O-Ring Wartung Abgesandt von Nautilux am 20.08.2010 - 10:47:
Hallo zusammen,
ich habe mir die Sanyo Xacti 2000 mit Patima Gehäuse zugetan!
Habe auch sorgfältig vor jedem neuen TG den O-Ring herausgenommen, gewaschen und, mit feinem Siliconfett versehen, erneut hereingesetzt.
Da ich aber bei jeder Säuberung uberhaupt keinen Geschmack von Salzreste weder auf den Ohrenstab noch auf den Papierputzlappen feststellen konnte und das Gehäuse nach jedem TG einwandfrei Dicht vorkommt, frage ich mich ob ich nicht mehr Schaden anrichten kann mit der kontinuirlichen herausnahme des O-Rings als es wagen weitere TGs ohne O-Ringwartung zu machen.
Was habt ihr da für Erfahrungen?
Sonst noch etwas: bei neuer Schmierung fühlt sich mein Siliconfett respektive mein O-Ring, an kleine Stellen, leicht feinsandig.
Handelt es sich um feine Partikeln im Silikonfett oder winzige Gummireste des O-Rings?
Vielen Dank im voraus,
Nautilux
Antwort von ECIv2 am 20.08.2010 - 12:04 Hallo Nautilux
halte es so: (Ob Lampe/Gehäuse) maximal 1x-2x im Jahr gaaanz dünn, meist mit Vaseline, einfetten - manchmal auch gar nicht. Mache das nur um die O-Ringe geschmeidig zu halten, wenn das nicht notwendig ist lasse ich es.
Mit Watte oder -stäbchen würde ich nicht rummachen, besser mit Küchenpapier und wenn nötig damit einen stumpfen Gegenstand umwickeln.
Worauf ich mehr achte ist die "Gängigkeit" der Knöpfe, spülen mit Süsswasser und das das Gehäuse/Lampe nicht vor/beim TG durch den Sand/Dreck "gezogen" wird.
"... bei neuer Schmierung fühlt sich mein Siliconfett respektive mein O-Ring, an kleine Stellen, leicht feinsandig."
-> denke eher das es kleine Sand-Staubkörner/Salzreste sind. Vom Fett oder O-Ring glaube ich weniger.
Antwort von boesewicht am 20.08.2010 - 13:55 Säubern - immer ...
Fetten - nur bei Bedarf ...
Das Fetten dienst ja nicht unmittelbar der Dichtigkeit, sondern nur zum Erhalt der Geschmeidigkeit des O-Ringes ... - zu viel ist also meist nur zu viel des guten und kann durchaus auch mal zu Wassereinbrüchen führen - außerdem haftet an dem Fett jeder kleinste Fussel ...
Für einen durchschnittlich großen Gehäuse O-Ring wird in etwas eine Fettmenge in Größe einer Stecknadel benötigt.
Wie boesewicht richtig schreibt - das Fett dient nur dem Erhalt der Geschmeidigkeit - hat mit der Dichtwirkung absolut nichts zu tun.
Für die Reinigung der O-Ringnut verwende ich einen stumpf gemachten polierten Zahnstocher aus Holz.
Der kann das Alu sicher nicht beleidigen.
Auf Safari wird das Gehäuse nicht öfter als 1x täglich geöffnet - wobei der O-Ring vor dem Verschließen genauest visuell überprüft wird - herausgenommen und gesäubert wird dann wieder zu Hause.
Mit Gruss
-
Antwort von zapzone18 am 20.08.2010 - 16:47 ...auch ich reinige und fette die o-ringe meiner kamera max 2-3x pro jahr, eigentlich immer nach einem tauchurlaub im salzwasser...
Antwort von RogerT am 20.08.2010 - 21:06 Während des Tauchurlaubs nach jedem Tauchgang das Gehäuse mit Süsswasser spülen.
Wieder zu Hause destilliertes Wasser kaufen (gibt es in 5L Kanistern im Baumarkt), in einen Eimer und das Gehäuse da rein. Ich lasse es so eine Stunde drin, ab und zu wird etwas gerührt und geschüttelt und die Knöpfe gedrückt. nach einer Stunde ist gut.
Das destillierte Wasser hat keine Salze und nimmt daher Salz auf, wo es das bekommen kann. Dadurch bekommt man sehr gut die versteckten Salzreste weg. Meine beiden 2. Stufen landen da übrigens nach jedem Salzwasserurlaub auch drin plus alles, was sonst noch so im Salzwasser war (Lampe, Uhr, Tauchcomputer etc.).
Antwort von Nautilux am 21.08.2010 - 10:36 Vielen Dank an alle,
ich kann also ruhig die Herstellergebrauchanweisungen punkto O-ringwartung teilweise überspringen.
Ich habe mein Gehäuse auch jedesmal gut gespüllt, nur ab und zu die Knopfgängigkeit geprüfft und bewahre es geschlossen aber ohne angezogene Schnallen (wahrend der Reise sind die Schnallen angezogen) in einer Plastiktüte; vielleicht kommt da mal nen Koffer.
Schöne Grüsse
Antwort von boesewicht am 21.08.2010 - 13:58 Bei längerer Nichtnutzung O-Ring raus, leicht einfetten und in eine Tüte packen, diese dann einfach in das Gehäuse legen ...
Antwort von Nautilux am 21.08.2010 - 14:39 Und wie ist es mit dem Silicagel?
Ersetzt man es bei leichtem vergilben oder kann man warten bis es leicht fett aussieht?
Stimmt es dass man es im Backofen regenerieren kann (vielleicht ist es als leztes auch als Badesalz einsetzbar ) ?
Antwort von ECIv2 am 21.08.2010 - 18:44 @Nautilux
"ich kann also ruhig die Herstellergebrauchanweisungen punkto O-ringwartung teilweise überspringen."
-> das hat keiner geschrieben.
"Und wie ist es mit dem Silicagel?"
Gibt verschiedene, die kleinen Tütchen (von Schuhkartons bekannt) und solche in einem Plastikröhrchen. Letztere kann man tatsächlich bei ca. 100°C im Backofen regenerieren. Regeneriert sind sie blau, verbraucht violett/rosa.
Kommt aber auch auf die Sorte an - zumindest hatte ich mal welche die "etwas aufgegangen" sind, kann aber nicht mehr sagen welcher Hersteller das genau war.
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