteschön Dein Name im richtigen Leben ?
Wenn Du meinen ja nun schon kennst und immer wieder gerne schreibst, dann wäre es ja höflich, wenn ich Dich ebenfalls mit Deinem Namen ansprechen würde/könnte ...
Gerne auch per PN, wenn Du Dich aus der Anonymität heraustrauen solltest
Hinsichtlich - in Ägypten will niemand, das manches durchgesetzt wird ...
Stimmt - aber das war in allen Ländern so - machbar ist es nur, wenn man es dann trotzdem - für sich bzw. sein Ressort - einfach umsetzt und auch durchzieht ... - Kleinvieh macht bekanntlich ja auch Mist ...
Die Aussage "da kann man nichts machen" ist nur ein schwacher Versuch - da braucht man dann aber auch nicht mit Umweltgerecht kommen - das interessiert in derartigen Ländern auch niemanden ... - nur das Geld ...
Also dürfte bei allem Schönreden immer wieder die Mentalität der Einheimischen dazu kommen - schon sind wir wieder bei meiner obigen Übersetzung ...
Antwort von GoRalle am 28.01.2010 - 13:21 Liebe Mods,
kann man nicht was gegen solche Leute wie "Hausdame" unternehmen ?
Stichworte :
Mehrfache Verletzung der Forenregeln, Beileidigung, von nem gutem Umgangston mal ganz zu schweigen.
Der Kerl/Dame nervt einfach nur noch
Antwort von Kampfguppy am 28.01.2010 - 14:24 Interessanter Thread!
Dauer das noch länger hier?
Dann geh ich jetzt mal in den Keller und hol ein Tragel Weissbier...es ist immer wieder lustig hier!
Antwort von Allgaeutaucher am 28.01.2010 - 14:26 Anstelle von Bösewicht hätte ich schon lange etwas geschrieben, was dann von den Moderatoren hätte zensiert werden müssen.
Mir ist übrigens Bewußt, dass ich zu 100% OT bin, aber das wollte ich mal los werden.
Antwort von ramklov am 28.01.2010 - 14:41 Hausdame behauptet " Pro Tourist und Jahr kannst du von ca. 250 m³ Wasserverbrauch ausgehen." und leitet daraus ab: "Die Poolanlage in einem ägyptischen Hotel macht vieleicht 2% vom gesamten Wasserverbrauch aus"
Also 250 m³ pro Jahr sind 250 * 1000 / 365 = 685 Liter pro Tag. In Deutschland verbrauchen wir pro Kopf 126 Liter pro Tag (Quelle: Hier klicken ) Die Differenz von 559 Litern pro Tag sind wohl eher die Bewässerung und der Pool und etwas mehr als 2%.
Gruß Ramklov
btw: Ich schließe mich dem Vorschlag von GoRalle 28.01.2010 - 13:21 an
btw2: lustig ist das hier ja doch
Antwort von Hausdame am 28.01.2010 - 14:55 @ramklov
Wenn du den Durchschnittsverbrauch von Säugling bis Rentner nimmst, sind deine Zahlen richtig. Für ein Urlaubshotel musst du aber mindestens 2 mal Duschen im Zimmer, mehrmaliges Duschen am Pool/Strand, erhöhtes Aufkommen bei der Wäsche, beim Kochen usw rechnen. Die Differenz ist gleich zusammen.
Wenn du ein Konzept vorstellen kannst, das ohne Pool und Garten in Wüstengebieten "massentourismustauglich" ist, dann werden sich sicher viele darauf stürzen. Nur zu.
Antwort von D-32 am 28.01.2010 - 15:14 Gerade beim Wasserverbrauch in ägyptischen Hotels wird gnadenlos geaast! Warum muss man jedesmal duschen, wenn man aus dem Pool kommt? Warum werden täglich frische Handtücher und neue Bettwäsche erwartet und gebracht? Warum gibts da nicht die gängigen Aufkleber "Handtuch am Haken ..."?
Zu Hause käme niemand auf solche Ideen, weil es da nämlich pro Kubikmeter Geld kostet. Aber auch das ist wohl die AI-Mentalität wie auch beim Essen: Ich habe dafür pauschal bezahlt, also muss ich es nutzen, sonst verschenke ich ja was.
