@ Klaus
Wenn Du ganz genau liest, steht da, daß es Taucher gibt, die es unter Wasser anwenden können, was ich für vorteilhaft halte.
Wenn Du mein Posting genau liest, wirst Du erkennen, daß ich ganz klar unterscheide, welche Art Nasenspray man nimmt. Meine HNO-Ärztin ist selbst Taucherin und hat mir zu Nasonex oder Rhinisan geraten, weil sie eben die Einnahme abschwellender Mittel überflüssig machen, wenn der Patient darauf entsprechend reagiert. Abschwellende Mittel beseitigen ohnehin nur Symptome und nicht die Ursachen, was ich prinzipiell für den schlechtesten Weg halte.
Es kommt eben auf die Reaktion des Einzelnen auf derartige Medikamente an. Ich raten im Allgemeinen auch nicht zur Einnahme von abschwelllenden Nasensprays. Ich mache dann lieber noch mal in einer symptomfreien Zeit die Tauchgänge, vor allem wenn die Ursache eine Erkältung ist. Bei Allergien kann man da aber gelegentlich lange warten, weil viele Allergiker nie symptomfrei sind. Außerdem kenne ich auch eine Reihe zufriedener, Nasensprays benutzender Taucher. Daher denke ich, daß die allgemeine Verteufelung mal wieder für den Ärmel ist.
Auftauchen kann man übrigens auch mit zugeqollenen Stirnhöhlen (im Selbstversuch zwangsweise ausprobiert), nur eben nicht schmerzfrei...
Aber man kann ja auch nicht unten bleiben.
Dann ist es hilfreich nach dem Tauchgang abschwellende Nasensprays zur Hand zu haben. Äußerst vorsichtig wäre ich nur wenn beim Auftauchen der Druckausgleich in den Ohren nicht klappt. Bei mir hat allerdings erst eine nachträgliche Röntgenuntersuchung gezeigt, daß Teile der Stirnhöhle verstopft waren. Vor dem Tauchgang waren keine derartigen Symptome erkennbar.