Nachdem ich dort angerufen habe, wurde mir berichtet, dass die Lampe im "Special Offer" nächsten Monat für 799,00 zu bekommen sein wird.
Wie ich finde ein absoluter Hammerpreis für eine 12W HID.
Wäre nett, wenn ihr mir eure Meinung zu der Lampe sagen würdet.
Danke und einen schönen Sonntag
Michaela
Antwort von Michael Fisch am 22.06.2008 - 15:31 Geile Werbeversuch von dir, Michaela.
Normaleweise bezahlt Mann für Werbung, Frau auch Keine Sonderrechte nur weil du ein Frau bist
Michael
Antwort von PDIC am 22.06.2008 - 15:55 @ Michael Fisch
recht herzlichen Dank für Deinen äußerst informativen und geistreichen Beitrag.
Antwort von MikeRD03 am 22.06.2008 - 16:07 @PDIC: Ob Werbung oder nicht sehe ich 800 Euro für ne 12W HID nicht gerade als Schnäppchenpreis. Schau dich mal um, da gibt´s sowas an jeder Ecke auch schon für 100 Euro weniger.
Davon ab hat die LED der <=14W HID sowieso den Rang abgelaufen in jeder Hinsicht - siehe Lampentest vorletzte dive-inside. ICH würde mir gut überlegen überhaupt noch eine kleine HID zu kaufen..
Gruß
MikeRD03
Antwort von PDIC am 22.06.2008 - 16:21 Hallo MikeRD03,
klasse, vielen Dank! Vor allem der Tipp bzgl. dive-inside.
Wenn ich mich so durchs www suche, finde ich immer pro und contra LED-HID. Mal von der Lebensdauer abgesehen, stellt sich mir die Frage, welcher Brenner ein besseres Licht macht.
Antwort von Beluga am 22.06.2008 - 20:06 Rein für Fotografen ist eine LED aufgrund der nicht ganz so tollen Farbtemperatur nicht unbedingt zu empfehlen. Ansonsten zum ausleuchten reicht LED allemal.
Antwort von vucub-caquix am 22.06.2008 - 23:58 Die Farbtemperatur von LED ist, genau wie die von HID eben deutlich höher als die von Halogen- mit allen damit verbundenen Vor- und Nachteilen.
Für 800€ würde ich mir ne LED1000 von tilly mit TT2 Akku kaufen, die ist in der Lichausbeute der 12W HID sicher überlegen und dazu frei fokussierbar. Wie lang die mit den 4Ah auskommt steht bei OMS auch nicht dabei. HID nur bei stärkeren Brennern, die zur Zeit beim Einsatz von nur einer LED nicht realisierbar sind.
Antwort von owddiver am 23.06.2008 - 00:32 Schau dir doch mal die die Seiten von subwatertec.ch
an.
Gruss OWDDIVER
Antwort von MikeRD03 am 23.06.2008 - 08:28 @Beluga: Zum Fotographieren ist ein höherer Rotlichtanteil vorteilhaft und den höheren Verlust auszugleichen, stimmt. Die LED entwickelt sich gerade in diese Richtung, sodaß man in naher Zukunft die Wahl haben kann beim Lampenkauf. Ich habe schon diesen neuen LED Typen unter Wasser getaucht und muß sagen, top
Gruß
MikeRD03
Antwort von RichiH am 23.06.2008 - 11:40 Mike: Meinst du jetzt die Nachfolger von Luxeon P4, Cree Q5 und Osram Ostar? Falls ja, darfst du da was erzaehlen?
Obwohl ich die Meinung teile, dass den LED-Lampen die Zukunft gehört, gibt es noch gute Argumente eine HID-Lampe zu verwenden. Zumal die HID´s gerade bei trüben Sichtverhältnissen eine gute Durchdringung aufweisen. Aufgrund der hohen Farbtemperatur von 6.000 K und mehr, empfindet man eine geringe Lichtleistung subjektiv als heller. Und 10- oder 12W-HID-Brenner verbrauchen nicht viel Energie, weshalb auch mit kleinen Akkutanks attraktive Brennzeiten erzielt werden können.