Antwort von Schangu am 28.01.2010 - 15:47 OT
wir sollten alles weitere in einen neuen Threat verschieben - unbrauchbare User oder so...
geht ja mehr oder weniger nurnoch um :
@ Hausdame
Deine Profielneurose lebst Du ja grade prächtig aus, viele Menschen hast Du jetzt in den Bann gezogen mit dem was Du so von Dir gibst.
Für alles hast Du eine Antwort, toll!
.
Ok, prüft man Deine Thesen, ist es nur heisse Luft, aber was solls!
Wie ist denn mein Name? Kannst Du doch so toll Namen in den Raum werfen...
Du musst hinsichtlich dem was Du so von Dir gibst ne ganz arme Wurst sein hinter der Fasade - so stellst Du Dich jedenfalls dar. Traurig - für Dich!
Arbeite doch mal die Fragen auf, die Dir hier gestellt wurden bevor Du weiter andere User anfährst.
Und Nutzwasser kann man sehr wohl zu Trinkwasser aufbereiten. Schonmal von the Qube gehört? Nein dachte ich mir...
Trink Du mal das Wasser bei Coraya Divers oder sonst wem in Ägypten aus der Leitung, vieleicht haben wir dann Ruhe für nen paar Tagen vor Dir und den nicht haltbaren Ausserungen Und wenn die 9 Millionen wüssten wie so manches in Ägypten gehandhabt wird, würden höchstens noch 3 Millionen hinfahren :D
Ahja aber stimmt, der Kontext der 9 mio und eines jeden AI Knast rechtfertigen natürlich die Schlagzeile - "UMWELTSCHUTZ - NEIN DANKE" würde man nachhaltigen Urlaub anbieten, könnten es sich keine 9 mio leisten, pech, sparen sag ich dazu nur... Palau Sulawesi etc kann sich auch nicht jeder leisten...
Die Gästezahlen in Ägypten kommen daher, das es billig ist. Billig ist es weil auf die Umwelt gesch** wird... Merkst jemand was?
Ich denke das ich der Meinung bin, dass es sich um einen Spinner handelt;
Ja und auch das ist keine Beleidigung sondern eine Meinungsäusserung
@bösewicht
würde mich sehr freuen wenn ich mal von Dir einen Namen - sagen wir einen - nicht Deinen ;) per PN bekommen würde..
OoT
Für alle die mitlachen - viel Spass an den weiteren Teilen - stay tuned. Im Winterloch geht es rund!
Antwort von D-32 am 28.01.2010 - 16:38 Es gibt doch für diverse Aspekte des Alltags so nette Kosten-/Aufwand-/Folgekosten-Rechnungen, Beispiel Straßenverkehr
Es wäre mal interessant, tatsächliche Zahlen beispielsweise für den Ägyptentourismus zu kennen und nicht nur die jährliche Bruttosumme der Einnahmen. Beispielsweise habe ich Zweifel, dass so ein durchschnittlicher AI-Bunker auch nur halbwegs annehmbaren Gewinn abwirft:
Ägypten ist seit Jahren Nettoimporteur selbst von Grundnahrungsmitteln. Wohl das meiste Essen auf den Buffets ist ebenfalls teuer importiert.
Energieträger wie Diesel werden vom Staat hoch subventioniert, klar, dass man dann überall diese üblen Stinker von Schiffsdieselgeneratoren hinbaut und dann mit dem Strom für Entsalzungsanlagen und Klimaanlagen munter aast.
Bei den Hotelpreisen, die große Reiseveranstalter im EK zahlen, kann nicht viel übrig bleiben, was ja auch den teilweise erheblichen Renovierungsstau erklärt.
Dann muss eine Gegenrechnung durch tourismusbedingte Umweltschäden erfolgen.
Ganz was anderes zur Umwelt: Indoortauchen in "in", aber hat schon mal jemand über die Unmenge Heizöl oder Erdgas nachgedacht, um so einen Riesenpott wie in Siegburg auf 28 °C zu bringen? Kennt jemand die Verbrauchszahlen? Muss sowas wirklich sein?
