Octopus um den Hals oder im Octopoket Abgesandt von Tiger996 am 02.01.2013 - 19:52:
Moin
Hab mal ne Frage zur Octopusbefestigung.
Im DIR bereich ist es ja üblich den Octo um den Hals zu Tragen und den Hauptregler weiterzugeben ( am langen Schlauch ) so wurde es uns auch Beim SSI OWD Kurs beigebracht.
Hab da nur so meine Bedenken.
Ich meine wen ich meinen Buddy mit Luft versorgen will muss ich ja immer zuerst meine eigene Luftversorgung sicherstellen.
also muss ich meinen Hauptregler aus dem Mund nehmen, meinen Octopus in den Mund nehmen und Ausblasen. Dan erst kann ich meinen hauptregler meinem Buddy geben.
Ich finde das dauert viel zu Lange.
Wen ich meinen Hauptregler im Mund behalte und meine Octopus einfach aus dem Poket ziehe und meinem Buddy gebe is das doch viel schneller.
Der 2te Punkt ist. Der Octopus um de Hals engt doch ein. entweder is der Gummizug so kurz das zwar der regler direkt vor dem mund hängt aber dafür am Hals einengt, oder er hängt in ner Bequemen länge weg, dan muss ich aber genauso danach greifen wie wen ich ihn woanders her hole.
Der vorteil soll ja angeblich sein das mein Buddy sieht das mein Hauptregler Funktioniert, also ein Psychologischer effekt.
Ich Tauche aber immer mit den Gleichen Buddys ( meine Frau und meine 2 Brüder ) und die wissen das mein Octopus geht. Wir achten sehr auf vernüftig gewartete Aurüstung.
Also was Spricht dagegen den Octopus in der Octotasche an nem langen schlauch zu haben? dort ist der Octopus so super zugänglich das mein Buddy ihn zur not greifen kann ohne das er es mir voher sagen muss.
Freue mich über Eure Antworten.
Ach ja hab erst im August mit dem tauchen angefangen und bin jetzt bei 16 Tauchgängen.
Also ich bin Ehrlich wissbegierich, will aber mir auch meine Meinung Bilden und nich alles einfach so hinnehmen was man mir sagt, ohne es vernüftig erklärt und dargelegt zu bekommen.
( Argument weil es DIR so Vorschreibt zählt nich )
Antwort von Uwe-Re am 02.01.2013 - 20:16 Ist doch völlig egal, mach es so wie es für Dich und Deine Tauchpartner paßt.
Antwort von Stephan K. am 02.01.2013 - 20:17 Die Realität sieht schon anders aus.
Da wird dir von deinem Buddy der funktionierende Atemregler aus dem Mund gerissen (kein Nachdenken oder nachfragen, sondern Panik).
(selber schon miterlebt)
Und wenn du dann erst geschockt nach deinem Octopus fummeln musst wird das schon für dich sehr interessant. Besonders wenn dir der Atemregler "geraubt" wurde kurz bevor du einatmen wolltest.
Naja, DIR!?!?
Ich sehe da durchaus eine durchdachte Sache für z.B. Höhlentaucher und Trimix-Taucher, aber in wie weit das für einen Sporti (Sporttaucher) mit 16 TG´s relevant ist, ist sehr fraglich.
Antwort von Tiger996 am 02.01.2013 - 20:26 Naja ich mach mir eben meine Gedanken dazu.
Und vor allem möchte ich mich rechtfertigen können wen man mich Fragt warum ich es so handhabe und nich anders.
Das mit dem Regler aus dem Mund Reissen is ein Gutes Argument. ( das gibt einem echt zu Denken )
Danke Dafür!
Nur Hoffe ich doch sowas nicht erleben zu müssen.
Ich Empfinde es halt als angenemer den Octopus nicht um den hals zu haben.
Nur wollte ich halt mal das Pro und Contra Klären.
kann ja sein das es irgendwelche Lementaren vorteile Bringt.
Antwort von Anomander Rake am 02.01.2013 - 20:31 Hallo Tiger996,
in Deinen Überlegungen gehst du davon aus, dass Du den Taucher kommen siehst und er Dir schön anzeigt, dass er ein Problem hat und Du Zeit hast entsprechend den Oktopus / die alternative Luftversorgung vorzubereiten.
Aber wenn es um den Oktopus geht, geht es in der Regel um eine Notfall-Situation. Was meinst Du wonach ein Taucher unter Panik greifen wird wenn er in einer ohne-Luft-Situation ist?
Genau dahin wo die Blasen herkommen.
Also macht es erstmal für mich keinen Unterschied ob der Oktopus um den Hals oder in einer Tasche getragen wird oder noch im Auto liegt...wenn jemand Luft will, greift er nach dem was er sieht und das ist halt der Regler, den Du im Mund hast. Wie gesagt, ich gehe erstmal davon aus, dass der andere Taucher in Panik handelt. Im Rescue-Kurs wurde uns immer erzählt, dass ein Taucher in Panik keine Freunde / Familie mehr hat, sondern nur noch an die Luft will...habe das zum Glück noch nicht selbst erlebt.
Die Longhose-Version der "Tekkies" mit Regler um den Hals binden, finde ich persönlich auch nicht so toll. Habe das mal probiert und finde die Vorstellung, dass wenn einer daran zieht und es am Hals eng wird nicht die beste Lösung (für mich). Aber vielleicht habe ich das System noch nicht richtig verstanden.
Habe aber selbst auch einen längeren Schlauch für meinen Oktopus gewählt, um dann wenn der Buddy oder ein anderer Taucher wieder Luft haben, die Regler tauschen und in vernünftiger Entfernung voneinander aufzutauchen. Habe mich selbst ein paar Mal an den Oktopus gehangen (und das auch mit meiner Frau als Luftempfängerin probiert) und ich finde bei den kurzen (normalen) Schlauchlängen ist das nicht wirklich bequem.
Wie in der Apnoe/Gerätetauchen-Diskussion diskutiert, solltest Du aber generell auch in der Lage sein mal ein paar Sekunden die Luft anzuhalten um Dir dann den Oktopus zu nehmen wenn jemand unter Panik Dir den Regler rausreisst. Sicherlich ist das nicht so angenehm wenn Dir einer den Regler wegzieht, aber das kann halt passieren.
Am Ende, mach es so, wie es für Dich angenehmer ist...die Realität holt uns dann eh irgendwann schon ein...
Ich finde beide Systeme gleichwertig.
Solange es im Buddy System richtig kommuniziert wird, geht beides.
Ich selber bevorzuge aus anderen Gründen, die für Dich keine Rolle spielen dürften, die `DIR-artige` Konfiguration, also aus dieser Sicht:
Du hast kleine Fehler in der Überlegung:
Bei der Übergabe des Hauptreglers ist durch den Neck Bungee sichergestellt, das Deine eigene Luftversorgung Dir zur Verfügung steht.
Deshalb wird der Hauptregler schnellstmöglich, ohne suchen und lösen von Sicherungen, übergeben und danach erst entspannt der zweite Atemregler (mit der anderen Hand) in den Mund gesteckt - kein Zeitverlust.
Ausblasen in dem Sinne findet nicht statt, sondern der Atemregler wird einfach geatmet, wobei mit dem ausatmen der verbrauchten Luft begonnen wird.
Richtig angelegt bemerkt man nicht mal, das der Zweit-Regler, oder der Neck-Bungee vorhanden ist.
Also alles andere als nur psychologische Effekte!
Langer Schlauch für die Oktopustasche kann mehr verheddern, als es nutzt, sonst aber eine gute Überlegung (150cm geht eigentlich immer).
Antwort von Tiger996 am 02.01.2013 - 20:40 Das Klingt echt einleuchtend.
Das der Schlauch um den Hals nicht Edeal is wen man den Atemregler wegzieht is mir auch schon Aufgefallen ( haben das im OWD so Trainiert ).
Man muss immer drauf achten wie der schlauch liegt.
Allgemein is aber ein Langer schlauch an einem Regler schon ne Feine sache. der Normale Schlauch is einfach zu kurz.
Is aber echt mal gut sich darüber gedanken zu machen.
Danke für die Antwort.
Antwort von tl3 am 02.01.2013 - 20:43 Tiger996
Wenn der Tauchpartner keine Luft hat, wird er sich deinen, den funktionierenden, Atemregler nehmen.
Er wird nicht lange fragen, er wird ihn sich nehmen.
Habe ich in der Praxis noch nie anders erlebt.
Das der Tauchpartner die erst noch Zeichen gibt und du mit den 2. Atemregler (nicht Octopus) wedelst findet nur bei Schwimmbadübungen statt.
Und du trägst ihn um den Hals, damit du ihn mit dem Mund „greigen“ kannst, ohne die Hände zu benutzen.
