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Hallo zusammen,
An der Oberfläche können wir genau lokalisieren
von welcher Seite ein Geräusch kommt zeitliche Differenz und so.Bis dahin geht`s noch.Woher weiss ich aber wenn ich die Augen schliesse und mich jemand genau von hinten oder genau von vorne anspricht,dass er dies eben von hinten oder von vorne tut.Hat das eventuell etwas mit dem Aufprall des Schalls auf Hinterkopf oder Vorderseite und dessen Auswertung im Gehirn zu tun?,sind es Rezeptoren am Ohr selbst?.Irgendwie komme ich da nicht weiter.Könnt ihr mir da auf die Sprünge helfen?.gruss Klaus
Antwort von Lorenz am 25.04.2003 - 17:22 Hallo Klaus,
Die Schallquellenlokalisierung hängt damit zusammen, dass der Schall ein Ohr etwas früher erreicht als das andere. Wenn sich die Schallquelle links von dir befindet, dann registriert das linke Ohr etwas früher eine Reizung als das rechte Ohr. Der Gehörsinn ist so fein, dass der Mensch so die Schallquelle auf einige Grad (~10°) genau lokalisieren kann. Unter Wasser bewegt sich der Schall schneller fort als im Medium Luft, so scheit er bei beiden Ohren gleichzeitig anzukommen, und die Lokalisierung wird beinahe unmöglich.
lgl
Antwort von Lorenz am 25.04.2003 - 17:28 : )
und wenn ich Klaus sein Posting etwas aufmerksamer gelesen hätte, hätt ich mir die ganze Erklärung sparen können
*grrr*
lgl
Antwort von Klaus am 25.04.2003 - 17:37 Ist mir auch schon passiert.Trotzdem danke lorenz.
gruss klaus
es liegt an der Ohrmuschel! Sie ist extrem wichtig für die Richtungsbestimmung. Der Hörvorgeng bleibt immer gleich, für die Richtung gibt es keine eigenen Sensoren, das Hirn macht den Rest. Jemand ohne Ohrmuscheln kann solch eine Richtungsbestimmung praktisch nicht machen.
richtig, was Peter da scvhreibt, durch die Form Deiner Ohrmuschel ergeben sich 2 verschiedene Wege für den Schall bis er Dein Trommelfell erreicht und damit auch 2 verschieden lange Strecken. Daraus resultieren Laufzeitunterschiede der Schallsignale, die von der Richtung des eintreffenden Schalls abhängen, Du hast also 2 physikalische aber 4 virtuelle Ohren, die es Dir ermöglichen Geräusche dreidimensional zu orten!
Gruß Martin
Antwort von Klaus am 25.04.2003 - 20:02 danke peter,
freut mich,dass du so schnell reagiert hast.
Was genau ist so wichtig an der Muschel für die Richtungsbestimmung?
sieh Dir Dein Ohr mal von der Seite an, dann kannst Du 2 ineinander verschlungene Schnecken sehen.
Gruß Martin
Antwort von Klaus am 25.04.2003 - 20:15 hallo (Nanuk) Martin
wenn ich das richtig verstehe ist es vereinfacht ausgedrückt so, dass der Schall der von hinten kommt und auf das Ohr trifft eine bestimmte Strecke von der Muschel bis zum Trommelfell(Laufzeit) zurücklegt.Dadurch ändert sich das Schallsignal.Dieser Umstand wertet das Gehirn aus und das Resultat ist ,dass der Schall von hinten kommt.
Ungefähr so?
klaus
Antwort von Nanuk am 25.04.2003 - 20:22 Hallo Klaus
der Schall trifft auf Deine Ohrmuschel, geht von dortaus 2 verschidene Wege ( pro Ohr) zum Trommelfell, was einen von der Richtung des Schalls abhängigen Laufzeitunterschied zu Folge hat, aus den so resultierenden 4 emfangenen Signalen kann Dein Gehirn die Richtung ermitteln.
jupp
Gruß Martin
Antwort von Klaus am 25.04.2003 - 20:31 Danke an alle für die Informationen hat Spass gemacht mit euch bis dann.
gruss Klaus
Antwort von WolfgangS am 25.04.2003 - 21:11 Was bisher von @ Peter B und @ Nanuk bestätigt wurde,über die Aufgaben der Ohrmuscheln ist falsch.
Einfaches Beispiel:
Wenn man seine Ohrmuscheln mit den Händen vergrößert oder verformt.
klingt ein und derselbe Schall anders, wenn er von vorne kommt, als wenn er von hinten kommt. Demzufolge wird mit den Ohrmuscheln die Tonhöhe beeinflusst..