Die Heizanlagen hier sind aber überwiegend auf modernstem Stand mit geringem Verbrauch und effizienter Ausbeute ...
Siegburg zb. wird ja nicht nur der Turm beheizt, sondern auch noch das Schwimmbad ...
Teilweise hängen solche Anlagen hier ja auch an Fernwärmeanlagen usw. ...
Antwort von Schangu am 28.01.2010 - 17:08 @D32
stimme Dir zu im bezug auf Ägypten!
Allerdings glaube ich, das es sich irgendwie rechnet, sonst würde es wohl kaum gemacht...
Und ein weiteres mal muss ich feststellen, das Umweltschutz da aufhört wo er Geld kostet...
Schade, denn ich persönlich und auch sicher viele andere sind bereit mehr für den Urlaub zu bezahlen wenn ökologisch Sinnvoll am Urlaubsort gehandelt würde...
Umdenken - aber sowas dauert halt.
Lieben Gruss,
Der Schangu
Antwort von boesewicht am 28.01.2010 - 17:18 "Schade, denn ich persönlich und auch sicher viele andere sind bereit mehr für den Urlaub zu bezahlen wenn ökologisch Sinnvoll am Urlaubsort gehandelt würde... "
Das schreiben sich ja schon viele Veranstalter auf die Fahnen ...
Aber wenn man sich dann mal die Reisepreise aufschlüsselt ... - der größte Anteil geht an die Fluggesellschaften und nur ein kleiner Anteil ans Hotel - diese sind dann mit entspr. Verträgen gebunden, ansonsten werden sie durch den Reiseveranstalter nicht mehr angeboten - frei nach dem Motto "Friß oder stirb" ...
Für entspr. ökologische Aktionen seitens der Hotels bleibt einfach nicht genug übrig ... - die wenigsten geben dieses aber offen zu und versuchen wenigstens am Leben zu bleiben ...
Antwort von GoRalle am 28.01.2010 - 17:23 also das mit den zwei prozent vom wasserverbrauch am pool halte ich für ein gerücht.
hier mal nen aktuellen wert aus einem schwimmbad in deutschland.
bei 1000qm grundfläche und einer temperatur ab 25°C gehen 10-15m3 alleine durch verdunstung weg.
wenn ich jetzt noch ein wenig wind, und gästezahlen sprich spritzwasser dazu rechne, kommt da schon was zusammen.
dabei habe ich mal die 30 Liter pro Tag und Gast die man eigentlich jeden Tag nachfüllen soll ganz außer acht gelassen. ich glaube damit werden die es in ägypten nicht so genau nehmen.
und die nummer mit 250 m3 pro gast und jahr halte ich selbst in ägypten für ein gerücht.
Antwort von Schangu am 28.01.2010 - 17:29 @ boesewicht
stimmt leider!
Deshalb buche ich Flug und Unterkunft selber und seperat...
Werbung ist - naja Werbung halt.
Umdenken wie gesagt ;)
Dann buche ich halt nicht bei TUI, Neckermann und Co. sondern bei der Lufthansa nen Flug und ein Resort welches mir aus Erzählungen oder Web Foren zusagt.
Klar kann ich auch dabei auf die Nase fallen, aber die Trefferquote erhöt sich...
Nach dem Prinzip würden nur die "guten" überleben, und der Rest müsste sterben. Wäre das so schlimm?
Ich denke nein.
Da passt die alte Phrase Quallität statt Quantität mal wieder...
"Schade, denn ich persönlich und auch sicher viele andere sind bereit mehr für den Urlaub zu bezahlen wenn ökologisch Sinnvoll am Urlaubsort gehandelt würde... "
Da habe ich bezogen auf die breite Masse der Pauschalurlauber erhebliche Zweifel! Die Reisen verkaufen sich primär durch niedrigen Preis. Mach dieser Klientel mal klar, dass bei Urlaub in einem Wüstenland eben auch in der Hotelanlage Wüste zu sehen ist (wer es grün haben will, muss Irland buchen) und dass Wasser knapp und deshalb limitiert verfügbar ist. Das klappt nicht!