Außerdem mußt du ihn dann nicht erst suchen.
Antwort von Tondobar am 02.01.2013 - 20:46 Ich würde den Thread gerne noch um zwei Fragen ergänzen wollen:
1) Bildet SSI generell die OWDs so aus, wie von Tiger996 beschrieben? Oder ist das nur Ermessenssache der SSI-Tauchschule?
2) Gibt es die Octo-Pocket auch von anderen Herstellern als Aqualung bzw. Seaquest?
Hintergrund von (2) ist, dass wenn man nach Octo-Pocket googelt, man auf eine Aqualungseite kommt, wo hinter Octo-Pocket noch in Klammern "patent pending" steht.
@Tiger996: DIR kann niemandem etwas vorschreiben, und bei mir hat das auch noch kein DIRler versucht. Aber DIRler können entscheiden, nicht mit dir zusammen zu tauchen, wenn du dich nicht dem DIR-System anschließt. Auch kann eine Tauchschule entscheiden, dich nicht auf eine Tauchausfahrt mitzunehmen, wenn sie der Meinung ist, dass deine Ausrüstung nicht den Sicherheitsanforderungen genügt.
Das Argument für den langen Schlauch ist, dass Taucher in Panik nach dem Hauptregler greifen. Ob Deine Frau und Deine Brüder sich in Panik so oder so verhalten weißt Du erst, wenn der Fall eintritt. Die Wahrscheinlichkeit für den Griff nach dem Hauptregler steigt jedoch, je schwieriger der Taucher in Not das Erlangen des Oktopus einschätzt.
Was ich in Deinem ersten Absatz nicht verstanden habe: Du willst den Hauptregler so lange in der Hand behalten, bis Du den Oktopus in den Mund genommen und ausgeblasen hast. Warum gibst Du den Hauptregler nicht gleich zuerst an den Taucher in Luftnot weiter?
Tondobar
Antwort von Tiger996 am 02.01.2013 - 20:47 Leider kann man hier ja nicht seine Antworten bearbeiten.
Das mit der eigenen Luftversorgung zuerst sicherstellen hatt man uns eben so Beigebracht.
Im Octo Poket muss ich ja auch nich suchen und entriegeln muss ich da ja auch nix.
wegen dem finde ich es ja auch Praktischer.
Was meint ihr eigentlich zur Schlauchlänge.
Sind 150cm genug oder sollten es doch lieber 210 sein ?
Antwort von Tiger996 am 02.01.2013 - 20:53 Das mit den regler übergabe haben wir eben so geübt.
ob das bei SSI generell so is weis ich nich, war eben bei uns so.
Und ob es diese taschen auch bei anderen herstellern gibt weis ich auch nich.
Ich find die dinger aber Praktisch.
Antwort von Razorista am 02.01.2013 - 20:54 150cm reicht
210 nur, wenn es idealer ist die längeren Schlaufen wegzubündeln, als die beim 150cm
Zum `sicherstellen` (wie ich schon geschrieben habe):
Du stellst das im vorraus `technisch` sicher.
Der Vorteil des Systems ist es ja gerade, das Du entspannt zu Deinem Zweitregler greifen kannst, nachdem die akuten Probleme praktisch schon gelöst sind.
Sorgenfreies tauchen = entspanntes tauchen.
Antwort von Uwe-Re am 02.01.2013 - 21:01 Wenn der Länge Schlauch um den Hals bei der Übergabe Probleme bereitet, dann stimmt die Schlauchführung nicht.
Wenn Zug auf den Atmetegler kommt, leicht den Kopf neigen und gut ist
Antwort von Tiger996 am 02.01.2013 - 21:03 Kann man sowas eigentlich üben, also viel mehr sollte das man mal üben ?
Ich könnte ja mal bei nem Tauchgang sagen das mein buddy mir irgendwann mal den regler wegnehmen soll.
Is sowas empfehlenswert oder einfach nur Schwachsinn und unötige gefahr ?
Antwort von Tondobar am 02.01.2013 - 21:11 Okay, wenn Ihr das im Kurs in der Reihenfolge gelernt und geübt habt, solltest Du es zumindest als Anfänger auch so machen.
Wenn dir jemand in Panik den Regler aus dem Mund reißt, dann trifft die Entscheidung ein anderer und du brauchst dir um die Reihenfolge keine Gedanken mehr machen.
Ansonsten, so wurde es früher (1999) bei PADI gelehrt, kann man den Oktopus auch offen im Brustbereich befestigen. Es gibt verschiedene preiswerte Halteclips, die den Oktopus freigeben, wenn jemand dran zieht. Vorteil: Der Oktopus ist nicht verdeckt und durch seine gelbe Farbe gut sichtbar. Damals wurde gelehrt und geübt, dass der Taucher in Luftnot per Handzeichen den Oktopus anfordert und der Buddy den Oktopus anreicht. Vielleicht tut es ja auch ein Clip in Deinem Fall.
Antwort von Tiger996 am 02.01.2013 - 21:22 Also das mit dem Clip haben wir auch gemacht.
Man hatt uns beides gezeigt und wir haben mit beiden Varianten übungen gemacht.
und Die Tasche ersetzt ja im grunde auch nur den Clip, also vom Funktionsprinzip her is beides ja im grunde Identisch. ( am Octopus ziehen und gut is )
wir haben es auch so geübt das man eben zeichen gibt und dan die Luft vom Buddy bekommt.
Nur wen das eben realitätsfern ist würde ich mich eben Lieber mit der Realität auseinandersetzen als mit einem Theoretischen optimalfall.
Antwort von C_aus_G am 02.01.2013 - 21:22 Das Üben findet idR im Schwimmbad statt, mein Buddy und ich dödeln dort oft rum, drehen uns unbemerkt die Flasche zu ,lösen im Vorbeischwimm die Schnallen vom Jacket usw.
Allerdings sollten die Standartskills sitzen und bei einer abgedrehten Flasche entfernt man sich auch nicht. Das geht wirklich nur im eingespielten Team oder mit Leuten die viel Rputine haben und "mitspielen". Hierdurch werden aber gerade die wichtigen Fertigkeiten geübt, zumal es nicht einfach ist in einer solchen Situation in 3,5m Wassertief weiterhin die Tarierung aufrechtzuerhalten
Antwort von diveforever am 02.01.2013 - 21:23 probier mal den Link > dort findest Du alles wie man es nach DIR richtig bzw. besser macht.
Wenn Du Dich einmal an die DIR Konfigurationen gewöhnt hast, willst Du es nicht mehr anders.
Antwort von Stephan K. am 02.01.2013 - 21:25 Eigentlich sollte man mehr alles üben und mehr Erfahrung sammeln.
Bei einer solchen Luftnot-Situation ist schon vieles im Vorfeld schief gegangen.
Und das sollte optimiert werden damit es erst gar nicht soweit kommt.
z.B. den Luftverbrauch des Partners in etwa kennen, damit man an Hand seines eigenen Luftverbrauches erkennen kann wieviel Luft der Buddy in etwa hat.
Vom Buddy die Atemfrequenz kennen und hören, ob es dem Buddy gut geht.
Druck ab und an abfragen
Vernünftiges Equiptment mit gutem Zustand haben und pflegen.
Seinen eigenen Körper kennen und bei "unguten Gefühlen" den TG ggf. abbrechen. (Stichwort Gruppenzwang).
usw. usw.
Antwort von Tiger996 am 02.01.2013 - 21:29 Ich war Letztes WE auch Indoortauchen.
Wir waren im Dive4Life und haben dort auch alles mögliche geübt und sachen gemacht die wir im See oder Meer nie machen würden.
Was ich nicht verstehe is.
Das einem Die Luft so komplett ausgeht das man wirklich in Atemnot is.
In der Ausbildung hatte ich mal die situation ohne Luft zu sein.
Allerdings war das von vorne rein Klar und es war in ner Tife von ca 1,5m
was mich gewundert hatt, war das man doch noch etwas Luft bekommen hatt, aber eben nur schwer.
Man musste quasi die Luft aus der flasche Saugen.
War ne Tolle erfahrung, aber ich hatte nicht das gefühl jetzt sofort meinem Buddy den regler entreisen zu müssen sondern hatte noch zeit mich zu verständigen. ( hab das zeichen für keine luft gegeben und wir sind aufgetaucht weil wir ja nicht tief waren )
Antwort von Tiger996 am 02.01.2013 - 21:32 Ach ja uns hatt man gesagt das wen man Tiefer ist und einem die luft ausgeht und keiner da ist der einem helfen kann.
Das man beim Aufsteigen noch etwas luft bekommt weil diese sich in der Flasche ausdehnt.
stimmt das so ?
