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Olympus Zubehör mju-725SW + Gehäuse PT-033 Abgesandt von Olympionik am 19.09.2007 - 18:52:
Habe seit Tagen o.g. Kombination (billig) und schon ein wenig ausprobiert. Ein paar Fragen:
1. Billige Möglichkeit besserer Bilder (evt. auch Filme), also Blitz oder Lampe? (TTL ist wohl nicht, wenn nicht schon für Internblitz eingebaut (glaub ich nicht), und Blitzschuh nur rein mechanisch am UW-Gehäuse, außerdem natürlich übliches Gewinde für Stativ usw..) Hinweis: Interner Blitz ist in hiesigen Seen unbrauchbar (Reflexionen durch nahe Schwebeteilchen usw.).
2. PT-033 hat ca. 39..40mm Feininnengewinde am Objektiv, da kann man bestimmt (ist hinterwässert) ein Schutzglas o.ä. reinbauen. Gibt es solche Filtergewinde, in der Größe fand ich nichts?
3. Bei ersten Tests schienen mir die UW-Modi (außer dem Makromodus) unbrauchbar, P-Modus (Automatik also) und Bildstabilisatormodus eher brauchbar. Gibt es da Erfahrungen anderer mju-Anwender?
4. Welche Bildbearbeitungssoftware zum einfach bedienbaren verändern von Helligkeit/Kontrast/Farben usw. ist zu empfehlen, um aus den grünlich-blassen Bildern was rauszuholen? Photoimpact hat extrem einfach bedienbare Automatikfunktionen mit halbwegs vernünftigem Ergebnis, rein manuell bin ich da bei anderer Software überfordert (irgendwie wird`s zwar am Ende was, aber mit unendlichem Probieraufwand, und jedes Bild anders).
Viele Fragen.. vielleicht hat ja irgend jemand ein paar Teilantworten? Danke.
1. Die Debatte ob Blitz oder Lampe ist sehr ausufernd und wird meist zugunsten Blitz entschieden. Was Du mit TTL in diesem Zusammenhang meinst, verstehe ich nicht, denn viele externe Blitze lassen sich über optische Kabel als Slave nutzen. Sie ignorieren ggf. den Vorblitz der Kamera und zünden dann beim Hauptblitz, auch ganz ohne TTL.
2.Was meinst Du mit Schutzglas? Vielleicht habe ich gerade einen Hänger, kann mir aber nur einen Rotfilter vorstellen, den Du dort anbringen möchtest? Das ginge, es gibt da mehrere Hersteller, ich persönlich benutze keinen Rotfilter zum Knipsen.
3. UW-Modi sind ein Verkaufsgag, meiner Meinung nach. Motivprogramme erschweren die nachträgliche Bildbearbeitung, da sie "willkürliche" Einstellungen wählen. Meine Kamera hat u.a. eine Zeitautomatik, d.h. ich wähle die Blende manuell und die Belichtungszeit wird automatisch angepasst.
4. Ich bearbeite meine Fotos mit Photoshop nach, es sollte aber auch z.B. mit Picasa gehen. Ein Programm, das Dir automatisch schöne Bilder zaubert, wird es nicht geben und mir graust es oft vor den Bildern, die mit einer automatischen Tonwertkorrektur erzeugt wurden. Ich rate dazu, jedes Bild tatsächlich separat manuell zu bearbeiten, denn auf jedem Foto sind Lichtverhältnisse anders. Ich habe meine Erfahrungen mal auf meiner HP zu einem kleinen Lei(d)faden zusammengefasst: Hier klicken
Frohes Knipsen,
Basti
Antwort von Olympionik am 19.09.2007 - 19:36 @Hechtflüsterer
1. Wollte nur sagen: Nichts Olympus-Spezielles.
2. Nur als rein mechanischen Schutz, also farblos. Ca. 39..40mm ist scheinbar ein Problem, scheint`s nicht zu geben.
4. Bei jeweils ähnlichen Verhältnissen (Licht, Objekt) wird es auch Automatismen geben, die meist halbwegs funktionieren. Besser als der durchschnittlich herumlaborierende Photoshopanwender, schlechter als der, der das über Wochen hinweg geübt hat. Dazu kommt dann ja noch das Problem, dass bei manueller Bearbeitung dann womöglich jedes Bild ungewollt anders aussieht, je nach aktueller Form des Laboranten, beim Automatismus immerhin ein immer gleichgutes (oder meinetwegen gleich-fast-gutes) Ergebnis rauskommt. Von weiteren Feinheiten (Monitoreinstellung, Umgebungslicht, evt. Druckereigenschaften) mal ganz zu schweigen, die manuell Fehler (oder Extrakosten) verursachen, automatisch hingegen nicht.