Und dass ökologisches Denken im Alltag kaum präsent ist, zeigt dir ein Blick in einen Getränkeladen. Eigentlich ist es ausgemachter Schwachsinn, Leitungswasser in Flaschen 1000 km von Frankreich bis nach Hamburg zu transportieren, anstatt zu Hause den Hahn aufzudrehen, aber es wird werblich mit Prestige belegt und gekauft.
Oder ein Blumenladen, bei dem sich kaum jemand überlegt, dass ganz viele Blumen per Luftfracht um den halben Globus geflogen werden für den Geburtstagsstrauß (Fraport ist Europas größter Blumenmarkt).
Antwort von Hausdame am 28.01.2010 - 18:07 Beim "Thema" Wasser für die Resorts am Roten Meer liegt der eigentliche ökologische Schaden im Verbrennen von Diesel, um die Energie für die Entsalzungsanlage zu erzeugen. Letztendlich zahlen die Toursiten für ihren Verbrauch selbst. Zerstörung der Natur spielt hier eher eine untergeordnete Rolle, die Hotelbauten zersetzen sich ja schon nach wenigen Jahren wieder.
Schwerwiegender ist da eher noch die Riffzerstörung durch zu viele Badegäste/Schnorchler/Taucher. Aber ist es da nicht besser, die Massen kontrolliert bestimmte Abschnitte zerstören zu lassen als das man unzählige Kleinhotels an die Küste setzt und damit die gesamte Küstenlinie platt macht?
Schwerwiegender sind hier schon die Bewässerungsanlagen an Nil und Jordan. Hier werden ökologische Systeme unwiederbringlich zerstört. Der Jordan ist am Unterlauf schon fast nicht mehr vorhanden, der Nil verkommt auch immer mehr zu einer braunen Kloake, weil ihm zu viel Wasser abgezweigt wird.
Antwort von D-32 am 28.01.2010 - 18:18 Korrektur notwendig!
Die Rücklaufsole der Entsalzungsanlagen kommt mit ca. 80 Promille ins Meer, was bis zu eingetretener entsprechender Verdünnung in der Auslaufschleppe für Rifforganismen absolut ungesund ist.
Nil: Das Hauptproblem ist der Assuandamm. Düngender Schlamm fehlt ab dort bis ins Nildelta, aber der lösliche Dreck geht auf die Felder und persistiert dort.
Antwort von boesewicht am 28.01.2010 - 18:23 @D32 - stimmt - es interessiert meist den kleinen Mann wenig - also der Umweltgedanke ...
Warum aber auch ?
Die Politik und Großindustrie macht uns doch jeden Tag vor, das es denen nicht selten selber sehr egal ist - Hauptsache, es bringt Geld oder sonstigen Nutzen ...
Der kleine Mann von der Straße soll es dann ausbaden ... - sei es durch steuerliche Mehrbelastungen, sei es durch strengere Auflagen, sei es durch engere Regelungen, sei es durch Sonderfinanzierungen usw. ...
Der kleine Mann muß im Privaten Emissionswerte einhalten, die Großindustrie bekommt Sonderberechtigungen ...
Der kleine Mann bekommt bei Verstößen gewaltig eins auf die Pfoten, die Großindustrie zahlt eine Strafe, die denen nicht weh tut und die dann auf Betriebsausgaben umgelegt wird ...
Hinsichtlich Politiker und Fliegen hattest Du ja selber schon was geschrieben ...
Man könnte also ohne Ende Beispiele auflisten ...
Warum also etwas "freiwillig" machen, wenn man eh veralbert wird und für alles bezahlen soll bzw. schon muß ?
Hier sind mal andere gefordert, Vorreiter zu spielen ...
Antwort von Andreas am 28.01.2010 - 21:10 Ich habe etwas in diesem Thread aufgeräumt und eine Menge Postings die OT waren gelöscht.
Ich bitte alle Diskutanten sich die Forenregeln durchzulesen und sich daran zu halten. Sollte der Thread wieder zu OT werden, wird er geschlossen.
An Hausdame geht die ausdrückliche Aufforderung, das Posten von Klarnamen im Taucher.Net zu unterlassen. Wenn Du Dich nicht an die Forenregeln und die allgemeinen Regeln der Nettiquette halten kannst, halte Dich bitte aus den Diskussionen heraus.