Antwort von Uwe-Re am 02.01.2013 - 21:48 Eine Ohneluftsituation ist selten, da es nur passiert bei fehlerhafter TG-Planung und mangelnden Tauchfertigkeiten.
Primär sollte man sich aneignen alle Probleme selbst zu lösen.
Antwort von Tondobar am 02.01.2013 - 21:49 Ah okay, jetzt wird die ganze Geschichte klarer.
Da kann man der Schule ja nur ein Lob aussprechen, dass sie Euch beide Varianten gezeigt und euch die Wahl überlassen hat.
Solange jetzt niemand eine wissenschaftliche Studie vorlegt, welcher Verlauf einer "ohne Luft"-Situation der häufigere ist - das panische Reißen am Hauptregler oder das Handzeichen "Gib mir Luft", würde ich es so handhaben, wie ich es am besten bedienen kann.
Im Warmwasser trage ich den Oktopus am Clip, im Kaltwasser habe ich den Hauptregler am langen Schlauch und den Oktopus mit einem Gummiband um den Hals. Meine Überlegung ist, dass ich im Warmwasser keine oder nur dünne Handschuhe trage und den Oktopus immer ertasten kann, auch wenn mir ein anderer Taucher den direkten Blick darauf versperrt. Im Kaltwasser trage ich dicke Handschuhe und der Tastsinn ist dementsprechend schlechter. Neben dem Körper des 2. Tauchers kann hier auch zusätzlich noch der Blasenschwall aus dem vereisten LA des Tauchers in Luftnot die Sicht behindern. Dann ist es gut zu wissen, dass der Oktopus direkt unter meinem Kinn hängt.
Ich bin skeptisch, was die Tasche angeht, weil der Handgriff doch irgendwie komplexer ist. Kann man den Oktopus mit beiden Armen gleich gut aus der Tasche ziehen? Vielleicht hält sich auch gerade jemand an einem Arm fest. Bei der klassischen Variante reicht eine freie Hand, ganz egal, ob rechts oder links.
Antwort von Tiger996 am 02.01.2013 - 21:55 So in der Art kenne ich das auch.
Vor allem wie schon gesagt wurde das man eben den Luftverbrauch des Budys abschätzen kann und auch immer wieder abfragt.
Und natürlich das die Ausrüstung OK ist.
Gedanklich geh ich auch eher von dem plötzlichen defekt oder ner Störung aus, und weniger von ner Situation wo die Flasche leer is.
wir werden unsere Systeme auch nach und nach auf ne 2te Erste Stufe ausbauen um von dem her auf der sicheren seite zu sein.
Ich hab auch schon öfters Videos gesehn wo der Octopus nur so hinterhergezogen wird, was ja bestimmt alles andere als optimal ist.
Und bei manchen Tauchern langen selbst wir als Anfänger uns an den Kopf.
Aber Nochmals Danke für diese Diskusion, finde das echt gut mal über solche sachen zu reden.
( finde sowas ist hier im Forum eher selten, ohne das gebashed und aufeinander eingehackt wird )
Ach ja Danke für den DIR Linke kannte ich zwar schon aber is trotzdem gut.
Antwort von Tondobar am 02.01.2013 - 21:58 Ja Uwe, das sehe ich auch so. Aber der Fragesteller hat doch geschrieben, dass er Anfänger ist.
Wodurch kommen ooA-Situationen? Abblasender Automat, Fini kaputt / nicht beachtet, defektes Flaschenventil. Auf Abblasen sollte man gefasst sein, wenn man in kaltes Wasser geht. Alles andere sieht man kommen, wenn man die Zeichen zu deuten weiß. Also kein Grund zur Panik, Handzeichen geben, Oktopus in Ruhe übernehmen, Dekostopp und Tauchgang beenden. Da kann das Ding selbst mit einem Zahlenschloss befestigt sein, egal.
darum auch im Warmwasser 2 1.Stufen usw.
Das 2 unabhängige Systeme gleichzeitig Versagen ist sehr selten.
Antwort von Tiger996 am 02.01.2013 - 22:05 Sagt mal.
Warum is es eigentlich notwendig für die DIR konfiguration des Atemreglers mit einem Wing zu tauchen ?
Das eine hatt doch nix mit dem anderen zu tun oder ?
ich hatte auch schon öfters das zweifelhafte vergnügen mit einem Wing zu tauchen ( bevor ich ein eigenes Jacket hatte ) fand die dinger aber nich so Doll und kann den Hype drum nich so ganz nochvollziehn. Ich meine ne gute schimlaage hab ich auch mit nem ADV und bei nem ADV geht die luft um einiges besser raus als bei nem Wing.
In dem Oben genannnten Link wird ja ein wing als vorausetzung für die übungen genannt, deswegen die Frage.
Antwort von Euregiotaucher am 02.01.2013 - 22:17 DIR hat Octopus ?? Ich dachte die Tauchen nur mit hochwertigem Zweitautomaten ...
Also:
Ich lese von Realität beim Tauchen.
Was passiert wenn ...
Also mir ist es noch NIE geschehen das mir jemand den "Octopus" von der Ausrüstung gerissen hat - schon gar nicht in Panik. Denn PANIK heißt - no logisch Thinking mehr möglich ...
Viele Taucher tauchen eh schon mit 2 Automaten - also beim Versagen eines Atemreglers würden die schon relativ selbstständig auf ihren eigenen 2. Automaten ausweichen - blöde wäre hier wenn die an nur einer ersten Stufe hängen und die grade lustig defekt ist ... Wenn da dann auch alles schief geht ist die Frage nach der Realen Reaktion .... Jagd und Fluchtinstinkt ... bei Gefahr Flucht - da wo sicher - äh Luft ist - also nach oben ...
Bei einer "Notsituation" die entsteht würde ich als erfahrener Taucher meinen Buddy schon beim ersten Zeichen auf die Situation hinweisen wollen - es gibt ein Problem mit der Luftversorgung - so kann der schon mal seinen Automaten heraussuchen und bereithalten - sollte mein zweiter auch Abkacken - wenn der z.B. wie beschrieben an einer ersten Stufe hängt ...
Die Frage: Häng ich mir das Dingen um den Hals oder wohin auch immer stell ich mir grade so geistig vor wie ich meinen 2.Automaten leger um den Hals trage - mein Buddy (den ich vor ner Stunde das letzte mal das OK Zeichen abverlangt habe) kommt von hinten angeschossen - PACKT meinen Octopussy in PANIK und schleudert mich beim heranholen des Dingen um meine eigene Achse ...
Sorry - NEE
Kommunikation während des normalen Tauchganges ist das A und das O und dann kann auch in einer Notsituation ganz easy das Problem angegangen werden und gelöst werden.
Egal wo der "Zweite" hängt ...
Beim Buddycheck kann man vorab drauf eingehen - sofern die Tauchpartner sich nicht kennen. Meiner war übrigens an meiner Weste .... Rechte Tasche in hähe des Ellebogens angebracht ....
Was ich wohl gemacht habe:
Anfangs Octopus - klar - man war neu ... aber dann die Erkenntnis:
Ich hatte einen hochwertigen Hauptautomaten an dem ich mein Leben während der Tauchgänge rangehängt habe - das Flagschiff des Herstellers - besser und teuerer ging gar nicht
und dann - wenn dieses Teil versagt - einen dekfekt habe - dann hab ich so´n billigen Zweitautomaten der den Job des Erstligisten übernimmt ..
Nee !!
2 gleichwertige und hochwertige Automaten
2 gleichwertige und hochwertige 1. Stufen
die auch gewartet wurden
Man kann durch eine geeignete Ausrüstung Unfälle und Panik vermeiden ... und da ist´s egal wo Automaten hängen oder sonstwas
Ich hab übrigens das FCS von Cressi getaucht - SUPERZUFRIEDEN und lebe immer noch (wahrscheinlich die guten Automaten
So genug geschwätzt:
Also - wenn du meinst der Automat sollte am Hals hängen - dann tu das - wenn du damit zurande kommst (und nicht weil DIR das so macht)
In diesem Sinne; Frohes Neues ...
Antwort von Uwe-Re am 02.01.2013 - 22:18 Wing und Atemregler sind unabhängig voneinander.
Der Rest Deiner Beobachtungen zu Wing und ADV beruhen auf Deiner noch nicht vorhandenen Übung/Erfahrung.
Versuch mal an Dein ADV eine Doppel 20 zu hängen.
Antwort von Tondobar am 02.01.2013 - 22:47 DIR darfst Du nicht von dem Zweck sehen, für den es erdacht wurde: Technisches Tauchen, d.h. vor allem extreme Tauchgänge (tief, lang, kalt, direkter Aufstieg versperrt). Ein Wing hat mehr Auftriebsvolumen als ein ADV, und manchmal braucht man der Tek-Diver das. Punkt.