Danke, ich gucke mir mal alles in Ruhe an. Und hoffe auf weitere Tipps hier...
Antwort von Flex am 19.09.2007 - 19:49 Wozu willst Du ein Schutzglas. Da ist ja schon richtiges Glas drin.
Antwort von Hechtflüsterer am 19.09.2007 - 21:53 @Olympionik Es gibt keine Automatismen bei der automatischen Tonwertkorrektur, die Rücksicht auf das Motiv nehmen. Es wird einfach gnadenlos angepasst, bis das Programm der Meinung ist, die Tonwertkorrektur sei erfolgreich. Oft ist das Bild dann aber ästhetisch schrott oder zumindest knalliges Lutschbonbon. Da ist jede schlechte Tagesform eines "laborierenden" Menschen vor dem Bildschirm besser. Insofern kommt beim Automatismus meist NICHTS gleich gutes heraus. Ich spreche da aus Erfahrung.
Man sollte Bilder natürlich nicht in einer hektischen Mittagspause bei praller Sonne nachbearbeiten, ansonsten bietet manuelles Bearbeiten einfach bessere Chancen auf Rettung.
Gruß, Basti
P.S.: Wozu ein Schutzglas, welche mechanischen Belastungen
Antwort von Hechtflüsterer am 19.09.2007 - 22:01 Nachtrag: Jeder will natürlich schöne Bilder und ist schwer enttäuscht, wenn dann die Knipse in der Praxis die hinreichend bekannten physikalischen Probleme bei Unterwasseraufnahmen aufweist. Leider gibt es keine Kamera mit eingebautem Unterwassersupermodus und beigelegter Software, die aus blassen Bildern automatisch Knaller zaubert. Wer nicht bereit ist, sich ein wenig mit den Grundsätzen der Fotografie und der Bildbearbeitung auseinanderzusetzen, wird leider nur sehr wenige erfreuliche Bilder machen können.
Am besten sollte die Kamera noch piepsen, wenn ein tolles Motiv in der Nähe ist
Nix für ungut und Gruß, Basti
Antwort von Tümpi am 20.09.2007 - 07:27 nimm einfach das Programm, das Olympus dazu liefert, das ist schon ausreichend.
wir haben adapter von 40,5mm (olympus) auf 46mm (norm) daran kannst du dann auch filter und konverter schrauben.
lg
manfred
Antwort von Roland P am 20.09.2007 - 10:40 Tja, die Leute wollen doch tatsächlich ne Motivklingel an der Kamera und die Foto-of-the-year-Automatik, möglichst ohne sich mit Fotografie beschäftigen zu müssen - ist doch langweilig und lästig.
Das eigene Unvermögen muss sich doch per Software mit einem Mausklick nachträglich auch kompensieren lassen ........
Auch die Wahl von schlappen Blitzen, zu kurzen Blitzarmen, Technik die nur ab und an mal korrekt belichtet, Optiken die verzerren und die ecken in schöner unschärfe verschwimmen lassen, muss sich alles mit der richtigen Software korriegieren lassn ......ja ist klar ........
Ich wünsche viel Spass bei ausprobiren der dollen Automatikprogramme und viel Spass beim versuch die Bilder dann anschließen hinzubiegen.....
Mein wirklich ernstgemeinter Tip:
Ein Fotobuch kaufen und lesen !
Evt. sogar eins für UW-Fotografie !
mfg
Roland
Der seine Dias nicht nachbearbeiten kann und auch nicht muss !
Antwort von Olympionik am 20.09.2007 - 13:23 @Manfred
Danke!
@Roland
Wenn ich Zeit und Kohle (Knete Kies..) ohne Ende haben würde, oder vor 5 Jahren eine teure Analogspiegelreflexunterwasserkamera (was für ein Wort!) gekauft hätte, deren Wertverlust ich ungerne wahrnehmen würde, ja dann...
Aber für den gelegentlichen Urlaub und den See mit 3m Sicht? Ich gebe nicht >1000EUR für Fototechnik aus, damit ich mir dann keinen Urlaub mehr leisten kann. Und das muss ich eigentlich auch nicht vor dir hier rechtfertigen.