Gut Luft,
Andreas
Antwort von GoRalle am 28.01.2010 - 21:19 Besten Dank Andreas
Antwort von boesewicht am 29.01.2010 - 00:09 ndreas - Merci
Antwort von boesewicht am 29.01.2010 - 00:09 Gr ... - kaufe noch ein @A vor ndreas ...
Antwort von Allgaeutaucher am 29.01.2010 - 11:47 Danke Andreas
Antwort von hket am 29.01.2010 - 14:38 vermutlich fehlt mir hier der Bezug,
aber ist "Schangu" ein Name und "Hausdame" ein Pseudonym ?
etwas mehr Gelassenheit ...
denke ich schon lange, man meint gerade, wir Taucher wären die Großkönige der Umweltzerstörung.
Dagegen sind Jetskifahrer, Wüstenkartfahrer, Alpenplatttrampler und so weiter die reinsten Umweltengel.
Ist es nicht gerade so, daß gerade beim Tauchen schon beim ersten Brevet das Umweltbewusstsein abgeprüft wird ?
Und seien wir doch mal ehrlich: 1000 Badegäste am Baggersee zerstören mehr als 10 Taucher.
Ich lebe nun mal als Mensch auf dieser Welt und werde in der mir zugeteilten Zeitspanne einen Mikroscratch hinterlassen: Ich werde essen und atmen, CO2 ausstossen und zur Toilette gehen.
Ich werde Urlaub machen und ein Haus bewohnen, Bäume pflanzen und Auto fahren ...
Aber ich will mir nur dann ein Schuldgefühl einreden lassen, wenn ich es auch verdient habe.
Helmut
Antwort von Schangu am 30.01.2010 - 03:06 Zitat:
Aber ist es da nicht besser, die Massen kontrolliert bestimmte Abschnitte zerstören zu lassen als das man unzählige Kleinhotels an die Küste setzt und damit die gesamte Küstenlinie platt macht?
Antwort: Sehr weitsichtig! Wenn dann ein bestimmter Abschnitt zerstört ist, zieht man zum Nächsten. so bekommt man im laufe der Jahre auch den ganzen Küstenstreifen platt....
Sehr sehr gute Idee *GG*
Wir können alles bagatelisieren was mit Umweltzerstörung im Bezug auf unsere schönste Zeit im Jahn einhergeht, sicher hinterlassen wir heute mehr Dreck als unsere Ururgrossväter.
Doch ist es richtig, nur weil es nunmal so ist?
Wieder einmal möchte ich anführen, dass wir durch ein Umdenken doch klare Akzente setzen können.
Muss es sein, dass wir für 299eu AI mit Flug in Ägypten Urlaub machen?
Mir ist schon klar, das es eine harte Nuss ist, zu sagen Urlaub muss so teuer sein, das Nachhaltig im Zielgebiet gehandelt werden kann.
Vor 30 Jahren ist man mit dem Auto nach Italien oder Spanien gefahren wenn man sich einen besonderen Urlaub leisten wollte.
Mit der Bahn würde es auch gehen, aber mal dahingestellt.
Heute ist es teilweise billiger nach Ägypten zu fliegen als nach süd Frankreich mit der Bahn zu fahren. Irgendwie passt das doch nicht!
Natürlich wollen wir alle möglichst wenig ausgeben und das maximal Mögliche dafür bekommen.
Bei all dem bleibt aber kein Platz für einen Gedanken an die Umwelt.
Umdenken - meiner Meinung nach ist etwas nicht richtig nur weil es viele machen!
Der vorhergehend erwähntekleine Mann ist bei meinen Gedanken sicher auch irgendwie wieder der Leidtragende. So lässt es sich wenigstens auf viele Schultern verteilen, so bitter das auch klingt.
Wer es nicht mag, das in einem Wüstenland Wüste ist soll woanders hingehen.
Ich mag das ganze giftige Getier in Australien nicht, zum Glück können die Australierer auf Gäste wie mich verzichten, sonst würden sie evtl noch anfangen alles was giftig ist auszurotten.... Und ich muss eben auf Australien verzichten.
Ich glaube das unsere Turismus Industrie auf dem falschen Weg ist, dem Urlauber alles recht zu machen!