Manche Aspekte von DIR sind auch für Sporttaucher sinnvoll zu übernehmen, 1:1 oder leicht abgewandelt. Der verlinkte Text stammt von einem DIR-Autor und richtet sich an DIR`ler. Weinkenner schreiben ja auch für Weinkenner und nicht für Biertrinker - kein Sommelier würde über einen Burgunder sagen, der sei so süß wie ein belgisches Erdbeerbier, nur damit die Biertrinker ihn verstehen.
Die "Mindestanforderungen" sind so zu verstehen, dass die Übung nur sinnvoll durchgeführt werden kann, wenn sie der Realität eines Technischen Tauchgangs nahe kommt. Natürlich kannst Du mit Deiner eigenen nicht-DIR-Ausrüstung auch die Ohne-Luft-Situation am langen Schlauch üben.
@Uwe: Im Kaltwasser tauche ich mit zwei ersten Stufen, im Warmwasser (Rotes Meer) nur mit einer. Da wäge ich dann ab. Wenn Rost in der Flasche ist, setzt er auch beide Sinterfilter zu. Der Ausfall zweier Systeme ist weniger wahrscheinlich, aber nie unmöglich.
@Euregiotaucher: Hier im Forum hat mal jemand über eine Paniksituation aus erster Hand berichtet. Ansonsten ja klar, das Notfallsystem muss dem Hauptsystem gleichwertig sein, kein Billigkram. Und baumelt auch nicht unkontrolliert herum, um Korallen abzurasieren und sich mit Sand zu füllen. Aber das sind doch wirklich Basics, die verstehen sich doch von selbst.
Antwort von shuttle am 02.01.2013 - 23:00 "Das 2 unabhängige Systeme gleichzeitig Versagen ist sehr selten" -> stimmt. Zwei wirklich unabhängige Systeme gibt es jedoch nur bei Doppelflaschen. Bei Monoflaschen gibt es nunmal nur ein Flaschenventil, das sich verabschieden kann. In Chuuk Lagoon lekte jede zweite Tauchflasche. Eine aufgemacht, ergab ein korrodiertes Ventileinschraubgewinde und einen O-Ring, der schon bessere Zeiten gesehen hat. Wenn sowas unterwasser losgeht, Mahlzeit. Auf den Bahamas gabs aus diesem Grunde Anfang 2000 mehrere Unfälle. Es gibt nichts, was es nicht gibt, auch wenn (Gott sei Dank) selten.
Zum Thema: wir lassen immer wieder üben: konventionelle Konfig vs. Longhose. Bislang war Longhose Konfig. immer im Vorteil (Zeit Luftübergabe).
@Tiger996: Wenn ein Taucher mit großen Augen auf dich zukommt, nimm den Hauptregler aus dem Mund und streck ihn ihm entgegen. DAS wird er annehmen und DAS sollte geübt werden. Schneller kann niemand mit Luft versorgt werden, und du hast alle Zeit der Welt, ganz in Ruhe auf den Zweitregler, der am Neck hängt zu wechseln.
Antwort von shuttle am 02.01.2013 - 23:04 @Tondobar"Ein Wing hat mehr Auftriebsvolumen als ein ADV, und manchmal braucht der Tek-Diver das... " -> ... wie Bitte??? -> ein 15l Wing hat 15l, ein 18l Wing 18l ein 20l Wing 20l, ein ....
Zum Vergleich: Ein ADV 18l hat mehr Auftrieb als ein 18l Wing mit Stahlplatte, ein ADV 20l hat mehr Auftrieb als ein .....
Mein Wing tauche ich mit Monoflasche mit einer Blase 15l, die D12 mit einer entsprechend größeren Blase (25l auftrieb). Zum Vergleich: Mein Pro QD hat 24l Auftrieb.
Antwort von haitaucherin am 03.01.2013 - 06:01 also SSI bildet im OWD nicht mit Longhose aus..
kann es aber als zusätzliche freiwillige Übung anbieten
allerdings wird die "Ohne Luft" Situation/Luftspende-auf 2 Arten geübt: einmal mit Hauptregeler - Taucher in Panik holt sich dort Luft, wo er sieht es gibt eine - , und das andere Mal bekommt er den Octopus
lg
Antwort von joemurr am 03.01.2013 - 08:11 @Tondobar
>1) Bildet SSI...
In Ergänzung zu Susis Ausführungen präferiert SSI die Weitergabe der primären zweiten Stufe.
Erstens, wie bereits von den Kollegen beschrieben, hat ein in Luftnot befindlicher Taucher möglicherweise Panik und greift instinktiv nach dem, was augenscheinlich funktioniert.
Zweitens hast Du als Luftspender genügend Zeit und Luft (blind) auf Deinen Oktopus zu wechseln.
Gelehrt werden bei uns ebenfalls beide Varianten.
Gruß
Joe
Antwort von Tiger996 am 03.01.2013 - 09:17 Moin
Ich meine das technische Taucher gaaanz anders denken und ausgerüstet sind, und das das auch sinn macht is mir Klar.
Mich hatt halt verwirrt das man zum ne Ohne Luft Situation üben ein Wing benötigt, aber das wurde ja jetzt geklärt Danke.
Wir haben in der Ausbildung beides Gemacht also mit und ohne Long Hose.
Letztes WE hab ich ohne Long Hose Trainiert ( hab noch keine is aber eingeplant ) und mit dem Kurzen schlauch muss man schon arg Kuscheln, aber ich denke wen man das kann sollte es mit Long Hose eher weniger Probleme geben als mehr.
Als 1te Stufe hab ich ne MR22T und die kommt auch mal als 2te erste Stufe dran.
Mit nem Wing hatt man schon ne etwas bessere wasserlaage klar aber empfand das jetzt nich so viel besser das es die Nachteile aufwiegt.
Mein Ziel ist es eine vernüftige Sprttauchausrüstung zusammenzustellen.
Also eine Gute Mischung aus DIR und Sporttauch ideen.
Teck Tauchen is für uns erst mal uninteresant, wir arbeiten aber aufs Wracktauchen hin.
Im übrigen, wen der Octopus in der Tasche steckt brauch ich meinen Arm nur nach unten gleiten lassen und meine hand Landet automatisch auf dem Octopus.
Bin aber durch diesen Fred in Grübeln gekommen und werde mit meinen Buddys das nochmal durchsprechen wie wir das handhaben und ob wir uns doch lieber den Octo um den Hals hängen.
Ach und Warum soll ein Octopus automatisch schlecht sein ?
Wen ich 2 Abyss regler habe dan ist einer Davon der Octopus oder nicht ?
Octopus ist doch nur eine bezeichnung für den Reserveregler und hatt doch nichts mit dessen Qualli zu tun ( berichtigt mich wen ich falsch liege )
Antwort von Stephan K. am 03.01.2013 - 10:22 Man muss auch mal in die Hintergründe von "Long Hose" schauen.
Beim "normalem" Sporttaucher reicht ein "kurzer" Schlauch. Luftnotsituation bedeutet hier, dass der Buddy aus meinem Oktupus atmet und der TG zügig beendet wird. Bei freiem Aufstieg.
Eigentlich sollte der Octopus, also die zweite 2. Stufe gleichwertig sein.
Kauf dir nochmal nur die 1. Stufe und schraube den Octopus dran und schon hast du ein redundantes System (Finimater usw. fehlt natürlich noch).
Beim Tekki bedeutet das fast dasselbe bis auf einen äusserst entscheidenen Unterschied.
Wenn diese Situation im Wrack oder Höhle auftritt, dann ist ggf. nicht genügend Platz das der Buddie neben einem sein kann, sondern es muss evt. hintereinander getaucht werden und u.U. sogar eine längere Strecke.
Eine Luftnotsituation mit zu kurzem Schlauch kann bei Bewegungen der Atemregler dem Buddy aus dem Mund gezogen werden. Aber für den normalen Sporttaucher muss es meiner Meinung nacht kein 2,05 m Schlauch sein. Etwas länger als normal ist ausreichend.
Antwort von Tiger996 am 03.01.2013 - 10:46 Jupp und da wir ja mal das Wracktauchen beginnen wollen dachte ich eben das ein Long Hose sinn macht.
Also wir wollen jetzt nicht Extrem Wracktauchen aber wir interesieren uns schon dafür und wollen auch die Ausbildung dazu machen.
Antwort von Stephan K. am 03.01.2013 - 11:26 RICHTIGES Wracktauchen ist nicht drum herum und mal ein kleinwenig reinschauen, sondern richtig rein mit allen drumherum. Das ist noch ein weiter weg vom Anfänger zum RICHTIGEM Wracktaucher.