Ich nehme an, du hast auch einen hochwertigen Diascanner gekauft (um auch mal per email Bilder verschicken zu können), und nebenbei noch eine FILMkamera (VHS mit UW-Gehäuse..) samt Digitalisierungsmöglichkeit am Rechner?
Ein Fotobuch brauche ich nicht, habe selbst vor Jahren viel fotografiert (Spiegelreflex ohne jede bääääh Elektronik.. abgesehen von der eingeblendeten Belichtungsmessung), nur nicht UW. Die Grenzen von Automatismen und Kompaktdigitalkameras kenne ich, will sie aber trotzdem nutzen, weil sie Vorteile haben:
- Zeitersparnis
- Handhabung
- Preis.
Ich bin nämlich ein neuerdings auch fotografierender Hobbytaucher, kein tauchender Profifotograf.
(Übrigens: Die Bilder mit der mju725 sind deutlich besser, als die Bilder, die ich mit einer Kompakt-Analogkamera (keine Einwegkamera, bis ca. 60m) und normaler Laborentwicklung bekam. Mit Dia-Film oder eigenem Labor oder ganz, ganz viel Licht sieht es womöglich besser aus, aber empfehle bloß keinem Anfänger den Kauf von Analogtechnik!)
Antwort von Roland P am 20.09.2007 - 14:09 Es mag beim Basti besser rüber kommen als bei mir, ok ich formuliere es oft recht brutal - aber glaube mir - ich will den Leuten - hier Dir - nicht auf den Wecker fallen - nein - ich will tatsächlich helfen.
Die, die sich von meiner Art nicht abschrecken lassen, denen kann ich auch oftmals helfen.
Das ich auf die Frage zu Lampe oder Blitz nicht mehr im Detail eingen möchte - dafür bitte ich einfach mal um Verständniss.
Die Erklärung dazu kommt mindestens ein Mal je Woche - wenn nicht öfter ! Lampen werden in Watt/Stunde angegeben, Blitze in Watt/Sekunde - einfach mal drüber nachdenken.
Da alle Kamera nur über FESTE ZEIT BLENDEN Kombinationen funktionieren erschließt sich mir ein Motiv-Programm oder ähnlicher Unsinn nicht wirklich.
Es geht im Wasser genau wie Du es offensichtlich von der guten alten analogen her kennst - eine Automatik nehmen die Dir bei gewählter Zeit die zu wählende Blende anzeigt oder umgekehrt !
Das ist dan ganze Geheimniss.
Daraus dutzende Voll-Programm-Automatiken zu machen ist für Verkaufstrategen und Leute die dran glauben . Soviel zum UW-Modus
Bildstabilisator Modus ....
Was ist das - was soll das machen - was soll bei rauskommen.
Mit Blitz wird nie was verwackelt, da Blitzschnelle Synchronzeiten vorgegeben sind.
Die würde ich jetzt mal nicht ändern.
Ohne Blitz kannst Du evt. ne 60´tel oder ne 30´tel im Wasser ruhig halten.
Das sollte immer reichen.
Wer meint mit Lampe leuchten zu müssen, die Blende zumacht ( oder sie nicht kennt ) und dann 3 Sekunden belichten will - dem wünsche ich viel Spaß mit den Ergebnissen.
Lässt sich in Fotobüchern ja alles nachlesen, kann aber jeder gerne nochmal im Urlaub selbst ausprobieren.
Grünlich blasse Bilder ( ein Beispiel wäre schön ) lassen auf zu großen Abstand zum Motiv schließen und / oder fehlendes Licht !
Licht kriegst du nachträglich nicht mehr ins Bild.
Allerdings lässt sich tatsächlich mit Bildbearbeitung so manches retten - erstaunlicher Weise !!
Irgendwer verweist immer mal auf Gratis Programme aus dem Web die das erstaunliches leisten - ich habe mir allerdings die Namen nicht gemerkt - ich beabeite eher wenig und mache es auch nur ungern.
Ach ja, Du hast recht, Kameras haben einen Wertverlust - analoge kaum noch - digitale einen enormen.
Ich würde - je nach Einsatz auch den kauf einer analogen empfehlen - kommt aber wirlich auf den Einsatz und das gewünschte Resultat an.