Vieleicht sehe ich es zu Blumig und zu Einfach.
Ein einfaches Nein, das ist nicht möglich, muss man lernen zu akzeptieren.
Nein wir haben nicht 24h Strom.
Nein wir erlauben es nicht Schildkröten zu reiten.
Nein wir haben keine Schnitzel mit Pommes.
Nein wir haben Wüste, keine Gärten.
Nein wir bieten keine Fernreise für 299eu an.
Vieleicht sieht so ein Ansatz aus.
Wir akzeptieren es ja auch, das wir in Teilen Afrikas nicht nach Sonnenuntergang raus gehen.
Es ist halt nicht so wie Zuhause. Darum macht man eine Reise.
Wer es nicht mag, der macht Urlaub an der Nordsee oder wo es im sonst gefällt.
Das Zielgebiet so hinzubiegen, dass es gefällt kann sicher nicht der richtige Weg sein!!!
Lieben Gruss,
Der Schangu
Behaltet die Fehler, ich gebe sie gerne ab ;)
Antwort von Schangu am 30.01.2010 - 03:15 @ hket
Schangu ist mein Spitzname der sich von meinem Nachnamen ableitet. Hat aber glaube ich nichts mit dem Kontext zu tun.
Lassen wir ruhen was jetzt so schön still geworden ist ;)
Antwort von Hausdame am 30.01.2010 - 13:58 "Ich kenne ein kleines Resort in Sulawesi, dort hat es nur ca. 4 über den Tag verteilten Stunden am Tag 220V für die Gäste."
@Schangu
Muss es Sulawesi sein? Meinst du, daß du mit der Stromsperre deinen CO2-Verbrauch dieser 30 Stunden Flugzeit kompensieren kannst? Meinst du, Sulawesi wäre noch so wie es ist, wenn die 9 Mio Ägypten-Urlauber anreisen würden, weil sie keinen Wüstenurlaub ohne Garten machen wollen?
Den Preis und die Art des Urlaubs bestimmen nun mal Angebot und Nachfrage. Warum nicht für 299 € im Winter nach Ägypten? Alternativ für 199 € in die Türkei? Oder für 399 € auf die Kanaren? Alternativ gäbe es noch ein Angebot zur konsertierten Alpenvernichtung für 499 € incl. Hüttengaudi.
Ne, ne, so einfach ist das nicht. Der sanfte Tourismus funktioniert nicht, wenn es Millionen machen wollen. Noch sind die Chinesen, Pakistani, Inder und Indonesier nicht auf dem Urlaubstrip ... es wird noch schlimmer werden.
Antwort von Kampfguppy am 30.01.2010 - 14:15 Die Chinesen haben auf jeden Fall schon mal die Malediven im Visier...
Antwort von Schangu am 30.01.2010 - 14:17 @Hausdame
Mit was fliegt man bitte 30 Stunden am Stück? Jetzt rechne mal die Zeiten raus die man am Flughafen sitzt und schon hat man eine andere Zahl.
Wie so oft in diesem Threat hast Du polemisch Polarisiert.
Meinst Du die 9 Mio Ägypten-Urlauber könnten sich Sulawesi leisten, wenn es keinen bewässerten Garten gäbe im Pharaonenland?
Was Mio´s machen wollen ist die eine Sache, was sie machen die andere.
***Millionen wollen ins All fliegen, und wieviele machen es?***
Warum? Ahja, wir kommen der Lösung näher!
Mir schmerzt das was Du schreibst in jeder Synapse.
Ein Rückschluss aus deinem letzten Absatz ist, dass die NS Zeit richtig war, weil es Millionen so wollten.
Umdenken. Punkt
Lieben Gruss,
Der Schangu
Antwort von Schangu am 30.01.2010 - 14:27 Ich nehme den Punkt hinter Umdenken gerne zurück, wenn jemand nen besseren Vorschlag hat.
Allerdings, solche Ansätze wie:
"wir zerstören eine Bucht und suchen dann nach was neuem"
ist meiner Meinung nach nicht der Ansatz der Nachhaltig zu einem Ergebniss führt.