Antwort von Uwe-Re am 03.01.2013 - 12:12 Richtiges Wracktauchen ohne Tec-Ausbildung hat für mich Selbsttötungspotenzial
Antwort von Cl@us am 03.01.2013 - 12:33 Immer wieder übersehen wird bei diesem Thema, daß die Benutzung von persönlich angepassten Mundstücken (Jax, etc.) am Hauptautomaten sehr verbreitet ist.
Weiterhin halte ich eine 2,10 m Long Hose im Sporttauchbereich für unnötig, am Hauptautomaten insbesondere für Anfänger sogar für störend.
Ich benutze daher einen 1,50 m gelben Schlauch am Oktopus, der so befestigt ist, daß man ihn leicht "abreißen" kann, locker vor dem Körper. Der Hauptautomat hat bei mir ein Jax und einen Schlauch normaler Länge.
Entgegen einiger anders lautender Empfehlungen ist das für mich aus vielen praktischen Gründen im Sporttauchbereich die beste Lösung, v.a. auch in der Ausbildung sowohl für Fortgeschrittene als auch für Anfänger.
ich habe den Oktopus an der linken Seite mit einem 120cm Schlauch montiert.
Vorteil dabei ist, dass man sich beim Oktopusaufstieg in die Augen schauen kann. Darüber hinaus kann der Partner am Oktopus bequem neben mir an meiner linken Seite schwimmen.
Falls mir jemand den Hauptregler aus dem Mund reissen sollte, was bis dato nach über 1600 Tauchgängen nicht passiert ist, wäre der Oktopus auf der linken Seite für mich leicht erreichbar, weil der panische Taucher sich in diesem Fall am Hauptregler und somit auf meiner rechten Seite befinden würde.
Antwort von Tiger996 am 03.01.2013 - 15:00 Naja ich sagte ja das ich einen Wracktauchlergang machen möchte. Und auch wen es ein Langer weg ist, beginnt jeder weg doch mit dem ersten schritt oder nicht ? Und ich bin schon damit glücklich wen ich an das Wrack rankomme und mal etwas reinkuken kann.
Also der 150cm schlauch is mir auch sympatischer als der 210er.
Reicht der 150iger zum hintereinander her tauchen aus ?
Den Octopus Links zu Tragen ist ne Gute idee. Ich denke mal dan gibt es auch keine Probleme damit das man den schlauch verdrehen muss um den Atemregler richtig rum im Mund zu haben oder ?
Antwort von Wurzelzwerg am 03.01.2013 - 15:29 @tiger996
"Reicht der 150iger zum hintereinander her tauchen aus ?"
Hängt von Deiner Körpergröße ab.
Der linksmontierte Octopus hat, wie Du schon geschrieben hast, wirklich den Vorteil, dass man den Schlauch nicht mehr in einen Bogen legen muss, damit der Partner ihn richtigrum im Mund hat.
Antwort von Tiger996 am 03.01.2013 - 15:41 Das mit der Körpergrösse stimmt auffallend Muss mal kuken wie ich den 210er verstaut bekomme, denke mal wen man die Shclauch gut verstauen kann hatt diese Länge Vorteile, ansonsten natrürlich der 150iger.
Kann man sich eigentlich nicht Irgendiw drillen, das man wen man in Panik gerät anstatt den Hauptrgeler des Buddys seinen Octopus zieht?
Ich denke da vor allem dran wen der Octopus Optisch sehr gut sichtbar ist und im Grunde besser zu sehen ist als der Hauptautomat.
Also Gelber Schlauch Octo und schwarz Hauptautomat. Dan noch der Octopus an sich in Gelb und so am Jacket anbringen das er wie ein Signal wirkt.
Weil wen man die Panikreaktion aus der Variablen streicht hatt der Octopus an der seite, den man weitergibt wieder Vorteile.
Antwort von Tiger996 am 03.01.2013 - 15:52 Ok vergesst das mit dem Drillen Am besten denke ich werd ich es so machen das der Octopus am Jacket angeklipt oder in der Octo Tasche steckt und mit einem 150-210er schlauch versehen ist.
Und man sich selber antrainiert das wen einer den Atemregler aus dem gesicht reist man sofort zum Octo greift und wieder Luft hatt.
Danach ( wen wieder ruhe eingekehrt ist )kann man ja die Regler Tauschen und zur Oberfläche Tauchen.
Wen nicht soviel panik da is das man dem anderen den regler aus dem Mund reisst gibt dan eben sofort den octo weiter.
Antwort von Stephan K. am 03.01.2013 - 16:58 Ich habe den langen Schlauch der zweiten 2. Stufe mit 2 Gummi´s zusammengelegt(, so dass er im zusammengelegtem Zustand nur normal lang ist, sich aber leicht ausziehen lässt. (das um den Hals wickeln gefällt mir nicht, aber ich ja auch kein DIR´ler).
Und dank Poseidon-Exstream-Reglern ist bei mir auch vollkommen egal ob der Regler von links oder rechts kommt, da die beidseitig funktionieren.
Bei anderen Reglern ist das links oder rechts wichtig. Schonmal den "normalen" Regler unterwasser verkehrt herum zu Atmen versucht?
In einer Stresssituation könnte dies fatal sein, weil der Regler dann Wasser zieht.
Antwort von Tiger996 am 03.01.2013 - 17:07 das mit demm Zusammenlegen is ne Gute idee. wen man keine tasche hatt , werde das mal mit meinen Brüdern testen.
mein Jüngster Bruder hatt auch nen Octopus MV bei dem is es ja auch so das man den egal wie rum nehmen kann, ich hab mich aber trotzdem für einen anderen Octopus entschieden.
Antwort von Anomander Rake am 03.01.2013 - 19:34 Ich benutze für meinen Schlauch einen Gummispanngurt, der um die Flasche gespannt ist. Der Oktopusschluch geht dann einmal durch eine Gummilasche und dann zum Oktopushalter.
Mit einem Zug hat man dann sowohl den Oktopus in der Hand und direkt auch den Schlauch gelöst.
Just my two Cents,
Happy bubbles
Antwort von Neptun am 04.01.2013 - 00:48 Hallo Tiger996,
ich habe den Thread mit Interesse und gut gelaunt glesen. Gut gelaunt, weil er schon ganz lang geworden ist, ohne - wie sonst häufig - in ein Hauen und Stechen abzugleiten.
Tiger, ich finde es gut, dass Du Dich so intensiv mit Deiner Ausrüstung beschäftigst und viele Dinge im Kopf durchspielst. Ferner finde ich klasse, daß Du hier um Rat bei erfahrenen Tauchern bittest und diesen Ernst nimmst, durchdenkst, und die für Dich passenden Elemente übernimmst.
Bitte übernimm nichts blind, nur weil einer mal was davon geschrieben hat, sondern nur, wenn DU für DICH zur Überzeugung gekommen ist, dass diese Lösung auch für DICH und für DEINE Konfiguration die beste ist.
Zu Deiner Eingangsfrage:
Ich hatte mal eine OOA-Situation erlebt, in der ich der Luftspender war. Zwei Taucher mit Tekkie-Ausrüstung (D12, BPW = BackPlateWing, Atemregler in LongHose-DIR-Trageweise) machen einen einfachen Dümpel-TG. Der eine Taucher hatte eine Stage mit um ein bißchen damit zu üben und um Hin- und Herzuwechseln vom Rückengag zur Stage und zurück.
In moderater Tiefe (16m) und ganz entspannt wechselt er gerade den Atomat. Ich war ganz dicht dran, weil ich die Prozedur mir mal genau anschauen wollte. Er nimmt den Regler in den Mund, saugt, bekommt keine Luft, hustet, saugt nochmal und bekommt ganz große Augen. Ein wildes Gefuchtel mit der Hand in meine Richtung deuteten mir an: ich brauche Luft!
Sofort habe ich meinen Hauptatemregler aus dem Mund genommen und ihm rübergestreckt. Er greift danach und saugt gierig. Dann habe ich auf meinen Zweitatemregler (Gummiseil um den Hals) gegriffen und mich selbst versorgt. Wir ordnen uns, tarieren uns aus. Alles war wieder ok, wir wechseln unsere Atemregler wieder zurück.
An Land Besprechung des Vorfalls: Er hatte beim Atemreglerwechsel Wasser geschluckt und musste Husten. Beim zweien Saugen wieder Wasser geschluckt. Dann sagte er mir, daß er so arg Luftknapp war, daß er nur 3 Millisekunden davor war, mir meinen Atemregler aus dem Mund rauszureißen. Hätte ich länger gebraucht, ihn ihm anzubieten, hätte er es also getan. Und in dem Moment hätte er alles getan, aber nicht geschaut, ob ich irgendwo an mir einen gelben Schlauch oder eine gelbe 2. Stufe befestigt habe. Nein, er sagte, in der aufkommenden Panik wäre seine Hand an meinen Mund gegangen und sonst nirgends.