Viele Grüße, Patrick
Antwort von MikeRD03 am 23.06.2008 - 12:00 @RichiH: Nachfolger ist das falsche Wort. Mittlerweile gibt es von all deinen aufgezählten Emittern Varianten in Neutral- und Warmweiß statt Kalt-Weiß. Die bessere Farbwiedergabe wird allerdings erkauft mit etwas weniger Lichtleistung. Trotzdem interessant zu sehen im Wasser und halt durchaus seine Vorteile - vor allem für die Fotogaphie.
@Patrick: Du bekkomst ja LEDs mittlerweile in fast jeder Lichtfarbe und wenn ich in hohe Kelvin Zahlen gehe um gute Durchdringung zu haben sehe ich zwischen LED und HID keinen nennenswerten Unterschied - warum auch. Die Entwicklung geht aber eher in Richtung weniger Kelvin und stellt damit einen guten Kompromiss zwischen Qualtität und Quantiät dar. Dann lieber etwas besseres Licht und bei Bedarf schärfer Bündeln, imho. Ist dann auch hell genug
ich habe ein paar Vergleiche ziehen dürfen und war über ein paar Ergebnisse selbst erstaunt. Obwohl ich die 10W-LED (Osram) für heller eingestuft hätte, war sie der 10W-HID UW nicht überlegen. Das richtige fehlt irgendwie noch, aber das ist sicher eine Frage der Zeit.
So long
Antwort von MikeRD03 am 23.06.2008 - 12:22 Hi Patrick,
IMHO ist die LED durchaus schon so weit, aber es fehlt meistens noch an brauchbaren und effektiven Bündelungsmethoden. Und hier hast du recht, kommt Zeit, kommt Rat
vielleicht ist das jetzt ein wenig offtopic, aber Du beschäftigst Dich ja recht intensiv mit der Thematik LED. Kennst Du LED-Emitter die ohne Vorschaltgeräte (Spannungs- und Strombegrenzer) auskommen ?
Viele Grüße, Patrick
Antwort von RichiH am 23.06.2008 - 15:10 Patrick: Wenn du sauberen Strom anlegst sollte das kein Problem sein. Oder meinst du eine LED durch die du (fast) alles jagen darfst ohne dass es sie interessiert?
Was ist sauberer Strom (Eon-V-Power) ?
Wir gehen natürlich von Gleichstrom aus, also nicht gepulster Wechselstrom oder so etwas.
Aber bei vollem Akku haben wir sagen wir mal 13,8V und bei leerem nur 10,5V. Durchscnittlich liegen wir bei roundabout 12V. Jetzt würde ja das Leuchtmittel unterchiedlich hell brennen, aber bei der unterschiedlichen Spannung unterschiedlich viel Strom aufnehmen.
Jetzt die Frage, gibt es Emitter, die das über eine breite Streuung abhaben können ?
Antwort von MikeRD03 am 23.06.2008 - 15:38 Hi Patrik,
Was du dir vorstellst gibt es prinzipbedingt nicht. Das Simpelste ist ein berechneter Vorwiderstand um drei LEDs an ein 12V Pack zu schalten.
Was es wohl gibt sind spezielle Emitter, die DIREKT 110/220V vertragen (Acriche)
Gruß
MikeRD03
Antwort von snicks am 22.07.2008 - 09:34 LEDs haben 2 Probleme:
1.Kollimation: Die emittierende Fläche bei eienr OSTAR ist 6 mm2 groß. Damit ist der erreichbare Abstrahlwinkel begrenzt. Ein HID Lichtbogen ist etwas kleiner und damit besser zu fokussieren. Das ist kein technologisches Problem, sondern ein physikalisches. Die einzige Lösung wäre mit weniger Chips auszukommen. Aber 1000 Lumen aus einem 1 mm2 Chip ist in den nächsten 5 Jahren nicht abzusehen
2.spektrale Eigenschaften: Weiße LEDs sind heute in der Regeln Konversions-LEDs. Bedeutet ein eigentlich blau emittierender Chip wird mit einem Leuchtstoff beschichtet, der einen Teil des Lichts absorbiert und bei einer größeren Wellenlänge wieder emittiert (z.B. im gelben). Das resultierende Licht sieht dann für unser Auge aus wie weiß. Physikalisch ist es das aber nicht. Hier treffen sich jetzt zwei widersprüchliche Anforderungen. Möglichst heller visueller Eindruck und möglichst "gutes" Spektrum. Dummerweise ist ein Spektrum, daß für Photo und Video geeignet ist nicht sehr effizient (benötigt viel rot, rot wird vom Auge schlecht gesehen -> geringe Effizienz). HID ist da übrigens auch nicht optimal. Die relevante Kennzahl hier heißt CRI (color rendering index). Halogen hat einen CRI von 100 (Schwarzkörperstrahler) allerdings bei niedriger Farbtemperatur (max 3200K), LEDs haben heute maximal einen CRI von 80 und da ist die Effizienz schon deutlich reduziert. Richtig helle LEDs liegen beim CRI unter 75. Damit sind Farbabstufungen im roten und/oder blau-grünen schlecht aufzulösen.