Lieben Gruss,
Der Schangu
Antwort von Hausdame am 30.01.2010 - 21:13 @Schangu
Ich ging davon aus, daß du von Sulawesi auch wieder zurückfliegen willst. Oder bist du der Meinung, dass Rückflüge kein CO2 in die Luft blasen?
Und wenn du schon nachhaltig Urlaub machen willst, dann verbringe deinen Urlaub zuhause am Baggersee mit Fahrrad fahren.
Deine Selbstherrlichkeit kotzt mich irgendwie an. Die Millionen Leute, welche sich Sulawesi nicht leisten können, sollen zuhause bleiben aber der tolle Schangu darf sich das Recht rausnehmen, die Welt zu bereisen, weil er die Kohle dazu hat. Nein mein Freund, so läuft das Spiel nicht.
Übrigens, deine Vergleiche mit der NS-Zeit sind wohl unter aller sau.
Antwort von Schangu am 31.01.2010 - 11:41 @ Hausdame
Verständnissfehler meiner seits, ja ich bin auch zurück geflogen.
Die paar Leute die mehr kohle haben als ich und ins All fliegen durften neide ich auchnicht...
Der vergleich mit der NS Zeit war meiner Ansicht nach passend
Lieben Gruss,
Der Schangu
Antwort von Hausdame am 31.01.2010 - 12:03 @Schangu
Zuerst mal, deine Ansichten sind mehr als denkwürdig.
Zu deinen Urlaubsansichten: Nachdem ja Angebot und Nachfrage den Kurs bestimmen und maximal noch die ägyptische Regierung regulierend eingreifen könnte (dies aber sicher nicht machen wird) ist die Diskussion eh überflüssig. Umdenken beim Urlaub ist leicht möglich, wenn ich als Alternative dein Beispiel mit Sulawesi zur Verfügung habe. "Mit voller Hose ist gut stinken". Auch ich freue mich schon auf 3 Wochen Indonesien im August. Ich feue mich aber auch auf 1 Woche Coraya Beach Resort im April - gerade auch wegen dem Pool und dem Garten und ich verstehe auch die Leute, die zum halben Preis in Hurghada mit den Massent tauchen, wenn sie sich nichts besseres leisten können. Ich würde aber nie auf die Idee kommen, dies zu kritisieren.
Antwort von 5thavenue am 31.01.2010 - 12:42 Dein NS Vergleich ist nicht nur unter aller Sau, sondern auch noch von Verständnisproblemen gekennzeichnet. Hausdame schrieb völlig zu Recht, dass sanfter Tourismus nicht funktioniert, wenn dieser von Millionen praktiziert wird. Allein schon die Menge der Touris führt den Umweltgedanken ad absurdum - sanfter Tourismus funktioniert nur im Zusammenspiel Masse (so wenig wie möglich) und Maßnahmen. Also selbst wenn der sanfte Tourismus von Millionen gewollt ist, wird er nur funktionieren, wenn die Masse eben keinen (Fern-)Urlaub macht.
Du wiederum hast die NS Zeit als „richtig“ bezeichnet, weil es Millionen wollten. Der richtige Rückschluss aus Hausdames Statement wäre gewesen, die NS Zeit hat nicht funktioniert, weil ihn Millionen wollten. Da beides nicht stimmt, hast Du schlicht und einfach die Aussage von Hausdame nicht verstanden und hast auch noch völlig ohne Not einen Bezug auf die größte Sauerei des 20. Jahrhunderts hergestellt. Und ein politisches Statement von einem, der genau das mit seinem folgenden Thread Hier klicken anprangert ist schlicht und ergreifend unter aller Sau.
Antwort von Bounty am 31.01.2010 - 13:14 Hallo Schangu,
wenn man sich für eine Sache oder Gedanken sehr einsetzt, dann kann im Zuge des emotionalen Mitgehens auch mal etwas zu viel werden. Ich denke so ist das bei dir gewesen, und nicht so sehr die ernste Absicht einen Vergleich zur NS zu finden.
Merkwürdigerweise kommt genau dieser Vergleich für mein Empfinden etwas zu oft hier im Taucher.net. Darum hast du gerade (zu recht) verbal Dresche bezogen.
An dieser Stelle darum von mir lediglich eine kleine Bitte:
Bitte keine weiteren Kommentare, Auslegungen oder rechtfertigungen in Richtung NS.