Ohrmuscheln sammeln in einem gewissen Umfang den Schall, führen also dem Gehörgang mehr Schall zu, als dies ohne sie der Fall wäre. Der Gewinn ist insgesamt nicht groß. Bedeutender ist, dass die Ohrmuscheln den Schall in verschiedenen Frequenzen unterschiedlich verstärken oder gelegentlich auch abschwächen, und dies in Abhängigkeit vom Einfallswinkel. Diese frequenzabhängige Filterung beeinflusst den Klang.
Dopplereffekt
Der Schall scheint stärker zu werden, wenn das Objekt näher kommt.
Richtungshören an Land
Das Richtungshören beruht auf zwei Effekten.
Erstens erreicht Schall, der zum Beispiel von links
kommt, zuerst das linke Ohr und dann das rechte,
wir haben also einen Laufzeitunterschied.
Zweitens bildet der Kopf für Frequenzen, gegenüber deren
Schallwellenlänge er groß ist, einen akustischen Schatten,
so dass es zu einem Intensitätsunterschied zwischen den Ohren
kommt.
Antwort von Nanuk am 26.04.2003 - 14:13 Hallo Wolfgang
natürlich beeinflusst die Form der Ohrmuschel auch die Tonhöhe des wargenommenen Schalls, so findet z.B. im Frequenzbereich der menschlichen Sprache eine Verstärkung des Signals um 100% statt. Geräusche werden, jeh nach Richtung aus der sie kommen, unterschiedlich in ihrer Tonhöhe wargenommen. Auch dieser Effekt wird vom Gehirn zur Richtungsauswertung herangezogen.
Der Dopplereffekt beschreibt eine Zuname der Frequenz sich nährender und eine Abname der Frequenz sich entfernender Schallquellen (funktioniert auch bei allen elektromagnetischen Wellen). Ist v konstant, so nimmt man keine Änderung war. Dieser Effekt kann nicht zur Ortung herangezogen werden, man könnte jedoch Geschwindigkeitsänderungen der Schallquelle an der wargenommenen Tonhöhenänderung erkennen. Natürlich wird ein der Schall eines näherkommenden Objektes verstärkt, da die Amplitude gleich bleibt, sich die Frequenz aber erhöht.
Gruß Martin
p.s.ist das nicht schön, in diesem Treat gibts noch kein einziges von diesen blöden rumzappelnden Emotions!
Antwort von Mat² am 28.04.2003 - 02:02 @Nanuk der Eskimo: Also...mir ist jetzt nicht ganz klar, ob Du Wolfgang nun in dem wesentlichen Punkt - wie man ein Geräusch von hinten identifiziert - widersprechen, oder ihn nur ergänzen willst.
Erinnere mich jedenfalls noch recht genau an einen Fachaufsatz zum Thema, ín welchem als grundlegender Indikator eindeutig die durch die Ohrmuscheln beeinflußte Frequenzverschiebung genannt wurde.
Mit dem Dopplereffekt im hier erklärten Zusammenhang hat das wenig zu tun; die Löffelchen beeinflussen wie erklärt den Weg der Schallwellen je nach Frequenz - und das im Ohr ankommende Muster kann im Zentralrechner eindeutig identifiziert werden.
jm2c, Mat²
PS. Hier hast Du noch´n Smilie!
Antwort von WolfgangS am 28.04.2003 - 22:40 Für die Ortung durch Schalleinfall direkt von vorne oder hinten
sind Nervenzellen (sog. Neurone ), die Asymmetrie der menschliche Köpfe, und die Ohrmuschel mit anderen Frequenzbereichen (Tonhöhe ) verantwortlich.
schöne Erklärung, nach der es so aussieht als ob sich die Wissenschaftliche Ansicht allein auf die Frequenzschiene verlegt hat. Nun ja OK, meine Info kommt noch aus meiner Schulzeit, ist en wenig her.
Könnte es auch sein das bei der Verstärkung und Abschwächung der verschidenen Frequenzen destruktive und konstruktive Interferenzen die Ursache sind?
@mat² eher ergänzen und was den Dopplereffekt angeht natürlich voller Wiederspruch.
noch mal ein paar andere Quellen studiert, die Herren Wissenschaftler scheinen das Rätsel des Ohres noch nicht vollständig gelöst zu haben, harren wir also der Dinge die da kommen werden.
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