( Da gibt es viel gutes für ganz kleines Geld )
Ach ja - hilft Dir jetzt wenig - aber es gibt auch Leute die sich Fotokram für tausende Euro leisten und dann noch in Urlaub können...... Muss ich aber auch nicht rechtefertigen - da kann ich mit leben......
Ach ja, Du hast recht - ich habe mir für die paar Web-Bildchen einen Dia-Scanner gekauft - habe derzeit aber zwei im Einsatz. ( Nikon LS IV und LS 4000)
Ach ja, Du hast recht - ich habe natürlich eine Video-Kamera - aber kein VHS - ich filme in High Definition. ( Kann es aber noch nicht am Rechner bearbeiten - macht aber nix - das kann man so zeigen )
mfg
Roland
Meine Bilchen findest Du hier - aber ich bitte um Nachsicht - sie kommen dem Dia nur ähnlich - bin halt kein Scan- oder PS-Profi. Hier klicken
Antwort von Olympionik am 20.09.2007 - 14:20 "Lampen werden in Watt/Stunde angegeben, Blitze in Watt/Sekunde - einfach mal drüber nachdenken."
Wenn das so ist, dann ist das definitiv falsch. Lass dir das von jemand gesagt sein, der ein klein wenig von Physik versteht.
Watt ist die Einheit der Leistung. Man kann die erzeugbare Helligkeit durch die Leistung ungefähr darstellen, oder die auf den Film bringbare Belichtung durch die Energie je Blitz. Und Energie bzw. Arbeit ist Leistung mal Zeit, also nicht Watt/Sekunde, sondern Wattsekunde (Watt mal Sekunde). Einfach mal drüber nachdenken Entschuldige auch meine Penetranz
Habe einige deiner Bilder gesehen. Den Anspruch habe ich nicht, und werde ich wohl nie haben können, leider.
Danke für deine Tips!
Antwort von Roland P am 20.09.2007 - 14:55 Demnach muss es Wattsekunde und Wattstunde heissen, übernehme ich gerne.
Ändert aber nichts an der Tatsache, dass, wenn ich jetzt mal nicht ins Eingemachte gehe ( von wegen Leuchtzeiten vom Blitz etc. ), dass ein Blitz durch keine Lampe dieser Welt zu ersetzen ist.
Wer es mit Lampen versuchen will - bitte -.
Ich würde mich dann auf statische Motive beschränken und 5 Kilo mehr Blei auf den Gürtel schnallen - damit können dann auch lange Belichtungszeiten gemeistert werden.
Und Sie werden lang - das ist sicher.
Oder anders formuliert - vergiss die Lampen, der schlappste aller Blitze ist um ein vielfaches stärker als die hellste Lampe.
Gibt aber auch reichlich Beiträge hier von denen, die es dennoch ausporbiert haben - einfach die Ergebnisse ansehen.
Der eingene Anspruch sollte natürlich an die verfügbare Technik angepasst sein - macht ja sonst wenig Sinn.
Allerdings gibt es auch genung positive Beispiele für Kompakte Digitale und TOP-BILDER.
Der geschikte Einsatz der Technik und das Wissen um die Gesetzmäßigkeiten bringen einen da ganz erhelblich dem schönen Bild näher.
Und zum anderen gilt immer noch:
Das entscheidende ist nicht die Technik, es ist die Person hinter der Kamera.
mfg
Roland
Antwort von Schaffel am 23.09.2007 - 11:55 Versuche die Bildbearbeitung doch mal mit Piacasa, das kann man bei Google kostenlos runterladen, ich bin mit den Ergebnissen recht zufrieden - obwohl ich auch Fotoshop habe!
Ein Vorteil ist, dass mit Picasa alle Bilder in einen Ordner geladen werden, da ohne jedesmal öffenen, schliessen und speichern bearbeitet werden können und die Änderungen dann gespeichert werden. Die Originale bleiben so auch erhalten.
LG Schaffel
Antwort von Roland P am 24.09.2007 - 14:52 Wer mit Lampen fotografiert der braucht Programme die sich - Deshaker - oder so nennen.
Ohne Quatsch jetzt, es gibt die, allerdings brauche ich die eher nicht und habe mir deshalb auch die Adressen etc. nicht notiert.
Erstaunlich was sie leisten, ich bin aber eher der Meinung es gleich richtig zu machen - dann braucht es auch weniger Programme nachher....
mfg
Roland
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