Warum ich Dir das schreibe? Um auf Deine Fragen in Deinem Eingangsposting einzugehen:
Du schreibst: "Ich meine wen ich meinen Buddy mit Luft versorgen will muss ich ja immer zuerst meine eigene Luftversorgung sicherstellen.
also muss ich meinen Hauptregler aus dem Mund nehmen, meinen Octopus in den Mund nehmen und Ausblasen. Dan erst kann ich meinen hauptregler meinem Buddy geben. Ich finde das dauert viel zu Lange."
Ich antworte: Falsch. Du musst (?) eben NICHT zuerste Deine eigene Luftversorgung sicher stellen. Sondern zuerst die deines Partners! Warum? DU tauchst gerade ohne Probleme in Liedchen auf den Lippen UW lustig umher, hast eine entspannte Atemfrequenz und bist gut drauf. Dein Tauchpartner hat gerade eine Notsituation und ist schon mit seiner Luft am Ende (Mein Beispiel: mein Partner hatte schon zweimal hintereinander Wasser statt Luft geschluckt. Rate mal, wer von uns beiden jetzt noch die längere Apnoe-Dauer hatte?).
Wenn Du Deinen Hauptatemregler aus dem Mund nimmst, um ihn abzugeben, dann machst Du doch schon aus Reflex in der Millisekunde vorher eins: Du atmest nochmal ein. Dann gibst Du ihn ab. Mit eingeatmeter Lunge hast Du lange Zeit, um das Problem Deines Partners zu lösen und deinen eigenen Reserveautomaten zu schnappen. So habe ich das jedenfalls damals am eigenen Leib gespürt. Ich hatte mir einige Zeit gegönnt, mich um die Luftspende an meinen Partner zu kümmern, bevor ich dann gemächlich meinen Zweitregler um den Hals schnappte. Das hängt natürlich auch stark vom Trainingszustand etc ab, aber a priori hast DU frisch eingeatment und nicht Dein Partner mit Luftnot.
Du schreibst:
"Der 2te Punkt ist. Der Octopus um de Hals engt doch ein. entweder is der Gummizug so kurz das zwar der regler direkt vor dem mund hängt aber dafür am Hals einengt, oder er hängt in ner Bequemen länge weg, dan muss ich aber genauso danach greifen wie wen ich ihn woanders her hole."
Ich antworte:
Dann stell die Gummiseil-Länge eben auf DEINe Bedürfnisse, auf DEINEN Halsumfang und auf DEINE Konfiguration ein. Ich habe mein Gummiseil so eingestellt, daß er möglichst dicht unter dem Kinn hängt, aber mich nicht stört/einengt, er aber auch nicht weit runterbaumelt. Und ehrlich gesagt, bei mir hängt mein Zweitregler NICHT so dicht, daß ich ihn mit den Lippen greifen könnte. Ich brauche auch immer eine freie Hand dafür, nach ihm zu greifen und ihn mir in den Mund zu stecken.
Tiger, Du hast jetzt (erst!) 16 TG. Mach so weiter wie bisher: überlege viel, hole Dir Rat und durchdenke ihn. Aber mach vor allem eins: geh viel tauchen und probiere viele verschiedene Situationen und Konfigurationen UW aus.
Finde DIE Lösung, mit der DU klar kommst, die zu DEINER Konfiguration passt, die DU übst, die bei DIR klappt.
Das ist dann die für Dich beste und für Deinen Buddy in Luftnot sicherste Lösung.
Grüßle vom Neptun
Antwort von Razorista am 04.01.2013 - 00:57 Neptun Perfektes Beispiel und perfekt erklärt.
Antwort von MatV am 04.01.2013 - 01:27 Der Bezug zum Tauchpartner ist ja schön und gut. Bitte aber auch mal daran denken, dass ein wildfremder Taucher ohne Luft daherkommen kann...
Wg, einem nach links stehenden Zweitautomaten ist schon mal jemand ertrunken. (Verkettung usw. aber das war mit entscheidend.)
Hallo Tiger,
Du bist auf dem richtigen Weg. Für Deine Pläne Wracktauchen kommt es, wie schon erkannt, aufs richtige Verstauen der LH an. Auf den von Dir bereits erwähnten DIR Seiten werden sicher auch die Unterschiede 150/210cm erklärt und gebildert.
Schlauchführung mit D7/D12 hier zu Hause, hier ist mir persönlich der 150er zu knapp, ich benutze also den 210er.
Wracktauchen Z.B. Ägypten den 150er, wie vom Neptun schon beschrieben, eine Spur weiter weg vom Gesicht, engt daher auch nicht ein.
Kann für Dir passen, muss aber nicht
Viel Erfolg.
Antwort von struppirennfahrer am 04.01.2013 - 08:29 @Neptun: gut erklärt!
Erschreckend finde ich dabei, dass mit D12, Stage, DIR getaucht wird, aber nicht einmal so einfache Übungen wie ein Automatenwechsel aus der ersten Schwimmbadlektion eines OWD Kurses sitzen.
Und solche Leute wollen dann technisch Tauchen, eine Wiederholung der OWD Übungen wäre da eher angebracht!
@MatV:
"Wg, einem nach links stehenden Zweitautomaten ist schon mal jemand ertrunken. (Verkettung usw. aber das war mit entscheidend.)"
Also Vielen Dank Nochmal für die Antworten.
@ Neptun super geschildert das lässt einen grübeln Vielen Dank.
Also Mittlerweile is das Problem das echt Super Viel varianten einer eigentlich relativ Simplen sache auf mich einprasseln.
Also ich bin über alles Dankbar weil es mir mehr möglichkeiten gibt meinen weg zu Finden, nur brauch ich glaub ne weile bis ich den gefunden habe
was mich wundert ist,ist das es sooo viele möglichkeiten gibt, jeder für sich die richtige lösung hatt aber irgendwie machts doch jeder anders.
Von dem her hatt die DIR Idee was, das jeder Taucher die Gleiche Ausrüstung, gleich konfiguriert hatt. Nur das die DIR lösung nicht jedem Passt und auch seine Vor und Nachteile hatt is ja auch irgendwie klar.
Blöderweise bin ich in unserer Tauchgruppe auch der einzigste der sich über solche sachen gedanken macht und da im Grunde von allen anderen tauchern die wir so am See treffen ( wie formuliere ich das jetzt ) der sicherheitsgedanke etwas ää Lachs aufgefasst wird ( ausnahme ist hier Unsere Tauchlehrerin die aber leider irgendwie alleine da steht ) ist es eben schwer für mich solche sachen zu nem Thema bei meiner Gruppe zu machen. weil irgendwie zählen die worte von 10-20 anderen Tauchern mehr als irgendwas das ich aus nem Forum habe. ( Abwerfbares Blei braucht man nicht, hab ich in meinem 500Jahren bei meinem 10000 tauchgängen noch nie gebraucht )
Also nochmals Vielen Dank für die Infos Ich gehe wirklich jede Idee durch und hoffe so meinen weg zu finden.
Antwort von schwob am 04.01.2013 - 09:31 Hallo Tiger,
die Schilderung von Neptun ist klasse, so etwas ähnliches habe ich auch schon hinter mir als Luftspender.
Da ich auch PADI TL bin, tauche ich in der Ausbildung mit einem "normalen" Atemregler, sprich die üblichen 150 Octotpusschlauch, damit die Tauchschüler nicht verwirrt sind.
Hier mache ich aber auch immer die Übung "Atmen aus einer alternativen Luftversorgung" und "Tauchen mit der alternativen Luftversorgung" und das nicht nur einmal, sondern gerne auch öfters.
Hier zeigt sich dann auch immer, daß der normale Schlauch der alternative Luftversorgung kurz genug ist, damit es spannend ist.
Mit meinem 210 Schlauch, der mir um den Hals hängt und auch gelb ist kannich sogar "entspannt" Tauchgänge beenden, wenn es bei meinem Buddy eng wird.
Und was ich auch hier zu bedenken gebe ist die Tatsache, daß ich immer wieder im Bodensee sehe, wie der Octopus durch den schlick gezogen wird, weil halt mal wieder die Magnete und sonstigen Halterungen versagen. Dies passiert dir bei einem 210 Schlauch um den Hals sicher nicht, zumindest habe ich das noch nie gesehen.
Aber ich trennen hier deutlich zwischen Ausbildung und Funtauchen oder fortgeschrittenes Tauchen.
Ab dem AOWD erkläre ich meinen Schülern dann den Unterschied.