800,- für einen 12W HID... 800 USD wären schon teuer...
Greets
snicks
Antwort von MikeRD03 am 22.07.2008 - 11:48 Hi snicks,
Soweit ist das schon richtig. Nur die Fokussierbarkeit und den CRI würde ich so nicht unterschreiben. Fakt ist man kann die Ostar auf DEUTLICH kleinerem Raum genauso gut fokussieren im Vergleich mit einer gleich starken HID, was primar in der Abstrahl-Charakteristik und damit der Reflektor Form begründet liegt. Leuchtende Fläche ist nicht alles.
Was den CRI betrifft, ist deine Info von der Technik bereits überholt. Es gibt mittlerweile von den meisten LED Typen spezielle High CRI Emitter, die typischerweise im Bereich von 93-95 CRI liegen bei frei wählbarer Kelvin Zahl und damit eigendlich keine Wünsche mehr offen lassen. Natürlich bezahlt man das mit geringerer Effizienz, die aber immer noch bei guten 50-60 Lumen/Watt liegt, also das Niveau eines kleinen HID Brenners.
Gruß
MikeRD03
Antwort von snicks am 09.08.2008 - 10:07 Hi Mike,
deine Meinung in allen Ehren, aber die leuchtende Fläche ist tatsächlich ALLES im Hinblick auf Fokussierbarkeit Stichwort: Etendue!
Die Beschreibung bei Wiki dazu ist leider nicht sehr aussagekräftig... im Wesentlichen läßt sich das auf den zweiten Hauptsatz zurückführen.
Effizienz vs. CRI: Hast du so eine High-CRI-LED schon mal in der Hand gehabt? Nein? Ich schon (frisierte Chips, instabile, aber sehr helle Leuchtstoffe,...)! Das liegt daran, daß ich in der Entwicklung der Leuchtstoffe für diese LEDs arbeite . Klar gibt es 90+ Lösungen, aber wo kannst du die kaufen? Als Protos gehen die ab und zu durch unser Labor, oder wir bauen die selbst, aber die LEDs, die irgendeine kleine China-Klitsche mit 90+ CRI und 60 lm/W bei frei wählbarer Farbtemperatur anbietet würde ich gerne mal nachmessen. Viele Firmen schreiben locker ihre Laboreffizienz auf das fertige Produkt und da fehlen in der Regel 30-50%. Bei niedrigen Farbtemperaturen sind die Effizienzen übrigens immer niedriger. Um ein so "warmes" Licht hinzukriegen muss viel rot drin sein (daher der warme Farbeindruck) und rot hat nun mal einen bescheidenen visuellen Nutzwert. Wenn irgendwo steht 60 lm/W bei CRI90+ und woanders steht dann CCT 3250 K dann heißt das nicht, daß ich bei einer LED mit 3250 K einen CRI von 90+ und eine Effizienz von 60 lm/W kriege.
Wird noch ein bisschen dauern, bis High-Efficiency + High-CRI wirklich zu haben ist. Kommt aber, da bin ich sicher.
Drei zufällige Tauchlinks: Lost Treasures of the Seven Seas .. The underwater lost treasures website, dedicated to all genuine treasure lovers, underwater archaeology and maritime history re-discovered. Gomera Dive Resort Das Gomera Dive Resort ist dem Hotel Jardin Tecina in Playa de Santiago im Süden der Insel angeschlossen. diving4.com Das Portal für Taucher rund um München...Tips, Trends, Buddyfinder und virt. Logbook!
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