Das ist irreführend, hat mit der Diskussion nicht das geringste zu tun, und ist obendrein vollkommen unangemessen.
Darum auch an dieser Stelle keine weiteren Ausführungen von mir warum es so unangemessen ist. Ich möchte kein weiteres Öl in dieses Feuer gießen.
Lasst uns einfach beim Thema bleiben, ohne diese massiven "Argumente", die bei näherer Betrachtung gar keine sind.
Es geht hier um unser gemeinsames Hobby: Das Tauchen!
Das ist bereits komplex genug, und genug Diskussionsstoff bietet es (scheinbar) auch. Das sollte reichen um die eingeschneiten Tage würdig zu überstehen.
Gruß
Bounty
Antwort von Schangu am 31.01.2010 - 13:32 @ 5thavenue
Also ein politisches Statment habe ich hier wohl kaum abgegeben.
Der NS vergleich war eine Metapher. Und ich stehe dazu.
Ich habe zum Thema gesagt was ich sagen wollte und hoffe das andere meine Meinung akzeptieren / tolerieren können.
Immer wieder einzelne Teile ohne den Kontext raus zu picken und anzugreifen ist nicht meine Art zu diskutieren.
Wie oben schon erwähnt, macht doch einen besseren Vorschlag.
Lieben Gruss,
Der Schangu
Antwort von Bounty am 31.01.2010 - 14:09 @Schangu,
also so langsam werde ich doch etwas sauer!
Du hast keine Metapher verwendet. Der Arm des Gesetzes wäre eine Methaper, weil ein Gesetz keinen Arm hat. Die NS Zeit war real und es gab sie - damit ist es ein Statement.
Und Nein, eine solche Meinung wird logischerweise niemals in einem Tauchforum toleriert. Auch nicht Auszugsweise aus dem Kontext. Es ist einfach unangebracht, und einige stören sich daran. Wenn du das nicht möchtest, dann schreibe es nicht!
Nun denkt doch bitte mal nach, bevor du so was hier postest! Das wird ja immer schlimmer ....
Und ich hatte bereits einen Vorschlag gemacht: Rückkehr zum Thema, und keine weiteren Erklärungen, Vergleiche etc. zum Thema NS!
Aber scheinbar ziehst du es vor weiter deinen (unangebrachten) Vergleich zu verteidigen.
Und dafür schwindet mir nun wirklich mein Verständnis.
Entweder kehren wir zurück zum Thema, oder wir bitten darum, dass der Thread geschlossen wird.
Im übrigen möchte ich damit auch verhindert, dass du weiter "Dresche" beziehst für den Vergleich.
Ich schätze du wolltest einen plausiblen Vergleich zum Heerdentrieb der Menschen. Dein Beispiel war aber unangemssen und liefert viel Zündstoff für mehr. Das hast du ja selbst mitbekommen. Das macht darüber hinaus die gesamte Diskussion kaputt. Es gehört hier einfach nicht her, ok?
Im übrigen toleriert jeder deine Meinung. Das heißt aber nicht, dass jeder deiner Meinung ist.
Gruß,
Bounty
Antwort von 5thavenue am 31.01.2010 - 14:25 Jack Nicholson hat in seinem Film „Besser geht’s nicht“ einen wundervollen Satz gesagt: „Leute die in Metaphern reden, können mir den Schritt shampoonieren“. Trifft hier voll und ganz zu – und abgesehen davon hat es Bounty auf den Punkt gebracht – Du hast keine Metapher benutzt, sondern ein Statement gebracht. Ob dies jetzt mit Deinem Gedankengut konform geht, interessiert mich nicht weiter, da Du diese Aussage aber weiterhin zu verteidigen versuchst, lässt es doch Rückschlüsse zu. Und abgesehen davon, lass doch einfach Deinen Worten auch Taten folgen und lass die Politik oder verwandte Themen einfach außen vor.
Dies ist dann auch mein letzter Beitrag zu diesem Nebenaspekt in diesem Thread – durch solche Aussagen oder Statements, die Deine Fehlleistung zu verteidigen versuchen disqualifizierst Du dich selbst.
- Schade
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