Antwort von diverhans am 04.01.2013 - 11:10 > ..meinem 210 Schlauch, der mir um den Hals hängt
> ..im Bodensee sehe, wie der Octopus
> ..wenn es bei meinem Buddy eng wird
1) und 2) kann ich im Sinn nicht nachvollziehen.
3) nimm halt mehr Atemgas mit
und zum nicht vorhandenen 4. Punkt, der allerdings Sinn und viele Postings überflüssig machen würde: versucht`s mal mit Redundanz.
Antwort von struppirennfahrer am 04.01.2013 - 11:22 "versucht`s mal mit Redundanz"
genau!
wenn`s bei mir eng wird, nimm ich halt die Ponyflasche zum sicheren Auftauchen und muss niemanden den Automaten aus dem Mund oder der Oktopushalterung reissen
Antwort von diverhans am 04.01.2013 - 11:24 Bevor ich "innerlich platze" folgendes, und danach klinke ich mich aus diesen Thread auch wieder aus:
Warum hier selbst Tauchlehrer nicht in der Lage sind dem jungen Sportsfreund zu raten, von vorn herein (wenigstens) eine (15er) Monoflasche mit 2 separaten Abgängen und zwei baugleichen separaten Atemregler zu verwenden iVm. Übungen zum Erreichen und Bedienen der Ventile, erschließt sich mir in keiner Weise!
du mißverstehst da was, es geht nicht um Ventle schließen bei Vereisung sondern um out of air
siehe weiter oben: in dem von Neptun geschilderten Vorfall hatte der Luftempfänger D12 + Stage
Antwort von vinnim am 04.01.2013 - 11:55 Moin,
Punkt 1: ein Octo gehört für mich in keine Tasche. Ich habe (vor vielen Jahren) gelernt, er soll im Dreieck Schultern-Bauch gut sichtbar hängen. So mache ich das immer noch. Es gibt genügend gute Systeme, die eine sichere "Befestigung" gewährleisten. Um den Hals hängen gehört sicher dazu und wird inzwischen von mir präferiert. Ist allerdings nicht ganz im Dreieck dann, aber dafür für mich gut erreichbar. Ein 55cm Octo-Schlauch nach DIR ist sowieso nur für dich gut.
Punkt 2: Im DIR wird die Long-Hose (210cm) für den Hauptautomaten genommen - nicht den Octo. Der Hauptautomat wird gereicht - oder vom Taucher in Not entrissen (has been proven), je nach Situation. Nur im ersten Fall bist du im Fahrersitz - im zweiten Fall musst du deine Luftversorgung wiedererlangen. Und da möchte ich den Octo nicht aus einer Tasche kramen.
Punkt 3: unterschiedliche Konfiguration - mit Respekt, aber bei deinem Erfahrungsstand (16 TG) würde ich erst einmal den Standard nehmen, um sich an Bewegungsabläufe (neudeutsch habbit-pattern) zu gewöhnen. Auch deine (vielleicht ebenfalls noch jungen) Buddies haben dann die Möglichkeit neu erlernte Fertigkeiten zu festigen (wenn ihr denn übt). Mit etwas mehr Erfahrung und Übersicht (oder dem angestrebten Doppelpack am Pro Q I3 mit 2 ersten Stufen) ergibt sich dann ggf. ein Umdenken auf eine andere Konfiguration (z.B. nach DIR, oder Octo von links mit/ohne Schlauchumbau auf links am Gehäuse).
Easy, man, easy.
Antwort von diverhans am 04.01.2013 - 12:01 zum Posting von Neptun am 04.01.2013 - 00:48
Einschätzung im Gegensatz zu den Befürwortern deines Postings:
Warum?
Du wählst an einen Tauchbeginner mit nur 16 TG`s gerichtetes Beispiel, in dem Taucher mit Doppelflaschen und Stage - also reduntanter, ausreichender Atemgasversorgung - letztendlich doch mit großen Augen auf dich zu schwimmen um dir deinen Regler aus dem Schnabel zu reißen.
Für den "Tiger996" kann das überlegungstechnisch die Folge habe, dass es offensichtlich scheiß egal ist was ich mitführe, immer ist mein Partner meine Notlösung.
Was soll das hier?
Zudem:
Grundsätzlich geht die eigene Sicherheit vor! Das lernst auch du im Flugzeug, wenn es darum geht die "Saucherstofffmasken" anzulegen: erst man selbst, dann die hilfebedürftige Person! Dein Beispiel mit deiner situationsbedingten Ruhe ist ja gut und schön und wenn man Augenzeuge einer solchen oder ähnlichen Situation ist und gefaßt bleibt mag das ja wahlweise klappen. Dennoch geht die eigene Sicherheit vor und das ist eine weltweit juristisch akzeptierte Meinung.
Bringt den (jungen) Fragestellern bei, dass sie versuchen sollten, sich erst einmal Unterwasser selbst zu helfen durch: vernünftig gestaltete Ausrüstung iVm. mit dem Training eines sichern Umgangs und fachlich fundamentierter Weiterbildung.
Antwort von diverhans am 04.01.2013 - 12:10 (out of air)
Eben! Diese Situation erschließt sich mir in Neptuns Beispiel nicht; bei Doppel 12 iVm. Stage gibt es auf 16m kein out of air und auch nicht ernsthaft auf 70m - bei entsprechender redundanter Gasplanung.
out of air ergibt sich bei Mono + Oktopus (eine erste Stufe) und darum gehört das "sogar verboten" - zumindest in der Lehrmeinung.
In Neptuns (unpassend gewähltem) Beispiel hat der Schauspieler lediglich die Handhabung seiner eignen Ausrüstung nicht im Griff - das jedoch ist erlernbar!
Antwort von Tiger996 am 04.01.2013 - 12:13 Also ganz ehrlich.
Ich finde Redundanz ne super sache.
Ich denke wen jder Taucher redundant ausgerüstet wäre gäb es die Octopusfrage garnicht.
Da das leider nicht so ist und bei mir auch noch etwas Dauert ( ich muss immer für 2 Leute Ausrüstung ,Ausbildung und tauchgänge bezahlen )
kommt eben doch die Octopusfrage ins spiel.
Ich finde auch selbst wen man selber Redudant ist sollte man immer jemand anderem Helfen können ohne sich oder jemand anderes in gefahr zu bringen.
Und warum ich erst mal Normal tauchen soll und erst wen ich das behersche mich vernüftig austatten soll is mir etwas ein Rätzel.
Wen ich die Möglichkeit habe kann ich es doch gleich vernüftig lernen und brauch mich dan später nicht extra umgewöhnen.
Wie gesagt ich muss jetzt die nächsten paar tauchgänge noch so tauchen, aber Redundanz ist Fest eingeplahnt, was aber die Octopusfrage nicht ersetzt.
Vielen Dank auch Nochmal an Diverhans der mir Sehr Gute ratschläge gegeben hatt und auch an die anderen ich freue mich echt über diesen fred und das es bisher nicht Irgendwie Ausgeartet ist.
Antwort von diverhans am 04.01.2013 - 12:13 Sorry, ich habe "versprochen" mich auszuklinken. Also: over and out - egal was jetzt noch kommen mag...
Antwort von diverhans am 04.01.2013 - 12:30 Tiger996 04.01.2013 12:13
..du hast es begriffen!
DANKE!
Antwort von shuttle am 04.01.2013 - 12:48 "Ich denke wen jder Taucher redundant ausgerüstet wäre gäb es die Octopusfrage garnicht. "
-> in der realen Welt ist Tauchen ein Partnerschaftssport und die Möglichkeit gegeben, dass auch ein redundant ausgerüsteter Taucher warum auch immer (auch durch Fehlverhalten) in eine Notsituation kommen kann und Luft benötigt.
Jetzt gibt es genau zwei Ansätze
1) ich sage "In Neptuns (unpassend gewähltem) Beispiel hat der Schauspieler lediglich die Handhabung seiner eignen Ausrüstung nicht im Griff - das jedoch ist erlernbar!" und lass den Mann nach dieser Ermahnung absaufen
2) ich sage, hier ist ein Partner in Not und reiche im auf die effektivste Weise Luft.
Und da 2) in der realen Welt vorkommt, ist es nicht ein schlecht gewähltes, sondern ein hervorragendes Beispiel, da es zeigt, dass Menschen fehlbar sind. Es gibt leider nu hier im Taucher.net die unfehlbaren Taucher In der Welt draußen sieht es anders aus, wie auch das Unfallforum zeigt.
"Warum hier selbst Tauchlehrer nicht in der Lage sind dem jungen Sportsfreund zu raten, von vorn herein (wenigstens) eine (15er) Monoflasche mit 2 separaten Abgängen und zwei baugleichen separaten Atemregler zu verwenden iVm. Übungen zum Erreichen und Bedienen der Ventile, erschließt sich mir in keiner Weise!" -> weil dies das Problem des Tauchers, der in Not geraten ist, nicht löst .
Insofern kann man sich ruhig mit der Ausgangsfrage beschäftigen, sie ist ganz gut
Antwort von Tiger996 am 04.01.2013 - 13:23 Wie ich gesagt habe.
Ich finde man sollte jederzeit jedem Helfen können.
Und das, wen man helfen kann, man das auch Tut is ja wohl eine Selbstverständlichkeit.
Weil ganz Auschliesen kann keiner das er mal in eine Notsituation kommt.
Man kann die Warscheinlichkeit reduzieren aber ich denke mal zu 100% auschliesen kann das niemand.
Antwort von Stephan K. am 04.01.2013 - 13:39 Bei einer Luftnotsituation ist der Tg in jeden Fall zügig zu beenden und nicht zu verlängern.
Vor allem bei Kaltwasser steigt die Gefahr der Vereisung wenn die Erste Stufe mehr Luft liefer muss. Aber auch im Warmwasser kann ein Atemregler vereisen.
Und dann? Der Buddy hängt bei mir an der Flasche und die einzige erste Stufe soll tarieren mir und dem Buddy Luft geben? Und diese Stufe verreckt auch und dann ???????????
Nein, TG ist zügig zu beenden. Und vor allem im Kaltwasser mit zwei 1. Stufen tauchen. Einzelne 1. Stufen sind recht günstig zu erhalten und können durchaus mit dem "Octupus" angeschlossen werden. Natürlich darauf achten das diese Kombination auch zulässig ist (vor allem nicht die Hersteller mischen, aber auch innerhalb des Herstellers muss das passen).
Und auch beim Atemreglerkauf immer darauf achten, dass der Atemregler auch wirklich Kaltwasser geeignet ist. Viele gehen mit Warmwasserreglern ins Kaltwasser.
Antwort von diverhans am 04.01.2013 - 14:45 Wenn zwei Beginner mit jeweils 16 TG’s im Baggersee auf 18m unterwegs sind mit Monoflasche und Oktopussystem und einer hat ein Problem, dann haben wir – so wie es derzeit Lehrmeinung ist und praktiziert wird – wahrscheinlich zwei Tote!
Wenn jedoch in der Grundausbildung – nennen wir sie ruhig weiterhin OWD – gelehrt wird:
1. Redundante und mit ausreichend
Atemgasreserve versehene Ausrüstung
2. Beherrschen der Ausrüstung
3. Beherrschen der Selbstrettung (Lösung eigner
Probleme Unterwasser durch einen selbst)
dann kann unter Umständen der selbe Baggersee-Tauchgang für beide gut oder mit Schadensbegrenzung ausgehen; aber nur dann!
Das war mein Anliegen... Wo im Einzelnen die zweite 2. Stufe hängt, ist nunmehr sekundär, wenngleich nicht unwichtig.
Antwort von vinnim am 04.01.2013 - 15:02 Du: "Und warum ich erst mal Normal tauchen soll und erst wen ich das behersche mich vernüftig austatten soll is mir etwas ein Rätzel."
Ich: du bist schon jetzt vernünftig ausgestattet. Darum ging es doch gar nicht. Also entspann dich - so war es doch gar nicht gemeint und hat keiner behauptet.
Du: "Wen ich die Möglichkeit habe kann ich es doch gleich vernüftig lernen und brauch mich dan später nicht extra umgewöhnen."
Ich: ja, aber die Ausgangsfrage war "Hab mal ne Frage zur Octopusbefestigung" und da finde ich zu viel Exotik fraglich. K.I.S.S. (keep it simple stupid)
Und weil du noch nicht in engen Höhlen tauchst, oder Wracks mit diverhans penetrierst halte ich auch das Standardequipment (von mir aus mit Ergänzungen) für eine OOA Situation für völlig ausreichend. Und ein späterer Umbau auf z.B. Long-Hose bedarf keiner großen Umgewöhnung, sondern ist Situationsgerecht. Und ob der Octo-Schlauch für deine redundante Versorgung von links oder rechts kommt ist doch egal - da muss nichts umgelernt werden. Also ruhig, Brauner.
Antwort von Tiger996 am 04.01.2013 - 15:22 Ich glaub du hast mich Falsch verstanden.
Ich hatte deine Antwort niemals Böse aufgefasst.
Und eventuell hast du ja meine Antwort darauf zu streng aufgefasst.
Natürlich tauchen so jede Menge taucher und natürlich gehts ja auch so.
( so wirds ja in den tauschulen beigebracht )
Denke mal wen es nicht gehen würde würde ja keiner mehr mit ner Mono Flasche Tauchen.
Meine Frage war halt wie man etwas besser machen kann, und vor allem wen ich rechtzeitig weis das ich z.B. mal auf ne Doppelflasche umsteigen will und wen ich weiss das ich mit 2ersten Stufen Tauchen will. dan kann ich das beim Anschaffen meiner Tauchausrüstung berücksichtigen und brauch nich 2mal kaufen.
Deswegen informiere ich mich auch schon jetzt als Anfänger über sachen die ich erst Später irgendwann mal Brauche.
Und ich bin der Meinung wissen schadet nie.
Also deswegen Vinnim Is alles Ok auch wen es eventuell falsch rübergekommen ist.
Antwort von vinnim am 04.01.2013 - 16:40 o.k. - also dann: Octo am Neckholder um den Hals, oder gut für dich greifbar an einer separaten ersten Stufe. Hauptregler an einer eigenen ersten Stufe, dabei Schlauchlänge für alle deine Tauchsituationen angepasst. Wobei ein Schlauch nicht die Welt kostet und ein Umbau schnell geht = erst einmal normale Länge, dann ggf. 150 oder 210.
DGIF
Antwort von Tiger996 am 04.01.2013 - 17:38 Jupp denke so werd ichs machen.
Und mit den schlauchlängen kann man ja etwas experimentieren denke wird so 150-210 für den octo werden.
Antwort von vinnim am 04.01.2013 - 17:47 neeeeiiiiiiin ! Octo kurz - Hauptautomat lang.
Hier klicken oder auch
Hier klicken
Antwort von Tiger996 am 05.01.2013 - 10:16 Jupp
Danke für den Link.
Freue mich schon drauf wen die Saison wieder Losgeht ( momentan is es a Bisle Frisch )
Antwort von MatV am 05.01.2013 - 18:45 tss Wasser ist entweder warm, oder hart. Oder warm und hart.
Antwort von mellowman am 10.02.2013 - 18:48 also wenn dein buddy luft braucht, warum auch immer, holt er sich die und in paniksituationen fragt der auch nicht lange, sondern zieht dir deinen atemregler aus dem Mund! daher empfehle ich den oktopus am neckband vor der Brust zu tragen, dann geht das alles relativ schnell und du suchst nicht lange deine alternative luftversorgung.
Coco Loco - Sundhausen (07.05.2013) Das Coco Loco bietet mexikanische Küche und Steaks. Das Restaurant im restaurierten Scheunenhof ist gemütlich eingerichtet (viel Massivholz), Platz gibt es genug. Bunte Keramik und ´mexikanische (mehr) Pomodoro, Na´ama Bay (20.04.2013) Das italienisch/ägyptische Restaurant Pomodoro liegt in prominenter Lage direkt an der Fußgängerzone beim Camel Dive Club und der Gastgarten ist abends immer voll. Will man zwischen sechs und zehn (mehr) Hard Rock Cafe, Sharm el She.. (19.04.2013) Endlich wieder einmal in einem Hard Rock Cafe! Nach San Diego, London und Sydney diesmal in Sharm el-Sheikh. Naja, wieso ah net? Ich fühlte mich jedenfalls gleich mal 20 Jahre jünger! Die (mehr)
Egypt Air (12.05.2013) Flug mit Egypt Air von Frankfurt nach Sharm El-Sheikh über Kairo. Für Taucher eine gute Alternative zu den Charterflügen. 2 x 23 kg zzgl. 8 kg Handgepäck, wo gibt es solch eine Regelung noch ohne (mehr) China Airlines (12.05.2013) Wir waren mit China Airlines im April für 3 Wochen auf Palau. Die Mitnahme des Tauchgepäcks ist nicht mehr kostenfrei sondern wir haben pro Person 50 Euro für 10 zusätzliche Kilo bezahlt. Somit (mehr) Sun Express Deutschland (06.05.2013) guter ruhiger Flug, pünktlich, sicher, sauber - Servicepersonal: war höflich, Sitzplätze aber sehr eng 35 Sitzreihen a 6 Personen und etwas abgenutzt und durchgesessen, Menü: ein Sandwich, Puffreis (mehr)